Veränderte Anforderungen an Aus- und Weiterbildung

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1 ARTHUR SCHNEEBERGER Veränderte Anforderungen an Aus- und Weiterbildung Grund- und Erwachsenenbildung als Schlüsselvariablen im Informationszeitalter Die österreichische Bildungspolitik hat Jahrzehnte lang großen Nachdruck darauf gelegt, möglichst allen Jugendlichen eine qualifizierte erste Ausbildung anzubieten. Das Angebot beruflicher Vorbildung (PTS) und beruflicher Erstausbildung ist vielfältig und effizient. Dem entsprechend günstig fallen die Resultate im europäischen Vergleich aus: Der Anteil frühzeitiger Schulabgänger liegt unter dem EU-Mittel, ebenso der Anteil erwerbsloser Jugendlicher (5,6 Prozent zu 8,3 Prozent), während die Ausbildungsquote der 20- bis 24- Jährigen mit über 86 Prozent deutlich über dem EU- Mittel liegt (76,7 Prozent). Für die Zukunft ergeben sich aber weitreichend veränderte Anforderungen an Aus- und Weiterbildung, die insbesondere mit den höheren Basisqualifikationsanforderungen an Pflichtschulbildung und soziale Kompetenzen der Informationsgesellschaft, voraussichtliche Alterung der Erwerbsbevölkerung und anhaltender Zuwanderung zusammen hängen. Solide Grundbildung der Jugendlichen und breite Teilnahme an allgemeiner TABELLE 1: und beruflicher Erwachsenenbildung steigen zu Schlüsselvariablen der Wettbewerbsfähigkeit im Informationszeitalter auf sei es für den Einzelnen, die Unternehmen oder die Volkswirtschaften. Erwerbsquote und Arbeitsmarktlage nach soziodemografischen und Bildungsvariablen Die Bevölkerung im Haupterwerbsalter (15 bis 64 Jahre) ist in den letzten Jahrzehnten 1, aber auch seit 1999 kontinuierlich angestiegen 2, die Zahl der Erwerbspersonen ist aber auf hohem Niveau seit 2003 geringfügig rückläufig. Die Zahl der Erwerbstätigen hat sich nach Labour Force-Konzept seit 1999 von 3, auf 3, im Jahr 2004 erhöht. Bei erhöhtem Arbeitskräftepotential und schwachem Wachstum sind seit dem Jahr 2000 alle formalen Qualifikationsebenen von zunehmendem Wettbewerbsdruck 3 betroffen, weil sich die Beschäftigung im tertiären Sektor schwächer als in den 90er Jahren ausweitet. Erwerbstätige, Erwerbstätigenquote und Arbeitsmarktlage nach Staatsbürgerschaft und Lebensalter, Merkmale Erwerbstätige Erwerbstätigenquote (1 in % Arbeitslosenquote (2 in % Staatsbürgerschaft Österreicher 3, ,3 69,0 68,4 3,4 3,9 4,2 Nicht-Österreicher ,8 68,4 62,1 6,5 7,7 11,6 Alter Jahre ,8 51,1 51,9 5,1 7,0 9, Jahre ,8 83,8 82,4 3,5 4,1 5, Jahre 1, ,8 86,8 85,1 2,9 3,3 4, Jahre ,0 80,7 79,6 4,0 3,9 3, Jahre ,6 30,3 28,8 4,9 5,3 3,8 Gesamt 3, ,4 68,9 67,8 3,7 4,3 4,9 (1 Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (2 Anteil der Arbeitslosen an der Erwerbsbevölkerung nach Labour-Force-Konzept (Eurostat-Definition) Quelle: Statistik Austria 1

