Produktkennzeichnung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Produktkennzeichnung"

Transkript

1 Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau und zur Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse für die Aus- und Weiterbildung im Ernährungshandwerk und in der Ernährungswirtschaft (Initiiert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau) Fachverkäufer Einzelhandel Gliederung Produktkennzeichnung B4 Produktkennzeichnung Autor: Gesetze Produktqualität... 2 EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau... 6 Kennzeichnung... 7 Prüfung... 9 Klassifizierung Normung Gütezeichen, Qualitätszeichen Öko-Gütezeichen, -Qualitätszeichen Herkunftszeichen Öko-Herkunftszeichen Marken Öko-Marken Prüfzeichen Standardisierung... 28

2 Gesetze Produktqualität Einführung: Handelsklassen, Qualitätsnormen und Gütevorschriften haben die Hauptaufgabe, allen am Warenverkehr Beteiligten Transparenz im Hinblick auf eine einheitliche Qualität von Produkten zu gewährleisten. Deshalb ist dieser Wirtschaftsbereich durch eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnung reguliert. Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften in den einzelnen Stufen des Handels wird durch amtliche (Gewerbeaufsicht) oder amtlich bestellte Kontrollorgane überwacht. Für die Kontrolle des größten Teils der Produkte sind Regierungspräsidien und der Wirtschaftskontrolldienst zuständig. 2

3 Gesetze Produktqualität Umfang und Geltungsbereich: Die Qualität, Kennzeichnung und Vermarktung von Produkten ist seitens des Gesetzgebers verbindlich festgelegt. Bei der Produktion und Vermarktung sind folgende Gesetze grundsätzlich zu beachten: EU-Verordnungen mit Gültigkeit in Ländern der Europäischen Union Bundesgesetze und -verordnungen mit Gültigkeit innerhalb der Bundesrepublik Deutschland Landesgesetze und -verordnungen mit Gültigkeit innerhalb eines Bundeslandes Die Gesetze korrespondieren, das heißt, Gesetze mit niedrigerem Rang müssen mit Gesetzen des höheren Rechts einhergehen. 3

4 Gesetze Produktqualität Gesetzesbeispiele Europa: EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau EU-Verordnung zur Festsetzung der Qualitätsnormen für Möhren, Zitrusfrüchte sowie Tafeläpfel und -birnen EU-Verordnung zur Festlegung der Vermarktungsnormen für Blumenkohl/Karfiol und Artischocken Gesetzesbeispiele Bundesrepublik Deutschland: Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz Handelsklassengesetz Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für frisches Obst und Gemüse Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für Rindfleisch Rindfleischetikettierungsgesetz Verstöße: Verstöße gegen gesetzliche Regelungen werden als Ordnungswidrigkeiten mit Geldbußen geahndet. 4

5 Gesetze Produktqualität Beispiel Tafeläpfel: Äpfel unterliegen entsprechenden Qualitätsnormen der EU-Verordnungen und bundesdeutscher Verordnungen. Darin sind allgemeingültig geregelt: Güte-/Handelsklassen Größensortierung Toleranzen Verpackungen und Aufmachung Kennzeichnung Der Hofverkauf und die Verarbeitung von Äpfeln sind von der Regelung ausgenommen. 5

6 EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau Inhalt: Die EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau regeln den Anbau, die Verarbeitung, den Import und die Vermarktung von Produkten aus ökologischem Landbau. Sie schützt den Verbraucher vor einer missbräuchlichen Nutzung der Bezeichnung Bio bzw. Öko durch unredliche Erzeuger und Vermarkter. Im Einzelnen gibt sie u. a. Folgendes vor: die Erzeugung von Produkten aus ökologischem Landbau muss bestimmte Anforderungen erfüllen (Düngung, Pflanzenschutz etc.) die Verarbeitung muss getrennt von konventionellen Produkten erfolgen die Einfuhr von Produkten aus ökol. Landbau muss nachvollziehbar erfolgen die Dokumentation des Warenflusses die Kontrollverfahren und Kontrollstellen die Kennzeichnung Darüber hinaus kommen für Öko-Produkte dieselben Regelungen wie für konventionelle Produkte zur Anwendung. 6

7 Kennzeichnung Begriff: Die Kennzeichnung bietet dem Kunden bzw. Verbraucher die Möglichkeit, sich über Inhalt und Eigenschaften eines Produkts zu informieren. Im Lebensmittelbereich gibt es je nach Produkt gesetzliche Regelungen für die Kennzeichnung von z. B. Verkehrsbezeichnung Hersteller Sorte Füllmenge Mindesthaltbarkeit Lagerhinweise Warenbeschaffenheit Inhaltsstoff- und Zutatenverzeichnis Genusstauglichkeitskennzeichen (z. B. Veterinärkontrollnummer) eventuell Gütezeichen Kontrollstelle 7

8 Kennzeichnung Beispiel Milchkennzeichnung: 1. Mindesthaltbarkeitsdatum 2. Zeitpunkt letzte Wärmebehandlung 3. Mindesthaltbarkeitshinweis 4. Milchsorte 5. Wärmebehandlungsverfahren 6. Fettgehaltsangabe 7. Homogenisierung 8. Füllmengenangabe 9. Genusstauglichkeitskennzeichen 10. Hersteller, Einfüller, Verkäufer 8

9 Prüfung Begriff: Die Prüfung als Grundlage der Vergabe von Kennzeichen erfolgt erstmalig und in regelmäßigen Abständen durch berechtigte Kontrollinstitutionen (zum Beispiel Labors) des Zeichengebers. Es werden nach Prüfung vergeben: Gütezeichen Qualitätszeichen Herkunftszeichen Markenzeichen in Lizenz standardisierte Kennzeichen Zur Nachvollziehbarkeit der Prüfung ist in der Regel eine Zulassungsnummer der Kontrollstelle (siehe oben) auf der Verpackung anzugeben. Dies ist bei staatlich standardisierten Kennzeichen wie den EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau gesetzlich festgelegt. 9

10 Klassifizierung Begriff: Die Klassifizierung von Waren ist in Gesetzen und Verordnungen einheitlich geregelt. Sie ist für Produzenten und Vermarkter zwingend anzuwenden. Handelsklassen und Qualitätsnormen kommen beispielsweise bei folgenden Warengruppen zur Anwendung: Obst und Gemüse Spargel und Kartoffeln Rind-, Schweine- und Schaffleisch Geflügelfleisch Eier 10

11 Klassifizierung Beispiel: Handelsklassen Äpfel Äpfel unterliegen entsprechenden Qualitätsnormen der EU-Verordnungen. Entsprechend sind festgelegt: Güte-/Handelsklassen Größensortierung Toleranzen (Güte, Größe) Gleichmäßigkeit Verpackungen und Aufmachung Kennzeichnung 11

12 Klassifizierung Beispiel Handelsklassen Äpfel: Handelsklasse Extra: sortentypisch in Form, Größe und Färbung; höchste Qualität; unverletzter Stiel; Fruchtfleisch frei von Mängeln Handelsklasse 1: leichte Fehler in Form, Entwicklung und Färbung; Fruchtfleisch frei von Mängeln; Schalenfehler und leichte, nicht verfärbte Druckstellen sind zulässig; Stiel darf fehlen Handelsklasse 2: fehlerhafte Form, Entwicklung und Färbung; Fruchtfleisch frei von Mängeln, Schalenfehler und leichte Druckstellen, die leicht verfärbt sein dürfen, sind zulässig Handelsklasse 3: zur Verarbeitung zu Saft, Apfelmus, Most etc. Größensortierung: Größensortierung nach höchstem Querdurchmesser (Zuordnung nach Handelsklassen) oder nach Gewicht 12

