NEUREGELUNG DER GRUNDERWERBSTEUER AB

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1 T I P P S U N D I N F O R M A T I O N E N Z U M S T E U E R S P A R E N S E P T E M B E R stockwerk - Fotolia.com NEUREGELUNG DER GRUNDERWERBSTEUER AB Wie bereits in unserer Ausgabe vom Mai 2014 kurz angemerkt, hat der Verfassungsgerichtshof die Heranziehung der Einheitswerte bei unentgeltlichen Grundstücksübertragungen für die Grunderwerbsteuer als verfassungswidrig betrachtet und eine Reparatur der gesetzlichen Bestimmungen bis verlangt. Bitte lesen Sie weiter auf Seite 2 Inhaltsverzeichnis Neuregelung der Grunderwerbsteuer... S.2 Selbstanzeigen Erhebliche Verschärfung... S.3 Auslandsentsendung - wirtschaftliche Arbeitgeber / Mini-One-Stop Shop... S.4 Notfallplan für Betriebsweiterführung... S.5 Steuer-Splitter... S.6 Nachhaltigen Stromerzeugung / Voraussichtliche SV-Werte ab S.7 PZP Intern... S.8 S T E U E R B E R A T U N G U N T E R N E H M E N S B E R A T U N G W I R T S C H A F T S P R Ü F U N G

2 NEUREGELUNG DER GRUNDERWERBSTEUER AB Vor der Novelle war die Grunderwerbsteuer grundsätzlich vom Wert der Gegenleistung zu ermitteln. Gab es keine Gegenleistung war die Grunderwerbsteuer vom Wert des Grundstücks zu berechnen, wobei als Wert des Grundstücks der Einheitswert herangezogen wurde. Die Einheitswerte wurden letztmalig 1973 (für forstwirtschaftliches Vermögen 1988) festgesetzt. Dies führte zu wesentlichen Besteuerungsunterschieden wenn innerhalb der Familie nicht das gesamte Grundstück geschenkt, sondern Gegenleistungen vereinbart wurden. Im letzten Moment, nämlich am , wurde nunmehr die endgültige Novelle des Grunderwerbsteuergesetzes im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Ab 1. Juni 2014 kann bei allen Übertragungen von Liegenschaften innerhalb der Familie der dreifache Einheitswert, maximal jedoch 30 % des nachgewiesenen gemeinen Wertes, als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer herangezogen werden. Die Neuregelung bedeutet, dass sich bei unentgeltlichen Übertragungen (Schenkung, Erbschaft) innerhalb der Familie grundsätzlich nichts ändert. Vielmehr können künftig auch entgeltliche Grundstückstransaktionen (z.b. Verkauf) innerhalb der Familie auf Basis des dreifachen Einheitswertes besteuert werden. Auch eine allfällige Gegenleistung für die Übertragung (z.b. gemischte Schenkung, Vorbehaltsfruchtgenuss) spielt künftig keine Rolle mehr. Der begünstigte Steuersatz von 2 % bleibt gleich. ACHTUNG: Entgegen der im Ministerialentwurf vorgesehenen Ausweitung des Familienkreises auf Verwandte oder Verschwägerte in gerader Linie sowie auf Geschwister, Nichten oder Neffen (wie dies auch für die Grundbuchseintragungsgebühr gilt) enthält die endgültige Fassung nur mehr Mitglieder des engen Familienkreises. Zum begünstigten Familienkreis zählen daher nur Ehegatten, eingetragene Partner, Eltern, Kinder, Enkelkinder und Schwiegerkinder und Lebensgefährten (sofern die Lebensgefährten einen gemeinsamen Hauptwohnsitz haben). Für unentgeltliche Erwerbsvorgänge, die nicht begünstigt sind, ist die Grunderwerbsteuer vom gemeinen Wert (dieser entspricht grundsätzlich dem Verkehrswert) zu ermitteln. Für Übertragungen außerhalb der Familie beträgt der Steuersatz 3,5 %. Die Bemessungsgrundlage bei der