2 Folge sind steigende Arbeitslosenquoten, die sich allerdings im internationalen Vergleich nach wie vor als deutlich unterdurchschnittlich (4,5 Prozent zu 9,0 Prozent im EU25-Durchschnitt) ausnehmen 4. Die Arbeitslosenquoten nach Labour Force-Konzept sind realistischer als die traditionelle österreichische Berechnungsmethode: Die Basis ist auf alle Erwerbspersonen bezogen und die Verfügbarkeit der Arbeitslosen 5 für Beschäftigung wird berücksichtigt. Während die im internationalen Vergleich niedrige Erwerbs(tätigen)quote älterer Bürger bereits seit längerem weitgehend bekannt ist, ist mit der steigenden Jugendarbeitslosigkeit eine für viele überraschende Problematik manifest geworden (siehe Tab.1). Hinzu kommt die anhaltend relativ hohe Betroffenheit von Zuwanderern von Arbeitslosigkeit bei sinkender Erwerbstätigenquote. Bei regionaler Differenzierung war im Jahresdurchschnitt 2004 Wien mit einer Arbeitslosenquote von 8,9 Prozent am stärksten, Tirol mit 3,3 Prozent am schwächsten von Beschäftigungsproblemen betroffen 6. Da wir in Österreich nicht an grundbildungsbezogenen Testerhebungen über Qualifikationen Erwachsener (IALS oder ALL) teilgenommen haben, kann Arbeitsmarktfähigkeit (Employability) bislang nur nach formaler Bildung analysiert werden. Die Arbeitslosenquote der Personen ohne Ausbildung ist mehr als doppelt so hoch wie jene der Lehrabsolventen (siehe Tab.2). Bei den Männern ist der Vorteil der Lehrlingsausbildung gegenüber Personen ohne Ausbildung noch deutlicher: Die relative Betroffenheit von Arbeitslosigkeit ist bei Pflichtschulabsolventen ohne Ausbildung 2,5-mal so hoch wie bei den Lehrabsolventen (siehe Tab.3). TABELLE 2: Erwerbspersonen ( ) sowie Erwerbstätigenquote und Arbeitsmarktlage nach formaler Bildung ( ) Höchste abgeschlossene in % in % Erwerbspersonen Erwerbstätigenquote (1 Arbeitslosenquote (2 Ausbildung (3, ) (3, ) Hochschule, Akademie 7,2 10,3 88,7 87,8 83,4 1,8 2,1 3,0 Höhere Schule 9,9 13,0 69,2 69,4 69,9 2,6 3,4 4,4 Berufsbildende mittlere Schule 13,0 13,1 74,7 75,2 72,8 2,6 2,9 3,7 Lehre 40,5 40,5 77,4 76,7 75,2 3,7 3,8 4,2 Pflichtschule 29,4 23,1 48,9 48,5 46,0 5,9 8,2 9,5 Gesamt 100,0 100,0 68,4 68,9 67,8 3,7 4,3 4,9 (1 Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (2 Anteil der Arbeitslosen an der Erwerbsbevölkerung nach Labour-Force-Konzept (Eurostat-Definition) Quelle: Statistik Austria Die relative Betroffenheit der tertiären Bildungsgänge von Arbeitslosigkeit ist nach wie vor sehr gering. Am geringsten ist die Arbeitslosenquote für die tertiären Akademien 7. Deren Zustrom wird einerseits durch Beratung und Information der Studienberechtigten gedrosselt (Lehrerakademien), andererseits durch Numerus-clausus-artige Regelungen (Gesundheitssektor) administrativ reguliert. Die Erwerbstätigen- und Arbeitslosenquoten unterscheiden sich signifikant nach Geschlecht sowohl insgesamt als auch nach formalen Bildungsebenen. Mit Ausnahme der BMS ist die relative Betroffenheit bei den Frauen jeweils etwas höher (Tab.3). Am auffälligsten ist die Situation von Absolventen tertiärer Bildung (Hochschulen, Akademien), hier dürften sich Unterschiede der Struktur absolvierter Fachrichtungen niederschlagen. Diese ist bei den Frauen stärker auf Bildung und Gesundheit bezogen, deren Ausweitung sich in der Beschäftigung aus Gründen der Budgetkonsolidierung verlangsamt hat. Die Erwerbspersonen ohne formale Ausbildung sind bei Männern wie Frauen am stärksten von Beschäftigungsproblemen betroffen und weisen jeweils die niedrigsten Erwerbstätigenquoten auf (siehe Tab.3): unter

