Die Technische Universität Dortmund

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Technische Universität Dortmund"

Transkript

1 03-04/10 Nr. 416 Mercator stiftet 22 Millionen Die Stiftung Mercator hat gemeinsam mit der UAMR das Mercator Research Center Ruhr gegründet. Mit dem Center soll die strategische Kooperation der drei Ruhrgebietsuniversitäten gestärkt werden. Insgesamt fördert die Stiftung Mercator das Projekt mit 22 Millionen Euro. Seite 2 Wilder Westen im Web? Brauchen wir einen neuen Ethik-Kodex für Online-Journalismus? Dieser und anderen Fragen rund um die neuen Medien widmete sich die Auftaktveranstaltung des neuen MediaAcT-Projektes am Erich-Brost-Institut. Seite 5 Physik sichert sich ersten Platz Im jüngsten Ranking von CHE und Die Zeit gaben die Dortmunder Physik-Studierenden ihrem Bachelor-Studiengang Bestnoten und setzten ihn damit auf Platz 1 der Rangliste. Seite 7 Albrecht Ehlers wird neuer Kanzler der TU Dortmund Der akademische Senat bestätigte am 6. März den Vorschlag des Hochschulrates. Die Technische Universität Dortmund hat einen neuen Kanzler: Der akademische Senat bestätigte am 6. März mit sehr großer Mehrheit die am Vorabend erfolgte einstimmige Wahl von Albrecht Ehlers durch den Hochschulrat. Albrecht Ehlers wird sein neues Amt zum 1. Mai antreten. Langjährige Erfahrung im Topmanagment Mit Albrecht Ehlers steht zukünftig ein Kanzler an der Spitze der Universitätsverwaltung, der langjährige Erfahrung im Topmanagement großer internationaler Unternehmen mitbringt. Als Mitglied des Konzernvorstandes der Hochtief AG in Essen und zuvor der Glunz AG in Hamm war er unter anderem für den Unternehmensbereich Services, die Unternehmenszentrale, das Versicherungsgeschäft sowie die konzernweite Personalarbeit verantwortlich. Albrecht Ehlers war in beiden Unternehmen zugleich Arbeitsdirektor und Mitglied in Aufsichts- und Beiräten verschiedener Unternehmen. Der 52-jährige Prädikatsjurist erhielt nach seinem Studium in Münster 1988 die Zulassung zum Rechtsanwalt und qualifizierte sich weiter zum Fachanwalt für Arbeitsrecht. Albrecht Ehlers war lange Zeit Mitglied Gratulation: Prof. Manfred Bayer (Vorsitzender des Senats), Prof. Ursula Gather (Rektorin) und Prof. Ernst Rank (Vorsitzende des Hochschulrates) (v.l.) beglückwunschen Albrecht Ehlers (2. v. r.) im Anschluss an die Senatssitzung. und Verhandlungsführer verschiedener Tarif- und Schlichtungskommissionen und besitzt Expertise im Bereich der Einführung von ERP-Systemen sowie im Facility Management. In Dortmund überzeugte der Kandidat die Findungskommission, den Hochschulrat und den Senat durch seine fundierte Führungs- und Organisationserfahrung in großen Verwaltungseinheiten. Gastvorlesungen unter anderem an der TU Dortmund und der TU Berlin, die Vorstandstätigkeit und Mitarbeit in Verwaltungsräten und Kuratorien von Freundesgesellschaften großer deutscher Universitäten sowie beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft belegen Affinität und langjähriges Interesse an der Hochschularbeit. Der Vorsitzende des TU-Hochschulrates, Prof. Ernst Rank, hieß Albrecht Ehlers herzlich willkommen:»ich bin sehr froh, dass die TU Dortmund einen so qualifizierten und erfahrenen Kandidaten gewinnen konnte. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.«Der neue Kanzler seinerseits:»die TU Dortmund soll auf guten Rankingplatzierungen die Hochschule der Wahl sein. Dazu bedarf es einer nachhaltigen Sicherung der Ressourcen sowie der optimalen Unterstützung von Forschung und Lehre durch die Verwaltung! Ich freue mich darauf, an diesem Ziel mitarbeiten zu können.«(unizet) Hornhaut auf den Ohren? Musikhören stört Schülerinnen und Schüler nicht bei den Schularbeiten sofern es ihre Lieblingsmusik ist! Welche Eltern kennen das nicht: Während die Kinder über ihren Schulaufgaben brüten, dudelt im gleichen Raum der MP3-Player, bimmeln Handy-Töne und dröhnen harte Rhythmen über youtube. Und das alles gleichzeitig! Kein Problem: Solange es sich um die Lieblingsmusik der Schülerinnen und Schüler handelt, wirkt sich dieser Lärmteppich nicht nachteilig auf deren Lernfähigkeit aus. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen Prof. Günther Rötter, Lars Hartmann und Erhard Strauss vom Institut für Musik und Musikwissenschaftlen der TU Dortmund. Mehr als 88 Schülerinnen und Schüler hat das Forschungsteam über mehrere Wochen hinweg einem Konzentrationstest unterzogen. Und das Ergebnis? Ob mit oder ohne Musik: Die Konzentration der Probanden war immer gleich. Eltern, Lehrer und Pädagogen können nach Ansicht der Forscher das Hörverbot lockern und der Angewohnheit ihrer Kinder, bei den Hausaufgaben Musik zu hören, mit Gelassenheit begegnen. Grund für dieses überraschende Ergebnis könne die Allgegenwart der Musik in der Umwelt der Jugendlichen sein. Musik werde von den jugendlichen Konsumenten noch nicht einmal als Hintergrundmusik wahrgenommen, so Prof. Günther Rötter. Und der Musikpsychologe Prof. Klaus-Ernst Behne spricht in diesem Zusammenhang provokant von der»hornhaut auf den Ohren«vieler Jugendlicher. Bereits in den 1990er Jahren gab es Studien zu diesem Thema, so Günther Rötter:»Man konnte nicht nachweisen, dass Musik einen positiven Effekt hatte. Eine andere Studie fand sogar schädliche Effekte der Hintergrundmusik bei Hausarbeiten heraus: die Lernleistung sank. Insgesamt fanden sich somit widersprüchliche Ergebnisse.«Durch den enormen technischen Fortschritt im Bereich der Medien der 2000er Jahre, stellte sich die Frage für Günther Rötter und sein Team erneut. Die Musikwissenschaftler konfrontierten daher die Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren abwechselnd zum einen mit einem Ausschnitt aus einem Intelligenztest, zum anderen mit einem Konzentrationstest. So musste eine Gruppe Jugendlicher jeweils einen Test mit Musik und zur Kontrolle - ohne Musik lösen. Bei einer anderen Gruppe geschah dies umgekehrt. Die Versuchsgruppen waren so gewählt worden, dass ihre Leistung annähernd homogen waren. Noch bevor die Tests an der Schule durchgeführt wurden, gingen die Verantwortlichen davon aus, dass das Hören der eigenen Musik, also der Lieblingsmusik, während der Bearbeitung der Testaufgaben Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit und somit die Lernleistung bei Schülerinnen und Schülern hat. Es bestand die Annahme, dass sogar das Hören der eigenen Musik beim Lösen mathematischer Aufgaben und Aufgaben zum Testen der Intelligenz sich positiv auf die Effizienz, die Leistung und Konzentration auswirkt: jedenfalls gemessen an den in einem vorgegebenen Zeitraum von 25 Minuten bearbeiteten und richtig gelösten Testaufgaben. (Willers) Kontakt: Prof. Dr. Günther Rötter, Tel. (0231) , Campusfest 2010! Am Samstag, dem 19. Juni, findet von zehn bis 16 Uhr das diesjährige Campusfest statt. Das Fest ist, wie auch in den vergangenen Jahren, in verschiedene Aktionsflächen unterteilt. Unter campusfest.tu-dortmund.de gibt es daher nicht nur erste Informationen über die bisher vorgesehenen Veranstaltungen, sondern auch die Möglichkeit, eigene Veranstaltungen gemeinsam mit dem Team zu planen. Anmeldeschluss für diese Beiträge ist der 15. April.

2 Seite 2 unizet Campus und Leben 03-04/10 Nr. 416 Stiftung Mercator investiert 22 Millionen Euro Stiftung und Universitätsallianz Metropole Ruhr gründen Mercator Research Center Ruhr (MERCUR). Die Stiftung Mercator hat gemeinsam mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) das Mercator Research Center Ruhr gegründet. Mit dem Center soll die strategische Kooperation der TU Dortmund mit der Ruhr- Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen gestärkt werden. Direktor des neuen Centers, das im März dieses Jahres seine Tätigkeit aufgenommen hat, ist der Historiker Prof. Winfried Schulze, ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftsrats. Die Stiftung Mercator stellt für einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 22 Millionen Euro zur Verfügung. MERCUR ist damit eines der bislang größten Projekte privater Wissenschaftsförderung im Ruhrgebiet. 22 Millionen Euro in fünf Jahren»Nur in einer strategischen Kooperation hat die Wissenschaftsregion Ruhr als exzellenter Akteur im globalen Wettbewerb eine Zukunft«, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator.»Das Center fördert sowohl die Zusammenarbeit als auch den Ausbau verteilter Forschungsschwerpunkte innerhalb der drei Universitäten. Auf diese Weise beflügelt es den Kooperationsgedanken und trägt damit dazu bei, die wissenschaftliche Qualität in der UAMR nachhaltig zu steigern. Das neue Center soll zu einem Modellfall für Hochschulkooperationen werden«, so Lorentz. Die Geschäftsstelle des Mercator Research Centers Ruhr wird ihren Sitz in Essen haben. Der Direktor Prof. Winfried Schulze:»Für die beteiligten Dies und Das Renate Schlep aus der Universitätsbibliothek konnte am 1. April ihr 40jähriges Arbeitsjubiläum feiern. Universitäten des Ruhrgebiets ergibt sich mit dem Center sowohl eine bemerkenswerte Möglichkeit der eigenen wissenschaftlichen Profilbildung als auch der Stärkung ihrer Zusammenarbeit. Die Universitätsallianz Metropole Ruhr erhält damit einen starken inhaltlichen Impuls. Für die Wissenschaftler der Universitäten ergeben sich neue Möglichkeiten der Entwicklung von Forschungsprojekten, die die Attraktivität des Ruhrgebiets als Wissenschaftsstandort deutlich erhöhen werden.«mittel aus vier verschiedenen Förderlinien beantragen Die Rektoren der drei Universitäten, Prof. Elmar Weiler (Ruhr-Universität Bochum), Info Hans-Uhde-Stiftung zeichnet Diplomarbeiten aus Preisträgerin und Preisträger mit den Laudatoren beim Uhde-Preis 2010 Sechs Diplomanden und eine Diplomandin von Technischer Universität und Fachhochschule Dortmund sowie zwei Mitarbeiter der Uhde GmbH wurden am 18. März dieses Jahres in einer besonderen Feierstunde mit dem Hans-Uhde-Preis ausgezeichnet. Nach Grußworten von Dr. Michael Thiemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Uhde GmbH, und Professor Wilhelm Schwick, Rektor der Fachhochschule Dortmund, hielt Prof.Hans-Gerd Lipinski von der Fachhochschule Dortmund den Festvortrag zum Thema»Vom Prof. Ursula Gather (Technische Universität Dortmund) und Prof. Ulrich Radtke (Universität Duisburg-Essen), sind sich einig:»das Center stärkt die Wissenschaft in der Universitätsallianz Metropole Ruhr und macht sie attraktiver für internationale Berufungen. Es unterstützt unseren langfristigen Strategieprozess, die Kooperation der UAMR-Universitäten weiter zu intensivieren und zugleich die unterschiedlichen Profile noch stärker herauszuarbeiten.«die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UAMR-Universitäten können zukünftig über ihre jeweiligen Rektorate in vier verschiedenen Förderlinien Mittel beantragen: Projektförderung: Förderung von Forschungsvorhaben, die entweder zu einer Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden. Die Universitätsallianz UAMR wurde 2007 durch die drei Nachbaruniversitäten, die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen gegründet, um die Leistungen der drei Partner zu stärken, gezielt auszubauen und gemeinsam Forschungs- und Lehrschwerpunkte weiterzuentwickeln. Übergeordnete Vision ist die Etablierung der Universitätsallianz Metropole Ruhr als exzellenter Standort in der nationalen und internationalen Wissenschaftsund Studienlandschaft. Menschen zum Molekül Bildverarbeitung für die Biomedizin«. Im Anschluss daran erhielten Sonja Hermes (BCI), Andreas Hankel (Elektrotechnik und Informationstechnik), Timon Kelter (Informatik) und Richard Ostwald (Maschinenbau) von der Technischen Universität Dortmund sowie Christopher Kirsch, Daniel Phaosricharoe, Christoph Schemmann von der FH Dortmund ihre Auszeichnungen durch den Stifter Hans Uhde. Bereits zum elften Mal wurden mit Dr. Helmut Gehrke und Georg Schulz von der Uhde GmbH in Dortmund Mitarbeiter ausgezeichnet. Die 1986 von Hans Uhde eingerichtete Stiftung verfügt mittlerweile über ein Vermögen von einer Million Euro. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Wissenschaft, Erziehung und Bildung. Dazu werden jährlich hervorragende Studien- und Schulleistungen durch die Verleihung einer Goldmedaille, eines Geldpreises und einer Urkunde ausgezeichnet. (Unizet) intensiveren Kooperation der UAMR-Universitäten führen oder die unterschiedlichen wissenschaftlichen Schwerpunktsetzungen der UAMR-Universitäten gezielt ausbauen. Strukturförderung: Förderung von neuen interuniversitären Zentren zwischen den UAMR-Universitäten, die die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre verbessern. Personenförderung: Förderung von Freisemestern einzelner Hochschullehrer der UAMR-Universitäten. Die Hochschullehrer werden für bis zu einem Jahr von ihren akademischen und administrativen Verpflichtungen freigestellt, um in dieser Zeit an ihrer Universität ein besonderes Forschungsprojekt durchzuführen, eine Buchpublikation fertigzustellen oder eine neue Lehrveranstaltung zu konzipieren. Anschubförderung: Punktuelle, schnelle Unterstützungsmaßnahmen für Nachwuchswissenschaftler, die Aufstockung von Mittelzusagen bei strategischen Berufungsverhandlungen, die Anschaffung besonderer Geräte oder die Einladung von Gastwissenschaftlern. Die Förderentscheidungen werden grundsätzlich von einem wissenschaftlichen Beirat getroffen. Der Beirat besteht aus einer multidisziplinär zusammengesetzten Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die keine direkte Verbindung zu den UAMR-Universitäten haben und damit eine unabhängige, wissenschaftsgeleitete und qualitätsorientierte Entscheidungsfindung garantieren. Infos: Was macht eigentlich... Candan Bayram-Neumann? Neben der traditionellen Presseund Öffentlichkeitsarbeit setzt die TU Dortmund auch auf ein modernes Marketingkonzept. Und genau ein solches soll Candan Bayram-Neumann als Referentin für Marketing entwickeln. Erst vor zehn Wochen wurde die 33-jährige Marketing-Fachfrau für diese Aufgabe eingesetzt, und schon jetzt ist ihr Gesicht vielen Universitätsangehörigen bekannt. Denn um ein Marketingkonzept entwickeln zu können, muss sie zunächst erst einmal den Ist-Zustand der bestehenden Marketingaktivitäten ermitteln. Eine Aufgabe, bei der sie sehr viel Unterstützung durch die Universitätsangehörigen erfährt. In Gesprächen mit den einzelnen Verantwortlichen lässt sich Candan Bayram-Neumann die Arbeits- und Themenbereiche der TU erläutern. Sie nimmt auf, verarbeitet das Gehörte, und macht sich so mit den unterschiedlichen Facetten der Hochschule vertraut.»dass dies in so kurzer Zeit möglich war, liegt an der Offenheit, mit der mir die Menschen auf diesem Campus begegnen«, freut sich die junge Diplom-Kauffrau. Aus ihrer Berufserfahrung weiß sie, wie wichtig diese erste Bestandsanalyse für eine strategische Marketingplanung ist. Denn auch die TU Dortmund muss nicht nur um ihre Kunden, das heißt um potenzielle Studierende werben, sondern auch um kluge Köpfe aus Wissenschaft und Forschung, um Mittel- bzw. Geldgeber und um Kooperationspartner aus der Praxis. Gelernt hat Candan Bayram-Neumann ihr Handwerkszeug an der Universität Paderborn. Zunächst zog es die Diplom- Kauffrau in die Wirtschaft, wo sie sie unter anderem die Planung und Durchführung verschiedener Marketingaktivitäten koordinierte. Sehr früh führte sie ihre berufliche Laufbahn in die Welt der Wissenschaft. Als Marketing- und Kommunikationsexpertin arbeitete sie mehrere Jahre bei einem Beratungsunternehmen, das unter anderem auch für die ESA tätig war. Lebenswissenschaften, Nanotechnologie, Materialwissenschaften, Biotechnologie oder Biomedizin waren für sie nicht länger leere Worthülsen, sondern Begriffe, die sich nach und nach mit Inhalt füllten. Für Candan Bayram- Neumann stand schnell fest:»es ist viel spannender, Forschung zu vermarkten als irgendein anderes Produkt.«Dass sie als Forschungsfan ihre Begeisterung und ihre langjährige Erfahrung nun für die TU Dortmund einbringen kann, freut sie daher sehr. (Willers) Kontakt: Candan Bayram, Tel Liebe Leserinnen und Leser, die Bewilligung des EffizienzClusters LogistikRuhr im Januar hat es noch einmal eindrucksvoll unterstrichen: Das Ruhrgebiet ist eine der global bedeutenden Logistik- und Verkehrsmetropolen. In kaum einem anderen Ballungsraum werden täglich mehr Waren transportiert, benutzen mehr Menschen Autos, Busse, Bahnen und Fahrräder, um sich zwischen den Städten der Ruhrregion zu bewegen. Mit fast Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trägt auch die TU Dortmund dazu bei, dass sich die Räder von Zügen, PKW und LKW im Ruhrgebiet kräftig drehen. Nicht zu vergessen: das Technologiezentrum, der Technologiepark und die FH Dortmund, wo weitere Menschen arbeiten. Es ist daher sehr nötig, dass in Sachen Verkehr und Logistik nicht nur in der Forschung viel bei uns passiert. So hat sich mit dem dreispurigen Ausbau der A 40 im Bereich der Schnettkerbrücke die Erreichbarkeit der TU bereits verbessert. Es gibt nun eine Abfahrt, die direkt zu uns auf den Campus führt und dort den Weg durch Wohngebiete erspart. Wenn im nächsten Jahr die Abfahrt Barop auch von Osten her geöffnet wird, rückt die TU näher an die Stadt heran. Aber auch in absoluter Campusnähe tut sich Einiges. Mit dem Bau des neuen Straßenzuges Vogelpothsweg gibt es bald wieder die direkte Verbindung zwischen Campus Nord und Campus Süd. Eine Erleichterung vor allem für diejenigen, die auf ihrem Weg zwischen den beiden Campushälften auf zwei oder vier Räder angewiesen sind. Auch für die H-Bahn existieren Ausbauplanungen was angesichts schon bald deutlich steigender Studierendenzahlen von Vorteil ist. Allerdings gibt es nach wie vor einige wirkliche Defizite: So leiden Studierende und Mitarbeiter weiter unter der schlechten S-Bahn-Verbindung und häufigen Verspätungen der S1. Zudem ist das weitere Schicksal der Universitätsstraße ungeklärt. Die bisherige Planung, diese Straße nicht mit der neuen Verkehrsführung im Bereich Gardenkamp/Vogelpothsweg zu verbinden, ist sicher sowohl ökologisch als auch aus Effizienzgründen nicht die beste Lösung. Gut, dass es in der Stadt eine Initiative gibt, diese Planung zu ändern, um die Universitätsstraße doch an die neue Verkehrsführung anzuschließen. Ebenso ist zu hoffen, dass verschiedene konzertierte Aktionen zu größerer Verlässlichkeit der S1-Linie führen. Beides würde alle freuen, die darauf angewiesen sind, tagtäglich sicher und pünktlich zum Lernen, Lehren und Forschen an die TU Dortmund zu kommen. Herzlich Ihre Ursula Gather

