Bachelor-Seminar Derivate

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1 Bachelor-Seminar Derivate Prof. Dr. Alexander Szimayer Lehrstuhl für Derivate Sommersemester 2012 Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

2 Organisatorisches Leiter/ Prof. Dr. Alexander Szimayer Mitarbeiter/ Benjamin Boakye-Nyarko Sebastian Opitz Henry Seidel Rainer Volk, Hamburger Sparkasse Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

3 Organisatorisches Wichtige Termine: Bis 20. Januar 2012, 12 Uhr: Abgabe der Präferenzliste 26. Januar 2012, Uhr, WiWi XXXX: Themenzuteilung Themenvorstellung 22. Februar 2012, 9-18 Uhr, WiWi XXXX: 9-13 Uhr, Einführung in Monte-Carlo-Methoden Uhr, Einführung in Real-Optionen Uhr, Aufbau einer Seminararbeit 30. April 2012, 12 Uhr: Abgabe der Seminar-Arbeit 11./12. Mai 2012, WiWi XXXX: Seminar-Präsentationen 11. Mai 2012, Uhr: Block-Seminar Mai 2012, 8-18 Uhr: Block-Seminar 2 Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

4 Organisatorisches Ablauf: Studierende geben ihre Präferenzliste ab, 20. Januar 2012 Studierende erhalten Themen und Betreuer zugeteilt, und erhalten Studienmaterial (Aufsätze, Daten, etc.), 26. Februar 2012 Studierende vereinbaren Treffen mit ihren Betreuern, um Probleme und Fragen zu diskutieren (in der Regel 2 bis 3 Treffen) Zusätzliche Ressourcen: Siehe folgen Sie dem Link Lehre und dann Wissenschaftliches Arbeiten Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

5 A. Bewertung und Absicherung von Zertifikaten A. Bewertung und Absicherung von Zertifikaten 1. Quanto-Optionen: a) Bewerten und analysieren Sie das Nikkei-Outperformance-Zertifikat von Nomura. b) Bewerten und analysieren Sie das Win-Win-Zertifikat auf den EUR-USD-Wechselkurs von der Deutschen Bank. Literatur: Prof. Dr. Alexander Szimayer Hull, J.C., Options, Futures, and other Derivatives, 2012, Kapitel 29.3 Björk, T., Arbitrage Theory in Continuous Time, 2009, Kapitel 17 Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

6 A. Bewertung und Absicherung von Zertifikaten 2. Exchange-Optionen oder Best-of-Optionen: a) Bewerten und analysieren Sie das Best-of-World-Zertifikat von der Landesbank Berlin. b) Bewerten und analysieren Sie das Best-of-Oil-Wheat-Copper-Zertifikat von der Commerzbank. Literatur: Prof. Dr. Alexander Szimayer Margrabe, W. (1978) The Value of an Option to Exchange One Asset for Another. Journal of Finance, 33: Hull, J.C., Options, Futures, and other Derivatives, 2012, Kapitel Björk, T., Arbitrage Theory in Continuous Time, 2009, Kapitel 17 und 26 Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

7 A. Bewertung und Absicherung von Zertifikaten 3. Barriere-Optionen: a) Bewerten und analysieren Sie das Bonus-Zertifikat (Reverse) auf den DAX von Goldman Sachs. b) Bewerten und analysieren Sie das PEPP-Zertifikat auf Daimler von der Deutschen Bank. Literatur: Prof. Dr. Alexander Szimayer Hull, J.C., Options, Futures, and other Derivatives, 2012, Kapitel 25.8 Björk, T., Arbitrage Theory in Continuous Time, 2009, Kapitel 18 Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

8 A. Bewertung und Absicherung von Zertifikaten 4. Lookback-Optionen: a) Bewerten und analysieren Sie das Hi-Score-Zertifikat auf den Eurostoxx 50 von Goldman Sachs. b) Bewerten und analysieren Sie das Highflyer-Zertifikat auf den Eurostoxx 50 von der Deutschen Bank. Literatur: Prof. Dr. Alexander Szimayer Hull, J.C., Options, Futures, and other Derivatives, 2012, Kapitel Björk, T., Arbitrage Theory in Continuous Time, 2009, Kapitel 18 Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

9 A. Bewertung und Absicherung von Zertifikaten 5. Weitere exotische Optionen: Sie können hier selbst ein Zertifikat vorschlagen, dass Sie gerne bewerten und analysieren möchten. Bereiten Sie die Information wie Termsheet oder Prospekt des Produkts ansprechend auf, sodass effizient über Ihren Vorschlag entschieden werden kann. Setzen Sie sich dazu vor dem 20. Januar 2012 mit dem Betreuer in Verbindung. Prof. Dr. Alexander Szimayer Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