3 40 Prozent (Frauen) und unter 55 Prozent (Männer). Dies, obgleich es am Arbeitsmarkt nach wie vor erhebliche quantitative Nachfrage nach Personen ohne spezialisierte Ausbildung gibt: 57 Prozent des Zugangs offener Stellen beim AMS entfielen auf Stellen ohne formales Ausbildungserfordernis (Tab.4). Trotzdem bleiben die Personen ohne Ausbildung am häufigsten arbeitslos. Hier ist eine Unklarheit impliziert: Einerseits werden zwar keine formalen Qualifikationen gefordert, andererseits sind im Erwerbsleben für diese Arbeitskräftekategorie solide Pflichtschulkenntnisse und informell erworbene Qualifikationen (Teamfähigkeit, Serviceorientierung etc.) zumeist unverzichtbar. TABELLE 3: Erwerbspersonen, geschlechtsspezifische Erwerbstätigenund Arbeitslosenquoten nach formaler Bildung, in % Höchste abgeschlossene Erwerbspersonen Erwerbstätigenquote (1 (15- bis 64-Jährige) Arbeitslosenquote in % (2 Ausbildung Männer 2, , Hochschule, Akademie 7,1 9,6 92,3 90,3 87,2 (1,9) (2,0) 2,5 Höhere Schule 9,8 12,6 73,7 74,6 74,5 2,5 3,2 3,9 BMS 8,3 7,8 86,0 82,9 80,9 (2,2) (2,5) 3,8 Lehre 49,3 50,2 84,1 82,4 80,4 3,5 3,9 3,8 Pflichtschule 25,4 19,7 58,7 56,1 54,4 6,3 9,2 9,4 Gesamt 99,9 99,9 77,4 76,3 74,9 3,6 4,3 4,5 Frauen 1, , Hochschule, Akademie 7,1 11,2 84,4 85,2 79,6-2,2 3,6 Höhere Schule 10,0 13,4 64,9 64,5 65,4 2,8 3,6 5,0 BMS 19,7 19,8 68,9 71,1 68,6 2,9 3,1 3,7 Lehre 28,0 28,3 66,6 67,6 66,9 4,1 3,6 5,0 Pflichtschule 35,1 27,3 42,5 43,4 39,8 5,6 7,3 9,6 Gesamt 99,9 100,0 59,3 61,5 60,7 3,9 4,2 5,4 (1 Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (2 Anteil der Arbeitslosen an der Erwerbsbevölkerung nach Labour-Force-Konzept (Eurostat-Definition) Quelle: Statistik Austria Dies verweist auf Erwartungen der Arbeitgeber bezüglich sozialer oder informell erworbener Kompetenzen, die bei Pflichtschulabsolventen ohne Berufserfahrung und Schulung nur gering ausgeprägt sind. Die erforderlichen Einstiegsqualifikationen sind aufgrund von Strukturwandel, Dienstleistungswachstum und Computerdurchdringung der Arbeitswelt höher geworden, zugleich gibt es immer weniger Personen mit lediglich Pflichtschulbesuch in der inländischen Wohnbevölkerung (nur noch etwa 12 Prozent der Österreicher im Alter von 25 bis 29 Jahren; siehe Tabelle 6). Das Verhältnis zwischen offenen Stellen (Printmedien) und gemeldeten Arbeitslosen bestätigt die Daten über Erwerbstätigen- und Arbeitslosenquoten nach Bildung (Tab.4). Die veränderte Beschäftigungssituation der Hochschulabsolventen hat offensichtlich mit erhöhtem Wettbewerbsdruck aufgrund steigender Absolventenzahlen in BHS und Hochschulen bei schwachem Wirtschaftswachstum zu tun 8. Bei den Maturanten ohne Studium beläuft sich die Arbeitslosenquote insgesamt auf 4,4 Prozent und ist etwas höher als bei Fachschul- und Lehrabsolventen (Tab.2). Hier manifestieren sich sowohl zusätzliche formale und informelle Qualifizie- 3

