Identifizierung, Typisierung, Qualitätszustand und -ziele der Fließgewässer

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1 Abteilung 20 Landesagentur für Umwelt Amt 29.4 Amt für Gewässerschutz Ripartizione 29 Agenzia provinciale per l ambiente Ufficio 29.4 Ufficio Tutela acque Identifizierung, Typisierung, Qualitätszustand und -ziele der Fließgewässer Identificazione, tipizzazione, stato di qualità e obiettivi di qualità dei corsi d acqua Eurac, 5. Juni 2015 Dr. Sparber Karin (Amt für Gewässerschutz)

2 WFD 2000/60/EU Wasserrahmenrichtlinie Gesetzgebung Landesgesetz Nr. 8/2002 Bestimmungen über die Gewässer: Nutzung des Wassers, Schutz der Gewässer D.Lgs 152/ /2006 D.M. 131 vom Identifizierung, Typisierung D.M. 56 vom Monitoring D.M. 260 vom Methoden zur Klassifizierung D.M. 156 vom Stark modifizierte Fließgewässer (HMWB)

3 WRRL: Konzept des Wasserkörpers Oberflächenwasser Grundwasser müssen UMWELTZIELE erreichen

4 Konzept des Wasserkörpers Grundlegend für: 1) Einteilung der Oberflächengewässer 2) Identifizierung 3) Typisierung 4) Referenzbedingungen 5) Klassifizierung 6) Überwachung Fließgewässer Seen Übergangs- und Küstengewässer

5 Flussgebietseinheit Regionalisierung Geologie, Orografie, Klima Italien: 21 Hydro-Ökoregionen Provinz Bozen: Östliche Zentralalpen

6 Identifizierung der Fliessgewässer mit einem Einzugsgebiet von mehr als 10 km²:

7 Identifizierung der Fliessgewässer mit einem Einzugsgebiet von mehr als 10 km²:

8 Einzugsgebiet > 10 km² = 296 Fließgewässer und -abschnitte (a,b,c ) = 197 Fließgewässer

9 Typisierung der Fliessgewässer Bestimmung der Typisierung 5 Faktoren: Ursprung des Fließgewässers Entfernung vom Ursprung Zeitweilige ständige Wasserführung Einfluss des flussabwärts gelegenen Einzugsgebietes auf den Wasserkörper Morphologie des Bachbettes Quellursprung sehr kleiner (<5 km) sehr grosser Fluss (>150 km) Intermittierend, ephemere, episodisch nivo-pluvial, glazial mäandrierend/gewunden/verzweigt/ begrenzt

10 Typ Nr ) Anzahl der typisierten der Fliessgewässer in Südtirol TYPOLOGIE Sehr kleiner Fluss: < 5 km, glazial Sehr kleiner Fluss: < 5 km, nivo-pluvial Kleiner Fluss: 5-25 km, glazial Kleiner Fluss: 5-25 km, nivo-pluvial Mittlerer Fluss: km, nivo-pluvial Großer Fluss: km, nivo-pluvial Fließgewässer aus Quellursprung Intermittierend Anzahl Gesamt 296

11

12 Auswirkungen der menschlichen Tätigkeiten auf die Wasserkörper Verbauungen Freizeit Gewässerverunreinigungen Trinkwasser Fließgewässer Energieerzeugung Beschneiung Beregnung

13 E-Werke Beregungunsableitungen

14 Längs- Querbauwerke Staumauern

15 Stickstoffbelastung

16 Zustand des Oberflächengewässers schlechtere Wert für den ökologischen und chemischen Zustand Ökologischer Zustand Sehr gut Gut Mäßig Unbefriedigend Schlecht Chemischer Zustand Prioritäre Stoffe D.M. 260/ RL 2013/29/EU Gut Guten Zustand nicht erreicht

17 Ökologischer Zustand Biologische Qualität MAKROINVERTEBRATEN Biologische Qualität DIATOMEEN Biologische Qualität MAKROPHYTEN Ökologischer Zustand Spezifische Schadsstoffe (Tab.1B, D.M. 260/2010) Unterstützende chemisch-physikalische Analysen - Nährstoffe Biologische Qualität FISCHE Hydromorphologie zur Bestätigung des SEHR GUTEN Zustandes + Referenzstrecken

18 Biologische Qualität MAKROINVERTEBRATEN Ökologischer Zustand Wirbellose Tiere, wie Insektenlarven (z. B. Steinfliegen, Eintagsfliegen, Köcherfliegen, Zweiflügler, Käfer, Libellen, Wanzen), Krebstiere, Schnecken, Muscheln, Ringelwürmer, Egel, Strudelwürmer u. a. Aufschluss über Beeinträchtigungen verschiedenster chemischphysikalischer, aber auch hydrologischer und morphologischer Faktoren in einem längeren Zeitraum Index: IBE STAR.ICM

19 Biologische Qualität DIATOMEEN Ökologischer Zustand Leben auf Steinen und Pflanzen in Gewässern Einfache Bebrobung Sensibel gegenüber Verschmutzung Index: ICMi

20 Biologische Qualität MAKROPHYTEN Ökologischer Zustand Index: IBMR nur für Referenzstrecken Alle makroskopisch wahrnehmbaren höheren und niederen Pflanzen, die im Wasser wachsen.

