Konjunktur- und Finanzmarkttrends 2007/2008

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1 Konjunktur- und Finanzmarkttrends 2007/2008 Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Direktor Hauptabteilungsleiter Treasury Treasury 12. November

2 RÜCKBLICK 2007: Das Jahr der Rekorde 12. November

3 US-Immobilienkrise resultiert in in deutlich schwächerem USD EUR/USD EUR/USD überschreitet überschreitet am am erstmals erstmals die die Marke Marke von von 1,47 1,47 USD/CAD erreicht Allzeittief (0,92) USD/GBP auf niedrigstem Stand seit 26 Jahren (0,47) USD/BRL auf 7-Jahres-Tief (1,74) 12. November

4 Gold nimmt Anlauf auf auf sein sein Allzeithoch vom vom Jänner 1980 (850 (850 USD) USD) Negative Negative Korrelation Korrelation mit mit USD USD Gold Gold ist ist das das bessere bessere Geld Geld 12. November

5 Rekordstände auch bei bei Silber und und Platin 12. November

6 Boom Boom bei bei Agrarprodukten aufgrund steigender Nachfrage nach nach Ethanol 12. November

7 Ölpreis: Nächster Halt Halt bei bei USD/Barrel? US-Ölsorte US-Ölsorte WTI WTI notierte notierte am am erstmalig erstmalig über über USD/Barrel USD/Barrel 12. November

8 Rekordstände an an den den Aktienmärkte Index Rekordstand (Indexpunkte) wann erreicht ATX 5.010,93 9. Juli 2007 DAX 8.151, Juli 2007 Dow Jones , Oktober November

9 AUSBLICK 2008: Das Jahr nach der Subprime-Krise 12. November

10 Wachstumsprognosen werden revidiert Deutliche Deutliche Rücknahme Rücknahme der der BIP-Prognosen BIP-Prognosen für für USA USA aufgrund aufgrund der der Subprime-Krise Subprime-Krise Quelle: Kurier, November

11 US-Immobilienmarkt: Stimmungsindex NAHB auf auf Rekordtief 12. November

12 Kernfrage der der Marktteilnehmer: Schwappt die die US-Immokrise auf auf den den privaten Konsum & damit auf auf die die Gesamtwirtschaft über? 12. November

13 FED: Weiterer Zinssenkungsschritt folgt spätestens im im Jänner November

14 EU-Wirtschaftswachstum 2007 bei bei rund 2,5% Aktuelle EZB-Wachstumsprognosen: 2007: 2,2-2,8% (zuvor: 2,3-2,9%) 2008: 1,8-2,8% (unverändert) 12. November

15 EU: EU: Privater Konsum als als Wachstumsstütze in in November

16 Stimmungstief bis bis Ende Quartal 2008 erreicht 12. November

17 EU: EU: Inflationsrate im im Oktober ölpreisgetrieben bei bei 2,6% 12. November

18 Monetäre Indikatoren deutlich über EZB-Grenzwert 12. November

19 US US Subprime-Krise führt führt zu zu groben Verzerrungen am am EUR-Geldmarkt 5,0 5,0 EUR EUR Zinsstrukturkurve 5,0 5,0 4,9 4,9 4,8 4, September September Juni Juni 4,9 4,9 4,8 4,8 4,7 4,7 4,6 4, August August 4,7 4,7 4,6 4,6 % 4,5 4,5 4,4 4,4 4,3 4,3 4,2 4,2 4,1 4,1 aktuell aktuell (9.11.) (9.11.) 4,5 4,5 4,4 4,4 4,3 4,3 4,2 4,2 4,1 4,1 4,0 4,0 4,0 4, Laufzeit: Laufzeit: Jahre Jahre Source: Reuters EcoWin Source: Reuters EcoWin 12. November

20 EZB EZB belässt Leitzinssatz bis bis Jahresmitte unverändert bei bei 4,00% 12. November

21 EUR/USD-Relation vs. vs. Zinspolitik der der EZB EZB EUR-Aufwertung EUR-Aufwertungseit seit Jahresbeginn Jahresbeginn entspricht entspricht Zinserhöhung Zinserhöhung im im Ausmaß Ausmaßvon von BP BP 5,0 5,0 4,5 4,5 4,0 4,0 3,5 3,5 3,0 3,0 2,5 2,5 2,0 2,0 1,5 1,5 1,0 1,0 0,5 0,5 0,0 0,0 EU-Leitzins EU-Leitzins EUR/USD EUR/USD ,8 0,8 0,9 0,9 1,0 1,0 1,1 1,1 1,2 1,2 1,3 1,3 1,4 1,4 1,5 1,5 Source: Reuters EcoWin Source: Reuters EcoWin 12. November

22 EUR-Zinsstrukturkurve gemäß RLB-Zinsmeinung 5,00 5,00 Aktuelle Aktuelle Zinskurve Zinskurve vs. vs. Zinsprognose RLB RLB per per ,80 4,80 Zinssätze in % Zinssätze in % 4,60 4,60 4,40 4,40 4,20 4,20 aktuell aktuell ,00 4,00 3-Monats-Euribor 2 Y Swap 5 Y Swap 10 Y Swap 3-Monats-Euribor 2 Y Swap 5 Y Swap 10 Y Swap 12. November

23 Korrektur an an den den Börsen führt zu zu Auflösung von von Carry-Trades 12. November

24 Einschätzung EUR/JPY, aktuell: 159,19 Der JPY bleibt die Carry-Trade -Währung Nr. 1. Die Japanische Notenbank folgte bei der letzten Sitzung den Markterwartungen und beließ die Zinsen bei 0,50%. Laut Aussage des BoJ-Präsidenten wurde damit auch den aktuellen Finanzmarktturbulenzen Rechnung getragen. Allerdings könnte der Yen zinsseitig (sprich: baldiger Zinsanhebungsschritt der Bank of Japan) etwas Unterstützung gut vertragen, zumal die Unzufriedenheit mit der Yen-Schwäche auch in Japan zunimmt. Die Befestigung war und das in noch deutlich massiverem Ausmaß als beim CHF aber nur von kurzer Dauer und nun sieht es so aus, als ob sich die JPY-Schwäche vorübergehend fortsetzt (im Extremfall bis in Richtung 170) und erst gegen Jahresende etwas abebbt. Währungsprognose: Dez => 155,00, Jun => 145, November

25 Einschätzung EUR/CHF, aktuell: 1,6405 Die US-Immobilienmarktkrise hat auch für den CHF vorübergehende Veränderungen mit sich gebracht. Zeitweilig glaubten die Marktteilnehmer im Laufe des August an eine massivere Auflösung der Carry Trades. Diese Marktbeobachtung ist jedoch in den letzten Wochen wieder zerschlagen worden. Trotz außergewöhnlich guter Konjunkturdaten und einem weiteren Zinserhöhungsschritt der Schweizer Notenbank am neigt der CHF erneut zur Schwäche. Währungsprognose: Dez => 1,6300, Jun => 1, November

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