4 rungserfordernisse als auch die Notwendigkeit, bei mehr als verdoppelter Maturantenquote in einer Generation neue Beschäftigungsfelder und Tätigkeiten ins Auge zu fassen. Hierzu sollten die Möglichkeiten der neuen Studienstruktur (Bakkalaureat und Magister) und des Credit Transfers zwischen BHS, Kollegs und Hochschulen intensiver als bisher ins Auge gefasst werden. Häufige Fehlinterpretation von bildungsbezogenen Arbeitsmarktdaten In den Medien bisweilen verbreitete negative Darstellungen der Arbeitsmarktlage von Lehrabsolventen beruhen auf einer Fehlinterpretation der Statistik, indem die Anzahl der Arbeitslosen nach formaler Bildung in Absolut- und Relativzahlen betrachtet wird, ohne dabei den hohen Anteil der Lehrabsolventen unter den Erwerbspersonen zu berücksichtigen. Bei dieser Betrachtungsweise wird lediglich die Verteilung der arbeitslos Gemeldeten nach formaler Bildung zugrunde gelegt, die bildungsökonomisch begründete Perspektive ist aber der Anteil der Arbeitslosen an den Erwerbspersonen. TABELLE 4: Arbeitsmarktangebot und -nachfrage nach groben formalen Bildungskategorien, 2004 Höchste abgeschlossene Ausbildung Von Arbeitslosigkeit betroffene Personen (AMS-Meldung) Zugang offener Stellen in Printmedien Arbeitslos Gem. je offene St. in Printmedien Zugang offener Stellen beim AMS Arbeitslos Gem. je offene Stelle beim AMS Hochschulen, Akademien , ,7 Höhere Schule , ,7 Mittlere Schule, Fachschule , ,0 Lehre , ,8 Pflichtschule, kein Abschluss , ,9 Ausbildung ungeklärt Gesamt , ,6 Quelle: AMS, Media&Market Observer; eigene Berechnungen Die bildungsspezifischen Arbeitslosenquoten 1999 bis 2004 zeigen im Horizont bildungsökonomischer Theorien eine weitgehend erwartbare Rangreihe im differenzierten Bildungswesen. Seit Mitte 2000 hat die Dynamik der österreichischen Wirtschaft nachgelassen. Diese Entwicklungen waren von nachteiligen Effekten für Beschäftigung und Arbeitslosigkeit aller Qualifikationsebenen. Der konjunkturelle Effekt überdeckt aber die strukturellen Zusammenhänge zwischen Ausbildung und Beschäftigung nicht. Arbeitsmarktindikatoren nach formaler Bildung bestätigen nicht nur bildungsökonomische Postulate 9, sondern auch im Großen und Ganzen die Berufsbildungspolitik der letzten Jahrzehnte. Allerdings mit der bereits weiter oben konstatierten Einschränkung einer steigenden Jugendarbeitslosigkeit in den letzten Jahren. Europäischer Vergleich: gute Ergebnisse für Österreich Alle Informationsgesellschaften ringen mit den Problemen veränderter Qualifikationsanforderungen und demografischer Veränderungen. Im europäischen Vergleich schneidet Österreich bei der Integration der Jugendlichen nach wie vor überdurchschnittlich gut ab (Tab.5), auch bei der Erwerbsquote der 15- bis 64-Jährigen und der Arbeitsmarktlage trifft dies trotz der Probleme der letzten Jahre nach wie vor zu. Im Hinblick auf die Dauer der Erwerbskarrieren fallen die Werte für Österreich aber deutlich unterdurchschnittlich aus. 4

