FRIEDENSWOCHEN am ÖSFK Modellprogramm für 3 Tage KULTUR

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1 Auf Empfehlung des ÖSF Abteilung für Friedenspädagogik und schulisches Konfliktmanagement in Kooperation mit Kinder- und Jugendanwaltschaft Burgenland & Landesschulrat für Burgenland FRIEDENSWOCHEN am ÖSFK Modellprogramm für 3 Tage KULTUR ÖSFK Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung A-7461 Stadtschlaining, Austria &

2 ERLÄUTERUNGEN: Im Rahmen dieser Projekttage soll SchülerInnen altersadäquat ein Zugang zu ihren eigenen Gefühlen, zu den Themen Konflikt, gewaltfreie Konfliktlösung und Frieden vermittelt werden. Modul 1 KONFLIKT: Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer". Zitat: Aristoteles Auf der individuellen Ebene wird erarbeitet, was es heißt, einen inneren Konflikt zu haben: Wie ist es, wenn ich mich traurig, frustriert, gewaltbereit fühle? Anschließend wird eruiert, wie sich solch persönliche Konflikte auf die Außenwelt im Allgemeinen und die Klassengemeinschaft im Besonderen auswirken. Auch wird erklärt, dass Konflikte an sich nichts Negatives sind, sondern dass es auf die Art der Austragung bzw. Lösung ankommt, nämlich gewaltfrei! Nach Erhebung des Ist-Zustandes der Klassengemeinschaft mit seinen positiven und negativen Aspekten werden die negativen Aspekte besonders beleuchtet und gemeinsam Lösungsvorschläge für eine Verbesserung des Klassenklimas erarbeitet und präsentiert nach dem Motto: ein guter Umgang mit Konflikten für ein noch besseres Miteinander. Modul 2 GRANIT: Anhand von interaktiven Übungen erfahren die Schülerinnen und Schüler wie sie ihre eigenen Grenzen und die Grenzen der Anderen respektieren, sich und andere gegen verschiedene Formen der Gewalt schützen und wie sie durch Wertschätzende Kommunikation (GfK) eine gewaltvolle Konflikteskalation vermeiden können. Modul 3 KULTUR: Multikulturalität - Interkulturalität - Transkulturalität In der Auseinandersetzung zwischen Fremdem und Vertrautem ist der Perspektivwechsel, der die eigene Wahrnehmung erweitert und den Blickwinkel der anderen einzunehmen versucht, ein Schlüssel zu Selbstvertrauen und reflektierter Fremdwahrnehmung. Sich selbst seiner eigenen Vorurteile bewusst zu werden, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Respekt und Anerkennung. Gleiche Rechte und Chancen sind eine wichtige Grundvoraussetzung für ein gelungenes Zusammenleben und eine nachhaltige Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Was bedeuten Kinderrechte und Menschenrechte? Auf der langen Reise meiner Jeans haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich interaktiv mit dem Thema Kinderarbeit auseinanderzusetzen und sich darüber Gedanken zu machen welche Auswirkung ein Leben im "Überfluss" auf die Umwelt und die benachteiligten Länder der Welt hat. Modul 5 TEAM: Zu einander Brücken bauen, gemeinsam Hindernisse überwinden im tatsächlichen und im übertragenen Sinne, das steht hinter Outdoorpädagogik. Die Übungen sind originell, phantasievoll, unterhaltsam, interaktiv und v.a. sinnvoll. Spielerisch machen sie das Motto Gemeinsam sind wir stärker zum Erlebnis. Ziel der Übungen ist es, die Teamfähigkeit der Gruppe zu stärken. Selbst- und Fremdwahrnehmung werden aktiviert und kooperatives Verhalten wird intuitiv gefördert. Dabei gilt es, auch individuelle Grenzen zu erkennen und Selbstüberwindung zu erfahren. Gemeinsame Erfolgserlebnisse stärken das Gruppengefühl nachhaltig (Teambuilding).

3 ACHTUNG: Obwohl die Übungen wie lustige Spielchen anmuten, steht dahinter doch ein klares pädagogisches Konzept, das erst durch die intensive Gruppenreflexion des Erlebten nach jeder Übung komplettiert wird (markanter Unterschied zu Outdoortraining!). Nur so können der bestmögliche Lernerfolg sowie erfolgreiches Teambuilding nachhaltig erzielt und die Gruppe in ihrem Miteinander gestärkt werden. REFERENTINNEN: Dipl. und eingetragene MediatorInnen Dipl. OutdoorpädagogInnen

4 Tag 1 Zeit & Ort Thema Allgemeine Lernziele Ankunft Check-In Begrüßung Ca. 10:00 12:00 Modul 6 FRIEDENSBURG danach: Begrüßung Rundgang durch Schlaining Information 12:00 14:00 Gemeinsames Mittagessen & Mittagspause Modul 1 KONFLIKT 14:00 17:00 O- N - F - L - I - T - lassengemeinschaft rientierung eutralität reundschaft ösungsorientierung ch-du-wir-ich ommunikation eamfähigkeit Ich Du Wir Ich (Methode) Nach dem Motto: Ein guter Umgang mit Konflikten für ein noch besseres Miteinander. Konfliktkompetenz und Konfliktfähigkeit mit sich und anderen erleben.

5 Tag 2 Modul 1 KONFLIKT 9:00 12:00 O- N - F - L - I - T - lassengemeinschaft rientierung eutralität reundschaft ösungsorientierung ch-du-wir-ich ommunikation eamfähigkeit Ich Du Wir Ich (Methode) Nach dem Motto: Ein guter Umgang mit Konflikten für ein noch besseres Miteinander. Konfliktkompetenz und Konfliktfähigkeit mit sich und anderen erleben. 12:00 14:00 Gemeinsames Mittagessen & Mittagspause 14:00 17:00 Modul 2: GRANIT G - renzen R - egeln A - ufmerksamkeit N - ein-sagen I - ndividualität T - oleranz Interaktive Übungen und effektive Methoden u. a. im Umgang mit Gewalt, Mobbing, Gender Weg von Aggressionen hin zu sozialem Verhalten wertschätzende Kommunikation (GfK) Abendessen

6 19:00 22:00 Modul 5 TEAM T - ransparenz E - mpathie A - benteuer M - iteinander Out-/Indoor Selbst- und Fremdwahrnehmung aktivieren sowie kooperatives Verhalten erlernen. Eigene Grenzen durch erlebnispädagogische Übungen in der Natur erfahren und reflektieren. Die Teamfähigkeit der Gruppe stärken. Tag 3 9:00 12:00 Modul 3 KULTUR indgerecht U - nterschiede L - änder T - oleranz U - mwelt R - eise Was ist Multikulturalität? Gegenseitiges Verständnis, Respekt, Toleranz entgegenbringen und einander gleichberechtigt ansehen. Menschenrechte und Kinderrechte als Grundlagen internationale wie nationale Beispiele Die lange Reise meiner Jeans Kinderarbeit, arm, reich 12:00 13:00 Gemeinsames Mittagessen & Mittagspause 13:00 16:00 danach Modul 3 KULTUR indgerecht U - nterschiede L - änder T - oleranz U - mwelt R - eise Urkundenverleihung Verabschiedung Gemeinsame Abreise Was ist Multikulturalität? Gegenseitiges Verständnis, Respekt, Toleranz entgegenbringen und einander gleichberechtigt ansehen. Menschenrechte und Kinderrechte als Grundlagen internationale wie nationale Beispiele Die lange Reise meiner Jeans Kinderarbeit, arm, reich

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