Vorauszusetzende Kompetenzen fachlich: Lesen und Verstehen sowie Schreiben eines kurzen französischen Textes.

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1 Modulbeschreibung Schularten: Fächer: Zielgruppen: Autorin: Zeitumfang: Realschule; Gymnasium Französisch (RS); Französisch (Gym); fachunabhängig (RS); fachunabhängig (Gym) 10 (RS), 10 (Gym), Kursstufe (Gym) Ingrid Stritzelberger Drei bis vier Stunden In dieser Unterrichtseinheit wird den Schülerinnen und Schülern - nach Klärung des Wortschatzes - ein eigener Zugang zu einem Gedicht ermöglicht, der nicht von der Lehrperson vorgegeben wird. Die Jugendlichen interpretieren das Gedicht an, indem sie einzelne Szenen nachspielen und diese mit der Digitalkamera fotografieren. Mit einem Minidisk-Rekorder nehmen sie das Gedicht auf und fügen der selbstablaufenden Powerpoint-Präsentation eine französische Kurzinterpretation hinzu. Diese Unterrichtseinheit ist so konzipiert, dass sie auch mit Gedichten in anderen Fremdsprachen (Englisch, Spanisch, Russisch...) im Unterricht umgesetzt werden kann. (Modulbild: igorschwarzmann/flickr Creative Commons-by-sa) Vorauszusetzende Kompetenzen fachlich: Lesen und Verstehen sowie Schreiben eines kurzen französischen Textes. Vorauszusetzende Kompetenzen methodisch: Umgang mit einem einfachen französischen Gedicht. Angestrebte Kompetenzen: Fachlich: Eine schriftliche französische (oder anderssprachigen) Interpretation erstellen können; ein Gedicht vortragen können. Methodisch: Ein Gedicht in Bilder umsetzen können; eine Präsentation erstellen und vorführen können; eigene Interpretation in Diskussion vertreten. Ergebnissicherung/Leistungsmessung: Präsentation 1

2 Unterrichtsverlauf Vorbemerkung zu den benötigten Medien/Software: Zwei bis vier Digitalkameras, ein Minidisk-Rekorder, vier Computer / Laptops mit Präsentations-Software, Bildbearbeitungssoftware (z.b. IrfanView), eventuell ein einfaches Tonschnittprogramm (z.b. Goldwave). 1. Stunde - Gedicht lesen und Wortschatz klären Im Plenum: Die Lehrperson liest das Gedicht (AB Gedicht: Dejeuner) vor. Im Anschluss wird das Vokabular geklärt und die Klasse in vier Gruppen eingeteilt. Gruppenarbeit: Zunächst wird das Arbeitsblatt: Anweisung für die Gruppenarbeit ausgeteilt. Dem folgt die inhaltliche Klärung des Gedichts. Durch die Absprache, was fotografiert werden soll, entsteht die Interpretation der jeweiligen Gruppe. Einteilung innerhalb der Gruppe: Aufteilung der Gruppe in zwei Schauspieler, Kamerateam sowie Sprecher oder Sprecherin. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich einen geeigneten Ort für die Aufnahmen (Tipps zum Thema finden Sie unter der URL: Digitale Fotografie). Während "Schaupieler" und "Kamerateam" mit den Fotoaufnahmen beschäftigt sind, üben die "Sprecher" der Gruppen gemeinsam mit der Lehrkraft den Text des Gedichts. Ein aussagekräftiger Vortrag wird angestrebt. Dann nimmt der Sprecher den Text des Gedichts mit Minidisk-Rekorder auf - falls nötig mit Unterstützung der Lehrerin oder des Lehrers. Die Tondatei wird auf den Rechner der jeweiligen Gruppe eingespielt. Tipps und Tricks zum Thema Töne finden Sie unter der URL: Audiotechnik und URL: Medienwerkstatt - Lehrerfortbildungsserver. Sofern erforderlich, schneiden im Tonschnitt erfahrene Schülerinnen oder Schüler die Aufnahme und bereinigen sie von Versprechern. Gegebenenfalls kann diese Aufgabe auch die Lehrkraft übernehmen, solange die Fototeams unterwegs sind. Sobald die Fototeams ihre Aufnahmen gemacht haben, übertragen sie das Bildmaterial auf die Rechner und sichten die Aufnahmen. 2. Stunde - PowerPoint-Präsentation lernen und erstellen Falls die Klasse im Umgang mit PowerPoint noch unsicher ist, wird diese Schulstunde für eine Kurzeinführung verwendet: Erstellen einer Präsentation, Einfügen einer neuen Folie, Folienhintergrund, 2