10 B. Informationsgehalt von Optionspreisen B. Informationsgehalt von Optionspreisen 6. Implied trees: Die Volatilität kann neben der Berechnung aus historischen Marktdaten auch empirisch über aktuelle Optionspreise ermittelt werden. Es tritt dabei ein Effekt auf, bei dem die impliziten Volatilitäten in Abhängigkeit vom Optionspreis einen Kurvenverlauf annehmen, welcher wie ein Smile aussieht. Unter Berücksichtigung dieses Effektes soll ein Binomialmodell entwickelt werden. Sebastian Opitz Literature: Derman, E., Kani, I., 1994, Riding on a Smile Dupire, B., 1994, Pricing with a Smile Rubinstein, M., 1994, Implied Binomial Trees Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

11 B. Informationsgehalt von Optionspreisen 7. Die Verwendung von Fama-French-Faktoren zur Ermittlung des Ausfallrisikos (Empirie möglich): Ein im Asset Pricing weit verbreitetes Modell, welches die Aktienrenditen systematisch erklären soll ist das Fama-French-Modell, welches das traditionelle CAPM um zwei Anomalien, den Size-Effekt und den Value-Effekt, erweitert. Diese beiden Faktoren sollen dahin gehend untersucht werden, inwieweit ein Zusammenhang mit dem Ausfallrisiko von Unternehmen besteht. Sebastian Opitz Literature: Vassalou, M., Xing, Y., 2004, Default Risk in Equity Returns Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

12 B. Informationsgehalt von Optionspreisen 8. Optionspreise als Prädiktor für Crashs (empirisch): Optionspreise wurden auf die Vorhersagbarkeit des Crashs 1987 anhand von Verteilungseigenschaften hin untersucht. So waren out-of-the-money Puts im Jahr vor dem Crash besonders teuer und die Verteilung somit linksschief. Lassen sich ähnliche Ergebnisse für einen Datensatz europäischer Aktien über den Zeitraum finden? Sebastian Opitz Literature: Bates, D.S., 1991, The Crash of 87: Was It Expected? The Evidence from Options Markets Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

13 C. Risikomanagement von Finanzdienstleistern C. Risikomanagement von Finanzdienstleistern 9. Quantifizierungsansätze für das Liquiditätsrisiko von Banken und Erfahrungen aus der Finanzkrise Da Banken jeder Zeit über liquide Mittel verfügen müssen, stellt das Risiko sich nicht oder nur zu schlechten Konditionen Liquidität beschaffen zu können ein Risiko dar. Insbesondere nach der Finanzkrise möchten Banken dieses abstrakte Risiko sinnvoll messen bzw. quantifizieren. Rainer Volk Literature: Hull, J.C. (2011) Risikomanagement: Banken, Versicherungen und andere Finanzinstitutionen (2. Auflage), Kapitel 19 Zeranski, S. (2006) Liquidity at Risk - Quantifizierung extremer Zahlungsstromrisiken. Risiko Manager 11/2006 Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

14 C. Risikomanagement von Finanzdienstleistern 10. Fristentransformationsrisiko und aktive Steuerung des Zinsbuches bei Banken Ein wesentlicher Teil des Geschäftsmodells von Banken ist die Fristentransformation. Die sich so ergebende Zinsbindungsstruktur stellt sowohl ein mögliches Risiko als auch eine Ertragsquelle dar und kann in der Praxis z.b. über Derivate gesteuert werden. Rainer Volk Literature: Hull, J.C. (2011) Risikomanagement: Banken, Versicherungen und andere Finanzinstitutionen (2. Auflage), Kapitel 2 und 7 Pinheiro, L. und Ferreira, M. (2008) How do Banks Manage Interest Rate Risk: Hedge or Bet? 21st Australasian Finance and Banking Conference 2008 Paper Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

15 C. Risikomanagement von Finanzdienstleistern 11. Quantifizierungsansätze für das Kreditrisiko von Banken Ein wesentliches Risiko für Banken ist das Kreditrisiko. Als vergleichsweise fortschrittlicher und gleichzeitig praxisrelevanter Quantifizierungsansatz gilt Credit Portfolio View von der Unternehmensberatung McKinsey. Rainer Volk Literature: Hull, J.C. (2011) Risikomanagement: Banken, Versicherungen und andere Finanzinstitutionen (2. Auflage), Kapitel 14 und 15 Daldrup, A. (2003) Kreditrisikomodelle - State of the Art. Arbeitsbericht Nr. 8/2003 Institut fur Wirtschaftsinformatik Georg-August-Universität Göttingen Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

