NEUREGELUNG DER GRUNDERWERBSTEUER AB

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "NEUREGELUNG DER GRUNDERWERBSTEUER AB 1.6.2014"

Transkript

1 T I P P S U N D I N F O R M A T I O N E N Z U M S T E U E R S P A R E N S E P T E M B E R stockwerk - Fotolia.com NEUREGELUNG DER GRUNDERWERBSTEUER AB Wie bereits in unserer Ausgabe vom Mai 2014 kurz angemerkt, hat der Verfassungsgerichtshof die Heranziehung der Einheitswerte bei unentgeltlichen Grundstücksübertragungen für die Grunderwerbsteuer als verfassungswidrig betrachtet und eine Reparatur der gesetzlichen Bestimmungen bis verlangt. Bitte lesen Sie weiter auf Seite 2 Inhaltsverzeichnis Neuregelung der Grunderwerbsteuer... S.2 Selbstanzeigen Erhebliche Verschärfung... S.3 Auslandsentsendung - wirtschaftliche Arbeitgeber / Mini-One-Stop Shop... S.4 Notfallplan für Betriebsweiterführung... S.5 Steuer-Splitter... S.6 Nachhaltigen Stromerzeugung / Voraussichtliche SV-Werte ab S.7 PZP Intern... S.8 S T E U E R B E R A T U N G U N T E R N E H M E N S B E R A T U N G W I R T S C H A F T S P R Ü F U N G

2 NEUREGELUNG DER GRUNDERWERBSTEUER AB Vor der Novelle war die Grunderwerbsteuer grundsätzlich vom Wert der Gegenleistung zu ermitteln. Gab es keine Gegenleistung war die Grunderwerbsteuer vom Wert des Grundstücks zu berechnen, wobei als Wert des Grundstücks der Einheitswert herangezogen wurde. Die Einheitswerte wurden letztmalig 1973 (für forstwirtschaftliches Vermögen 1988) festgesetzt. Dies führte zu wesentlichen Besteuerungsunterschieden wenn innerhalb der Familie nicht das gesamte Grundstück geschenkt, sondern Gegenleistungen vereinbart wurden. Im letzten Moment, nämlich am , wurde nunmehr die endgültige Novelle des Grunderwerbsteuergesetzes im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Ab 1. Juni 2014 kann bei allen Übertragungen von Liegenschaften innerhalb der Familie der dreifache Einheitswert, maximal jedoch 30 % des nachgewiesenen gemeinen Wertes, als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer herangezogen werden. Die Neuregelung bedeutet, dass sich bei unentgeltlichen Übertragungen (Schenkung, Erbschaft) innerhalb der Familie grundsätzlich nichts ändert. Vielmehr können künftig auch entgeltliche Grundstückstransaktionen (z.b. Verkauf) innerhalb der Familie auf Basis des dreifachen Einheitswertes besteuert werden. Auch eine allfällige Gegenleistung für die Übertragung (z.b. gemischte Schenkung, Vorbehaltsfruchtgenuss) spielt künftig keine Rolle mehr. Der begünstigte Steuersatz von 2 % bleibt gleich. ACHTUNG: Entgegen der im Ministerialentwurf vorgesehenen Ausweitung des Familienkreises auf Verwandte oder Verschwägerte in gerader Linie sowie auf Geschwister, Nichten oder Neffen (wie dies auch für die Grundbuchseintragungsgebühr gilt) enthält die endgültige Fassung nur mehr Mitglieder des engen Familienkreises. Zum begünstigten Familienkreis zählen daher nur Ehegatten, eingetragene Partner, Eltern, Kinder, Enkelkinder und Schwiegerkinder und Lebensgefährten (sofern die Lebensgefährten einen gemeinsamen Hauptwohnsitz haben). Für unentgeltliche Erwerbsvorgänge, die nicht begünstigt sind, ist die Grunderwerbsteuer vom gemeinen Wert (dieser entspricht grundsätzlich dem Verkehrswert) zu ermitteln. Für Übertragungen außerhalb der Familie beträgt der Steuersatz 3,5 %. Die Bemessungsgrundlage bei der Anteilsvereinigung bzw. beim Übergang aller Anteile bleibt unverändert mit dem dreifachen Einheitswert. Ebenso gilt der Steuerfreibetrag ihv von EUR ,00 bei der altersbedingten (unentgeltlichen) Betriebsübergabe innerhalb der Familie weiterhin. Unverändert bleibt die im