3 03-04/10 Nr. 416 unizet Campus und Leben Seite 3 Martina Stackelbeck ist neue Gleichstellungsbeauftragte Wissenschaftswege im Weitwinkel: Erstes Forum für Postdocs fand Anklang. Die TU Dortmund hat eine neue Gleichstellungsbeauftragte: Bei den Gremienwahlen Ende Januar wurde Martina Stackelbeck gewählt, am 25. Februar präsentierte sie sich auf der Personalversammlung den nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Martina Stackelbeck übernimmt damit das Amt von Dr. Ute Zimmermann, die von 2002 bis 2010 Gleichstellungsbeauftragte der TU war. Ute Zimmermann wird auch in Zukunft für die TU Dortmund tätig sein und zwar als Leiterin der Abteilung Chancengleichheit, Familie und Vielfalt. Martina Stackelbeck wurde 1959 geboren. Die TU Dortmund kennt sie bereits seit ihrer Studienzeit an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftli chen Fakultät machte sie ihren Abschluss als Diplom-Volkswirtin. Seit 1987 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sozialforschungsstelle Dort mund zuletzt war sie in der Kooperationsstelle Wissenschaft Arbeits welt tätig. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehört unter anderem die For schung zu Organisationskultur, Personal- und Organisationsentwicklung, Konflikteskalationen und Mobbing am Arbeitsplatz sowie zum Wandel von Arbeit und zu Geschlechterfragen in der Arbeitswelt. Martina Stackelbeck ist verheiratet und hat vier Kinder. Kontakt: Martina Stackelbeck, Emil-Figge-Str. 66, Raum E 15 a, Tel , Das erste Karriereforum Wissenschaftswege im Weitwinkel an der Technischen Universität Dortmund fand großen Anklang. Das Konzept des Karriereforums ist neu: Erstmals wurde für die Zielgruppe der Postdocs im Ruhrgebiet ein Mix aus spannenden Vorträgen, kleinen Themenrunden und face-toface Kontaktgesprächen angeboten. Die Themen reichten von EU-Forschungsfördermöglichkeiten für Postdocs über Publikationsstrategien bis hin zu Möglichkeiten der Existenzgründung. Insgesamt 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten mit hochkarätigen Experten wie beispielsweise dem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Prof. Matthias Kleiner, oder der Präsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung, Prof. Ada Pellert. Auch Unternehmen und Forschungsfördereinrichtungen beteiligten sich am Karriereforum: Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, die ThyssenKrupp AG oder die Alexander von Humboldt-Stiftung boten den Teilnehmern individuelle Karriereberatung.»Das große Interesse der Teilnehmenden sowie die positiven Rückmeldungen zeigen, dass der wissenschaftliche Nachwuchs diese Unterstützung gerne annimmt, um die eigene Karriere gezielter planen zu können«, resümiert Projektleiterin Dr. Ute Zimmermann das Karriereforum.»Endlich wird auf die Bedürfnisse der Postdocs eingegangen und wissenschaftliche Nachwuchsförderung im Ruhrgebiet in konkreten Programmen umgesetzt. Hierbei wird dem Standort Ruhrgebiet besondere Beachtung geschenkt. Wir zeigen den Postdocs greifbare Möglichkeiten einer Karriere im Ruhrgebiet auf, um diesen Standort für High Potentials attraktiver zu machen.«das Karriereforum ist ein Modul des Nachwuchsförderprogramms Science- CareerNet Ruhr (SCN Ruhr) (s. auch Artikel zu mentoring3 auf dieser Seite unten) und will die bestehende Kooperation der im Ruhrgebiet ansässigen Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen ausbauen, den High Potential Nachwuchs im Ruhrgebiet unterstützen und einen Beitrag zur Stärkung der Wissenschaftsregion Ruhr leisten. Das Karriereforum findet einmal jährlich statt. (Kamp) Kontakt: Daniela Kamp, Tel Infos: High Potential: Forum will wissenschaftlichen Nachwuchs im Ruhrgebiet fördern. Studieren im Ausland? Dieser Traum lässt sich mit dem Akademischen Auslandsamt erfüllen. Fünf Jahre mentoring³! Erfolg für Frauenförderung Ein Auslandssemester in den USA, Mexiko, Brasilien oder Malaysia diesen Traum können über 70 Studierende der TU Dortmund im kommenden Jahr in die Tat umsetzen. Studierende aller Fakultäten hatten die Möglichkeit, sich in den letzten Monaten für ein Stipendium zu bewerben. Ermöglicht werden die Stipendien durch die Mitgliedschaft der TU Dortmund beim International Student Exchange Program (ISEP), dem European Consortium of Innovative Universities (ECIU) sowie durch 14 bilaterale Vereinbarungen zwischen der TU Dortmund und U.S.-amerikanischen Universitäten, zwei Vereinbarungen mehr als im Vorjahr. Im USA-Programm wird jedes Jahr eine ähnliche Zahl von amerikanischen und deutschen Studierenden ausgetauscht wobei die amerikanischen Studierenden ihre Studiengebühren an ihrer Heimathochschule bezahlen und dadurch Dortmunder Studierenden ein gebührenfreies Studium in den USA ermöglichen. Da die tuitions in den USA wesentlich höher sind als in Deutschland, liegt der Gesamtwert der Stipendien allein für die US-amerikanischen Hochschulen bei über Dollar. Zahlreiche Netzwerke ebnen den Weg. Dazu kommen noch die Studierenden, die dank der Mitgliedschaft der TU Dortmund in internationalen Netzwerken wie ISEP oder ECIU den Weg ins Ausland wagen können. Eine große Nachfrage gab es in diesem Jahr nach Studienplätzen in Asien aber auch lateinamerikanische Länder waren sehr gefragt. Eine der Stipendiatinnen ist Veronika Lieber, Studentin der Rehabilitationspädagogik:»Ich freue mich darauf, endlich das Abenteuer Japan antreten zu dürfen!die Rekordbewerberzahl von 114 interessierten Studierenden im November vergangenen Jahres zeigt, wie attraktiv die Austauschprogramme der TU sind«, so Dr. Barbara Schneider, Leiterin des Akademischen Auslandsamts.»In Kooperation mit der Amerikanistik konnten wir in diesem Jahr außerdem so vielen Studierenden ein Stipendium ermöglichen wie noch nie.«das Besondere an diesen Programmen ist, dass für jeden deutschen Studierenden ein Studierender der Partneruniversität nach Dortmund kommen kann daher sind die Stipendiaten direkte Botschafter der Stadt und der Hochschule. Außerdem tragen die Studierenden, die für einen Gastauf- enthalt an die TU kommen, zum Internationalisierungsprozess der Universität bei. Rekordzahlen im November Das Akademische Auslandsamt wird im nächsten Jahr Studierende in folgende Länder schicken können: USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Südafrika, Australien, China, Japan, Malaysia, Taiwan und Korea. Die Bewerbungsfrist für Australien ist immer der 15. Mai, für alle anderen Ziele (ERASMUS ausgeschlossen) ist immer der 1. November der Stichtag. (Hope) Kontakt: Laura Hope, Tel Info: Ob USA, Kanada, Mexiko, Australien oder Korea: Ein Auslandssemester erweitert den Horizont. Das mentoring³-programm im Rahmen der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) feiert dieses Jahr sein fünfjähriges Bestehen. Seit dem Jahr 2005 konnte mentoring³ knapp 200 hochqualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen, davon über 50 Ingenieurinnen, ein Karriereförderungsprogramm anbieten, und regelmäßigen Evaluationen zeigen den Erfolg des Programms. Zur Universitätsallianz Metropole Ruhr gehören die Ruhr-Universität Bochum, welche im Rahmen von mentoring³ die Naturwissenschaften betreut, die Universität Duisburg-Essen, welche die Geistes-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften betreut und die TU Dortmund, welche das Programm für alle Ingenieurwissenschaftlerinnen koordiniert. Langfristiges Ziel des Programms ist es, den Frauenanteil in der Wissenschaft zu erhöhen. Generell ist der Frauenanteil in der Wissenschaft über alle Fächer hinweg gering, ganz besonders niedrig aber in den Ingenieurwissenschaften. Auch hier sinkt mit erhöhter Qualifikation der Frauenanteil, und die auseinander klaffende Schere zwischen Männern und Frauen wird größer. Um den besonderen Bedarfen des Ingenieurwissenschaftsnachwuchses zu begegnen, wird an der TU Dortmund für jede neue Mentoringlinie ein neues, maßgeschneidertes Begleitprogramm für die Teilnehmerinnen konzipiert und unter ihrer aktiven Beteiligung umgesetzt. Die Mentoringzeit mit einem erfahrenen Professor zur Karriereförderung für Nachwuchsführungskräfte wird durch ein Rahmenangebot ergänzt. Dadurch können die Mentees dreifach profitieren. Es gibt erstens eine 18-monatige Mentoring-Beziehung mit einer erfahrenen Spitzenführungskraft aus Wissenschaft und Forschung, zweitens Netzwerktreffen mit attraktiven Gesprächspartnern (z. B. zu Drittmitteleinwerbung oder Publikationsstrategien) und Wochenendseminare (z. B. als Berufungstraining) und drittens Vernetzung und Austausch zu Karriere- und Forschungsfragen mit (Post-) Doktorandinnen aus der Ruhrregion Seitdem das Programm im Jahr 2005 startete, hat sich einiges verändert. So ist das Programm im Jahr 2009 in die UAMR und dem Dach des Föderprogramms ScienceCareerNetRuhr (SCNR) implementiert worden. Ebenfalls in 2009 wurde die Zielgruppe der Doktorandinnen um die Zielgruppe der bereits promovierten Wissenschaftlerinnen erweitert und das Rahmenprogramm hier in Dortmund ausgebaut, z.b. werden zusätzlich Exkursionen und das jährliches Netzwerktreffen WomentourING angeboten. Es wird spannend sein, zu sehen, was sich auch in Zukunft ändern wird. (Haghanipour) Kontakt: Bahar Haghanipour, Info: Mehr Frauen in die Wissenschaft holen