16 C. Risikomanagement von Finanzdienstleistern 12. Quantifizierungsansätze für das Marktrisiko von Banken Insbesondere institutionelle Anleger sind dem Risiko sich ändernder Marktbedingungen (Zinssätze, Aktienkurse, etc.) ausgesetzt und haben ein Interesse dieses abstrakte Risiko zu quantifizieren und zu steuern. (Schwerpunkt: Historische Simulation) Rainer Volk Literature: Hull, J.C. (2011) Risikomanagement: Banken, Versicherungen und andere Finanzinstitutionen (2. Auflage), Kapitel 8, 12 und 13 Dowd, K. (2005) Measuring Market Risk, Kapitel 4 Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

17 C. Risikomanagement von Finanzdienstleistern 13. Kreditderivate und Risikomanagement: Untersucht werden soll der Mechanismus der Risikoübertragung durch Kreditderivate. In Bezug auf das Risikomanagement sind zwei Aspekte zu betrachten: Welche Risiken können Banken als Verkäufer durch Kreditderivate eliminieren? Welche Risiken müssen Banken als Käufer zusätzlich berücksichtigen? Henry Seidel Literature: Gibson M. S. (2007): Credit Derivatives and Risk Management, Economic Review, Federal Reserve Bank of Atlanta, issue Q4 2007, pp Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

18 C. Risikomanagement von Finanzdienstleistern 14. Ausfallkorrelation: Ein Hauptproblem bei der Bewertung verbriefter Kreditportfolien stellt die Quantifizierung der Ausfall- und Ausfallzeitpunktkorrelation der einzelnen Positionen dar. Ein populärer Ansatz ist die Nutzung von Copula-Funktionen, deren Grundidee und Anwendungen erläutert werden sollen. Henry Seidel Literature: Li D. X. (2000): On Default Correlation: A Copula Function Approach, Journal of Fixed Income, Vol. 9, no. 4, (March 2000), pp Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

19 C. Risikomanagement von Finanzdienstleistern 15. Value-at-Risk und Derivate: Schwerpunkt der Arbeit soll das Risikomaß Value-at-Risk sein, wobei insbesondere auf die Besonderheiten in Bezug auf nichtlineare Finanzinstrumente eingegangen werden soll. Henry Seidel Literature: Duffie D., Pan J. (1997): An Overview of Value at Risk, Working Paper, Stanford University. Hull J., (2011): Risikomanagement: Banken, Versicherungen und andere Finanzinstitutionen, 2. aktualisierte Auflage, Pearson Studium, Kap. 8. Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

20 D. Real-Optionen im Gesundheitswesen D. Real-Optionen im Gesundheitswesen 16. Real-Optionen zur Finanzierung von Health Technology: Welche Funktion soll solch ein Modell besitzen? Von welchen entscheidungsrelevanten Zustandsgrößen hängt die Real-Option ab? Literatur: Gibt es rechtliche, ethische und/oder politische Einschränkungen? Belegen die empirischen Ergebnisse die Funktionen? Benjamin Boakye-Nyarko Levaggi, R., Investment in hospital care technology under different purchasing rules: a real option approach, 2007 Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

21 D. Real-Optionen im Gesundheitswesen 17. Real-Options zur Projektbewertung im Pharma-Sektor: Welche Besonderheiten besitzt der Pharma-Sektor? Von welchen entscheidungsrelevanten Zustandsgrößen hängt die Real-Option ab? Literatur: Was für Vorteile bietet eine Bewertung mit Real-Options? Gibt es rechtliche, ethische und/oder politische Einschränkungen? Belegen die empirischen Ergebnisse die Funktionen? Benjamin Boakye-Nyarko Hartmann, M., Application of real options analysis for pharmaceutical R&D project valuation - Empirical results from a survey, 2006 Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

22 D. Real-Optionen im Gesundheitswesen 18. Erstellung eines Pay-for-Performance Modells für Ärzte mit Hilfe von Real-Optionen: Pay-for-Performance bezeichnet eine erfolgsorientierte Vergütung der Ärzte im Gesundheitswesen. Welche Funktion sollten solche Modelle erfüllen? Von welchen entscheidungsrelevanten Zustandsgrößen sollte die Real-Option abhängen?... Gibt es rechtliche, ethische und/oder politische Einschränkungen? Belegen die empirischen Ergebnisse die Funktionen? Benjamin Boakye-Nyarko Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

23 D. Real-Optionen im Gesundheitswesen... Literatur: Petersen, L.A., Does Pay-for-Performance Improve the Quality of Health Care?, 2006 Rowe, J.W., Pay-for-Performance and Accountability: Related Themes in Improving Health Care, 2006 Rosenthal, M., Pay-for-Performance: Will the Latest Payment Trend Improve Care, 2007 Emmert, M., Pay for Performance (P4P) im Gesundheitswesen: Ein Ansatz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung? Prof. Dr. Alexander Szimayer (UHH) Bachelor-Seminar Derivate Sommersemester / 23

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