Umgründungssteuergesetz geregelte Sonderbemessungsgrundlage mit dem zweifachen Einheitswert (Ausnahme: für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke ist ab der einfache Einheitswert heranzuziehen). Der Steuersatz von 3,5 % bleibt unverändert. Bei der unentgeltlichen Übertragung von Immobilien auf Privatstiftungen wird ab die Grunderwerbsteuer ihv 3,5 % sowie das 2,5 %ige Stiftungseingangssteueräquivalent vom gemeinen Wert berechnet. Zusammenfassend kann daher der begünstigte Familienkreis wie folgt dargestellt werden: bisher NEU- GrESt für Gerichtsgebühren Ehegatte oder eingetragener Partner Ehegatte oder eingetragener Partner Ehegatte oder eingetragener Partner Lebensgefährte, sofern gemeinsamer Hauptwohnsitz Lebensgefährte, sofern gemeinsamer Hauptwohnsitz Elternteil, Kind, Enkelkind Elternteil, Kind, Enkelkind Verwandter oder Verschwägerter in gerader Linie Stief-,Wahl- oder Schwiegerkind Stief-,Wahl- oder Schwiegerkind Stief-,Wahl- oder Pflegekind oder deren Kinder, Ehegatte bzw. eingetragener Partner Geschwister, Nichten oder Neffen 2

3 SELBSTANZEIGEN ERHEBLICHE VERSCHÄRFUNG BEREITS AB Am wurde im Nationalrat die Finanzstrafgesetznovelle 2014 beschlossen. Diese sieht bereits für Selbstanzeigen nach dem zwei wesentliche Änderungen vor: Für wiederholte Selbstanzeigen entfällt künftig die Straffreiheit gänzlich, für Selbstanzeigen anlässlich von Betriebsprüfungen kann die strafbefreiende Wirkung nur mittels gestaffelter Strafzuschläge erkauft werden. Die Behörde geht dabei von Mehreinnahmen im Jahr 2014 in Höhe von EUR ,00 aus und will damit offensichtlich Budgetlöcher stopfen. Bis zum gilt noch, dass bei Finanzdelikten eine rechtzeitige Selbstanzeige vor einem Finanzstrafverfahren schützt. Die Selbstanzeige stellt, sofern alle gesetzlichen Voraussetzungen (Formalvorschriften) erfüllt werden, grundsätzlich einen Strafaufhebungsgrund dar. Das bedeutet, dass bei rechtzeitiger Anzeige und Entrichtung der verkürzten Abgaben, das Finanzvergehen nicht bestraft wird. Wie bereits in Deutschland hat nun auch der Gesetzgeber in Österreich beschlossen, dass Selbstanzeigen künftig teuer erkauft werden müssen. Der Vorteil der bleibt: die Selbstanzeige bewahrt weiterhin vor Haftstrafen. Zu beachten ist jedoch, dass Selbstanzeigen nicht mehr in allen Fällen zulässig sind. Bisher war die erstmalige Selbstanzeige für vorsätzlich oder grob fahrlässig begangene Finanzdelikte gänzlich straffrei. Bei wiederholter Selbstanzeige kam es zu einer Abgabenerhöhung von 25 %. Wird künftig (erst) anlässlich einer finanzbehördlichen Nachschau oder Prüfung von Büchern oder Aufzeichnungen (Betriebsprüfung) Selbstanzeige erstattet, soll bereits die erste Selbstanzeige zu einem Zuschlag führen. Der Gesetzgeber begründet das damit, dass es nicht gerechtfertigt erscheint, Selbstanzeigen, die zu einem Zeitpunkt erstattet werden, in dem bereits mit der Tatentdeckung zu rechnen ist, eine Strafbefreiung zu gewähren, ohne dass hierfür eine zusätzliche Leistung erbracht wird. Fälle bloß leichter Fahrlässigkeit sollen hingegen auch künftig zuschlagsfrei bleiben. Die neuen Zuschläge für Finanzdelikte mit Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit hängen von der Höhe der Abgabenverkürzung ab und stellen sich wie folgt dar (gestaffelte Strafzuschläge): Abgabenverkürzungsbetrag Strafzuschlag bis zu ,00 5 % bis zu ,00 15 % bis zu ,00 20 % darüber hinausgehend 30 % Bei wiederholten Selbstanzeigen soll künftig keine strafbefreiende Wirkung mehr eintreten, wenn die Selbstanzeige denselben Abgabenanspruch betrifft. Das bedeutet, eine Selbstanzeige für dieselbe Abgabenart