Gicht. wo stehen wir? Ralph Melzer, Rheumatologie Luzerner Kantonsspital

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Gicht. wo stehen wir? Ralph Melzer, Rheumatologie Luzerner Kantonsspital 14.3.14"

Transkript

1 Gicht wo stehen wir? Ralph Melzer, Rheumatologie Luzerner Kantonsspital

2 Was ist Gicht? Harnsäure > Löslichkeitsgrenze (ca % genetisch determiniert) Bildung von Harnsäure-Kristallen Akut: heftige Schmerzschübe, ausgelöst durch entzündliche Reaktion Chronisch: Ablagerungen von Harnsäure-Kristall- Ansammlungen (Tophus) mit Arrosion von Knochen/Gelenken

3 Gicht oder nicht? Wie diagnostiziere ich heute? Wie vor 200 Jahren...???: bei typischer klinischer Situation mit rezidivierenden Podagra-Episoden und Hyperurikämie ist die Diagnose mit recht guter Sicherheit zu stellen, aber... James Gillray ( ) britischer Karikaturist

4 Gicht oder nicht? Septische Arthritis? Gicht? Phlegmone? Bursitis olecrani? Rheumatoide Arthritis? Pseudo-Gicht/CPPD?

5 Gicht oder nicht? Definitive Diagnose mit: Nachweis von HarnsäureKristallen im Gelenk-Punktat oder im Tophus-Aspirat

6 Gicht oder nicht? Was bringen Bilder? punched out lesions Harnsäure-Auflagerungen CPPD-Einlagerungen

7 Gicht oder nicht? So einfach ist das... (Dual Energy CT: DECT) Gicht ist grün!

8 Aber cave DECT: (nur für Nachweis von dichten Tophi) Melzer, Pauli, Treumann, Krauss, Semin Arthr Rheum 2014

9 Gicht oder nicht? Gelenkspunktat Zellzahl (EDTA) Kristalle (nativ) Bakteriologie (steril, nativ) Harnsäure-Messung (im Anfall bei ca. 1/3 normal) Ev. Röntgen (Füsse/Hände)

10 Wissen wir was wir tun? The prevalence of predefined mismanagement of acute gout attacks (no drug treatment, analgesic alone, urate lowering therapy without prophylaxis) was over two times greater with physician management than with patient self management. (Neogi et al., J Rheumatol 2006)

11 Was sollen wir tun? Langfristige Harnsäure-Senkung bei >2 Attacken/Jahr oder Tophi Ziel Harnsäure < 300 -> 360ymol/l Löslichkeitsgrenze (kontrollieren!) Anfallsprophylaxe über ca. 6 Mte mit Colchicin 0,5-1,0mg/d, (NSAR, oder Steroiden p.o.) heftige Schmerzschübe, ausgelöst durch entzündliche Reaktion wegen Harnsäurekristallen Sofortige Behandlung der akuten Gichtarthritiden mit Steroiden p.o./i.a., NSAR

12 Gibt es Neues? Standard Allopurinol: Start low, go slow, go high and long Beginn mit 100mg/d, dann ca. alle 2-4 Wochen um 100mg steigern (bis 900mg!) (pro +100mg Allopurinol Harnsäuresenkung um ca ymol/l) Stamp et al., Arthritis Rheum Agabiti et Grassi, Curr Med Res Opin 2013

13 Problem Niereninsuffizienz Anpassen der Anfangs-Allopurinoldosis: bei GFR > 60ml/min: 100mg/Tag > 30ml/min: 50mg/Tag < 5ml/min: 50mg/Woche Stamp et al., Arthritis Rheum 2012

14 Problem Hypersensitivitätsreaktion 1-2% haben Allopurinol-Reaktion (Exanthem), volles Hypersensitivitätssyndrom sehr selten (v.a. Asiaten, v.a. zu Beginn der Therapie) Risiko whs abhängig von Start-Dosis (nicht von der Höhe der Erhaltungsdosis) Kim et al., Arthritis Care Res Ramasamy et al., Drug Saf 2013

15 Gibt es Neues? Febuxostat (Adenuric ): Auch Xanthinoxidase-Hemmer (1x mg/d) In CH nicht erhältlich (KoGu, F, D, Tageskosten ca. 1,50 CHF) Auch bei Niereninsuffizienz (bis GFR 30ml/min) Interaktion mit Imurek (wie Allopurinol)

16 Gibt es Neues? Urikosurika: Probenecid (Santuril ) nicht bei GFR < 50ml/min; Interaktionen! Losartan (Cosaar ) Fenofibrat (Lipanthyl ) Vitamin C >500mg/d

17 Gibt es Neues? Harnsäuresenkung: Uricase-Therapie: Abbau von Harnsäure zu Allantoin (Fasturtec iv ) Anfallsbehandlung/-Prophylaxe: Interleukin 1-Antagonisten (Anakinra sc, Ilaris iv )

18 Nicht vergessen Diät (senkt Harnsäure um ca. 20%) Choi et al., Curr Opin Rheumatol 2010

19 Killer Hyperurikämie? Harnsäure ist ein unabhängiger Prädiktor für Mortalitätserhöhung bei: Stroke Diabetes mellitus II KHK mit Hypertonie Herzinsuffizienz Agabiti et Grassi, Curr Med Res Opin 2013

20 Killer Hyperurikämie? Harnsäure ist möglicherweise nur der Marker für oxidativen Stress Harnsäure (Antioxidans im Blut) Xanthin-Oxidase freie Radikale Agabiti et Grassi, Curr Med Res Opin 2013

21 Zusammenfassung Ursache für Gicht ca. 50% genetisch Diagnostik-Goldstandard: Punktat Allopurinol immer noch firstline-therapie, aber: go low, go slow, go high (Start 100mg/d, dann alle 2-4 Wochen um 100mg steigern, auch bis >>300mg/d) Alternativen: XOH Adenuric, US Santuril, (Fasturtec ) Milchprodukte sind gut, Fruchtsäfte schlecht Harnsäure muss kontrolliert werden (Ziel<360ymol/l) Hyperurikämie alleine (noch?) nicht behandeln

