Kopfzeile rechts. ... bei Liebe, Sexualität und Verhütung. Eine Informationsbroschüre der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten und der

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1 Kopfzeile rechts Entscheiden Sie sich richtig bei Liebe, Sexualität und Verhütung Eine Informationsbroschüre der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten und der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) in Kooperation mit dem Salzburger Frauengesundheitszentrum ISIS und dem Frauenbüro der Stadt Wien (MA 57)

2 Kopfzeile links Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, Danksagung: Der Text der Broschüre wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) in Kooperation mit profamila Deutschland, zusammengestellt. Wir danken Ambulatorium Gynmed ( Bayer Austria Ges.m.b.H. ( Büro für Frauenfragen des Landes Salzburg, Gerot Pharmazeutika GesmbH ( Organon GesmbH ( und Wyeth Lederle Pharma GmbH ( für die Unterstützung. Unser Dank geht an Bayer Austria Ges.m.b.H., Gerot Pharmazeutika GesmbH, Institut für Ehe und Familie ( Janssen & Cilag Pharma (www. verhuetungspflaster.at), Kessel Marketing ( Organon GesmbH, SSL Healthcare Österreich GmbH ( und Wyeth Lederle Pharma GmbH für die Überlassung von Fotos und Grafiken. Die Möglichkeit, Schwangerschaft und Elternschaft selbst zu bestimmen, ist eine wichtige Errungenschaft der Medizin. Damit eine Schwangerschaft eine gewollte Entscheidung ist und bleibt, sollte der Zeitpunkt richtig gewählt werden. Dies setzt voraus, dass Frauen auch über ihren Körper Bescheid wissen und aus der breiten Palette an Verhütungsmethoden das für sie geeignete Mittel wählen. Im Normalfall sollte die Verhütung ungewollter Schwangerschaften mit dem Partner besprochen werden, er muss die Verantwortung zur Hälfte mittragen. Generell gilt: Verhütung betrifft Frauen und Männer gleichermaßen! In jedem Fall sind jedoch die Vor- und Nachteile jeder in Frage kommenden Methode genau abzuwägen. Diese Broschüre gibt einen Überblick über den neuesten Stand der unterschiedlichen Kontrazeptionsmethoden, deren Zuverlässigkeit, mögliche Kosten und die Handhabung. Weiters sind die Adressen der wichtigsten Beratungsstellen zu Fragen über Sexualität, Partnerschaft, persönliches Krisenmanagement und natürlich zur Verhütung enthalten. Mag ạ Sonja Wehsely Amtsführende Stadträtin für Gesundheit und Soziales Mag ạ Sandra Frauenberger Amtsführende Stadträtin für Integration Frauenfragen Konsumentenschutz und Personal Mag ạ Gabi Burgstaller Landeshauptfrau von Salzburg Peter Rigaud SPÖ Wien SPÖ Salzburg 2 3

3 Kopfzeile links Vorwort 4 Liebe Leserinnen, Liebe Leser, Liebe und/oder Sexualität sind Bereiche im Leben der Menschen, die Freude, Glück, aber auch Kummer und Probleme verursachen können. Einer der Aspekte, der beide sowohl positive wie negative Gefühle auslösen kann, ist eine Schwangerschaft. Sofern in Ihrem Leben eine mögliche Schwangerschaft derzeit nicht, nicht mehr oder überhaupt nicht erwünscht ist, sollten Sie sich mit dem Gedanken Verhütung anfreunden. Verhütung von ungewollten Schwangerschaften ist oft ein leidiges Thema in einer Sexualbeziehung. Zeitweise stellt sich die Frage, ob nur die Frau oder vielleicht auch der Mann dafür die Verantwortung übernehmen soll. Im Idealfall ist in einer Zweierbeziehung die Entscheidung für eine bestimmte Verhütungsmethode eine gemeinsame und berücksichtigt Ihre jeweilige Lebenssituation, Ihre gesundheitliche Verfassung, Ihre Wünsche und Ihre Bedürfnisse. Keine Methode zur Vermeidung unerwünschter Schwangerschaften hat nur Vorteile und keine Methode ist 100-prozentig sicher. Mögliche Vorteile ergeben sich aus der einfachen Anwendung, aus der Langzeitwirkung einer Methode etc., können aber mit gesundheitlichen Nachteilen für Sie verbunden sein. Die nicht komplette Sicherheit resultiert aus der unzureichenden Information, der mangelnden Vertrautheit aber auch aus inneren Widerständen gegen deren Verwendung, und diese Aspekte bewirken folglich Fehler bei der Anwendung. Deshalb möchte Sie diese Broschüre über die Für und Wider der einzelnen Methoden informieren, deren Handhabung erklären und Sie vor allem dazu ermutigen, Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt in der Praxis, in der Familienberatungsstelle oder in einem Frauengesundheitszentrum, die für Sie wichtigen Fragen zu stellen, damit Sie schließlich selbst die richtige Wahl treffen können. Die Broschüre nennt Ihnen aber auch Anlaufstellen, wo Sie sich über Angelegenheiten der Familienplanung und über sexuell übertragbare Erkrankungen informieren können, und wie Sie sich auf den Besuch bei der Ärztin/beim Arzt vorbereiten können. Prof ị n Dr ị n Beate Wimmer-Puchinger Wiener Frauengesundheitsbeauftragte Dr ị n Claudia Linemayr-Wagner Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung Dr ị n Karin Stockinger Obfrau des Frauengesundheitszentrum ISIS 5 Hubert Dimko Paul Wilke Hermann Seidl

4 Kopfzeile links Inhalt Empfängnisregelung...8 Die Fruchtbarkeit...8 Der Zyklus...8 Die passende Methode...10 Die Qual der Wahl...11 Die Kosten der Verhütung...13 Die hormonelle Verhütung...14 Die Pille...14 Der Vaginalring/Scheidenring...18 Das Implantat...20 Das Verhütungspflaster...22 Die Dreimonatsspritze...25 Die Spiralen...27 Die Kupferspirale...27 Die Hormonspirale...29 Die Sterilisation...32 Die Sterilisation der Frau...33 Die Sterilisation des Mannes...34 Die Barrieremethoden...36 Das Kondom...36 Das Femidom...38 Das Diaphragma...40 Die Zäpfchen & Co...42 Die Möglichkeiten der Fruchtbarkeitswahrnehmung...45 Die Temperaturmethode...45 Die Schleimmethode...45 Die Selbstuntersuchung des Muttermundes...46 Die Notfallverhütung...52 Die Pille-danach...52 Die Spirale-danach...54 Die Sicherheit...56 Der Pearl-Index...56 Informationen. Hinweise. Adressen...58 Familienplanung...58 Die Verhütung ungewollter Schwangerschaften...58 Der Kinderwunsch...58 Die Schwangerschaft...58 Die Anonyme Geburt und das Babynest...59 Der Schwangerschaftsabbruch...59 Die sexuell übertragbaren Infektionen (inkl. HIV/AIDS)...61 Der Besuch bei der Ärztin/beim Arzt...63 Die Rechte der Patientin/des Patienten...64 Die Rechte der Klientin/des Klienten...66 Wichtige Untersuchungen...67 Beratungseinrichtungen / Wien...68 Beratungseinrichtungen / Salzburg Unzuverlässige Methoden der Verhütung...50 Die Kalendermethode...50 Der Coitus Interruptus...50 Das Stillen