im selben Zeitraum (z.b. KÖSt 2013, U 2013) ist künftig nicht mehr strafbefreiend möglich. Wurde für einen Abgabenanspruch in der Vergangenheit bereits Selbstanzeige erstattet und stellt sich im Nachhinein heraus, dass diese Selbstanzeige unvollständig war, kann für den nicht gleichzeitig angezeigten Teil keine strafbefreiende Wirkung erzielt werden. Anders als in Deutschland bleiben somit Teilanzeigen nach wie vor strafaufhebend. Problematisch sind auch Fallkonstellationen zu sehen, in denen mehrere Steuersubjekte eine abgabenrechtliche Einheit bilden, insbesondere also bei körperschaftsteuerlichen Unternehmensgruppen oder umsatzsteuerlichen Organschaften bzw. weiters wohl auch für Personengesellschaften (Mitunternehmerschaften). Dies insofern, als nach dem Gesetzeswortlaut die strafbefreiende Selbstanzeige etwa eines einzelnen Gruppenmitglieds oder USt- Organs zugleich die übrigen Gruppen- oder Organmitglieder von der Selbstanzeige für denselben Abgabenanspruch eines bestimmten Jahres ausschließen dürfte. Eine derartige isolierte Selbstanzeige kann sohin regelrecht zum Bumerang für andere Gruppenmitglieder bzw. Organgesellschaften mit gleich gelagerten Sachverhalten werden. Diese und weitere Probleme blieben insbesondere auch deshalb ungelöst, weil die vorliegende Novellierung des Finanzstrafgesetzes ohne Begutachtungsverfahren seitens der KWT und anderer Interessensvertretungen durchgepeitscht und die Regierungsvorlage vom Juni bereits im Nationalrat beschlossen wurde. Hinkünftig wird daher ein noch größeres Augenmerk darauf zu legen sein, zur Gewährleistung der Strafbefreiung sowie Kostenersparnis Selbstanzeigen möglichst früh und vollständig zu erstatten. vege - Fotolia.com 3

4 AUSLANDSENTSENDUNG: WER IST DER WIRTSCHAFTLICHE ARBEITGEBER? Im Vorjahr hat der Verwaltungsgerichtshof in seinem Erkenntnis VwGH , 2009/13/0031 entschieden, nicht den Personalüberlasser sondern den Beschäftiger als Arbeitgeber im Sinne der DBA anzusehen. Das BMF hat nunmehr die daraus resultierenden wesentlichen Änderungen bei der steuerlichen Behandlung grenzüberschreitender Arbeitskräftegestellungen in einem neuen Erlass geregelt. In seinem Erkenntnis führte der VwGH aus, dass der Begriff Arbeitgeber im Rahmen der 183-Tage-Regel von Doppelbesteuerungsabkommen (Art 15 Abs 2 OECD-MA) im Sinne eines wirtschaftlichen Arbeitgebers zu verstehen ist und demgemäß im Falle einer internationalen Arbeitskräfteüberlassung (Gestellung) die abkommensrechtliche Arbeitgebereigenschaft (sofort) dem im Tätigkeitsstaat ansässigen Beschäftiger (Gestellungsnehmer) zukommt. Kern des neuen Erlasses ist eine Bindung an die Qualifikation im Ausland, wenn der ausländische Staat bei einer Arbeitskräfteüberlassung einen wirtschaftlichen Arbeitgeber annimmt und demgemäß ab dem ersten Einsatztag unabhängig von der 183 Tage-Frist besteuert. Die Bindung besteht darin, dass Österreich in diesen Fällen ab dem ersten Einsatztag die Einkünfte steuerfrei stellt, wenn die Besteuerung aufgrund des wirtschaftlichen Arbeitgebers mit einem ausländischen Besteuerungsnachweis dokumentiert wird. Der neue BMF-Erlass steht im Widerspruch zu der von der OECD im Rahmen des OECD- Kommentars 2010 vertretenen Auffassung, welche eine abkommensautonome Auslegung des Arbeitgeberbegriffs in Art. 15 OECD-MA vorsieht. Gerechtfertigt wird dies im konkreten Fall mit einer wirtschaftlichen Tragung des Arbeitslohns im Rahmen der Gestellungsvergütung durch den Beschäftiger. In Bezug auf die steuerrechtliche Behandlung grenzüberschreitender Arbeitskräfteüberlassungsverhältnisse führt dies dazu, dass auf Basis der