4 Seite 4 unizet Kultur und Gesellschaft 03-04/10 Nr. 416 Abschied und Neubeginn: Das IFS begrüßt Nele Mc Elvany und verabschiedet Renate Schulz-Zander. TU-Editionspreis für Stefan Gutsche Als neue Professorin durfte das Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund zum 1. Januar dieses Jahres Nele Mc Elvany begrüßen. Aufgrund der guten Evaluation, insbesondere der hohen Drittmittelstärke, besetzt die junge Wissenschaftlerin die neu geschaffene W3-Professur für Empirische Bildungsforschung am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS). Lesekompetenz, Kompetenzen von Lehrkräften (Schwerpunkt diagnostische Fähigkeiten) und Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund stellen neben der Durchführung zahlreicher Projekte die Fachgebiete von Nele Mc Elvany dar. Aktiv in Forschung und Lehre Die Professorin Mc Elvany wird am Institut für Schulentwicklungsforschung neben der Forschung auch in der Lehre aktiv sein. Im Sommersemester 2010 bietet sie unter anderem ein Methodenseminar zur empirischen Bildungsforschung und, ihrem Fachgebiet entsprechend, eines zur Lesekompetenzentwicklung und -förderung an. Für ein Projekt zu ihrem dritten Schwerpunkt Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, den sie am IFS noch vertiefen und ausbauen möchte, wird ein DFG-Antrag zur Bedeutung des Einbezugs der Muttersprache für den Wortschatzerwerb im Deutschen erarbeitet; ein Seminar hierzu ist ebenfalls geplant. Und wie fühlt sie sich mit ihrem besonderen Interesse am Thema Bildung im IFS aufgehoben?»da ich Forschung und Lehre gleichermaßen mag, freue ich mich sehr, jetzt in der TU Dortmund angekommen zu sein, weil ich hier beides machen kann«, sagt die 33-Jährige aufgeräumt. Und die (Vor-)Freude ist wechselseitig; die Mitarbeiter des IFS, allen voran Institutsleiter Prof. Wilfried Bos, hießen die neue Professorin am Institut herzlich willkommen. Schwerpunkte in Lehre und Forschung setzte die Professorin in den Feldern Medien und Informationstechnologien (IKT) in Bildung, Erziehung und Unterricht, dem Lernen und Lehren mit digitalen Medien sowie der Schulentwicklungsforschung. National und International Renate Schulz Zander gilt als Pionierin auf dem Gebiet; so forschte sie bereits 1986 zu einer Zeit, in der, wie es TU- Rektorin Prof. Ursula Gather in ihrer Festrede pointiert formulierte,»die meisten Leute einen Computer gerade ein- und ausschalten konnten«, über den Einsatz von Programmiersprachen im Unterricht. Renate Schulz-Zander leistete national und international wichtige Beiträge zur Forschung und machte so auch das IFS zu einer Institution auf dem Gebiet. (Treffon) Der Editionspreis Kunst der TU Dortmund geht in diesem Jahr an Stefan Gutsche. Der 27jährige Kunststudierende erhält die Auszeichnung, die seit 2004 verliehen wird, für seine Reihe VER[NICHTORT]UNG::DX2. Die vier Grafiken der Reihe sind in Mischtechnik auf der Grundlage von Mehrfachbelichtungen auf cross-entwickeltem 35 mm Diapositivfilm entstanden. In limitierter Auflage werden die Grafiken hochrangigen Gästen und Freunden der Universität als Gastgeschenk überreicht. Stefan Gutsche, 1982 in Werne geboren, studierte von 2002 bis 2005 Psychologie und Englisch und von 2005 bis 2009 Kunst für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen an der TU Dortmund. Während des Kunststudiums lagen seine Schwerpunkte in den Bereichen konzeptuelles, interdisziplinäres Arbeiten, Fotografie, Grafik und Malerei zählte Gutsche zu den Mitgründern der Ateliergemeinschaft [salon]atelier in Dortmund. Zur Zeit ist Gutsche Referendar am Viktoria-Gymnasium in Essen. Keine Generation Praktikum: Reha-Bachelor- Absolventinnen gehen in Beruf oder Master Über die Hälfte der Studierenden, die den Reha-Bachelor in der Tasche haben, steigt direkt ins Berufsleben ein. Die ersten Studierenden haben im Sommersemester 2008 erfolgreich ihr Bachelor-Studium Rehabilitationspädagogik abgeschlossen. Was aus ihnen geworden ist, wollte die Fakultät Rehabilitationswissenschaften wissen und befragte im vergangenen Wintersemester alle 200 Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Verbleib. 82 Personen füllten den online-fragebogen aus. Verabschiedet wurde im Februar hingegen Prof. Renate Schulz-Zander. 18 Jahre lang war die Professorin für Informationsund Kommunikationstechnologische Bildung am Institut für Schulentwicklungsforschung eine feste Größe. Wie sehr sie die Wissenschaft in dieser Zeit mit ihrer Forschung bereichert hat, fasste ihr Kollege Prof. Heinz Günter Holtappels bei der Verabschiedungsfeier griffig zusammen:»wo digitale Medien in der Lehre zum Einsatz kommen, ist meist der Name Renate Schulz-Zander mit im Spiel.«Entgegen der häufig geübten Kritik, dass der Reha-Bachelor nicht berufstauglich sei, stellte sich in der online-befragung heraus, dass über die Hälfte der Absolventen direkt ins Berufsleben eingestiegen sind, davon haben wiederum 55 Prozent sogar eine unbefristete Anstellung. Die andere Hälfte der Absolventen dagegen streben das Masterstudium an. Die Befragung ergab weiterhin, dass sich die Absolventen je zur Hälfte für den Einstieg ins Berufsleben bzw. für eine Weiterqualifizierung an der TU Dortmund entschieden haben. Kaum einer von ihnen verweilte lange in der Praktikumsmühle. Zwar gab ca. ein Drittel der Befragten an, nach Studienabschluss ein Praktikum gemacht zu haben, aber nur bei wenigen folgte darauf noch ein weiteres. Die beruflichen Bereiche und Einrichtungen, in denen die Absolventen beschäftigt sind, variieren je nach gewähltem Studienschwerpunkt: Bei Absolventen mit Schwerpunkt Sprachtherapie wurden am häufigsten die sprachtherapeutischen Praxen genannt, aber auch ein Akutkrankenhaus und eine integrative Kindertagesstätte wurden angegeben. Weniger als ein Viertel der befragten Sprachtherapie- Absolventen schlossen nach dem Bachelor einen Master an (davon die meisten den Master der klinischen Linguistik an der Uni Bielefeld). Bei den ehemaligen Studierenden des Schwerpunkts Psychosoziale Rehabilitation (PSR) ist der Anteil derer, die als Studierende an der Uni bleiben wesentlich höher: Mehr als die Hälfte gaben an, einen Master zu studieren hauptsächlich den fakultätseigenen Master Rehabilitationswissenschaften, aber auch spezialisierte Masterstudiengänge wie Musiktherapie (HdK Berlin), Casemanagement (FH Frankfurt) oder Public Health (Sheffield, UK) wurden genannt. Als Tätigkeitsfelder gaben die PSR-Absolventinnen und -Absolventen zum Beispiel Betreutes Wohnen, berufliche Rehabilitation, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Motopädie an. Die Kurzbefragung an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften gibt einen wichtigen Einblick in die Wege nach dem Bachelor und macht optimistisch: Sie bestätigt die aktuellen Ergebnisse der umfangreichen Bachelor-Absolventenbefragung des Internationalen Hochschulforschungszentrums (Incher) Kassel, die zeigen, dass die Chancen zum Berufsstart mit BA-Abschluss gut und nicht niedriger sind als mit einem Diplom. (Fakultät) Reha-Soziologin als Fellow ans Münchener MPI berufen Honorarprofessur für Mathilde Kersting Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung wurde von der TU-Rektorin Prof. Ursula Gather auf Antrag der Fakultät Chemie der Titel Honorarprofessorin verliehen. Mathilde Kersting ist der TU seit vielen Jahren eng verbunden und in der Fachgruppe Biologie in der Lehre tätig. Nach dem Studium der Haushaltsund Ernährungswissenschaften an der Universität Bonn wurde sie 1975 zum Dr. troph. promoviert. Seit 1975 hat sie die Leitung der Arbeitsgruppe Ernährungsverhalten am Forschungsinstitut für Kinderernährung inne, seit 2008 ist sie wissenschaftliche Geschäftsführerin des Insituts erfolgte die Habilitation an der TU Dortmund. Das zentrale Forschungsprojekt von Mathilde Kersting ist bis heute die DONALD Studie (Dortmund Als Fellow am Münchner Max- Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht kann die Rehabilitationssoziologin Prof. Elisabeth Wacker nun ein Forschungsteam zusammenstellen. Ihrer Forschergruppe stehen gut eine Million Euro zur Verfügung, um mehr Wissen zum Wandel der Sozialsysteme und zur Teilhabe bei Behinderung zu generieren. Insbesondere will man Strukturen, Maßnahmen und Wirkungen von Prävention, Rehabilitation und Gesundheitsentwicklung in nationaler und internationaler Perspektive auf die Spur kommen. Neben der inhaltlichen Ausrichtung an Teilhabe und Systemwandel liegt Elisabeth Wacker auch die Nachwuchsförderung am Herzen. Von der Forschungsarbeit profitieren knapp zehn Prozent der Bevölkerung. Aktuelle Anlässe sind die Beteiligung von Menschen mit Behinderung bei der Menschen- und Bürgerrechtsdebatte. Statt der traditionell eher krankheits- und defizitorientierten Perspektive wird das Team vor allem die Kompetenzen von Menschen mit Behinderung beachten. Gesellschaftliche Teilhabe anstelle von Adaptation nach dem klassischen Integrationsmodell (wird bei Grundlegung, Konzept und Umsetzung im Blickpunkt sein, sagt die erfahrene Rehabilitationsforscherin. Konkretisiert wird das Forschungsanliegen in einem Matrixmodell, nach dem die Post Docs, Docs und Stipendiaten in vier Teilprojekten zusammenwirken werden. Die transdisziplinäre Aufgabenstellung wird zusätzlich angegangen mit Unterstützung internationaler Experten, die für Forschungsaufenthalte, aber auch für Workshops und Tagungen gewonnen werden können. (Fakultät) Kontakt: Prof. Dr. Elisabeth Wacker, Tel , Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed Study) zur Ernährung und Gesundheit - mit mehr als Dortmunder Kindern. Ihr neuestes Forschungsvorhaben Previkids = Präventionsernährung für Kinder in NRW führt sie gemeinsam mit der Fachgruppe Biologie und dem Lehrstuhl für Marketing durch. (unizet)

5 03-04/10 Nr. 416 unizet Kultur und Gesellschaft Seite 5 Elektrobunker Hörde: Kunst führt in eine andere Welt: Kennen Sie dieses Gefühl? Sie gehen in einen ungewöhnlichen Raum und müssen ihren Standpunkt völlig neu einordnen. Nehmen sie einmal an, sie gingen in einen Raum, der unter Tage ist. Alles Alltägliche bleibt außen vor und man fühlt sich wie in einer anderen Dimension. Umgeben von verschiedenen Klängen und Lichtquellen laufen Sie durch diesen nahezu labyrinthartigen Raum. All dies ließ sich in einem Bunker in Dortmund- Hörde mit Hilfe der durch Laura Skrzypczak und Nikola Ramhorst gestalteten Führung nachvollziehen. Vorbereitung wurde diese Führung im Rahmen eines Kunstseminars bei Dr. Jürgen Stiller. Martin Geck in Leipzig: Nach Günther Grass und vor Heide Simonis durfte Musikprofessor Martin Geck (Foto links) am 20. März auf dem berühmtem Blauen Sofa der Leipziger Messe Platz nehmen und mit René Aguigah plaudern. Martin Geck war eingeladen worden, um sein neues Buch zu präsentieren, das er anlässlich des Schumann-Gedenkjahres 2010 über den berühmten Musiker verfasst hat. Martin Geck erzählt den faszinierenden Lebensweg dieses Universalgeists der Romantik. Schumann war ein leidenschaftlicher Tonpoet und ein kühner musikalischer Vordenker, der»sinnlichkeit und Intellektualität, Realismus und Traumverlorenheit genial zu vereinen wusste«. Um dessen Genialität zu verdeutlichen, sang Martin Geck sehr zur Freude des Publikums auch eine Passage aus dem Werk des berühmten Musikers. Am Abend hielt Martin Geck dann noch eine Lesung im Leipziger Schumann-Haus. Gemeinsam einsam: Wissenssoziologische Tagung zum Geburtstag von Ronald Hitzler Dort hatte Peter Simon eine Licht- und Klanginstallation unter dem Titel Elektrobunker erstellt, die einen dazu bewegt, den Alltag für kurze Zeit zu vergessen und in eine andere Welt abzutauchen. Peter Simon stellt den Besuchern seiner Licht- und Klanginstallation frei, was sie für Empfindungen und Reaktionen auf sein Kunstwerk zeigen. Sie sollen völlig unvoreingenommen den durch ihn ausgestalteten Raum auf sich wirken lassen. Um dies zu verwirklichen, ließen die Veranstalterinnen die Besucher der Führung zunächst ohne jegliche Vorinformationen den Bunker betreten. Ziel der Führung war es, dem des Künstlers entsprechend, dass die Besucher eigene Eindrücke sammeln, die dann anschließend durch eine kreative Aufgabe und ein mit Hintergrundinformationen angereichertem Gesprächs ergänzt wurden. Wild West-Manieren im Web: Internationaler Journalismus beschäftigt sich mit Medienverantwortung und Medientransparenz. Das Internet vergisst nichts. Diese Erfahrung musste zumindest ein junger Niederländer auf Jobsuche machen. Ein Interview, das er acht Jahre zuvor gegeben hatte, ließ sich bei Google finden und wurde für ihn zum Einstellungshindernis. Die Zeitung weigerte sich, das Interview zu löschen und der Mann wandte sich an den Presserat.»Doch der wusste nicht, was zu tun ist man kannte sich mit Online nicht aus«, berichtete der niederländische Journalistik-Professor Huub Evers Ende Februar bei einer Podiumsdiskussion im Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus. Das Internet vergisst nichts. Brauchen wir einen neuen Ethik-Kodex für Online-Journalismus? Oder sogar Cyber-Ombudsmen? Und wie sollten Fernsehsender und Zeitungen mit Material zum Beispiel über Demonstrationen im Iran umgehen, das eine unbekannte Quelle auf der Internetplattform youtube eingestellt hat? Mit diesen Fragen beschäftigten sich auch Elmar Theveßen (stellvertr. ZDF-Chefredakteur), Mercedes Bunz (Redakteurin Media and Technology beim Guardian, London), Yavuz Baydar (Ombudsmann der Tageszeitung Sabah, Istanbul) und Klaus Meier (Professor am Institut für Journalistik der TU Dortmund) im Rahmen der Podiumsdiskussion Wildwest im WWW? Der digitale Der Elektrobunker in Hörde ließ die Besucherinnen und Besucher den Alltag vergessen. Der Bunker in der Tullstraße diente zur Zeit des zweiten Weltkriegs zum Schutz vor Bombenangriffen. Während des Krieges befanden sich dort Personen, die von Furcht und Unsicherheit über Leben und Tod geprägt waren. Später, in den 90er Jahren baute man einige Bunker zu Diskotheken um und gab ihnen somit eine neue Bedeutung. Bevor die Bunkerführung durchgeführt wurde, hatten die beiden Studentinnen Bedenken, wie wohl Personen verschiedener Generationen auf die Verbindung des aus historischer Sicht zwangsläufig mit Krieg assoziierten Raumes und deren Ausgetaltung mit discoähnlichen Elementen reagieren würden. Besonders die Reaktionen der Personen, die zur Zeit des zweiten Weltkriegs lebten, war überraschend. Ein Besucher, der den zweiten Weltkrieg miterlebt hatte, sagte, dass er zwar ständig an Krieg denken musste, als er den Bunker betrat, jedoch die Ausgestaltung durch technoähnliche Musik und Elemente der Discoszene keineswegs als verwerflich empfand. Im Gegenteil: Er fand es sogar schön, dass der Raum durch diese Umfunktionierung eine neue, positive Bedeutung erhalten hat. (Ramhorst) Umbruch als medienethischer Problemfall. Und mit diesen Fragen werden sich in den kommenden dreieinhalb Jahren auch 13 Forscherteams aus ost- und westeuropäischen Ländern sowie der arabischen Welt auseinandersetzen. Media Accountability and Transparency in Europ (MediaAcT) heißt das Projekt, das im Februar mit der international besetzten Diskussionsrunde und einem viertägigen Kickoffmeeting gestartet ist. Die Europäische Union fördert das Projekt mit rund 1,5 Millionen Euro im 7. Forschungsrahmenprogramm. MediaAcT ist das einzige von einer deutschen Einrichtung koordinierte Projekt mit Medienbezug, das in diesem Rahmenprogramm unterstützt wird. Ethische Herausforderungen»Traditionelle Instrumente der Medienselbstkontrolle wie etwa der Deutsche Presserat sind nicht mehr in der Lage, den ethischen Herausforderungen durch das Internet zu begegnen«, sagt Journalistikprofessorin Susanne Fengler, die das Projekt als Geschäftsführerin des Erich-Brost-Instituts koordiniert. In einer breit angelegten Studie will das internationale Forscherteam daher herausfinden, wo etablierte Formen der Medienselbstkontrolle funktionieren und wo sich Innovationen im Netz entwickelt haben.»wir wollen ein europäisches Netzwerk für Johannes Wildt: Abschied auf der DOSS 2010 media blogger initiieren und auf die policy maker in diesem Bereich einwirken«, sagt Fengler. Wie stark ethische Fragen auch die Medien selbst beschäftigen, zeigt das Beispiel des ZDF. Das Internet stelle ihn und seine Kollegen vor echte Herausforderungen zum Beispiel, was die Glaubwürdigkeit von Video-Material aus dem Internet angehe, berichtete Podiumsteilnehmer Theveßen. Sein Sender Leistung, Globalisierung, Individualisierung aber auch Einsamkeit: Um aktuelle Formen und Ausprägungen der Gesellschaft drehte sich die Tagung Gemeinsam einsam am 4. und 5. März. Anlass für dieses wissenssoziologische Kolloquium war der sechzigste Geburtstag von Prof. Ronald Hitzler, Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Soziologie. Rund 80 Soziologinnen und Soziologen aus dem deutschsprachigen Raum nahmen an der Tagung in der DASA teil. Dort diskutierten namhafte Vertreter des Fachs die»dominanten Existenzformen der Gegenwartskultur«. Mit Ulrich Beck dem Doktorvater Hitzlers hielt auch einer der bekanntesten deutschen Soziologen der Gegenwart einen Vortrag. Ronald Hitzler wurde am 4. März 1950 im badenwürttembergischen Königsbronn geboren. Hitzler studierte von 1974 bis 1978 Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Konstanz. Im Juni 1987 promovierte er zum Dr. rer. pol. an der Universität Bamberg. Im April 1995 folgte die Habilitation in Soziologie an der Freien Universität Berlin. Seit 1997 ist Ronald Hitzler Professor für Allgemeine Soziologie an der TU Dortmund. Die»Modernisierung als Handlungsproblem«ist der Rahmen seiner Forschungsarbeiten. Häufig untersucht Hitzler Szenen und Mit Reflexionen über Konjunkturen der Hochschuldidaktik verabschiedete sich am 4. März Prof. Johannes Wildt, langjähriger Leiter des Hochschuldidaktischen Zentrums (HDZ) und einer der renommiertesten deutschen Hochschuldidaktik-Wissenschaftler, aus dem aktiven Dienst. Die Verabschiedung fand im Rahmen der vierten Dortmund Spring School for Academic Staff Developers (DOSS) statt, die verschiedene Aspekte fachbezogener und will nun auf die neuen Entwicklungen reagieren. Wir denken darüber nach, einen Ombudsmann zu installieren, sagte Theveßen. Immer wieder würden sich Zuschauerinnen und Zuschauer mit Fragen und Kritik melden. Ein weiteres Beispiel also für die MediaAcT-Forscher. (Katharina Heimeier) Infos: Expertinnen und Experten aus den 13 Ländern kamen ins Erich-Brost-Institut. Events beispielsweise die Loveparade oder den Weltjugendtag. (Bolsinger) In Feierlaune: Ronald Hitzler (Mitte vorn) fachübergreifender Hochschuldidaktik beleuchtete. Johannes Wildt wurde 1945 in Naumburg/Wolffshagen geboren. Er studierte Psychologie und Erziehungswissenschaft an den Universitäten Innsbruck, Münster und Bielefeld, er promovierte an der Universität Bielefeld. Nach Stationen als wissenschaftlicher Angestellter der Hochschul-Informations-System GmbH, Hannover, den Interdisziplinären Zentren für Hochschuldidaktik der Universitäten Hamburg ist er seit 1997 als Hochschullehrer am Hochschul-didaktischen Zentrum. (Unizet) Johannes Wildt (l.) und Prof. Wilfried Müller, Rektor der Universität Bremen Dies unddas Prof. Ernstpeter Maurer ist zum Dekan der Fakultät Humanwissenschaften und Theologie ernannt worden. Angelika Conrad (WiSo) feierte am 1. April ihr 25jähriges Arbeitsjubiläum. Volker Grabow (Sport und Sportwissenschaften) konnte am 4. Februar sein 25jähriges Dienstjubiläum begehen. Dr. Klaus Heikrodt (BCI) wurde am 9. Februar die Honorarprofessur verliehen. Prof. Udo Vorholt (Politikwissenschaften) beging am 1. Februar sein 25jähriges Dienstjubläum.