Gicht. Thomas Daikeler Rheumatologie USB

Gicht. Thomas Daikeler Rheumatologie USB Gicht Thomas Daikeler Rheumatologie USB Fallbeispiel 66 Jähriger Patient Seit 2 Tagen stärkste Schmerzen im linken Knie Am WE zuvor Familienfeier mit Alkohol reichhaltiges Essen Lokal Schwellung & Überwärmung

Mehr

Die Gicht lästig, aber behandelbar

Die Gicht lästig, aber behandelbar Die Gicht lästig, aber behandelbar Adrian Forster a, Andreas Krebs b a Klinik St. Katharinental, Diessenhofen b Praxis für Rheumatologie, Kloten, und Rheumaklinik, UniversitätsSpital Zürich Quintessenz

Mehr

Gicht im Griff: Lifestyle, Ernährung und Medikamente. Frau Stefanie Bürge Ernährungsberaterin BSC BFH Dr. med. Patric Gross

Gicht im Griff: Lifestyle, Ernährung und Medikamente. Frau Stefanie Bürge Ernährungsberaterin BSC BFH Dr. med. Patric Gross + Gicht im Griff: Lifestyle, Ernährung und Medikamente Frau Stefanie Bürge Ernährungsberaterin BSC BFH Dr. med. Patric Gross Gicht: chronische Erkrankung in 4 Stadien SymptomaPsche Hyperurikämie asymptomapsche

Mehr

Hyperurikämie und Gicht

Hyperurikämie und Gicht Berlin, 05.06.2014 Hyperurikämie und Gicht Standort Wannsee Standort Buch Prof. Dr. Andreas Krause Immanuel Krankenhaus Berlin Klinik für Innere Medizin Abteilung Rheumatologie und Klinische Immunologie

Mehr

Gicht und die Gelenke - Neues über eine alte Erkrankung

Gicht und die Gelenke - Neues über eine alte Erkrankung Gicht und die Gelenke - Neues über eine alte Erkrankung Prof. Bernhard Manger Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg Berühmte Persönlichkeiten mit Gicht Numquam poeta nisi podager. Ohne Gicht

Mehr

Ulrich Walker. Rheumatologische Universitäts-Poliklinik im Felix Platter Spital

Ulrich Walker. Rheumatologische Universitäts-Poliklinik im Felix Platter Spital Ulrich Walker Rheumatologische Universitäts-Poliklinik im Felix Platter Spital Sogar Sue hatte Gicht und starb im Alter von 28 Jahren Rothschild BM "Tyrannosaurs suffered from gout" Nature 1997 Prävalenz

Mehr

2 State of the art lectures

2 State of the art lectures Sogar Sue hatte Gicht Gicht Prof. Ulrich Walker Rheumatologische Universitäts-Poliklinik im Felix Platter Spital und starb im Alter von 28 Jahren Rothschild BM "Tyrannosaurs suffered from gout" Nature

Mehr

Gicht und Pseudogicht. Adrian Forster Klinik St. Katharinental Diessenhofen

Gicht und Pseudogicht. Adrian Forster Klinik St. Katharinental Diessenhofen Gicht und Pseudogicht Adrian Forster Klinik St. Katharinental Diessenhofen Gicht (Gillray J, 1799) Harnsäure-Metabolismus De Novo Synthese Nahrung Schwache Säure Purin-Präkursoren Purin-Nukleotide ATP

Mehr

KURZVERSION Epidemiologie, Ursachen Diagnostik... 3

KURZVERSION Epidemiologie, Ursachen Diagnostik... 3 GUIDELINE Gicht Inhaltsverzeichnis KURZVERSION... 2 1. Epidemiologie, Ursachen... 3 2. Diagnostik... 3 3. Therapie... 4 3.1. Gichtanfall... 4 3.2. chonische Hyperurikämie /Anfallsprophylaxe... 4 4. Literatur

Mehr

MEDIZINISCHE HOCHSCHULE HANNOVER Abteilung Rheumatologie Direktor: Prof. Dr. H. Zeidler Zentrum Innere Medizin

MEDIZINISCHE HOCHSCHULE HANNOVER Abteilung Rheumatologie Direktor: Prof. Dr. H. Zeidler Zentrum Innere Medizin MEDIZINISCHE HOCHSCHULE HANNOVER Abteilung Rheumatologie Direktor: Prof. Dr. H. Zeidler Zentrum Innere Medizin Therapie der Arthritis urica I. Akuter Gichtanfall: 1. NSAR Mittel der 1. Wahl Bevorzugt Präparate

Mehr

Perikarditis - Was sagen die neuen Leitlinien?

Perikarditis - Was sagen die neuen Leitlinien? Perikarditis - Was sagen die neuen Leitlinien? M. Pauschinger Ärztlicher Leiter Universitätsklinik für Innere Medizin 8 Schwerpunkt Kardiologie Paracelsus Medizinische Privatuniversität Nürnberg EHJ 2015,

Mehr

Gicht. Das Zipperlein der Wohlstandsgesellschaft

Gicht. Das Zipperlein der Wohlstandsgesellschaft Das Zipperlein der Wohlstandsgesellschaft M00-M25 Arthropathien Klassifizierung Gicht ICD-10 M05-M14 Entzündliche Polyarthropathien M10 Gicht M10.0 Idiopathische Gicht M10.1 Bleigicht M10.2 Arzneimittelinduzierte

Mehr

Herz- und Niereninsuffizienz

Herz- und Niereninsuffizienz Herz- und Niereninsuffizienz Michael Mayr, Thilo Burkard Nephrologie, Kardiologie und Medizinische Poliklinik ACE-Inhibitoren oder Angiotensin-Rezeptor- Antagonisten (ARB) und Kreatininanstieg Ein Anstieg

Mehr

Chronische Niereninsuffizienz. Nicht jeder der pinkelt hat auch gesunde Nieren.