Ausführungen des VwGH die 183-Tage-Regel nur noch in Ausnahmefällen zur Anwendung gelangen kann, beispielsweise im Rahmen der gewerblichen Arbeitskräfteüberlassung im Verhältnis zu Deutschland. Ansonsten wird die 183-Tage-Regel im Inbound- Fall (inländischer Beschäftiger) in der Regel nicht mehr wirksam, weil infolge der indirekten Tragung des Arbeitslohns durch den Beschäftiger (wirtschaftlicher Arbeitgeber) der abkommensrechtliche Arbeitgeber des überlassenen Dienstnehmers künftig im Tätigkeitsstaat ansässig ist. Insbesondere für Besteuerungsfälle mit ausländischem Beschäftiger (sog. Outbound-Fälle ) ist der Erlass daher zu begrüßen, zumal Qualifikationskonflikte, die bisher nur in einem aufwendigen Verständigungsverfahren zu lösen waren, nunmehr von vornherein vermeidbar sind. Dementsprechend nimmt in Besteuerungsfällen mit inländischem Beschäftiger (sog. Inbound-Fälle ) auch Österreich sein Besteuerungsrecht bereits ab dem ersten Einsatztag wahr. Aufgrund des neuen Erlasses ist eine Überprüfung grenzüberschreitender Entsendungsfälle empfehlenswert für Outbound- Entsendungen insbesondere: Prüfung der vertraglichen Grundlage des Tätigwerdens Neubeurteilung der Steuerpflicht anhand des Erlasses Überprüfung der betr. Doppelbesteuerungsabkommen (DBA), ob Österreich mit dem anderen Staat die Befreiungsmethode vereinbart hat und ob der andere Staat dem wirtschaftlichen Arbeitgeberbegriff folgt Vorliegen eines ausländischen Besteuerungsnachweises als Voraussetzung für die Steuerfreistellung im Inland Der neue BMF-Erlass enthält teilweise relativ komplexe Regelungen und Ausnahmefälle (z.b. im Verhältnis zu Deutschland). Aus diesem Grund ist eine Überprüfung im Einzelfall zu empfehlen. Der Erlass ist im Volltext auf der Homepage des BMF (FINDOK) abrufbar. MINI-ONE-STOP SHOP: NEUERUNG BEI LEISTUNGSORT- REGEL FÜR ELEKTRONISCHE DIENSTLEISTUNGEN Ab werden die umsatzsteuerlichen Regelungen zum Ort der Dienstleistung für Anbieter von Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen bzw. elektronischen Diensten an Nichtunternehmer im Gemeinschaftsgebiet der EU geändert. Als elektronisch erbrachte sonstige Leistungen gelten z.b. die Bereitstellung digitaler Produkte wie Software-Updates, Websites, Datenbanken, Musik, Bilder, Texte und Informationen wie E-Books und anderer elektronischer Publikationen, Abonnements von Online-Zeitungen oder Zeitschriften. Nicht unter die Neuregelung fällt die Lieferung von Gegenständen, die im Internet bestellt wurden, z.b. Bücher oder Musik-CDs. Künftig gelten diese Dienstleistungen an dem Ort als ausgeführt, an dem der Leistungsempfänger (Nichtunternehmer) seinen Wohnsitz, Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Es gilt der jeweilige Steuersatz des Landes des Leistungsempfängers und die Umsatzsteuer wird dort fällig, wo der Endverbraucher ansässig ist. Somit wäre der Leistungserbringer gezwungen, sich in jedem EU-Mitgliedsstaat, in dem seine privaten Kunden zuhause sind, umsatzsteuerlich registrieren zu lassen und der lokalen Meldepflicht sowie den umsatzsteuerlichen Regelungen nachzukommen. 4

