Schulprogramm 2011/12 bis 2015/16 Vierjahresprogramm Primarschule Humlikon

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1 Schulprogramm 2011/12 bis 2015/16 Vierjahresprogramm Primarschule Humlikon Von der Schulpflege genehmigt am Vorgabe/Thema Ist-Zustand Zielsetzung Umsetzung Messbare Kriterien Zeitraum WERTE Schulhausregeln Die Schule hat ein Regelplakat für Verhaltensangebote im und ums Schulhaus. Sie dienen dazu, den Alltag im Haus und auf dem Schulareal zu erleichtern und gelten für alle Kinder im Primarschulhaus. Die Schulhausregeln sind den individuellen Regeln im Klassenzimmer übergeordnet. Die Kinder lernen Rücksicht zu nehmen, sich an Gebote und Regeln zu halten. Das Regelplakat hängt am Anschlagbrett. Sein Inhalt ist allen Klassen bekannt. Die Einhaltung der Schulhausregeln wird durch die Lehrpersonen kontrolliert. 2011/12 Nationaler Zukunftstag Die 5. Und 6. Klasse der Primarschule nimmt freiwillig am Nationalen Zukunftstag teil. Die Kinder erhalten einen Tag lang Die Bildungsdirektion bietet Vortrag oder Kurzpräsentation Einblick in den Beruf bzw. den Informationen über den Nationalen Arbeitsplatz ihres Vaters oder ihrer Zukunftstag an und legt den Mutter. Dieser Einblick soll den Termin fest. Kindern die Berufsvielfalt vermitteln. Einfacher Verhaltenscodex für Kinder Bisher ist nichts Verbindliches vorhanden. Die Kinder lernen gesellschaftliche Grundwerte wie Anstand, Höflichkeit und Solidarität, generell respektvollen Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen (Sozialkompetenzen). Der Verhaltenscodex wird im Rahmen eines Schulhausprojektes erarbeitet und schriftlich festgehalten. Die Klassenlehrpersonen sorgen 2011/12 dafür, dass alle Kinder die Verhaltensregeln kennen. Bei Bedarf wird der Codex überarbeitet und ergänzt. 1

2 BILDUNG Pädagogischer Schwerpunkt Pädagogische Schwerpunkte werden nach Bedarf festgelegt. Themen werden kurzfristig festgelegt, wenn der Schulbetrieb dies erfordert. Der pädagogische Schwerpunkt wird durch die Schulkonferenz evaluiert. Projektwoche Jedes dritte führt die Schule eine themenorientierte Projektwoche durch. Sämtliche Klassen von Kindergarten und Primarschule sind daran beteiligt. Die Kinder vertiefen sich in altersdurchmischten Gruppen, auf vielfältige Weise in ein Thema und erleben Gemeinschaft anders als im alltäglichen Schulleben. Projektwochen verhelfen zudem den Kindern und den Mitgliedern der Schulkonferenz zu immer wieder neuen Unterrichtsformen und dienen der Festigung des Zusammenhalts. Die Durchführung von Projektwochen ist an der Schule etabliert, die Umsetzungsmethoden dazu variieren je nach Thema. Die Projektwoche wird durch die Schulkonferenz dokumentiert und evaluiert. 2013/14 Spiel- und Sporttag Jährlich führt die Schule einen Spiel- und Sporttag durch. Sämtliche Klassen von Kindergarten und Primarschule sind daran beteiligt. Wird von der 6. Klasse organisiert. Die Kinder erleben in altersdurchmischten Gruppen Spiel und Sport. Die Durchführung des Spiel- und Sporttages ist an der Schule etabliert, Planung und Umsetzung Der Spiel- und Sporttag wird durch die Schulkonferenz dokumentiert und evaluiert. Klassenlager Jedes 3. Jahr geht die Mittelstufe ins Klassenlager (Bolderhof, Hemishofen). Die Kinder erleben eine Woche Schulverlegung mit den dazugehörigen besonderen Erfahrungen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Gemeinschaftserlebnis. Die Durchführung des Klassenlagers ist an der Schule etabliert, Planung und Umsetzung Das Klassenlager wird durch die Klassenlehrperson/en dokumentiert und evaluiert. 2012/13 Schulsilvester Vor den Weihnachtsferien führt die Die Kinder schliessen das Jahr Schule einen Schulsilvester durch. gemeinsam ab. Sämtliche Klassen von Kindergarten und Primarschule sind daran beteiligt. Die 6.-Klässler organisieren ein Programm für die Primarschule. Die Durchführung des Schulsilvesters ist an der Schule etabliert, Planung und Umsetzung Der Schulsilvester wird durch die Schüler und Klassenlehrer evaluiert. 2