Chronische Niereninsuffizienz. Nicht jeder der pinkelt hat auch gesunde Nieren. Chronische Niereninsuffizienz Nicht jeder der pinkelt hat auch gesunde Nieren. Chronische Niereninsufizienz 1) 1) Was hat sich nicht geändert? 2) 2) Was hat sich geändert? 3) 3) Was könnte sich ändern?

Mehr

Herz und Niereninsuffizienz

Herz und Niereninsuffizienz Herz und Niereninsuffizienz MTE 418 Michael Mayr, Nephrologie Thilo Burkard, Kardiologie & Medizinische Poliklinik USB ACE-Inhibitoren oder Angiotensin-Rezeptor- Antagonisten (ARB) und Kreatininanstieg

Mehr

Depression im Alter. Dr. med. Ch. Alber Dr. med. M. Hafner

Depression im Alter. Dr. med. Ch. Alber Dr. med. M. Hafner Depression im Alter Dr. med. Ch. Alber Dr. med. M. Hafner Definition Depression (ICD 10) Hauptsymptome Gedrückte Stimmung, Freud-und Intressenlosigkeit, verminderter Antrieb und rasche Ermüdbarkeit Weitere

Mehr

Behandlungsstrategien bei Psoriasis

Behandlungsstrategien bei Psoriasis Behandlungsstrategien bei Psoriasis Nikhil Yawalkar Universitätsklinik für Dermatologie Inselspital, Bern Psoriasis Mild (70-75%) Mittelschwer bis schwer (25-30%) PASI BSA DLQI > 10 % Mrowietz et al. Arch

Mehr

Was Sie über Gicht wissen sollten

Was Sie über Gicht wissen sollten Was Sie über Gicht wissen sollten Wichtige Aspekte zusammengefasst diese Seite bitte herausklappen. Die mit dem Regenbogen Patienteninformation Wichtig Was ist Gicht? Vieles können Sie selber tun, um Komplikationen

Mehr

Einsatz neuer Medikamente: GLP1-Analoga & DPP4-Hemmer

Einsatz neuer Medikamente: GLP1-Analoga & DPP4-Hemmer 16. Welt Diabetes Tag an der Charité Einsatz neuer Medikamente: GLP1-Analoga & DPP4-Hemmer Lenka Bosanska Was bedeutet: GLP-1 DPP-4 Hormone des Glucosestoffwechsels Pankreas (Bauchspeicheldrüse) Insulin

Mehr

Abkürzungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis i Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 1 2. Die Granulomatose mit Polyangiitis... 3 3. Methoden...14 4. Patienten Krankengeschichte und Auswertung...17 5. Klinische Untersuchungsergebnisse...97

Mehr

Ulrich Dendorfer Klinik für Nieren, Hochdruck und Rheumaerkrankungen

Ulrich Dendorfer Klinik für Nieren, Hochdruck und Rheumaerkrankungen Ulrich Dendorfer Klinik für Nieren, Hochdruck und Rheumaerkrankungen Warum gibt es überhaupt Hyperurikämie beim Menschen? wegen der Evolution! Urat Oxidase Gabison et al. Acta Crystallogr D Biol Crystallogr

Mehr

Amiodaron und Schilddrüse

Amiodaron und Schilddrüse Amiodaron und Schilddrüse Stefan Bilz Endokrinologie, Diabetologie, Osteologie Kantonsspital St. Gallen Amiodaron- Nebenwirkungen Cornea - Ablagerungen > 90 % Photosensitivität 25 75 % Blau-grau Verfärbung

Mehr

Glomeruläre Filtrationsrate nimmt ca ml/min/1,73 m 2 pro Altersdekade ab (Delanaye et al. 2012)

Glomeruläre Filtrationsrate nimmt ca ml/min/1,73 m 2 pro Altersdekade ab (Delanaye et al. 2012) 1 2 3 Glomeruläre Filtrationsrate nimmt ca. 6 12 ml/min/1,73 m 2 pro Altersdekade ab (Delanaye et al. 2012) Faktor für die Dosisanpassung ist abhängig von der extrarenalen Elimination (Q 0 ) und der Nierenfunktion:

Mehr

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle DMP - Intensiv Seminar Lernerfolgskontrolle A DIABETES 1. Für einen 84 jährigen Mann mit Diabetes mellitus Typ 2, Herzinsuffizienz bei Z.n. 2-maligem Myokardinfarkt, art. Hypertonie, M. Parkinson, Kachexie

Mehr

Indikationserweiterungen für JANUVIA (Sitagliptin, MSD) in der EU - Kombination mit Sulfonylharnstoff n

Indikationserweiterungen für JANUVIA (Sitagliptin, MSD) in der EU - Kombination mit Sulfonylharnstoff n Indikationserweiterungen für JANUVIA (Sitagliptin, MSD) in der EU Kombination mit Sulfonylharnstoff nun ebenfalls zugelassen Haar (März 2008) - Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat JANUVIA für

Mehr

Epstein-Barr-Virus-Infektion: Möglichkeiten und Grenzen der serologischen Diagnostik von Reaktivierungen und chronischen Verläufen

Epstein-Barr-Virus-Infektion: Möglichkeiten und Grenzen der serologischen Diagnostik von Reaktivierungen und chronischen Verläufen Epstein-Barr-Virus-Infektion: Möglichkeiten und Grenzen der serologischen Diagnostik von Reaktivierungen und chronischen Verläufen Dr. Claudia Wolff Viramed Biotech AG 1 Akute EBV-Primärinfektion Erster

Mehr

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie Patientenseminar Herztransplantation Köln, 22. März 2010 Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie PD Dr. med. Jochen Müller-Ehmsen muller.ehmsen@uni-koeln.de Klinik III für Innere Medizin der

Mehr

Therapeutische Maßnahmen am Lebensende. Dr. Johann Zoidl Palliativstation

Therapeutische Maßnahmen am Lebensende. Dr. Johann Zoidl Palliativstation Therapeutische Maßnahmen am Lebensende Dr. Johann Zoidl Palliativstation Begriffsklärung Θεραπεία: Dienen, Achtungsbezeigung, mit Aufmerksamkeit behandeln, Pflegen, Heilung. Lebensende A prospective cohort