Anteilsvereinigung bzw. beim Übergang aller Anteile bleibt unverändert mit dem dreifachen Einheitswert. Ebenso gilt der Steuerfreibetrag ihv von EUR ,00 bei der altersbedingten (unentgeltlichen) Betriebsübergabe innerhalb der Familie weiterhin. Unverändert bleibt die im Umgründungssteuergesetz geregelte Sonderbemessungsgrundlage mit dem zweifachen Einheitswert (Ausnahme: für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke ist ab der einfache Einheitswert heranzuziehen). Der Steuersatz von 3,5 % bleibt unverändert. Bei der unentgeltlichen Übertragung von Immobilien auf Privatstiftungen wird ab die Grunderwerbsteuer ihv 3,5 % sowie das 2,5 %ige Stiftungseingangssteueräquivalent vom gemeinen Wert berechnet. Zusammenfassend kann daher der begünstigte Familienkreis wie folgt dargestellt werden: bisher NEU- GrESt für Gerichtsgebühren Ehegatte oder eingetragener Partner Ehegatte oder eingetragener Partner Ehegatte oder eingetragener Partner Lebensgefährte, sofern gemeinsamer Hauptwohnsitz Lebensgefährte, sofern gemeinsamer Hauptwohnsitz Elternteil, Kind, Enkelkind Elternteil, Kind, Enkelkind Verwandter oder Verschwägerter in gerader Linie Stief-,Wahl- oder Schwiegerkind Stief-,Wahl- oder Schwiegerkind Stief-,Wahl- oder Pflegekind oder deren Kinder, Ehegatte bzw. eingetragener Partner Geschwister, Nichten oder Neffen 2

3 SELBSTANZEIGEN ERHEBLICHE VERSCHÄRFUNG BEREITS AB Am wurde im Nationalrat die Finanzstrafgesetznovelle 2014 beschlossen. Diese sieht bereits für Selbstanzeigen nach dem zwei wesentliche Änderungen vor: Für wiederholte Selbstanzeigen entfällt künftig die Straffreiheit gänzlich, für Selbstanzeigen anlässlich von Betriebsprüfungen kann die strafbefreiende Wirkung nur mittels gestaffelter Strafzuschläge erkauft werden. Die Behörde geht dabei von Mehreinnahmen im Jahr 2014 in Höhe von EUR ,00 aus und will damit offensichtlich Budgetlöcher stopfen. Bis zum gilt noch, dass bei Finanzdelikten eine rechtzeitige Selbstanzeige vor einem Finanzstrafverfahren schützt. Die Selbstanzeige stellt, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen (Formalvorschriften) erfüllt werden, grundsätzlich einen Strafaufhebungsgrund dar. Das bedeutet, dass bei rechtzeitiger Anzeige und Entrichtung der verkürzten Abgaben, das Finanzvergehen nicht bestraft wird. Wie bereits in Deutschland hat nun auch der Gesetzgeber in Österreich beschlossen, dass Selbstanzeigen künftig teuer erkauft werden müssen. Der Vorteil der bleibt: die Selbstanzeige bewahrt weiterhin vor Haftstrafen. Zu beachten ist jedoch, dass Selbstanzeigen nicht mehr in allen Fällen zulässig sind. Bisher war die erstmalige Selbstanzeige für vorsätzlich oder grob fahrlässig begangene Finanzdelikte gänzlich straffrei. Bei wiederholter Selbstanzeige kam es zu einer Abgabenerhöhung von 25 %. Wird künftig (erst) anlässlich einer finanzbehördlichen Nachschau oder Prüfung von Büchern oder Aufzeichnungen (Betriebsprüfung) Selbstanzeige erstattet, soll bereits die erste Selbstanzeige zu einem Zuschlag führen. Der Gesetzgeber begründet das damit, dass es nicht gerechtfertigt erscheint, Selbstanzeigen, die zu einem Zeitpunkt erstattet werden, in dem bereits mit der Tatentdeckung zu rechnen ist, eine Strafbefreiung zu gewähren, ohne dass hierfür eine zusätzliche