Mit Change Management 3.0 Mitarbeiter auf neue Mobility-Systeme systematisch vorbereiten

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1 Mit Change Management 3.0 Mitarbeiter auf neue Mobility-Systeme systematisch vorbereiten Frankfurt, 1. Februar 2012 Oliver Hein, Managing Partner BAUMGARTNER & CO.

2 Change Management im Kompetenzprofil von BAUMGARTNER & CO Seite 2

3 Mobility und Change Management 1 Change Management was war das noch? 2 Spannungsfelder in Mobile-Projekten 3 Change: Von der Anforderung zum Roll-out Seite 3

4 Mobility und Change Management 1 Change Management was war das noch? 2 Spannungsfelder in Mobile-Projekten 3 Change: Von der Anforderung zum Roll-out Seite 4

5 Verhaltensweisen Verhaltensweisen in in einer einer Organisation Organisation bewirken bewirken sollen sollen weitreichende weitreichende Veränderung Veränderung zur zur Umsetzung Umsetzung von von neuen neuen Maßnahmen Maßnahmen und und Tätigkeiten Tätigkeiten zusammenfassen, zusammenfassen, die die eine eine Unter Unter Change Change Management Management lassen lassen sich sich alle alle Aufgaben, Aufgaben, Strategien, Strategien, Strukturen, Strukturen, Systemen, Systemen, Prozessen Prozessen oder oder umfassende, umfassende, bereichsübergreifende bereichsübergreifende und und inhaltlich inhaltlich Change Management wie es definiert wird (Wikipedia, (Wikipedia, ) ) Seite 5

6 Was motiviert die Mitarbeiter, wo setzt Change Management an? MASLOWSCHE BEDÜRFNISPYRAMIDE Wachstumsbedürfnisse Selbstverwirklichung Individualbedürfnisse Soziale Bedürfnisse Defizitbedürfnisse Sicherheit Physiologische Bedürfnisse (Essen, Trinken etc.) Seite 6

7 Change Management dient dazu, Akzeptanz zu schaffen Veränderungsprozesse führen stets zu Verunsicherungen sowohl bei den betroffenen Mitarbeitern als auch bei den verantwortlichen Führungskräften. Diese Verunsicherungen und Winderstände in eine positive Unterstützung des Veränderungsprozesses umzuwandeln ist Aufgabe des sog. Akzeptanzmanagements. (Projekt Magazin > Glossar > Deutsche Begriffe > Veränderungsmanagement 01/12) Seite 7

8 Mobility und Change Management 1 Change Management was war das noch? 2 Spannungsfelder in Mobile-Projekten 3 Change: Von der Anforderung zum Roll-out Seite 8

9 Spannungsfelder in Mobile -Projekten Praxisbeispiele DIE SPANNUNG STEIGT MIT DER KOMPLEXITÄT DER PROJEKTE Globale virtuelle Meetings Mobilisierung des Vertriebs Virtuelle Organisation Label UND DAMIT DER BEDARF FÜR EIN GEZIELTES CHANGE MANAGEMENT! Label Seite 9

10 Spannungsfelder in Mobile -Projekten Praxisbeispiel I Bsp. Fashion MOBILISIERUNG DES VERTRIEBS Aufgabe Datenerhebung auf der Fläche zur ad-hoc-reportgenerierung (z.b. zur Warensteuerung, Marketingplanung etc.) Treiber und Herausforderung Zeitersparnis ( Time to market ) Nähe zum Partner/Kunden Integration in nachgelagerte Prozesse Spannungsfelder Change Transparenz / Kontrollierbarkeit Leistungsmessung auf Mitarbeiterebene / Betriebsrat Rechtliche Restriktionen Veränderter Umgang mit Partnern/Kunden Seite 10

11 Spannungsfelder in Mobile -Projekten Praxisbeispiel II Bsp. Software GLOBALE ONLINE-MEETINGS Aufgabe Beseitigung nicht-technischer Effizienzblockaden Treiber und Herausforderung State-of-the-Art-Technik funktioniert einwandfrei Effizienz der Meetings sinkt Faktor Mensch einbeziehen Spannungsfelder Change Kulturelle Unterschiede Verhaltensregeln (aufstellen, akzeptieren und leben) Moderation Ergebnissicherung Selbstbewusstsein Seite 11

