Wasserkraft Erneuerbare Energie für die Zukunft

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1 Wasserkraft Erneuerbare Energie für die Zukunft Beitrag deutscher Industrie zur Nutzung der Wasserkraftpotenziale in Georgien und Armenien Gerd Krieger, VDMA Power Systems, Frankfurt/Main Seite

2 Der VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Über Mitgliedsunternehmen aus Deutschland und Europa Maschinen- und Anlagenbau Umsatz über 200 Mrd. Fachverband Power Systems - Strom- /Wärmeerzeugungsanlagen Büros in Deutschland, Brüssel, Kalkutta, Delhi, Moskau, Peking, Shanghai, Tokio Mehr als 450 Mitarbeiter Größtes Industrienetzwerk in Europa Seite

3 Wasserkraft spielt eine wichtige Rolle bei der Stromerzeugung weltweit Gas Kernenergie 1% Biomasse 19% 16% Öl 7% Kohle Erneuerbare Energien 18% 16% Wasserkraft 40% 1% Wind, Solar, Ohne die Nutzung der Wasserkraft lägen die weltweiten CO 2 Emissionen der Elektrizitätserzeugung ca. 30% höher. Quelle: International Energy Agency 2004 Seite

4 Wasserkraft in Deutschland Stabiles Fundament für die Energiewende Beitrag der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung in Deutschland Wasserkraft Biomasse * Windenergie Photovoltaik EEG: Januar EEG: April 2000 EEG: August 2004 [GWh] Novelle BauGB: November StromEinspG: Januar März * Feste und flüssige Biomasse, Biogas, Deponie- und Klärgas, biogener Anteil des Abfalls; 1 GWh = 1 Mio. kwh; Aufgrund geringer Strommengen ist die Tiefengeothermie nicht dargestellt; StromEinspG: Stromeinspeisungsgesetz; BauGB: Baugesetzbuch; EEG: Erneuerbare-Energien-Gesetz; Quelle: BMU-KI III 1 nach Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat); Bild: BMU / Christoph Edelhoff; Stand: März 2011; Angaben vorläufig Seite

5 Rheinfelden - größtes Modernisierungs-Projekt 26 MW heute, 100 MW in 2012 Heute 185 Mio kwh Erfolgsfaktor = Einbeziehung Modernisierung 2012 ca.600 Mio kwh Fischtreppe Quelle: Energiedienst AG Seite

6 Bedeutung der Wasserkraft zur Versorgungssicherheit Moderne Wasserkraftwerke leisten einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität Pumpspeicherkraftwerke können innerhalb von wenigen Sekunden Leistungsschwankungen ausregeln. In Schwachlastzeiten arbeiten Pumpspeicherkraftwerke als Energiespeicher und verhindern die Vernichtung von Strom. Bereitstellung von Regelenergie für deutschen/europäischen Verbundnetz ist ein Wachstumssektor für die Wasserkraft. Seite

7 Vorteile von Wasserkraft-Anlagen Zuverlässige, erprobte Technologie mit langer Lebensdauer Sehr hohe Verfügbarkeit (> 90%) Grundlastfähiger Betrieb (> Betriebsstunden im jährlichen Dauerbetrieb) Flexible Betriebsweise, z.b. in Pumpspeicherkraftwerken Emissionsfrei Hohe spezifische Energiedichte Vorteile über die Stromerzeugung hinaus: Vermindern Importabhängigkeit Hochwasserschutz und Wasserbewirtschaftung Gewässerreinigung Seite

8 Entwicklung der wichtigsten Turbinenhersteller in Europa (14) (9) (7) (4) (3) Sulzer Escher Wyss Sulzer Hydro VA TECH Andritz Hydro Voest Voest Voest Vevey Vevey Charmille GE Canada GE Canada GE Canada GE Canada Kvaerner Kvaerner Kvaerner Boving KMW Tampella Tampella Voith Voith Voith Voith Voith Hydro Riva Ansaldo Hydroart Riva Tosi Neyrpic Neyrpic Neyrpic Alstom Alstom Seite

9 Wasserkraft Wirtschaftsfaktor und Technologieträger Markt für Hersteller liegt im Export, Exportquote > 80% 1/3 der weltweit errichteten Anlagen beruhen auf deutscher Technologie Standort Deutschland: Wichtig Forschung & Entwicklung, Engineering und Fertigung von Hauptkomponenten Seite

10 Wasserkraft Bsp. Modernisierung GURI2 Venezuela Modernisierung von 5 Francisturbinen (Vorlieferung: Hitachi) Pmax = 770 MW Stromerzeugung: 3 Mio. MWh Konsortium mit Voith Hydro Lead: Andritz Hydro Ravensburg 3 Laufräder aus Ravensburg, je ca. 200 Tonnen, 7300 mm Durchmesser Seite

11 Projektspezifische Betrachtung = Erfolgsfaktor Wasserkraftwerke erfordern langjährige Erfahrung und projektspezifsiches Herangehen Beispiel Ossberger S-Turbine Anwendungsbereich Seite

12 Wasserkraft und Entwicklungszusammenarbeit Stromversorgung = Schlüssel zur Armutsbekämpfung Trinkwasserversorgung und Bewässerung für die Nahrungsmittelproduktion ist ein wichtiger Zusatznutzen Einbindung einheimischer Wertschöpfung Tenwek Hospital, Kenia Ossberger Unabhängigkeit von Energieimporten Piluva Plant, Nepal, WKV Seite

13 Weiterführende Informationen Seite

14 VDMA Power Systems Vielen Dank für Ihr Interesse Gerd Krieger Stellv. Geschäftsführer VDMA Power Systems 069/ Seite

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