Leistung erbracht wird. Fälle bloß leichter Fahrlässigkeit sollen hingegen auch künftig zuschlagsfrei bleiben. Die neuen Zuschläge für Finanzdelikte mit Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit hängen von der Höhe der Abgabenverkürzung ab und stellen sich wie folgt dar (gestaffelte Strafzuschläge): Abgabenverkürzungsbetrag Strafzuschlag bis zu ,00 5 % bis zu ,00 15 % bis zu ,00 20 % darüber hinausgehend 30 % Bei wiederholten Selbstanzeigen soll künftig keine strafbefreiende Wirkung mehr eintreten, wenn die Selbstanzeige denselben Abgabenanspruch betrifft. Das bedeutet, eine Selbstanzeige für dieselbe Abgabenart im selben Zeitraum (z.b. KÖSt 2013, U 2013) ist künftig nicht mehr strafbefreiend möglich. Wurde für einen Abgabenanspruch in der Vergangenheit bereits Selbstanzeige erstattet und stellt sich im Nachhinein heraus, dass diese Selbstanzeige unvollständig war, kann für den nicht gleichzeitig angezeigten Teil keine strafbefreiende Wirkung erzielt werden. Anders als in Deutschland bleiben somit Teilanzeigen nach wie vor strafaufhebend. Problematisch sind auch Fallkonstellationen zu sehen, in denen mehrere Steuersubjekte eine abgabenrechtliche Einheit bilden, insbesondere also bei körperschaftsteuerlichen Unternehmensgruppen oder umsatzsteuerlichen Organschaften bzw. weiters wohl auch für Personengesellschaften (Mitunternehmerschaften). Dies insofern, als nach dem Gesetzeswortlaut die strafbefreiende Selbstanzeige etwa eines einzelnen Gruppenmitglieds oder USt- Organs zugleich die übrigen Gruppen- oder Organmitglieder von der Selbstanzeige für denselben Abgabenanspruch eines bestimmten Jahres ausschließen dürfte. Eine derartige isolierte Selbstanzeige kann sohin regelrecht zum Bumerang für andere Gruppenmitglieder bzw. Organgesellschaften mit gleich gelagerten Sachverhalten werden. Diese und weitere Probleme blieben insbesondere auch deshalb ungelöst, weil die vorliegende Novellierung des Finanzstrafgesetzes ohne Begutachtungsverfahren seitens der KWT und anderer Interessensvertretungen durchgepeitscht und die Regierungsvorlage vom Juni bereits im Nationalrat beschlossen wurde. Hinkünftig wird daher ein noch größeres Augenmerk darauf zu legen sein, zur Gewährleistung der Strafbefreiung sowie Kostenersparnis Selbstanzeigen möglichst früh und vollständig zu erstatten. vege - Fotolia.com 3

4 AUSLANDSENTSENDUNG: WER IST DER WIRTSCHAFTLICHE ARBEITGEBER? Im Vorjahr hat der Verwaltungsgerichtshof in seinem Erkenntnis VwGH , 2009/13/0031 entschieden, nicht den Personalüberlasser sondern den Beschäftiger als Arbeitgeber im Sinne der DBA anzusehen. Das BMF hat nunmehr die daraus resultierenden wesentlichen Änderungen bei der steuerlichen Behandlung grenzüberschreitender Arbeitskräftegestellungen in einem neuen Erlass geregelt. In seinem Erkenntnis führte der VwGH aus, dass der Begriff Arbeitgeber im Rahmen der 183-Tage-Regel von Doppelbesteuerungsabkommen (Art 15 Abs 2 OECD-MA) im Sinne eines wirtschaftlichen Arbeitgebers zu verstehen ist und demgemäß im Falle einer internationalen Arbeitskräfteüberlassung (Gestellung) die abkommensrechtliche Arbeitgebereigenschaft (sofort) dem im Tätigkeitsstaat ansässigen Beschäftiger (Gestellungsnehmer) zukommt. Kern des neuen Erlasses ist eine Bindung an die Qualifikation