3 Leseförderung Einmal pro Jahr führt die Schule für Die Kinder erhalten einen direkten die 1. bis 6. Klasse einen Zugang zur altersgemässen Leseabend durch. Literatur. Die Planung und Organisation des Der Leseabend wird durch die Anlasses liegt bei der Schulleitung. Schüler evaluiert. Antolin und Lesewerkstatt sind fester Bestandteil des Deutsch- Unterrichts. Individuelle Förderung der Lesekompetenz. Das Leselernprogramm Celeco wird eingeführt. Jedes Kind arbeitet selbständig am Computer in der Schule und zu Hause., Celeco ab 2011/12 Begabtenförderung (BF) für Kinder mit besonderen Begabungen Die Schule bietet besonders begabten Kindern zusätzlich individuellen Lernstoff zur selbständigen Bearbeitung an. Besonders begabte Kinder bekommen die Chance, ihre Fähigkeiten in eigenen Projekten zu vermehren und zu vertiefen. Der zusätzliche Lernstoff wird durch die Fachlehrer organisiert. Vorbereitungskurs fürs Langzeitgymnasium Siehe Begabtenförderung Musikalische Grundausbildung (MGA) für die 1. Klasse Die Schule bietet den Kindern der 1. Klasse 1 Lektion MGA an. Die Kinder bekommen frühzeitig MGA wird von der Musikschule MGA ist an der Schule etabliert. eine Basisausbildung in Musik und Andelfingen angeboten, von der rhythmischer Bewegung. Primarschule finanziert und von ausgebildeten Lehrpersonen erteilt. Planung und Organisation liegt bei der Schulleitung und erfolgt in Absprache mit der Musikschule. 3

4 ENTWICKLUNG Interner Entwicklungstag Jedes Jahr im November findet ein Entwicklungs- und Planungstag statt, an dem evaluiert und neu geplant wird. Interne Qualitätssicherung der pädagogischen Arbeit. Der Entwicklungstag ist für die Lehrpersonen der Schulkonferenz verbindlich. Die wichtigsten Ergebnisse des Entwicklungstags werden dokumentiert. Weiterbildungstag Mindestens einmal pro Jahr nehmen die Mitglieder der Schulkonferenz an einem Weiterbildungstag teil. Erarbeitung von Projekten. Der Weiterbildungstag ist für die Lehrpersonen der Schulkonferenz verbindlich. Die wichtigsten Ergebnisse des Weiterbildungstages werden dokumentiert. MitarbeiterInnen- Gespräche mit Zielvereinbarung durch die Schulleitung (MAG) Einmal pro Jahr führt die Schulleitung mit jeder Lehrperson der Schulkonferenz ein MAG durch. Ausgenommen sind Lehrpersonen, die im en eine MitarbeiterInnen- Beurteilung (MAB) absolvieren. Förderung und Unterstützung der Lehrpersonen, Beitrag zur Qualitätssicherung. Das MAG ist für die Lehrpersonen der Schulkonferenz verbindlich. MAG inkl. Zielvereinbarung werden durch die Schulleitung dokumentiert, das Dokument von der Lehrperson mitunterzeichnet und in der Personalakte aufbewahrt. Tagesstrukturen gemäss Volksschulgesetz Gemäss Umfrage besteht kein Bedarf. Es besteht ein privates Angebot. Klassenassistenz Bisher arbeitet die Schule nach der Erfüllung des gesetzlichen Auftrags Integrativen Schulungsform (ISF). gemäss Volksschulgesetz. IF / Klassenassistenz sind Bestandteil unserer Schule. Vorgaben des Volksschulamtes. Einführung Fach Religion und Kultur Bisher bietet die Schule das Freifach Biblische Geschichte an. Erfüllung des gesetzlichen Auftrags Die Schule entsendet eine Lehrper-Vorgabeson an die Ausbildung für das Fach Die Schule ist in der Lage, das 2011/12 des Volksschulamtes. ab SJ gemäss Volksschulgesetz, d.h. das Freifach Biblische Geschichte wird Religion und Kultur an der Pädago-Facgischen Hochschule Zürich. bildeten Lehrpersonen intern abzu- an allen Klassen mit ausge- aufgehoben, das neue Fach Religion und Kultur als obligatorisches decken. Fach in den ordentlichen Stundenplan integriert. 4

