Konsumenten-Empowerment 2.0

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1 enten-empowerment 2.0 enten-empowerment 2.0 Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) Berlin,

2 enten-empowerment 2.0 Relevanz

3 enten-empowerment 2.0 Veränderungen im Nachhaltigkeitsmarkt Bio-Nische Ökos Megatrend Bio goes mainstream Anbieterseite Kommunikationswettbewerb mit grünen Themen Nachfrageseite Die neuen Ökos (LOHAS)

4 enten-empowerment 2.0 Relevanz: Das Internet ist im Jahre 2010 ein etabliertes Medium.* 69% aller Deutschen nutzen das Internet. 73,5 Prozent der Internetnutzer sind seit mehr als drei Jahren im Netz. 97,7 Prozent aller Internetnutzer haben schon einmal Produktinformationen im Internet recherchiert.

5 enten-empowerment 2.0 Relevanz: Social-Web-Dienste werden Standard im Kommunikations-Mix Nutzung von Social Media in der deutschen Wirtschaft: * 73% Twitter 63% Youtube 50% Facebook 30% Corporate Blog *

6 enten-empowerment 2.0 Innovationszyklen der Medienlandschaft verkürzen sich extrem. Radio benötigte 38 Jahre, um 50 Mio Nutzer zu erreichen Facebook erreicht in 9 Monaten 100 Mio Nutzer Täglich entstehen neue Social Web Anwendungen

7 enten-empowerment 2.0 Relevanz: Marketing in LOHAS Märkten. Nachhaltigkeitsorientierte Menschen / LOHAS nutzen das Internet überproportional. * LOHAS besitzen starke soziale Netzwerke. * Spiegel Verlag Spielel der Werbeträger LOHAS / Lifestyles of Health and Sustainability 2008

8 enten-empowerment 2.0 Struktur der Cultural Creatives (LOHAS) nach Paul Ray.

9 enten-empowerment 2.0 Zwei strategische Ansätze für den gesellschaftlichen Wandel. PULL Attraktivität PUSH Empfehlung

10 enten-empowerment 2.0 Das Social Web Vom -Internet zum Mitmachnetz

11 enten-empowerment 2.0 Technik und Kultur des Web 2.0s Das Social Web ist mehr als die Summe der technischen Anwendungen. Es ist die Kulturrevolution vom -Internet zum Mitmach-Web. Das Social Web fördert die Transparenz der Märkte. Die Gespräche im Social Web sind unkontrolliert und unorganisiert. Es entsteht eine neue entenmacht über eine Schwarm-Intelligenz.

12 enten-empowerment 2.0 Social Networks als zentrale Tools des Social Webs. Zusammenschluss von Menschen in Online-Netzgemeinschaften / Communities. Funktionen: Profilerstellung, Adressbuch, Versand von Nachrichten, Benachrichtigungen bei Statusänderungen, Blogfunktionen. Veröffentlichung von persönlichen Inhalten wie Bilder, Videos, Links etc Beispiele: Facebook, StudiVZ, wer-kennt-wen, XING

13 enten-empowerment 2.0 Motivation der Menschen zur Nutzung des Social Webs Beziehungen pflegen Informationen erhalten Meinungen austauschen

14 enten-empowerment 2.0 Das Social Web ist kein Nischenphänomen mehr. 51% der deutschen Internetnutzer sind in einem sozialen Netzwerk aktiv (international 67%) * 70 Prozent der Befragten wollen ihrem sozialen Netzwerk für immer treu bleiben. ** * ** ***

15 enten-empowerment 2.0 Auswirkungen auf die Märkte

16 enten-empowerment 2.0 Medien-Revolution oder einfach nur dumm? Man muss sich darauf einlassen, um eine Idee davon zu bekommen, was da passiert Es ist eine eigene Welt mit eigenem Publikum, eigenen Spielregeln, Flachem und Anspruchsvollem, Tops und Flops. (MDR Intendant Udo Reiter)* Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten. (Trigema Chef Wolfgang Krupp) ** * **

17 enten-empowerment 2.0 Fazit: Nur wer Teil des Gesprächs ist, kann es beeinflussen. Das Social Web ermöglicht ganz neue Formen der Kommunikation zwischen Kunden, Unternehmen, NGOs, Mitarbeitern, Politikern, und Bürgern Unternehmen müssen auf die ungewohnten Anfragen der Communities reagieren Die Auswirkungen der Demokratie 2.0 auf die Politik stehen erst am Anfang.