6 Seite 6 unizet Natur und Technik 03-04/10 Nr. 416 EigenArt als Chance? Mittelstädte müssen sich strategisch positionieren. Rund ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland lebt in Städten mit bis Einwohnern. Dennoch orientiert sich die Stadtforschung meist auf Metropolen und Großstädte. 80 Gäste aus Planungspraxis und Forschung folgten daher der Einladung des Fachgebiets Stadt- und Regionalplanung der Fakultät Raumplanung, am 25. März unter dem Motto EigenART als Chance? Strategische Positionierungen von Mittelstädten Charakter Problemlagen und Optionen dieses Stadttyps auszuloten. Aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beleuchtete eine Reihe von Beiträgen mittelstädtische Lebensqualität und Wahrnehmung, die Funktion von Mittelstädten und ihre stadtregionale Einbindung, aber auch mittelstädtische Planungs- und Gestaltungskultur vor allem für Innenstädte, öffentliche Räume und Standorte der Kulturwirtschaft. Gerade der letzte Aspekt ist im Kulturhauptstadtjahr 2010 von besonderem Interesse. Aschersleben: Baukulturelle Qualitäten und identitätsstiftende öffentliche Räume als Ausgangspunkt für die Stärkung von Wohnen und Versorgungsangeboten in Mittelstädten (Foto: Nina Overhageböck) Mittelstädte zeichnen sich vor allem durch eine besonders hohe Wohnzufriedenheit aus und sind tatsächlich überwiegend kleine Mittelstädte bis Einwohner. Beiträge, die sich auf die Suche nach typischen Mustern begaben, machten aber vor allem deutlich, dass es die Mittelstadt nicht gibt. Je nach Fragestellung, etwa die Zufriedenheit mit Einzelhandelsangeboten und sozialen Einrichtungen oder die Betrachtung von Zu- und Abwanderungsprozessen, nähern sich Mittelstädte an die Situation in Klein- oder Großstädten an. Großen Einfluss zeigt hier die Lage von Mittelstädten als Teil eines Ballungsraumes mit benachbarten Groß- und Mittelstädten oder als solitäres Mittelzentrum mit regionalen Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Versorgungsfunktionen. Eine zusätzliche Pfadabhängigkeit besteht durch die innere Struktur und Gestalt von Mittelstädten etwa als polyzentrales Nebeneinander ehemals eigenständiger Gemeinden oder gewachsener Stadtraum mit historischer Bausubstanz. Demografischer Wandel macht Städten zu schaffen. Mittelstädte sind wie alle Städte von Anpassungsproblemen des demografischen Wandels bei dramatisch knappen finanziellen Ressourcen betroffen. Die Beiträge arbeiteten als mittelstadttypische Potenziale übereinstimmend die Überschaubarkeit der Stadtstruktur, eine für Planungsprozesse wichtige Akteurs- und Bürgernähe sowie die Kontinuität von Netzwerken heraus. Mittelstädte sollten dies gezielt einsetzen, um bei unterschiedlichen Startbedingungen die eigene Identität und ein spezifisches Profil zu entwickeln, und nicht der Versuchung erliegen, Entwicklungsstrategien von Großstädten nachzuahmen, so die abschließende Podiumsdiskussion. Mit dem regen Diskussionsaustausch der Tagung zog das Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung eine fruchtbare Zwischenbilanz über den seit mehreren Jahren aufgebauten Forschungsschwerpunkt Klein- und Mittelstadtforschung. (Beilein) Kontakt: Prof. Dr. Sabine Baumgart, Tel , Ist Bodeneigentum noch zeitgemäß? Internationale Konferenz für Raumplanung Konferenz: Unsere Städte müssen schöner werden Kein schöner Anblick: Manche Fassade im Ruhrgebiet ärgert die Bürgerinnen und Bürger. Unsere Städte werden von Jahr zu Jahr hässlicher. Gleichzeitig verliert die Stadt durch den dramatischen Rückgang des Einzelhandels an Lebensqualität. Das noch in den 1960er Jahren spürbar pulsierende Leben der Stadt erlischt mehr und mehr. Und während in Fachzirkeln noch darüber nachgedacht wird, ob und was man vereinzelt verbessern könnte, wehrt sich der Bürger landauf, landab in politischen Bürgerbegehren gegen die Veränderung seiner Stadt. Erstmals seit Jahrzehnten trafen prominente Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Medien und Kultur zusammen, um über das Erscheinungsbild unserer Städte zu diskutieren. Organisiert wurde die Konferenz, die vom 11. bis 13. März in Düsseldorf stattfand, von den Professoren Christoph Mäckler und Wolfgang Sonne vom Institut für Stadtbaukunst an der Fakultät Bauwesen. Eingeführt wurde die Konferenz durch Lutz Lienenkämper, Bauminister des Landes Nordrhein- Westfalen und TU-Rektorin Prof. Ursula Gather. Die Schirmherrschaft hatte Dr. Petra Roth, Präsidentin des Deutschen Städtetages. Auf der Konferenz sollten die entscheidenden Herausforderungen des Städtebaus zur Sprache kommen und konkrete Maßnahmen zum Erhalt und zur Revitalisierung der Stadt erarbeitet werden. Ergebnis der Konferenz war ein Abschlusscommunique mit einem konkreten Maßnahmenkatalog. Die Themen und Maßnahmen sollen in den Rahmen der nationalen Stadtentwicklungspolitik der Bundesregierung ebenso Eingang finden wie in die Bestrebungen der Länder, Kommunen und Fachverbände. Denn Deutschlands Städte stehen vor großen aktuellen Herausforderungen: Als Wirtschaftsstandorte sollen sie durch qualitätvolle urbane Umgebung zur Belebung der Konjunktur beitragen; als Migrationsorte sollen sie den sozialen Zusammenhalt in kultureller Vielfalt befördern; zum globalen Klimaschutz müssen sie durch Energieeffizienz und Nachhaltigkeit einen entscheidenden Beitrag leisten. Doch wieder einmal droht wie schon im reduktionistischen Verständnis des Funktionalismus eine isolierte Betrachtungsweise dieser einzelnen Bereiche der Stadtentwicklung, die zu kontraproduktiven Ergebnissen führen wird. Im technikgläubigen Innovationsdrang unterlegt mit dem moralischen Impetus des ökologischen Katastrophenszenarios drohen die komplexen Zusammenhänge der Stadt missachtet und vor allem die räumlich-gestalterischen Qualitäten und die historisch-traditionellen Identitäten unserer Städte ignoriert zu werden. Nach Kriegs- und Wiederaufbauzerstörungen droht heute eine dritte Welle der Stadtzerstörung: Eine vor allem nur ökonomisch, sozial, politisch, verkehrstechnisch und ökologisch ausgerichtete Stadtplanung zerstört die Qualitäten der Stadt und damit deren Identität, denen vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle zukommt. (Fakultät) Kontakt: Prof. Christoph Mäckler, Tel , Prof. Wolfgang Sonne, Tel Eigentum verpflichtet, so sagt das deutsche Grundgesetz. Doch wie weit geht diese Pflicht? Immobilienmärkte gehören zu den umsatzstärksten Wirtschaftzweigen weltweit. Dennoch halten viele Menschen die Bodenspekulation für unmoralisch. Jeder will ein Einfamilienhaus im Grünen besitzen, gleichwohl machen wir uns Sorgen um Umweltschutz und Klimawandel. Mit diesen und ähnlichen Widersprüchen beschäftigte sich die 4. Internationale Konferenz für Raumplanung und Eigentumsrechte, die vom 10. bis 12. Februar an der TU Dortmund durchgeführt wurde. Die International Association on Planning, Law, and Property Rights wurde in Mexico City im Jahr 2003 am Rande der Weltkonferenz der Planungsschulen gegründet. Die Vereinigung bietet Juristen, Immobilienökonomen, Stadtplanern und Raumsoziologen die Gelegenheit zum wissenschaftlichen Austausch über Planungsrecht und Bodeneigentum. Gewiss ist das Planungsrecht immer in ein nationales Rechtssystem eingebettet und weist nationale Besonderheiten auf. Dennoch gibt es eine Vielzahl ähnlicher Probleme und Fragestellungen, für die ein internationaler Vergleich lohnend ist. Das gilt etwa für die Frage, ab welcher Eingriffsintensität eine räumliche Planung als Enteignung anzusehen ist. Der U.S. Supreme Court hat hierzu ebenso detaillierte Fallentscheidungen getroffen wie das deutsche Bundesverfassungsgericht oder der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Beim Vergleichen der Fallentscheidungen wird deutlich, dass räumliche Pläne nicht nur in die Rechte der Bodeneigentümer eingreifen. Solche Pläne verschaffen den Eigentümern auch Vorteile, denn eine geordnete Bebauung oder gut ausgebaute Infrastruktur steigern den Grundstückswert. Im internationalen Vergleich wird auch deutlich, dass das Bündel von Rechten, das Eigentum genannt wird, in verschiedenen Ländern ganz unterschiedlich ausgestaltet ist. Was genau ist mit Bodeneigentum gemeint? In manchen Ländern gehört das Grundwasser dazu, in anderen Ländern (etwa Deutschland) aber nicht. Manche Systeme gehen davon aus, dass Baurechte erst aufgrund städtebaulicher Pläne erworben werden, andere Systeme erkennen eine ursprüngliche Baufreiheit des Bodeneigentümers an. Warum werden Hartz-IV-Empfänger nur dann unterstützt, wenn sie zuvor ihre Immobilien verkauft haben? Gerade im Europäischen Jahr der Armut ist die Eigentumsfrage drängend. Mehr als 120 Wissenschaftler aus aller Welt setzen ihren Dialog über heikle Themen fort, dazu gehören kontroversielle Erinnerungsorte in Tel Aviv ebenso wie Bürgerzorn gegen planerische Schranken für Privateigentum in den USA. In über 90 Fachvorträgen diskutieren Experten zu diesen und ähnlichen Themen. Die dreitägige Konferenz gab den Gästen aus Nord- und Südamerika, Australien, Asien, Afrika und Europa darüber hinaus die Gelegenheit, Dortmund und das Ruhrgebiet näher kennen zu lernen. Begleitend zu der Konferenz zeigte der Lehrstuhl für Bodenpolitik, Eine geordnete Bebauung und eine gute Infrastruktur steigern den Grundstückwert. Bodenmanagement und kommunales Vermessungswesen die Ausstellung Bilder der Bodenpolitik von Prof. Benjamin Davy. Die Fakultät Raumplanung, die nun seit 40 Jahren Raumplanerinnen und Raumplaner ausbildet, ist stolz, auf diese Weise die TU Dortmund als Ort internationalen Wissenschaftsdiskurses zu etablieren. (Fakultät) Infos: TU-Forscher für Gründungskonzept ausgezeichnet Eine Forschergruppe des Lehrstuhls für Regelungssystemtechnik der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik wird seit Januar dieses Jahres durch das Programm EXIST-Forschungstransfer der Bundesregierung unterstützt. Die Gruppe um Prof. Torsten Bertram, René Franke, Michael Schulte und Dr. Daniel Schauten erhält einen Zuschuss in Höhe von Euro. Mit der Förderung, die zunächst bis zum 30. Juni 2011 läuft und danach um weitere 18 Monate verlängert werden kann, ist es für die Wissenschaftler möglich, auf der Basis von ersten, sehr vielversprechenden Forschungsergebnissen marktfähige Produkte zu entwickeln, eine Unternehmensgründung vorzubereiten und zusätzliches betriebswirtschaftliches Know-how in das Gründerteam zu integrieren. Das Team verfolgt das Ziel, ein optisches Messverfahren zur Oberflächenbegutachtung von Kraftfahrzeugen zu vermarkten. EXIST-Forschungstransfer ist Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung und unterstützt technologisch besonders aufwändige Gründungsvorhaben aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Seit 2008 wurden darin bereits 15 Millionen Euro bereitgestellt. In der aktuell laufenden Runde wurde zum 30. Juni 2009 die neue Rekordzahl von 56 Antragsskizzen bundesweit eingereicht. Zwölf Anträge im Gesamtwert von etwa vier Millionen Euro wurden daraus für eine Förderung vorgeschlagen. Zwei erfolgreiche Anträge kommen aus den Dortmunder Forschungseinrichtungen. Die Umsetzung neuer Forschungsergebnisse in marktgängige Innovationen ist ein wesentlicher Treiber von wirtschaftlichem Wachstum. Hierzu bedarf es besonderen unternehmerischen Mutes, um den Schritt in den Markt zu wagen.»der Erfolg von EXIST-Forschungstransfer zeigt, dass diese Maßnahme gebraucht wird und wir hier eine große Lücke schließen«, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Der nächste Stichtag für Anträge bei EXIST-Forschungstransfer ist der 30. Juni. Die Transferstelle der Technischen Universität Dortmund koordiniert im Rahmen ihres Netzwerks Gründungen aus der Wissenschaft in Dortmund und Region (G-DUR) Anträge der Dortmunder Wissenschaftler. (Transfer) Kontakt: René Franke, Tel ,

