Pep. Perspektiven planen. Chancen geben. Chancen ergreifen. Förderinfomationen für Arbeitergeberinnen und Arbeitgeber

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1 Pep Perspektiven planen Chancen geben. Chancen ergreifen. Förderinfomationen für Arbeitergeberinnen und Arbeitgeber

2 Was ist Pep? Perspektiven planen (kurz: Pep ) ist ein 2015 neu eingeführtes Förderprogramm der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA), dem Jobcenter im Landratsamt, das zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit konzipiert wurde. Bei Einstellung einer/s langzeitarbeitslosen Programmteilnehmerin oder -teilnehmers erhalten Arbeitgeber umfangreiche Lohnkostenzuschüsse aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Mit Pep sollen Menschen, die weit vom Arbeitsmarkt entfernt sind, da sie etwa über keinen Berufsabschluss oder keine verwertbare Berufserfahrung verfügen, umfassend und entsprechend der Bedürfnisse des jeweiligen Arbeitgebers qualifiziert werden. Anfängliche Minderleistungen der Arbeitnehmer werden mittels Lohnkostenzuschüssen für den Arbeitgeber ausgeglichen. Neu und einzigartig an dem Programm ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch noch nachdem sie eine Beschäftigung aufgenommen haben, durch einen Coach begleitet und unterstützt werden. Ziel von Pep ist es, insgesamt 100 langzeitarbeitslose Bürgerinnen und Bürger aus dem Ortenaukreis wieder dauerhaft in Lohn und Brot zu bringen. Langfristig sollen die Programmteilnehmerinnen und -teilnehmer in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis und dadurch aus der Spirale der Langzeitarbeitslosigkeit gelangen - Pep will Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren. Hierzu brauchen wir Ihre Unterstützung! Geben Sie diesen Menschen eine Perspektive. Lassen Sie sich von den Vorteilen des attraktiven Förderprogramms überzeugen.

3 Rahmenbedingungen Anforderungen an den Arbeitsplatz: Arbeitszeit: Vollzeit oder mindestens 20 Std/Woche Dauer des Arbeitsvertrags: Unbefristet oder mindestens 24 Monate Vergütung: Nach Tarif, aber Mindestlohn 8,50 /Stunde Programmteilnehmerinnen und - teilnehmer: Möglich für erwerbsfähige leistungsberechtigte Langzeitarbeitslose, die: seit mindestens zwei Jahren ohne Unterbrechung arbeitslos sind, das 35. Lebensjahr vollendet haben, über keine verwertbare Berufsausbildung verfügen und bei denen eine Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt auf andere Weise voraussichtlich nicht erreicht werden kann (Prognoseentscheidung). Förderdauer: Maximal drei Jahre während der Beschäftigungszeit Zusätzliche Unterstützung vom Jobcenter durch: Betriebsakquisiteure: Zentrales Bindeglied zwischen Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber, Jobcenter und Coach des Arbeitnehmers.»» Coaching für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Coaches beraten und unterstützen während und nach der Einarbeitungsphase, gegebenenfalls auch durch externe flankierende Schulungsmaßnahmen. Die regelmäßigen Gespräche, die überwiegend im Betrieb stattfinden, haben das Ziel, das Beschäftigungsverhältnis zu stabilisieren und die Arbeitnehmerin bzw. den Arbeitnehmer dauerhaft in den allgemeinen Arbeitsmarkt einzugliedern.

4 Normalförderung Übersicht Normalförderung Phase Dauer Förderanteil am Arbeitgeberbrutto Einstiegsphase 6 Monate 75 % Stabilisierungsphase 9 Monate 50 % Leistungsphase 3 Monate 25 % Nachbeschäftigungspflicht 6 Monate 0 % Durchschnittliche Förderung 40,6 % Modellrechnung eines durch Pep geförderten Arbeitsplatzes Förderdauer Arbeitgeberbrutto/Monat bei 160 Std./Monat à 8,50 (inkl. Sozialversicherungsanteil und Unfallversicherung) Anteil Pep Restanteil Arbeitgeber 6 Monate 1.649, ,75 412,25 9 Monate 1.649,00 824,50 824,50 3 Monate 1.649,00 412, ,75 6 Monate 1.649,00 0, ,00 24 Monate , ,25

5 Intensivförderung Eine über die Normalförderung hinausgehende Intensivförderung ist möglich bei Arbeitsuchenden, die zusätzlich zu den Kriterien der Normalförderung ein weiteres Vermittlungshemmnis aufweisen. Dabei kann es sich etwa um gesundheitliche Einschränkungen, eine Behinderung bzw. Schwerbehinderung, einen fehlenden Schulabschluss, ein Alter von über 50 Jahren oder mangelnde deutsche Sprachkenntnisse handeln. Übersicht Intensivförderung Phase Förderdauer Förderanteil am Arbeitgeberbrutto Einstiegsphase 12 Monate 75 % Stabilisierungsphase 12 Monate 65 % Leistungsphase 12 Monate 50 % Keine Nachbeschäftigungspflicht 0 Monate 0 % Durchschnittliche Förderung 36 Monate 63,3 % Modellrechnung eines durch Pep geförderten Arbeitsplatzes Förderdauer Arbeitgeberbrutto/Monat bei 160 Std./Monat à 8,50 (inkl. Sozialversicherungsanteil und Unfallversicherung) Anteil Pep Restanteil Arbeitgeber 12 Monate 1.649, ,75 412,25 12 Monate 1.649, ,85 577,15 12 Monate 1.649,00 824,50 824,50 36 Monate , , ,80

6 Weitere Informationen Weitere Informationen zum ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser erhalten Sie auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: w w w. b m a s. d e Ihr Kontakt zu uns Jens Stecher Betriebsakquisiteur Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis - Jobcenter (KOA) Lange Str Offenburg Tel.: w w w. k o a - o r t e n a u. d e Das Programm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert:

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