Wiederholungsfragen T E I L 1. Entwicklung und Bedeutung der internationalen Rechnungslegung

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1 Teil 1: Aufgabenteil A. Wiederholungsfragen Kapitel 1: Entwicklung und Bedeutung der internationalen Rechnungslegung 1. Was ist Inhalt des Konvergenzprojekts zwischen IASB und FASB? 2. Welche Aufgaben hat der Board innerhalb des IASB? 3. Welche Aufgaben hat das IFRS Interpretations Committee? 4. Erlåutern Sie die Begriffe Diskussionspapier und Exposure Draft als Entwicklungsstufen bei der Generierung neuer IFRS-Standards. 5. Was versteht man unter dem Fast Track Due Process? 6. Welche Bedeutung hat die IFRS-Rechnungslegung får den Konzernabschluss in Deutschland? 7. Welche Bedeutung hat die IFRS-Rechnungslegung får den Einzelabschluss in Deutschland? Kapitel 2: Allgemeine Grundsåtze der IFRS 1. Welche Funktionen hat der IFRS-Abschluss? 2. Welche Rolle nimmt die Beurteilung der Effektivitåt und Effizienz des Managements im Rahmen der Zielsetzung der IFRS-Rechnungslegung ein? 3. a) Welche Arten von qualitativen Anforderungen kennt die IFRS-Rechnungslegung? b) Nennen und definieren Sie kurz die einzelnen qualitativen Anforderungen an die IFRS- Rechnungslegung. 4. Wie ist der Abschluss nach IFRS aufzustellen und welche Angaben sind im Abschluss erforderlich, falls die Annahme der UnternehmensfortfÅhrung nicht aufrechterhalten werden kann? 5. DÅrfen unter Bezugnahme auf den Grundsatz der Verståndlichkeit von Informationen komplizierte Sachverhalte weggelassen werden? 6. Nennen Sie die allgemeinen Definitionskriterien und die speziellen Ansatzkriterien får VermÇgenswerte in der IFRS-Rechnungslegung. 7. Nennen Sie die in der IFRS-Rechnungslegung auftretenden Bewertungsmaßståbe får Abschlussposten. 1

2 T E I L 1 Aufgabenteil 8. Zåhlen Sie die in der IFRS-Rechnungslegung vorhandenen Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte auf. 9. Warum kçnnen Ermessensspielråume auch als verdeckte Wahlrechte bezeichnet werden? 10. Erlåutern Sie die Vorgehensweise in der IFRS-Rechnungslegung, wenn die IAS/IFRS-Standards sowie SIC/IFRIC-Interpretationen keine Bilanzierungs- oder Bewertungsvorschriften får einen speziellen Geschåftsvorfall enthalten. 11. Multiple-Choice-Ûbungen a) Der Grundsatz der glaubwårdigen Darstellung von Informationen wird durch die Untergrundsåtze der Vollståndigkeit, der Neutralitåt, der wirtschaftlichen Betrachtungsweise und der Freiheit von Fehlern pråzisiert. b) Der Grundsatz der Vorsicht ist mit der glaubwårdigen Darstellung von Informationen in der IFRS-Rechnungslegung unvereinbar. c) Der Grundsatz der Vergleichbarkeit beinhaltet auch das Stetigkeitsgebot får die einmal angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsprinzipien. d) Abschlussposten im Sinne der IFRS-Rechnungslegung sind VermÇgenswerte, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Eigenkapital, Ertråge und Aufwendungen. e) Die Ansatzkriterien får das Vorliegen von Aufwendungen lauten: " MÇglichkeit, dass der mit den Aufwendungen verknåpfte wirtschaftliche Nutzen aus dem Unternehmen tatsåchlich abfließt, und " verlåssliche Wertbestimmung får die Aufwendungen. f) Der erzielbare Betrag eines VermÇgenswerts ist definiert als das Maximum aus Nutzungswert und beizulegendem Zeitwert abzåglich der Verkaufskosten. g) Die Differenzierung zwischen Benchmark- und alternativ zulåssiger Methode ist in der IFRS-Rechnungslegung vollståndig aufgegeben. h) Das Wahlrecht får die Bewertung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen im separaten IFRS-Einzelabschluss besteht zwischen folgenden Wertansåtzen: " fortgefåhrte Anschaffungskosten, " Bewertung in Ûbereinstimmung mit IAS 39 und " Equity-Bewertung. i) Hinsichtlich der Bilanzierung von VermÇgenswerten in der IFRS-Rechnungslegung liegen Ermessensspielråume bei der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller VermÇgenswerte und latenter Steuern vor. j) Der Ausweis des Netto-Zinsaufwands aus leistungsorientierten Pensionsplånen im operativen Ergebnis oder im Zinsergebnis der GuV stellt ein Ausweiswahlrecht der IFRS-Rechnungslegung dar. k) Damit eine Information als entscheidungsnåtzlich im Sinne des Conceptual Frameworks zu klassifizieren ist, måssen såmtliche fundamentalen qualitativen Anforderungen und mindestens die Hålfte der fçrdernden qualitativen Anforderungen vorliegen. l) Der beizulegende Zeitwert ist entweder ein Marktpreis oder ein aus einem Marktpreis abgeleiteter Wert. 2

