Kongress Menschen machen Innovationen Forum 9. - Aus Wissen wird Wirtschaft - Verwertung wissenschaftlicher Ergebnisse im Land Bremen

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1 Kongress Menschen machen Innovationen Forum 9 - Aus Wissen wird Wirtschaft - Verwertung wissenschaftlicher Ergebnisse im Land Bremen 06. April 2005 Dr. Anja Turkowsky Inhalt Die Bremer Wirtschaft Die Bremer Wissenschaft Die innowi: Patentverwertungsagentur 1

2 Das Land Bremen Daten und Fakten Ein Land Zwei Städte: Bremen und Bremerhaven Ca Einwohner Wirtschaftsregion: rund 2 Mio. Einwohner Fast Arbeitsplätze in verschiedenen Wirtschaftsbereichen Rund Unternehmen (plus Handwerk) Markenhauptstadt : internationale Marken kommen aus Bremen Beck s, Kraft Foods, Kelloggs, Jacobs, Hachez, Milka, Tchbo, Frosta, Nordsee, Vitakraft.. Zweitgrößtes DaimlerChrysler-Werk Europas ( Beschäftigte) Einer der bedeutesten Luft- und Raumfahrtstandorte Deutschlands (EADS ST und Airbus mit Beschäftige) Die Bremer Wirtschaft - Wesentliche Industrie-Sektoren Automobil Nahrungs- und Genussmittel Werften Internationaler Handel und Logistik Luft- und Raumfahrt Biotechnologie Life Science Mobile Solutions Deutschlands Markenhauptstadt 2

3 Die Bremer Wissenschaft Zwei Universitäten Drei Hochschulen 22 außerhochschulische Forschungsinstitute Mehrere tausend Wissenschaftler/innen 120 Studiengänge Studierende, davon aus dem Ausland Die Bremer Wissenschaft Zunehmend international ausgerichtete Studienangebote mit Bachelor- und Masterabschlüssen Universität hat höchstes Drittmittelaufkommen aller deutschen Universitäten Sieben DFG-Sonderforschungsbereiche und ein DFG- Forschungszentrum Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung als Großforschungseinrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft, Max- Planck-Institut für marine Mikrobiologie, Fraunhofer-Institut für Materialforschung, International University Bremen, DLR- Kundenzentrum 3

4 Wissenschaftsprofil Meereswissenschaften Materialwissenschaften Umweltwissenschaften Informations- und Kommunikationswissenschaften Logistik/Telematik Luft- und Raumfahrtforschung Gesundheits- und Pflegewissenschaften Neuro- und Kognitionswissenschaften innowi GmbH Gegründet 2001 Gesellschafter: Universität Bremen Hochschulen Bremen Hochschule Bremerhaven Hochschule für Künste Bremer Investitionsgesellschaft mbh Finanzierung über Ziel2-Mittel des Landes Bremen Seit 2002 in Kooperation mit 7 wissenschaftlichen Einrichtungen beteiligt an der bmbf-verwertungsoffensive 4

5 1400 erfindungsrelevante Wissenschaftler/innen IWT Institut für Werkstofftechnik Bremer Institut für angewandte Strahltechnik Aufgaben einer Patentverwertungsagentur Sensibilisierung der Wissenschaftler für die Anmeldung von Verwertungsrechten durch die wissenschaftliche Einrichtung Unterstützung der wissenschaftlichen Einrichtungen bei der Bewertung von Erfindungen, Schutzrechtanmeldungen und kommerzieller Verwertung Generierung von Rückflüssen aus Patentverkäufen und Auslizenzierungen für die wissenschaftliche Einrichtung 5