3 Aufziehen eines Textfeldes, Einfügen von Bildmaterial, Folienübergang, Einbindung einer Tondatei. Ausführliche Informationen zum Thema "Präsentieren" gibt es über die URL: Medienwerkstatt - Lehrerfortbildungsserver. Sofern die Klasse bereits mit Powerpoint umgehen kann, wird direkt am Gedicht weitergearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Fotos mit dem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm "IrfanView" und konvertieren sie in eine vorführfreundliche Größe (600x800 Pixel). Sie verteilen je nach Anzahl der erstellten Fotos den Gedichttext auf Folien (sechs bis zwölf Stück, ohne Vor-, Nachspann und Kurzinterpretation). Währenddessen erstellen zwei Schülerinnen oder Schüler aus der jeweiligen Gruppe die schriftliche französische Interpretation für den Nachspann. Hier gibt es Beispiele (Sachinformation: Beispiel - Gedichtinterpretation) für verschiedene Interpretationen von Schülerinnen und Schülern. Dazu eine ausführliche Anleitung für das Bildbearbeitungsprogramm "IrfanView" (unter der o.g. URL: Medienwerkstatt Lehrerfortbildungsserver). 3. Stunde - Gruppenarbeit - PowerPoint Die Schülerinnen und Schüler fügen der Präsentation Titel, Abspann und Interpretation in französischer Sprache hinzu. Dann wird der Ton (das mit dem Minidisk-Rekorder aufgenommene Gedicht) eingebunden. Am besten man startet mit Folienübergang zum Titel und lässt dann durchlaufen (selbstverständlich kann das Gedicht auch als Einzelelement aufgenommen und eingebunden werden, aber das erfordert mehr Zeit.) Jetzt bestimmen die Schülerinnen und Schüler beim automatischen Folienübergang passend zum gesprochenen Text - wie viele Sekunden die jeweilige Folie steht. Plenum: Präsentation der Ergebnisse durch jeweils zwei Teammitglieder vor der Klasse, anschließend Diskussion der Interpretationen. 3

4 Bildungsplanbezug Realschule Französisch 3. UMGANG MIT TEXTEN mündliche und schriftliche Sach-, Gebrauchs- und fiktionale Texte mittleren Schwierigkeitsgrades hörend oder lesend aufnehmen: sie inhaltlich erschließen, sie in ihrem Sinnzusammenhang verstehen und dieses Verständnis belegen, ihren Kerngehalt erkennen, ihre Textinhalte in verschiedener Form wiedergeben, gliedern, untersuchen und bearbeiten, die Textaussage und die Absicht des Verfassers erkennen und in eigenen Worten wiedergeben 4. KULTURELLE KOMPETENZ Soziokulturelles Wissen ihr Orientierungswissen bezüglich der Alltagskultur, der sprachlichen, gesellschaftlichen und politischen Konventionen in Frankreich und weiterer frankophoner Länder bezogen auf Europa anwenden. 5. METHODENKOMPETENZ Medienkompetenz und Präsentation multimediale Lernmittel anwenden; Visualisierungstechniken anwenden; Sachverhalte und Arbeitsergebnisse mit traditionellen und modernen Präsentationsmedien dokumentieren und präsentieren. (Aus: Bildungsplan 2004 Realschule, Kompetenzen und Inhalte für Französisch; Klasse 10; Seite 92 bis 94) 4

5 Gymnasium Französisch, 1. und 2. Fremdsprache 3. UMGANG MIT TEXTEN im Unterricht gehörte und gelesene Texte schriftlich verarbeiten: Notizen machen, gliedern, zusammenfassen, zu Textaussagen begründend Stellung nehmen; frequente Textsorten erkennen und klar erkennbare Aussageabsichten verstehen; mit einfacheren Texten kreativ umgehen, indem sie sie nach Vorgaben umgestalten, die Textsorte oder die Erzählperspektive ändern oder Leerstellen füllen. 4. KULTURELLE KOMPETENZ Soziokulturelles Wissen Die Schülerinnen und Schüler verfügen über Kenntnisse, um mit frankophonen Sprechern altersgemäß und situationsgerecht kommunizieren zu können. Sie kennen die Geografie Frankreichs in Grundzügen und haben nähere Kenntnisse über eine Region in Frankreich und ein frankophones Land. Sie haben (weitere) Kenntnisse erworben über soziale, politische und kulturelle Gegebenheiten, die das Leben gleichaltriger Jugendlicher in Frankreich prägen. Ebenso verfügen sie über Einblicke in ausgewählte Aspekte der Geschichte Frankreichs. Sie kennen die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit für Europa. 5. METHODENKOMPETENZ Medienkompetenz und Präsentation moderne Kommunikationsmedien nutzen; Standardsoftware (Textverarbeitung/Präsentationssoftware) inhaltlich adäquat nutzen; Sachverhalte im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren (Collage, Wandzeitung, Overheadfolie). (Aus: Bildungsplan 2004 Gymnasium, Kompetenzen und Inhalte für Französisch; Klasse 10; Seite 139 bis 140) Kursstufe Französisch, 1. und 2. Fremdsprache 3. UMGANG MIT TEXTEN 5

6 (literarische) Text(auszüg)e und Kleinformen vortragen und szenisch gestalten. 4. KULTURELLE KOMPETENZ Interkulturelle Kompetenz sich mit authentischen literarischen Werken des französischsprachigen Kulturraums vor dem Hintergrund der eigenen Lebens- und Erfahrungswelt vergleichend auseinander setzen durch Empathie beziehungsweise Abgrenzung 5. METHODENKOMPETENZ Medienkompetenz und Präsentation moderne Kommunikationsmedien nutzen; Standardsoftware (Textverarbeitung/Präsentationssoftware) inhaltlich adäquat nutzen; Sachverhalte im Rahmen der behandelten Themen und eigener Interessengebiete präsentieren (Wandzeitung, Overheadfolie, Thesenpapier) (Aus: Bildungsplan 2004 Gymnasium, Kompetenzen und Inhalte für Französisch; Kursstufe; Seite 143 bis 144) Ausführliche Informationen zum Bildungsplan gibt es unter Bildung stärkt Menschen. 6

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