Mehr

Willkommen im Marlborocountry COPD COPD - Einfluss der Noxen auf die Noxen z.b. Zigarettenrauch Pathogenese - Zytokine und chemotaktische Factoren (TNF, IL-8, LTB 4, etc) sensorische Nerven alveolärer

Mehr

Besser leben mit Gicht. Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 6. Zu starke Schweißbildung. besser natürlich behandeln. Gicht-Telegramm

Besser leben mit Gicht. Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 6. Zu starke Schweißbildung. besser natürlich behandeln. Gicht-Telegramm Besser leben mit Gicht GT II-2014 Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 6 Purinrechner jetzt auf i-phone und Android Warnung vor dem Einsatz von NSAR wie Diclofenac Zu starke Schweißbildung besser natürlich behandeln

Mehr

mi-rna, zirkulierende DNA

mi-rna, zirkulierende DNA Erbsubstanz: Grundlagen und Klinik mi-rna, zirkulierende DNA 26.11.2010 Ingolf Juhasz-Böss Homburg / Saar Klinische Erfahrungen zirkulierende mirna erstmals 2008 im Serum von B-Zell Lymphomen beschrieben

Mehr

KHK bei Dialysepatienten aktuelle Aspekte / Antianginöse Therapie

KHK bei Dialysepatienten aktuelle Aspekte / Antianginöse Therapie 06.12.2013 Berliner Dialyse Seminar KHK bei Dialysepatienten aktuelle Aspekte / Antianginöse Therapie Georg Schlieper gschlieper@ukaachen.de Nephrologie & Klinische Immunologie Todesursachen bei Dialysepatienten

Mehr

Update Antihypertensiva

Update Antihypertensiva Update Antihypertensiva Dr. med. Markus Diethelm 26.11.2015 Blutdruck-Zielwerte für Europa ESC/ESH 2004 2007 2013 < 140/90 < 140/90 < 140/90 Vaskuläre Erkrankung* < 130/80 < 130/80 < 140/90 Diabetes mellitus

Mehr

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter

Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Am liebsten geistig fit bis ins hohe Alter Prof. Dr. Andreas Fellgiebel Universitätsmedizin Mainz Klinik für Psychiatrie und Das Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter ist normal und führt

Mehr

Malignome und Rheumatoide Arthritis im Erwachsenenalter Koinzidenz oder mehr?

Malignome und Rheumatoide Arthritis im Erwachsenenalter Koinzidenz oder mehr? Rheumazentrum Oberammergau Malignome und Rheumatoide Arthritis im Erwachsenenalter Koinzidenz oder mehr? Klinik für Internistische Rheumatologie Klinik für Rheumaorthopädie und Handchirurgie Klinik für

Mehr

Venenthrombose. Daniel Staub Angiologie. Dimitrios Tsakiris Hämostasiologie

Venenthrombose. Daniel Staub Angiologie. Dimitrios Tsakiris Hämostasiologie Venenthrombose Daniel Staub Angiologie Dimitrios Tsakiris Hämostasiologie VTE Abklärung und Behandlung im Wandel der Zeit Früher Heute Diagnostik: Phlebographie Ultraschall Klinik unspezif. Wells + D-Dimere

Mehr

Problemkeime bei CF. Joachim Bargon Frankfurt

Problemkeime bei CF. Joachim Bargon Frankfurt Problemkeime bei CF Joachim Bargon Frankfurt Problemkeime bei CF Pseudomonoas aeruginosa multiresistent B. Gleiber cepacia MRSA nicht tuberkulöse Mykobakterien (NTM) Aspergillus Hutegger Stenotrophomonas

Mehr

NEU NEU. Das Wirkprinzip:

NEU NEU. Das Wirkprinzip: Das Wirkprinzip: D-Mannose gelangt über den Blutkreislauf unverändert in Blase und Harnwege D-Mannose und Cranberry binden sich gemeinsam an die Fimbrien der entzündungsverursachenden Bakterien (zu 90%

Mehr

Was ist neu in der Elektrophysiologie? Antikoagulation bei VH-Flimmern Indikation, Medikamentenwahl, interventionelle Alternativen.

Was ist neu in der Elektrophysiologie? Antikoagulation bei VH-Flimmern Indikation, Medikamentenwahl, interventionelle Alternativen. Herzzentrum der Universität zu Köln Klinik III für Innere Medizin Was ist neu in der Elektrophysiologie? Antikoagulation bei VH-Flimmern Indikation, Medikamentenwahl, interventionelle Alternativen Fikret

Mehr

Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten

Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten Dieser immer stärker werdende Druck... Starke Kopfschmerzen? Bei HAE kann auch ein Hirnödem die Ursache sein. 2 Ein kaum beachteter Zusammenhang Verspannungen,

Mehr

Das Kreatinin steigt Was tun?

Das Kreatinin steigt Was tun? 10.12.2009 Noch geht die Niere: Was essen? 1 Das Kreatinin steigt Was tun? 20. November 2009 in Wien Irmgard Landthaler Diätassistentin Praxis für Ernährungsberatung Neuhauser Strasse 15 80331 München

Mehr

Starkes Herz Praxisprofessionalisierung und Case-Management (HeiPiPP)

Starkes Herz Praxisprofessionalisierung und Case-Management (HeiPiPP) Starkes Herz Praxisprofessionalisierung und Case-Management (HeiPiPP) Prof. Dr. med. Dipl. Soz. Joachim Szecsenyi Chronic-Care-Modell (CCM) zur effektiven Versorgung chronisch kranker PatientInnen Gemeinwesen

Mehr

Risikobewertungsverfahren zur dualen Inhibition des Renin-Angiotensin-System-(RAS) 74. Routinesitzung, 22. Mai 2014

Risikobewertungsverfahren zur dualen Inhibition des Renin-Angiotensin-System-(RAS) 74. Routinesitzung, 22. Mai 2014 Risikobewertungsverfahren zur dualen Inhibition des Renin-Angiotensin-System-(RAS) 74. Routinesitzung, 22. Mai 2014 Hinsichtlich der dualen Blockade bewertete Wirkstoffe Kombinationen aus zwei der folgenden,

Mehr

Kostenreduktion durch Prävention?

