Swiss Engineering STV Jahresbericht

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1 Swiss Engineering STV Jahresbericht 2006 Gestaltete Technik = Industriedesign DER VERBAND DER INGENIEURE UND ARCHITEKTEN

2 Gutes Design setzt Verständnis des Unternehmers und Teamarbeit seiner Designer und Ingenieure voraus Impressum Herausgeber: Swiss Engineering STV, Weinbergstrasse 41, CH-8006 Zürich, Telefon , Fax Generalsekretärin: Christina Vogelsang, Dr. chem. Ing. ETH; Westschweiz: Monique Ryf Cusin; Textkonzept, Redaktion: Logos&Forum GmbH, Margrith Raguth, CH-6535 Roveredo; Bilder: Meyer-Hayoz Design Engineering AG, CH-8406 Winterthur; Bildcomposing, Layout, Satz und Korrektorat: symedya.com gmbh, CH-9400 Rorschach; Druck: Birkhäuser+GBC AG, Römerstrasse 54, CH-4153 Reinach Swiss Engineering-Kontakte: Sämtliche Verbandsadressen und weitergehende Verbandsinformationen können unter abgerufen oder telefonisch unter der Nummer beim Generalsekretariat verlangt werden. Titelseite: 3D-Modellsimulationen und fertige Realisation eines UV-Offsetdruckwerks.

3 Swiss Engineering STV - Jahresbericht 2006 Inhalt Impressum Inhalt Der Zentralvorstand Editorial Bericht des Zentralpräsidenten Mauro Pellegrini Bericht des Generalsekretärs Andreas Hugi Ausblick der neuen Generalsekretärin Christina Vogelsang Design, Ansicht STV-Fachgruppe Design & Development Association Enrico Tedaldi INDUSTRIE-DESIGN Qualität folgt der Logik Bericht über den Industriedesigner Wolfgang K. Meyer-Hayoz Gut, so wie es aussieht Interview mit dem Industriedesigner Axel B. Bott INTERESSENVERTRETUNG/POLITIK Neuordnung der Verfassungsbestimmungen zur Bildung Kurt Schellenberg, Mitglied des Zentralvorstands Berufsstandespolitik auf europäischer Ebene Rudolf Küpfer, Mitglied des Zentralvorstands NETZWERK Region Westschweiz Monique Ryf Cusin, Direktorin des Westschweizer Sekretariats Region Tessin Monica Gianelli, Präsidentin der Sektion Tessin Expertenkammer Xavier Koeb, Präsident Expertenkammer Swiss Engineering Consultants Mauro Pellegrini, Zentralpräsident STV Verlags AG Alois Balmer, Verwaltungsratspräsident Swiss Engineering Award 2006/ INFORMATION Mitgliederbestand Sektionen und Fachgruppen 26

4 Mauro Pellegrini Zentralpräsident Kurt Schellenberg Vizepräsident Catherine Formica Vizepräsidentin Martin Perrot Rudolf Küpfer DER ZENTRALVORSTAND Erfolgreiches Design entsteht aus Wissen und Intuition Alexander Ferro Reinhard Wiederkehr Jean-Marc Pache Monique Ryf Cusin Secrétaire romande Christina Vogelsang Generalsekretärin Intelligente Technik setzt Kreativität und Know-how voraus

5 Editorial Mauro Pellegrini Dipl. El. Ing. HTL /STV Zentralpräsident Swiss Engineering STV Das «Design» des Verbands Ein erfolgreicher Verband zeichnet sich aus durch Konstanz und Veränderung. Konstanz in der generellen Zielsetzung, Konstanz im Engagement, Konstanz in der Verbandskultur. Veränderung jedoch in den Schwergewichten, die im Rahmen der allgemeinen Zielsetzung gesetzt werden, Veränderung in den Mitteln, die Ziele zu erreichen, Veränderung auch im Stil des Umgangs unter den Mitgliedern und mit Partnern. In all diesen Bereichen passt sich Swiss Engineering STV den Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik an; vor allem aber gehört es zu seinen Aufgaben, die Entwicklung in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik im Sinne des Verbandszwecks zu beeinflussen. Die Schwergewichte, die ich als neuer Zentralpräsident zusammen mit dem Zentralvorstand, dem Generalsekretariat, den Sektionen und Fachgruppen für die Tätigkeiten des Verbands in den nächsten Jahren gesetzt habe, sind im Bericht des Zentralpräsidenten (S. 6) beschrieben. Lassen Sie mich hier nur jene hervorheben, die etwas mit dem Schwerpunktthema dieses Jahresberichts zu tun haben, mit Design. Ich habe festgehalten, dass wir uns vermehrt als «Sprachrohr und Sprecher der Technik» positionieren und damit das Ansehen der Ingenieure, der Architekten und der Technik generell heben wollen eine Aufgabe, die angesichts des Mangels an qualifizierten Ingenieuren besonders dringlich ist. Dies geschieht durch unsere Publikationen, durch den «Tag der Technik», durch unser Engagement in der Bildungspolitik und durch die Präsenz in den Medien. In all diesen Aktivitäten spielt die Art und Weise unseres Auftritts eine wichtige Rolle und dies ist letztlich eine Frage des Designs. Natürlich sind nicht Äusserlichkeiten gemeint. Es geht nicht darum, mit allerhand Accessoires «corporate identity» zu markieren. Es geht um das, was gutes Design ausmacht: Eine Form, welche den Funktionen einer Sache oder Dienstleistung auf ästhetisch ansprechende Weise dient und damit Aufmerksamkeit weckt. Offenes, initiatives, überzeugendes Auftreten, aber auch die Fähigkeit, auf andere einzugehen, gehören dazu. Hinter all dem müssen aber die Inhalte sichtbar und spürbar werden: klare Zielsetzungen, Visionen, Sachkenntnis. Letztlich geht es darum, den Verband und durch den Verband die Leistungen und die gesellschaftliche Rolle seiner Mitglieder sichtbarer werden zu lassen. Bildquelle Mit freundlicher Genehmigung durch die Meyer-Hayoz Design Engineering AG, Winterthur, 4 5