7 03-04/10 Nr. 416 unizet Natur und Technik Seite 7 TeachING-LearnING.EU: neue Impulse für die Lehre Die TU Dortmund kann jetzt neue Impulse in der Lehre setzen. Im Rahmen der gemeinsamen Initiative Bologna Zukunft der Lehre von der Stiftung Mercator und der Volkswagen- Stiftung: wird TeachING-LearnING.EU gefördert, ein Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für das Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften, das die Ausbildung von Ingenieuren verbessern wird. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsvorhaben der Technischen Universität Dortmund mit der RWTH Aachen und der Ruhr-Universität Bochum, in dem die Kompetenzen forschungsstarker ingenieurwissenschaftlicher Fakultäten mit denen dreier bundesweit anerkannter hochschuldidaktischer Zentren optimal gebündelt werden. An allen drei Partnerhochschulen wird das Projekt mit insgesamt 1,5 Millionen Euro unterstützt. Ziel ist es, die Qualität ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge nachhaltig zu verbessern, dabei europäische Hochschulstandorte als Benchmark zu nutzen und die gewonnenen Erkenntnisse nutzbar zu machen. In die Konzeption des Vorhabens waren die Dortmunder Fakultäten Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Bio- und Chemieingenieurwesen maßgeblich eingebunden. Mitglied des Vorstandes von TeachING-LearnING.EU ist Prof. Erman Tekkaya, Leiter des Instituts für Umformtechnik und Leichtbau der TU Dortmund, der das Projekt in Dortmund gemeinsam mit dem Leiter des Hochschuldidaktischen Zentrums der TU Dortmund, Prof. Johannes Wildt, und Thorsten Jungmann vom Lehrstuhl für Fabrikorganisation initiiert hat. TeachING-LearnING.EU verfolgt hierzu neue Ansätze in den Bereichen Forschung, Dienstleistung und Vernetzung: Die Forschungsfelder fokussieren Bereiche der auf die Ingenieurwissenschaften bezogenen Hochschuldidaktik, wie die Curriculumentwicklung, studierendenzentrierte Lehr-Lern-Konzepte und kompetenzorientierte Forschungsformate. Die Dienstleistungsfelder beinhalten Services von hochschuldidaktischer Weiterbildung über die Beratung von Lehrenden und Studierenden bis zur Konzeption eines Promotionskollegs. Besondere Bedeutung kommt der Vernetzung der Beteiligten zu: Studierende, Lehrende, Unternehmen und Politik. Durch strategische Instrumente wie eine neu zu gründende Communitiy of Practice oder ein Internetportal, das auch Mobilitätsplattform für Studierende sein wird, sowie die Ausschreibung von finanziellen Mitteln zur Erforschung innovativer Lehr- Lern-Konzepte, wird das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum seine Arbeit in der Fachgemeinschaft verankern. Das Zentrum wird an der TU Dortmund organisatorisch an das Hochschuldidaktische Zentrum angeschlossen. (Unizet) EuroBioRef: ein Konzept der Zukunft Eine europaweit koordinierte, effektivierte und intergrierte Prozesskette der Biomassenumwandlung vom Rohstoff Biomasse bis hin zu den fertigen biobasierten Produkten das ist das Ziel des europäischen Großforschungsprojekts EuroBioRef, das jetzt mit 23 Millionen Euro durch das siebte EU-Forschungsrahmenprogramm gefördert wird. Zu den insgesamt 28 Partnern aus 14 Ländern zählen der Lehrstuhl Fluidverfahrenstechnik der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der Technischen Universität Dortmund unter der Leitung von Prof. Andrzej Górak sowie die Firma Process Design Center GmbH aus Dortmund unter der Leitung von Dr. Axel Gottschalk. In den nächsten vier Jahren will das Projektkonsortium von der Université Lille, Frankreich, koordiniert die Fragmentierung der europäischen Biomasseindustrie überwinden. Durch die Kombination von großen und kleinen (bio-)chemischen Unternehmen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die in unterschiedlichen Bereichen der Biomasseumwandlung aktiv sind entstehen neue Synergien, welche die Grundlage für Kosteneinsparungen und verbesserte Methoden darstellen. Die groß angelegte Forschung, Erprobung, Optimierung und Demonstration von Prozessen zur Herstellung unterschiedlicher Produkte wird sowohl für große als auch für kleine Produktionseinheiten ausgelegt, die in verschiedenen Regionen Europas flexibel eingesetzt werden können. Dieser Ansatz wird die Energie- und Ressourceneffizienz erheblich erhöhen. Dabei wird vor allem die Produktion von Flugbenzin und einer Vielzahl an chemischen Produkten optimiert werden. Die Ziele von EuroBioRef sind dabei ehrgeizig: Durch optimierte Reaktionen, erhöhte Trennleistung, Einsparungen bei den Investitionskosten, verbesserte Anlage- und Rohstoffflexibilität sowie reduzierte Produktionszeiten und effiziente Logistik soll die Wirtschaftlichkeit um etwa 30 Prozent gesteigert und der Energieverbrauch um 30 Prozent reduziert werden. Darüber hinaus sollen einige Produktionsabfälle ganz vermieden werden. (Fakultät) Dies und Das Diamanten und die bislang wenig erforschten Quanteneigenschaften in ihren optischen Zentren stehen im Mittelpunkt der deutsch-japanischen Forschergruppe Quantum Computing in Isotopically Engineered Diamond, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt bewilligt hat. An der TU Dortmund ist Prof. Dieter Suter (Foto) vom Lehrstuhl Experimentelle Physik III an der neuen Forschungsgruppe beteiligt. Gemeinsam mit seinen Kollegen in Stuttgart, Garching, Tsukuba und Ibaraki will er auf diese Weise die Herstellung von Prozessoren für Quanteninformation vorantreiben. Suter arbeitet dabei an einem zentralen Problem, das bei allen Quantenrechnern auftritt: Die Quanteninformation ist sehr labil und eine Fehlerkontrolle schwierig. Mit ihren Forschungen wollen er und sein Team die logischen Operationen so optimieren, dass die Rechnung auch das korrekte Resultat liefert. Über die Personalmittel für eine Wissenschaftler- Stelle hinaus stehen den Dortmunder Physikern in den nächsten drei Jahren Sachmittel von insgesamt rund Euro zur Verfügung. Kontakt: Prof. Dr. Dieter Suter, Ruf: , Physik belegt ersten Platz beim Ranking Die Studierenden gaben Bestnoten für den Bachelor-Studiengang. Gute Forschung und Lehre sind in der Physik untrennbar verbunden. Diese Zweigleisigkeit zeige den Studierenden sofort ihre Perspektiven auf und wecke bei ihnen den Wunsch, am Ende an der vordersten Front der Forschung mitzuarbeiten, so Prof. Metin Tolan, Prorektor für Forschung und Physiker. Und genau diese Kombination ist es, die bei den Studierenden gut ankommt. Im jüngsten Ranking von CHE und Die Zeit gaben sie ihrem Bachelor-Studiengang Bestnoten und setzten ihn damit auf Platz 1. Für die Studiensituation insgesamt, für Betreuung, Laborausstattung, Zitationen und Forschungsreputation gaben sie vier von fünf möglichen grünen Punkten und machten den Studiengang damit in diesen Kategorien zum Spitzenreiter. Ein beachtliches Ergebnis denn auch naturwissenschaftliche Traditions- Unis wie die Uni Heidelberg oder die ETH Zürich sind im Ranking vertreten. Lehre: Erfolgsmodell Integrierter Kurs Für die Begeisterung der Studierenden gibt es für Metin Tolan zwei Gründe: Zum einen sei es die Lehre, die auf den»integrierten Kurs«setze. Hier bringen zwei Professoren in einer Veranstaltung das zusammen, was zusammengehört: Experiment und Theorie. Ein aufwändiges, aber dafür umso effektiveres Verfahren, das die erste Professoren-Generation bereits vor vielen Jahren eingeführt habe und an dem die zweite Generation festhalte, erklärt Metin Tolan und schmunzelt:»die Akzeptanz dieses Erfolgsmodells machen wir bei Berufungsgesprächen quasi zur Voraussetzung.«Die starke Fokussierung der Ausbildung, die dieser»integrierte Kurs«mit sich bringt, ermöglicht ein besonders effektives Studium, das viele nach nur neun Semestern abschließen.»die Diplome könnten wir eigentlich schon im dritten Semester schreiben, ab da gibt es keine Studienabbrecher mehr«, freut sich Metin Tolan. Zum anderen seien aber auch die Forschungsbedingungen exzellent. So konnte die Physik in der Kategorie Laborausstattung im Vergleich zum vergangenen Ranking stark zulegen. Kein Wunder die Fakultät Physik hat herausragende Versuchsanlagen: Unter anderem finden sich auf dem Dortmunder Campus die Synchrotronstrahlungsquelle DELTA, die einzige Quelle dieser Art an einer Universität in Deutschland, das Interdisziplinäres Zentrum für Magnetische Resonanz (IZMR), ein Rechnercluster für Grid-Computing in der Teilchenphysik und Laserlabors für optische Spektroskopie unter extremen Bedingungen. Forschung: Exzellente Rahmenbedingungen 180 Multiplikatoren aus Ministerien, Schulämtern und Studienseminaren aus ganz NRW waren Gäste der zweiten PIK AS Multiplikatorentagung, die am 2. März, im Mathematikgebäude der TU Dortmund stattfand. Ziel des auf drei Jahre angelegten und von der Deutsche Telekom Stiftung und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung geförderten Projekts PIK AS ist die Unterstützung von Lehrkräften und Lehrerfortbildern bei der Einführung des neuen Mathematiklehrplans von 2008 für die nordrheinwestfälischen Grundschulen. Nach den neuen Vorgaben kommt es in den ersten Schuljahren nicht nur darauf an, Basiswissen wie das Einmaleins zu erwerben, sondern es geht vor allem auch um die Entwicklung von Problemlösefähigkeit. Auf der Multiplikatorentagung veranschaulichten Vorträge, Workshops und Präsentationen verschiedenee Unterrichtskonzepte und -materialien, die das erforschende und entdeckende Lernen und Lehren in der Grundschule fördern. Experimente spielen in der Physik eine große Rolle, denn sie machen die Theorie lebendig. Britta Zöhl bereitet die Versuchsaufbauten für die Vorlesungen. Hier baut sie einen Versuch auf, der den Studierenden im dritten Semester zeigen soll, wie ein Linse funktioniert. Ursprünglich war die Fakultät Physik der Technischen Universität Dortmund bei der Veröffentlichung des Rankings im Mai vergangenen Jahres zusammen mit zwei anderen Physikfakultäten auf dem Spitzenplatz. Nun ist die Dortmunder Physik allerdings allein auf Platz eins gelandet. Ursache für diese Änderung ist eine neue Bewertungsmethode bei den wissenschaftlichen Veröffentlichungen einer Fakultät. Während in der ursprünglichen Form des Rankings diese Veröffentlichungen einfach nur gezählt wurden, wird in der neuen Variante darauf geachtet, wie häufig andere Fachkollegen die Veröffentlichungen zitieren hier haben die Dortmunder Physikerinnen und Physiker offenbar eine wesentlich bessere Reputation als die Kollegen an anderen Hochschulen. An der Fakultät Physik ist man aber nicht nur an exzellenter Wissenschaft und akademischen Spitzenleistungen interessiert: Auch ein breites Publikum soll für die Physik begeistert werden. Mit ihrer Vorlesungsreihe Zwischen Brötchen und Borussia lockt die Fakultät an vielen Samstagen zahlreiche Interessierte Menschen auf den Campus. (Willers) Dies und Das Prof. Susanne Frank von der Fakultät Raumplanung ist vom Kuratorium der (ARL) Akademie für Raumforschung und Landesplanung für die Amtszeit 2010 bis 2013 zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats berufen worden. PD Dr. Mathilde Kersting (Chemie) wurde zum 10. Februar zur Honorarprofessorin ernannt. Prof. Christa Reicher wurde zum 1. April vom Fakultätsrat Raumplanung zur Dekanin gewählt. Der Mathematik-Fakultätsrat hat Prof. Stefan Turek als Dekan, Prof. Ben Schweizer als Prodekan und Studiendekan sowie Prof. Susanne Prediger als Prodekanin für Lehramt und Struktur gewählt. Dr. Doris Schmedding (Informatik) hatte am 31. März 25jähriges Arbeitsjubiläum.