5 TABELLE 5: Erwerbsbeteiligung, Arbeitsmarktlage und Bildungsresultate im europäischen Vergleich, 2004 Rangreihung nach Spalte Arbeitslosenquote Ausgewählte Länder Erwerbstätigenquote Jahre Erwerbstätigenquote Jahre Arbeitslosenquote Jugenderwerbslosigkeit* Teilnahme an allgem. u. beruflicher Bildung, 2004** Frühzeitige Schulabgänger (18 24 Jahre) Ausbildungsquote*** Frankreich 63,1 37,3 9,7 8,1 7,8 14,2 79,8 Deutschland 65,0 41,8 9,5 6,0 7,4 12,1 72,8 EU-25 63,3 41,0 9,0 8,3 9,9 15,7 76,7 Finnland 67,6 50,9 8,9 10,3 24,6 8,6 84,6 Italien 57,6 30,5 8,0 8,5 6,8 22,3 72,9 Belgien 60,3 30,0 7,8 7,5 9,5 11,9 82,1 Schweden 72,1 69,1 6,4 8,0 35,8 8,6 86,3 Dänemark 75,7 60,3 5,4 12,2 27,6 8,1 76,1 Vereinigtes Königreich 71,6 56,2 4,7 7,6 21,2 16,8 76,4 Österreich 67,8 28,8 4,8 5,6 12,0 8,7 86,3 Irland 66,3 49,5 4,5 4,7 7,2 12,9 85,3 Differenz A - EU-25 4,5-12,2-4,2-2,7 2,1-7,0 9,6 * als prozentualer Anteil der Erwerbslosen zwischen 15 und 24 Jahren an der Gesamtbevölkerung dieser Altersgruppe ** in den letzten 4 Wochen vor der Erhebung (25 bis 64 Jahre) *** Personen mit zumindest Bildungsabschluss ISCED 3-4 (20-24 Jahre) Quelle: Eurostat 9/2005; Statistik Austria: Statistisches Nachrichten (Arbeitslosenquoten) Nach der Eurostat-Arbeitskräfteerhebung ist der Bildungsstand der 20- bis 24-jährigen in Österreich 2004 deutlich besser als im europäischen Durchschnitt einzuschätzen: 86 Prozent in Österreich stehen im EU- Mittel unter 77 Prozent an Jugendlichen mit Ausbildung auf ISCED-Level 3 oder 4 (obere Sekundarstufe) gegenüber (siehe Tabelle 5). Tiefergehende Daten zu Österreich liefern Auswertungen der letzten Volkszählung. Hierbei eignet sich die Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen besonders, um die erreichten sekundären und post-sekundären Bildungsabschlüsse zu erfassen. Anhaltende Übergangsproblematik Von den österreichischen Staatsbürgern erreichten 2001 im Alter von 25 bis 29 Jahren rund 88 Prozent einen Ausbildungsabschluss nach der allgemeinen Pflichtschule; nur rund 12 Prozent bleiben ohne formale Ausbildung (Tab.6). Faktum ist, dass die Österreicher noch nie so gut formal gebildet waren wie heute, die Ausbildungsmöglichkeiten waren noch nie besser als in den 90er Jahren. Tatsache ist aber auch, dass sich seither durch Veränderungen der Wirtschafts- und Berufsstruktur, abnehmende inländische Geburtenzahlen und Zuwanderung neue Herausforderungen für Ausund Weiterbildung sowie die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik ergeben haben. Bedingt durch den Strukturwandel der Berufe, veränderte Aufwachsbedingungen und Migration ergeben sich anhaltende Herausforderungen im Übergang von der Pflichtschule in Erwerbstätigkeit über Ausbildung 10. Demografischer Rückgang kann die pädagogischen Probleme mangelnder Ausbildungsvoraussetzungen nicht auflösen, eher ist mit einer Verschärfung der Knappheit an geeigneten Lehranfängern zu rechnen. Bei den Jugendlichen gilt es, die Ausbildungsintegration durch flexible Ansätze zu erhalten und noch zu verbessern. Seit Mitte der 90er Jahre ist hohe Flexibilität im Hinblick auf die Schaffung neuer Berufe und zusätzlicher Ausbildungsmöglichkeiten gezeigt worden. Modularisierung in weitergehender Auslegung des Konzepts sollte langfristig Output- und Kompetenzorientie- 5