Kostenreduktion durch Prävention? Gesundheitsökonomische Aspekte der Prävention: Kostenreduktion durch Prävention? Nadja Chernyak, Andrea Icks Jahrestagung DGSMP September 2012 Agenda Spart Prävention Kosten? Ist Prävention ökonomisch

Mehr

Leitliniengerechte Gerinnungshemmung bei Vorhofflimmern und KHK

Leitliniengerechte Gerinnungshemmung bei Vorhofflimmern und KHK Leitliniengerechte Gerinnungshemmung bei Vorhofflimmern und KHK Dr. med. Murat Nar Ambulantes Herz-Kreislaufzentrum Wolfsburg Vorhofflimmern - Inzidenz Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung.

Mehr

Geschlechtsperspektiven in der Medizin - Gesundheits- und fachpolitische Herausforderungen nach Erkenntnissen bei Diabetes

Geschlechtsperspektiven in der Medizin - Gesundheits- und fachpolitische Herausforderungen nach Erkenntnissen bei Diabetes fröhlich aber auch gesund? Geschlechtsperspektiven in der Medizin - Gesundheits- und fachpolitische Herausforderungen nach Erkenntnissen bei Diabetes Petra-Maria Schumm-Draeger Städtisches Klinikum München

Mehr

Latente Tuberkuloseinfektion. Donnerstags-Fortbildung W. Gleiber

Latente Tuberkuloseinfektion. Donnerstags-Fortbildung W. Gleiber Latente Tuberkuloseinfektion Donnerstags-Fortbildung 14.08.2003 W. Gleiber Latente Tuberkuloseinfektion Definition Tuberkulin Hauttest Therapie American Thoracic Society: Targeted Tuberculin Testing and

Mehr

Mixed-Pain Gibt es das wirklich und was machen wir damit?

Mixed-Pain Gibt es das wirklich und was machen wir damit? Mixed-Pain Gibt es das wirklich und was machen wir damit? Prof. Dr. med. Ralf Baron, Kiel Berlin (21. Oktober 2009) - Chronische Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzsyndromen. Sehr oft ist

Mehr

Management von Fahrverboten nach Synkope und bei AICD-Patienten

Management von Fahrverboten nach Synkope und bei AICD-Patienten Management von Fahrverboten nach Synkope und bei AICD-Patienten Priv.Doz. Dr. med. Praxis für Innere Medizin und Kardiologie www.kardiologie-weiden.de Quellen zum Thema Synkope und Fahrverbot DGK (Z Kardiol

Mehr

Abklärung Niereninsuffizienz

Abklärung Niereninsuffizienz 1. Frage Abklärung Niereninsuffizienz Niereninsuffizienz ja oder nein? Soll man die Kreatinin Clearance messen oder berechnen?? Definition Niereninsuffizienz GFR / Kreatinin Clearance < 60 ml/min/ 1,73m

Mehr

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern

Diabetes mellitus The silent killer. Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus The silent killer Peter Diem Universitätspoliklinik für Endokrinologie, Diabetologie und Klinische Ernährung Inselspital - Bern Diabetes mellitus und KHK Diabetiker leiden häufig an KHK

Mehr

Inhalative Aspirin-Provokationsteste bei Aspirin-induziertem Asthma

Inhalative Aspirin-Provokationsteste bei Aspirin-induziertem Asthma Inhalative Aspirin-Provokationsteste bei Aspirin-induziertem Asthma Michael Fricker Allergologisch-Immunologische Poliklinik Praxisgemeinschaft Mörigen Fallbeispiel: 39-jähriger Mann Infekt der oberen

Mehr

Niereninsuffizienz als kardiovaskulärer Risikofaktor

Niereninsuffizienz als kardiovaskulärer Risikofaktor Bayerischer Internistenkongress München, 07.-08.11.2009 Niereninsuffizienz als kardiovaskulärer Risikofaktor Ulf Schönermarck Schwerpunkt Nephrologie Medizinische Klinik I Klinikum der Universität München

Mehr

Koronare Herzkrankheit: optimales Management

Koronare Herzkrankheit: optimales Management ZÜRICH REVIEW-KURS KLINISCHE KARDIOLOGIE 9.April 2015 Koronare Herzkrankheit: optimales Management Orale Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmer: was ist zu viel? Klinik für Kardiologie Hans

Mehr

Nichtinvasive kardiologische Diagnostik und Therapie

Nichtinvasive kardiologische Diagnostik und Therapie Nichtinvasive kardiologische Diagnostik und Therapie Einleitung: Dr. med. László Czopf I. Klinik für Innere Medizin Universität Pécs 2. Feb. 2011 NICHTINVASIVE UND INVASIVE UNTERSUCHUNGEN Wahrscheinlichkeit

Mehr

Knochendichte: DXA/pQCT. Daniel Aeberli, Leitender Arzt Universitätsklinik für Rheumatologie, Klinische Immunologie/Allergologie

Knochendichte: DXA/pQCT. Daniel Aeberli, Leitender Arzt Universitätsklinik für Rheumatologie, Klinische Immunologie/Allergologie Knochendichte: DXA/pQCT Daniel Aeberli, Leitender Arzt Universitätsklinik für Rheumatologie, Klinische Immunologie/Allergologie Die unterschiedlichen Knochendichten Universitätsklinik für Rheumatologie,

Mehr

Update SGED Workshops 2016: Christian Meier

Update SGED Workshops 2016: Christian Meier Update SGED Workshops 2016: Osteoporose Christian Meier Endokrinologische Praxis & Labor, Basel und Klinik für Endokrinologie, Diabetes und Metabolismus Universitätsspital Basel www.svgo.ch Frakturrisiko

Mehr

Polymyalgia rheumatica oder nicht? Wann ist eine Temporalisbiopsie sinnvoll? Wie lange sollen Glucocorticoide gegeben werden?

