Gabriele Wedler, Bereichsleitung Kommunaler Seniorenservice Hannover, Fachbereich Senioren,

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2 Gliederung: Basisvoraussetzungen für eine strukturierte Planung Allgemeine Grundsätze Ziele Ableitung der Planungs- und Steuerungsaufgaben Umsetzungsschritte Ergebnis 2

3 Voraussetzungen: Politisches Bewusstsein für die demographischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft Einvernehmen in der Stadtspitze, auch ohne klare gesetzliche Vorgabe, den Senioren Aufmerksamkeit zu widmen Einverständnis bei den Trägern der offenen Altenhilfe für ein gemeinsames geplantes und strukturiertes Vorgehen Bereitschaft zur Bereitstellung von Ressourcen und Kompetenzen 3

4 Grundsätze: Zu einem Gemeinwesen gehören alle Menschen, egal welchen Alters, welcher Hautfarbe, welcher Herkunft.. Alt sein ist nicht automatisch defizitär Senioren sind eine zunehmend binnen differenzierte, nicht homogene Gruppe Ältere Menschen sind ein Wirtschaftsfaktor Altenhilfe wird durch viele verschiedene Träger und Organisationen ausgeführt Kooperationen sind nur zielführend, wenn sie respektvoll und partnerschaftlich organisiert werden 4

5 Grundsätze: Senioren haben (ebenso wie Familien, Kinder&Jugendliche, Heranwachsende..) Anspruch auf: Teilhabe am gesellschaftlichen Leben Chancen zum Einbringen ihrer individuellen Kompetenzen in das Gemeinwesen Möglichst weit reichende Selbstbestimmtheit in ihrer Lebensführung Berücksichtigung ihrer spezifischen Bedürfnisse bei Stadtplanung und Stadtentwicklung Bedarfsgerechte Versorgung Gabriele Wedler, Bereichsleitung Kommunaler Seniorenservice, Fachbereich Senioren,

6 Ziele einer strukturierten Fachplanung : Differenzierte Entscheidungsgrundlagen Abbau von Konkurrenzen unter den Trägern für koordinierte Lösungen Qualifizierte Aussagen für allgemeine und sozialräumliche Stadtentwicklungsfragen Selbsthilfepotenziale definieren, wecken und organisieren -Bedarfsgerechte Angebote für Senioren Zur Unterstützung der selbstständigen Lebensführung- Gabriele Wedler, Bereichsleitung Kommunaler Seniorenservice, Fachbereich Senioren,

7 Daraus leiten sich folgende kommunale allgemeine Planungs- und Steuerungsaufgaben ab: Senioren müssen: in ihrer differenzierten Vielfalt vertieft in Ressourcen und Bedarfslagen wahrgenommen und analysiert werden, um selbstbestimmt und mit Hilfe einer kooperierenden Trägerlandschaft zukunftsfähig in die Stadtgesellschaft integriert werden zu können. 7

8 Seniorengerechte Planung Die Steuerungsaufgaben der Kommune bedeuten: Personelle, methodische und organisatorische Rahmenbedingungen schaffen Vernetzende Kooperationen initiieren Grundlagenerkenntnisse für die Kooperationspartner liefern Neue Aktionsfelder erschließen und innovative Startimpulse setzen Freiwilliges Selbsthilfe-Engagement fördern Qualitäts- und Standardsicherung Zielerreichungskontrolle 8

9 Strukturierungs-Aufgaben: Grundlagen schaffen für strukturierte Planung Entwicklung objektiver Kriterien Berücksichtigung sozialräumlicher Unterschiede Erkenntnisse zu zielgruppenspezifischen Besonderheiten Differenzierung nach verschiedenen Themen Erkenntnisse zu Über- und Unterversorgungen Einbettung von Erkenntnissen in sozialräumliche Planungen für alle Generationen als Querschnittaufgabe 9

10 Umsetzung. Schritt (Fachplanung): Strategische Planungsräume festlegen Erfassung der vorhandenen statistischen Daten der Bevölkerung 60+ für die Planungsräume Festlegung der Alters-Kohorten Recherche der vorhandenen Daten 60+, männl./weibl., HLU /GruSi Differenzierter Migrationshintergrund Haushaltsform Stationäre / ambulante Pflege Prognose für mindestens 0 Jahre Fortschreibung im Jahresturnus 0

11 Umsetzung 2. Schritt (Kooperation): Entwicklung eines auf breiter Basis abgestimmten Kooperationskonzeptes in der Trägerlandschaft Partner und Ziele für die Planungsräume festlegen Abstimmungen und Festlegungen der Regeln der Zusammenarbeit der Netzwerke Kooperationen mit anderen Gremien in den Planungsräumen vereinbaren Sicherstellung der Kontinuität

12 Umsetzung 3. Schritt (Infrastruktur): Erfassung des Ist-Zustandes der Infrastruktur aller Senioren relevanten Angebote (Stichtag und Fortschreibung im Jahresturnus) Abgleich mit den Bevölkerungsstrukturdaten Austausch und Abgleich über vorhandene Angebote mit den Koop.-Partnern Erkenntnisse zu Über- oder Unterversorgungen Strategische Bewertung und Priorisierung Innovative Startimpulse für die Netzwerke 2

13 Umsetzung 4. Schritt (einzelne Themen): Informationsmanagement und Transparenz über Angebote (www.seniorenberatung-hannover.de) Wohnen im Alter (Arbeitsgruppen mit Wohnungswirtschaft + Dienstleistern) Arbeit mit Ehrenamtlichen (gemeinsame Standards der Koop-Partner)) Transparente Übersicht der Infrastruktur (Digitale grafische Karten-Darstellung) Ausbau von Informations- + Beratungsstrukturen (SeniorenServiceZentrum) Entwicklung von statistischen Systemen zur Erfassung von Kontakten, Nachfragen und Hilfebedarfen (in Arbeit) 3

14 Ergebnis: Träger übergreifende, sozialräumliche, bedarfsorientierte und dynamische Entwicklung des generationengerechten Gemeinwesens Für die Zielgruppe der Senioren 4

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