6 rung der Berufsbildung stärken und Lernortfixierungen etwas abschwächen. Vor allem sollte die allgemeine Grundbildung in qualitativer und quantitativer Hinsicht (Bildungsjahre) und deren Verzahnung mit beruflicher Aus- und Weiterbildung noch mehr Beachtung finden, damit möglichst alle die erforderlichen Basisqualifikationen der Informationsgesellschaft bis zu einem für die berufliche und soziale Integration tragfähigen Mindestlevel erreichen. 12 Frühe Leseförderung oder Leistungsstandards entsprechen diesen langfristigen Herausforderungen von Standortqualität im Sinne hoher Arbeitsproduktivität und starken sozialen Zusammenhalts. Gesicherte Grundbildung für möglichst alle Jugendlichen sowie weitergehende Anstrengungen bei der Schaffung von einfachen Einstiegsausbildungen im Dienstleistungssektor erhalten damit Priorität. Basisqualifikationen, die bereits in der Pflichtschulbildung weitgehend zu vermitteln wären, sind oft wichtiger als spezialisierte Ausbildungen, da viele einfache Erwerbstätigkeiten auf der Grundlage von zeitgemäßer Pflichtschulbildung, Sozialkompetenz und Berufserfahrung zu bewältigen sind. Zuwanderung erfordert besondere Qualifizierungsmaßnahmen Laut aktueller Prognose von Statistik Austria (Presseinformation: Österreichs Bevölkerung wächst durch Zuwanderung, ) soll die Bevölkerung im Haupterwerbsalter durch Zuwanderung noch bis 2014 wachsen. Ein Zustrom Erwachsener am Arbeitsmarkt mit besonderem Bedarf der Anpassung der Qualifikationen in Form von Schulungen, aber auch der Anerkennung von Berufserfahrungen ist damit zu erwarten. Zusätzlich zum Strukturwandel der Wirtschaft, der Ausbildungs- und Beschäftigungsbedarf verändert hat, stellt Immigration die Bildungspolitik vor große neue Herausforderungen, um Arbeitsmarktfähigkeit und soziale Integration auf hohem Niveau zu halten. Von den ausländischen Jugendlichen hatte im Alter von 20 bis 24 Jahren 2001 fast die Hälfte keine formale Ausbildung. In Wien, das eine besondere schwierige Situation aufweist, bleibt mehr als ein Viertel aller 20- bis 24- Jährigen ohne Ausbildung. In Wien wiesen 2000/01 41 Prozent der Jugendlichen in den Allgemeinbildenden Pflichtschulen eine andere Sprache als Deutsch als Erstsprache auf 11. Zudem sind 79 Prozent der Erwerbspersonen im Dienstleistungssektor tätig, wodurch nicht nur traditionelle Schwerpunkte der Lehrlingsausbildung in der produzierenden Wirtschaft verloren gegangen sind, sondern auch andere Basisqualifikationen erforderlich werden, um Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeit zu erreichen. Immer wichtiger werden Ausbildungen für junge Erwachsene und Zuwanderer zur Ablegung von Lehrabschlüssen, insbesondere unter Berücksichtigung von informell erworbenen Qualifikationen im Ausland oder im Inland (siehe Tab.6). Die Facharbeiterintensivausbildung hat sich