13 Klassifizierung Anwendung bei Öko-Produkten: Die Regelungen zur Klassifizierung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen gelten auch für Produkte aus ökologischem Landbau. Beispiel Bio-Tomaten: 13

14 Normung Begriff: Normen geben für Gegenstände und Leistungen allgemeingültige Verfahren oder Rahmen vor, mit dem Ziel, zum Beispiel Arbeitsverfahren oder Produkteigenschaften zu vereinheitlichen. Beispiele sind: DIN-Normen: Deutsche Industrie Norm EN-Normen: Europäische Normen ISO-Norm: internationale Norm der International Standard Organisation Sie kommen häufig zur Anwendung bei technischen Verfahren, Festlegung von Größen und Maßen, Dokumentation von Arbeitsprozessen und bei der Qualitätssicherung. Die Zertifizierung erfolgt durch zugelassene Kontrollstellen (zum Beispiel TÜV). Die Prüfung wird bestätigt. Die Normenbezeichnung und das jeweilige Normenzeichen dürfen genutzt werden. 14

15 Normung Beispiel: Durch die ISO 9000-Zertifizierung von Krankenhäusern oder Kurkliniken gewinnt speziell diese Norm für Öko-Zulieferer an Bedeutung. So muss beispielsweise auch ein Bio-Fleischer, Bio-Bäcker oder Bio- Landwirt als Lieferant eines ISO-zertifizierten Krankenhauses nach ISO zertifizieren, da in der Norm eine lückenlose Kontrolle der Lieferkette nach ISO vorgegeben ist. Der Aufwand für eine solche Zertifizierung hält sich allerdings in Grenzen, da die Dokumentation der Zertifizierung nach EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau gleichermaßen nutzbar ist. 15

16 Normung Öko-Norm: Mit dem Ziel, die Produkteigenschaften, -qualität und Kennzeichnung von Produkten aus ökologischem Anbau zu vereinheitlichen, erfüllen die EG-Rechts-vorschriften für den ökologischen Landbau den Anspruch einer Norm. Insbesondere kann die europaweite Vereinheitlichung von Richtlinien für die Erzeugung und Produktion, Vereinheitlichung von Richtlinien für die Dokumentation von Abläufen in Erzeugung und Verarbeitung, Vereinheitlichung von Richtlinien für die Einfuhr von Bio-Waren, fortlaufende Kontrolle und Zertifizierung, als Norm eingeordnet werden. Eine gemeinsame Zertifizierung nach ISO und EG- Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau kann bei mittleren Unternehmen sinnvoll sein, da aus beiden Normen Synergien entstehen können. 16 EU-Öko-Logo Logo des TÜV Süd für Zertifizierung nach DIN ISO 9001

17 Gütezeichen, Qualitätszeichen Begriff: Gütezeichen bzw. Qualitätszeichen werden von Verbraucherschutzorganisationen, staatlichen Stellen und Interessenvertretungen entwickelt und nach Prüfung für einzelne Produkte vergeben. Gütezeichen werden zusammen mit betrieblichen Warenzeichen bzw. Öko-Kennzeichen eingesetzt, um beim Kunden bzw. Verbraucher ein Vertrauensverhältnis zu schaffen. Beispiele sind: Das Gütezeichen für deutsche Markenbutter Das RAL-Gütezeichen des Deutsches Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. Der Blaue Engel des Deutsches Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. Gütezeichen Markenbutter Der Blaue Engel 17

18 Öko-Gütezeichen, -Qualitätszeichen Begriff: Analog zu konventionellen Gütezeichen bzw. Qualitätszeichen werden von privaten und staatlichen Stellen auch Öko-Gütezeichen eingeführt. Damit soll erreicht werden, das seitens des Verbrauchers das Vertrauen gleichermaßen in Öko-Produkte entsteht. Beispiele sind European Ecolabel Global Organic Textile Standard (GOTS) European Ecolabel Global Organic Textile Standard 18

19 Herkunftszeichen Begriff: Herkunftszeichen sind Zeichen, die auf eine lokale, regionale oder nationale Herkunft von Erzeugnissen hinweisen. In der Praxis tritt der Hinweis auf die Herkunft direkt als geografischer Name und indirekt durch ein Symbol, Bild oder Wort auf. Das so genannte HQZ (Herkunfts- und Qualitätszeichen) stellt dabei eine Mischform aus Herkunfts- und Gütezeichen dar. Es findet vor der Zeichenvergabe eine entsprechende Qualitätsprüfung statt. Beispiele sind: Geprüfte Qualität Bayern Obst vom Bodensee Geprüfte Qualität Bayern Obst vom Bodensee 19

20 Öko-Herkunftszeichen Begriff: Öko-Herkunftszeichen sind Zeichen, die auf eine lokale, regionale oder nationale Herkunft von Öko-Erzeugnissen hinweisen. In der Praxis tritt der Hinweis auf die Herkunft direkt als geografischer Namen und indirekt durch ein Symbol, Bild oder Wort auf. Die Initiative für diese Kennzeichnung geht in der Regel von den jeweiligen Bundesländern zur Stärkung des ökologischen Landbaus aus. Das HQZ ist auch mit Öko-Herkunftszeichen nach entsprechender Qualitätsprüfung kombinierbar. Beispiel: Öko-Qualität aus Bayern Öko-Qualität aus Bayern 20

21 Marken Begriff: Als Marken (früher Warenzeichen) können alle Zeichen, Abbildungen, Wörter, Buchstaben, Zahlen, Personennamen, Hörzeichen, Farben, Farbzusammenstellungen, dreidimensionale Gestaltungen (Form, Verpackung, sonstige Aufmachungen einer Ware) geschützt werden, die dazu dienen, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denen anderer Unternehmen zu unterscheiden (vgl. 3 Markengesetz). Die Marke darf nur vom Markeninhaber oder Lizenznehmern genutzt werden. Der Schutz der Marke soll verhindern, dass unredliche Wettbewerber unter der Marke Produkte anderer Güte vermarkten. Marken werden nach Überprüfung beim Deutschen Patentamt eingetragen. Es besteht eine Schutzfrist von zehn Jahren, die verlängert werden kann. 21

22 Öko-Marken Begriff: Öko-Marken sind Marken von Öko-Verbänden, Unternehmen und Erzeugergruppen, die Produkte aus ökologischem Landbau unter dieser Marke vertreiben. Ökologische Marken können wie folgt unterteilt werden: Marken von Erzeugergruppen Marken von Öko-Verbänden Bio-Eigenmarken von Unternehmen Der rechtliche Schutz besteht gleichermaßen nach dem Markengesetz, wenn die Marke beim Deutschen Patentamt eingetragen wurde. 22

23 Öko-Marken Deutsche Bio-Erzeugergruppen, Bio-Anbauverbände: Die Markenzeichen europäischer Öko-Anbauverbände unter (> Kennzeichnung > Zeichen und Siegel) 23

24 Öko-Marken Markenbeispiele Bio-Eigenmarken: Handelsmarke Bezeichnung Vertrieb über Alnatura Alnatura-Märkte, Drogeriemärkte BioBio Bioprodukte für alle Netto, Plus Naturkind Gutes aus biologischer Landwirtschaft Tengelmann, Kaiser`s 24