im Ausland, wenn der ausländische Staat bei einer Arbeitskräfteüberlassung einen wirtschaftlichen Arbeitgeber annimmt und demgemäß ab dem ersten Einsatztag unabhängig von der 183 Tage-Frist besteuert. Die Bindung besteht darin, dass Österreich in diesen Fällen ab dem ersten Einsatztag die Einkünfte steuerfrei stellt, wenn die Besteuerung aufgrund des wirtschaftlichen Arbeitgebers mit einem ausländischen Besteuerungsnachweis dokumentiert wird. Der neue BMF-Erlass steht im Widerspruch zu der von der OECD im Rahmen des OECD- Kommentars 2010 vertretenen Auffassung, welche eine abkommensautonome Auslegung des Arbeitgeberbegriffs in Art. 15 OECD-MA vorsieht. Gerechtfertigt wird dies im konkreten Fall mit einer wirtschaftlichen Tragung des Arbeitslohns im Rahmen der Gestellungsvergütung durch den Beschäftiger. In Bezug auf die steuerrechtliche Behandlung grenzüberschreitender Arbeitskräfteüberlassungsverhältnisse führt dies dazu, dass auf Basis der Ausführungen des VwGH die 183-Tage-Regel nur noch in Ausnahmefällen zur Anwendung gelangen kann, beispielsweise im Rahmen der gewerblichen Arbeitskräfteüberlassung im Verhältnis zu Deutschland. Ansonsten wird die 183-Tage-Regel im Inbound- Fall (inländischer Beschäftiger) in der Regel nicht mehr wirksam, weil infolge der indirekten Tragung des Arbeitslohns durch den Beschäftiger (wirtschaftlicher Arbeitgeber) der abkommensrechtliche Arbeitgeber des überlassenen Dienstnehmers künftig im Tätigkeitsstaat ansässig ist. Insbesondere für Besteuerungsfälle mit ausländischem Beschäftiger (sog. Outbound-Fälle ) ist der Erlass daher zu begrüßen, zumal Qualifikationskonflikte, die bisher nur in einem aufwendigen Verständigungsverfahren zu lösen waren, nunmehr von vornherein vermeidbar sind. Dementsprechend nimmt in Besteuerungsfällen mit inländischem Beschäftiger (sog. Inbound-Fälle ) auch Österreich sein Besteuerungsrecht bereits ab dem ersten Einsatztag wahr. Aufgrund des neuen Erlasses ist eine Überprüfung grenzüberschreitender Entsendungsfälle empfehlenswert für Outbound- Entsendungen insbesondere: Prüfung der vertraglichen Grundlage des Tätigwerdens Neubeurteilung der Steuerpflicht anhand des Erlasses Überprüfung der betr. Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), ob Österreich mit dem anderen Staat die Befreiungsmethode vereinbart hat und ob der andere Staat dem wirtschaftlichen Arbeitgeberbegriff folgt Vorliegen eines ausländischen Besteuerungsnachweises als Voraussetzung für die Steuerfreistellung im Inland Der neue BMF-Erlass enthält teilweise relativ komplexe Regelungen und Ausnahmefälle (z.b. im Verhältnis zu Deutschland). Aus diesem Grund ist eine Überprüfung im Einzelfall zu empfehlen. Der Erlass ist im Volltext auf der Homepage des BMF (FINDOK) abrufbar. MINI-ONE-STOP SHOP: NEUERUNG BEI LEISTUNGSORT- REGEL FÜR ELEKTRONISCHE DIENSTLEISTUNGEN Ab werden die umsatzsteuerlichen Regelungen zum Ort der Dienstleistung für Anbieter von Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen bzw. elektronischen Diensten an Nichtunternehmer im Gemeinschaftsgebiet der EU geändert. Als elektronisch erbrachte sonstige Leistungen gelten z.b. die Bereitstellung digitaler Produkte wie Software-Updates, Websites, Datenbanken, Musik, Bilder, Texte und Informationen wie E-Books