5 Empfängnisregelung Der Zyklus Empfängnisregelung Die Fruchtbarkeit Die Fruchtbarkeit dauert bei der Frau von der ersten Regelblutung (Menarche) bis zum Wechsel (Menopause), wohingegen die des Mannes bis ins hohe Alter anhält. Die damit verbundenen Konsequenzen beeinflussen Ihr Leben und auch das Ihres Partners/Ihrer Partnerin. Deshalb unterstützen Sie Informationen über den Umgang mit der Fähigkeit zur Fortpflanzung in Ihrer Lebensplanung und helfen Ihnen, die für Sie richtige Entscheidung zu treffen. Die Befruchtung findet im Eileiter statt und zwar innerhalb von 6 bis 24 Stunden nach dem Eisprung. Das befruchtete Ei setzt dann innerhalb von vier bis fünf Tagen seinen Weg in die Gebärmutter fort, nistet sich in der Gebärmutterschleimhaut ein, beginnt sich zu teilen, zu vermehren und zu entwickeln. Wenn in der Zeit oder einige Tage vor dem Eisprung ein ungeschützter Geschlechtsverkehr stattfindet und Samenzellen in die Eileiter gelangen, kann es zur Befruchtung kommen und die Regelblutung bleibt aus. Samenzellen sind bis zu fünf Tage fähig, eine Eizelle zu befruchten und eine reife Eizelle kann 12 bis 24 Stunden befruchtet werden. Samenzellen sind bis zu fünf Tage fähig, eine Eizelle zu befruchten und eine reife Eizelle kann 12 bis 24 Stunden befruchtet werden. 8 Der Zyklus Als Zyklus bezeichnet man den Abstand zwischen dem ersten Tag der Regelblutung und dem ersten Tag der folgenden Regelblutung. Der Zyklus kann 21 bis 35 Tage lang sein. Am ersten Tag der Monatsblutung beginnt in der Gebärmutter der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Durch diesen Aufbau wird es dem befruchteten Ei ermöglicht, sich einzunisten und ideale Entwicklungsbedingungen vorzufinden. Die Länge des Zyklus sowie die Dauer und Stärke der Regelblutung sind so unterschiedlich wie die Frauen selbst. Ungefähr vierzehn Tage vor der Regelblutung tritt das in den Eierstöcken gereifte Ei aus seinem Bläschen heraus. Man nennt diesen Vorgang Eisprung. Das reife Ei wandert nach dem Eisprung in einen der beiden Eileiter. Eine Schwangerschaft kann man durch Feststellung des Schwangerschaftshormons im Harn oder Blut frühestens zehn Tage nach der Befruchtung der Eizelle diagnostizieren. Die heute erhältlichen Schwangerschaftstests sind sehr zuverlässig und kosten in der Apotheke zwischen 7, bis 17,50. Falls der Test negativ ist, empfiehlt es sich, den Test nach ca. einer Woche zu wiederholen. Schwangerschaftstests führen aber auch Ärztinnen/ Ärzte, Ambulanzen und Ambulatorien durch. Findet in den Eileitern keine Befruchtung statt, löst sich die Eizelle auf. Die Gebärmutterschleimhaut löst sich ab, die Regelblutung setzt ein und ein neuer Zyklus beginnt. Sollte die normale Regelblutung öfter als alle drei Wochen oder seltener als alle fünf Wochen auftreten, ist eine Untersuchung bei 9

6 Empfängnisregelung Die Qual der Wahl einer Gynäkologin/einem Gynäkologen empfehlenswert. Bei jungen Mädchen sind Unregelmäßigkeiten des Zyklus normal, diese sollten sich jedoch bis zum 20. Lebensjahr auf einen regelmäßigen Zyklus einpendeln. Die passende Methode Wichtig ist, dass Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin in Ruhe darüber sprechen, wie Ihr sexuelles Zusammensein ablaufen soll. Nur wenn klar ist, wie Ihre und seine/ihre Wünsche aussehen und diese gegenseitig akzeptiert werden, wird Ihre gemeinsam erlebte Sexualität erfüllt sein. Zur Sexualität gehört aber auch die gemeinsame Verantwortung betreffend Schwangerschaft oder Verhütung. Deshalb ist die Verwendung von Zur Sexualität gehört aber auch die gemeinsame Verantwortung betreffend Schwangerschaft oder Verhü- das Sie gemeinsam vor ei- Verhütungsmitteln etwas, tung. nem Verkehr abklären sollten. Die ideale Verhütungsmethode, die zugleich absolut sicher, jederzeit verfügbar, gesundheitlich völlig unproblematisch, jeder individuellen Lebenssituation und Partnerschaft angemessen wäre und zudem noch preiswert ist, gibt es nicht. 10 Bei der Wahl eines Verhütungsmittels spielen Ihre persönlichen Lebensumstände und Ihr individuelles Abwägen von Vor- und Nachteilen eine wichtige Rolle. Bei Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt, in den Familienplanungsstellen oder den Frauengesundheitszentren können Sie darüber umfassende fachliche Auskunft erhalten. Letzten Endes bewirkt aber auch p Wäre eine Schwangerschaft für mich zum jetzigen Zeitpunkt grundsätzlich denkbar? p Würde ich mit einer ungewollten Schwangerschaft klar kommen? p Hätte ich eigentlich gerne (noch) ein Kind? p Zwingt mich meine persönliche Lage, zu verhüten? p Haben mein Partner/meine Partnerin und ich den Kinderwunsch abgeschlossen? p Kommen bestimmte Methoden für mich überhaupt nicht in Frage? p Kann ich mir vorstellen jeden Tag eine Pille zu nehmen? p Macht es mir etwas aus, mit den Fingern das Diaphragma oder den Vaginalring in meine Scheide einzuführen? p Stört es mich, immer ein Pflaster auf der Haut zu haben? p Fühle ich mich wohl bei dem Gedanken, ständig einen Fremdkörper (Spirale, Implantat) in mir zu haben, auch wenn ich diesen nicht spüre? p Lehne ich Methoden ab, die nicht rückgängig zu machen sind (Sterilisation)? p Möchte ich einen Schutz über einen längeren Zeitraum? p Möchte ich mich vor jedem Verkehr wieder neu entscheiden können, ob ich eine Schwangerschaft zulasse? p Fühle ich mich nur wohl, wenn ich die Verhütung selbst kontrolliere? p Kann ich meinem Partner/meiner Partnerin bei der Verhütung vertrauen? p Ist der Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen ein Thema für mich? JA JA JA JA JA JA JA JA JA JA JA JA JA JA JA JA NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN

7 Empfängnisregelung Die Kosten der Verhütung Ihre eigene innere Einstellung, ob Sie eine Methode gut vertragen und ob Sie sich wohl mit ihr fühlen. Denn Empfängnisregelung ist nicht nur eine Frage der körperlichen Verträglichkeit und des Wissens, sondern auch des Gefühls. Die Entscheidung, welche Methode anzuwenden ist und wer für die Verhütung die Verantwortung übernimmt, sollten Sie mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin gemeinsam treffen. Die Kosten der Verhütung Verhütung liegt in Ihrer privaten Eigenverantwortung. Mögliche Kosten der Beratung, der medizinischen Versorgung und der Medikamente oder Operationskosten werden in Österreich nicht von der Krankenkasse gedeckt. Die vorliegende Broschüre gibt Ihnen einen Überblick über die derzeit gebräuchlichen Methoden der Verhütung. Die Tabelle Verhütung auf einen Blick (siehe Umschlagrückseite) möchte Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen. Wenn Sie mehr wissen wollen oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder eine Familienplanungsstelle bzw. an ein Frauengesundheitszentrum. Wenn Sie nach einem ungeschützten oder ungenügend geschützten Geschlechtsverkehr befürchten, dass es zur Befruchtung gekommen sein kann, können Sie innerhalb von 72 Stunden die Pille-danach einnehmen, wodurch die Reifung des Eis verhindert wird. Sie können sich von Ihrer Frauenärztin/von Ihrem Frauenarzt bis sechs Tage nach einem ungeschützten Verkehr die Spirale-danach einsetzen lassen. Die Spirale-danach unterbindet die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. 12 Bitte bedenken Sie, dass jedes Verhütungsmittel nur zeitlich begrenzt haltbar ist, achten Sie daher auf dessen Ablaufdatum. 13

8 Die hormonelle Verhütung Die Pille 14 Die hormonelle Verhütung Die Pille Die Pille enthält Hormone, die den weiblichen Geschlechtshormonen sehr ähnlich sind. Ihre Wirkungsweise besteht darin, dass die Reifung der Eizelle und damit der monatliche Eisprung verhindert wird. Zusätzlich wird der Schleim im Gebärmutterhalskanal verdickt, wodurch die Samen nicht in die Gebärmutter eindringen können und auch der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird vermindert. Alle handelsüblichen Pillenpräparate (es sind mehr als 30 verschiedene Präparate am Markt) enthalten ähnliche Hormone, allerdings in unterschiedlich hohen Dosierungen. Frauen können unterschiedlich auf die verschiedenen Präparate reagieren. Bei den meisten Präparaten nimmt die Frau an 21 Tagen jeweils eine Pille, dann folgt eine Einnahmepause von sieben Tagen. Auch während dieser Pause ist der Schutz vor einer Schwangerschaft gewährleistet. Nach dieser Einnahmepause von sieben Tagen beginnt ein neuer Einnahmezyklus mit der ersten Pille einer neuen Packung. Der Schutz besteht so lange, wie die Pille regelmäßig eingenommen wird. Es gibt auch Pillenpräparate mit 28 Tabletten pro Pillenpackung, davon sind 24 Tabletten wirkstoffhältig und vier Tabletten ohne Wirk- stoff (Placebos). Die Frau nimmt die 28 Tabletten einer Packung ein und beginnt danach mit einer neuen Packung. Die Abbruchblutung erfolgt während der vier Placebo-Tage. Das 28-Tage-Schema unterstützt die Gewöhnung an die regelmäßige Einnahme. Die meisten Pillen sind Kombinationspillen, die die Hormone Östrogen und Gestagen enthalten und zuverlässig den Eisprung verhindern. Falls eine Pille vergessen wurde, gibt es die Möglichkeit, diese innerhalb von zwölf Stunden nachzunehmen. Die heutigen Kombinationspillen haben eine niedrige Hormondosis und werden daher Mikropillen genannt. Generell sollen Kombinationspillen während der Stillzeit nicht verwendet werden. Die östrogenfreie Pille enthält nur Gestagen, verhindert aber trotzdem zuverlässig den Eisprung. Es werden 28 Tage hormonhältige Pillen eingenommen. Ebenso ist dasselbe Zeitfenster für vergessene Pillen (zwölf Stunden) gegeben. Dieses Präparat ist besonders geeignet für Frauen, die auf Östrogene mit Nebenwirkungen reagieren und Wert auf eine niedrige Hormondosis legen. Es kann auch während des Stillens genommen werden. Die Minipille enthält als Hormon nur Gestagen und kann daher auch während des Stillens genommen werden. Sie hemmt nicht den Eisprung, sondern bewirkt nur eine Verdickung des Schleims im Gebärmutterhalskanal, wodurch das Eindringen der Samen in die Gebärmutter verhindert wird. Die Einnahme muss besonders regelmäßig erfolgen (Zeitfenster von nur vier Stunden), da sonst 15

9 Die hormonelle Verhütung Die Pille 16 + der Schutz vor Schwangerschaft nicht gegeben ist. V o r t e i l e Sie müssen beim Geschlechtsverkehr nicht an die Verhütung denken. Die Pille ist einfach anzuwenden. Regelschmerzen und Blutungsstärke sind bei den meisten Frauen geringer. Akne kann sich abhängig vom Präparat verbessern. Die meisten Frauen können die Pille nehmen. Eine so genannte Pillenpause sollte erst gemacht werden, wenn ein anderes sicheres Verhütungsmittel angewendet wird oder ein Kinderwunsch besteht. N a c h t e i l e Die in der Pille enthaltenen Hormone können sowohl positive wie auch negative Nebenwirkungen verursachen. Negative Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Migräne, Gewichtszunahme, Zwischenblutungen, Spannungsgefühl in den Brüsten oder Verstimmung. In seltenen Fällen können auch schwere Nebenwirkungen wie Veränderungen des Fettstoffwechsels, der Leberwerte oder des Blutdrucks auftreten. Bei Pillen, die nur ein Gestagen enthalten, treten häufiger Zwischenblutungen auf. Die Pille darf nicht von Frauen mit einem erhöhten Thromboserisiko (schon stattgefundene Thrombosen bzw. gehäuftes familiäres Auftreten; Störungen der Blutgerinnung), schweren Lebererkrankungen, Diabetes mit Gefäßveränderungen, Tumoren der Genitalorgane oder der Brust angewendet werden. Starke Raucherinnen jeden Alters und Raucherinnen über 35 Jahre sollten generell keine hormonelle Verhütung anwenden. Im Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt sollten Sie deshalb klären, ob die Pille bzw. die hormonelle Verhütung für Sie die geeignete Verhütungsmethode ist und ob etwas für oder gegen die Verordnung spricht (wie z. B. Einnahme anderer Medikamente). Sie müssen jeden Tag daran denken, die Pille einzunehmen und es kann zu Anwendungsfehlern kommen. Während der Stillzeit sollten Sie die Kombinationspille (die Östrogene und Gestagene enthält) nicht verwenden. N o t f a l l Sollten Sie Erbrechen oder Durchfall innerhalb von vier Stunden nach der Einnahme haben, nehmen Sie innerhalb von sechs bis zwölf Stunden nach der normalen Einnahmezeit eine weitere Pille ein. Wenn Sie die Einnahme einmal länger als zwölf Stunden vergessen haben, besteht kein ausreichender Verhütungsschutz. Sie müssen in diesem Zyklus eine zusätzliche Methode verwenden (z. B. Kondome). Z u v e r l ä s s i g k e i t Die Pille ist eine sehr sichere Verhütungsmethode, die keine negativen Auswirkungen auf die zukünftige Fruchtbarkeit hat. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie die Tablette regelmäßig einnehmen. Einige Medikamente wie z. B. Antibiotika, Schmerz-, Beruhigungs- und Kreislaufmittel sowie entzündungshemmende und fiebersenkende Medikamente setzen die Verhütungswirkung der Pille herab. Vermindert ist die Wirksamkeit auch bei Erbrechen und bei sehr starkem und lange andauerndem Durchfall, da die Wirkstoffe vom Körper nicht ausreichend aufgenommen oder 17