12 Spannungsfelder in Mobile -Projekten Praxisbeispiel III Bsp. Automotive (TEIL-)VIRTUALISIERUNG VON ABTEILUNGEN Aufgabe Teilvirtualisierung existierender Abteilungen: anyone, anytime, anywhere Treiber und Herausforderung Reaktion auf demographischen Wandel / Arbeitgeberattraktivität: Die Talente kommen nicht mehr zu uns Reibungslose und verlustfreie Evolution tradierter Abteilungen und Prozesse Spannungsfelder Change Teamgeist / Entfremdung Informelle Kommunikation (Unternehmens-)Kultur Kontrolle und Macht Stolz und Selbstverständnis Altersunterschiede / Medienkompetenz Seite 12

13 Mobility und Change Management 1 Change Management was war das noch? 2 Spannungsfelder in Mobile-Projekten 3 Change: Von der Anforderung zum Roll-out Seite 13

14 Mobility und Change Management 1 Change Management was war das noch? 2 Spannungsfelder in Mobile-Projekten 3.1 Systematisches Anforderungs-Management Seite 14

15 Systematisches Anforderungs-Management KEIN CHANGE MANAGEMENT OHNE SACHZWANG PROJEKTAUFTRAG Projekt-Sponsor > Projekt-Owner Projekt-Manager Leitung des Projektteams Spezifizierung fachlicher/technischer Anforderungen Koordination von Lieferanten Schnittstellenabstimmung etc. Projekt-Manager Projekt-Manager Projekt-Manager Change-Manager Change-Manager Change-Manager Change-Manager Spannungsfeld- Management : Auswirkungsanalyse Kommunikationskonzept Berater des Projekt- Managers etc. Projekt-Manager FEINKONZEPT UMSETZUNG Seite 15

16 Systematisches Anforderungs-Management KLASSISCHE PROJEKTROLLEN (GROßPROJEKTE) Projekt-Manager Fachlicher Leiter Technischer Leiter Fachlich komplexe Anforderungen Technisch komplexe Anforderungen Seite 16

17 Systematisches Anforderungs-Management PROJEKTROLLEN IN VERÄNDERUNGSINTENSIVEN PROJEKTEN (GROßPROJEKTE) Projekt-Manager Fachlicher Leiter Change-Manager Technischer Leiter Fachlich komplexe Anforderungen JE NACH UMFANG ALS EIGENSTÄNDIGE ROLLE oder VERANTWORTLICHE ZUORDNUNG ZU EXISTIERENDER ROLLE Technisch komplexe Anforderungen Seite 17

18 Systematisches Anforderungs-Management PROJEKTROLLEN IN VERÄNDERUNGSINTENSIVEN PROJEKTEN (GROßPROJEKTE) Projekt-Manager Fachlicher Leiter Change-Manager Technischer Leiter Fachlich komplexe Anforderungen JE NACH UMFANG ALS EIGENSTÄNDIGE ROLLE oder VERANTWORTLICHE ZUORDNUNG ZU EXISTIERENDER ROLLE Technisch komplexe Anforderungen Seite 18

19 Mobility und Change Management 1 Change Management was war das noch? 2 Spannungsfelder in Mobile-Projekten 3.2 Richtige Kommunikation neuer Prozesse und Situationen Seite 19

20 Richtige Kommunikation neuer Prozesse und Situationen SENSIBILITÄTSANALYSE UND KOMMUNIKATIONSMATRIX Wer ist betroffen? Welche Inhalte gibt es? Stakeholder-Analyse Content-Analyse Seite 20

21 Richtige Kommunikation neuer Prozesse und Situationen Bsp. Telekommunikation Stakeholder Vision Motivation Objectives Plan Project Status Benefits Impacts Top Management Directors COO Management Technology Product Management Static content Dynnamic content Customized content Employee External Partners Seite 21

22 Bsp. Telekommunikation Telekommunikation Richtige Kommunikation neuer Prozesse und Situationen Impacts Benefits Project Status Plan Objectives Vision Motivation Stakeholder Directors COO Top Management Change Management Klassische Projektinformation Management Customized content Dynnamic content Technology Static content Product Management Employee External Partners Seite 22