6 Bericht des Zentralpräsidenten Mauro Pellegrini Dipl. El. Ing. HTL /STV Zentralpräsident Swiss Engineering STV Vor fünf Jahren stand unser Berufsverband Swiss Engineering STV vor grossen Herausforderungen. Die Organisation im Generalsekretariat musste erneuert, die Finanzen mussten saniert und die E-Plattform sowie die Mitgliederverwaltung neu aufgebaut werden. Die Einführung des Bologna-Systems und die daraus resultierenden Konsequenzen für Swiss Engineering STV-Mitglieder bedurften intensiver politischer Arbeit. Weitere wichtige Schritte waren die verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Behörden und das Engagement von Swiss Engineering STV für bessere Aufnahmebedingungen im Schweizerischen Register (REG) für HTL-/FH-Titelinhaber. Und schliesslich gelang es Swiss Engineering STV in der Bildungspolitik ein Sprachrohr zu werden, dessen kompetente Stellungnahmen sehr wohl gehört werden. Dank dem Engagement des Zentralvorstands der in allen Bereichen engagierte und professionelle Arbeit geleistet hat kann Swiss Engineering STV heute mit guten Gefühlen auf die letzten fünf Jahre zurückblicken. Die damals gesetzten Ziele wurden in allen Punkten erreicht. An dieser Stelle möchte ich als neuer Zentralpräsident meinem Vorgänger Ruedi Noser und unserem langjährigen Generalsekretär Andreas Hugi meinen persönlichen Dank aussprechen. Andreas Hugi hat im Berichtsjahr Swiss Engineering verlassen und widmet sich neuen Aufgaben. Mit Freude und grossen Erwartungen hat im Oktober unser Zentralvorstand Frau Dr. Christina Vogelsang als neue Generalsekretärin gewählt. Indem wir eine diplomierte Ingenieurin als Geschäftsführerin des Verbandes eingesetzt haben, möchten wir ein klares Zeichen setzen. Wir sind überzeugt, dass damit die besten Voraussetzungen gegeben sind, um die neuen strategischen Ziele des Verbands umzusetzen. Swiss Engineering STV vertritt in der Schweiz die Interessen aller Fachdisziplinen im Ingenieur- und Architekturbereich. Wie alle anderen Verbände auch muss Swiss Engineering STV um seine Mitglieder kämpfen. Die Frage, wie Swiss Engineering für die vorhandenen Mitglieder attraktiv bleibt und neue Mitglieder gewinnen kann, wird deshalb die Akteure in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen. Es sind gerade diese Herausforderungen, die mich dazu motivierten, als Zentralpräsident aktiv in die Verbandsgeschicke einzugreifen und mit meinen Mitstreitern auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Doch Motivation allein reicht hier nicht. Ich werde in meiner Präsidentschaft mit Professionalität, aktiver Mitarbeit, Kompetenz und der Bereitschaft, gemeinsam vorzugehen, diese Ziele ansteuern. Ich bin überzeugt, dass in unserem Verband genügend Tatendrang vorhanden ist und alle Beteiligten zur Zusammenarbeit bereit sind. Der Zentralvorstand hat sich im Herbst des Berichtsjahrs neue strategische Schwerpunkte gesetzt, die er im Sinne seines Verbandszwecks und zum Wohle des Berufsstands und seiner Mitglieder in den kommenden Jahren umsetzen will. Er ist überzeugt, dass die Zukunft des Verbands in einer engeren Zusammenarbeit zwischen dem Zentralvorstand, den Sektionen und Fachgruppen liegt. Bereits im April kam der Zentralvorstand mit den Fachgruppen zusammen, und in einem Workshop diskutierte man gemeinsam über ein verstärktes Vorgehen in den inhaltlichen Zielen. Dieser wichtige Schritt signalisiert die zukünftige Richtung von Swiss Engineering STV. An der Präsidenten-Konferenz, die im November in Wil, SG, erfolgreich über die Bühne ging, konnte eine Leistungsvereinbarung zwischen den Sektionen/ Fachgruppen und dem Zentralvorstand festgelegt werden, die eine erste Konkretisierung der festgelegten Strategie ist. Damit wurden die ersten Leitplanken gesetzt, um die Mitglieder ins Zentrum des Verbands zu setzen. Swiss Engineering STV wird sich verstärkt als «Sprachrohr und Sprecher der Technik» positionieren und damit das Ansehen der Ingenieure und Architekten sowie der Technik allgemein in der Gesellschaft festigen. Swiss Engineering STV wird seine Dienstleistungen und Netzwerke den Ingenieuren und Architekten zur Verfügung stellen

7 Realisierte Etikettendruckmaschine und damit ihre Berufschancen gezielt fördern. Dazu gehört auch, dass Swiss Engineering STV im Interesse aller Ingenieure als aktiver Vermittler zwischen Hochschule und Industrie fungiert und damit die Umsetzung der angewandten Forschung in der Schweiz aktiv fördert. Auf politischer Ebene hat im vergangenen Jahr den Verband ein für Swiss Engineering-Mitglieder wichtiges «Nebengeleise» die Bologna-Reform beschäftigt. Im Zuge der neuen Bachelor- und Master-Titel, die künftig in der Wirtschaft über Anstellungsbedingungen, Zulassungen und die freie Berufsausübung entscheiden werden, drohte den gegenwärtigen Titelinhabern eine Benachteiligung. Die ETH s und Universitäten haben darauf schnell reagiert und ihre Diplome einem Master-Degree gleichgesetzt. Für die Fachhochschul-Diplome fehlte eine analoge Regelung. Swiss Engineering STV setzte sich deshalb für ein massgeschneidertes Master-Angebot ein, womit Inhaber der FH-Titel, unter Anrechnung bereits erreichter Leistungen und Qualifikationen in Grundstudium, Weiterbildung und Beruf, einen Master-Degree erwerben können, ohne ein ganzes Studium absolvieren zu müssen. Die Nachfrage nach einem solchen Angebot ist unbestritten. Im Februar 2006 reagierten über 4'000 FH-Ingenieure und -Architekten auf eine entsprechende Online-Umfrage. Davon bezeichneten 8% einen Master-Degree als «zwingend für ihre Berufsausübung». Im Mai 2006 konnten Swiss Engineering STV und der FH-Absolventenverband FH-SCHWEIZ ihre erarbeiteten Konzeptvorschläge für ein solches massgeschneidertes Masterstudium für FH-Titelinhaber den Vertretern der Fachhochschulen, der Erziehungsdirektorenkonferenz und des Bundes präsentieren. Die Reaktionen darauf waren erfreulich positiv. Die Konferenz der Fachhochschulen (KFH), die für dieses Projekt die Führung übernommen hat, anerkennt den Handlungsbedarf für FH- Titelinhaber, denen ein zusätzliches Masterangebot berufliche Vorteile bietet respektive gravierende Nachteile erspart. Die KFH bietet Hand für eine Lösung, die für die Ingenieure und Architekten im Detail von der Rektorenkonferenz der technischen Fachhochschulen (FTAL) noch erarbeitet werden muss. Swiss Engineering STV arbeitet zusammen mit den Fachhochschulen und dem zuständigen Bundesamt an diesem Projekt und hofft auf ein für seine Mitglieder positives Ergebnis. Der Blick über die Landesgrenzen hinaus ist für unsere Verbandstätigkeit eine Selbstverständlichkeit. So engagiert sich Swiss Engineering STV seit längerer Zeit intensiv in der europäischen Dachorganisation FEANI und pflegt freundschaftliche Kontakte zu Partnerverbänden, im speziellen zum Verein Deutscher Ingenieure (VDI), mit welchem im Berichtsjahr ein Doppelmitgliedschaftsabkommen abgeschlossen wurde, das für Swiss Engineering STV und seine Mitglieder von strategischer Bedeutung ist. Zusammen mit dem Schweizer Ingenieur- und Architekturverband SIA reichte Swiss Engineering STV die Kandidatur für die Weltingenieurtage 2011 in Genf ein. Sinn und Zweck dieser gemeinsamen Kandidatur ist, einerseits den Kongress zusammen mit dem SIA durchzuführen. Andererseits will Swiss Engineering STV damit ihre internationale Offenheit und das Bemühen um partnerschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Organisationen vorantreiben. Als neuer Zentralpräsident sehe ich die Prioritäten während meines Präsidiums darin, unseren Sektionen und Fachgruppen vermehrte Aufmerksamkeit zu schenken und mit ihnen intensiver zusammenzuarbeiten. Und ich freue mich darauf mit einem engagierten Zentralvorstand, dem Team einer professionellen Geschäftsstelle sowie mit vielen engagierten Präsidenten unserer Sektionen und Fachgruppen einschliesslich den Verbandsmitgliedern Swiss Engineering STV in eine gute, erfolgreiche Zukunft zu führen. 6 7