und anderer elektronischer Publikationen, Abonnements von Online-Zeitungen oder Zeitschriften. Nicht unter die Neuregelung fällt die Lieferung von Gegenständen, die im Internet bestellt wurden, z.b. Bücher oder Musik-CDs. Künftig gelten diese Dienstleistungen an dem Ort als ausgeführt, an dem der Leistungsempfänger (Nichtunternehmer) seinen Wohnsitz, Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Es gilt der jeweilige Steuersatz des Landes des Leistungsempfängers und die Umsatzsteuer wird dort fällig, wo der Endverbraucher ansässig ist. Somit wäre der Leistungserbringer gezwungen, sich in jedem EU-Mitgliedsstaat, in dem seine privaten Kunden zuhause sind, umsatzsteuerlich registrieren zu lassen und der lokalen Meldepflicht sowie den umsatzsteuerlichen Regelungen nachzukommen. 4

5 Wie funktioniert der Mini-One-Stop Shop? Um diese Problematik zu entschärfen, wird es voraussichtlich ab eine zentrale Anlaufstelle für die Steuererklärungen und zahlungen geben (Mini-One-Stop Shop). Über dieses Internetportal sind dann zusätzlich zur UVA (am 15. des zweitfolgenden Monats) und ggf. einer Zusammenfassenden Meldung (bis zum Ablauf des auf den Meldezeitraum folgenden Kalendermonats) vierteljährliche MWSt-Erklärungen zu übermitteln (innerhalb von 20 Tagen nach Ablauf des Quartals). Wichtig: jeder Unternehmer kann sich nur in einem Mitgliedsstaat zum Mini-One-Stop Shop anmelden und ist so auch verpflichtet, über diesen alle betroffenen Umsätze abzuwickeln. Die Zahlungen erfolgen im Ansässigkeitsstaat, die zuständige Behörde verteilt die Gelder auf die einzelnen Staaten der Endverbraucher. Was sich für den Unternehmer ändert Der dienstleistende Unternehmer ist nun besonders bei der Rechnungslegung gefordert. Wurde bisher die Umsatzsteuer des eigenen Ansässigkeitsstaates fakturiert, so müssen nun die verschiedenen Steuersätze je nach EU-Land verrechnet und die jeweils gültigen Rechnungslegungsvorschriften beachtet werden. Abweichend von der nationalen Aufbewahrungspflicht von 7 Jahren müssen Unterlagen über die getätigten Umsätze 10 Jahre aufbewahrt werden. FÜR DEN FALL DES FALLES: NOTFALLPLAN FÜR BETRIEBSWEITERFÜHRUNG Fällt der Inhaber oder Geschäftsführer eines Unternehmens unerwartet für längere Zeit oder gar durch Krankheit bzw. Todesfall völlig aus, greift der Notfallplan zur Betriebsweiterführung. Bereits im Vorfeld muss geregelt sein, wer Entscheidungen trifft, befugt ist, Verträge abzuschließen und Zahlungen zu veranlassen. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen gibt es oft neben dem alleinigen Inhaber und Geschäftsführer keine qualifizierte zweite Führungsebene, die im Fall des Falles einspringen kann. Ehe- bzw. Lebenspartner, volljährige Kinder und Geschwister sind dann besonders gefordert, auch wenn es darum geht, ob ein Unternehmen weitergeführt oder geschlossen werden soll. Eine Vorbereitung auf den Ernstfall sollte rechtzeitig und in Zusammenarbeit mit den Personen erfolgen, die dann rasch handeln sollen bzw. müssen. Diese basiert auf der Sammlung und sicheren Verwahrung von Unterlagen, Informationen und Kontaktdaten. Vollmachten, Testament Vorsorgevollmacht (privat sowie für das Unternehmen) Patientenverfügung Bankvollmacht (privat sowie für das Unternehmen) Handlungsvollmacht Generalvollmacht