23 Richtige Kommunikation neuer Prozesse und Situationen Bsp. Telekommunikation SIEBEN+1 INFORMATIONSKATEGORIEN DECKEN ALLE BEDARFE DER STAKEHOLDER AB Klassifizierung der Informationen Categories Vision: Motivation Objectives: Results Project: Organisation Project: Planning Status: Progression Benefits: Add. Value Impacts: Concernment Buy In: Loyalty Why is the project conducted? What will be the result? Who does what? What is the plan? What is the actual status? What are the benefits for the stakeholders? What will change? What do I have to fear? Whose loyalty has to be gained? Vision Motivation Objectives Project Status Benefits Impacts Static Content Dynamic Content Customized Buy In Content Seite 23

24 Richtige Kommunikation neuer Prozesse und Situationen EINIGE BESONDERE SPANNUNGSFELDER BEI MOBILE -PROJEKTEN Alter Senior-Staff vs. Digital Natives Medienaffinität Generationenkonflikte VIPs Manager Know-how- Träger Graue Eminenzen Wer bedarf besonderer Aufmerksamkeit Wer darf auf keinen Fall verlorengehen Transparenz Betriebsrat Compliance Gesetze Wieviel ist gewollt? Wieviel ist erlaubt? Belastung & Distanz Anytime, anywhere Burnout Work-Life- Balance Regeln zum maßvollen Umgang Hinweise zum Umgang mit zunehmender Distanz Seite 24

25 Mobility und Change Management 1 Change Management was war das noch? 2 Spannungsfelder in Mobile-Projekten 3.3 Roll-Out neuer Arbeitsprozesse gezielt steuern Seite 25

26 Roll-Out neuer Arbeitsprozesse gezielt steuern DER KOMMUNIKATONSPLAN ALS BINDEGLIED ZUM ROLLOUT Medien Stakeholder Kommunikationsplan nach Kalenderwochen Events Seite 26

27 Roll-Out neuer Arbeitsprozesse gezielt steuern DER KOMMUNIKATONSPLAN ALS BINDEGLIED ZUM ROLLOUT Medien Roll-out Kommunikationsplan nach Kalenderwochen Stakeholder Events Seite 27

28 Roll-Out neuer Arbeitsprozesse gezielt steuern UNTERSTÜTZENDE LEISTUNGEN DES CHANGE MANAGEMENTS Medien PM-Support Treiber für Pilotierung Mitarbeiter- Hotline Roll-out Konflikt- Management Stakeholder Kommunikationsplan nach Kalenderwochen Abstimmung mit Personalabteilung zu Qualifikationen, Personalsuche etc. Events Validierung und Anpassung Kommunikationskonzep t Schulungen zur Selbstorganisation Seite 28

29 Solange es den Menschen nicht als App gibt WIRD CHANGE MANAGEMENT NÖTIG SEIN Seite 29

30 Grundsatz für die Einführung mobiler Systeme MOBILE PROJEKTE SIND KEINE IT-PROJEKTE Seite 30

31 Mobility und Change Management - Zusammenfassung 1. Spannungsfelder identifizieren 2. Klare Verantwortung für das Change Management definieren 3. Stakeholder analysieren und Anforderungen ableiten Kommunikationsplan aufstellen Planung, Umsetzung und Roll-out aktivsteuern und begleiten Seite 31

32 Wir bringen Ihren Change zum Erfolg BAUMGARTNER&CO. Oliver Hein Managing Partner Neuer Wall 72 D Hamburg T F M Mail:

33 Welche Trends sind die Ursache für fundamentale Veränderungen in Unternehmen? Demografie Komplexität Flexibilisierung Informationstechnologie Web Konvergenz der Medien Verringerung Time to Market Megatrends Umwelt Ergänzende Trends Arbeitsmarkt - War for Talent Virtuelle Organisationen Work-Life Balance Seite 33

34 Kommunikationstechnik und Change Management Evolution der mobilen Endgeräte u. Applikationen Collaboration-Tools Mobilfunk: bezahlbare Datenflatrates und LTE Web 2.0 Mobilfunk mit UMTS Web 1.0 Mobilfunk mit niedrigen Datenbandbreiten Seite 34

35 Die Kommunikationstechnik fordert das Change Management Evolution der mobilen Change Endgeräte 3.0 u. Applikationen Collaboration-Tools Datenflatrates im Mobilfunk Web 2.0 Change 2.0 Mobilfunk mit UMTS Web 1.0 Change 1.0 Mobilfunk mit niedrigen Datenbandbreiten Seite 35

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