18 enten-empowerment 2.0 Strategische Empfehlungen an die Unternehmenskommunikation. Gesprächsanlässe bieten. Mitreden lassen, zuhören, Aufmerksamkeit teilen. Unterstützung, die eigene Botschaft zu verbreiten.

19 enten-empowerment 2.0 Empfehlungsmarketing im Social Web

20 enten-empowerment 2.0 Kosumenten vertrauen der Empfehlung anderer mehr als klassischen Medien. Studien belegen, dass direkte enten-empfehlungen die wirksamste Art ist, Informationen zu verbreiten. Selbst anonyme Meinungen aus dem Internet sind glaubhafter als Werbung. Das Social Web empowert enten, Informationen einfach und authentisch zu teilen.

21 enten-empowerment 2.0 Pull-Marketing Sorgen Sie dafür, dass authentische Kunden-Meinungen im Internet generiert werden. Tools: Social Media wie youtube, flickr, facebook Beispiele: Dr.Hauschka Produkttest-Videos, Weleda Blogger-Events, Hess-Natur Video-Botschafter

22 enten-empowerment 2.0 Pull: Anregung von Berichten mit authentischen Produkerfahrungen. Direkte Ansprache von Multiplikatoren Pressearbeit 2.0: Neue Meinungsführer zum Dialog einladen Wettbwerbe initieren und Beiträge über Social Media Plattformen abwicklen (z.b. Fotos, Videos)

23 enten-empowerment 2.0 Push-Marketing: Regen Sie aktiv Gespräche zwischen Kunden an. Tools: Events Beispiel: Dr.Hauschka Homeparties

24 enten-empowerment 2.0 Ziele einer Mund-Propaganda-Kampagne Steigerung der Markenbekanntheit über Aufbau einer Brand Community Online und / oder Offline. Meinungsführer / Beeinflusser identifizieren. Beziehungen und Dialoge zu Meinungsführer / Beeinflusser aufbauen. Anregung zum Customer-Generated-Content im Netz

25 enten-empowerment 2.0 Exkurs: Beeinflusser: Soziodemografie, Mediennutzung und Themen. Beeinflusser gibt es in allen Alters- und Milieuschichten. Beeinflusser haben ein normales Mediennutzungsverhalten auch im Social Web. Beeinflusser gibt es in allen Themengebieten sie sprechen nur deutlicher darüber. Sie sind Experten in einem Segment z.b. in ihrem Hobby oder einer Lebensphase wie z.b. Baby. Quelle: Icom USA, März 2010: Studie THE INFLUENCER: A CONSUMER VOICE WITH LEGS

26 enten-empowerment 2.0 Beeinflusser sind extrovertiert und sozial anerkannt. Sie besitzen Authorität und werden häufiger um ihre Meinung bei Kaufentscheidungen gefragt. Die meisten Empfehlungen finden im realen Leben statt. Quelle: Icom USA, März 2010: Studie THE INFLUENCER: A CONSUMER VOICE WITH LEGS

27 enten-empowerment 2.0 Vorteile / Nutzen einer Mund-Propaganda-Kampagne Glaubhafteste Form der Kommunikation unter Kunden. Keine Streuverluste durch Verfehlung der Zielgruppe. Starkes Involvement: Es nehmen nur Menschen teil, die Lust dazu haben und freiwillig mitmachen wollen. Aufbau einer starken Beziehung und Bindung zur Marke.

28 enten-empowerment 2.0 FAZIT

29 enten-empowerment 2.0 PR 1.0 = Tue Gutes und rede darüber. Nachricht Zuhörer

30 enten-empowerment 2.0 PR 1.0 = Tue Gutes und lasse darüber reden. Nachricht Zuhörer

31 enten-empowerment 2.0 und ein Social Business. DANKE Christoph Harrach

32 enten-empowerment 2.0 und ein Social Business. CONNECT twitter.com/karmakonsum facebook.com/karmakonsum flickr.com/karmakonsum youtube.com/karmakonsum xing.com/profile/christoph_harrach

Inhalt Vorwort 1. Was sind Social Media? 2. Kontakte pflegen mit XING 3. Twitter 4. Facebook & Co.

Inhalt Vorwort 1. Was sind Social Media? 2. Kontakte pflegen mit XING 3. Twitter 4. Facebook & Co. Inhalt Vorwort 6 1. Was sind Social Media? 8 Social Media was steckt dahinter? 9 Wie funktionieren Social Media? 12 Risiken und Nebenwirkungen: Wie schützen Sie sich? 13 2. Kontakte pflegen mit XING 20

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