8 Bericht des Generalsekretärs Andreas Hugi Generalsekretär Swiss Engineering STV Das Berichtsjahr 2006 von Swiss Engineering STV war geprägt von der Übergabe des Zentralpräsidiums an Mauro Pellegrini. Der 47-jährige Vizepräsident des Verbands wurde auf der Delegiertenversammlung vom 20. Mai 2006 in der EPFL Lausanne zum Nachfolger von Nationalrat Ruedi Noser gewählt, der nach sechs Amtsjahren zurücktrat. Mauro Pellegrini sieht in seinem Amt als Zentralpräsident die Chance, die Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit der Ingenieure und Architekten in der Gesellschaft zu fördern. Er zählt dabei auf die intensive Zusammenarbeit mit den über 50 Sektionen und Fachgruppen des Verbands. Der zurücktretende Zentralpräsident Ruedi Noser wurde von den Delegierten in Verdankung seiner sechsjährigen Amtszeit zum Ehrenmitglied ernannt. Ruedi Noser, FDP-Nationalrat aus dem Kanton Zürich und Vorsitzender der Noser-Gruppe, hat das Zentralpräsidium im Jahr 2000 angetreten und einen intensiven und grundlegenden Turnaround-Prozess des Verbandes gestartet, der 2002 mit dem Namenswechsel des Verbandes zu «Swiss Engineering STV» seine äussere Entsprechung gefunden hat. Im Verlauf des Präsidiums von Ruedi Noser konnte sich der Verband als ernst genommene und viel gehörte Stimme der Ingenieure und Architekten auf der politischen Bühne positionieren. Vor allem im Bereich der Bildungsund Standespolitik (Bologna-Reform und Titelanerkennung) konnte der Verband für seine Mitglieder und den gesamten Berufsstand beachtliche Erfolge erzielen und wird heute von Politik, Verwaltung und Hochschulen als Partner geschätzt und angehört. Anfang März 2006 reichten Swiss Engineering STV und der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA in Budapest gemeinsam die Schweizer Kandidatur für die Durchführung der «World Engineer s Convention 2011» ein: Die beiden Berufsverbände wollen die vierten Weltingenieurtage im Herbst 2011 nach Genf holen. Diese sollen unter dem Thema «Engineers and the Energy Challenge» stehen und mit einem attraktiven Kongressprogramm über 3'000 Ingenieure und Forscher aus aller Welt in der internationalen Stadt Genf versammeln. Mit einer Lohnerhöhung von 1.7% profitierten dieses Jahr auch die Ingenieure und Architekten von der stabilen Wirtschaftslage. Dies zeigt die Salär- Studie von Swiss Engineering STV, die auch 2006 wieder publiziert worden ist: Gemäss der Salärstudie verdiente 2006 ein Schweizer Ingenieur oder Architekt mit FH- oder ETH-Diplom je nach Branche zwischen 102'000 und 130'000 Franken (minimale und maximale Mediane der Brutto- Jahressaläre ohne Bonus nach Branche). Damit ergab sich eine Erhöhung des Jahressalärs um 1.7%. Damit lagen 2006 die Ingenieure und Architekten deutlich oberhalb des allgemeinen Lohnanstiegs von 1%. Haben wir zu wenig Ingenieure? Welche Chancen bieten sich dem Ingenieurnachwuchs in Europa? Zu diesen Themen diskutierten am 7. September in Zürich der Direktor unseres Partnerverbandes VDI und ABB-Personalchef Renato Merz im Rahmen der Unterzeichnung eines Doppelmitgliedschaftsabkommens zwischen Swiss Engineering STV und dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Swiss Engineering STV will diese strategische Partnerschaft mit unserem deutschen Schwesterverband in Zukunft weiter intensivieren. Am 1. November trat Christina Vogelsang die Stelle als neue Generalsekretärin unseres Berufsverbandes an. Die promovierte Chemie-Ingenieurin ETH löste den bisherigen Amtsinhaber Andreas Hugi ab, der nach fünfjähriger Verbandstätigkeit eine eigene Public Affairs Agentur in Bern und Zürich eröffnete. Mit Christina Vogelsang hat der Zentralvorstand unter der neuen Leitung von Zentralpräsident Mauro Pellegrini die ideale Person gefunden, um die im Herbst 2006 durch den Zentralvorstand verabschiedeten neuen strategischen Schwerpunkte des Verbandes in den kommenden Jahren umzusetzen (siehe Bericht des Präsidenten). Die Präsidentenkonferenz Ende November bestätigte diese neuen strategischen Ziele und arbeitete ein Wochenende lang intensiv an verbandsinternen Themen und an der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Sektionen, Fachgruppen und dem Zentralverband. Sie führte damit die Arbeit in verschiedenen Workshops weiter, die bereits im April des Berichtsjahres begonnen haben. Ende November führten SATW und Swiss Engineering STV an der ETH Zürich zusammen den ersten nationalen Tag der Technik zum Thema «Technik und Medizin Täuschen die Hoffnungen?» durch. Auf der Suche nach neuen Lösungen und Strategien zur Diagnose und Heilung von Krankheiten arbeiten heute Mediziner mit Ingenieuren, Biologen mit Physikern und Chemiker mit Verfahrenstechnikern zusammen, und alle vernetzen sich untereinander. Fortsetzung siehe Seite 10

9 Ausblick der neuen Generalsekretärin Christina Vogelsang Dr. chem. Ing. ETH/STV Generalsekretärin Swiss Engineering STV Das Generalsekretariat kann auf einer Basis von Initiativen und Visionen aufbauen, die es zu stärken und auszuweiten gilt. Da ist zunächst als Rahmenauftrag die Vision, die der Zentralvorstand im September 2006 verabschiedet hat und in der er Swiss Engineering STV als Verband der Ingenieure und Architekten definiert, der seine Mitglieder in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt und ihr gesellschaftliches Ansehen fördert. Zur Umsetzung dieser Vision lege ich als Generalsekretärin unter anderem ein Schwergewicht auf den Ausbau der Partnerschaft von Swiss Engineering STV mit der Wirtschaft, Politik und Schulen, Letzteres zum Beispiel durch die Unterstützung von Förderungsprogrammen (NaTech Education), die interessierte Jugendliche zu einer technischen oder naturwissenschaftlichen Berufswahl motivieren. Verbandsintern soll die Partnerschaft mit den Sektionen und Fachgruppen verstärkt werden, sodass die Mitglieder auf allen Ebenen Teil eines wechselseitig aktiven, fachlich kompetenten, in Wirtschaft und Politik verankerten Netzwerkes werden können. Das Generalsekretariat selber soll in diesem Netzwerk verstärkt ein Zentrum effizienter und kundenfreundlicher Dienstleistungen werden. Was die Kontakte nach aussen betrifft, soll einerseits besondere Aufmerksamkeit der Neugestaltung der Homepage, andererseits der Intensivierung der neu initiierten und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit dem VDI gewidmet werden. 8 9 Designprozesse beginnen mit Brainstorming...

