Auflösung was ist das?

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2 Auflösung was ist das? 1. Auflösung digitaler Fotoapparate 2. Bildschirmauflösung 2.1 Bilder auf dem Monitor 2.2 Bilder auf dem Fernseher 2.3 Bilder für das Internet 3. Druckauflösung 4. Ändern der Bildgröße 5. Zuschneiden von Bildern 6. Tabellen benötigter Standartbildgrößen für die Entwicklung bei Fotodiensten

3 1. Auflösung digitaler Fotoapparate Die Auflösung digitaler Fotoapparate wird durch die Größe des Sensors bestimmt. (Sensoren wandeln analoge in digitale Signale um.) Die Zellen können von dem einfallenden Licht nur unterschiedliche Helligkeitswerte, aber keine Farben aufnehmen. Deshalb werden die Sensorzellen mit speziellen Farbfiltern überzogen. Rot, Grün, Blau Je nach der Intensität des einfallenden Lichtes werden unterschiedlich starke elektrische Impulse von den Sensoren an die Schaltkreise der Kamera weitergegeben. Diese registrieren diese Unterschiede der Ladungen und weisen sie exakt den richtigen Punkten auf dem Chip zu

4 Es werden grundsätzlich 2 Arten von Sensoren Unterschieden: CCD Bildsensor (charge coupled device) Filter den Zellen vorgesetzt Für jeden Bildpunkt werden 3 Sensoren (für jede Grundfarbe - R, G, B - einen) benötigt. CMOS Bildsensor (complementary metal oxide semiconductor ) Filterschichten wurden auf die Zellen aufgedampft, Es wird die unterschiedliche Wellenlänge der Farben genutzt Vorteil: - alle Funktionselemente sind auf einem Chip - Stromsparender ladungsgekoppelter Speicher komplementärer Metalloxidhalbleiter

5 Wobei zu beachten ist, dass nicht unbedingt die Angabe der Megapixel, die eine Kamera liefern kann für den Kauf ausschlaggebend sein sollte. Die untenstehende Graphik zeigt die gängigen Größen der Kamerasensoren. Oftmals werden bei gleicher Größe des Sensors mehr Zellen untergebracht, das zu Beeinflussung der Zellen untereinander führen kann. (Bildrauschen)

6 Um fotorealistische Farbbilder im RGB- Farbraum zu erzeugen, werden für jede der 3 Farben 8 Bit benötigt. jedes Bit kann 2 Zustände annehmen, daraus ergibt sich 3 x 8 Bit = 24 Bit Farbtiefe 8 Bit pro Farbe (2 8 ) 256 Farbabstufungen der jeweiligen Grundfarbe Damit kann eine Digitalkamera mit 24 Bit Farbtiefe 16,7 Millionen Farben darstellen. RGB- Darstellung Einen weiteren Aspekt spielt die Lichtempfindlichkeit (ISO-Wert) der Kamera. Der ISO-Wert kann meist über Belichtungsprogramme bzw. manuell eingestellt werden. Häufig tritt bei höheren ISO- Werten Bildrauschen auf. Rauschen

7 Bildgröße (Kameraeinstellung am Beispiel einer 5 MP Kamera) Im Zweifelsfall eher die Einstellungen mit besserer Bildqualität, damit später auch Ausschnittvergrößerungen in guter Qualität erstellt werden können Bilder mit kleiner Dateigröße lassen sich später nur mit großem, sichtbarem Qualitätsverlust aufblähen

8 Bildqualität (Kameraeinstellung) Die Bilddaten werden beim Speichern der eingestellten Bildqualität entsprechend komprimiert. Das JPEG- Format ist dabei am weitesten verbreitet Auch hier gilt im Zweifel eher die bessere Bildqualität einstellen. JPEG-Komprimierung

9 Bessere Qualität erreicht man, wenn aufgenommene Bilder im RAW- oder TIFF- Format gespeichert werden. Rohdateien (RAW = roh), beinhalten die original Bilddaten eines Aufnahmechips. Diese sind monochrom, ohne Farbinformationen, ohne Weißabgleich, ohne Schärfung. Erst die Software (in der Kamera und/oder am Rechner) macht daraus ein Farbbild (Weißabgleich, Kontrast, Tonwertumfang, Schärfung...). Die Dateien sind dem Negativ beim Film vergleichbar. Veränderungen von Farbe, Kontrast und Schärfe können mit einem speziell auf das Kameramodell abgestimmten Konverter (Bearbeitungsprogramm) individuell und verlustfrei, vorgenommen werden TIFF ist im Gegensatz zum JPEG ein verlustfreies Speicherformat. Bilddateien können damit ohne größere Qualitätsverluste beliebig geöffnet und gespeichert werden. Es ist möglich, TIFF- Bilder verlustfrei komprimiert und in Adobe- Programmen sogar mit Ebenen zur weiteren Bearbeitung zu speichern. Nachteil dieser beiden Formate sind die wesentlich größeren Bilddateien