3 m) Beschrånkungen der qualitativen Anforderungen ergeben sich aus dem Grundsatz der BerÅcksichtigung von Kosten und aus zeitlichen Erwågungen heraus. Kapitel 3: Ausgewåhlte Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften får den Einzelabschluss nach IFRS 1. Welche GrÇßen sind bei der Ermittlung des Nutzungswerts eines VermÇgenswerts im Einzelnen zu prognostizieren? 2. Welche Komponenten zåhlen unter der Voraussetzung des Vorliegens der Kriterien nach IAS zu den aktivierungsfåhigen und -pflichtigen Herstellungskosten eines selbst geschaffenen immateriellen VermÇgenswerts? 3. Welche PrÅfungen bzw. Tests sind bei immateriellen VermÇgenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer mindestens einmal pro Jahr vorzunehmen? 4. Welche Faktoren bestimmen die Festlegung der Nutzungsdauer von immateriellen VermÇgenswerten? 5. Was versteht man unter einer zahlungsmittel-generierenden Einheit? Nennen Sie Beispiele. 6. Wie wird ein Wertminderungsaufwand, der auf eine zahlungsmittel-generierende Einheit entfållt, auf die einzelnen VermÇgenswerte der Einheit verteilt? 7. Welche verdeckten Bewertungswahlrechte (Ermessensspielråume) bestehen beim Asset Impairment von VermÇgenswerten und zahlungsmittel-generierenden Einheiten? 8. Multiple-Choice-Ûbungen a) Selbst geschaffene immaterielle VermÇgenswerte sind bei Vorliegen der in IAS genannten Ansatzkriterien stets zu aktivieren. b) Selbst geschaffene Software, patentierte Erfindungen sowie selbst geschaffene Markennamen sind bei Vorliegen der Voraussetzungen des IAS stets zu aktivieren. c) Forschungskosten dårfen immer dann aktiviert werden, wenn das aus der Forschung hervorgehende Entwicklungsprojekt die Kriterien får die Aktivierung erfållt. d) Eine zeitlich unbestimmte Nutzungsdauer liegt bei immateriellen VermÇgenswerten vor, falls unter BerÅcksichtigung aller relevanter Faktoren får die Generierung von Cashflows aus dem immateriellen VermÇgenswert kein vorhersehbarer begrenzter Zeithorizont existiert. e) Eine ErhÇhung der Marktzinssåtze kann ein Indikator får ein Asset Impairment sein. 3