Polymyalgia rheumatica oder nicht? Wann ist eine Temporalisbiopsie sinnvoll? Wie lange sollen Glucocorticoide gegeben werden? + Polymyalgia rheumatica oder nicht? Wann ist eine Temporalisbiopsie sinnvoll? Wie lange sollen Glucocorticoide gegeben werden? Dr. med. Christoph Gorbach Rheumatologie in der Praxis 21. Januar 2015 Klinisches

Mehr

Was ist neu in der Diagnostik und Therapie der Gicht?

Was ist neu in der Diagnostik und Therapie der Gicht? ZERTIFIZIERTE FORTBILDUNG _ FOLGE 429 Prof. Dr. med. Monika Reuss-Borst Bad Kissingen In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesärztekammer Teilnahme unter www.springermedizin.de/ kurse-mmw Update 2014

Mehr

Gicht GUIDELINE. Erstellt von: Felix Huber, Hana Sajdl, Uwe Beise Aktualisiert am: 12/2017. Inhaltsverzeichnis

Gicht GUIDELINE. Erstellt von: Felix Huber, Hana Sajdl, Uwe Beise Aktualisiert am: 12/2017. Inhaltsverzeichnis GUIDELINE Gicht Erstellt von: Felix Huber, Hana Sajdl, Uwe Beise Aktualisiert am: 12/2017 Inhaltsverzeichnis 1. Epidemiologie, Stadieneinteilung, Ursachen...2 2. Diagnostik des akuten Gichtanfalls...2

Mehr

Versorgung der Psoriasis in Deutschland Neue Daten und Erkenntnisse

Versorgung der Psoriasis in Deutschland Neue Daten und Erkenntnisse Versorgung der Psoriasis in Deutschland Neue Daten und Erkenntnisse Prof. Dr. med. Ulrich Mrowietz Psoriasis-Zentrum Abt. Dermatologie Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel Versorgung der

Mehr

GFR / Kreatinin Clearance < 60 ml/min/ 1,73m 2. Δ Serum Kreatinin Anstieg > 50% Niereninsuffizienz ja oder nein? Wie heisst der Referent?

GFR / Kreatinin Clearance < 60 ml/min/ 1,73m 2. Δ Serum Kreatinin Anstieg > 50% Niereninsuffizienz ja oder nein? Wie heisst der Referent? Quelle: youtube.com Wie heisst der Referent? Niereninsuffizienz ja oder nein? GFR / Kreatinin Clearance < 60 ml/min/ 1,73m 2 Soll man die Kreatinin Clearance messen oder berechnen?? Δ Serum Kreatinin Anstieg

Mehr

Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz. Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010

Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz. Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010 Von kardiovaskulären Risikofaktoren zu Demenz Brennpunkt Demenz, Köln 06.11.2010 Stationär Heime / Krankenhaus konsiliarisch tagesklinische Versorgung Gedächtnissprechstunden Memory Clinics Gerontopsychiatrische

Mehr

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können.

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können. Aufklärung über die Weiterverwendung/Nutzung von biologischem Material und/oder gesundheitsbezogen Daten für die biomedizinische Forschung. (Version V-2.0 vom 16.07.2014, Biobanken) Sehr geehrte Patientin,

Mehr

Medikamentöse Unterstützung der Tabakentwöhnung

Medikamentöse Unterstützung der Tabakentwöhnung Medikamentöse Unterstützung der Tabakentwöhnung ein pharmakologisches Update Vortrag im Rahmen der 10. Frühjahrstagung des WAT am 25.3.2009 Dr. med. T. Raupach Tabak-Entwöhnungsambulanz Universitätsmedizin

Mehr

Fernausbildung Fachberater/in für holistische Gesundheit. Modul 6

Fernausbildung Fachberater/in für holistische Gesundheit. Modul 6 Fernausbildung Fachberater/in für holistische Gesundheit Modul 6 Vorwort Liebe(r) Teilnehmer/in Herzlich willkommen in Modul 6 Mit dem 6. Modul beenden Sie nun Ihre Ausbildung, denn einmal muss schliesslich

Mehr

Nahrungsmittel und Kopfschmerz

Nahrungsmittel und Kopfschmerz Nahrungsmittel und Kopfschmerz Trigger einer primären KS-Erkrankung Entzugskopfschmerz Direkter chemischer Auslöser Direkter physikalischer Auslöser Indirekte Ursachen 1.Direkte chemische Auslöser Nitrate

Mehr

COPD : IN s OUT s der

COPD : IN s OUT s der COPD : IN s OUT s der Abklärung und Behandlung in der Grundversorgung Dr.med.Stefan Zinnenlauf FMH Innere Medizin und PD Dr.med. Claudia Steurer-Stey FMH Pneumologie und Innere Medizin 64 jähriger Mann

Mehr

Chronischer Husten Was ist praxisrelevant?

Chronischer Husten Was ist praxisrelevant? Chronischer Husten Was ist praxisrelevant? Prof. Dr. Volker Stephan Sana Klinikum Lichtenberg, Klinik für Kinder- Jugendmedizin Präsentation unter: www.sana-kl.de/info/kkj ERS Task Force: The diagnosis

Mehr

Michael Pfeifer Regensburg/ Donaustauf. Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin

Michael Pfeifer Regensburg/ Donaustauf. Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin Michael Pfeifer Regensburg/ Donaustauf Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin Telefonmonitoring Gerätemonitoring Homemonitoring Kommunikation mit Haus-, Facharzt u. Krankenhaus Telemedizinische

Mehr

Pädiatrische Notfallsituationen

Pädiatrische Notfallsituationen Pädiatrische Notfallsituationen Dr. Sergio Stocker Praxis für Kinder- und Jugendmedizin Leitender Arzt für Pädiatrie am KS Schaffhausen sergio.stocker@hin.ch Ein Kind stirbt im Gegensatz zum Erwachsenen

Mehr

Vit-K-Antagonisten, Heparine, Plättchenhemmer rund um die operative Medizin, insbesondere unter dem Aspekt der Dialyseshuntchirurgie

Vit-K-Antagonisten, Heparine, Plättchenhemmer rund um die operative Medizin, insbesondere unter dem Aspekt der Dialyseshuntchirurgie Vit-K-Antagonisten, Heparine, Plättchenhemmer rund um die operative Medizin, insbesondere unter dem Aspekt der Dialyseshuntchirurgie Prof. Dr. med. Sebastian M. Schellong Medizinische Klinik 2 Kardiologie

Mehr

Kurzfassung des Vortrages von Dr. Gudrun Zürcher, Freiburg Diätetische Prophylaxe und Therapie der chronischen Niereninsuffizienz

Kurzfassung des Vortrages von Dr. Gudrun Zürcher, Freiburg Diätetische Prophylaxe und Therapie der chronischen Niereninsuffizienz Kurzfassung des Vortrages von Dr. Gudrun Zürcher, Freiburg Diätetische Prophylaxe und Therapie der chronischen Niereninsuffizienz Der natürliche Verlauf einer chronischen Niereninsuffizienz ist durch eine

Mehr

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert.