10 2.Bilschirmauflösung Additive Farbmischung (RGB) Die Bilder in digitalen Kameras liegen im RGB - Modus vor Lichtquellen wie Sonne, Glühbirne, Fernseher spenden Licht. Das Farbspektrum dieses Lichts nennt man Lichtfarben. Die Summe aller Lichtfarben ergibt Weiß. Die Bildschirmdarstellung beruht auf dieser Additiven Farbmischung

11 2.1 Bilder auf dem Monitor Die Darstellung von Bildern auf dem Monitor erfolgt 1:1 zu der in der Systemeigenschaften eingestellten Auflösung. Die üblichen Monitore geben 72 (96 bei Mac) Bildpixel (ppi) auf einem Zoll Bildschirmfläche wieder. Die neueren Monitore (TFT) haben ein Seitenverhältnis von 16:9. Sie bieten Auflösungen im HD-Format bis Full HD-Format an. High Definition 720p 1280 x : 9 Full High Definition 1080p 1920 x : 9 Größere Bilder werden in Bildbearbeitungsprogrammen verkleinert dargestellt (gezoomt), haben allerdings den Vorteil, dass Details durch Vergrößern genauer betrachtet werden können

12 2.2 Bilder auf dem Fernseher Auch auf dem Bildschirm des Fernsehers werden Lichtfarben dargestellt. Auf älteren TV- Geräten wurde das Pal- Signal mit 720 x 576 Bildpunkten empfangen. Die Darstellung von Bildern bürgt hierbei nicht von hoher Qualität. Brillantere Bilder erhält man bei HDTV. (Pal Pixel / HDTV bis zu 2 Megapixel) Die neuen Plasma- oder LC-Fernseher bieten eine maximale Auflösung von 1920 x 720 beziehungsweise 1920 x 1080 Bildpunkten. Die neuesten Fernseher bringen eine Auflösung von Pixeln mit, auch unter der Bezeichnung 4K bekannt. Unter der Bezeichnung UHD (Ultra High Definition) gilt die Auflösung Pixel. Hier werden die Seitenlängen der 1080p-Auflösung (1920 Pixel in der Breite und 1080 in der Höhe) jeweils verdoppelt, wodurch sich die Pixelzahl vervierfacht

13 2.3 Bilder für das Internet Für Webseiten und -Versand sollten die Dateigrößen möglichst klein gehalten werden. Bilder für Webseiten müssen auf die Auflösung 72 ppi bzw. 96 ppi (bei MAC) und entsprechend der Größe im Layout zugeschnitten werden. Hierfür eignen sich JPG-,GIF- und PNG-Formate. Bei JPG können keine Transparenzen dargestellt werden und das Format ist verlustbehaftet, während Bilder in PNG- und GIF verlustfrei sind und mit Transparenzen gespeichert werden können. GIF- Bilder werden häufig für Animationen verwendet

14 3. Druckauflösung Subtraktive Farbmischung (CMYK) Alle Dinge, die selbst kein Licht abgeben, reflektieren das auftreffende Licht. Sie besitzen Körperfarben. Im Druck werden diese durch die Farben Cyan, Magenta und Yello (Gelb) gemischt. Die Summe aller dieser Farben ergibt Schwarz. Da beim Drucken aber kein reines Schwarz entsteht, wird dieses als reines Schwarz zugesetzt. Hinzukommen können beim Druck auch noch sogenannte Schmuckfarben

15 Auflösung beim Druck meint einmal die Bildgröße, bedeutet aber zum andern, aus wie vielen Bildpunkten pro Zentimeter (oder Zoll bzw. Inch) Papier sich das Foto zusammensetzt. (1 Inch = 2,54 cm) Die Farbpunkte werden in einem bestimmten Raster auf das Papier gebracht. Der Algorithmus wird von der Software des Druckers errechnet, wobei auch die Papiersorte berücksichtigt wird

16 Gute Fotodrucke erreicht man bereits mit einer Bildauflösung von 300 dpi. Bei Tintenstrahldruckern reichen bereits 150 bis 200 dbi für gute Ergebnisse. Eine höhere Auflösung bringt keine besseren Ergebnisse, die Farben laufen ineinander. Die folgende Tabelle zeigt die mindest Anforderungen für den Ausdruck von Bildern bei einem Tintenstrahldrucker. Bildgröße in cm DPI Erforderliche Erforderliche (Print) Bildgröße in Megapixel Pixel (minimal) Anzahl 9 x ca. 531 x768 0,41 10 x ca. 591 x 886 0,52 13 x ca. 786 x ,84 15 x ca. 886 x ,05 20 x ca x ,09 30 x ca x2362 2,77 40 x ca x ,37 Punktraster Tintenstrahldrucker

17 4. Ändern der Bildgröße Fast jedes Bildbearbeitungsprogramm verfügt über den Menüpunkt Größe IM Photoshop Elements