10 Die hormonelle Verhütung Der Vaginalring 18 zu schnell ausgeschieden werden. Sie können die Pille jederzeit absetzen und können grundsätzlich gleich darauf wieder schwanger werden. Auch eine langjährige Einnahme der Pille hat keine negativen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit. Z u g ä n g l i c h k e i t Die Pille ist ein Medikament. Sie wird nach einer ärztlichen Untersuchung verschrieben und ist in Apotheken erhältlich. Die Kosten dafür müssen von Ihnen selbst getragen werden und werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Der Vaginalring / Scheidenring Der Vaginalring (Nuva Ring ) ist ein dünner, weicher Kunststoffring mit 54 mm Außendurchmesser und 4 mm Stärke, der die gleichen Hormone enthält, wie die Kombinationspille (Östrogen und Gestagen). Die Hormone werden über die Haut der Scheide aufgenommen und verhindern so den monatlichen Eisprung. Die Dosierung der Hormone ist niedriger als in der Pille. Den biegsamen Ring führt die Frau selbst direkt mit gewaschenen Händen in die Scheide ein (ähnlich wie einen Tampon). Der Ring bleibt für einen Zeitraum von drei Wochen in der Scheide. Nach drei Wochen wird der Ring von der Frau selbst entfernt. Es folgt eine Woche Pause wie bei der Pille, in der eine Monatsblutung eintritt. Nach dieser Woche Pause wird ein neuer Ring von der Frau eingesetzt. V o r t e i l e Sie müssen beim Geschlechtsverkehr nicht an die Verhütung denken. Auch müssen Sie den Ring nur einmal im Monat wechseln. Der Wechsel ist sehr unkompliziert. Regelschmerzen und Blutungsstärke werden bei der Anwendung meist geringer. N a c h t e i l e Die im Vaginalring enthaltenen Hormone können unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Für den Vaginalring gelten die gleichen Gegenanzeigen wie bei der Pille und er soll in bestimmten Fällen nicht angewendet werden (siehe Seite 16). Die gleichzeitige Verwendung anderer Arzneimittel sollte nur nach Absprache mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt erfolgen. Während der Stillzeit sollten Sie den Ring nicht verwenden. Wenn Sie den Ring nicht rechtzeitig einsetzen, ist kein zuverlässiger Verhütungsschutz gegeben. Normalerweise ist der Ring beim Verkehr nicht zu spüren. Falls doch, können Sie ihn für eine kurze Zeit, höchstens drei Stunden, herausnehmen. N o t f a l l Sofern der Ring zufällig ausgestoßen wird (z. B. beim Entfernen eines Tampons), kann er mit kühlem oder lauwarmen (nicht heißem) Wasser abgespült werden. Dann sollte der Ring unverzüglich (innerhalb von drei Stunden) wieder eingesetzt werden. Falls der Ring länger als drei Stunden nicht eingesetzt war, + 19

11 Die hormonelle Verhütung Das Implantat 20 führen Sie ihn wieder ein und benutzen Sie sieben Tage lang ein zusätzliches Verhütungsmittel (z. B. Kondom). Falls Sie den Ring länger als vier Wochen getragen und nicht rechtzeitig einen neuen Ring eingesetzt haben, sind Sie nicht mehr geschützt. Z u v e r l ä s s i g k e i t Der Vaginalring ist eine sehr sichere, jederzeit rückgängig zu machende Verhütungsmethode. Nach dem Entfernen des Ringes sind Sie sofort wieder fruchtbar. Z u g ä n g l i c h k e i t Der Vaginalring ist ein Medikament. Er wird nach einer ärztlichen Untersuchung verschrieben und ist in der Apotheke erhältlich. Die Kosten dafür müssen von Ihnen selbst getragen werden und werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Das Implantat Das Implantat (Implanon ) ist ein 4 cm langes und 2 mm dünnes, weiches Kunststoffstäbchen. Es enthält das Gelbkörperhormon (Gestagen), welches den Eisprung für drei Jahre hemmt. Zusätzlich bewirkt das Hormon eine Veränderung des Schleimes im Muttermund, wodurch es den Samenzellen erschwert wird, in die Gebärmutter zu wandern. Das Implantat wird unter der Haut in den Oberarm eingesetzt, wobei die Stelle lokal betäubt wird. Anschließend wird ein Verband angelegt, der nach 24 Stunden entfernt werden kann. V o r t e i l e Sie müssen beim Geschlechtsverkehr nicht an die Verhütung denken und sind für drei Jahre sicher geschützt. Es kann zu keinen Anwendungsfehlern kommen. Sie können das Implantat während der Stillzeit verwenden. N a c h t e i l e Die im Implantat enthaltenen Hormone können unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. In häufigen Fällen wird Ihr Menstruationszyklus beeinflusst: Entweder bleiben Ihre Blutungen vollständig aus oder Sie haben seltenere und kürzere Blutungen. Allerdings verändert sich die Blutung bei vielen Frauen (35 %) gar nicht. In seltenen Fällen können die Blutungen allerdings auch häufiger oder länger andauern. Das Stäbchen darf nur von einer Ärztin/einem Arzt eingesetzt und wieder entfernt werden, die/der mit der Methode vertraut ist. Das Implantat darf nicht von Frauen mit einem erhöhten Thromboserisiko (schon stattgefundene Thrombosen bzw. gehäuftes familiäres Auftreten, Störungen der Blutgerinnung), schweren Lebererkrankungen, Diabetes, Tumoren der Genitalorgane oder der Brust verwendet werden. Die gleichzeitige Verwendung anderer Arzneimittel sollte nur nach Absprache mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt erfolgen. N o t f a l l Sollten Sie Spannungsgefühle oder Schwellungen nach dem Einsetzen haben, suchen Sie am besten Ihre Ärztin/Ihren Arzt auf. + 21