4 T E I L 1 Aufgabenteil f) Bei Geschåfts- oder Firmenwerten und immateriellen VermÇgenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer dårfen keine Wertaufholungen erfasst werden. g) In der Folgebewertung immaterieller VermÇgenswerte besteht ein uneingeschrånktes Wahlrecht zwischen der Bewertung zu fortgefåhrten Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Neuwerten. h) Interne Aufwendungen får die Entwicklung von Websites dårfen generell nicht als selbstgeschaffene immaterielle VermÇgenswerte aktiviert werden. 9. Nach welchen Standards kçnnen die im UnternehmensvermÇgen vorhandenen Immobilien bewertet werden? An welche Voraussetzung ist die Anwendung des jeweiligen Standards geknåpft? 10. Aus welchen Komponenten setzen sich die Anschaffungskosten eines VermÇgenswerts des SachanlagevermÇgens zusammen? 11. Wie werden Çffentliche ZuschÅsse zum Erwerb von VermÇgenswerten in der IFRS-Rechnungslegung bilanziell abgebildet? 12. Nennen Sie die Unterschiede zwischen der Zeitwertbewertungsmethode får Finanzinvestitionen und der Neubewertungsmethode får GrundstÅcke und Gebåude. 13. Welche Kriterien måssen får ein Finanzierungs-Leasing in der IFRS-Rechnungslegung vorliegen? 14. Erlåutern Sie die Regeln zur Gewinn- und Verlustrealisierung bei Sale-and-Lease-back-Transaktionen, sofern im Anschluss an den Veråußerungsakt ein Finanzierungs-Leasing vorliegt. 15. Multiple-Choice-Ûbungen a) VermÇgenswerte von geringem Wert dårfen in der IFRS-Rechnungslegung nicht in der Periode ihrer Anschaffung oder Herstellung vollståndig abgeschrieben werden. b) In der IFRS-Rechnungslegung ist får die planmåßige Abschreibung von Sachanlagen nur die lineare Methode zulåssig. c) Die Anwendung der Neubewertungsmethode bei Sachanlagen setzt nicht zwingend eine jåhrlich aktualisierte Bewertung der der Neubewertung unterliegenden VermÇgenswerte voraus. d) Ein Finanzierungs-Leasing nach IAS 17 liegt seltener vor als nach steuerlichen Leasingerlassen. e) Beim Finanzierungs-Leasing sind zur Berechnung des Barwerts der Mindestleasingraten die Mindestleasingraten stets mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz des Leasingnehmers abzuzinsen. f) In die Mindestleasingraten ist die Kaufpreiszahlung am Ende der Laufzeit des Leasingverhåltnisses einzubeziehen, wenn auf Grund einer gånstigen Kaufoption die AusÅbung derselben wahrscheinlich ist. g) Beim Leasinggeber stellen die Einnahmen aus einem Operating-Leasingverhåltnis nach IAS 17 Ertråge (Mietertråge) derselben Periode dar. 4

5 h) Schließt sich an ein Sale-and-Lease-back ein Operating-Leasingverhåltnis an, so sind beim Sale-and-Lease-back entstandene Gewinne gem. IAS 17 in der Periode der Veråußerung zu realisieren. 16. Welche Kriterien måssen erfållt sein, damit von einem maßgeblichen Einfluss gesprochen werden kann? 17. Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede bestehen zwischen gemeinschaftlich gefåhrten Tåtigkeiten und Gemeinschaftsunternehmen? Wie werden diese Aktivitåten bilanziell im separaten Einzel- und Konzernabschluss nach IFRS erfasst? 18. Welche Kostenfaktoren gehen in die aktivierten Herstellungskosten eines produzierten Fertigerzeugnisses ein? a) Kosten får die Lagerung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, der unfertigen Erzeugnisse und der Fertigerzeugnisse. b) Grundsteuer, soweit sie auf die im Herstellungsprozess genutzten GrundstÅcke zurechenbar ist. c) Grunderwerbsteuer får den Kauf eines neuen Produktionsgelåndes d) Wertminderungsaufwand auf die in der Produktion eingesetzten Maschinen e) Kosten des Rechnungswesens f) Fremdkapitalzinsen får die DurchfÅhrung der Produktion g) Zusåtzliche Kosten infolge einer Åberplanmåßigen Produktionsdauer auf Grund eines Streiks. 19. Erlåutern Sie die Ausgestaltung des Niederstwertprinzips får das VorratsvermÇgen. 20. Was versteht man unter einem Kostenzuschlagsvertrag, was unter einem Festpreisvertrag im Zusammenhang mit Fertigungsauftrågen? 21. Inwiefern ist die Unterscheidung zwischen Kostenzuschlagsvertrag und Festpreisvertrag får die Bilanzierung von Fertigungsauftrågen relevant? 22. Welche Methoden lassen sich zur Feststellung des Projektfertigstellungsgrads von Fertigungsauftrågen unterscheiden? 23. Wie werden finanzielle VermÇgenswerte nach IAS 39 bewertet? 24. Welche finanziellen VermÇgenswerte unterscheidet IFRS 9? 25. Warum liegt in den Vorschriften Åber den Nachweis einer Cashflow-Hedge-Beziehung ein verdecktes Wahlrecht ( Nachweiswahlrecht ) begråndet? 26. Wie ist der får ein Cashflow-Hedge erfolgsneutral erfasste Eigenkapitaleffekt aufzulçsen? 27. Multiple-Choice-Ûbungen 5

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