10 Design Enrico Tedaldi Dipl. Masch.-Ing. ETH/STV Design, entstanden aus dem lateinischen Begriff «designare» (= bezeichnen), steht heute für Entwurf, Entwurfszeichnung, Gestaltgebung und die so erzielte Form eines Gebrauchsgegenstandes, einschliesslich Farbgebung. Design bezeichnet insbesondere die moderne, zweckmässige und funktional-schöne Formgebung industrieller Produkte. Design ist auch die korrekte Übersetzung für Konstruktion ins Englische. Design steht nicht allein da, sondern ist immer verbunden mit dem äusseren Erscheinungsbild und der Übermittlung einer emotionalen Botschaft wie Kraft, Geschwindigkeit, Feinheit, Sauberkeit, Eleganz oder auch ganz einfach Funktion. Das Industriedesign verkörpert die direkte Ausdrucksweise zwischen Design und Formgebung, zwischen Konstruktion und äusserem Erscheinungsbild. Design entsteht aus der Entwicklung für ein neues Produkt, Design muss technisch-physikalischen Gesetzen und technischen Randbedingungen folgen. Industriedesign ist emotional und gewissen Tendenzen unterworfen. Wir entwickeln und konstruieren neue Produkte und setzen mit dem Design and Development grundlegende entscheidende Punkte zu marktgerechten Produkten und zur Wahrung von zukünftigem Marktanteil und Gewinn in unseren Unternehmen. Fortsetzung von Seite 8: Bericht des Generalsekretärs, Andreas Hugi Dies hat in den letzten Jahrzehnten zu einem Erkenntnisschub in der Wissenschaft und zu einer Vielzahl neuer Anwendungen und Produkte im Bereich der Medizintechnik geführt. Grund genug, für den «Tag der Technik 2006» das Thema «Medizin und Technik» zu wählen. Das Symposium setzte sich zum Ziel, an konkreten Beispielen die Richtung heutiger Entwicklungen aufzuzeigen und den Bedürfnissen der Praxis und Gesellschaft gegenüberzustellen.

11 Von der Produktidee über den Prototyp bis zur Marktreife ist die interdisziplinäre Vernetzung von Ingenieurwissen unabdingbar. Gute Ideen und Ringen um logisches Design kennen keine geregelten Arbeitszeiten Bild Seite 10: Design für eine weltweit mit zu den schnellsten zählenden Webmaschine. Mit dieser Maschine, welche die 3- bis 4-fache Leistung von vergleichbaren modernen Luftdüsenanlagen bringt, hat der Hersteller das Weben nochmals neu erfunden.

12 INDUSTRIEDESIGN Qualität folgt der Logik Wolfgang K. Meyer-Hayoz Gründer, Inhaber und CEO der Meyer-Hayoz Design Engineering Group, Winterthur/Konstanz Der Besuch im Technopark Winterthur vermittelt sofort einen ersten wichtigen Eindruck: Sachlichkeit, Klarheit, Offenheit. Hier arbeitet das Winterthurer Team der Meyer-Hayoz Design Engineering Group. Das Unternehmen ist seit 1985 in Winterthur tätig und verfügt über ein interdisziplinär zusammengesetztes Team von 10 MitarbeiterInnen. Der strategisch definierte Fokus liegt bei komplexen Produktund Kommunikationsentwicklungen aus den Bereichen der Investitionsgüterindustrie sowie der Medizinaltechnik. Die innovative Atmosphäre des Technoparks Winterthur verleugnet nicht ihre Wurzeln aus einem alten, ehrwürdigen Industrieareal der Bezug zu produktivem Denken, zum Werkplatz Schweiz ist direkt spürbar. Der Empfang ist herzlich und in dem dezent, aber funktional eingerichteten grossräumigen Büro kommt CEO Wolfgang K. Meyer-Hayoz, der auch viele Jahre den Schweizerischen Designerverband "swiss-design-association" (sda) ehrenamtlich als Präsident führte, gleich zur Sache. Der Besprechungstisch ist breit, lang und genauso aufnahmefähig für alle Ideen, Konzepte und interdisziplinären Workshops, aus denen logisches Industriedesign entsteht. Für die Meyer-Hayoz Design Engineering Group sind fünf strategische Geschäftsfelder massgebend, welche gemäss Form follows Function nicht nur die Projektstruktur, sondern auch den Workflow von der Idee bis zum marktreifen Produkt verkörpern: - Innovation und Designstrategieentwicklung auf Basis der Unternehmensstrategie des Kunden - Industrial Design und Usability Engineering, User Interface Design, Temporäre Architektur (Messestandkonzepte) - Kommunikationsdesign und Corporate Branding inklusive Textarbeiten. Das Gespräch lenkt schnell auf Fallbeispiele ein, welche die Arbeit und die Ergebnisse des Nachdenkens, Überdenkens und Vordenkens gut verständlich machen. Hinter allem steht immer wieder die Frage, wie können Produkte noch besser, einfacher, sicherer, wettbewerbsfähiger, kostengünstiger und nützlicher gemacht werden. Erst dann beginnen engagierte Gestaltungsprozesse, welche auf klar strukturierten, rationalen Analysen basieren. Sorgfältig wird beobachtet, wie Menschen mit Produkten arbeiten. Dazu zählt auch die Optimierung von technischen Abläufen. Denn qualitativ nachvollziehbarer Nutzen ist auch für dieses Designbüro die Zauberformel, mit der sich Produkte am Markt durchsetzen. Produkte müssen sich bei den Anwendern im Gebrauch bewähren und für den Unternehmer den Return on Invest sicherstellen. Meyer-Hayouz deutet auf den Begriff Antizipation hin, der einen neuen Forschungsansatz von Prof. Mihai Nadin bezeichnet, der oft komplett neue Lösungsansätze entstehen lässt, welche in Modellen oder mittels CAD auf Tauglichkeit hin überprüft werden. Dabei ist eine interdisziplinär enge Vernetzung mit den beteiligten Ingenieurdisziplinen wichtig, betont Meyer-Hayoz. Es geht nicht nur um technische oder wirtschaftliche Prämissen, sondern auch um soziokulturelle und multikulturelle Anforderungen in den Pflichtenheften. Generell würde gelten: Je früher unter einer gemeinsamen Zielsetzung vernetzt zusammengearbeitet werden kann, um so ökonomischer und effizienter gelingt es, nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Bei komplexen Produktsystemen könne dies längere Zeit beanspruchen. Eine ganze Reihe bahnbrechender Produktentwicklungen bestätigen die Richtigkeit der Vorgehensweise, die darüber hinaus mit vielen international renommierten Designpreisen prämiert wurden. Produktdesign ist ein wichtiges Element, um eine Marke zu stärken und zeitgemäss zu halten. Die Vielzahl von Anforderungen, die hohe Informationsdichte und der internationale Datenaustausch sind heute nur noch durch eine leistungsfähige IT-Struktur zu bewältigen. Und, intelligente Designlösungen sind heute ein wichtiger «Rohstoff» für unsere Industrie, unser Land und unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Hierzu gehört auch die Behandlung von Design-Schutzrechten (Schweizerisches Designgesetz). Meyer-Hayoz weiss, wovon er spricht. Als Vertreter der schweizerischen Designprofession wirkte er aktiv bei der Behandlung und Beratung des europäisch gültigen Designgesetzes mit. Den Bericht erstellte: Axel B. Bott. Designbeispiele der Produkte von den Unternehmen: - Gallus Gruppe, CH-St. Gallen Etikettendruckmaschine Gallus RCS Adhoco AG, CH-Winterthur Selbstlernendes Hausautomationssystem für intelligentes Wohnen - VITA Zahnfabrik H. Rauter GmbH & Co. KG, D-Bad Säckingen Systemlösungen für die Protetik- und Dentalbranche - Sultex AG, CH-Rüti, ZH, Mehrphasenwebmaschine