12 Die hormonelle Verhütung Das Verhütungspflaster 22 Z u v e r l ä s s i g k e i t Das Implantat ist eine der sichersten Methoden und kann jederzeit rückgängig gemacht werden. Z u g ä n g l i c h k e i t Das Implantat ist ein Medikament und darf nur von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt eingesetzt werden. Die Kosten dafür müssen von Ihnen selbst getragen werden und werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Mit dem Preis für das Implantat bezahlen Sie das Medikament, das Einsetzen, die Kontrolluntersuchungen und das Entfernen. Das Verhütungspflaster Das Verhütungspflaster (Evra ) ist ein 4,5 x 4,5 cm kleines, dünnes beigefarbenes Pflaster. Es enthält die gleichen Hormone wie die Kombinationspille (Östrogen und Gestagen). Das Pflaster verhindert den monatlichen Eisprung und damit eine Schwangerschaft. Das Verhütungspflaster wird am ersten Tag der Regel aufgeklebt und nach einer Woche gewechselt. Drei Wochen hintereinander wird das Pflaster geklebt, dann folgt eine Woche ohne Pflaster, in der die Blutung eintritt. Pro Zyklus werden insgesamt drei Pflaster angewendet. Nach der Blutung beginnt ein neuer Zyklus und damit ist das neuerliche Aufkleben des Pflasters notwendig. Als Klebestellen für das Pflaster eignen sich Gesäß, Bauch, der gesamte Oberkörper (mit Ausnahme der Brust) und der äußere Oberarm. Das Verhütungspflaster wird auf die saubere und tro- ckene Haut geklebt und noch zehn Sekunden angedrückt. Beim Wechsel des Pflasters sollte nicht die gleiche Stelle wiedergewählt werden. Die Wirkstoffe werden nach dem Aufkleben gleichmäßig durch die Haut aufgenommen. V o r t e i l e Mit dem Verhütungspflaster müssen Sie nur noch einmal wöchentlich an die Verhütung denken. Die Anwendung des Pflasters ist einfach. Das Verhütungspflaster schützt auch bei Magen-Darm-Problemen, wie Durchfall oder Erbrechen, zuverlässig. Es ist besonders für Frauen geeignet, die Mühe haben, regelmäßig die Pille einzunehmen, viel reisen oder im Schichtdienst arbeiten. N a c h t e i l e Die im Verhütungspflaster enthaltenen Hormone können unerwünschte Nebenwirkungen verursachen. Für das Verhütungspflaster gelten die gleichen Gegenanzeigen wie bei der Pille und es soll in bestimmten Fällen nicht angewendet werden (siehe Seite 16). Die gleichzeitige Verwendung anderer Arzneimittel sollte nur nach Absprache mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt erfolgen. Während der Stillzeit sollten Sie das Verhütungspflaster nicht verwenden. Das Pflaster kann sich ganz oder teilweise ablösen, in diesem Fall muss gleich (innerhalb von 24 Stunden) ein neues Pflaster aufgeklebt werden. Vorübergehende Zwischenblutungen oder leichtes Brustspannen sind in den ersten Monaten der Anwendung manchmal möglich. Hautreizungen an der Klebestelle können auftreten, die jedoch nur in + 23

13 Die hormonelle Verhütung Die Dreimonatsspritze 24 seltenen Fällen ein Absetzen des Pflasters erfordern. Ab 90 kg Körpergewicht ist die Wirksamkeit des Verhütungspflasters eventuell nicht mehr gegeben. N o t f a l l Sofern sich das Pflaster abgelöst hat oder Sie vergessen haben, das Pflaster nach einer Woche zu erneuern, haben Sie 24 Stunden Zeit dies nachzuholen. Wenn mehr als 24 Stunden verstrichen sind, besteht kein ausreichender Schutz vor einer Schwangerschaft. Sie müssen für eine Woche eine zusätzliche Methode verwenden (z. B. Kondome). Z u v e r l ä s s i g k e i t Das Verhütungspflaster ist sehr sicher. Studien zeigen, dass Frauen aller Altersgruppen das Pflaster zuverlässiger richtig anwenden als die täglich einzunehmende Pille. Richtig aufgeklebt, hält das Pflaster auch beim Sport, in der Sauna und bei Aktivitäten im Wasser sehr gut. Auch bei Erbrechen oder Durchfall schützt das Verhütungspflaster zuverlässig. Z u g ä n g l i c h k e i t Das Verhütungspflaster ist ein Medikament. Es wird nach einer ärztlichen Untersuchung verschrieben und ist in der Apotheke erhältlich. Die Kosten dafür müssen von Ihnen selbst getragen werden und werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Die Dreimonatsspritze Die Dreimonatsspritze (Depocon ) enthält das Gelbkörperhormon (Gestagen) in hoher Dosis und hemmt den Eisprung über einen Zeitraum von drei Monaten. Die Dreimonatsspritze sollte frühestens sechs Wochen nach einer Entbindung injiziert werden. V o r t e i l e Sie müssen beim Geschlechtsverkehr nicht an die Verhütung denken und müssen diese Methode nur wenige Male im Jahr anwenden. Es kann zu keinen Anwendungsfehlern kommen. Sie können sie während der Stillzeit verwenden. N a c h t e i l e Das in der Dreimonatsspritze enthaltene Hormon kann unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, die so lange andauern, wie die Wirkung der Spritze anhält. In diesen Fällen kann das Medikament jedoch nicht mehr entfernt werden und Sie müssen die drei Monate abwarten. Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt, ob die Spritze eine empfehlenswerte Methode für Sie ist. Meistens werden die Monatsblutungen unregelmäßig. Es können Depressionen auftreten und Schmierblutungen oder selten starke Dauerblutungen, die eine Curettage (Ausschabung der Gebärmutter) nötig machen. Die Dreimonatsspritze darf nicht von Frauen mit einem erhöhten Thromboserisiko (schon stattgefundene Thrombosen bzw. gehäuftes + 25

14 Die Spiralen Die Kupferspirale 26 familiäres Auftreten; Störungen der Blutgerinnung), schweren Lebererkrankungen, Diabetes, Tumoren der Genitalorgane oder der Brust verwendet werden. Die gleichzeitige Verwendung anderer Arzneimittel sollte nur nach Absprache mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt erfolgen. N o t f a l l Falls stärkere Blutungen zu lange andauern, sollten Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt aufsuchen. Z u v e r l ä s s i g k e i t Die Dreimonatsspritze ist eine der sichersten Methoden. Z u g ä n g l i c h k e i t Die Dreimonatsspritze ist ein Medikament und darf nur von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt verabreicht werden. Die Kosten dafür müssen von Ihnen selbst getragen werden und werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Die Spiralen Die Kupferspirale Die Kupferspirale ist ein weiches meistens T-förmiges Stäbchen aus Kunststoff, das mit einem Kupferfaden umwickelt ist. Sie wird von der Ärztin/dem Arzt während der Regelblutung in die Gebärmutter eingelegt und bleibt dann für etwa drei bis fünf Jahre je nach Modell in der Gebärmutter liegen. Durch das Kupfer, das ständig in kleinsten Mengen abgegeben wird, werden die Samenzellen auf dem Weg in die Eileiter in ihrer Fähigkeit zur Befruchtung gehemmt, da die Beweglichkeit sowohl der Spermien als auch der Eizelle eingeschränkt wird. Deshalb sind auch Eileiterschwangerschaften sehr selten. Durch die Spirale wird auch die Gebärmutterschleimhaut verändert und somit die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter verhindert. Aus diesem Grund kann die Spirale als Notfallverhütung nach einem ungeschützten Verkehr angewendet werden. V o r t e i l e Sie müssen beim Geschlechtsverkehr nicht an die Verhütung denken, sondern die Spirale nur alle drei bis fünf Jahre wechseln lassen. Es kann zu keinen Anwendungsfehlern kommen. Es erfolgt kein Eingriff in Ihren Hormonhaushalt. Während der Stillzeit können Sie die Spirale verwenden. + 27