25 Öko-Marken Markenprüfung: Die Nutzung einer Bio-Marke ist mit einer Prüfung des jeweiligen Produkts verbunden. Gleiches gilt für Eigenmarken von Lebensmittelkonzernen. Die Prüfungen werden fortlaufend wiederholt. Beispiele sind: Demeter: Erfüllung der strengen Richtlinien des Demeter-Bunds Bioland: Erfüllung der strengen Richtlinien des Bioland Verbands 25

26 Prüfzeichen Einführung: Prüfzeichen signalisieren dem Verbraucher, dass ein Produkt von einer anerkannten Prüfinstitution getestet und für sicher befunden wurde. Diese Tests sind in der Regel technischer Natur und werden regelmäßig wiederholt. Prüfzeichen werden von spezialisierten Prüfeinrichtungen vergeben. Die bekanntesten Beispiele sind: VDE e. V. Berufsgenossenschaften Getestet werden unter anderem Elektrogeräte Maschinen Werkzeuge Spielzeug 26

27 Prüfzeichen Prüfung Lebensmittel: Über die technische Prüfung hinaus werden auch Futter- und Lebensmittel geprüft. Dies wird zum Beispiel von folgenden Institutionen bzw. Unternehmen durchgeführt DLG e. V., QS Qualität und Sicherheit GmbH 27

28 Standardisierung Begriff: Die Festlegung von Standards dient der Vereinheitlichung von Produkten, Leistungen oder Prozessen. Ergebnis sind eine oder wenige Varianten, die mehr Transparenz ermöglichen. Bezogen auf die Kennzeichnung von Produkten bedeutet Standardisierung, dass ausgehend von einer Vielzahl unterschiedlicher Güte-, Qualitäts-, Herkunfts-, Waren-, Prüf- oder Bio-Zeichen ein einheitliches Zeichen eingeführt wird, das den Überblick verbessert und so für den Verbraucher neben mehr Transparenz und auch Vertrauen schafft. 28

29 Standardisierung Produkte aus ökologischem Anbau: Die Einführung des Öko-Siegels legte Standards hinsichtlich der Anforderungen an Produkte aus ökologischem Landbau fest. Diese Standards stimmen mit den Regelungen der EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau überein, werden regelmäßig geprüft, bestätigt und sollen eine verstärkte Transparenz und Klarheit im Markt der Bio-Lebensmittel gewährleisten. Gleichermaßen sind die Richtlinien der großen Verbände (wie Demeter, Bioland) als Standards zur Vermeidung von Missbrauch und zum Nutzen des Verbrauchers einzuordnen. Informationen zu anderen Öko-Anbauverbänden unter 29

Produktkennzeichnung

Produktkennzeichnung AInformationsmaterialien über den ökologischen Landbau und zur Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse für die Aus- und Weiterbildung im Ernährungshandwerk und in der Ernährungswirtschaft (Initiiert durch

Mehr

Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel

Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel Klarheit für Verbraucher Auf einen Blick Eine Vielzahl unterschiedlicher Öko-Kennzeichen machte es noch vor wenigen Jahren den Verbrauchern schwer, den Überblick

Mehr

Mit einem Vorwort von. Warum sie wirklich gesünder sind

Mit einem Vorwort von. Warum sie wirklich gesünder sind D R. A N D R E A F L E M M E R Mit einem Vorwort von Warum sie wirklich gesünder sind Gesetzliche Vorschriften 19 weit ein. 1999 kamen tierische Produkte hinzu. Damit gibt es für die Mitglieder der EU

Mehr

Absatzwege für Bio-Produkte

Absatzwege für Bio-Produkte Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau und zur Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse für die Aus- und Weiterbildung im Ernährungshandwerk und in der Ernährungswirtschaft (Initiiert durch

Mehr

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss STELLUNGNAHME

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss STELLUNGNAHME Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss NAT/506 "Produktion und Kennzeichnung von Bio- Erzeugnissen" Brüssel, den 4. Mai 2011 STELLUNGNAHME des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses zu

Mehr

Bio-Gütesiegel. I. KONTROLLZEICHEN / Grundzeichen

Bio-Gütesiegel. I. KONTROLLZEICHEN / Grundzeichen Mit freundlicher Genehmigung von Bio-Gütesiegel I. KONTROLLZEICHEN / Grundzeichen Mit Abstand den größten Bekanntheits- und Akzeptanzgrad unter den Biosiegeln Österreichs hat das AMA-Biozeichen. Das AMA-Biozeichen

Mehr

Allgemeine Anforderung zur Bio-Kontrolle und Zertifizierung von Verarbeitungsbetrieben

Allgemeine Anforderung zur Bio-Kontrolle und Zertifizierung von Verarbeitungsbetrieben Allgemeine Anforderung zur Bio-Kontrolle und Zertifizierung von Verarbeitungsbetrieben Einleitung Die Grundlage für die Erzeugung von Bioprodukten in Österreich bzw. in der Europäischen Union (EU) ist

Mehr

Corinna Böhland Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH. 39. Seminar über Versuchstiere und Tierversuche

Corinna Böhland Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH. 39. Seminar über Versuchstiere und Tierversuche Corinna Böhland Spreenhagener Vermehrungsbetrieb für Legehennen GmbH Rechtliche Anforderungen an das Halten von Legehennen als Nutztiere unter dem Aspekt Tierschutz Europäische Union Deutschland unter

Mehr

Arbeitsblätter zum Themenbereich. Entstehung, Entwicklungen, Prinzipien und Richtungen des Öko-Landbaus Recht, Richtlinien, Kontrollen

Arbeitsblätter zum Themenbereich. Entstehung, Entwicklungen, Prinzipien und Richtungen des Öko-Landbaus Recht, Richtlinien, Kontrollen Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau (Landwirtschaft einschl. Wein-, Obst- und Gemüsebau) für den Unterricht an landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen (Initiiert durch das Bundesministerium

Mehr

Produkte und Dienstleistungen aus ökologischem Landbau verkaufen - Absatzwege im Einzelhandel -

Produkte und Dienstleistungen aus ökologischem Landbau verkaufen - Absatzwege im Einzelhandel - Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau und zur Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse für die Aus- und Weiterbildung im Ernährungshandwerk und der Ernährungswirtschaft (Initiiert durch das

Mehr

Staatliche Bio-Siegel

Staatliche Bio-Siegel Staatliche Bio-Siegel Deutsches Bio-Siegel Mit dem Deutschen Bio-Siegel werden seit September 2001 landwirtschaftliche Erzeugnisse und verarbeitete Produkte zertifiziert die gemäß der Verordnung (EWG)

Mehr

Im Bio-Anbauverband o DEMETER sind ausschließlich Betriebe mit biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise organisiert.

