P r o t o k o l l. Info-Veranstaltung Photovoltaik & Bürgerbeteiligung. Rabenstein 19. September 2012

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1 Info-Veranstaltung Photovoltaik & Bürgerbeteiligung Rabenstein 19. September

2 Agenda Serviceangebot der Modellregion Mostviertel Mitte PV Strom von der Sonne Bürgerbeteiligung Vorstellung der Modelle Termine 2

3 Informationsportale Unterlagen zum Download auf Spannende Info s auch auf: und 3

4 Mag.a Christina Gassner, GF LEADER Region Mostviertel Mitte SERVICEANGEBOT DER MODELLREGION MOSTVIERTEL MITTE 4

5 Status quo und geografische Abgrenzung 39 Gemeinden BürgerInnen LEADER Region seit beantragte Projekte 17,1 Mill. Euro Fördermittel beantragt 41 Mill. Euro Gesamtprojektsumme Lernende Region seit 2010 Klima- und Energiemodellregion seit

6 Gesamtenergieverbrauch [MWh/a] Energiestrategie bis 2020 (aus dem regionalen Energiekonzept Mostviertel-Mitte) Energieeffizienz % 24 % Erneuerbare Energie 55 % Verbrauch Erneuerbar Basis Szenario Zielszenario 6

7 Energiestrategie 2020 wie schaffen wir das? Entwicklung Maßnahmen Umsetzung Energiekonzept Klima- und Energie- Modell-Region 7

8 Leitprojekte Bürgerbeteiligungsmodelle für PV Errichtung eines Solar-Tankstellennetzes Gemeinde-Energie-Coaching Initiative Kleinwindkraft Bewusstseinsbildung/Vernetzung 8

9 Leitprojekte Bürgerbeteiligungsmodelle Photovoltaik Ziel: Empowerment der Gemeinden Wie: Schulung in Workshops + Unterstützung bei ÖA + Homepage zur Visualisierung der Stromerträge 9

10 Leitprojekte Mobilität Initiative Sonnentankstellen Individuelle Beratung der Gemeinden Bauart, Standort, Förderung Bereits in 17 Gemeinden erfolgt Begleitende Kommunikationsmaßnahmen einheitliches Design (Beschilderung, Informationstafeln, CO2-Zähler, Pressearbeit) E-mobil ist Trumpf (Begleit-Projekt der LEADER-Region) 10

11 Leitprojekte Gemeinde Energie-Coaching Individuelle Beratung der Gemeinden Themen: Gebäude Heizungscheck Schnellcheck "Thermische Sanierung" Energieversorgung Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden Solarthermie Wärmepumpe Nahwärmeversorgung auf Biomassebasis Windkraft Wasserkraft 11

12 Leitprojekte Gemeinde Energie-Coaching Themen II: Individuelle Beratung der Gemeinden Sonderthemen Bürgerbeteiligung für Photovoltaik Fördercheck ausgewählter Energie-Projekte Straßenbeleuchtung Erstberatung im Rahmen der Energieberatung NÖ (max. 4h, kostenlos) Straßenbeleuchtung Detailfragen Termine nach individueller Vereinbarung 12

13 Leitprojekte Kleinwindkraft- Initiative Infoveranstaltung am 14. November 2011, BGZ Hofstetten- Grünau Grundeigentümer mit hohem Windaufkommen bekunden ihr Interesse im LEADER-Büro Mostviertel-Mitte Standorte werden besichtigt und ihre Eignung (Windaufkommen, Anschlussmöglichkeit an Transformator) geprüft Windmessungen (mind. 6 Monate) werden durchgeführt an 10 Standorten werden bereits Windmessungen durchgeführt Bei Interesse wird eine Windkraft-Selbstbaugruppe installiert Exkursion zum Windforschungspark Lichtenegg 13