5 Wie funktioniert der Mini-One-Stop Shop? Um diese Problematik zu entschärfen, wird es voraussichtlich ab eine zentrale Anlaufstelle für die Steuererklärungen und zahlungen geben (Mini-One-Stop Shop). Über dieses Internetportal sind dann zusätzlich zur UVA (am 15. des zweitfolgenden Monats) und ggf. einer Zusammenfassenden Meldung (bis zum Ablauf des auf den Meldezeitraum folgenden Kalendermonats) vierteljährliche MWSt-Erklärungen zu übermitteln (innerhalb von 20 Tagen nach Ablauf des Quartals). Wichtig: jeder Unternehmer kann sich nur in einem Mitgliedsstaat zum Mini-One-Stop Shop anmelden und ist so auch verpflichtet, über diesen alle betroffenen Umsätze abzuwickeln. Die Zahlungen erfolgen im Ansässigkeitsstaat, die zuständige Behörde verteilt die Gelder auf die einzelnen Staaten der Endverbraucher. Was sich für den Unternehmer ändert Der dienstleistende Unternehmer ist nun besonders bei der Rechnungslegung gefordert. Wurde bisher die Umsatzsteuer des eigenen Ansässigkeitsstaates fakturiert, so müssen nun die verschiedenen Steuersätze je nach EU-Land verrechnet und die jeweils gültigen Rechnungslegungsvorschriften beachtet werden. Abweichend von der nationalen Aufbewahrungspflicht von 7 Jahren müssen Unterlagen über die getätigten Umsätze 10 Jahre aufbewahrt werden. FÜR DEN FALL DES FALLES: NOTFALLPLAN FÜR BETRIEBSWEITERFÜHRUNG Fällt der Inhaber oder Geschäftsführer eines Unternehmens unerwartet für längere Zeit oder gar durch Krankheit bzw. Todesfall völlig aus, greift der Notfallplan zur Betriebsweiterführung. Bereits im Vorfeld muss geregelt sein, wer Entscheidungen trifft, befugt ist, Verträge abzuschließen und Zahlungen zu veranlassen. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen gibt es oft neben dem alleinigen Inhaber und Geschäftsführer keine qualifizierte zweite Führungsebene, die im Fall des Falles einspringen kann. Ehe- bzw. Lebenspartner, volljährige Kinder und Geschwister sind dann besonders gefordert, auch wenn es darum geht, ob ein Unternehmen weitergeführt oder geschlossen werden soll. Eine Vorbereitung auf den Ernstfall sollte rechtzeitig und in Zusammenarbeit mit den Personen erfolgen, die dann rasch handeln sollen bzw. müssen. Diese basiert auf der Sammlung und sicheren Verwahrung von Unterlagen, Informationen und Kontaktdaten. Vollmachten, Testament Vorsorgevollmacht (privat sowie für das Unternehmen) Patientenverfügung Bankvollmacht (privat sowie für das Unternehmen) Handlungsvollmacht Generalvollmacht Prokura Postvollmacht Informationen Schlüsselverzeichnis des Unternehmens Codes, Passwörter für EDV, Handy, Tresor, Online-Banking, Alarmanlage, Schließfächer Informationen zu den Produkten / Abläufen im Unternehmen, auch Patente Verträge Gesellschaftsverträge Grundbuchs- sowie Firmenbuchauszüge Betriebsanlagenbewilligung Miet- sowie Kredit- und Versicherungsverträge Patente Ehevertrag Aus dem Unternehmen Hier sollte jederzeit eine Liste der Kunden und Lieferanten ersichtlich sein, ebenso die aktuellen Aufträge (inkl. Status), die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten je Aufgabenbereich, die Bankverbindlichkeiten, die Jahresabschlüsse der letzten drei bis fünf Jahre sowie die wichtigsten Berater (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt, Notar, Unternehmensberater). Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, können alle Informationen sowohl im Unternehmen, als auch an einem weiteren sicheren Ort (Steuerberater, Rechtsanwalt, Notar) deponiert werden. contrastwerkstatt - Fotolia.com 5

6 STEUER-SPLITTER Berufsspezifische psychologische Fortbildung bei Lehrern jedenfalls Werbungskosten Das Berufsbild des Lehrers beinhaltet über die Aufgabe der reinen Wissensvermittlung hinaus auch persönlichkeitsbildende Komponenten, bei denen psychologische Kenntnisse förderlich sind. Darauf, ob Fortbildungskosten unvermeidbar sind oder freiwillig auf sich genommen werden, komme es bei der Beurteilung als Werbungskosten nicht an, wenn die Aufwendung die berufliche Bedingtheit einwandfrei erkennen lassen (VwGH 2011/15/0068 vom ). Keine SV-Beitragspflicht bei geringfügigen Sachbezügen Werden einem