Im Bio-Anbauverband o DEMETER sind ausschließlich Betriebe mit biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise organisiert. Charakterisierung der unterschiedlichen Voraussetzungen für die Erzeugung und Kennzeichnung im ökologischen Weinbau Matthias Wolff und Johannes Hügle (Berater für ökologischen Weinbau), Dr. Jörger (Geschäftsführer),

Mehr

FRAGE 95. Der Gebrauch von Marken Dritter ohne Verwechslungsgefahr

FRAGE 95. Der Gebrauch von Marken Dritter ohne Verwechslungsgefahr FRAGE 95 Der Gebrauch von Marken Dritter ohne Verwechslungsgefahr Jahrbuch 1989/II, Seiten 347-351 Geschäftsführender Ausschuss von Amsterdam, 4. - 10. Juni 1989 Q95 FRAGE Q95 Der Gebrauch von Marken Dritter

Mehr

Vorteile für Unternehmen durch Datenschutz-Zertifizierung

Vorteile für Unternehmen durch Datenschutz-Zertifizierung Vorteile für Unternehmen durch Datenschutz-Zertifizierung Dr. Thilo Weichert Leiter des ULD Schleswig-Holstein eco/mmr-kongress Moderner Datenschutz Berlin, Dienstag 31. März 2009 Inhalt Datenschutz schadet

Mehr

Goldenstein & Partner

Goldenstein & Partner Goldenstein & Partner So schützen Sie Ihren guten Namen! Schutzrechte im Überblick Rechtsanwältin Dr. Ina Haarhoff Gliederung A. Eintragung der Marke I. Was ist eine Marke? II. III. IV. Markenformen Recherche

Mehr

Vermarktung von landwirtschaftlichen Qualitätsprodukten: Begriffsbestimmung und politischrechtlicher

Vermarktung von landwirtschaftlichen Qualitätsprodukten: Begriffsbestimmung und politischrechtlicher Vermarktung von landwirtschaftlichen Qualitätsprodukten: Begriffsbestimmung und politischrechtlicher Rahmen Jobst Jungehülsing Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - Referat

Mehr

Gemüseprodukte (Erzeugnisse aus Gemüse, Zwiebeln und Kartoffeln)

Gemüseprodukte (Erzeugnisse aus Gemüse, Zwiebeln und Kartoffeln) Qualitätszeichen Rheinland-Pfalz "Gesicherte Qualität mit Herkunftsangabe" Zusatzanforderungen für den Produktbereich Gemüseprodukte (Erzeugnisse aus Gemüse, Zwiebeln und Kartoffeln) Stand: 01.01.2016

Mehr

Umfrage unter Jugendlichen zum Thema»Bio«

Umfrage unter Jugendlichen zum Thema»Bio« Umfrage unter Jugendlichen zum Thema»Bio«Ausgangsfrage: Sind jugendliche Verbraucher der Bio-Markt der Zukunft? Hintergrund Hypothese: Um Jugendliche für Biowaren zu begeistern brauchen sie Beratung aber

Mehr

Durchblick im Logo-Dschungel

Durchblick im Logo-Dschungel Durchblick im Logo-Dschungel eda / pixelio.de Industrie- und Handelskammer für die Pfalz Stand: Dezember 2010 1 Durchblick im Logo-Dschungel Immer mehr Produkte und Dienstleistungen sind mit immer mehr

Mehr

Kennzeichnung von Hühnereiern für die. Abgabe an den Endverbraucher

Kennzeichnung von Hühnereiern für die. Abgabe an den Endverbraucher Seite 1 von 6 Kennzeichnung von Hühnereiern für die Abgabe an den Endverbraucher Dieses Informationsblatt dient der Orientierung über die Anforderungen an die Kennzeichnung von Hühnereiern für die Abgabe

Mehr

Import ökologischer Erzeugnisse aus Drittländern. Richtlinien und Entscheidungshilfen für den Import aus Staaten außerhalb der Europäischen Union

Import ökologischer Erzeugnisse aus Drittländern. Richtlinien und Entscheidungshilfen für den Import aus Staaten außerhalb der Europäischen Union ökologischer Erzeugnisse aus Drittländern Richtlinien und Entscheidungshilfen für den aus Staaten außerhalb der Europäischen Union 2 -Grundlagen Broschürentitel Die Grundlagen zum Ökologische erzeugnisse

Mehr

Merkblatt. Hühnereier Vermarktungsnormen und Kennzeichnungspflichten

Merkblatt. Hühnereier Vermarktungsnormen und Kennzeichnungspflichten Merkblatt Hühnereier Vermarktungsnormen und Kennzeichnungspflichten Wer Eier gewerbsmäßig in den Verkehr bringt, hat diese ab dem 18. Tag nach dem Legen bei einer Temperatur von 5 8 C zu lagern oder zu

Mehr

Qualitätsrichtlinien für die Branche. Wertschöpfungskette Rind/ Kalb

Qualitätsrichtlinien für die Branche. Wertschöpfungskette Rind/ Kalb Qualitätskriterien der Dachmarke Rhön für den Bereich Rind / Kalb, Stand 11.09.2013 Seite 1 Qualitätsrichtlinien für die Branche Wertschöpfungskette Rind/ Kalb Unternehmen Straße, Nr. PLZ, Ort Ansprechpartner

Mehr

Regionale Produkte Imageträger der Region?

Regionale Produkte Imageträger der Region? Regionale Produkte Imageträger der Region? 1 Stellenwert der regionalen Vermarktung in Gesellschaft und Politik Dr. Cord Stoyke Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung

Mehr

Prüfung von Betriebsmitteln 24.06.2013 1

Prüfung von Betriebsmitteln 24.06.2013 1 Prüfung von Betriebsmitteln 24.06.2013 1 Prüfung von Betriebsmitteln 1. Die Ecocert Gruppe 2. Der Ecocert Input Standard 3. Anforderungen des Siegels 4. Schritte zur Bescheinigung 24.06.2013 2 Prüfung

Mehr

Mehr Transparenz für optimalen Durchblick. Mit dem TÜV Rheinland Prüfzeichen.

Mehr Transparenz für optimalen Durchblick. Mit dem TÜV Rheinland Prüfzeichen. Mehr Transparenz für optimalen Durchblick. Mit dem TÜV Rheinland Prüfzeichen. Immer schon ein gutes Zeichen. Das TÜV Rheinland Prüfzeichen. Es steht für Sicherheit und Qualität. Bei Herstellern, Handel

Mehr

Produkte und Dienstleistungen aus ökologischem Landbau beschaffen

Produkte und Dienstleistungen aus ökologischem Landbau beschaffen Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau und zur Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse für die Aus- und Weiterbildung im Ernährungshandwerk und der Ernährungswirtschaft (Initiiert durch das

Mehr

organicxml Datenaustauschstandard für die Rückverfolgbarkeit von Ökoprodukten

organicxml Datenaustauschstandard für die Rückverfolgbarkeit von Ökoprodukten organicxml Datenaustauschstandard für die Rückverfolgbarkeit von Ökoprodukten ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau Rolf Mäder, Februar 2006 Ziele der Rückverfolgbarkeit Mit einer

Mehr

Kennzeichnung von gentechnisch (un-)veränderten Lebens- und Futtermitteln

Kennzeichnung von gentechnisch (un-)veränderten Lebens- und Futtermitteln Märkte IEM-Information Kennzeichnung von gentechnisch (un-)veränderten Lebensund Futtermitteln Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Institut für Ernährungswirtschaft und Märkte Menzinger Str. 54,

Mehr

Das Mühlviertel macht sich auf den Weg zur BioRegion. Wir sind Betroffene und Beteiligte in diesem Prozess.