13 Der Forderung nach besseren Produkten gibt der Industriedesigner mit dem visuellen Entwurf ein erstes Gesicht. Industriedesign optimiert nicht nur Gebrauchsfunktionen, sondern auch die Herstellung und Wirtschaftlichkeit. Zum Beispiel der Deckel einer Flasche für Dentalkeramik, mehrere Funktionsteile sind auf eines reduziert. Kommunikatives Leitsystem, das Produkt zeigt systematisch seinen Funktionsinhalt und trägt zu einer sicheren Produktanwendung bei

14 Gut, so wie es aussieht Axel B. Bott Diplom Designer FH/STV Interview mit dem Industriedesigner Axel B. Bott über die Zukunft des Industriedesigns, gutes und schlechtes Industriedesign und die Verknüpfung von Industriedesign und Science-Fiction. Herr Bott, was ist Industriedesign? Industriedesign ist die nutzerfreundliche Formgebung von Serienprodukten und deren einfache Bedienerführung. Industriedesign ist in erster Linie ein Instrument der Absatzförderung (was viele künstlerisch ambitionierte Kollegen nicht gerne hören...). Aber: «Form folgt der Funktion» und nicht umgekehrt, übrigens, das zentrale Prinzip der natürlichen Evolution! Worin liegt der Sinn des Industriedesigns? Darin, Produkte verkaufbarer zu machen. Verkaufbar ist, was nützt und dem Käufer das Gefühl gibt, in einen Mehrwert investiert zu haben. Mehrwert kann sein, ein leckererer Espresso, Anerkennung durch den Nachbarn am Designergrill, Neid durch den Kollegen am schöneren Auto, Bewunderung (durch die Gäste) der neuen Designersitzgruppe, aber auch erleichtertes Arbeiten mit einem perfekt gestalteten Werkzeug bis hin zum besseren Wein auch das ist Industriedesign! Ein guter Designer erkennt das und gestaltet einfach die umfassend besseren und vorausschauenderen Produkte. Das müssen Sie sich auf der Zunge zergehen lassen, Industriedesign bietet in jedem Lebenszyklus eines Produktes vorausschauende Lösungen für den nächsten Zyklus! Was ist gutes Industriedesign? Was der Funktion gerecht wird und sich am Markt als «state of the art» durchsetzt. Sie wissen ja, wenn Objekte sich selbst erklären, redet man über sie und jeder will sie haben oder ganz bestimmt eben dieses Produkt gerade nicht. Gutes Industriedesign differenziert die Geschmäcker... und macht es dem Marketing einfacher, Zielgruppenclusters zu bilden.... und was ist schlechtes Industriedesign? Alles, was nicht funktioniert. Und was respektlos Wirtschaftszweige in Form von Plagiaten zerstört. Ich meine damit nicht clevere Wettbewerbslösungen, die besser als das Original sein können, um genau diesen Markt zu beleben. Neulich habe ich mir ein neues Design Handy mit Headset andrehen lassen. Ich hab es dann in die Schublade gelegt und dort bleibt es auch. Es ist zu kompliziert in der Handhabung, zu kleine Bedienelemente, ein reiner Technikgag das ist auch schlechtes Design, obwohl es sich gut verkauft. Wir lernen daraus, schlechtes Design muss auch etwas mit Dummheit zu tun haben, die von gewissen Nutzern (da meine ich mich), die da nicht folgen können, oder die von Markenartikel- Herstellern, die noch nicht kapiert haben, dass Produkte dem Menschen dienen müssen und nicht umgekehrt! Der Industriedesigner steht zwischen verschiedenen Fronten dem technisch, ergonomisch, ökonomisch und ästhetisch Machbaren. Wie wird er diesen verschiedenen Ansprüchen gerecht? Gar nicht wenn er konsequent sein will oder in dem er pragmatische Prioritäten setzt. Zunächst folgt er einem Gestaltungsauftrag, ein Produkt durch verkaufbarere Features aufzuwerten. Dieser Weg kann durchaus intensive Simulationsstudien in Richtung optimale Form und Funktion beinhalten, wobei auch überraschende Innovationsansätze entstehen. Nun liegt es am Designer, seinen Lösungsweg gegenüber dem Auftraggeber als den Richtigen zu «verkaufen». Schafft er dies, kann es auch ein Verkaufserfolg des Markenartikels werden. Sie sehen, die Machbarkeiten haben immer wieder wirtschaftliche Beine. Seltener ist der Fall, dass ein Auftraggeber ein bestimmtes Design will. Dann muss er aber sehr liquide sein, um es am Markt durchzusetzen. Hat der Industriedesigner nebst der ästhetischen Kompetenz auch Einfluss auf den Werkstoff eines Produkts? Werkstoffe sind die Stoffe, aus denen die Träume sind. Wir Menschen denken evolutionsbedingt sinnlich, stofflich, kontakt- und erfahrungsorientiert. Welchem Material vertrauen wir, welche Stoffe lehnen wir ab? Daran muss der Designer denken: Was erreicht die Sinne; und über diese Eindrücke hat er die Macht! Durch seine gestalterische Phantasie versetzt er sich in den Kunden und bietet ihm genau das, wonach er sich sehnt. Ich brauche nicht näher darauf einzugehen, was das bedeutet, der Industriedesigner muss in der Lage sein, sehr komplex, multifunktional und auf sehr vielen Ebenen zu agieren, um ein ganz direktes, aber ungemein erfolgreiches Produkt zu schaffen. Optimal ist, wenn die Entwicklungs- und die Designabteilung genauso eng und von Anfang an zusammenarbeiten wie das zwischen Marketing und Geschäftsleitung geschieht.

