Kanton Zug Reglement über die Höhere Fachschule Landwirtschaft (Reglement HFLW)

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1 Kanton Zug 4.7 Reglement über die Höhere Fachschule Landwirtschaft (Reglement HFLW) Vom 9. Juli 0 (Stand. August 0) Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zug, gestützt auf Abs. Bst. f des Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Berufsbildung und die Fachhochschulen (EG Berufsbildung) vom 0. August 00 ) und 6 Bst. c der Delegationsverordnung vom. November 999 ), verfügt: Organisation Die Höhere Fachschule Landwirtschaft (HFLW) ist eine Einheit des landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrums (LBBZ) Schluechthof und bietet einen Lehrgang Agrotechnikerin HF / Agrotechniker HF an. Aufsicht Die Aufsicht über die HFLW obliegt dem Amt für Berufsbildung. Lehrgang Agrotechnikerin HF / Agrotechniker HF Die Gestaltung und Weiterentwicklung des Lehrgangs Agrotechnikerin HF / Agrotechniker HF obliegt der Lehrgangsleitung und der Rektorin bzw. dem Rektor des LBBZ Schluechthof in Absprache mit der kantonalen Organisation der Arbeitswelt und dem Amt für Berufsbildung. Die Ausbildung wird als Vollzeit- und berufsbegleitender Lehrgang angeboten und in Ausbildungsblöcken, welche mehrheitlich im Winter stattfinden, durchgeführt. ) BGS 4. ) BGS 5. GS, 59

2 4.7 4 Aufnahme Die Aufnahme erfolgt nach den Vorgaben der entsprechenden Rahmenlehrpläne. Näheres regelt die Rektorin bzw. der Rektor des LBBZ Schluechthof in einem Aufnahmereglement. 5 Probezeit Die ersten fünf Wochen des Lehrgangs gelten als Probezeit. Während der Probezeit hat die Kandidatin oder der Kandidat die Möglichkeit, die Ausbildung abzubrechen. Dabei werden ihr resp. ihm nur die bisher angefallenen Ausbildungskosten in Rechnung gestellt. Die Aufnahme nach der Probezeit ist definitiv. 6 Qualifikationsverfahren Das Qualifikationsverfahren hat bestanden, wer die folgenden Kriterien erfüllt: a) Diplomprüfung mit einer genügenden Note bestanden; b) Diplomarbeit mit einer genügenden Note bestanden; c) gesamthaft mindestens 0 Punkte, wovon mindestens 0 Punkte aus dem Pflichtmodulbereich in Produktionstechnik und 8 Punkte aus dem Wahlmodulbereich; d) Bedingungen für die Pflichtmodul-Testate erfüllt; e) drei der vier betriebswirtschaftlichen Module M, M, M4, M5 bestanden; f) Modul M6 bestanden; g) Betriebsstudie, Versuch und Semesterarbeit mit einer genügenden Note bestanden; h) Zwischenqualifikation aus den Erfahrungsnoten erreicht; i) Vorgaben in Bezug auf das Praktikum erfüllt. Näheres regelt die Rektorin bzw. der Rektor des LBBZ Schluechthof in einem Promotionsreglement. 7 Diplomprüfung Die Diplomprüfung besteht aus mehreren mündlichen und schriftlichen Prüfungen. Die Prüfungen sind in drei Prüfungssessionen aufgeteilt: a) Prüfungssession :. Rechnungswesen;. Kommunikation.

3 4.7 b) Prüfungssession :. Mathematik. c) Prüfungssession :. Korrespondenz;. Verkauf;. angewandte Medienkunde; 4. interdisziplinäre Prüfung. 8 Wiederholung der Prüfungen Die Modulprüfungen, die Diplomprüfung und die Diplomarbeit können maximal zweimal wiederholt werden. 9 Praktikum Das Praktikum umfasst 8 Wochen und muss vor der Prüfungssession absolviert werden. Bei berufsbegleitender Ausbildung kann das Praktikum auch in einer Teilzeit-Beschäftigung absolviert werden. Auf eine Vollzeit-Beschäftigung umgerechnet muss es mindestens 8 Wochen ergeben. Das Arbeitszeugnis der Betreuerin bzw. des Betreuers während des Praktikums gilt als Nachweis. 0 Prüfungsergebnis Die Notenkonferenz entscheidet über Bestehen oder Nichtbestehen der Diplomprüfung und die Erteilung des Diploms. Den Vorsitz hat das Amt für Berufsbildung. An der Notenkonferenz nehmen die Lehrpersonen der Höheren Fachschule Landwirtschaft teil. Prüfungseinsicht / Einsprache Kandidatinnen und Kandidaten, welche die Diplomprüfung nicht bestanden haben, sind berechtigt, nach Eröffnung des Prüfungsergebnisses innerhalb der Einsprachefrist Einsicht in ihre Prüfungsarbeiten und die sie betreffenden Prüfungsunterlagen zu nehmen. Gegen den Entscheid kann innert 0 Tagen beim Rektor bzw. bei der Rektorin Einsprache erhoben werden. Die Einsprache wird von der Lehrerkonferenz behandelt. 4 Gegen Einspracheentscheide kann bei der Volkswirtschaftsdirektion Beschwerde erhoben werden.

4 4.7 Schulgeld / Gebühren Die Rektorin bzw. der Rektor des LBBZ Schluechthof legt das Schulgeld und die Gebühren fest. Inkrafttreten Dieses Reglement tritt am. August 0 in Kraft. 4

5 4.7 Änderungstabelle - Nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung GS Fundstelle Erlass Erstfassung GS, 59 5

6 4.7 Änderungstabelle - Nach Artikel Element Beschluss Inkrafttreten Änderung GS Fundstelle Erlass Erstfassung GS, 59 6

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