Das Mühlviertel macht sich auf den Weg zur BioRegion. Wir sind Betroffene und Beteiligte in diesem Prozess. BIO- INFORMATION FÜR DIE GEMEINDEN IN DER BIOREGION MÜHLVIERTEL Das Mühlviertel macht sich auf den Weg zur BioRegion. Wir sind Betroffene und Beteiligte in diesem Prozess. 52,8 % aller landwirtschaftlichen

Mehr

Bio Bio in HEIDELBERG

Bio Bio in HEIDELBERG Bio in HEIDELBERG Bio in Heidelberg Bio in Heidelberg ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Heidelberg. Gemeinsam mit lokalen Akteuren aus Landwirtschaft und Handel sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern

Mehr

Quartalsbericht zur Nutzung des Bio-Siegels Dezember 2013

Quartalsbericht zur Nutzung des Bio-Siegels Dezember 2013 Quartalsbericht zur Nutzung des Bio-Siegels Dezember 2013 Alle, die Produkte mit dem Bio-Siegel kennzeichnen wollen, haben die Kennzeichnung ihrer Produkte vor dem erstmaligen Verwenden des Bio-Siegels

Mehr

Geografische Herkunftsangaben

Geografische Herkunftsangaben Geografische Herkunftsangaben - Absatzförderung oder erzwungene Transparenz? Prof. Dr. Michael Loschelder GRUR-Jahrestagung 2015 Gliederung I. Einführung und Problemstellung Die Regelungen der geografischen

Mehr

Gentechnikfreiheit in Österreich. Kontrolle der landwirtschaftlichen Produktion

Gentechnikfreiheit in Österreich. Kontrolle der landwirtschaftlichen Produktion Gentechnikfreiheit in Österreich Kontrolle der landwirtschaftlichen Produktion, agrovet GmbH Vortrag, am ecoplus., Campus Tulln Themen Wer ist die agrovet GmbH? Anbau von gentechnisch veränderten Kulturen

Mehr

Produktsicherheit und Kennzeichnungspflichten

Produktsicherheit und Kennzeichnungspflichten Produktsicherheit und Kennzeichnungspflichten Von den Herstellerangaben bis zur CE-Kennzeichnung 19. Januar 2016 Schweinfurt Jürgen Herber, Innovation und Umwelt 1 Agenda Warum überhaupt Produktkennzeichnung?

Mehr

Vermarktung regionaler Lebensmittel

Vermarktung regionaler Lebensmittel Vermarktung regionaler Lebensmittel Katharina von Plocki Marketinggesellschaft Baden-Württemberg.03.01 Chart 1 MBW Marketinggesellschaft 1994 gegründet zur Durchführung von Absatzförderungsmaßnahmen für

Mehr

Österreichisches Lebensmittelbuch

Österreichisches Lebensmittelbuch Österreichisches Lebensmittelbuch IV. Auflage Richtlinie zur Definition der Gentechnikfreien Produktion von Lebensmitteln und deren Kennzeichnung Veröffentlicht mit Geschäftszahl: BMGF-75210/0014-IV/B/7/2007

Mehr

Gibt es einen Unterschied der Begriffe "bio" und "öko"?

Gibt es einen Unterschied der Begriffe bio und öko? Gibt es einen Unterschied der Begriffe "bio" und "öko"? Nein. Die Begriffe "bio" und "öko" werden synonym benutzt. Beide sind im Zusammenhang mit Lebensmitteln gleichermaßen für Produkte, die nach den

Mehr

Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln Erfahrungen aus den Ländern

Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln Erfahrungen aus den Ländern Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln Erfahrungen aus den Ländern Untersuchung und Erfassung lebensmittelbedingter Ausbrüche Informationsveranstaltung des Bundesinstituts für Risikobewertung am 25. Januar

Mehr

Wie finde ich ehrliche Lebensmittel?

Wie finde ich ehrliche Lebensmittel? Wie finde ich ehrliche Lebensmittel? Lebensmitteleinkauf Schau genau! Wo Österreich drauf steht muss Österreich drinnen sein! Die Herkunft der Lebensmittel und deren Rohstoffe hat klar, ehrlich und unmissverständlich

Mehr

Wegweiser für interessierte Unternehmen

Wegweiser für interessierte Unternehmen Wegweiser für interessierte Unternehmen Inhalt: 1. Wer macht was: Fairtrade-Produzenten, -Trader und Lizenznehmer 2 2. Wie funktioniert das Fairtrade-System? 3 3. Wer benötigt welchen Vertrag? 3 4. Das

Mehr

Faszination Qualität in der Lebensmittelbranche

Faszination Qualität in der Lebensmittelbranche E Faszination Qualität in der Lebensmittelbranche Alles aus einer Hand bio.inspecta und q.inspecta unterstützen Unternehmen der Lebensmittelbranche bei der nachhaltigen Stärkung ihrer Marktposition. Unser

Mehr

Rollenspiele Beratungs- und Verkaufsgespräche Naturkost

Rollenspiele Beratungs- und Verkaufsgespräche Naturkost Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau und zur Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse für die Aus- und Weiterbildung im Ernährungshandwerk und in der Ernährungswirtschaft (Initiiert durch

Mehr

Die Herkunftsbezeichnung Made in Germany

Die Herkunftsbezeichnung Made in Germany Auszüge aus dem Vortrag Die Herkunftsbezeichnung Made in Germany Historie, ie Zulässigkeit und Bedeutung eines neuen en (alten) Wertbegriffs Gemeinsame Mitgliederversammlung der Fachabteilungen OGFF und

Mehr

Beschäftigte in der BioBranche

Beschäftigte in der BioBranche Beschäftigte in der BioBranche A. Umfrage zur Arbeitsplatzentwicklung von 1993 bis 2003 (prozentuale Entwicklung) B. Analyse der Beschäftigtenzahl in der BioBranche für das Jahr 2003 (absolute Zahlen)

Mehr

TÜV Rheinland Consulting GmbH. TÜV Rheinland Consulting GmbH Das neue Produktsicherheitsgesetz ProdSG

TÜV Rheinland Consulting GmbH. TÜV Rheinland Consulting GmbH Das neue Produktsicherheitsgesetz ProdSG TÜV Rheinland Consulting GmbH TÜV Rheinland Consulting GmbH Das neue Produktsicherheitsgesetz ProdSG Gesetz über die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt Produktsicherheitsgesetz ProdSG in Kraft

Mehr

Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar?

Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar? Kommunikation regionaler Bioprodukte: Statement Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar? Qualität auf der ganzen Linie Premiumlebensmittel mit Mehrwert für Natur und Region 6. Oktober 2009

Mehr

Stellungnahme Deutschlands zum

Stellungnahme Deutschlands zum Stellungnahme Deutschlands zum Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von

Mehr

Ökologischer Landbau und Bioprodukte

Ökologischer Landbau und Bioprodukte Ökologischer Landbau und Bioprodukte Der Ökolandbau in Recht und Praxis von Kurt-Dietrich Rathke, Dipl. Ing. Agr. Britta Weitbrecht, Heinz-Joachim Kopp 1. Auflage Ökologischer Landbau und Bioprodukte Rathke

Mehr

Produkte aus ökologischem Landbau beschaffen

Produkte aus ökologischem Landbau beschaffen Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau und zur Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse für die Aus- und Weiterbildung im Ernährungshandwerk und in der Ernährungswirtschaft (Initiiert durch

Mehr

Qualitätsmanagement in der Landwirtschaft

Qualitätsmanagement in der Landwirtschaft Qualitätsmanagement in der Landwirtschaft am Beispiel der Erzeugergemeinschaft Biokorntakt GmbH & Co. KG - Partnerbetrieb der FH Eberswalde - Gefördert durch das BMVEL im Rahmen vom Region-Aktiv Projekt:

Mehr

Das 1x1 der Richtlinien und Normen Grundlagen für die CE- Kennzeichnung

Das 1x1 der Richtlinien und Normen Grundlagen für die CE- Kennzeichnung Das 1x1 der Richtlinien und Normen Grundlagen für die CE- Kennzeichnung Titel der Präsentation 1 8. April 2014 Referent: Alexander Ladwig Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Auditor (ZDH ZERT) Zertifizierter Projektmanagement-Fachmann