15 Umweltschutz ein aktuelles Thema. Sind alternative Werkstoffe ein Thema für den Industriedesigner? Ich verstehe zwar Ihre Frage, gestatte mir jedoch, «alternative Werkstoffe» zu verifizieren. Zuerst muss die Materialforschung beweisen, dass diese Alternativen tatsächlich wirtschaftlich und die konventionellen Materialien nachhaltig ersetzend sind. Übergeordnet zählt primär die Energiebilanz eines Produktes über seinen ganzen Lebenszyklus. Ich sehe diesen Fokus: Nicht das Material wird künftig entscheidend sein, sondern seine Eigenschaften, Stichwort Nanotechnologie, bzw. die Kombination von Technologien in Verbindung geeigneter Materialien. Reine Naturprodukte haben im Übrigen den spezifischen Nachteil oder auch Vorteil, dass sie natürlich abbaubar sind. Dies wird zu berücksichtigen sein. Design und auch Industriedesign hat einen künstlerischen Anspruch jenseits von reiner Ästhetik. Viele Zeitgenossen verbinden mit dem Beruf des Ingenieurs kaum die Attribute Kunst und Ästhetik. Sind Ingenieure, die sich zum Industriedesigner weiterbilden, eine spezielle Spezies? Nein, das sind keine Sonderlinge, sie sind auf dem richtigen Weg. Der Ingenieur an sich ist eigentlich dem Künstler in den Bereichen Systematik und Pragmatik überlegen. Schauen Sie, Industriedesign schliesst sehr viele technische Disziplinen ein, und genau darin liegt der Knackpunkt. Technik ist Konstruktion, Kunst ist Emotion. Industrielle Kunst wiederum muss aber nichts mit Industriedesign zu tun haben. Herr Bott, Sie arbeiten bereits mehrere Jahrzehnte als Designer. Wie kann ein Industriedesigner sich die Interaktion zwischen den gesellschaftlichen Veränderungen und dem Produkt vorstellen? Der Designer muss seine Lösung vorleben. Dies in einer solchen Intensität, dass sie zum Kult wird. Nehmen Sie die Beispiele von Designikonen wie Dior, Stark, Collani, Antinori, Porsche, Lagerfeld oder die Beatles. Diese «Produkte» setzen Zeichen, weil sie Antworten auf Gefühle bereitstellen. Und hier können Sie den Designer festnageln: Schafft er es, die Gefühle einer genügend grossen Fangemeinde (Käufer) zu binden? Wenn ja, dann kann er damit die Gesellschaft verändern. Modernes Design ist auch eine Hommage an die Zukunft. Greifen Industriedesign und Science- Fiction ineinander? Unsere Welt heute ist das Produkt vieler Ingenieure in der Vergangenheit. Unsere Gegenwart ist nichts anderes als die Zukunft jener Vergangenheit. Vieles, was Designer heute entwerfen und uns futuristisch anmutet, wird uns dereinst im Alltag begegnen. Im Übrigen ist nichts neu, alles ist als Idee bereits vorhanden. Science-Fiction ist das Vorstellbare, das bereits Vorhandene, aber aus einem anderen Blickwinkel betrachtet... Inwieweit hat der Computer den Beruf des Industriedesigners in den letzten Jahren verändert? Der Computer verkürzt aufwändige Detailarbeit, er kann ideale Formen ermitteln. Und ganz wichtig ist, dass der Computer den «unlogischen Faktor» Mensch (noch) nicht ersetzen kann. Denn Serienprodukte sind für Menschen und nicht für den Herstellungsprozess als solchen bestimmt. Handanlegen wird immer den letzten Finish bestimmen Was raten Sie einem jungen Ingenieur, der sich für Industriedesign interessiert? Türöffner für seine Begeisterung können Schnuppertage in Designbüros oder im Produktmanagement von bedeutenden Markenfirmen sein. Allerdings muss er neben technischer Begabung auch Gefühl für Formen, Proportionen und die Sensibilität für komplexe Zusammenhänge mitbringen. Dann findet er schnell in die richtige Fachhochschule und geeignete Industriepraktika. Und er muss seine Genialität herausfordern: Wie würde er bekannte Produkte verbessern, vereinfachen, effektiver gestalten und deren Qualität erhöhen? Welche Perspektiven sehen Sie für das Industriedesign? Das Industriedesign begleiten mit jeder technologischen Evolution auch goldene Zeiten. Dazu braucht es den Ingenieur, eine umfassende Ausbildung, eine wache Kreativität, aber auch disziplinarische Intelligenz, alle Erfordernisse managen zu können und zu wollen. Die Handlungsbereiche werden zu völlig neuen interdisziplinären Kompetenzen und Berufsvarianten führen. Der Industriedesigner ist in sich alles, was uns die Zukunft bieten kann weil er für uns vordenkt und in sich bereits alle Lösungen trägt... Die Fragen stellte Margrith Raguth

16 INTERESSENVERTRETUNG/POLITIK Neuordnung der Verfassungsbestimmungen zur Bildung Kurt Schellenberg Professor, Dipl. Bau-Ing. FH/STV/SIA/REG A Vizepräsident Swiss Engineering STV Das wohl wichtigste bildungspolitische Ereignis im Jahr 2006 war die überwältigende Zustimmung zur Neuordnung der Verfassungsbestimmungen über die Bildung (Bildungsartikel) durch das Volk und durch alle Stände. Bei einer gesamtschweizerischen Stimmbeteiligung von 27.8% wurde der Verfassungsänderung mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 85.6% zugestimmt. Die höchste Zustimmung wurde im Kanton Bern mit 92.9% und die tiefste im Kanton Appenzell Innerrhoden mit 59.2% erreicht. Ein auch aus unserer Sicht glücklicher Ausgang eines für die Zukunft unseres Landes wichtigen Urnengangs. Was ist mit diesen Verfassungsbestimmungen zur Bildung alles verbunden? Ausgehend vom Wert des Bildungsstandes der Bevölkerung als Basis für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes, soll ein «Bildungsraum Schweiz» mit hoher Qualität und Durchlässigkeit geschaffen werden. Weiter wird eine Harmonisierung im Schulwesen angestrebt. Finden die Kantone keine einheitliche Lösung, kann der Bund diese vorgeben. Verschiedene Bildungswege sollen eine gleichwertige gesellschaftliche Anerkennung finden. Künftig soll der Hochschulbereich durch Bund und Kantone gemeinsam gesteuert werden. Bei den Studienstufen und ihren Übergängen, bei der Anerkennung von Institutionen und Abschlüssen sowie bei den Finanzierungsgrundsätzen soll eine Vereinheitlichung herbeigeführt werden. Was sind die nächsten Schritte? Gestützt auf diese Verfassungsbestimmungen folgt die Gesetzgebung. Bis Ende 2006 lag ein öffentlich nicht zugänglicher, von Experten erstellter Entwurf eines entsprechenden Gesetzes vor. Die nun folgenden weiteren Schritte wie interne Vernehmlassung, Überarbeitung, Genehmigung durch den Bundesrat, öffentliche Vernehmlassung, Bereinigung, Verabschiedung durch den Bundesrat zuhanden der Bundesversammlung, Beratung und Beschlussfassung durch die Bundesversammlung, eventuell Volksabstimmung, Inkraftsetzung sind in zeitlicher Hinsicht nicht einfach zu prognostizieren. Aus unserer Sicht sind wir an einem raschen Erlass des Gesetzes interessiert. Es ist zu hoffen, dass im Zusammenhang mit dieser Gesetzgebung die im Bildungswesen föderalistisch organisierte Schweiz das Problem der Mehrspurigkeiten angeht, die sich andere Länder schon lange nicht mehr leisten können. Kleine «Königreiche» sind zu eliminieren. Das heisst, dass teure Fakultäten an universitären Hochschulen mit wenig Studierenden beziehungsweise Studiengänge an Fachhochschulen mit wenig Studierenden zusammenzulegen oder gar aufzuheben sind. Damit können effizientere Strukturen geschaffen werden. Will die Schweiz so wie in den Verfassungsbestimmungen zur Bildung festgehalten ist als Bildungs- und Forschungsstandort attraktiv bleiben, kommt sie an einer Konzentration der Kräfte nicht vorbei. Industriedesign für Investitionsgüter macht komplexe Produkte und Arbeitsabläufe überschaubarer und einfacher bedienbar.