bisher bereits soweit bei der Auswahl der Kursteilnehmer/innen ausreichend auf Interesse und Eignung für den Beruf geachtet wird bewährt, viele Firmen haben in Kooperation mit dem AMS erfolgreiche Modelle entwickelt. Bereits heute werden gut 10 Prozent der Lehrabschlussprüfungen im Zweiten Bildungsweg erreicht. Bei vorhandenen Vorkenntnissen und Berufserfahrungen wird deren Anerkennung bei den Abschlussprüfungen in Form von Einschränkungen der Prüfungsinhalte ein wichtiger Aspekt. Verlängerte Erwerbsbiografien Mit der Verlängerung der Erwerbsbiografien ist ein komplexer Zusammenhang angesprochen, der mit kontinuierlicher Weiterbildung zusammenhängt (siehe Tab.7). Zu laufender Weiterbildung und rechtzeitiger Umschulung werden langfristig Veränderungen der Rahmenbedingungen der Beschäftigung (z.b. Abflachung der Lohnkurve, mehr Teilzeitarbeit, zweite Karrieren u.a.) und der Pensionen sowie Mentalitätsanpassungen erforderlich sein, um sich den hohen Erwerbsquoten in Europa bei den 55- bis 64-Jährigen anzunähern 13. Die Nettoersatzquote, die Pensionisten im Verhältnis zu durchschnittlich verdienenden Erwerbstätigen erreichen, liegt in Österreich an der Spitze im OECD-Ländervergleich 14 (über 75 Prozent), während sie gerade in Ländern mit hohen Erwerbsquoten bei den 55- bis 64-Jährigen (Tab.5) deutlich darunter liegt (40-50 Prozent Nettoersatzquote). 6

7 TABELLE 6: Alter in Jahren Formale Bildung der 25- bis 29-jährigen Wohnbevölkerung nach Staatsbürgerschaft, 2001 Lehre BMS AHS BHS Pflichtschule BHS- Kolleg u.a. Akademie Hochschule Gesamt Absolut Inländer 12,4 41,7 12,9 7,7 13,3 1,1 2,8 8, Ausländer 49,4 23,4 5,3 9,9 3,5 0,4 0,6 7, Gesamt 17,5 39,2 11,8 8,0 12,0 1,0 2,5 8, Quelle: Statistik Austria, VZ 2001, ISIS-Datenbank TABELLE 7: Teilnahmequote an non-formaler Bildung (kursmäßige Erwachsenenbildung) in den letzten 12 Monaten vor der Erhebung, Juni 2003, (25- bis 64-jährige Wohnbevölkerung) Land Lebensalter in Jahren Insgesamt Schweiz 55,1 56,5 55,3 43,8 53,3 Schweden 46,0 49,6 51,8 44,3 48,0 Dänemark 47,3 52,2 50,2 37,7 47,1 Norwegen 47,2 51,1 47,0 36,9 46,2 Finnland 42,1 48,5 44,9 30,1 41,9 Vereinigtes Königreich 38,6 38,8 36,7 21,8 34,6 Österreich 31,0 30,4 24,5 12,3 25,3 Slowenien 31,4 27,8 22,7 8,3 23,5 Zypern 27,7 24,5 18,3 7,2 20,8 Slowakei 23,4 23,3 22,6 7,4 20,5 Frankreich 26,3 24,0 19,2 7,5 20,1 Irland 22,2 22,7 19,4 12,6 20,0 Belgien 25,0 23,1 20,2 8,0 19,8 EU-25 19,6 19,4 16,5 8,8 16,5 Luxemburg 18,2 20,0 14,5 6,8 15,8 Estland 17,7 19,1 13,9 7,4 14,8 Lettland 16,1 15,1 13,5 7,9 13,4 Tschechische Republik 15,3 16,9 13,4 6,4 13,2 Deutschland 15,9 15,5 13,2 5,7 12,7 Niederlande 15,3 12,2 10,2 5,0 11,0 Portugal 17,1 12,1 8,0 3,9 10,7 Spanien 14,1 12,6 8,3 3,8 10,5 Polen 13,4 12,6 8,6 2,8 9,9 Malta 13,5 11,1 7,8-9,5 Litauen 7,6 9,7 9,1 3,7 7,8 Italien 5,9 6,2 5,7 2,1 5,1 Griechenland 9,2 5,0 2,9 1,0 4,9 Ungarn 7,2 6,4 3,7 1,4 4,8 Bulgarien 2,8 2,1 1,3-1,7 Rumänien 1,0 0,5 0,6 0,2 0,6 Quelle: EUROSTAT, Arbeitskräfteerhebung, Ad-hoc-Modul 2003 über lebenslanges Lernen, Abfrage NewCronos-Datenbank 7