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Ingolf Friederici. Produktkonformität. Grundlagen der DIN EN 10204 und anderer Konformitätsdokumente ISBN: 978-3-446-42181-3

Inhaltsverzeichnis. Ingolf Friederici. Produktkonformität. Grundlagen der DIN EN 10204 und anderer Konformitätsdokumente ISBN: 978-3-446-42181-3 Inhaltsverzeichnis Ingolf Friederici Produktkonformität Grundlagen der DIN EN 10204 und anderer Konformitätsdokumente ISBN: 978-3-446-42181-3 Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/978-3-446-42181-3

Mehr

EU-Verordnung Nr. 1169/2011 Lebensmittelinformations-Verordnung

EU-Verordnung Nr. 1169/2011 Lebensmittelinformations-Verordnung EU-Verordnung Nr. 1169/2011 Lebensmittelinformations-Verordnung Dr. Richard Joachim Lehmann 18. August 2014 Manager E-Business/GDSN, GS1 Germany GmbH Inhalt Hintergrund und Einführung Verantwortlichkeiten

Mehr

Ohne Gentechnik Siegel Verbrauchertäuschung oder mehr Wahlfreiheit?

Ohne Gentechnik Siegel Verbrauchertäuschung oder mehr Wahlfreiheit? Ohne Gentechnik Siegel Verbrauchertäuschung oder mehr Wahlfreiheit? Alexander Hissting Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.v. (VLOG) 9. Januar 2012 Fulda Inhalt Sinn der Ohne Gentechnik Kennzeichnung

Mehr

Datenbanktechnische Voraussetzungen zur Schaffung eines Rückverfolgbarkeitssystems

Datenbanktechnische Voraussetzungen zur Schaffung eines Rückverfolgbarkeitssystems Datenbanktechnische Voraussetzungen zur Schaffung eines Rückverfolgbarkeitssystems ein Projekt im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau Rolf Mäder, Februar 2005 Vision Produzent Handel / Logistik

Mehr

Worauf kommt es an? Glaubwürdigkeit von Lebensmittel-Produktkennzeichnung für ökologische und sozialverträgliche Rohstoffgewinnung und Verarbeitung

Worauf kommt es an? Glaubwürdigkeit von Lebensmittel-Produktkennzeichnung für ökologische und sozialverträgliche Rohstoffgewinnung und Verarbeitung Worauf kommt es an? Glaubwürdigkeit von Lebensmittel-Produktkennzeichnung für ökologische und sozialverträgliche Rohstoffgewinnung und Verarbeitung E-Lecture/ Chat Zertifikat Nachhaltigkeit und Journalismus,

Mehr

Lebenswert bio Babykost Der beste Start ins Leben

Lebenswert bio Babykost Der beste Start ins Leben Lebenswert bio Babykost Der beste Start ins Leben Babykost aus biologischer Landwirtschaft Lebenswert bio bietet mit einem umfassenden Sortiment an Säuglingsmilchnahrungen, Baby-en sowie Baby-Gläschen

Mehr

KMU-Umfrage: Auswirkungen des allgemeinen Lebensmittelrechts (Verordnung (EU) Nr. 178/2002)

KMU-Umfrage: Auswirkungen des allgemeinen Lebensmittelrechts (Verordnung (EU) Nr. 178/2002) KMU-Umfrage: Auswirkungen des allgemeinen Lebensmittelrechts (Verordnung (EU) Nr. 178/2002) Fields marked with * are mandatory. Gegenstand der Umfrage Die Europäische Kommission möchte herausfinden, wie

Mehr

Die BLE. Für Landwirtschaft und Ernährung. Vielfältige Aufgaben kurz & knapp präsentiert

Die BLE. Für Landwirtschaft und Ernährung. Vielfältige Aufgaben kurz & knapp präsentiert Die BLE. Für Landwirtschaft und Ernährung Vielfältige Aufgaben kurz & knapp präsentiert Sicherheit Stabilität Aufklärung Forschung Dienstleistung Willkommen in der BLE Die Bundesanstalt für Landwirtschaft

Mehr

1 / 1. 13. Termin B-Referat (AG München) Markengesetz I Geschützte Kennzeichen (Überblick) I. Allgemeines

1 / 1. 13. Termin B-Referat (AG München) Markengesetz I Geschützte Kennzeichen (Überblick) I. Allgemeines 1 / 1 Hinweis: Die Weiterverwendung dieser Referatsvorlage ist ausdrücklich gestattet. Falls jemand Ergänzungen vornimmt, bitte auch an die anderen denken und wieder zugänglich machen. (München 08.07.2006,

Mehr

Name des Produkts: Name: Anschrift: (ggf.) Kontaktperson: Telefon: Telefax: E-Mail:

Name des Produkts: Name: Anschrift: (ggf.) Kontaktperson: Telefon: Telefax: E-Mail: Rechtsabteilung Österreichische Marken Herkunftsschutz gemäß VO (EU) Nr. 1151/2012- Vorbegutachtung ACHTUNG: Diese Vorbegutachtung stellt keinen Eintragungsantrag gem. VO (EU) Nr. 1151/2012 dar! Füllen

Mehr

Gentechnisch verändert?

Gentechnisch verändert? Gentechnisch verändert? So wird gekennzeichnet! VERBRAUCHERSCHUTZ ERNÄHRUNG LANDWIRTSCHAFT Gentechnik in Lebensmitteln gibt es das schon? In Europa und Deutschland wurden bislang kaum gentechnisch veränderte

Mehr

im Überblick Qualitätssicherung

im Überblick Qualitätssicherung ssysteme im Überblick Projektgruppe Geprüfte Projektgruppe Konzeption und Systemträger Prüfzeichen der Privatwirtschaft produktbezogen stufenübergreifend weltweit (Einhaltung der Standards und Kontrollen)

Mehr

Der Weg zur Zertifizierung-Kontrollverfahren gemäß EU-Öko-VO

Der Weg zur Zertifizierung-Kontrollverfahren gemäß EU-Öko-VO QC&I GmbH, Geschäftsstelle Tiergartenstr. 32, D-54595 Prüm /XX-BIO-153 Der Weg zur Zertifizierung-Kontrollverfahren gemäß EU-Öko-VO Vorüberlegungen Es gilt zu überprüfen, ob die durch die Teilnahme am

Mehr

Arbeitsblatt: Kennzeichnungen, Prüf- und Qualitätssiegel (Auswahl)

Arbeitsblatt: Kennzeichnungen, Prüf- und Qualitätssiegel (Auswahl) Arbeitsblatt: Kennzeichnungen, Prüf- und Qualitätssiegel (Auswahl) Wofür steht welche Kennzeichnung? Lesen Sie die Erläuterungen und ordnen Sie diese zu: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Nr. A Gütezeichen der

Mehr

glaubwürdig transparent sicher

glaubwürdig transparent sicher glaubwürdig transparent sicher Bio mit Brief und Siegel in Gastronomie und Hotellerie 1 Vorwort Jeder Gastronom, der heute in Deutschland Bio-Lebensmittel oder Ökolebensmittel anbietet und diese auf seinen

Mehr

Verordnung über die Zulassung privater Gegenprobensachverständiger und über Regelungen für amtliche Gegenproben (Gegenproben-Verordnung - GPV)

Verordnung über die Zulassung privater Gegenprobensachverständiger und über Regelungen für amtliche Gegenproben (Gegenproben-Verordnung - GPV) Verordnung über die Zulassung privater Gegenprobensachverständiger und über Regelungen für amtliche Gegenproben (Gegenproben-Verordnung - GPV) GPV Ausfertigungsdatum: 11.08.2009 Vollzitat: "Gegenproben-Verordnung

Mehr

BMWi Berlin, 9. Juli 2009 IV A 3 32 71 00 / 11 Hausruf: 73 16

BMWi Berlin, 9. Juli 2009 IV A 3 32 71 00 / 11 Hausruf: 73 16 BMWi Berlin, 9. Juli 2009 IV A 3 32 71 00 / 11 Hausruf: 73 16 V E R M E R K Betr.: Interpretation des Begriffs Inverkehrbringen im Sinne der Ökodesign-Richtlinie Hinweis: Die nachfolgende Darstellung beinhaltet

Mehr

DOCUMENT CONSULTING WIR STELLEN UNS DER VERANTWORTUNG FÜR DIE UMWELT.