17 Die Bologna-Reform zielt auf die Verwirklichung eines wettbewerbsfähigen und dynamischen Hochschul- und Forschungsraums in Europa ab. Kernpunkte der Reform sind das zweistufige Studiensystem mit Bachelor und Master und die Einführung eines Leistungspunktesystems, das Transparenz und Mobilität fördert. Die Schweiz zählte 1999 zu den Erstunterzeichnenden der Bologna-Deklaration und hat die Reform im internationalen Vergleich zügig umgesetzt. Am 4. Dezember 2003 hat die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) die «Richtlinien für die koordinierte Erneuerung der Lehre an den universitären Hochschulen der Schweiz im Rahmen des Bologna-Prozesses» (Bologna-Richtlinien) erlassen. Diese für den Bund und die Universitätskantone verbindlichen Richtlinien stellen die gesamtschweizerische Koordination der umfassenden Studienreform sicher, die mit der «Erklärung von Bologna» im Jahr 1999 europaweit initiiert wurde. Bis zum Jahr 2010 sollen sämtliche Studiengänge auf das neue, zweistufige Studienmodell umgestellt sein. An den Fachhochschulen ist seit Herbst 2005 die Mehrheit der Studiengänge auf das Bachelorsystem umgestellt worden. Vergleichbarkeit der Diplome der ersten Studienstufe. Die erste Studienstufe wird mit dem Bachelordiplom abgeschlossen, das den Eintritt in das Berufsleben ermöglichen soll. Wer sich für die Weiterführung seiner wissenschaftlichen Ausbildung entscheidet, fährt mit der zweiten Studienstufe fort, die zum Masterdiplom führt. Dieses entspricht dem heutigen Lizentiat oder Diplom und ist die Voraussetzung für den Erwerb eines Doktorats. Im Gegensatz zu den universitären Hochschulen ist im Fachhochschulgesetz jedoch vorgeschrieben, dass die erste Stufe mit dem Bachelordiplom abgeschlossen wird, welches die Studierenden in der Regel auf einen berufsqualifizierenden Abschluss vorbereitet. Das Fachhochschulgesetz sieht weiter vor, dass eine zweite Studienstufe an den Fachhochschulen zum Masterdiplom führen soll. Mit Ausnahme des Architekturstudiums sind einstweilen für die Ingenieurausbildung noch keine weiteren Masterstudiengänge etabliert worden und sollen wenn überhaupt restriktiv eingeführt werden. Dieser Umstand ist sehr zu bedauern. Tatsache ist, dass für Absolventen von universitären Hochschulen mit Studien in technischnaturwissenschaftlicher Richtung mit dem Bachelordiplom ein sinnvoller Einstieg ins Berufsleben sozusagen unmöglich ist. Der CEO der Starrag Heckert AG, Frank Brinken, meinte dazu: «Bachelor-Absolventen sind eher unbrauchbar und kosten in den ersten Jahren eine Menge Geld.» An den Fachhochschulen mit technischer Ausrichtung soll das Bachelordiplom der Regelabschluss sein, das die Anforderungen an einen berufsqualifizierenden Abschluss erfüllt. Im Herbst 2008 werden die ersten Absolventen mit einem Bachelordiplom die Fachhochschulen verlassen. Man darf gespannt sein, wie die Reaktionen der Wirtschaft in Bezug auf das Erreichen der erforderlichen Qualifikationen ausfallen werden, die einen fertig ausgebildeten Ingenieur betreffen (Berufsqualifizierung, Teamgeist, Gespür für fremde Kulturen, gute Sprachkenntnisse)

18 Nicht nur die visuelle Alleinstellung neuer Produkte zählt, das Ergebnis muss sich auch herstellungstechnisch beweisen. Berufsstandespolitik auf europäischer Ebene Rudolf Küpfer Dipl. Arch. FH/STV/SIA Mitglied des Zentralvorstands Die Schweiz als Nichtmitglied der EU versucht ihre Beziehungen über bilaterale Verträge zu regeln. Die berufliche Zulassung wurde bisher nicht erreicht. Titel- und Diplomanerkennung und die Zulassung zur Berufsausübung sind ohnehin nicht dasselbe. Über unsere Arbeit in der FEANI (Fédération Européenne d Associations Nationales d Ingenieurs) pflegen wir einen regen Kontakt zu Europa. Die Schweizer Vetreter arbeiten an verschiedenen Stellen aktiv mit und so ist die Schweiz auf diesem Weg ein Teil von Europa. Die FEANI ist ein Zusammenschluss von Nationalen Ingenieurvereinigungen aus 29 europäischen Ländern, welche die Ingenieure repräsentieren. In jedem dieser Länder sind Ingenieur-Verbände durch ein FEANI Nationalkomitee zusammengefasst. FEANI bringt damit gegen 90 nationale Ingenieurvereinigungen zusammen, die in ihren Ländern als die Vertreter des Ingenieurberufs auf nationalem Niveau anerkannt sind. Über diese nationalen Vereinigungen vertritt FEANI die Interessen von etwa zwei Millionen Ingenieuren in Europa. Bei der Generalversammlung 2006 in Prag wurde Frankreich wieder aufgenommen. Weiter wurden Serbien als Mitglied und Russland als provisorisches Mitglied aufgenommen. FEANI engagiert sich mit dem Ziel, dass die Ingenieure in Europa mit einer Stimme sprechen und dass die berufliche Identität der Ingenieure gestärkt und ausgebaut wird. So wurde in Prag ein

19 «Code of Conduct» (Verhaltenscodex für Ingenieure) und ein Papier zum Thema «Research and Development» verabschiedet. Weiter ist FEANI federführend im Projekt «EUR ACE2», einer Akkreditierungsgesellschaft der EU im Rahmen der Umsetzung des Bologna-Prozesses. Die Umsetzung des Bologna-Abkommens geht in Europa, aber auch in der Schweiz zügig voran. Bereits im Jahr 2008 werden an den Schweizer Fachhochschulen die ersten Bachelor-Diplome verliehen. Etwas später werden die Master-Diplome folgen. Doch schon heute zeichnet sich ab, dass einst ein Master-Abschluss im europäischen Raum als «Mass aller Dinge» gelten wird. Heute kann bereits gesagt werden, dass Ingenieuren, die mit einem Master-Abschluss in den europäischen Raum gehen, vielfältigere Chancen offen stehen als Ingenieuren mit dem «Bachelor-Diplom». Die Zulassungskriterien werden vom aufnehmenden Land auf Grund der «European Directive on Recognition of Professional Qualifications» (2005/36/EC) definiert. Um hier die Transparenz zu verbessern, hat die FEANI eine «Professional Card» oder «ENGCARD» entwickelt. Mit diesem Ausweis sollen Akzeptanz und Personenfreizügigkeit der Ingenieure verbessert werden. Die Europäische Union finanziert den nächsten Entwicklungsschritt im Projekt «ENGCARD», welchen FEANI zusammen mit EUROCADRES umsetzt. Dabei geht es um den Zertifizierungsprozess und um die Entwicklung des Datenmodells. Dieses Modell wurde vom bewährten EURING übernommen, das auf folgender Formel basiert: wobei: B U T E B + 3U + 2(U/T/E) + 2E Maturität oder Berufsmatura, Hochschulstudium (HTL, FH, ETH) von mindestens drei Jahren, anerkanntes Praktikum, und einschlägige berufliche Ingenieurtätigkeit entspricht. U, T und E müssen nach obiger Formel zusammen sieben Jahre ergeben. Für die über 30'000 Inhaber des EURING-Titels soll ein vereinfachter Übergang zur ENGCARD geschaffen werden. Die Professional Card kann zwar die Berufszulassung nicht garantieren, doch wird die Qualifizierung und Verifizierung standardisiert und so der Berufszugang erleichtert sollen die Konzeptphase abgeschlossen und die ersten ENGCARD 2008 in einer Pilotphase vergeben werden können. Swiss Engineering STV ist aktiv am Prozess beteiligt und wird seine Mitglieder mittels ihrer Fachzeitschrift «Swiss Engineering STZ» darüber regelmässig informieren. Die EU hat in jüngster Zeit verschiedene Ausweise geschaffen, um die Transparenz zu verbessern und die Mobilität zu erleichtern: - Europass CV - Europass Language Passport - Europass Mobility - Europass Certificate Supplement - Europass Diploma Supplement Ein weiterer Baustein für Transparenz und Verständigung bildet das EUR ACE Projekt (Accreditation of European Engineering Programm). Es schafft ein europäisches Label, erleichtert die länderübergreifende Anerkennung der verschiedenen Studiengänge und fördert gleichzeitig die gegenseitige Anerkennung der Studienabschlüsse. Das Schweizer Nationalkomitee der FEANI pflegt engen Kontakt zur «World Federation of Engineering Organizations» WFEO. Die Schweiz hat ihre Kandidatur für einen «World Engineers Convention 2011» in Genf eingereicht. Der Kongress wird dem Thema «Engineers and the Energy Challenge» gewidmet. Ein aktuelles Thema, das die Welt des 21. Jahrhunderts nebst anderen wissenschaftlichen Gebieten, wie etwa Nano- und Gentechnologie, Ingenieure genau so wie Wissenschafter und die Gesellschaft, beschäftigen wird. Ein Weltkongress, angesiedelt in der Schweiz, Austragungsort Genf, ist für unser Land eine einmalige Chance. Gerade in der Klima- und Energieforschung ist die Schweiz mit ihren international bekannten Hochschulen und Fachhochschulen und mit deren verschiedenen Forschungsprojekten an vorderster Front mit dabei