15 Die Spiralen Die Hormonspirale 28 N a c h t e i l e Meist verstärkt und verlängert sich Ihre Blutung; die Blutung kann auch schmerzhafter sein und Zwischenblutungen können auftreten. In seltenen Fällen kann die Spirale ausgestoßen werden. Eine Kupferspirale schützt nicht vor sexuell übertragenen Infektionen. Deshalb können in seltenen Fällen Unterleibsentzündungen auftreten, die unbedingt ärztlich behandelt werden müssen, damit es nicht zu späterer Unfruchtbarkeit kommt. Besonders Frauen, die noch Kinder haben wollen, werden im Allgemeinen auf dieses mögliche Risiko späterer Unfruchtbarkeit hingewiesen. Es ist allerdings nicht die Spirale selbst, die die Entzündung verursacht. Die Kupferspirale darf nicht bei erhöhtem Risiko für sexuell übertragbare Infektionen, Unterleibsentzündungen, Krebserkrankungen des Gebärmutterhalses oder der Gebärmutter oder wenn die Form der Gebärmutter leicht verändert ist (z. B. Myomen), bei Kupferallergie und Blutgerinnungsstörungen angewendet werden. N o t f a l l Sofern die Spirale ausgestoßen wird, ist kein Verhütungsschutz gegeben. Benutzen Sie ein zusätzliches Verhütungsmittel (z. B. Kondom). Z u v e r l ä s s i g k e i t Die Kupferspirale ist eine zuverlässige, jederzeit rückgängig zu machende Verhütungsmethode. Eine erste Kontrolluntersuchung mit Ultraschall sollte 4 bis 12 Wochen nach dem Einlegen erfolgen. Danach soll im Abstand von sechs Monaten die korrekte Lage von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt überprüft werden. Sie können nach jeder Regelblutung selbst kontrollieren, ob der Faden, der an der Spirale befestigt ist, noch am Muttermund tastbar ist und die Spirale daher noch in der Gebärmutter liegt. Z u g ä n g l i c h k e i t Die Kupferspirale ist ein Medikament und darf nur von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt eingesetzt werden. Die Kosten dafür müssen von Ihnen selbst getragen werden und werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Mit dem Preis für die Kupferspirale bezahlen Sie das Medikament, das Einsetzen, die Kontrolluntersuchungen und das Entfernen. Die Hormonspirale Die Hormonspirale ist ein elastischer T-förmiger Kunststoffträger, der von einem kleinen Hormonzylinder umgeben ist, von dem ständig eine geringe Menge eines Gestagens in die Gebärmutterhöhle abgegeben wird. Dadurch kommt es zu einer Verdickung des Schleims im Gebärmutterhals. Das Aufsteigen der Spermien wird behindert. Zusätzlich werden die Spermien in ihrer Funktion eingeschränkt und das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut unterdrückt, wodurch die Blutungsstärke verringert wird. Die Hormonspirale wird von der 29

16 Die Spiralen Die Hormonspirale 30 + Ärztin/vom Arzt während der Regelblutung in die Gebärmutter eingelegt und kann fünf Jahre verbleiben. V o r t e i l e Sie müssen beim Geschlechtsverkehr nicht an die Verhütung denken, sondern die Hormonspirale alle fünf Jahre wechseln lassen. Es kann zu keinen Anwendungsfehlern kommen. Blutungsschmerzen und Blutungsstärke gehen stark zurück. Bei einigen Frauen bleibt die Regelblutung ganz aus, solange sie die Hormonspirale tragen. Nach Entfernen der Hormonspirale können Sie sofort wieder schwanger werden. Die von der Hormonspirale abgegebenen Hormone sind sehr niedrig dosiert und kaum außerhalb der Gebärmutter wirksam. Da die Hormonspirale nur das Gelbkörperhormon (Gestagen) enthält, kann sie auch in der Stillzeit angewendet werden. Beschaffenheit und Menge der Muttermilch werden dadurch nicht beeinflusst. N a c h t e i l e Blutungsstörungen (Schmier- und Zwischenblutungen) besonders in den ersten Monaten kommen relativ häufig vor. Vielleicht empfinden Sie eine schwache bis gar keine Regelblutung als irritierend, obwohl dies medizinisch von Vorteil ist. Andere hormonbedingte Nebenwirkungen sind selten. Die Hormonspirale darf nicht von Frauen mit bestehenden Lebererkrankungen oder Lebertumoren, akuten Infektionen der Geschlechtsund Beckenorgane, Tumoren in der Gebärmutter oder im Gebärmutterhals, Gebärmuttermissbildungen oder bestimmten Herzerkran- kungen angewendet werden. Die gleichzeitige Verwendung anderer Arzneimittel sollte nur nach Absprache mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt erfolgen. N o t f a l l Sofern die Hormonspirale ausgestoßen wird, ist kein Verhütungsschutz gegeben. Benutzen Sie ein zusätzliches Verhütungsmittel (z. B. Kondom). Z u v e r l ä s s i g k e i t Die Hormonspirale verhütet nahezu so zuverlässig wie eine Sterilisation und ist eine jederzeit rückgängig zu machende Verhütungsmethode. Eine erste Kontrolluntersuchung mit Ultraschall sollte vier bis zwölf Wochen nach dem Einlegen erfolgen. Danach wird die korrekte Lage während der alljährlichen gynäkologischen Untersuchung von Ihrer Gynäkologin/Ihrem Gynäkologen überprüft. Sie können nach jeder Regelblutung selbst kontrollieren, ob der Faden, der an der Hormonspirale befestigt ist, noch am Muttermund tastbar ist und die Spirale daher noch in der Gebärmutter liegt. Z u g ä n g l i c h k e i t Die Hormonspirale ist ein Medikament und darf nur von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt eingesetzt werden. Die Kosten dafür müssen von Ihnen selbst getragen werden und werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Mit dem Preis für die Hormonspirale bezahlen Sie das Medikament, das Einsetzen, die Kontrolluntersuchungen und das Entfernen. 31

17 Die Sterilisation Die Sterilisation der Frau Die Sterilisation Die Sterilisation der Frau H 32 Mit der Entscheidung zur Durchführung einer Sterilisation verzichten Sie auf (weitere) eigene Kinder. Die Chancen für das Gelingen einer Rückoperation sind eher gering und Sie sollten deshalb davon ausgehen, dass die Sterilisation endgültig ist. Ein ausführliches Beratungsgespräch mit Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt oder bei einer Familienplanungsstelle bzw. einem Frauengesundheitszentrum sollte der Operation vorausgehen. Sie sollten die Entscheidung für eine Sterilisation erst nach reiflichen Überlegungen und ausführlicher Beratung treffen. Die Unterschrift des Partners/der Partnerin ist gesetzlich nicht vorgesehen. Trotzdem ist es sinnvoll, dies mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin ausreichend zu besprechen, sofern Sie in einer Lebensgemeinschaft/Ehe leben. Bevor die Sterilisation durchgeführt wird, müssen Sie von der Ärztin/vom Arzt über die Art des Eingriffs, seine Folgen und die seltenen möglichen Nebenwirkungen oder Komplikationen aufgeklärt werden. Ferner müssen Sie aus freiem Entschluss in die Operation einwilligen. Für den Eingriff muss laut Gesetz das 25. Lebensjahr abgeschlossen sein. Die Kosten dafür müssen Sie selbst tragen und werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Große und langjährige Studien haben bestätigt, dass der Eingriff keine negativen körperlichen Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen hat. Eierstock (Tubenligatur) Bei diesem operativen Eingriff werden, meist in Vollnarkose, die beiden Eileiter der Frau durchtrennt, bzw. manchmal auch mit einem Kunststoff- oder Metallclip verschlossen. Der Klinikaufenthalt dauert abhängig von der Operationsmethode durchschnittlich ein bis zwei Tage. Hier werden die Eileiter verschlossen Einige Ärztinnen/Ärzte bieten eine neue Methode (Essure oder Ovabloc ) an. Dabei wird bei einer gynäkologischen Untersuchung ein weicher Stift in jeden Eileiter geschoben. Dies dauert etwa 20 Minuten und wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Nach dem Eingriff gelangt die Eizelle nur bis zur Unterbrechungsstelle und wird von der Schleimhaut des Eileiters aufgesogen. Sie kann sich nicht mehr mit einer Samenzelle vereinigen. Die sexuelle Erlebnisfähigkeit verändert sich nicht. Im Verlauf der Operation treten selten Komplikationen wie Narkosezwischenfälle, innere Blutung, Verletzung des Darms u. a. auf. V o r t e i l e Sie müssen nie mehr an Verhütung denken. N a c h t e i l e Der Eingriff ist endgültig und bedeutet für Sie den Verzicht auf (weitere) eigene Kinder. Versuche, die Sterilisation wieder rückgängig Eileiter + Gebärmutter Scheide 33