14 Leitprojekte Bewusstseinsbildung/Vernetzung Zielgruppe: BürgerInnen, Gemeinden, aktive UmsetzerInnen Ziele: Leitprojekte unterstützen, medial begleiten Vernetzung innerhalb und außerhalb der Region zu Energiethemen verstärken Maßnahmen: Energieinfo-Zentrale Aktionen Energie in Alltagssituationen Themenspezifische Veranstaltungen 14

15 Datum 9. Oktober 2012, 18 Uhr und 15. Oktober 2012, 18 Uhr Termine Veranstaltung Infoabend Energiebuchhaltung und Energiebeauftragte 13. Oktober 2012, Abfahrt um 11 Uhr in Mank (Zustiegsmöglichkeiten in Kirchberg/Pielach, Lilienfeld, Hainfeld) 18. Oktober 2012, Uhr in Kilb 22. Oktober 2012, Uhr in Traisen Jänner 2013 Exkursion zum Windforschungspark Lichtenegg + LED- Straßenbeleuchtung Gemeinde Tattendorf Bürgerbeteiligungs-WS (Bankenmodell) Bürgerbeteiligungs-WS (Sale & Lease back-modell) Vortrag: Die 5 häufigsten Fragen bei der Sanierung im Einfamilienhaus (Althaussanierung in der Praxis) 15

16 Mag. (FH) Werner Brunmayr, GF ENERPRO OG PHOTOVOLTAIK STROM VON DER SONNE 16

17 Wie viel m² für 1 kw? Faustzahlen Photovoltaik Mono- bzw. Polykristalline Module ca. 8 m² Dachfläche Dünnschichtmodule ca. 16 m² PV-Ertrag 1 kw-anlage + Ausrichtung nach Süden + Ø Sonnenstunden = kwh

18 PV Markt & Entwicklungen Europa 2011 ~ MW kumuliert installiert Spitzenreiter Deutschland: MW Österreich: 180 MW ~ 1% Quelle: EPIA, Market Outlook 2016 BMVIT, Marktentwicklung

19 Photovoltaik in Niederösterreich 19

20 Preisentwicklung Quelle: 20

21 Preisentwicklung Quelle: 21

22 Anforderungen Dach Technische Planung einer PV Dimensionierung der Anlage Wirtschaftliche Berechnung inkl. Fördercheck Genehmigung und Fördereinreichung Kauf & Montage 22

23 Überprüfung Dach Alter des Daches Sanierung erforderlich? Art des Daches (Bramac, Prefa, Eternit) Rückschluss für Montagesystem Verschattung (Rauchfang, Fenster, etc.) Ausrichtung Ideal Süden, Abweichungen möglich Neigung Ideal 30, aber auch möglich 23

24 Dimensionierung der Anlage Privat: Ø Stromverbrauch Haushalt: kwh 4 5 kw Anlage ausreichend Gemeinde Abhängig von verfügbarer Dachfläche 24

25 Kapitalwerte [ ] Annahme: Wirtschaftlichkeit der Anlage 10 kw Anlage; Anschaffungspreis Tarifförderung 0,1812 / kwh + Investförderung 200 / kw Tariflaufzeit: 13 Jahre Kapitalwerte bei Tarif 0, Zeit [a] 25

26 Anlagengenehmigung 27

27 Förderungen - Private Wohnbauförderung NÖ; Nur bei Neubau oder Sanierung OeMAG; seit Einspeisetarif: 18,12 Cent/kWh Investförderung 200/kW Einreichung Uhr 28

28 Förderungen - Gemeinden Invest-Förderung durch Modellregion: NUR noch bis /kW, bis zu 60 kw möglich OeMAG; seit Einspeisetarif: 18,12 Cent/kWh Investförderung 200/kW Einreichung Uhr 29