Prokura Postvollmacht Informationen Schlüsselverzeichnis des Unternehmens Codes, Passwörter für EDV, Handy, Tresor, Online-Banking, Alarmanlage, Schließfächer Informationen zu den Produkten / Abläufen im Unternehmen, auch Patente Verträge Gesellschaftsverträge Grundbuchs- sowie Firmenbuchauszüge Betriebsanlagenbewilligung Miet- sowie Kredit- und Versicherungsverträge Patente Ehevertrag Aus dem Unternehmen Hier sollte jederzeit eine Liste der Kunden und Lieferanten ersichtlich sein, ebenso die aktuellen Aufträge (inkl. Status), die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten je Aufgabenbereich, die Bankverbindlichkeiten, die Jahresabschlüsse der letzten drei bis fünf Jahre sowie die wichtigsten Berater (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Notar, Unternehmensberater). Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, können alle Informationen sowohl im Unternehmen, als auch an einem weiteren sicheren Ort (Steuerberater, Rechtsanwalt, Notar) deponiert werden. contrastwerkstatt - Fotolia.com 5

6 STEUER-SPLITTER Berufsspezifische psychologische Fortbildung bei Lehrern jedenfalls Werbungskosten Das Berufsbild des Lehrers beinhaltet über die Aufgabe der reinen Wissensvermittlung hinaus auch persönlichkeitsbildende Komponenten, bei denen psychologische Kenntnisse förderlich sind. Darauf, ob Fortbildungskosten unvermeidbar sind oder freiwillig auf sich genommen werden, komme es bei der Beurteilung als Werbungskosten nicht an, wenn die Aufwendung die berufliche Bedingtheit einwandfrei erkennen lassen (VwGH 2011/15/0068 vom ). Keine SV-Beitragspflicht bei geringfügigen Sachbezügen Werden einem Dienstnehmer im Rahmen seines Dienstverhältnisses Vorteile zugewendet, sind diese ortüblich zu bewerten und sowohl der Lohnsteuer als auch der Sozialversicherung zu unterwerfen. Ein typisches Beispiel für einen solchen geldwerten Vorteil ist die verbilligte oder kostenlose Abgabe von Produkten aus dem Sortiment des Arbeitgebers. In diesem Sinne war bisher auch die unentgeltliche Kontoführung von Banken für ihre Mitarbeiter ein geldwerter Vorteil. In einem aktuellen Erkenntnis (VwGH 2012/08/0164 vom ) wird nun für die SV-Beitragspflicht ausgeführt, dass bei der Beurteilung, ob eine Sachleistung tatsächlich als Entgelt einzustufen ist, auf die Ausprägung der wechselseitigen Interessen sowie auch auf den Wert der Leistung abzustellen sein. Je höher der Wert der Leistung ist, desto eher spricht die Vermutung für das Vorliegen von Entgelt. Bei höherwertigen Sachleistungen kann die Beitragspflicht widerlegt werden, wenn ein entsprechend intensives bis ausschließliches betriebliches Interesse des Arbeitgebers glaubhaft gemacht werden kann. Im vorliegenden Fall gelang dies durch Argumente, wie der mit der Kontoführung einhergehenden Offenlegung des Einkommens und Vermögensverhältnisse, Kontrolle der Wertpapiergeschäfte, effizientere Personalverwaltung und Lohnverrechnung etc. Wie bereits erwähnt, ist das gegenständliche Erkenntnis zur Beitragspflicht in der Sozialversicherung ergangen. Ob dies auch für die steuerliche Beurteilung herangezogen werden kann, bleibt abzuwarten. Entlastung von Geschäftsführer-Haftung bei unvorhersehbar drastisch verschlechtertem Gesundheitszustand Mit der Ansicht, der