Der Typ 2 Diabetiker mit arterieller Hypertonie. 1. zu spät gehandelt. 2. zu spät behandelt. 3. zu ineffektiv therapiert. 1. zu spät gehandelt 2. zu spät behandelt 3. zu ineffektiv therapiert Torsten Schwalm Häufige Koinzidenz, Problemstellung - gemeinsame pathogenetische Grundlagen - Diabetiker sind 3 x häufiger hyperton

Mehr

Vitamin C: Nur für Verbrennungspatienten? Robert Deicher Medizinische Universität Wien

Vitamin C: Nur für Verbrennungspatienten? Robert Deicher Medizinische Universität Wien Vitamin C: Nur für Verbrennungspatienten? Robert Deicher Medizinische Universität Wien Deicher: Vitamin C 1/21 Vitamin C: Nicht nur Antioxidans Cofaktor: Dioxygenasen, Monooxygenasen Signaltransduktion:

Mehr

Ursachen und Therapie der Herzinsuffizienz. Michele Martinelli, LA Kardiologie Bereich CHF/VAD/HTx

Ursachen und Therapie der Herzinsuffizienz. Michele Martinelli, LA Kardiologie Bereich CHF/VAD/HTx Ursachen und Therapie der Herzinsuffizienz Michele Martinelli, LA Kardiologie Bereich CHF/VAD/HTx Ursachen, Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz Richtlinien 2016 Dr. med. M. Martinelli, LA Kardiologie

Mehr

Der Patient mit Hypercholesterinämie

Der Patient mit Hypercholesterinämie Der Patient mit Hypercholesterinämie Cholesterintherapie Ja/Nein - wie - Zielwert Fall 1: 51 j. Mann, St. n. STEMI 10/2015, DES RIVA 10/2015, EF 40%, LDL 3.5 mmol/l Fall 2: 49 j. Mann, art. Hypertonie,

Mehr

5. Prophylaxe-Seminar des KNS

5. Prophylaxe-Seminar des KNS Welche Antihypertensiva für r wen? Ulrich Kintscher Center for Cardiovascular Research, CCR, Institut für Pharmakologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L

Mehr

Infek&ologisches Konsil Kasuis&k 1. PD Dr. med. Rika Draenert Sek&on Klinische Infek&ologie Klinikum der Universität München

Infek&ologisches Konsil Kasuis&k 1. PD Dr. med. Rika Draenert Sek&on Klinische Infek&ologie Klinikum der Universität München Infek&ologisches Konsil Kasuis&k 1 PD Dr. med. Rika Draenert Sek&on Klinische Infek&ologie Klinikum der Universität München Klinische Vorgeschichte 42- jähriger Mann Anamnese: thorakales Druckgefühl, zunehmende

Mehr

Swiss Clinical Quality Management in Rheumatic Diseases

Swiss Clinical Quality Management in Rheumatic Diseases Swiss Clinical Quality Management in Rheumatic Diseases 13. Arbeitstagung Nationale Gesundheitspolitik 17.Nov. 2011 Workshop 3 Dr.med. H.A. Schwarz Präsident SCQM SCQM? SCQM ist eine unabhängige Stiftung

Mehr

Sekundärprävention von TVT/LE

Sekundärprävention von TVT/LE Sekundärprävention von TVT/LE Sekundärprävention TVT/ LE Studienlage Rivaroxaban (Xarelto ) Dabigatranetexilat (Pradaxa ) Apixaban (Eliquis ) Edoxaban (Lixiana ) Vergleich der 4 Substanzen bezogen auf

Mehr

Herz und Endokrinium. HELIOS Kliniken Schwerin. Praktische Konsequenzen für die Therapie des Diabetes mellitus

Herz und Endokrinium. HELIOS Kliniken Schwerin. Praktische Konsequenzen für die Therapie des Diabetes mellitus HELIOS Kliniken Schwerin Herz und Endokrinium Praktische Konsequenzen für die Therapie des Diabetes mellitus Chefarzt der Abteilung für Allg. Innere Medizin, Endokrinologie/Diabetologie und Rheumatologie

Mehr

Adherence Differenzierter Umgang mit Patienten

Adherence Differenzierter Umgang mit Patienten Adherence Differenzierter Umgang mit Patienten Prof. Dr. Marion Schaefer, Institut für Klinische Pharmakologie Masterstudiengang Consumer Health Care Charité Universitätsmedizin Berlin 4. Deutscher Kongress

Mehr

Primärer Hyperaldosteronismus. Conn-Syndrom. 1. Regionaler Hypophysen- und Nebennierentag Minden

Primärer Hyperaldosteronismus. Conn-Syndrom. 1. Regionaler Hypophysen- und Nebennierentag Minden Primärer Hyperaldosteronismus Conn-Syndrom 1. Regionaler Hypophysen- und Nebennierentag Minden 18.2.2012 Sekundäre Hypertonie (5-15%) Nierenerkrankung Hyperaldosteronismus Nierenarterienstenose Schlafapnoe

Mehr

Weil: Weil: Kommunikationstraining praktisch Reden mit dem Patienten und mit dem Angehörigen

