Betriebliche Gesundheitsförderung. als Bestandteil des. integrierten Management-Systems

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1 Betriebliche Gesundheitsförderung als Bestandteil des integrierten Management-Systems Hans-Dieter Akkermann 10/05-1-

2 Nestlé weltweit Weltweit tätiges Nahrungsmittelunternehmen mit europäischen Wurzeln Weltgrößtes Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie Nahezu die Hälfte seines Umsatzes wird in Europa erzielt ca. 500 Fabriken in 80 Ländern ca Mitarbeiter weltweit Hans-Dieter Akkermann 10/05-2-

3 Nestlé Chocoladen - Werk Hamburg Produkte KitKat, Smarties, After Eight, Choco Crossies t Jahrestonnage Ca. 800 Mitarbeiter aus 33 Nationen, davon 700 Gewerbliche Kontinuierlicher Schichtbetrieb (7 Tage) Hans-Dieter Akkermann 10/05-3-

4 Nestlé-Politik zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz Nestlé-Politik zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz beruht auf den Nestlé Unternehmensgrundsätzen Verantwortung des Managements und Einbeziehung der Mitarbeiter Hans-Dieter Akkermann 10/05-4-

5 Grundlagen Gesundheit ist ein Zustand körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens. (Definition WHO) Ganzheitliche Betrachtung der Menschen betont die Bedeutung des subjektiven Empfindens. Fazit Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit hoher Stellenwert des Produktionsfaktors Gesundheit Hans-Dieter Akkermann 10/05-5-

6 Ausgangssituation: Reduzierung von Fehlzeiten Klassische Instrumente der Fehlzeitenreduzierung Neue Zielformulierung: Betriebliche Gesundheitspolitik als strategisches Ziel Qualifizierte und gesunde Mitarbeiter als Motor des Erfolges Aufgabendefinition I: Konzeption eines Maßnahmenszenarios zur positiven Wirkung auf das gesundheitliche Befinden der Mitarbeiter Hans-Dieter Akkermann 10/05-6-

7 Aufgabendefinition II: Erhaltung und Förderung der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter als zentrale personalpolitische Aufgabe, die die Bedeutung des subjektiven Erlebens in den Mittelpunkt stellt. Ziel: Physische und psychische Leistungsfähigkeit sollen langfristig erhalten und gefördert werden. Hans-Dieter Akkermann 10/05-7-

8 Der Arbeitskreis Gesundheit AKG zur Steuerung des betrieblichen Gesundheitsmanagements Grundsätzlicher Aufgabenbereich des AKG - Information - Motivation - Steuerung - Koordination - Organisation Diskussion und Entscheidung von: - Analysen - Maßnahmen - Durchführung von Erfolgskontrollen Zusammensetzung des AKG Zielorientiertes Zusammenwirken von Fach- und Entscheidungskompetenz Hans-Dieter Akkermann 10/05-8-

9 Grobziele des Arbeitskreises Verbesserung des Betriebsklimas und der Identifikation der Belegschaft mit dem Unternehmen durch ein offenes, förderndes und engagiertes Miteinander aller Führungskräfte und Mitarbeiter. Verringerung des Krankenstandes und Senkung der Arbeitsunfälle durch Optimierung der Arbeitsbedingungen und Vermittlung von Kompetenz zu gesundheitsgerechtem Verhalten. Der Arbeitskreis Gesundheit hat das Ziel, die Zufriedenheit der Mitarbeiter durch kontinuierliche Information über Ergebnisse der Gesundheitsförderung zu fördern und durch gesundheitsfördernde Maßnahmen die krankheitsverursachenden Bedingungen zu reduzieren. Hans-Dieter Akkermann 10/05-9-

10 Die TOP-10 der Ziele des AKG 1. Verbesserung des Betriebsklimas 2. Erhöhung der Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen 3. Erzielung eines offenen, fördernden und engagierten Miteinander zwischen Führungskräften und Mitarbeitern 4. Senkung des Krankenstandes 5. Verringerung von Arbeitunfällen 6. Optimierung der Arbeitsbedingungen 7. Kompetenzvermittlung zu gesundheitsgerechtem Verhalten 8. Erhöhung der Zufriedenheit der Mitarbeiter 9. Kontinuierliche Information über die Gesundheitsförderung im Werk 10. Reduzierung krankheitsverursachender Bedingungen. Hans-Dieter Akkermann 10/05-10-

11 Die Mitarbeiterbefragung als Basis für Umsetzungsmaßnahmen Die Kultur des Miteinander Auszug aus: Die grundlegenden Management- und Führungsprinzipien von Nestlé Ziffer 5: Das Nestlé-Konzept der Einbeziehung von Mitarbeitern Abs. 2:... Alle Änderungen und mögliche Verbesserungen sollten besprochen und erläutert werden. Die Mitarbeiter sollen dazu aufgefordert werden, ihre eigenen Ideen in den Prozess einzubringen. Dies trägt zur Motivation der Nestlé-Mitarbeiter bei, schafft mehr Arbeitszufriedenheit und leistet einen Beitrag zur persönlichen Entwicklung bei gleichzeitiger Verbesserung der Arbeitsergebnisse. Hans-Dieter Akkermann 10/05-11-

12 Die Maßnahmen Verhältnispräventive Maßnahmen Verhaltenspräventive Maßnahmen Beispiele: Lärmschutzmaßnahmen Gesundheitswochen Hebevorrichtungen Gesundheitsscheck in den Abteilungen Hitzeschutzvorhänge Verbesserung des Führungsverhaltens Persönlich angepasster Unterstützung von Bewegungs- Gehörschutz programmen Analyse der Gesprächskultur Multikulturelle Wochen Gesundheitszirkel Vorleben von Arbeitszeitmodellen durch die Führung Raucherentwöhnung Suchtprävention Kontrollierte Gewichtsabnahme (BMI) Hautkrebsvorsorge Hans-Dieter Akkermann 10/05-12-

13 Das Health Center im Werk Hamburg Ziele: Schaffung von therapeutischen- und wellnessorientierten Angeboten als Ergänzung als Ergänzung und in direkter Anbindung an das bestehende betriebliche Gesundheitsmanagement Inhalte: Mitarbeiternahe physiotherapeutische Versorgung und Betreuung Bewegung und Ernährung abgestimmte Konzepte für Mitarbeiter und Gäste Massagen in echter Wohlfühl Umgebung Beratung in Fragen der Ergonomie und Ernährung Kursangebote zu verschiedenen Themen: z.. B. Rückenschule, Wirbelsäulengymnastik, Entspannungskurse, Nichtrauchertrainings, Nordic Walking Steuerung: Einbeziehung und Lenkung durch Betriebsärztlichen Dienst Hans-Dieter Akkermann 10/05-13-

14 Maßnahmenszenario Fürsorge für Erkrankte vs. klassische Instrumente zur Fehlzeitenreduzierung ein scheinbarer Widerspruch? Analyse: Erkenntnisse: Maßnahmen: Reaktionen: Ergebnisse: Unterscheidung von wirklichen und scheinbar Kranken großer Anteil von nur scheinbar Kranken persönliches Anschreiben an die schwarzen Schafe mit Ermahnung und Androhung von arbeitsrechtlichen Konsequenzen Verhaltensänderung bei vielen schwarzen Schafen wo nicht, auch Entlassungen positives Echo bei weißen Schafen signifikante Senkung des Krankenstandes Hans-Dieter Akkermann 10/05-14-

15 F A Z I T Gesunde, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel für den geschäftlichen Erfolg eines Unternehmens Gesundheit Qualifikation Motivation Hans-Dieter Akkermann 10/05-15-

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