8 Siehe: Statistik Austria: Statisches Jahrbuch Österreichs 2005, Wien, 2004, S. 46. Von 5, auf 5, Personen, siehe: Statistik Austria: Arbeitsmarktstatistik Jahresergebnisse 2004, Wien, 2005, S. 13. Julia Bock-Schappelwein: Entwicklung und Formen der Arbeitslosigkeit in Österreich seit 1990, in: WIFO- Monatsberichte 7/2005, Wien, S AMS: Arbeitsmarktlage 2004, Wien, Mai 2005, S. 25. Vom jahresdurchschnittlichen Arbeitslosenbestand in Österreich entfielen 2004 z.b. 21 Prozent auf Personen mit Einstellungszusage (Quelle: AMS). Statistik Austria: Arbeitsmarktstatistik Jahresergebnisse 2004, Wien, 2005, S. 11. Diese setzen sich vor allem aus Gesundheits- und Sozialakademien (21.946) und Lehrerbildenden Akademien (75.272) zusammen; siehe: Statistik Austria: Hauptergebnisse der VZ Bildung, November 2003, S. 6. Die gegenläufige Behauptung einer zu geringen Akademikerquote im internationalen Vergleich beruht primär auf definitorischen Unklarheiten, da Länder mit kurzen Studien die Qualifikationen unserer Berufsbildung auf Tertiärebene anbieten, und soll hier nicht weiter verfolgt werden. Zur Humankapitaltheorie (Bildung als Investition in erhöhte Produktivität) und zur Filtertheorie (Bildung als Institution der Auswahl und Zertifizierung allgemeiner und zuvor bereits angelegter oder bestehender Unterschiede nach Leistungsfähigkeit) siehe etwa: Gareth L. Williams: The Economic Approach. In: Burton R. Clark (ed.): Perspectives on Higher E- ducation, Berkeley Los Angeles London, 1987, S. 81ff Zur Schnittstellenproblematik siehe: Steiner, Mario / Lassnigg, Lorenz: Schnittstellenproblematik in der Sekundarstufe, in: Erziehung und Unterricht, Österreichische pädagogische Zeitschrift, 150. Jg., Heft 9/ , öbv & hpt Verlag, Wien, 2000, S Siehe: Arthur Schneeberger: Herausforderungen der Ausund Weiterbildungspolitik durch Strukturwandel, Migration und Internationalisierung, in: ibw-mitteilungen, 1. Quartal 2005, Wien, 2005, S Downloaddokument unter: Wesentlich ist dabei, dass bisherige empirische Forschungen zum Zusammenhang Bildung und Wirtschaftswachstum vor allem die Wichtigkeit der Steigerung des Humankapitals der Erwerbsbevölkerung insgesamt aufzeigen. Das heißt zum Beispiel, dass Durchschnittswerte für die Lesekompetenz einer Bevölkerung im Erwerbsalter das kumulierte Humankapital einer Volkswirtschaft besser zum Ausdruck bringen als die Anteilswerte jener, die ein hohes Niveau der Lesekompetenz erlangt haben. Vgl. dazu: OECD: Bildung auf einen Blick OECD-Indikatoren 2005, Paris, 2005, S Die Erwerbstätigenquote Österreichs bei den 55- bis 64- Jährigen nimmt sich mit 29 Prozent im Vergleich zu skandinavischen Ländern (50 bis knapp 70 Prozent), aber auch zum Vereinigten Königreich (56 Prozent) und zur Schweiz (65 Prozent) sehr niedrig aus; Daten aus: Sylvain Jouhette / Fabrice Romans: EU-Arbeitskräfteerhebung Hauptergebnisse für 2004, Statistik kurz gefasst, 9/2005, Luxemburg, S. 4. OECD: Pensions at a Glance: Public Policies across OECD Countries, Paris,

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