21 Biologische Qualität FISCHE Ökologischer Zustand Index: ISECI m langer Gewässerabschnitt, flussaufwärts 2x beprobt - Elektrofischfanggerät - qualitativ beprobt das Vorhandensein von heimischen Arten; der biologische Zustand (Struktur der Altersklassen und Biomasse); das Vorhandensein von Hybriden (aus heimischen und fremden Fischarten); das Vorhandensein von fremden Fischarten; das Vorhandensein von endemischen Fischarten.

22 Biologische Qualität FISCHE Ökologischer Zustand Index: ISECI

23 Ökologischer Zustand Unterstützende chemisch-physikalische Analysen - Nährstoffe Index: LIMeco gelöster Sauerstoff (100- % Sättigung) Ammoniumstickstoff N-NH 4 Nitratstickstoff N-NO 3 Gesamtphosphor

24 Hydromorphologie Ökologischer Zustand Index: IARI - Hydrologie Werkzeug zur Klassifizierung des Veränderungsgrades der natürlichen Wasserführung eines Fliessgewässers Hydrologische Modellierung aufwendig Messdaten (natürliche Durchflüsse und Nutzungen) notwendig Abweichung > 15%: Abstufung von sehr gut auf gut

25 Ökologischer Zustand Index: IDRAIM - Morphologie Manuale: Longitudinales Kontinuum für Geschiebetransport Seitliches Kontinuum für Hochwasser/Erosion Morphologische Beschaffenheit: Planimetrie und Höhe Breite und Tiefe Struktur des Flussbettes (Sand, Steine usw.) Ufervegetation Abweichung > 15%: Abstufung von sehr gut auf gut

26 Kontrollnetz der Fließgewässer ökologischer Zustand Σ = 107 Monitoringpunkte Σ = 132 Monitoringpunkte 112 Überwachungsnetz 20 Operatives Überwachungsnetz 10 Referenzpunkte 14 Grundnetz 88 Überwachung

27 Kontrollnetz der Fließgewässer Grundnetz Messnetz der Referenzstellen

28 Kontrollnetz der Fließgewässer Überwachungsnetz Operative Überwachung Insgesamt ca. 25 Punkte pro Jahr

29 Ökologische Zustand Sehr gut 57 Gut 221 Mäßig 15 Unbefriedigend 3 Schlecht -

30 Ökologische Zustand 75% 19% 5%

31 Qualitätsziel Ziel Sehr gut Gut = 58 = 238

32 Chemischer Zustand Prioritäre und prioritär gefährliche Stoffe D.M. 260/ RL 2013/29/EU einige Metalle zahlreiche Pflanzenschutzmittel VOC (flüchtige organische Verbindungen wie aliphatische und aromatische Lösungsmittel, chloriert und unchloriert) PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) 33+8 Stoffe

33 Kontrollnetz der Fließgewässer Chemische Zustand Σ = 14 Monitoringpunkte Σ = 30 Monitoringpunkte

34 Kontrollnetz der Fließgewässer Chemische Zustand

35 Grosse Kalterer Graben Sägebach Chemischer Zustand Chlorpyrifos

36 Stark veränderte Fließgewässer (HMWB) - durch den Menschen tief greifende physikalische Veränderungen - die wirtschaftliche Nutzung der Ressource Wasser ist derartig, dass es wirtschaftlich nicht vertretbar wäre die Beeinträchtigung zu vermindern

37 Erheblich veränderte Fließgewässer (HMWB) Einteilung der Fliessgewässer: Querbauwerke (1 x 100 m) Längsbauwerke (>66%) Sohlenverbauung (>70%) Staumauer Restwasserstrecke (>50%) Schwallbetrieb Kombination von Kriterien Guten ökologische Zustand nicht erreichen: Grund hydromorphologische Beeinträchtigungen

38 21 von 296 Fließgewässerabschnitten Vorläufig HMWB

39 Weitere Schritte Bewirtschaftungsplan: Festlegung der Maßnahmen für unzureichenden Zustandes Wirtschaftliche Untersuchung ( Kosten- Nutzen ) Ausweisung HMWB

40 Danke für die Aufmerksamkeit! Weitere Informationen unter:

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