20 NETZWERK Region Westschweiz Monique Ryf Cusin Secrétaire romande Nach den Festlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2005 hat sich die Romandie wieder vermehrt regionalen Aktivitäten gewidmet: erster Swiss Engineering Romandie Tag in St. Imier, Seminar der Baupolizei in Yverdon-les-Bains, Forum für Unternehmen der HES-SO in Freiburg sowie viele kantonale Weiterbildungsveranstaltungen. Im Mai hatte die Sektion Lausanne die Ehre, die Delegiertenversammlung an der ETH Lausanne zu organisieren. Der Zentralpräsident gab ein Statement ab und der Präsident der ETH Lausanne, Patrick Aebischer, hielt eine Ansprache. Die Sektion Lausanne hatte den Empfang der Swiss Engineering STV Delegierten aus der ganzen Schweiz gut organisiert. Nach der Durchführung der Präsidentenkonferenz im Herbst 2005 konnte die Sektion Synergien zur Organisation der Delegiertenversammlung nutzen. Am 20. Mai übergab Ruedi Noser, seit sechs Jahren Zentralpräsident, sein Amt an Mauro Pellegrini, bis anhin Mitglied und Vizepräsident des Zentralvorstands. Die Delegiertenversammlung fand im Rahmen der ETH Lausanne statt und unterstrich damit das Ziel von Swiss Engineering STV, der Verband der Ingenieure und Architekten zu sein. Der Präsident der ETH Lausanne, Patrick Aebischer, war Gast der Versammlung. Er äusserte sich vor einem Publikum von Ingenieuren und Architekten zur Frage «Welchen Stellenwert hat die Ingenieurausbildung für die Schweiz?» und betonte die Notwendigkeit für die Studierenden Flexibilität zu zeigen, um international konkurrenzfähig zu sein. Die ETH Lausanne hat beträchtliche Anpassungen an ihren Lehrplänen vorgenommen, um die Jungen besser für die Herausforderungen von morgen zu rüsten. Besonderes Augenmerk wurde auf Geschäftskultur, die Beherrschung von Fremdsprachen und sozialen Kompetenzen wie auch auf Kreativität gerichtet. Diese Ausrichtung trägt Früchte und schlägt sich in einer steten Zunahme der Studierenden nieder. Weitere wichtige, vom Sekretariat Romandie oder den Sektionen und Fachgruppen mit Unterstützung des Sekretariats organisierte Veranstaltungen fanden im Herbst statt. Anfang Oktober nahm Swiss Engineering STV unterstützt von der Sektion Fribourg am «Forum Enterprises HES-SO» teil. Es fand zum zweiten Mal in der französischen Schweiz in den Gebäuden der Ingenieurschule Freiburg statt. Swiss Engineering STV stellte den zukünftigen Diplomanden den Verband und die neue Salärbroschüre vor. Fast 100 Studierende profitierten von einem Jahr Gratismitgliedschaft beim Verband. Swiss Engineering STV war wiederum Sponsor der Veranstaltung und sicherte sich damit grosse Beachtung. Am 6. Oktober feierte die Ingenieurschule EIVD in Yverdon-les-Bains ihr 50. Jubiläum sowie ihr neues Erscheinungsbild mit dem Namen HEIG-VD als Folge der Annäherung an die Höhere Verwaltungsschule. Swiss Engineering STV war mit einem Stand vertreten und rief sich bei vielen ehemaligen Studierenden in Erinnerung. Ende Oktober organisierte die Fachgruppe Geomatik GIG ein Seminar der Baupolizei. Dieses fand das dritte Mal (nur alle vier Jahre) statt. Ziel war, neugewählte Gemeindemitglieder im Kanton Waadt mit der Baupolizei, den Bewilligungsverfahren und den damit zusammenhängenden Problemen vertraut zu machen. Mehr als 140 Gemeinde- und Behördenvertreter nahmen daran teil. Dies zeigt, wie wichtig die Wahl eines attraktiven Themas ist. Grosses Lob und Dank gehen 2006 an die Sektion Transjura, die zu ihrem 100-jährigen Jubliäum den ersten Swiss Engineering Transjura Tag organisierte und die Veranstaltung bis ins kleinste Detail plante. Das Thema war «der Wert eines Bachelor-Titels in der Wirtschaft» und das Ziel, die Anwesenden über die im Rahmen der Bologna-Reform zu erwartenden Änderungen zu informieren. Blaise Roulet, Vizedirektor des BBT, Guido Frosio, Direktor der Ingenieurschule HE-ARC, sowie Vertreter aus Wirtschaft und Arbeitsmarktbehörden referierten zu dieser Thematik. Anschliessend konnten Vertreter aus dem Publikum am runden Tisch über diese Veränderungen diskutieren. Im November führte die Expertenkammer ihr traditionelles Seminar in Lausanne durch. Dieses Mal die Öffnung zu Europa verpflichtet konnten die Teilnehmer ihre Erfahrungen mit den französischen Experten austauschen. Mit der Organisation und Unterstützung dieser Veranstaltungen verwirklicht das Sekretariat Romandie das Ziel von Swiss Engineering STV, die Sektionen und Fachgruppen zu unterstützen und ihnen einen Teil der administrativen Arbeiten abzunehmen. Aufsehen erregende Veranstaltungen tragen zur Bekanntmachung des Berufs des Ingenieurs und Architekten bei und erhöhen den Bekanntheitsgrad von Swiss Engineering STV Ziele wie sie der Verband für 2006 und die kommenden Jahre definiert hat.

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