6 Sensibilisierung der Wissenschaftler/innen Alle Wissenschaftler/innen an Universitäten und Hochschulen sind Arbeitnehmererfinder Novellierung des Arbeitsnehmererfindergesetztes 2002 Wegfall des Hochschullehrerprivilegs Nicht nur Erfinder und Unternehmer, auch Hochschule als Arbeitgeber profitiert von Erfindung Prozess der Erfindungsmeldung und Bewertung wird in wissenschaftlichen Einrichtungen gemeinsam mit PVA etabliert Schnelle verbindliche und transparente Abläufe Veröffentlichung contra Schutzrechtsanmeldung? Nein Patentverkauf/Lizenz contra Kooperationspartner? Nein Bewertung und Schutzrechtsanmeldung Objektive Beurteilung von Marktchancen Standardisiertes Bewertungsverfahren Markt- und Nutzenanalyse Screening von Markt und Forschung Produktspezifische Vermarktungsstrategien Zusammenarbeit mit Experten 6

7 Patentverkäufe/Lizensierungen Unternehmen erhalten individuelle Problemlösungen vom richtigen Forscherteam geprüfte und schutzrechtlich gesicherte Innovationen einen zentralen Ansprechpartner für Spitzentechnologien aus Bremen Forschungseinrichtungen erhalten Impulse und Feedback aus dem Markt Reputation und Drittmittel durch Vermarktungserfolge Professionelle Vermarktung Minimierung des administrativen Aufwands Das wichtigste: Persönliche Kontakte Wissenschaft: Sensibilisierung und Akquisition von Erfindungsmeldungen Über 500 Wissenschaftler angesprochen Wirtschaft: Abfragen von Bedarfen, Vorstellung der Erfindungen Gut 400 Kontakte in die Industrie Verbände, Vereine: Multiplikatoren innowi ist Mitglied in der Technologieallianz Präsentationen, Gespräche in Verbänden, z.b. BVMU, Handelskammer 7

8 Die Mitarbeiter der innowi Jens Hoheisel, Dipl. Informatiker t.i.m.e., Produktion Peer Biskup, Dipl. Ing. Umwelttechnik, Produktion Henning Ritz, Dipl. Verw.Betriebswirt, Verkehrstechnik, Materialwissenschaften Angela Stemmler,, Dipl. Biologin Life Science: Biotechnologie, Chemie, Medizintechnik, u.a. Marion Marx, Industriekauffrau Teamassistentin Praxisbeispiel: Lizenz an KMU F-i-s-H-Sonden aus dem ZHG der Uni Bremen Diagnostika: Brustkrebs, Schildrüsenkrebs, Kopfspeicheldrüsenerkrankung Patentanmeldung: Juli Unternehmen selektiert und kontaktiert 1 persönliches Gespräch Lizenzverträge geschlossen Dez Entwicklungskooperation KMU Uni Bremen Produkte seit Februar 2005 auf dem Markt 8

9 Netzwerkeinbindung 26 Mitglieder aus Patent-, Verwertungs- und Technologietransfer- Agenturen im gesamten Bundesgebiet Netzwerk von über 200 wissenschaftlichen Einrichtungen mit mehr als Wissenschaftlern Über 100 professionelle Mitarbeiter mit entspr. Fach- und Branchenexpertise Vernetzung der Agenturen untereinander (TechnologieAllianz) ermöglicht einen zügigen und bundesweiten Informationsfluss und damit eine zielführende Kontaktvermittlung zu den richtigen Partnern Zugriff auf über geschützte Innovationen Perspektive Erhöhung der Sensibilisierung der Wissenschaftler für Schutzrechte und Vermarktung Etablierung der innowi als Dienstleistung für die wissenschaftlichen Einrichtungen für Schutzrechte, Vermarktung und damit für die anwendungsnahe Forschung Erhöhung der Anzahl an Schutzrechten der wissenschaftlichen Einrichtungen Realisierung der wissenschaftlichen Ergebnisse als Produkte am Markt Imagegewinn und Rückflüsse für wissenschaftliche Einrichtungen Neue Produkte für Unternehmen Aus Ideen werden Produkte: Wissen schafft Wirtschaft 9

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