18 Die Sterilisation Die Sterilisation des Mannes zu machen, sind schwierig und die Erfolgschancen gering. Nach der Sterilisation kann eine Störung in der Hormonproduktion der Eierstöcke auftreten. Dies kann in seltenen Fällen zu Schmierblutungen vor und nach der Regel führen. War der Entschluss für die Sterilisation nicht reiflich überlegt, können seelische Probleme entstehen. Z u v e r l ä s s i g k e i t Schwangerschaften nach Sterilisationen sind äußerst selten. Z u g ä n g l i c h k e i t Die Sterilisation der Frau wird meist im Krankenhaus und fast immer in Vollnarkose durchgeführt. Lediglich die neuen Methoden sind auch in einer gynäkologischen Praxis möglich. Die sexuelle Erlebnisfähigkeit verändert sich nicht. Es kommt weiterhin zur Erektion (Versteifung des Gliedes) und zum Orgasmus mit Erguss. Es werden weiterhin Samenzellen produziert, die aber im Hoden wieder aufgesaugt werden. Dadurch ist eine Befruchtung unmöglich. V o r t e i l e Sie müssen nie mehr an Verhütung denken. Der Eingriff ist beim Mann wesentlich leichter durchzuführen und risikoärmer als die Sterilisation der Frau. N a c h t e i l e Der Eingriff bedeutet für Sie einen endgültigen Verzicht auf (weitere) eigene Kinder. Versuche, den Eingriff rückgängig zu machen, sind nicht immer erfolgreich. War der Entschluss zur Sterilisation nicht ausgereift, können seelische Probleme auftreten und zu Potenzstörungen führen. + Harnblase Bläschendrüse Prostata Samenleiter Nebenhoden Die Sterilisation des Mannes (Vasektomie) Bei diesem operativen Eingriff werden die beiden direkt unter der Haut des Hodensacks liegenden Samenleiter durchtrennt, so dass im Samen- Z u v e r l ä s s i g k e i t Nach dem Eingriff können noch für drei Monate Samenzellen im Samenerguss sein. Erst wenn Ihnen Ihre Ärztin/Ihr Arzt nach mehrmaliger Untersuchung des Samenergusses mitgeteilt hat, dass keine Samenfäden mehr gefunden wurden, besteht sicherer Schutz vor (weiterer) Vaterschaft. 34 Hier wird der Samenleiter durchtrennt Hoden erguss (Ejakulat) keine Samenzellen mehr enthalten sind. Die Vasektomie wird von einer Urologin/ einem Urologen ambulant im Krankenhaus oder in einer urologischen Praxis unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Z u g ä n g l i c h k e i t Der Eingriff wird in der Praxis einer Urologin/eines Urologen, in urologischen Abteilungen der Krankenhäuser und privaten Ambulatorien durchgeführt. 35 E

19 Die Barrieremethoden Das Kondom 36 + Die Barrieremethoden Das Kondom ( Präservativ, Gummi, Pariser ) Das Kondom ist ein hauchdünner Gummischutz, der vor dem Geschlechtsverkehr über das steife Glied gezogen wird. Das Kondom ist das einzige reversible Verhütungsmittel für Männer. Der Samenerguss wird aufgefangen und gelangt nicht in die Scheide. Nach dem Orgasmus muss das Glied aus der Scheide gezogen werden, bevor die Erektion nachlässt. Damit das Kondom nicht abrutscht und keine Samenflüssigkeit austritt, muss es beim Herausziehen am Gliedansatz festgehalten werden. Jedes Kondom kann nur einmal benutzt werden. Die meisten Kondome werden aus Latexgummi hergestellt. Für Männer und Frauen mit einer Latexallergie gibt es inzwischen auch Kondome aus Kunststoff. V o r t e i l e Das Kondom ist einfach anzuwenden, leicht erhältlich und Sie können es immer dabei haben. Es gibt keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Sie müssen es nur bei Bedarf anwenden. Das Kondom bietet Ihnen auch Schutz vor Ansteckung mit sexuell übertragbaren Infektionen (wie Chlamydien, HPV-Infektionen, Syphilis, Tripper/Gonorrhoe etc.). Es ist derzeit der einzige Schutz gegen die Ansteckung mit HIV/AIDS. Das Kondom kann während der Stillzeit angewendet werden. N a c h t e i l e Sie müssen das Kondom dabei haben und vor sowie beim Geschlechtsverkehr jedes Mal an Verhütung denken. Es kann zu Anwendungsfehlern kommen. Wenn Sie noch nie ein Kondom verwendet haben, sollten Sie das Überziehen des Kondoms vorher üben, da sonst beim Geschlechtsverkehr Pannen passieren können. Manche Männer, aber auch Frauen, beklagen, das Kondom reduziere die Empfindungsstärke oder störe beim Liebesspiel. N o t f a l l Falls das Kondom geplatzt oder abgerutscht ist, kann die Frau mit der Notfallverhütung eine Schwangerschaft verhindern (siehe Pilledanach, Spirale-danach Seite 52 und 54). Z u v e r l ä s s i g k e i t Bei fehlerfreier Anwendung und guter Qualität ist die Zuverlässigkeit recht hoch. Anwendungsfehler, die im realen Leben vorkommen, senken jedoch die Wirksamkeit. Das Kondom zählt deshalb nicht zu den sicheren Verhütungsmitteln. Achten Sie beim Kauf des Kondoms auf die Genehmigungsnummer oder die Kennzeichnung CE mit einer Prüfstellennummer und auf das Haltbarkeitsdatum. Wichtig ist außerdem, dass das Kondom ein Reservoir an der Spitze hat, um die Samenflüssigkeit aufzufangen. Die gleichzeitige Anwendung von Kondomen und Scheidenzäpfchen etc. wird nicht emp- 37