18 1 Zeigt die absolute Bildgröße in Pixel und MB an 2 Zeigt die Dokumentgröße in Höhe und Breite sowie die Auflösung an. Das Kettezeichen zeigt die Abhängigkeit dieser 3 Größen voneinander an. Wird 1 Wert geändert, ändern sich auch die beiden Anderen. Die Anzahl der Bildpunkte bleibt erhalten. Proportionen erhalten ist standardmäßig aktiviert. 3 Das Seitenverhältnis des Bildes bleibt erhalten 4 Durch Aktivierung dieser Funktion können die Funktionen Proportionen erhalten und Stile skalieren an- bzw. abgewählt werden. Ist Proportionen erhalten deaktiviert, kann das bild gestreckt bzw. gestaucht werden. Auf die Berechnungsmethoden möchte ich hier nicht eingehen. 5 Kann nur in Verbindung mit Proportionen beibehalten aktiviert werden. Besteht ein Bild aus mehreren Ebenen, werden auch die Stile der Ebenen mit Skaliert

19 5. Zuschneiden von Bildern Digitale Bildformate entsprechen oft nicht den standardisierten Papierformaten für Ausdrucke bzw. die Ausgabe bei Bilderdiensten. Entweder es bleiben seitlich weiße Ränder oder es werden Bildteile oben oder unten abgeschnitten. Damit nicht Köpfe auf dem Bild fehlen, dafür aber die Füße in Großaufnahme vorhanden sind, oder ein großer Himmel, dafür aber der Vordergrund beschnitten wird, kann man die Bilder vorher zuschneiden. Auf die gleiche Weise können von Bildern mit genügend großer Bildauflösung Ausschnitte erstellt werden. In der Optionsleiste werden die Werte für das Bild fest gelegt und mit dem Freistellen-Werkzeug der Rahmen aufgezogen. Nach Bestätigung wird das Bild beschnitten

20 IM Photoshop Elements 7.0 Freistellungswerkzeug Optionsleiste Begrenzungsrahmen (frei verschiebbar) Bestätigung/Abbruch

21 6. Tabellen benötigter Standartbildgrößen für die Entwicklung bei Fotodiensten Für eine Entwicklung bei Fotodiensten sollten die Werte von 200 dpi nicht unterschritten werden. 3:4 Formate 200 DPI 300 DPI Bildgröße in cm DPI Erforderliche Erforderliche Erforderliche Erforderliche (Print) Bildgröße in Megapixel Bildgröße in Megapixel Pixel Anzahl Pixel Anzahl 10 x x1024 0, x ,2 11 x x x ,5 13 x x , x ,1 20 x x , x x x , x ,2 40 x x , x ,6 50 x x , x ,2 60 x x , x ,

22 Für eine Entwicklung bei Fotodiensten sollten die Werte von 200 dpi nicht unterschritten werden. 2:3 Formate 200 DPI 300 DPI Bildgröße in cm DPI Erforderliche Erforderliche Erforderliche Erforderliche (Print) Bildgröße in Megapixel Bildgröße in Megapixel Pixel Anzahl Pixel Anzahl 9 x x1024 0, x ,1 10 x x , x ,4 13 x x , x ,2 20 x x , x ,6 30 x x , x ,6 40 x x , x ,3 50 x x , x ,9 60 x x , x ,

23 Für Posterdruck gelten etwas andere Werte, da der Abstand beim Betrachten größer ist, fallen die Rasterpunkte nicht auf. Kritisch, weniger als 100 dpi meist ausreichend, 150 bis 100 dpi meist gut, mehr als 150 dpi

24 Quellennachweis CHIP Foto-Video-Digital National Geographic Photoguide mailto:

25 Auflösung Bildgröße (in Pixel) 10 x 15 cm ca. DIN A6 13 x 18 cm 20 x 30 cm ca. DIN A4 30 x 40 cm ca. DIN A3 40 x 60 cm ca. DIN A2 2 Mpix *) x dpi 226 dpi 135 dpi 102 dpi 68 dpi 51 dpi 3 Mpix *) x dpi 289 dpi 173 dpi 130 dpi 87 dpi 65 dpi 4 Mpix *) x dpi 321 dpi 192 dpi 144 dpi 96 dpi 72 dpi 5 Mpix *) x dpi 361 dpi 217 dpi 163 dpi 108 dpi 81 dpi 6 Mpix *) x dpi 424 dpi 255 dpi 191 dpi 127 dpi 96 dpi 7 Mpix *) x dpi 433 dpi 260 dpi 195 dpi 130 dpi 98 dpi 8 Mpix *) x dpi 488 dpi 293 dpi 219 dpi 146 dpi 110 dpi 10 Mpix *) x dpi 546 dpi 328 dpi 246 dpi 164 dpi 123 dpi 12 Mpix *) x dpi 605 dpi 363 dpi 272 dpi 182 dpi 136 dpi 16 Mpix *) x dpi 695 dpi 417 dpi 313 dpi 209 dpi 156 dpi 36 Mpix *) x dpi 1039 dpi 623 dpi 467 dpi 312 dpi 234 dpi 60 x 80 cm ca. DIN A

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