8 Seite 8 unizet Wissenschaft und Praxis 03-04/10 Nr. 416 Risikomanagement: weit mehr als eine lästige Pflicht! Liebe Leserinnen und Leser, bei der Veröffentlichung dieses Artikels in der Februar-unizet hatten wir leider den unredigierten Text übernommen. Wir bitten um Entschuldigung! Hier nun die korrekte Fassung. Risikomanagement ist nicht erst seit der Bankenkrise ein hoch aktuelles Themengebiet. Seit über zehn Jahren existieren in vielen Ländern gesetzliche Regelungen wie in Deutschland das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) oder in den USA der Sarbanes-Oxley Act (SOX), die Unternehmen vorschreiben, ein geeignetes Risikomanagement zu betreiben. Dass die Vorschrift und die gesetzeskonforme Durchführung allein nicht ausreichen, um Risiken zu erkennen und begegnen zu können, ist durch die aktuell noch andauernde Krise mehr als deutlich geworden. Risikomanagement wird von Unternehmen mehr als lästige Pflicht empfunden denn als hilfreiches Mittel, um sich auf Krisen vorbereiten bzw. ihnen aus dem Weg gehen zu können. Seit einigen Jahren beschäftigt sich der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät deshalb mit der adäquaten Ausgestaltung von Risikomanagement-Informationssystemen. Nur ein Informationssystem, das auf die Bedürfnisse von Unternehmen angepasst ist, das wenig bis keine Mehrarbeit erfordert und das hilfreiche Informationen liefert, die im unternehmerischen Alltag Verwendung finden können, wird auf Dauer gepflegt und genutzt werden. Erster Höhepunkt in der Forschungstätigkeit des Lehrstuhls im Bereich Risikomanagement war 2008 die Dissertation von Dr. Markus Siepermann zur Berücksichtigung von Risikokosten im internen Rechnungswesen. Anders als in den meisten anderen Publikationen dieses Bereichs betrachtet die mit den Dissertationspreisen der TU Dortmund und der WiSo-Fakultät ausgezeichnete Dissertation das Risikomanagement aus einer operativen Sicht. Sie entwickelt die klassische Kostenrechnung zu einer Risikokostenrechnung weiter, die Unternehmen über einen einheitlichen Bewertungsmaßstab darüber Aufschluss gibt, welche Bereiche in welcher Höhe risikobehaftet sind und wo eine verstärkte Aufmerksamkeit notwendig ist. Der Vorteil der Vorgehensweise liegt auf der Hand: Die Kostenrechnung ist ein Informationssystem, das in jedem Unternehmen vorhanden ist. Dieses lässt sich nun leicht um die Risikokostenrechnung erweitern, ohne dass bestehende Strukturen geändert werden müssen. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Dissertation hat der Wirtschaftsinformatik Lehrstuhl von Prof. Dr. Richard Lackes in einem weiteren Schritt bestehende Risikomanagement-Informationssysteme auf ihre Eignung für ein nachhaltiges Risikomanagement hin untersucht. Das Ergebnis war zum Teil erschreckend: Viele Systeme decken lediglich die grundlegendsten gesetzlichen Dokumentationspflichten ab, ohne einen Mehrwert für das einsetzenden Unternehmen zu generieren. Andere wiederum sind aufgrund ihrer Komplexität und wegen der fehlenden Usability kaum zu bedienen und schrecken die Benutzer ab, auch wenn sie hilfreiche Informationen bereitstellen können. Zur Zeit arbeitet der Wirtschaftsinformatik Lehrstuhl deshalb an der Entwicklung eines Prototypen eines Risikomanagement-Informationssystems, der sowohl einfach zu bedienen ist und sich in die bestehende IT-Infrastruktur von Unternehmen problemlos integrieren lässt, als auch die vorhandenen Daten der bestehenden Informationssysteme nutzen kann und durch die Berücksichtigung des Risikoaspekts neben der Erfüllung gesetzlicher Vorschriften einen Mehrwert für Unternehmen generiert. Für die Durchführung dieses Projektes werden sowohl Absolventen mit betriebswirtschaftlichen und informationstechnischen Kenntnissen gesucht, als auch studentische Hilfskräfte, die bei der Umsetzung mitarbeiten können. (Siepermann) Kontakt: Dr. Markus Siepermann, Ruf: , Von der Trainee zur stellvertretenden Leiterin: Susanne Linnebach studierte Raumplanung Susanne Linnebach liebt das Brückstraßenviertel und das bunte Treiben in dieser Fußgängermeile. Städte für ihre Bewohnerinnen und Bewohner lebens- und liebenswert zu gestalten: Dieses Ziel hatte Susanne Linnebach 1995 bewogen, Raumplanung zu studieren, und als stellvertretende Leiterin der Abteilung für Stadterneuerung verfolgt sie es heute mit großem Engagement. Dabei hielt es sie nach ihrem Studium zunächst an der Fakultät, wo sie am Lehrstuhl von Prof. Ruth Becker das Thema aus feministischer Sicht betrachtete. Doch schnell merkte sie, dass die Praxis sie weit mehr reizte als die Theorie und ging als Trainee zur Stadt Dortmund. Dass sie schon kurz darauf eine Stelle in der Abteilung für Stadterneuerung bekam, verdankt sie ihrer Eigeninitiative. In dieser Abteilung, in der sie ihre Vision von zukunftsfähigen Lebensräumen am besten realisieren kann, wollte sie unbedingt arbeiten. Und so fragte sie, ob man sie nicht behalten wolle. Man wollte und übertrug ihr schon wenige Jahre später die stellvertretende Abteilungsleitung. Gerade mal vier Jahre hatte sie Zeit, sich in diese Position einzuarbeiten, da musste sie für ihren erkrankten Chef einspringen und die kommissarische Leitung übernehmen. Mit ihren 25 Kolleginnen und Kollegen bewältigt die junge Raumplanerin tagtäglich eine breite Palette von unterschiedlichsten Aufgaben. So betreut sie den Stadtumbau der Rheinischen Straße und der Hörder Innenstadt, beides Stadtteile mit zahlreichen städtebaulichen und sozialen Problemen. Sie gibt Hilfe zur Selbsthilfe, in dem sie Netzwerke aufbaut und die Beratung kleiner und mittelständischer Betriebe bei der Ansiedlung organisiert. Große Energie steckt Susanne Linnebach derzeit in den Umbau des Dortmunder U zu einem Zentrum für Kunst und Kreativität. Ihre Aufgabe ist es, in diesem denkmalgeschützten Gebäude einen Messebau-Standard herzustellen und gleichzeitig darauf zu achten, dass der Kostenrahmen nicht gesprengt wird. Kein leichtes Unterfangen, sagt sie:»der U-Turm soll durch den Dortmunder Filmemacher Prof. Adolf Winkelmann medial in Szene gesetzt werden.«vorgesehen ist, dass die Besucher bereits im Entree des großen Gebäudes von einer komplexen Bildwelt empfangen werden, die sich in Präsentationstechniken bis in die Vertikale der Architektur fortsetzt. Die vier Außenwände des Turms sollen in großformatige LED-Projektionsflächen für Bild- und Klangpräsentionen verwandelt werden. Wie sie es schafft, diese Visionen real werden zu lassen? Mit planerischer Weitsicht und Disziplin. Das hat sie schließlich an der TU Dortmund gelernt. Durch das Projektstudium fühlt sie sich bestens auf die Praxis vorbereitet:»um interdisziplinäre Problemstellungen bearbeiten zu können, wurden wir nicht nur an die Themenfelder der Stadt-, Landes- und Regionalplanung herangeführt, sondern auch mit den Aspekten der Soziologie, des Umweltschutzes, der Volkswirtschaft oder der Statistik konfrontiert.«und wie es mit dem Dortmunder U gelingen kann, die Stadt zu einem lohnenswerten Ziel für Besucherinnen und Besucher zu machen, hat sie ebenfalls an der Technischen Universität Dortmund gelernt. In ihrer Diplomarbeit, die Prof. Klaus Kunzmann betreut hat, beschäftigte sie sich mit dem Thema Freizeitwirtschaft in RheinRuhr. (Willers) Autonome Flugroboter TU gewinnt den zweiten Wettbewerb hightech.nrw Neues Förderprogramm: Science to Business Pre-Seed: Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW hat inzwischen die Gewinner des zweiten Wettbewerbs hightech.nrw bekannt gegeben. Prof. Christian Wietfeld vom Lehrstuhl für Kommunikationsnetze gehört als Koordinator des Projektes Avionic Digital Service Platform, kurz AVIGLE, dazu. Mit AVIGLE wird eine multifunktionale, avionische fliegende Serviceplattform erforscht. Diese Plattform wird den potenziellen Anwendern mit Hilfe von autonomen Flugrobotern, so genannten Micro Unmanned Aerial Vehicles (MUAV), neuartige Dienste bieten, und diese mit erheblichen Kosten- und Qualitätsvorteilen. Dreidimensional und in Echtzeit Autonome Flugroboter stehen im Mittelpunkt des Projekts. AVIGLE ermöglicht einerseits die effiziente 3D-Erfassung und Virtualisierung von Einzelgebäuden, Siedlungen und ganzen Regionen in Quasi-Echtzeit. So können beispielsweise eine flächendeckende Solarpotenzialanalyse von ganzen Stadtteilen durchgeführt oder neue Anwendungsfelder in der Unterhaltungsindustrie erschlossen werden. Andererseits adressiert das AVIGLE- Projekt die temporäre Ergänzung von Funknetzen bei Großveranstaltungen, Netzausfällen oder Rettungseinsätzen durch fliegende Funkstationen. In dem hoch interdisziplinären Forschungsprojekt wird die TU Dortmund mit den Universitäten RWTH Aachen und WWU Münster, den Forschungsinstituten Fraunhofer IMS (Duisburg) und IMST (Kamp-Lintfort) sowie den Hightech-Unternehmen aus NRW Aerowest (Dortmund), mimoon (Duisburg), rmh new media (Köln), microdrones (Siegen) und Schübeler Antriebssysteme (Paderborn) zusammenarbeiten. Der Wettbewerb hightech.nrw fördert branchenübergreifend neue Hightechprojekte vorausgesetzt, diese bauen auf international herausragender Spitzenforschung auf und schlagen eine Innovationsbrücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Bis zu 170 Millionen Euro stellt das Innovationsministerium bis 2013 in drei Wettbewerbsrunden zur Verfügung. Der Wettbewerb richtet sich an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. An der zweiten Wettbewerbsrunde beteiligten sich mehr als 149 Antragssteller. (Unizet) Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein neues Förderprogramm für Gründungen und Verwertung von Spitzenforschung aus NRW-Hochschulen aufgelegt: Anträge mit einem Fördervolumen von bis zu Euro können bis 28. Juni 2010 eingereicht werden! Die Transferstelle der Technischen Universität hilft bei der Konzeption von Projektskizzen. Am 22. März dieses Jahres wurde zum dritten Mal der Wettbewerb Science to Business PreSeed ausgerufen. Der Wettbewerb soll es den Hochschulen in NRW ermöglichen, aus exzellenten Forschungsergebnissen Prototypen zu entwickeln, innovative Ideen und Erfindungen voranzutreiben und diese in Kooperation mit der Wirtschaft oder durch Gründung neuer Unternehmen umzusetzen. Der Wettbewerb setzt zu einem Zeitpunkt an, zu dem vielversprechende Forschungsergebnisse und darauf basierende Verwertungs- oder Gründungskonzepte vorliegen. Die Gewinner erhalten die Möglichkeit, ihre Innovations- oder Gründungskonzepte unter Nutzung der Hochschulinfrastruktur weiterzuentwickeln und die Marktreife vorzubereiten. (Transferstelle) Kontakt: Arjeta Gashi Tel , E- Mail: Info Patent-Scout ist ein Projekt des PO- WeR-Verbundes mit den Universitäten Münster, Dortmund, Bielefeld und Paderborn sowie den Fachhochschulen Münster, Dortmund, Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe. Impressum Herausgeber: Technische Universität Dortmund, Dortmund (Referat für Öffentlichkeitsarbeit) Chefredaktion: Angelika Willers (Wi), Ruf: (0231) , Weitere Mitarbeit: Stephanie Bolsinger (SBo), Sylvia Ebbes (Vertrieb), Jürgen Huhn (Fotos), John- Sebastian Komander (jsk), Gabriele Scholz (Redaktionsassistenz), Internet: Basisgestaltung: grimm.design, Düsseldorf ISSN: unizet erscheint neun Mal im Jahr während der Vorlesungszeit.

Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Wissenschaft und Forschung DIE SENATORIN

Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Wissenschaft und Forschung DIE SENATORIN Seite 1 von 8 Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Wissenschaft und Forschung DIE SENATORIN Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.v. 25.9.2014,

Mehr

Privat, innovativ, qualitätsgesichert - einmalige Studienchancen an der. Fachhochschule Heidelberg. Prof. Dr. Gerhard Vigener

Privat, innovativ, qualitätsgesichert - einmalige Studienchancen an der. Fachhochschule Heidelberg. Prof. Dr. Gerhard Vigener Privat, innovativ, qualitätsgesichert - einmalige Studienchancen an der Fachhochschule Heidelberg Prof. Dr. Gerhard Vigener Fachhochschule Heidelberg Staatlich anerkannte Hochschule der SRH Die Wahl der

Mehr

Ich stelle mir vor, diese Investition zahlt sich für ein Leben lang aus.

Ich stelle mir vor, diese Investition zahlt sich für ein Leben lang aus. Karlshochschule International University Daten & Fakten seit 2005 staatlich anerkannt vom Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg alle Studiengänge (acht Bachelor, ein Master) akkreditiert von der FIBAA

Mehr

PRESSEMAPPE Jänner 2015

PRESSEMAPPE Jänner 2015 PRESSEMAPPE Jänner 2015 Themen Zentrum für Fernstudien Breite Vielfalt an Studierenden Studiensystem und Kosten Kurzprofile FernUniversität Hagen, JKU, Zentrum für Fernstudien Österreich Pressekontakt

Mehr

PRESSEMAPPE September 2013

PRESSEMAPPE September 2013 PRESSEMAPPE September 2013 Themen Zentrum für Fernstudien Breite Vielfalt an Studierenden Studiensystem und Kosten Kurzprofile FernUniversität Hagen, JKU, Zentrum für Fernstudien Österreich Pressekontakt

Mehr

Schulamt. Fürstentum Liechtenstein LIECHTENSTEIN. Stand der Umsetzung der Bologna Ziele (2003)

Schulamt. Fürstentum Liechtenstein LIECHTENSTEIN. Stand der Umsetzung der Bologna Ziele (2003) Schulamt Fürstentum Liechtenstein LIECHTENSTEIN Stand der Umsetzung der Bologna Ziele (2003) 1. Einleitung Der Bolognaprozess ist wahrscheinlich die wichtigste Reformbewegung im Bereich der Hochschulbildung

Mehr

WIR SIND. 1. STUDIERENDENORIENTIERT Bei uns stehen die Studierenden im Mittelpunkt.

WIR SIND. 1. STUDIERENDENORIENTIERT Bei uns stehen die Studierenden im Mittelpunkt. WIR SIND 1. STUDIERENDENORIENTIERT Bei uns stehen die Studierenden im Mittelpunkt. 2. EXZELLENT IN DER LEHRE Bei uns wird Theorie praktisch erprobt und erfahren. 3. ANWENDUNGSORIENTIERT Unsere Studiengänge

Mehr

Perspektiven 2020. Entwicklungsperspektiven der Universität Trier bis zum Jahr 2020

Perspektiven 2020. Entwicklungsperspektiven der Universität Trier bis zum Jahr 2020 Perspektiven 2020 Entwicklungsperspektiven der Universität Trier bis zum Jahr 2020 Inhaltsverzeichnis Vorwort des Präsidenten... 3 I. Lehre, Forschung und Weiterbildung stärken... 4 Lehre... 4 Forschung...

Mehr

Newsletter der Graduate School Rhein-Neckar 3. Ausgabe 2014 2. Juli 2014

Newsletter der Graduate School Rhein-Neckar 3. Ausgabe 2014 2. Juli 2014 Newsletter der Graduate School Rhein-Neckar 3. Ausgabe 2014 2. Juli 2014 In dieser Ausgabe 1. Bewerbungsfrist für MBA-Studiengänge endet am 15. Juli 2014 2. Informationsveranstaltung am 5. Juli 2014 3.

Mehr

International Relations, B.A. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie

International Relations, B.A. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie International Relations, B.A. in englischer Sprache Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie International Relations, B.A. Studieninformationen in Kürze Studienort: Kleve Start des Studienganges:

Mehr

Usability Engineering, M.Sc. in englischer Sprache. Campus Kamp-Lintfort Fakultät Kommunikation und Umwelt

Usability Engineering, M.Sc. in englischer Sprache. Campus Kamp-Lintfort Fakultät Kommunikation und Umwelt Usability Engineering, M.Sc. in englischer Sprache Campus Kamp-Lintfort Fakultät Kommunikation und Umwelt Usability Engineering, M.Sc. Studieninformationen in Kürze Studienort: Kamp-Lintfort Start des

Mehr

Berufsbegleitender Bachelor Betriebswirtschaft. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de

Berufsbegleitender Bachelor Betriebswirtschaft. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de Berufsbegleitender Bachelor Betriebswirtschaft Alexander Zeitelhack Geschäftsführer Georg-Simon-Ohm Management Institut Georg-Simon-OhmHochschule Nürnberg Unsere 22 Bachelorstudiengänge Angewandte Chemie

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien Ein Tag im Leben eines Studenten Lukas Rübenach studiert Chemie. Zusätzlich zu seinen Vorlesungen an der Universität macht er auch ein Praktikum, in dem er das theoretische Wissen anwenden kann. Durch

Mehr

Mobility and Logistics, B.Sc. in englischer Sprache. Campus Kamp-Lintfort Fakultät Kommunikation und Umwelt

Mobility and Logistics, B.Sc. in englischer Sprache. Campus Kamp-Lintfort Fakultät Kommunikation und Umwelt Mobility and Logistics, B.Sc. in englischer Sprache Campus Kamp-Lintfort Fakultät Kommunikation und Umwelt Mobility and Logistics, B.Sc. Studieninformationen in Kürze Studienort: Kamp-Lintfort Start des

Mehr

Studieren so geht s!