DOCUMENT CONSULTING WIR STELLEN UNS DER VERANTWORTUNG FÜR DIE UMWELT. DOCUMENT CONSULTING WIR STELLEN UNS DER VERANTWORTUNG FÜR DIE UMWELT. UMWELT UNSER ANSPRUCH IST HOCH VOR ALLEM AN UNS SELBST. Die Umwelt in ihrem natürlichen Gleichgewicht zu unterstützen und vor negativen

Mehr

HÜMMERICH & BISCHOFF. Hinweise zur Kennzeichnung von Lebensmitteln in der Direktvermarktung und Informationen über aktuelle Vorschriften und Vorgaben

HÜMMERICH & BISCHOFF. Hinweise zur Kennzeichnung von Lebensmitteln in der Direktvermarktung und Informationen über aktuelle Vorschriften und Vorgaben Hinweise zur Kennzeichnung von Lebensmitteln in der Direktvermarktung und Informationen über aktuelle Vorschriften und Vorgaben 10. September 2014 Rechtsanwalt Mario Genth HÜMMERICH & BISCHOFF Telefon:

Mehr

ES GIBT EINFACHERE WEGE, UM ZUM SCHUTZ DER UMWELT BEIZUTRAGEN. Ihre Wahl hat Gewicht

ES GIBT EINFACHERE WEGE, UM ZUM SCHUTZ DER UMWELT BEIZUTRAGEN. Ihre Wahl hat Gewicht ES GIBT EINFACHERE WEGE, UM ZUM SCHUTZ DER UMWELT BEIZUTRAGEN Ihre Wahl hat Gewicht Es gibt viele verschiedene Umweltzeichen. Mit dieser Broschüre möchten wir Sie über die verschiedenen Umweltzeichen informieren.

Mehr

Überlegungen zu einer Vermarktungsschiene Süd im Rahmen des bayerischen Ernährungsclusters

Überlegungen zu einer Vermarktungsschiene Süd im Rahmen des bayerischen Ernährungsclusters Überlegungen zu einer Vermarktungsschiene Süd im Rahmen des bayerischen Ernährungsclusters Dr. P. Sutor Vera Martin Cluster Ernährung/ Bereich Obst- und Gemüsewirtschaft Cluster : Zusammenschluss/ Netzwerk

Mehr

Alles tot geregelt im Medizinprodukterecht? Was möchte der Gesetzgeber erreichen? Was riskiere ich bei Nichtbeachtung?

Alles tot geregelt im Medizinprodukterecht? Was möchte der Gesetzgeber erreichen? Was riskiere ich bei Nichtbeachtung? Alles tot geregelt im Medizinprodukterecht? Was möchte der Gesetzgeber erreichen? Was riskiere ich bei Nichtbeachtung? Ein Vortrag von Dipl.-Ing. Thomas J. Pleiss, öffentlich bestellter und vereidigter

Mehr

5. Braunschweiger Gründungswoche

5. Braunschweiger Gründungswoche 5. Braunschweiger Gründungswoche 25. September 2013 Schutzrechte (Patente, Marken, u.a.) Thomas Ahrens Patentanwalt & Mediator, Braunschweig www.ahrens-patent.de - 1 - Inhalt 1. Einleitung 2. Voraussetzungen

Mehr

www.gruenkaeppchen.de

www.gruenkaeppchen.de BEI UNS IST ALLES BIO! Lieferservice für Privatkunden, Firmenobst, Gesundes für Kinder und Großverbraucher. www.gruenkaeppchen.de Das Grünkäppchen liefert BIO-LEBENSMITTEL Der Verkauf von Bio-Lebensmitteln

Mehr

Tierschutz-Label für Fleisch

Tierschutz-Label für Fleisch Februar 2013 Tierschutz-Label für Fleisch Diskussionspapier der Verbraucherzentrale NRW Verbraucherzentrale NordrheinWestfalen - VZ NRW Gruppe Ernährung Mintropstr. 27 40215 Düsseldorf ernaehrung@vz-nrw.de

Mehr

Gesamtorganigramm der Fleischprüfring-Firmengruppe

Gesamtorganigramm der Fleischprüfring-Firmengruppe Vierkirchen, 15.07.2015 Hans Bogner, QAL GmbH Gesamtorganigramm der Fleischprüfring-Firmengruppe Fleischprüfring Bayern e. V. Klassifizierung und Verwiegung von Schlachtkörpern(Zugelassen als Klassifizierungsorgan

Mehr

Öko-/ Bio- Siegel: Entwicklung und aktuelle Lage unter besonderer Berücksichtigung des EU- Biosiegels

Öko-/ Bio- Siegel: Entwicklung und aktuelle Lage unter besonderer Berücksichtigung des EU- Biosiegels Öko-/ Bio- Siegel: Entwicklung und aktuelle Lage unter besonderer Berücksichtigung des EU- Biosiegels Vortrag von Christoph Peiter Juni, 2004 1 1 Einleitung 1.1 Problemstellung 1.2 Zielsetzung 2 Gliederung

Mehr

Gentechnikrechtliche Kennzeichnungsvorschriften des Bundes und der Europäischen Union

Gentechnikrechtliche Kennzeichnungsvorschriften des Bundes und der Europäischen Union Gentechnikrechtliche Kennzeichnungsvorschriften des Bundes und der Europäischen Union Dr. Gisela Günter, Referat Neue Technologien, BMELV Veranstaltung des MULEWF Rheinland-Pfalz am 28.05.2014 in Mainz

Mehr

Supplementary Abbildung 1: Ausgewählte Beispiele für Öko-Labeling Konzepte. Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Hansen und Kull 1994, S.

