Der Prozess. eine Energie-Strategie 2050

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1 Der Prozess für eine Energie-Strategie 2050 Dr. Maurus Büsser Wassertag 26. März 2010, Bern Seite 1

2 Gründung 25. Januar 2007 Impulse für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Energiepolitik der Schweiz Eine Initiative des Energiekantons AARGAU Umgang mit verhärteten Fronten und unverrückbar scheinenden Positionen Seite 2

3 Ausgangslage 2007 bei der Gründung Klimatische Faktoren Seite 3

4 Zu hoher CO 2 -Gehalt 400 ppm (Moleküle pro Million) 350 KOHLENDIOXID Jahre vor Gegenwart Quelle: Sonntagszeitung 4. Februar 2007 Seite 4

5 Folge: steigende Temperaturen Seite 5

6 Dürreperioden häufen sich Seite 6

7 andernorts nehmen Überschwemmungen zu. 3 Jahrhundert-Hochwasser in 10 Jahren Seite 7

8 Ausgangslage 2007 bei der Gründung Energetische Faktoren Seite 8

9 Stetig steigender Energieverbrauch Schweiz 1960: 2000 Watt Schweiz heute: 6000 Watt Welt heute: 2000 Watt Seite 9

10 Seite 10

11 Ausgangslage 2007 bei der Gründung Gesellschaftliche Faktoren Seite 11

12 Politische Grabenkämpfe und Ideologien KERNENERGIE JA NEIN Seite 12

13 Ping-Pong Statements Toni Brunner, Nationalrat SVP/SG: Die linke Utopie der 2000-Watt-Gesellschaft ist eine Illusion, die wirtschaftsfeindliche Eingriffe mit sich bringt und auf einer Verhinderungstaktik beruht. Ruth Genner (Grüne/ZH): Was die SVP vorschlägt, ist verantwortungslose Politik und hat keine Zukunft. Das Spielen auf Zeit löst die Klimaprobleme nicht. Die heutige Debatte ist eine Farce! Seite 13

14 Für den Ausgangslage 2007 all diese Herausforderungen annehmen Seite 14

15 Wirtschaft Wohnen Umwelt Mobilität Energie Wohlfahrt Gesundheit Sicherheit Seite 15

16 Gesellschaft Wirtschaft Umwelt Staat Versorgungssicherheit Erfüllung des Service public Preiswerte Energieversorgung Preiswerte Energieversorgung Zuverlässige Energieversorgung Hohe Energieeffizienz CO 2 -arme Energieproduktion und -anwendung Knapper Ressourcenverbrauch, hohe Energieeffizienz Versorgungssicherheit garantieren Preiswerte Energieversorgung Kompetenz, bei Monopolen in den Markt einzugreifen Beteiligungen und Beteiligungserlöse Seite 16

17 Ziele einer nachhaltigen Energiepolitik Wissenschaft Inter-/ Nationale Experten Gesellschaft Politik, Behörden NGOs Wirtschaft Unternehmen, Verbände CO 2 -Bilanz verbessern Energieeffizienz erhöhen Mobilität erhalten Versorgungssicherheit für Wirtschaft und Gesellschaft Energiepreise preiswert halten Auslandabhängigkeit reduzieren Innovationen nutzen Lebensqualität sichern Seite 17

18 Methodik Seite 18

19 Trialog mit mediativen Elementen Monolog, Monopol, Gefälle entweder oder Gewinner - Verlierer Dialog, Trialog, Verständigung, Verständnis Seite 19

20 Ein Trialog auf wissenschaftlicher Basis ETH Zürich (CCEM) PSI Experten Wissenschaft Inter-/ Nationale Experten Trialog Wirtschaft Unternehmen, Verbände ABB Schweiz Alstom (Schweiz) Axpo Holding MGB Shell (Switzerland) ZKB Swisscom Gesellschaft Allreal SBB Politik, Behörden NGOs Kanton Aargau, WWF Schweiz, Stadt Zürich, Metrobasel Seite 20

21 Organisation Kerngruppe Seite 21

22 Organisation 9 CEOs/Institutionen Vorstand 31 Personen/Institutionen Seite 22

23 Organisation 9 CEOs/Institutionen Vorstand 31 Personen/Institutionen 200 Personen Seite 23

24 Organisation 2 Trialogveranstaltungen (TV) 9 Expertenworkshops (E) 1 umfassender Bericht/Kurzbericht Kerngruppe Vorstand E E TV I E E E E E E Wissenschaft, inkl. Sozialwissenschaft E TV II Energie- Strategie Okt. Seite 24