Studieren so geht s! Akademisches Beratungs-Zentrum Studium und Beruf Studieren so geht s! Informationen zum Studium an der UDE Andrea Podschadel Wer wir sind Die Universität Duisburg-Essen Campus Essen Campus Duisburg Universitätsklinikum

Mehr

Evaluationsbericht der Fachhochschule Lübeck zur Befragung der Erstsemester im Sommersemester 2008

Evaluationsbericht der Fachhochschule Lübeck zur Befragung der Erstsemester im Sommersemester 2008 Evaluationsbericht Erstsemesterbefragung SoSe 2008 Evaluationsbericht der Fachhochschule Lübeck zur Befragung der Erstsemester im Sommersemester 2008 Nachfolgende Daten beziehen sich auf die Befragung

Mehr

Bildung und Forschung an der Schnittstelle von Medizin, Technik und Informatik

Bildung und Forschung an der Schnittstelle von Medizin, Technik und Informatik Berner Fachhochschule Technik und Informatik Bildung und Forschung an der Schnittstelle von Medizin, Technik und Informatik ti.bfh.ch/med ti.bfh.ch/med das Portal zu den Studiengängen und Forschungsprojekten

Mehr

Grußworte. Das Team. Sehr geehrte Damen und Herren,

Grußworte. Das Team. Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrte Damen und Herren, Grußworte Das Team auch in diesem Jahr möchte ich Sie recht herzlich zur Firmenkontaktmesse Treffpunkt an die TU Kaiserslautern einladen. Sie haben die Möglichkeit, dort

Mehr

Internationale Karriere mit einem BWL-Studium der EBS

Internationale Karriere mit einem BWL-Studium der EBS Internationale Karriere mit einem BWL-Studium der EBS Überblick 1. Die EBS 2. Aufbau der EBS Studiengänge 3. Charakteristika des EBS Studiums 4. EBS Aufnahmeverfahren 5. Studienfinanzierung 6. Perspektiven

Mehr

Außeruniversitäre Wissenschaftseinrichtungen

Außeruniversitäre Wissenschaftseinrichtungen Außeruniversitäre Oeckl, Handbuch des Öffentlichen Lebens :www.oeckl.de Deutscher Akademischer Austausch Dienst (DAAD): www.daad.de 2 Außeruniversitäre Fraunhofer-Gesellschaft: www.fraunhofer.de, Hauptsitz

Mehr

HFH Hamburger Fern-Hochschule

HFH Hamburger Fern-Hochschule Fakten HFH Hamburger Fern-Hochschule Mit rund 11.000 Studierenden und rund 7.000 Absolventen ist die HFH Hamburger Fern- Hochschule eine der größten privaten Hochschulen Deutschlands. Sie verfolgt das

Mehr

Vom 09. Februar 2011. Inhalt:

Vom 09. Februar 2011. Inhalt: Berichtigung Erste Änderung Fachspezifische Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelorstudiengang Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Hamburg University of Applied

Mehr

Universität Bremen. Fachbereich Wirtschaftswissenschaft. an der Universität Bremen. www.wiwi.uni-bremen.de

Universität Bremen. Fachbereich Wirtschaftswissenschaft. an der Universität Bremen. www.wiwi.uni-bremen.de Fachbereich Wirtschaftswissenschaft an der Universität Bremen www.wiwi.uni-bremen.de 1 Universität Bremen Gründung im Oktober 1971 Gründungsprinzipien : Innovationen in Lehre, Forschung und Verwaltung

Mehr

Einführungsveranstaltungen für Studierende des 1. Semesters (Bachelor und Master) im Sommersemester 2015

Einführungsveranstaltungen für Studierende des 1. Semesters (Bachelor und Master) im Sommersemester 2015 Einführungsveranstaltungen für Studierende des 1. Semesters (Bachelor und Master) im Sommersemester 2015 30.03. 02.04. 2015 Liebe Studienanfängerinnen und Studienanfänger, herzlich Willkommen an der Otto-von-Guericke-Universität

Mehr

Lieber Leser, liebe Leserin,

Lieber Leser, liebe Leserin, Lieber Leser, liebe Leserin, eine biotechnische Kläranlage für Klinikabwässer, eine individualisierte Heilmethode für chronische Wunden und ein Brustimplantat, das mit der Zeit körpereigenem Gewebe weicht

Mehr

International Business and Social Sciences, B.A. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie

International Business and Social Sciences, B.A. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie International Business and Social Sciences, B.A. in englischer Sprache Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie International Business and Social Sciences, B.A. Studieninformationen in Kürze Studienort:

Mehr

Heimatuniversität: Universidade Federal de Santa Catarina Brasilien

Heimatuniversität: Universidade Federal de Santa Catarina Brasilien Zwei Auslandsemester in Weingarten Name: Hernán Camilo Urón Santiago Heimatuniversität: Universidade Federal de Santa Catarina Brasilien Gasthochschule: Pädagogische Hochschule Weingarten Studienfach:

Mehr

schon gehört? DAVON Berufsbegleitend zum Hochschulabschluss! Partnerschaftsmodell für zukünftige Ingenieure HOCHSCHULEN

schon gehört? DAVON Berufsbegleitend zum Hochschulabschluss! Partnerschaftsmodell für zukünftige Ingenieure HOCHSCHULEN & HOCHSCHULEN Partnerschaftsmodell für zukünftige Ingenieure DAVON schon gehört? Berufsbegleitend zum Hochschulabschluss! Karlsruhe München Ingolstadt Stuttgart Frankfurt Marburg Braunschweig Graz Barcelona

Mehr

Geburtstagsfeier der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen mit Überraschungen:

Geburtstagsfeier der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen mit Überraschungen: Geburtstagsfeier der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen mit Überraschungen: Große Geschenke für einen bedeutenden Anlass Die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen hieß ihre Gäste in der Gartenhalle herzlich willkommen.

Mehr

Für welche Masterstudiengänge kann ich mich mit meinem Bachelor-Abschluss bewerben?

Für welche Masterstudiengänge kann ich mich mit meinem Bachelor-Abschluss bewerben? Für welche Masterstudiengänge kann ich mich mit meinem Bachelor-Abschluss bewerben? Die Zuordnungen beziehen sich auf Bachelor-Abschlüsse der Leibniz Universität Hannover und sind nicht als abgeschlossen

Mehr

Ein Studium, das Früchte trägt HEUTE weiterbilden MORGEN ernten. Masterstudiengänge an der NTB. www.ntb.ch

Ein Studium, das Früchte trägt HEUTE weiterbilden MORGEN ernten. Masterstudiengänge an der NTB. www.ntb.ch Ein Studium, das Früchte trägt HEUTE weiterbilden MORGEN ernten Masterstudiengänge an der NTB www.ntb.ch HEUTE weiterbilden MORGEN ernten Stillt Ihren Wissenshunger. Ein Masterstudium an der NTB. Als Sir

Mehr

Elitenetzwerk-Studiengang mit erneutem Spitzenplatz im BWL-Master-Ranking des CHE

Elitenetzwerk-Studiengang mit erneutem Spitzenplatz im BWL-Master-Ranking des CHE 5.233 Zeichen Abdruck honorarfrei Beleg wird erbeten Jetzt auch in Bayreuth: Elitenetzwerk-Studiengang mit erneutem Spitzenplatz im BWL-Master-Ranking des CHE Ab dem Wintersemester 2015/16 wird der Masterstudiengang

Mehr

Quartäre Bildung. Hochschulen im Weiterbildungsmarkt PROGRAMM

Quartäre Bildung. Hochschulen im Weiterbildungsmarkt PROGRAMM Quartäre Bildung Hochschulen im Weiterbildungsmarkt PROGRAMM TAGUNG Mittwoch/Donnerstag, 19.-20. November 2008 das programm Quartäre Bildung Hochschulen im Weiterbildungsmarkt Der Stifterverband hat 2008

Mehr

Bildung im globalen Wettbewerb. Konsequenzen für Deutschland? Chancen für München?

Bildung im globalen Wettbewerb. Konsequenzen für Deutschland? Chancen für München? Bildung im globalen Wettbewerb Konsequenzen für Deutschland? Chancen für München? Prof. Dr. Max G. Huber, Universität Bonn Vizepräsident Deutscher Akademischer Austauschdienst DAAD Bildung im globalen

Mehr

Information zum Studienangebot. Optoelektronik/Photovoltaik

Information zum Studienangebot. Optoelektronik/Photovoltaik Information zum Studienangebot Optoelektronik/Photovoltaik Am ZIS-FF Fürstenfeld startet im WS 2009/10 in Kooperation mit derjku Linz, der IV Burgenland und dem ARGE ZUTEC Cluster eine zweistufige universitäre

Mehr

FACHHOCHSCHULE TECHNIKUM WIEN

FACHHOCHSCHULE TECHNIKUM WIEN » So spannend kann Technik sein!«> www.technikum-wien.at FACHHOCHSCHULE TECHNIKUM WIEN GRÖSSE IST NICHT IMMER EIN VERLÄSSLICHES GÜTEZEICHEN. Hier hat man eine große Auswahl. Die FH Technikum Wien ist die

Mehr

PETRA RÜSEN-HARTMANN. f u n d r a i s i n g PETRA RÜSEN-HARTMANN

PETRA RÜSEN-HARTMANN. f u n d r a i s i n g PETRA RÜSEN-HARTMANN PETRA RÜSEN-HARTMANN f u n d r a i s i n g Gold und Silber stützen den Fuß, doch mehr als beide ein guter Rat. Buch Jesus Sirach, 40, 25 Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher meiner Website,

Mehr

Und was kommt nach dem Bachelor? Bachelorstudiengänge und die aufbauenden Masterstudiengänge an der TU Chemnitz

Und was kommt nach dem Bachelor? Bachelorstudiengänge und die aufbauenden Masterstudiengänge an der TU Chemnitz Und was kommt nach dem Bachelor? Bachelorstudiengänge und die aufbauenden Masterstudiengänge an der TU Chemnitz Zugangsvoraussetzung für einen an der TU Chemnitz ist in der Regel ein erster berufsqualifizierender

Mehr

Information für die Presse 17.06.2011

Information für die Presse 17.06.2011 Information für die Presse 17.06.2011 Das Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena baut seine Beziehungen zu China weiter aus: Neuer Kooperationsvertrag mit chinesischer Eliteuniversität abgeschlossen

Mehr

Erfahrungsbericht. Ursula Verónica Krohmer Walker

Erfahrungsbericht. Ursula Verónica Krohmer Walker Erfahrungsbericht Ursula Verónica Krohmer Walker Email Adresse: Heimathochschule: Gasthochschule: ukakrohmerw@hotmail.com Deutsches Lehrerbildungsinstitut Wilhelm von Humboldt Pädagogische Hochschule Heidelberg

Mehr

Sehr geehrter Herr Botschafter

Sehr geehrter Herr Botschafter Es gilt das gesprochene Wort Rede der Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Bayerischen Staatskanzlei Dr. Beate Merk, MdL, bei der Veranstaltung India-Germany-Business

Mehr

Sie wollen hoch hinaus? AuditXcellence The Master Program in Auditing.

Sie wollen hoch hinaus? AuditXcellence The Master Program in Auditing. Sie wollen hoch hinaus? AuditXcellence The Master Program in Auditing. So kommt die Karriere ins Rollen: Doppelter Schwung für schnellen Erfolg. Masterabschluss für Bachelor-Absolventen mit Berufserfahrung

Mehr

Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg wird in den nächsten Jahren ihre berufsfeldbezogenen Forschungen in den Schwerpunkten

Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg wird in den nächsten Jahren ihre berufsfeldbezogenen Forschungen in den Schwerpunkten Ausschreibung an die Mitglieder des Kollegiums der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg wird in den nächsten Jahren ihre berufsfeldbezogenen Forschungen in den Schwerpunkten

Mehr

Die Zukunft des Wachstums Wirtschaft, Werte und die Medien. 17. 19. Juni 2013 Bonn. www.dw-gmf.de

Die Zukunft des Wachstums Wirtschaft, Werte und die Medien. 17. 19. Juni 2013 Bonn. www.dw-gmf.de Die Zukunft des Wachstums Wirtschaft, Werte und die Medien 17. 19. Juni 2013 Bonn www.dw-gmf.de Das Profil Das Deutsche Welle Global Media Forum ist ein Medienkongress mit internationaler Ausrichtung.

Mehr

Economics and Finance, M.Sc. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie

Economics and Finance, M.Sc. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie Economics and Finance, M.Sc. in englischer Sprache Campus Kleve Fakultät Gesellschaft und Ökonomie Economics and Finance, M.Sc. Studieninformationen in Kürze Studienort: Kleve Start des Studienganges:

Mehr

Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik

Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik Otto-Friedrich-Universität Bamberg Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik Informationen zum Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Stand:

Mehr

schon gehört? DAV O N Berufsbegleitend zum Hochschulabschluss! Partnerschaftsmodell für zukünftige Ingenieure HOCHSCHULEN

schon gehört? DAV O N Berufsbegleitend zum Hochschulabschluss! Partnerschaftsmodell für zukünftige Ingenieure HOCHSCHULEN & HOCHSCHULEN Partnerschaftsmodell für zukünftige Ingenieure DAV O N schon gehört? Berufsbegleitend zum Hochschulabschluss! Karlsruhe München Stuttgart Marburg Braunschweig Graz Tokyo Detroit Stellen Sie

Mehr

Erfolgreich bewerben: So klappt es mit dem Master. Herzlich Willkommen

Erfolgreich bewerben: So klappt es mit dem Master. Herzlich Willkommen Erfolgreich bewerben: So klappt es mit dem Master Herzlich Willkommen Übersicht 1. Grundsätzliches zur Bewerbung 2. Motivationsschreiben 3. Lebenslauf 4. Professorengutachten 5. Bewerbung im Ausland Grundsätzliches

Mehr

MEDIEN- INFORMATIK. Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert

MEDIEN- INFORMATIK. Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert MEDIEN- INFORMATIK Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert DIE HOCHSCHULE FURTWANGEN Studieren auf höchstem Niveau Sie ist nicht nur die höchst gelegene Hochschule in Deutschland, sie zählt auch nach Einschätzung

Mehr

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein Statistik informiert... 08.11.2006 Studierende, Studienfächer und Studienanfänger an den Hochschulen in Hamburg und Schleswig-Holstein im Wintersemester

Mehr

Industrial Engineering, B.Sc. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Technologie und Bionik

Industrial Engineering, B.Sc. in englischer Sprache. Campus Kleve Fakultät Technologie und Bionik Industrial Engineering, B.Sc. in englischer Sprache Campus Kleve Fakultät Technologie und Bionik Industrial Engineering, B.Sc. Studieninformationen in Kürze Studienort: Kleve Start des Studienganges: zum

Mehr

ihre Strategie und Struktur als Hans E. Roosendaal Hans E. Roosendaal, Berlin 2012 1

ihre Strategie und Struktur als Hans E. Roosendaal Hans E. Roosendaal, Berlin 2012 1 Die Universität Twente, ihre Strategie und Struktur als unternehmerische Universität. Hans E. Roosendaal 1 Universität Twente gegründet 1961 o Technische Hochschule Twente (THT) Twente o im Osten der Niederlande

Mehr

MBA Studium der Otto-von-Guericke-Universität

MBA Studium der Otto-von-Guericke-Universität MBA Studium der Otto-von-Guericke-Universität An der alten Universität Helmstedt Prof. Dr. Birgitta Wolff Prof. Dr. Joachim Weimann 1 Herzlich Willkommen! Eingang zur alten Bibliothek 2 Resonanz in der

Mehr

Studien- und Abschlussmöglichkeiten Stand: 18.12.2008

Studien- und Abschlussmöglichkeiten Stand: 18.12.2008 Studien- und Abschlussmöglichkeiten Stand: 18.12.2008 Lehramt G = Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen, Studienschwerpunkt Grundschulen Lehramt HR = Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen, Studienschwerpunkt

Mehr

MASTERPROGRAMME Journalistik (M. A.) Medien- und Kommunikationsmanagement (M. A.)

MASTERPROGRAMME Journalistik (M. A.) Medien- und Kommunikationsmanagement (M. A.) GRADUATE SCHOOL MASTERPROGRAMME Journalistik (M. A.) Medien- und Kommunikationsmanagement (M. A.) Hochschule Macromedia Graduate School Stuttgart Köln Hamburg www.hochschule-macromedia.de/master DIE HOCHSCHULE

Mehr

Information für Kooperationspartner. im Rahmen von. Service Learning-Veranstaltungen

Information für Kooperationspartner. im Rahmen von. Service Learning-Veranstaltungen Stabsstelle Studium und Lehre Referat Service Learning Julia Derkau, Dipl. Kulturwiss. (Medien) Tel. +49 (0) 621 / 181-1965 derkau@ssl.uni-mannheim.de http://www.uni-mannheim.de/sl VORLAGE für Lehrende

Mehr

Auszug aus dem Arbeitspapier Nr. 102. Das CHE ForschungsRanking deutscher Universitäten 2007

Auszug aus dem Arbeitspapier Nr. 102. Das CHE ForschungsRanking deutscher Universitäten 2007 Das CHE ForschungsRanking deutscher Universitäten 2007 Dr. Sonja Berghoff Dipl. Soz. Gero Federkeil Dipl. Kff. Petra Giebisch Dipl. Psych. Cort Denis Hachmeister Dr. Mareike Hennings Prof. Dr. Detlef Müller

Mehr

Das duale Erfolgsmodell

Das duale Erfolgsmodell Das duale Erfolgsmodell Das Studienkonzept der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Prof. Dr. Ursina Boehm Studiengang BWL-International Business, DHBW Mannheim www.dhbw.de Hochschulen und Studierende im

Mehr

BA Bachelor of Arts. Studium neben dem Beruf Betriebswirtschaft (B.A.) Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) Wirtschaftspsychologie (B.A.

BA Bachelor of Arts. Studium neben dem Beruf Betriebswirtschaft (B.A.) Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) Wirtschaftspsychologie (B.A. Studium neben dem Beruf Betriebswirtschaft (B.A.) Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) Wirtschaftspsychologie (B.A.) BA Bachelor of Arts seit_since 1848 Berufsbegleitend Studieren an der Hochschule

Mehr

COMPUTER NETWORKING. Der Studiengang für die vernetzte Welt Bachelor of Science

COMPUTER NETWORKING. Der Studiengang für die vernetzte Welt Bachelor of Science COMPUTER NETWORKING Der Studiengang für die vernetzte Welt Bachelor of Science DIE HOCHSCHULE FURTWANGEN Studieren auf höchstem Niveau Sie ist nicht nur die höchst gelegene Hochschule in Deutschland, sie

Mehr

Studienkolleg zu Berlin. Kaisa. Evgenia. Kristaps Karolina. Mette. Annabel. Jerzy. Martin. Matej. Mélina Patrick. Daniel Gabor Corina. Luca.