Supplementary Abbildung 1: Ausgewählte Beispiele für Öko-Labeling Konzepte. Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Hansen und Kull 1994, S. Wolf, A. Supplementary information Supplementary Abbildung 1: Ausgewählte Beispiele für Öko-Labeling Konzepte Träger und Art der Vergabe Gegenstand Produkt/ Dienstleistung Unternehmen/ Institution Einzelne

Mehr

Öffentlich-rechtliche Kennzeichnungsregeln für Agrarprodukte

Öffentlich-rechtliche Kennzeichnungsregeln für Agrarprodukte Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Bundesamt für Landwirtschaft BLW Öffentlich-rechtliche Kennzeichnungsregeln für Agrarprodukte Patrik Aebi, Leiter Fachbereich Qualitäts-

Mehr

Ökologischer Landbau und Bioprodukte

Ökologischer Landbau und Bioprodukte C.H. Beck Lebensmittelrecht Ökologischer Landbau und Bioprodukte Recht und Praxis von Kurt-Dietrich Rathke, Heinz-Joachim Kopp, Dipl. Ing. Agr. Dietmar Betz 2. Auflage Ökologischer Landbau und Bioprodukte

Mehr

5. Richtlinie für die Kennzeichnung von Demeter-Erzeugnissen

5. Richtlinie für die Kennzeichnung von Demeter-Erzeugnissen 5. Richtlinie für die Kennzeichnung von Demeter-Erzeugnissen Richtlinie für die Anerkennung der Demeter-Qualität (Gemeinsamer Teil) Stand 10.15 Revisionsdatum: 01.10.2015 5.1. Demeter-Marken Grundsätzliches

Mehr

24.09.2014. Auslobung Ohne Gentechnik Marktbedeutung und Mitwirkungsmöglichkeiten

24.09.2014. Auslobung Ohne Gentechnik Marktbedeutung und Mitwirkungsmöglichkeiten Auslobung Ohne Gentechnik Marktbedeutung und Mitwirkungsmöglichkeiten Was versteht man unter Ohne Gentechnik? Pflanzliches, Tierisches, Auslobung Christoph Zimmer Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.v.

Mehr

QS Anforderungen in den einzelnen Stufen

QS Anforderungen in den einzelnen Stufen Pillnitzer Gespräch QS Anforderungen in den einzelnen Stufen Dipl. agr. Ing. Gisa Bosler Leiterin Zertifizierungsstelle LKS mbh QS - Prüfzeichen Verbraucher LEH incl. Fleischgroßhandel LEH Verarbeitung

Mehr

Was beinhaltet ein Qualitätsmanagementsystem (QM- System)?

Was beinhaltet ein Qualitätsmanagementsystem (QM- System)? Was ist DIN EN ISO 9000? Die DIN EN ISO 9000, 9001, 9004 (kurz ISO 9000) ist eine weltweit gültige Norm. Diese Norm gibt Mindeststandards vor, nach denen die Abläufe in einem Unternehmen zu gestalten sind,

Mehr

Verordnung zur Gestaltung und Verwendung des Öko-Kennzeichens (Öko-Kennzeichenverordnung ÖkoKennzV)*)

Verordnung zur Gestaltung und Verwendung des Öko-Kennzeichens (Öko-Kennzeichenverordnung ÖkoKennzV)*) Bundesgesetzblatt Jahrgang 2002 Teil I Nr. 9, ausgegeben zu Bonn am 15. Februar 2002 589 Verordnung zur Gestaltung und Verwendung des Öko-Kennzeichens (Öko-Kennzeichenverordnung ÖkoKennzV)*) Vom 6. Februar

Mehr

Lebensmittelkennzeichnung in der Schweiz

Lebensmittelkennzeichnung in der Schweiz Lebensmittelkennzeichnung in der Schweiz Grundlagen, Bedeutung und Ziele E. Nellen-Regli, dipl. pharm. Leiterin der Sektion Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände 1 Aufbau des Referats Rechtliche Grundlagen

Mehr

Bio: Was steckt dahinter?

Bio: Was steckt dahinter? Ernährung Bio: Was steckt dahinter? (tos) Ein Großteil der Verbraucher in Deutschland geht davon aus: Wo Bio draufsteht, ist auch bio drin. Doch wer weiß die verschiedenen Siegel und Codes zu deuten, die

Mehr

Verkaufskalkulation von Bio-Produkten

Verkaufskalkulation von Bio-Produkten Informationsmaterialien über den ökologischen Landbau und zur Verarbeitung ökologischer Erzeugnisse für die Aus- und Weiterbildung im Ernährungshandwerk und in der Ernährungswirtschaft (Initiiert durch

Mehr

Bio - erkennen und vertrauen

Bio - erkennen und vertrauen Bio - erkennen und vertrauen Prozessqualität - Gesetzliche Grundlagen in Österreich!EU-Bio-Verordnung (EG) 834/2007 neu seit 1.1.09!Österreichischer Lebensmittelcodex Kapitel A8 (seit Anfang der 80er-Jahre):

Mehr

Staatliche und kollektive Kennzeichnung

Staatliche und kollektive Kennzeichnung Staatliche und kollektive Kennzeichnung Anforderungen und Möglichkeiten im Lebensmittelrecht Dr. Michael Beer Abteilung Lebensmittelsicherheit 1 Inhalt Rechtliche Basis Vorgeschriebene Kennzeichnung Freiwillige

Mehr

Die relevante Benutzungshandlung im deutschen Markenrecht

Die relevante Benutzungshandlung im deutschen Markenrecht Birgit Schulz Die relevante Benutzungshandlung im deutschen Markenrecht PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 Einleitung A. Das Europäische Markenrecht 21 I. Die

Mehr

Produktinformation zum Thema Analytik

Produktinformation zum Thema Analytik Produktinformation zum Thema Analytik Größe allein oder das Spektrum der angebotenen Analysedienstleistungen reicht heutzutage nicht mehr aus, um ein professioneller, attraktiver Partner zu sein. Viel

Mehr

L 84/14 Amtsblatt der Europäischen Union 20.3.2014

L 84/14 Amtsblatt der Europäischen Union 20.3.2014 L 84/14 Amtsblatt der Europäischen Union 20.3.2014 VERORDNUNG (EU) Nr. 251/2014 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 26. Februar 2014 über die Begriffsbestimmung, Beschreibung, Aufmachung und

Mehr

Zertifizierungsstelle für Konformitätsbewertungen in den Bereichen Lebensmittel und Futtermittel entsprechend

Zertifizierungsstelle für Konformitätsbewertungen in den Bereichen Lebensmittel und Futtermittel entsprechend Zertifizierungsstelle für Konformitätsbewertungen in den Bereichen Lebensmittel und Futtermittel entsprechend - den Anforderungen des BRC Global Standard Food für Lebensmittelverarbeitung in allen Produktkategorien

Mehr

SICHERE BESTIMMUNG VON GENTECHNISCH VERÄNDERTEN ORGANISMEN GENTECHNIK IN DER WARENKETTE

SICHERE BESTIMMUNG VON GENTECHNISCH VERÄNDERTEN ORGANISMEN GENTECHNIK IN DER WARENKETTE SICHERE BESTIMMUNG VON GENTECHNISCH VERÄNDERTEN ORGANISMEN GENTECHNIK IN DER WARENKETTE SICHERE BESTIMMUNG VON GENTECHNISCH VERÄNDERTEN ORGANISMEN GENTECHNIK IN DER WARENKETTE DIE GENTECHNIK Mittels Gentechnik

Mehr

Ohne Gentechnik Kennzeichnung Rechtliche Grundlagen und Marktentwicklung

Ohne Gentechnik Kennzeichnung Rechtliche Grundlagen und Marktentwicklung Ohne Gentechnik Kennzeichnung Rechtliche Grundlagen und Marktentwicklung Alexander Hissting Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.v. (VLOG) 10. November 2012 München Kleine VLOG Historie Mai 2008 EGGenTDurchfG

Mehr

tegut gute Lebensmittel

tegut gute Lebensmittel tegut gute Lebensmittel Ein Einzelhändler mit Liebe zu den vorgelagerten Wertschöpfungsstufen tegut... tegut gute Lebensmittel Ein Einzelhändler mit Liebe zu den vorgelagerten Wertschöpfungsstufen Thomas

Mehr