25 Die Methodik Methodik Festlegung gemeinsamer Ziele Abschätzung Potenziale: Effizienzsteigerung Erneuerbare Energien Energieimport/-handel Beurteilung und Gewichtung möglicher Massnahmen Sind die gesetzten Ziele erreichbar? Welches sind die wichtigsten Massnahmen mit höchster Priorität? Wie können allfällige Lücken gedeckt werden? Seite 25

26 Im Vordergrund stehen die Inhalte, nicht die Positionen M Inhalte A B Seite 26

27 Spielregeln Chatham House Rules gibt Vertrauen und echte Gesprächsbereitschaft! Seite 27

28 Sich positiv verstärkender Kreislauf Erfolg/ Motivation Respekt/ Wertschätzung Nutzung der kollektiven Intelligenz Verständnis für Interessen Wir-Gefühl Seite 28 g:\ges\gs\mediation\kreislauf.ppt

29 Energie-Strategie 2050 Seite 29

30 Mögliche Stossrichtungen zur Deckung der Lücke sind identifiziert Ausbau Angebot 1 WKK fossil 2 Gaskombi Grosskraftwerke (ohne Wasserkraft) 3 Kernkraft mögliche Stossrichtungen 4 Noch stärkere Steigerung Erneuerbare im Inland stärkere Anreize, Gesetze, Verbote 5 Strom EU-Mix Import Strom 6a über Zertifikate Weitere Reduktion der Nachfrage 7 Noch stärkere Effizienzsteigerung stärkere Anreize, Gesetze, Verbote 6 Strom erneuerbar 6b Super Grid Konsens und Dissens werden klar ausgewiesen Seite 30

31 Nach der ersten Phase des Zwischenbilanz Seite 31

32 Kerngruppe Kleinster gemeinsamer Nenner: Die gesamte Kerngruppe steht hinter der Energie- Strategie 2050, auch wenn wie zu erwarten war nicht alle Einschätzungen und Aussagen von allen in gleichem Masse geteilt werden. Interessensklärung: Im Verlaufe des intensiven ETS-Prozesses wurde das Verständnis für die Position und das Interesse der anderen Seite gefördert. Fachwissen: Der Energie Trialog hat den Beteiligten auch zu neuen fachlichen Erkenntnissen verholfen, welche nun weiterentwickelt und vertieft werden müssen. Networking: Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft führt zu neuen Kontakten. Seite 32

33 Medienecho Print-Medien: Grosse Artikel in: Sonntag AZ, Corriere del Ticino, Neue Luzerner Zeitung, Neue Nidwaldner Zeitung, Neue Obwaldner Zeitung, Neue Schwyzer Zeitung, Neue Urner Zeitung, Neue Zuger Zeitung, Walliser Bote, Sonntag LN, Appenzeller Volksfreund, die Botschaft, Le Temps, Neue Zürcher Zeitung, Kleine Artikel in: 21 Agenturen: SDA (deutsch und Italienisch je 1 x ergänzt), awp finanznachrichten (1x ergänzt), associated press Online-Medien: Grosse Artikel: a-z.ch die regionale website, nachhaltigkeit.org (2), Energieforum Schweiz, stocks onlineausgabe, swissinfo.ch (d und i), swissquote.ch, finanz und wirtschaft online (1x ergänzt), klimainfo.ch, money, nzz online, Cash (1x ergänzt) Breite, sachliche Berichterstattung Ein Gremium mit hoher Reputation Kleine Artikel: google schweiz, basilisk.ch, swisscom.ch, e-sider.com, Teletext tsi, bluewin.ch, ticinonews, twitter, giornale del popolo online Seite 33

34 Weitere Entwicklung Die zentrale Aufgabe des Energie Trialog Schweiz in seiner zweiten Phase ab Januar 2010 ist die Kommunikation und breite Diskussion der Resultate. Road Show Gespräche mit den Kantonen über eine gemeinsame Energiestrategie auf Basis der Ergebnisse des Energietrialogs Seite 34

35 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Seite 35

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