Beschwerdeführer habe schon länger unter ärztlicher Kontrolle gestanden und hätte erforderlichenfalls entsprechende organisatorische Maßnahmen treffen müssen, um einen ordnungsgemäßen Betrieb sicherzustellen, überspannt die belangte Behörde die Anforderungen an einen Geschäftsführer, der sich einer Operation unterzieht. Wie der Beschwerdeführer im Verwaltungsverfahren behauptet und belegt hat, gründet sich die Dauer des Spitalsaufenthaltes und die Intensität seiner Beeinträchtigung der Dispositionsfähigkeit auf eine bei der Operation entstandene Komplikation, deren Vorhersehbarkeit die belangte Behörde nicht festgestellt hat. Daher durfte die belangte Behörde den Geschäftsführer für Zeiträume ab einer Operation, die zu Komplikationen, Rehabilitationsaufenthalten und schließlich zur Frühpensionierung führte, nicht für KommSt-Außenstände zur Haftung heranziehen, was zur Bescheidaufhebung durch den VwGH führte (VwGH 2013/16/0030 vom ). Geänderte Pauschalierungsverordnung für Land- und Forstwirtschaft Die Umsatzgrenze für den Eintritt der Buchführungspflicht landund forstwirtschaftlicher Betriebe wurde von ,- auf ,- angehoben. Dies gilt bereits für das Kalenderjahr ldprod - Fotolia.com 6

7 WAS IST BEI DER NACHHALTIGEN STROMERZEUGUNG ZU BEACHTEN Neuer Freibetrag Lieferungen von elektrischer Energie unterliegen der Elektrizitätsabgabe. Ein Freibetrag von kwh/jahr wird nun eingeführt, wenn diese elektrische Energie mit erneuerbaren Primär-Energiequellen erzeugt wird, z.b. Photovoltaikanlagen, Kleinkraftwasserwerken, Windenergieanlagen, und der Elektrizitätserzeuger die produzierte Energie selbst verbraucht und nicht in das Netz einspeist. Auch neu ist, dass die Abgabe nur einmal für das gesamte Jahr zu entrichten ist, wenn die monatliche Steuerschuld nicht mehr als 50,00 beträgt. Liegt die gesamte Steuerschuld unter 50,00 wird die Abgabe nicht mehr eingehoben. Diese Neuerungen gelten ab Photovoltaikanlagen Seit gelten auch neue Regelungen zur steuerlichen Behandlung von Photovoltaikanlagen. Es wird zwischen Voll- bzw. Überschusseinspeisern und Inselbetrieben unterschieden. Danach richten sich die steuerlichen Vorschriften. Volleinspeiser Die gesamte produzierte Energie gelangt in das Ortsnetz. Hier liegen aus steuerlicher Sicht Einkünfte aus Gewerbebetrieb vor sowohl in der Ertrag- als auch in der Umsatzsteuer. Es besteht daher das Recht auf Vorsteuerabzug. Überschusseinspeiser Mit der produzierten Energie wird zuerst der Eigenbedarf gedeckt. Der Rest wird in das Ortsnetz eingespeist und an einen Energieversorger verkauft. In diesem Fall liegt eine eigene gewerbliche Einkunftsquelle nur für jenen Teil vor, der an den Energieversorger weiterverkauft wird. Deshalb sind auch die Aufwendungen / Ausgaben nur in jenem Umfang, in dem die Anlage der Einspeisung in das öffentliche Netz dient, Betriebsausgaben. Die Anlage ist insoweit der Privatsphäre zuzuordnen, als der produzierte Strom eigenen privaten Zwecken dient. Wenn nicht anders möglich, hat die Aufteilung im Wege der Schätzung zu erfolgen. Umsatzsteuer: Bei anteiliger Privatnutzung ist die für den Privatverbrauch entnommene Strommenge als Entnahmeeigenverbrauch zu besteuern. Inselbetrieb Der Strom wird ausschließlich für den Eigenbedarf produziert. Der Strom ist daher der