20 Die Barrieremethoden Das Femidom fohlen. Als eventuell zusätzliches Gleitmittel ist nur eine speziell dafür geeignete (fettfreie) Creme zu verwenden. Z u g ä n g l i c h k e i t Kondome können Sie in Drogerien, Apotheken, Supermärkten, Automaten, Sex-Shops und über den Versandhandel kaufen. Kondome aus Automaten sind nicht empfehlenswert, da sie auf Grund längerer Lagerung spröde und brüchig sein können. Die Kosten müssen von Ihnen selbst getragen werden. einzige Methode mit der Sie sich als Frau vor sexuell übertragbaren Infektionen sicher schützen können. Das Femidom kann während der Stillzeit angewendet werden. N a c h t e i l e Sie müssen beim Geschlechtsverkehr jedes Mal an Verhütung denken. Es kann zu Anwendungsfehlern kommen. Da das Platzieren des Femidom ungewohnt ist, sollten Sie dies vor dem Geschlechtsverkehr üben. Ein Femidom kann nur einmal verwendet werden. 38 Äußerer Ring Innerer Ring + Das Femidom (Kondom für die Frau) Das Femidom hat zwei flexible Ringe und dazwischen eine zylinderartige Kunststoffhülle aus Polyurethan. Der kleinere Ring wird in die Scheide eingeführt und deckt den Muttermund ab. Der größere Ring bleibt außerhalb des Scheideneingangs. Außerdem muss die entstehende Röhre mit Gleitmittel innen und außen eingestrichen werden. Es gelangen dadurch keine Spermien in die Gebärmutter. V o r t e i l e Das Femidom können Sie einige Stunden vor dem Geschlechtsverkehr einführen. Es ist die N o t f a l l Falls das Femidom geplatzt oder abgerutscht ist, können Sie mit der Notfallverhütung eine Schwangerschaft verhindern (siehe Pille-danach, Spirale-danach Seite 52 und 54). Z u v e r l ä s s i g k e i t Die Sicherheit des Femidoms entspricht bei richtiger Anwendung etwa jener des Kondoms. Z u g ä n g l i c h k e i t Das Femidom ist in Österreich nicht erhältlich, kann aber über die Apotheke oder über den Versandhandel (z. B. bestellt werden. Die Kosten dafür müssen von Ihnen selbst getragen werden. 39

21 Die Barrieremethoden Das Diaphragma 40 Das Diaphragma Das Diaphragma besteht aus einer weichen Gummimembran, die kuppelartig über eine elastische Spirale gespannt ist. Die Größe des Diaphragmas wird für jede Frau angepasst und hat einen Durchmesser von 6 bis 8 Zentimetern. Nachdem eine samenabtötende Creme auf das Diaphragma aufgetragen worden ist, wird es vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt (maximal ein bis zwei Stunden davor), dort wirkt es wie eine Trennwand. Es unterteilt die Scheide in zwei Bereiche: einen oberen, in dem sich der Muttermund befindet, und einen unteren, in dem das Glied des Mannes Platz hat, ohne in direkten Kontakt mit dem Muttermund zu kommen. Richtig angepasst und eingesetzt, spürt es weder die Frau noch ihr Partner. Der richtige Sitz muss nach dem Einsetzen jedes Mal mit den Fingern nachgeprüft werden, indem der Muttermund durch das Diaphragma hindurch getastet wird. Das Diaphragma muss immer gemeinsam mit einer samenabtötenden Creme benutzt werden. So können Samenzellen auch dann noch befruchtungsunfähig gemacht werden, wenn es ihnen gelingt, bis zum Diaphragmarand hinaufzuwandern. Bei wiederholtem Verkehr muss nochmals eine zusätzliche Portion Creme mit dem Einführstab in die Scheide eingeführt werden. Nach dem (letzten) Verkehr muss das Diaphragma noch mindestens acht bis maximal 24 Stunden in der Scheide bleiben. Nach einer Geburt oder nach einer Scheidenoperation sollte die Größe des Diaphragmas von der Ärztin/vom Arzt kontrolliert werden. Bei richtiger Pflege hält das Diaphragma mindestens ein bis zwei Jahre, es darf nicht rissig oder porös werden. Hinweise dazu entnehmen Sie dem Beipackzettel. V o r t e i l e Das Diaphragma ist einfach zu verwenden, sobald Sie sich damit auskennen und etwas Übung haben. Es muss nur bei Bedarf angewandt werden, Ihr Zyklus bleibt erhalten. Das Diaphragma kann während der Stillzeit angewendet werden. N a c h t e i l e Sie müssen beim Geschlechtsverkehr jedes Mal an Verhütung denken. Es kann zu Anwendungsfehlern kommen. Es dauert ein wenig, bis Sie das Einsetzen des Diaphragmas gelernt haben. Manche Frauen und Männer empfinden das Einsetzen als Störung ihres Liebesspiels, wobei Sie das Diaphragma allerdings bis zu zwei Stunden vor dem Verkehr einsetzen können. Durch die Creme können unangenehme Empfindungen (Wärmegefühl, Brennen) auftreten. Möglicherweise vertragen Sie ein anderes Präparat besser. Bei manchen Frauen kann es durch das Diaphragma vermehrt zu Entzündungen der Blase oder Scheide kommen. + 41

22 Die Barrieremethoden Die Zäpfchen & Co 42 N o t f a l l Sofern das Diaphragma ausgestoßen wird, können Sie mit der Notfallverhütung eine Schwangerschaft verhindern (siehe Pille-danach, Spirale-danach Seite 52 und 54). Z u v e r l ä s s i g k e i t Bei richtiger Anwendung (einschließlich des Gebrauchs der samenabtötenden Creme) ist das Diaphragma eine zuverlässige Verhütungsmethode. Z u g ä n g l i c h k e i t Das Anpassen des Diaphragmas muss von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt vorgenommen werden. Wichtig ist, dass das Diaphragma die für Sie richtige Größe hat. Sie erhalten das Diaphragma in Ihrer individuellen Größe gemeinsam mit der Creme in der Apotheke oder im Versandhandel (z. B. Die Kosten dafür müssen von Ihnen selbst getragen werden und werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Ähnlich wie das Diaphragma funktionieren auch die Muttermundkappe/Portiokappe, die Fem-Cap und das lea kontrazeptivum. Die Zäpfchen & Co Die sogenannten chemischen Verhütungsmittel Chemische Verhütungsmittel gibt es in Form von Zäpfchen (Ovula), Tabletten oder Cremen. Alle enthalten Stoffe (Spermizide genannt), die die Samenzellen abtöten oder zumindest deren Fortbewegungsmöglichkeit hemmen. Sie enthalten entweder den Wirkstoff Nonoxinol oder Zitronensäure oder Milchsäure. Chemische Verhütungsmittel werden vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt. Bei Zäpfchen und Tabletten dauert es mindestens zehn Minuten, bis sie durch die Körperwärme geschmolzen und voll wirksam sind. Die samenabtötenden Wirkstoffe reichen nur für einen Samenerguss aus. V o r t e i l e Sie brauchen die chemischen Mittel nur bei Bedarf anzuwenden und deren Anwendung ist problemlos. Die chemischen Mittel können während der Stillzeit angewendet werden. N a c h t e i l e Sie müssen beim Geschlechtsverkehr jedes Mal an Verhütung denken. Es kann zu Anwendungsfehlern kommen. In Ihrer Scheide oder an Ihrem Glied können unangenehme Empfindungen (Wärmegefühl, Brennen) auftreten, möglicherweise vertragen Sie ein anderes Präparat besser. Die Wartezeit von zehn Minuten und/oder die Notwendigkeit wiederholter Anwendung kann als lästig empfunden werden. Die chemischen Wirkstoffe werden teilweise durch die Scheidenhaut in den Körper aufgenommen. Eine schädigende Wirkung für den Körper ist bisher nicht festgestellt worden. Eine lokale Schädigung der Scheidenschleimhäute oder eine Scheidenentzündung ist jedoch möglich und muss ärztlich behandelt werden. + 43

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