5 ZUSAMMENARBEIT Hospitationen der Lehrpersonen Jede Lehrperson besucht ein-mal pro während einer Lektion eine andere Lehrperson nach individueller Absprache. Die Hospitationen dienen dem professionellen Austausch und der eigenen Unterrichtsentwicklung (nicht der Beurteilung). Nach dem Besuch folgt ein Feedbackgespräch. Vorbereitung der Eltern und Kinder vor dem Übertritt in die 1. Klasse Jedes zweite Jahr im Januar/ Februar organisiert die Schule einen Informationsabend für die Eltern der Kindergartenkinder. Im Vordergrund stehen die Themen Schulreife und sonderpädagogisches Angebot der Schule. Im Frühsommer machen die künftigen 1.-Klass-Kinder einen Schnupperbesuch in der Schule. Eltern und Kinder sind gut auf den Die Informationen der Eltern erfolgen durch die Informationsveran- Übertritt in die 1. Klasse der Primarschule vorbereitet. Sie sind insbesondere darüber informiert, wel- und ein Übertrittsgspräch mit den staltung, eine Übertrittsbroschüre che Vorausset-zungen ein Kind dafür erfüllen Lehrpersonen. muss. Kriterien für den Übertritt in die /13 Klasse bildet eine Gesamtbeurteilung des Kindes hinsichtlich seiner 2014/15 Schulreife durch die Kindergartenlehrperson. Vorbereitung der Eltern und Kinder vor dem Übertritt in die Oberstufe Jedes Jahr werden die Eltern der 6.-Klass-Kinder zu einem Informationsabend über den Übertritt in die Sekundarschule eingeladen. Die Eltern erhalten einen umfassenden Überblick über das Zuteilungsverfahren beim Übertritt in die Sekundarschule oder das Langzeitgymnasium sowie wichtige Informationen über das Funktionieren der Sekundarschule. Die Sek Andelfingen ist für den Elternabend verantwortlich. Im Februar werden die Eltern und Kinder zu einem Zuteilungsgespräch eingeladen. Wir wollen gemeinsam mit den Eltern und Kindern die optimale Schulstufe finden. Mit der Einladung erhalten die Eltern einen Kriterienkatalog, der gekundarschule bildet eine Gesamt- Kriterien für den Übertritt in die Se- meinsam besprochen wird. beurteilung des Kindes durch die Lehrperson der 6. Klasse sowie die Vorgaben der Sekundarschule Andelfingen zum Übertrittsverfahren. Elternrat Der Elternrat formiert sich aus je ei-isner Vertretung aus jeder Schulstuwünscht? Wenn ja, Gefäss optimie- der Elternrat überhaupt ge- Verhandlungen sind im Gange. fe. Im Moment ist der Kindergarten ren. nicht vertreten. Vorgabe/Thema Ist-Zustand Zielsetzung Umsetzung Messbare Kriterien Zeitraum 5

6 SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER Klassenrat Seit dem 2010/2011 Der Klassenrat hat ein Mitspracherecht. existiert an der Mittelstufe ein Klassenrat. Der Klassenrat tagt alle zwei Wochen während einer Lektion. Der Klassenrat ist an der Schule etabliert, der Betrieb folgt festen Abläufen. Die Konzeption des Klassenrats wird halb überprüft und weiterentwickelt. Die Aktivitäten des Klassenrats werden dokumentiert. Die Protokolle werden am Anschlagbrett publiziert. Regionale Sportanlässe Sporttag Henggart Unter- und Mittelstufe Unihockey Mittelstufe Die Kinder erweitern ihr soziales Umfeld im sportlichen Kontext. Damit verbunden erleben die Kinder die Teilnahme an einem regionalen Grossanlass. Die Teilnahme an regionalen Sportanlässen ist an der Schule etabliert. Anmeldung und Training Die Teilnahme ist freiwillig und bleibt den einzelnen Klassen bzw. Klassenlehrpersonen überlassen. Dokumentationen gibt es keine. Räbeliechtliumzug Für alle Kinder der Schule Humlikon bietet die Schule im Herbst einen Räbeliechtliumzug an. Die Kinder erfahren ausserhalb des Der Umzug ist an der Schule etabliert, die Vorbereitung, an der sich bei Kindern und Eltern. Der Anlass findet grossen Anklang Unterrichts ein wichtiges Gemeinschaftserlebnis in einem kulturellen auch die Eltern beteiligen, folgt festen Abläufen. Bereich, welcher in weiten Teilen der Bevölkerung verankert ist. Feedbackkultur der Schüler Nichts Verbindliches. Diese Art von Die Kinder reflektieren ihr Feedback wurde von einzelnen Wohlbefinden in Unterricht und Lehrpersonen schon ausprobiert. Schulleben. Sie lernen gezielt Rückmeldungen zu geben und kennen die wichtigsten Feedbackregeln. Informationsfluss Schule-Eltern Webseite Quartalsinfo Individuelle Information Papierloser Informationsfluss Schrittweise Reduktion der Papierflut 6

7 INFRASTRUKTUR Infrastruktur Lehrerzimmer, zwei Schulzimmer und Vorbereitungszimmer saniert alle Gänge Innenanstrich 1. Etappe Fensterfronten und Fassaden (Ost-Fassade) Turnplatz Aussengeräte ersetzt Ganze Gebäudehülle fertig inkl. Turnhalle Mobiliar Klassenzimmer Aussenbereich Turnplatz Handarbeitszimmer Boden, Beleuchtung und Aussenbereich Geräteraum Notausgang 7

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