Privatsphäre zuzuordnen. Wird der Strom für eine steuerrelevante Tätigkeit verwendet, ist der Strom diesen Einkünften zuzuordnen. VORAUSSICHTLICHE SV-WERTE AB 2015 Werte 2014 voraussichtliche Werte 2015 Aufwertungszahl 1,022 1,027 Geringfügigkeitsgrenze, täglich 30,35 31,17 Geringfügigkeitsgrenze, monatlich 395,31 405,98 Dienstgeberabgabe: Grenzwert für Pauschbetrag 592,97 608,97 Höchstbeitragsgrundlage, täglich 151,00 155,00 Höchstbeitragsgrundlage, monatlich 4.530, ,00 Höchstbeitragsgrundlage, jährlich für Sonderzahlungen 9.060, ,00 (für echte und freie DN) Höchstbeitragsgrundlage, monatlich für freie Dienstnehmer ohne 5.285, ,00 Sonderzahlung Auflösungsabgabe 115,00 118,00 Verringerung des AlV-Beitrages: Bezieher niedriger Einkommen, die gemäß 1 AlVG pflichtversichert sind (also va Dienstnehmer, freie Dienstnehmer, Lehrlinge im letzten Lehrjahr etc), haben nur einen verringerten AlV-Beitrag zu leisten ( 2a AMPFG). Die maßgebliche monatliche Beitragsgrundlage (Entgelt) beträgt ab der Beitragsperiode Jänner 2015 voraussichtlich: 7 monatliche Beitragsgrundlage DN-Anteil bis 1.280,- 0 % über 1.280,- bis 1.396,- 1 % über 1.396,- bis 1.571,- 2 % über 1.571,- 3 % Der vom Dienstgeber zu tragende Anteil am AlV-Beitrag beträgt unverändert 3 % der Beitragsgrundlage.

8 PZP INTERN PZP Running Beim diesjährigen WKO-Businesslauf in Linz ging ein flottes Damenteam an den Start (siehe Bild). Bei bestem Laufwetter konnte eine wieder gute Platzierung erreicht werden. Neu bei PZP Wir freuen uns, in diesem Herbst vier neue Mitarbeiter bei uns begrüßen zu können: Nach der Matura an der HAK Ried startete Simone Burgstaller aus Wildenau bei uns. Sie beginnt ihre berufliche Laufbahn ebenso wie Christina Schoibl aus Schildorn (Matura an der HBLW Ried) im Bereich Buchhaltung. Als Berufsanwärterin begann am 1.8. Frau Mag. Carmen Jetzinger aus Aurolzmünster ihre beruflichen Weg bei PZP. Die Juristin konnte bereits Gerichts- sowie Notariatserfahrung sammeln. Neu als Personalverrechner begrüßen wir Herrn Christoph Vogetseder aus Esternberg. Er bringt mehrjährige Erfahrung. Wir freuen uns über die Verstärkung! Prüfungserfolg Andrea Sommereder hat die Personalverrechner-Akademie des Wifi Oberösterreich besucht und im Mai 2014 mit guten Erfolg abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch! Workshops in Kooperation mit ip consult Am Mittwoch, 22. Oktober 2014, veranstaltet im Revital Aspach PZP in Zusammenarbeit mit der Firma ip consult aus Ried i. I. einen Workshop-Tag zu den Themen Mit Klarheit zum Erfolg Positionierung und Markenführung sowie Personalentwicklung wie man gezielt Mitarbeiter gewinnt. Mit Mag. Christian Kaiser und Mag. Hans-Jörg Gramlinger konnten hochkarätige Referenten gewonnen werden. Einladung sowie Detailinfos folgen in Kürze per bzw. per Post. Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: PZP Steuerberatung GmbH, Ried im Innkreis Redaktion: Mag. Günter Peer, DI (FH) Florian Knall, Mag. Reinhard Pinkel Layout und grafische Gestaltung: innpuls Werbeagentur, Ried im Innkreis Druck: LAHA Druck, Ried im Innkreis Erscheinungsort: Ried im Innkreis Erscheinungsdatum: September 2014 Member of A-4910 Ried/I., Am Burgfried 14, Tel /89400, Fax DW Internet:

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