Studienkolleg zu Berlin. Kaisa. Evgenia. Kristaps Karolina. Mette. Annabel. Jerzy. Martin. Matej. Mélina Patrick. Daniel Gabor Corina. Luca. Kaisa Mette Kristaps Karolina Evgenia Annabel Martin Jerzy Mélina Patrick Luca Matej Daniel Gabor Corina Elena Studienkolleg zu Berlin Ein Programm für den europäischen Führungsnachwuchs in Wissenschaft,

Mehr

Anhang Interviewpartner und Termine

Anhang Interviewpartner und Termine Anhang A Interviewpartner und Termine Akkreditierungsagenturen 07.07.2004 Edna Habel in AQAS e.v. (Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen) Münsterstraße 6 53111 Bonn 11.06.2004

Mehr

Kurz-CV. Akademischer Rat / Oberrat am. Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik I

Kurz-CV. Akademischer Rat / Oberrat am. Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik I Baars, Henning Dr. Lehrstuhl für ABWL und Wirtschaftsinformatik I Keplerstr. 17 70174 Stuttgart 10.1991 04.1997 Studium des Fachs Wirtschaftsinformatik an der Universität zu Köln 04.1997 Diplom im Fach

Mehr

Wissenschaft entdecken! Universität erleben!

Wissenschaft entdecken! Universität erleben! Wissenschaft entdecken! Universität erleben! Geistes- & Sozialwissenschaften Naturwissenschaften 7. bis 13. Juli 2013 7. bis 13. Juli 2013 Die ist eine der führenden Universitäten in Deutschland mit ausgewiesenen

Mehr

Education Made in Germany. Master of Business Administration. Internationales Personalmanagement (M.B.A.)

Education Made in Germany. Master of Business Administration. Internationales Personalmanagement (M.B.A.) Education Made in Germany Master of Business Administration Internationales Personalmanagement (M.B.A.) Studienort Hof ist eine kleine Stadt im nördlichen Teil Bayerns, mitten im Herzen von Europa liegend.

Mehr

SOFTWARE PRODUKT- MANAGEMENT. Innovativer Studiengang mit Perspektive Bachelor of Science

SOFTWARE PRODUKT- MANAGEMENT. Innovativer Studiengang mit Perspektive Bachelor of Science SOFTWARE PRODUKT- MANAGEMENT Innovativer Studiengang mit Perspektive Bachelor of Science DIE HOCHSCHULE FURTWANGEN Studieren auf höchstem Niveau Sie ist nicht nur die höchst gelegene Hochschule in Deutschland,

Mehr

Vortragsreihe zur Berufsfeldorientierung JGU 02.12.2014. Stiftungsmanagement: Dr. Sandra Poppe Projektreferentin für ästhetische Bildung

Vortragsreihe zur Berufsfeldorientierung JGU 02.12.2014. Stiftungsmanagement: Dr. Sandra Poppe Projektreferentin für ästhetische Bildung Vortragsreihe zur Berufsfeldorientierung JGU 02.12.2014 Stiftungsmanagement: Dr. Sandra Poppe Projektreferentin für ästhetische Bildung Übersicht 1) Was ist eine Stiftung? Begriffsdefinition Organisationsform

Mehr

Ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammen zu arbeiten und Sie sehr bald bei uns willkommen zu heißen. Ed D Souza. Schulleiter

Ich freue mich darauf, mit Ihnen zusammen zu arbeiten und Sie sehr bald bei uns willkommen zu heißen. Ed D Souza. Schulleiter Die Winchester School of Art ist stolz darauf, eins der führenden Kunstund Designinstitute von Großbritannien mit einer fast 150jährigen Geschichte und Teil der weltberühmten Universität von Southampton

Mehr

Nachdiplomstudium Master of Business Administration in Supply Chain Management (MBA-SCM)

Nachdiplomstudium Master of Business Administration in Supply Chain Management (MBA-SCM) RSETHZ 333.1800.70 R NDS MBA-SCM D-BEPR Reglement 2004 für das Nachdiplomstudium Master of Business Administration in Supply Chain Management (MBA-SCM) am Departement D-BEPR der ETH Zürich (Beschluss der

Mehr

Bachelor und Master. das interdisziplinäre Studienangebot an der Universität Bielefeld

Bachelor und Master. das interdisziplinäre Studienangebot an der Universität Bielefeld Bachelor und Master das interdisziplinäre Studienangebot an der Universität Bielefeld Referent: Daniel Wilhelm Zentrale Studienberatung Universität Bielefeld ca. 330.000 Einwohner Fläche von 258 qkm 18.

Mehr

Auszeichnung wissenschaftlicher Leistungen von praktischer Bedeutung.

Auszeichnung wissenschaftlicher Leistungen von praktischer Bedeutung. PRESSEMELDUNG 270613 Förderpreis für Strafrecht aus der Taufe gehoben Eimer Heuschmid Mehle Preis für die beste strafrechtliche Promotion wird ab 2014 an der Universität Bonn vergeben Eine der größten

Mehr

Masterstudium neben dem Beruf. Wie Sie bei voller Berufstätigkeit einen staatlich anerkannten und akkreditierten Abschluss erreichen.

Masterstudium neben dem Beruf. Wie Sie bei voller Berufstätigkeit einen staatlich anerkannten und akkreditierten Abschluss erreichen. Herzlich willkommen Masterstudium neben dem Beruf. Wie Sie bei voller Berufstätigkeit einen staatlich anerkannten und akkreditierten Abschluss erreichen. Referent: Hermann Dörrich Hochschulmanager (Kanzler)

Mehr

FAQs zum Master-Studiengang Psychologie

FAQs zum Master-Studiengang Psychologie FRIEDRICH-ALEXANDER UNIVERSITÄT ERLANGEN-NÜRNBERG PHILOSOPHISCHE FAKULTÄT UND FACHBEREICH THEOLOGIE FAQs zum Master-Studiengang Psychologie Stand: 28.05.2014 Achtung! Die hier dargestellten Informationen

Mehr

Berufsbegleitend studieren. Versicherungsmanagement. Master of Business Administration

Berufsbegleitend studieren. Versicherungsmanagement. Master of Business Administration Berufsbegleitend studieren Versicherungsmanagement Master of Business Administration Auf einen Blick Studiengang: Abschluss: Studienart: Regelstudienzeit: ECTS-Punkte: Akkreditierung: Versicherungsmanagement

Mehr

Info-TagE. Masterstudiengänge. Studien, die Früchte tragen. Campus Waldau St. Gallen. Campus Buchs. Samstag, 13. November 2010 von 9.30 14.

Info-TagE. Masterstudiengänge. Studien, die Früchte tragen. Campus Waldau St. Gallen. Campus Buchs. Samstag, 13. November 2010 von 9.30 14. Info-TagE Masterstudiengänge Studien, die Früchte tragen Campus Waldau St. Gallen Samstag, 13. November 2010 von 9.30 14.00 Uhr Campus Buchs Samstag, 26. Februar 2011 von 9.30 15.00 Uhr www.ntb.ch HEUTE

Mehr

OnlineMedien. Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert

OnlineMedien. Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert OnlineMedien Bachelor of Science ACQUIN akkreditiert DIE HOCHSCHULE FURTWANGEN Studieren auf höchstem Niveau Sie ist nicht nur die höchst gelegene Hochschule in Deutschland, sie zählt auch nach Einschätzung

Mehr

Forschungsförderung durch Institutionen der Lehrerbildung

Forschungsförderung durch Institutionen der Lehrerbildung Forschungsförderung durch Institutionen der Lehrerbildung Prof. Dr. Bardo Herzig Dr. Annegret Helen Hilligus Universität Oldenburg 28. September 2012 Gliederung Vorgaben des HG NRW 2009 Forschung gemäß

Mehr

Masterstudiengänge der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Ilmenau. Masterinformationsveranstaltung der Fakultät WW 10.

Masterstudiengänge der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Ilmenau. Masterinformationsveranstaltung der Fakultät WW 10. Masterstudiengänge der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Ilmenau Masterinformationsveranstaltung der Fakultät WW 10. Juli 2013 16.07.2013 Folie 1 www.tu-ilmenau.de Referent Bildung Ansprechpartner

Mehr

Ein Studiengang zwei Möglichkeiten

Ein Studiengang zwei Möglichkeiten Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Master of Science WIRTSCHAFTS- WISSENSCHAFTLICHES LEHRAMT Ein Studiengang zwei Möglichkeiten Stand: November 2014 Schule & Wirtschaft Nehmen Sie Ihre Zukunft

Mehr

Fachhochschule Osnabrück University of Applied Sciences. Masterstudiengang Mechatronic Systems Engineering

Fachhochschule Osnabrück University of Applied Sciences. Masterstudiengang Mechatronic Systems Engineering Fachhochschule Osnabrück University of Applied Sciences Masterstudiengang Mechatronic Systems Engineering studieren Die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Vier Fakultäten und ein Institut

Mehr

Master of Arts. Metropol-Region des Westens

Master of Arts. Metropol-Region des Westens Metropol-Region des Westens Studienbedingungen und Bewerbung Kontakt Panel der Der akkreditierte Lernmodule Der Studiengang wird von der NRW School of Gover- Die ergänzt die praxis nance betreut und gefördert.

Mehr

Pressemitteilung. (1.376 Zeichen) Landau, 7. Juli 2009. Dreimal innovativ

Pressemitteilung. (1.376 Zeichen) Landau, 7. Juli 2009. Dreimal innovativ Pressemitteilung (1.376 Zeichen) Landau, 7. Juli 2009 Dreimal innovativ Umweltwissenschaften, Sozialwissenschaften, Psychologie: Gleich drei neue und innovative Bachelorstudiengänge starten zum Wintersemester

Mehr

Hochschulranking 2011 heute in der Wirtschaftswoche

Hochschulranking 2011 heute in der Wirtschaftswoche Pressemitteilung Sperrfrist 18. April 9.00 Uhr Hochschulranking 2011 heute in der Wirtschaftswoche Personaler sehen eine deutliche Verbesserung der Jobaussichten für Berufseinsteiger Köln, 18.04.2011 Die

Mehr

Berufsperspektiven und Ausbildungserfolg im Bachelorstudiengang Medienbildung

Berufsperspektiven und Ausbildungserfolg im Bachelorstudiengang Medienbildung Berufsperspektiven und Ausbildungserfolg im Bachelorstudiengang Medienbildung Der Bachelorstudigengang Medienbildung Visuelle Kultur und Kommunikation startete 2004 und wurde 2007 durch den gleichnamigen

Mehr

Women s Law Forum Wie erfolgreiche Juristinnen ihren Karriereweg gestalten

Women s Law Forum Wie erfolgreiche Juristinnen ihren Karriereweg gestalten Women s Law Forum Wie erfolgreiche Juristinnen ihren Karriereweg gestalten Eine Kooperation von Baker & McKenzie und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster Der Hintergrund Seit der

Mehr

Management Excellence Program

Management Excellence Program Management Excellence Program Strategie, Leadership und Innovation In Zusammenarbeit mit Hamburg Singapur Fontainebleau Kooperationspartner 2 Das Management Excellence Program im Überblick Modul 1 4 Tage

Mehr

Berufsbegleitende Bachelorstudiengänge

Berufsbegleitende Bachelorstudiengänge Berufsbegleitende Bachelorstudiengänge Studiengangsinformationen für Personalverantwortliche Betriebswirtschaftslehre (B.A.) Logistik und Handel (B.A.) Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) Wirtschaftspsychologie

Mehr

Bachelor-Studiengang. Betriebswirtschaftslehre

Bachelor-Studiengang. Betriebswirtschaftslehre Dr. Max Mustermann Bachelor-Studiengang Referat Kommunikation & Marketing Verwaltung Betriebswirtschaftslehre Thomas Steger Lehrstuhl für BWL, insb. Führung und Organisation FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN

Mehr

Zielvereinbarung: Kurzbericht zum Stand der Umsetzung 06/2007

Zielvereinbarung: Kurzbericht zum Stand der Umsetzung 06/2007 vereinbarung: zum Stand der Umsetzung 06/2007 Der folgende orientiert sich in der Grundstruktur und der Nummerierung an der vereinbarung vom 21.07.2006. Im Überblick: 1 2.1 Ressourcenerschließung durch

Mehr

ViadrinaTransfer Newsletter / Oktober 2009

ViadrinaTransfer Newsletter / Oktober 2009 ViadrinaTransfer Newsletter / Oktober 2009 Bild des Verantwortlichen Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer, sehr geehrte Interessierte, Als Vizepräsident für Wirtschaft und Finanzen der Europa-

Mehr

Hochschulmarketing an einer privaten Hochschule

Hochschulmarketing an einer privaten Hochschule Hochschulmarketing an einer privaten Hochschule Dr. Hans Georg Helmstädter Leiter Unternehmensbeziehungen, HHL Leipzig Graduate School of Management Tagung Hochschulmarketing Herausforderung und Erfolgsfaktoren

Mehr

Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3

Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3 Von: sr@simonerichter.eu Betreff: Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3 Datum: 15. Juni 2014 14:30 An: sr@simonerichter.eu Bleiben Sie achtsam! - Newsletter - Nr. 3 Gefunden in Kreuzberg Herzlich Willkommen!

Mehr

Wortschatz zum Thema: Studium

Wortschatz zum Thema: Studium 1 Rzeczowniki: das Studium das Fernstudium das Auslandsstudium die Hochschule, -n die Gasthochschule, -n die Fachrichtung, -en die Fakultät, -en die Ausbildung die Hochschulausbildung der Student, -en

Mehr

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - AKTUELL Beitragsordnung Ordentliche Mitgliedschaft: Persönliche Mitgliedschaft 80,- EUR Firmen-Mitgliedschaft 240,- EUR Der Betrag wird juristischen Personen als Mindestbeitrag empfohlen. Berufsanfänger

Mehr

Die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master

Die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master Die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master Mit dem Ziel einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu schaffen und damit die Mobilität (Jobwechsel) in Europa zu erhöhen, müssen bis 2010 alle Studiengänge

Mehr

Grußwort Eröffnung Energiecampus CC4E Es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Scholz,

Grußwort Eröffnung Energiecampus CC4E Es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Scholz, Grußwort Eröffnung Energiecampus CC4E Es gilt das gesprochene Wort Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Scholz, sehr geehrte Frau Senatorin Dr. Stapelfeldt, sehr geehrter Herr Senator Horch sehr geehrter

Mehr

technische universität dortmund Patenschaften zwischen internationalen Studierenden und Seniorenstudierenden der TU Dortmund

technische universität dortmund Patenschaften zwischen internationalen Studierenden und Seniorenstudierenden der TU Dortmund Patenschaften Gliederung Projektidee Entwicklung Betreuungsstruktur Ziele Aktivitäten Ausblick/ Weiterentwicklung 2 Projektidee WS 2006/7: Beginn des Seniorenstudiums an der Universität Dortmund Praktikumsanregung

Mehr

Eröffnung der Nordakademie Graduate School 26. Sept. 2013, 12 Uhr, Dockland, Van-der-Smissen-Str. 9

Eröffnung der Nordakademie Graduate School 26. Sept. 2013, 12 Uhr, Dockland, Van-der-Smissen-Str. 9 Seite 1 von 7 Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Wissenschaft und Forschung DIE SENATORIN Eröffnung der Nordakademie Graduate School 26. Sept. 2013, 12 Uhr, Dockland, Van-der-Smissen-Str. 9 Es gilt

Mehr

Am Anfang war der Mensch

Am Anfang war der Mensch INTERKULTURELLE WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE Am Anfang war der Mensch Wir leben in einer Zeit der Internationalisierung und Globalisierung all unserer Lebensbereiche. Somit gewinnt die Fähigkeit, Menschen anderer

Mehr

Englischsprachige Broschüren oder Websites deutscher Hochschulen

Englischsprachige Broschüren oder Websites deutscher Hochschulen Checkliste Englischsprachige Broschüren oder Websites deutscher Hochschulen Die eigene Institution aus der Perspektive eines internationalen Studierenden, Professors oder Hochschulmitarbeiters zu betrachten

Mehr