Weil: Weil: Kommunikationstraining praktisch Reden mit dem Patienten und mit dem Angehörigen Kommunikationstraining praktisch Reden mit dem Patienten und mit dem Angehörigen Prof. Wolf Langewitz Psychosomatik/Innere Medizin Universitätsspital Basel Weil: 8 von Defiziten, die Patienten im Spital

Mehr

Hausärztliche Palliativmedizin. Dr. med. Roland Kunz Chefarzt Geriatrie + Palliative Care

Hausärztliche Palliativmedizin. Dr. med. Roland Kunz Chefarzt Geriatrie + Palliative Care Hausärztliche Palliativmedizin Dr. med. Roland Kunz Chefarzt Geriatrie + Palliative Care Wann beginnt Palliative Care? Welche Frage hilft? Wann ist ein Patient ein Palliativpatient? Kernfrage: wären Sie

Mehr

Antikoagulation im Alter

Antikoagulation im Alter Antikoagulation im Alter D. Tsakiris Biel, 1.2.2007 Epidemiologie der TVT Circulation 2003; 107:I4-I8 1 Antikoagulation 2007 ALT Heparine Liquemin Fragmin u.a. Coumarine Marcoumar Sintrom Aspirin Ticlopidin

Mehr

Ziel der Therapien. Welche Therapie ist die Richtige? Wie erreichen wir die Ziele?

Ziel der Therapien. Welche Therapie ist die Richtige? Wie erreichen wir die Ziele? 3. Patientenforum Vaskulitiden 2010 Vaskulitiden Standard-Therapie Prof. Dr. med. Bernhard Hellmich Medizinische Klinik Innere Medizin - Rheumatologie - Intensivmedizin Kreiskliniken Esslingen Klinik Plochingen

Mehr

zu Euer Wahl.. dass Ihr Eure eigene Praxis haben wollt an forderster Front mit den Menschen und ich hoffe, dass Ihr Eure Chance nutzt, denn..

zu Euer Wahl.. dass Ihr Eure eigene Praxis haben wollt an forderster Front mit den Menschen und ich hoffe, dass Ihr Eure Chance nutzt, denn.. Als erstes meinen Glückwunsch zu Euer Wahl.. dass Ihr Eure eigene Praxis haben wollt an forderster Front mit den Menschen persönlich arbeiten wollt und ich hoffe, dass Ihr Eure Chance nutzt, denn.. die

Mehr

Die Bewertung von erhöhten Troponin- Werten bei terminaler Niereninsuffizienz

Die Bewertung von erhöhten Troponin- Werten bei terminaler Niereninsuffizienz Die Bewertung von erhöhten Troponin- Werten bei terminaler Niereninsuffizienz Fallvorstellung Station 84 - Nephrologie 18.11.08 Dr. med. Ferruh Artunc 1 Der Fall 61-jährige Dialysepatientin stellt sich

Mehr

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Seite 1/5 in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Expertengespräch zum Thema Retinoblastom Und zu diesem Thema begrüße ich jetzt Professor Norbert Bornfeld, Direktor des Zentrums

Mehr

Diabetes und Niere WS 2016/2017

Diabetes und Niere WS 2016/2017 Diabetes und Niere WS 2016/2017 http://www.homburg.de/media/gallery/282 61.jpg,w600 Priv - Doz Dr Sarah Seiler-Mußler Sarah Seiler Fallbeispiel Herr R., A. 66 Jahre alte Funktionelle Einzelniere links

Mehr

DNA-DIAGNOSTIK ZUR INDIVIDUELLEN PHARMAKOTHERAPIE

DNA-DIAGNOSTIK ZUR INDIVIDUELLEN PHARMAKOTHERAPIE DNA-DIAGNOSTIK ZUR INDIVIDUELLEN PHARMAKOTHERAPIE AGENDA Grundlagen Kasuistiken Organisatorisches 30.05.2015 DNA-DIAGNOSTIK ZUR INDIVIDUELLEN PHARMAKOTERAPIE 2 Quelle: Cascorbi, I: Drug interactions principles,

Mehr

Infektionen des Zentralnervensystems: Klinik

Infektionen des Zentralnervensystems: Klinik : Klinik Leitsymptome Meningitis Enzephalitis Abszess Meningismus Kopfschmerzen Fieber Veränderungen der Bewusstseinslage Reizsymptome (Epilepsie) Fokus, periphere neurologische Defizite Hirnlokales Psychosyndrom

Mehr

SAKAM Seminar

SAKAM Seminar SAKAM Seminar 24.02.2016 Allgemeine Aspekte chronischer Krankheiten A. C. Sönnichsen Institut für Allgemein- und Familienmedizin Universität Witten/Herdecke Was heißt eigentlich chronisch krank? Chronisch

Mehr

DAS KARDIORENALE SYNDROM

DAS KARDIORENALE SYNDROM DAS KARDIORENALE SYNDROM Gert Mayer Universitätsklinik für Nephrologie und Hypertensiologie Department Innere Medizin Medizinische Universität Innsbruck gert.mayer@i-med.ac.at FALLVORSTELLUNG 52 Jahre

Mehr

Fallbeispiele. Fallbeispiel 1

Fallbeispiele. Fallbeispiel 1 Fallbeispiele Prof. Dr. med. habil. Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode Medizinische Fakultät der Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg 1 Fallbeispiel 1-61-Jähriger - Guter Allgemeinzustand - Adipöser

Mehr

Gibt es eine Palliative Geriatrie?

Gibt es eine Palliative Geriatrie? Gibt es eine Palliative Geriatrie? Oder geht es um Palliative Care in der Geriatrie? Wenn ja, wann beginnt dann Palliative Care? Oder ist Geriatrie gleich Palliative Care? Dr. med. Roland Kunz Chefarzt

Mehr

Hepatitis C: Was gibt es Neues?

Hepatitis C: Was gibt es Neues? Hepatitis C: Was gibt es Neues? Heiner Wedemeyer Medizinische Hochschule Hannover 1 37 Jähriger Patient, Fibrose HCV-Genotyp 3a, HCV-RNA >800.000 IU/ml Z.n. PEG-IFN/RBV, Abbruch bei starken Nebenwirkungen

Mehr