29 Lucia Dragovits M.A., ENERPRO OG BÜRGERBETEILIGUNG PHOTOVOLTAIK 30

30 Falle - Bürgerbeteiligung 1 des Bankenwesengesetz Ein Kreditinstitut ist, wer auf Grund der 4 oder 103 Z 5 dieses Bundesgesetzes oder besonderer bundesgesetzlicher Regelungen berechtigt ist, Bankgeschäfte zu betreiben. Bankgeschäfte sind die folgenden Tätigkeiten, soweit sie gewerblich durchgeführt werden: 1. Die Entgegennahme fremder Gelder zur Verwaltung oder als Einlage (Einlagengeschäft) 31

31 Falle - Bürgerbeteiligung FMA erhebt laufend Einsprüche Pöchlarner Modell nur schwer möglich Schmaler Grad Genaue Rechtsdefinition erforderlich Rechtssicherheit bei neuartigen Modellen 32

32 Baukasten - Bürgerbeteiligung Komplett-Baukasten zur Umsetzung Checklisten für Umsetzung Werkzeuge für Medienarbeit Z.B.: Presseartikel, Media zur Bürger-Information Visualisierung der Anlage Support bei Umsetzung 33

33 Bürgerbeteiligung die Modelle 1. Einbeziehung einer Bank Finanzierung über Kredit & Sparbuch 2. Sale & Lease back Verkauf & Zurück-Mieten 3. Kommanditgesellschaft Firmengründung => zeitintensiv Treuhänder erforderlich => Prospektpflicht ab ,- 34

34 Banken-Modell 35

35 Banken-Modell 36

36 Banken-Modell Vorteil Nachteil Rasche Abwicklung Kreditgebühren Einlagensicherung KESt. 25% Konditionen flexibel gestaltbar Keine klassische Beteiligung Ev. VSt. Abzug möglich (bei Betreibergesellschaft) 37

37 Sale & Lease Back 38

38 39

39 Sale & Lease Back - Vorrausetzungen Anmeldung Freies Gewerbe für Verkauf von PV Zuordnung von Seriennummer der einzelnen Module Einnahme für Bürger ist Mieteinnahme Steuergrenze 730,- Gewinn / Jahr Abschluss Verträge mit Bürger Vertragsentwicklung Kosten: 500,- 40

40 Sale & Lease Back Vorteil Nachteil Keine Kreditgebühren? Flexible Gestaltung laut Vertrag Klassische Beteiligung Vermietung Anmeldung freies Gewerbe erforderlich Keine Einlagensicherung 41

41 Bürgerbeteiligung in der Praxis Banken-Modell: Stadt BADEN 42

42 Bürgerbeteiligung in der Praxis Sale & Lease back: EVN 43

43 Entscheidungshilfe Wenn Sie Kleinere Anlagen bauen Wenig Zeit aufwänden möchten Einfache Strukturen bevorzugen Dann Banken-Modell 44

44 Entscheidungshilfe Wenn Sie Ihre Bürger zu 100% integrieren möchten Flexible Vertragsgestaltungen wünschen Ihre Bürger USt. absetzen können Dann Sale & Lease back -Modell 45

45 Nächste Termine Datum 9. Oktober 2012, 18 Uhr und 15. Oktober 2012, 18 Uhr Veranstaltung Infoabend Energiebuchhaltung und Energiebeauftragte 13. Oktober 2012, Abfahrt um 11 Uhr in Mank (Zustiegsmöglichkeiten in Kirchberg/Pielach, Lilienfeld, Hainfeld) 18. Oktober 2012, Uhr in Kilb Exkursion zum Windforschungspark Lichtenegg + LED- Straßenbeleuchtung Gemeinde Tattendorf Bürgerbeteiligungs-WS (Bankenmodell) 22. Oktober 2012, Uhr Bürgerbeteiligungs-WS (Sale & Lease back-modell) Jänner 2013 Vortrag: Die 5 häufigsten Fragen bei der Sanierung im Einfamilienhaus (Althaussanierung in der Praxis) 46

46 Alle Info s auch auf VIELEN DANK 47

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