Dienstnehmer im Rahmen seines Dienstverhältnisses Vorteile zugewendet, sind diese ortüblich zu bewerten und sowohl der Lohnsteuer als auch der Sozialversicherung zu unterwerfen. Ein typisches Beispiel für einen solchen geldwerten Vorteil ist die verbilligte oder kostenlose Abgabe von Produkten aus dem Sortiment des Arbeitgebers. In diesem Sinne war bisher auch die unentgeltliche Kontoführung von Banken für ihre Mitarbeiter ein geldwerter Vorteil. In einem aktuellen Erkenntnis (VwGH 2012/08/0164 vom ) wird nun für die SV-Beitragspflicht ausgeführt, dass bei der Beurteilung, ob eine Sachleistung tatsächlich als Entgelt einzustufen ist, auf die Ausprägung der wechselseitigen Interessen sowie auch auf den Wert der Leistung abzustellen sein. Je höher der Wert der Leistung ist, desto eher spricht die Vermutung für das Vorliegen von Entgelt. Bei höherwertigen Sachleistungen kann die Beitragspflicht widerlegt werden, wenn ein entsprechend intensives bis ausschließliches betriebliches Interesse des Arbeitgebers glaubhaft gemacht werden kann. Im vorliegenden Fall gelang dies durch Argumente, wie der mit der Kontoführung einhergehenden Offenlegung des Einkommens und Vermögensverhältnisse, Kontrolle der Wertpapiergeschäfte, effizientere Personalverwaltung und Lohnverrechnung etc. Wie bereits erwähnt, ist das gegenständliche Erkenntnis zur Beitragspflicht in der Sozialversicherung ergangen. Ob dies auch für die steuerliche Beurteilung herangezogen werden kann, bleibt abzuwarten. Entlastung von Geschäftsführer-Haftung bei unvorhersehbar drastisch verschlechtertem Gesundheitszustand Mit der Ansicht, der Beschwerdeführer habe schon länger unter ärztlicher Kontrolle gestanden und hätte erforderlichenfalls entsprechende organisatorische Maßnahmen treffen müssen, um einen ordnungsgemäßen Betrieb sicherzustellen, überspannt die belangte Behörde die Anforderungen an einen Geschäftsführer, der sich einer Operation unterzieht. Wie der Beschwerdeführer im Verwaltungsverfahren behauptet und belegt hat, gründet sich die Dauer des Spitalsaufenthaltes und die Intensität seiner Beeinträchtigung der Dispositionsfähigkeit auf eine bei der Operation entstandene Komplikation, deren Vorhersehbarkeit die belangte Behörde nicht festgestellt hat. Daher durfte die belangte Behörde den Geschäftsführer für Zeiträume ab einer Operation, die zu Komplikationen, Rehabilitationsaufenthalten und schließlich zur Frühpensionierung führte, nicht für KommSt-Außenstände zur Haftung heranziehen, was zur Bescheidaufhebung durch den VwGH führte (VwGH 2013/16/0030 vom ). Geänderte Pauschalierungsverordnung für Land- und Forstwirtschaft Die Umsatzgrenze für den Eintritt der Buchführungspflicht landund forstwirtschaftlicher Betriebe wurde von ,- auf ,- angehoben. Dies gilt bereits für das Kalenderjahr ldprod - Fotolia.com 6

7 WAS IST BEI DER NACHHALTIGEN STROMERZEUGUNG ZU BEACHTEN Neuer Freibetrag Lieferungen von elektrischer Energie unterliegen der Elektrizitätsabgabe. Ein Freibetrag von kwh/jahr wird nun eingeführt, wenn diese elektrische Energie mit erneuerbaren Primär-Energiequellen erzeugt wird, z.b. Photovoltaikanlagen, Kleinkraftwasserwerken, Windenergieanlagen, und der Elektrizitätserzeuger die produzierte Energie selbst verbraucht und nicht in das Netz einspeist. Auch neu ist, dass die Abgabe nur einmal für das gesamte Jahr zu entrichten ist, wenn die monatliche Steuerschuld nicht mehr als 50,00 beträgt. Liegt die gesamte Steuerschuld unter 50,00 wird die Abgabe nicht mehr eingehoben. Diese Neuerungen gelten ab Photovoltaikanlagen Seit gelten auch neue Regelungen zur steuerlichen Behandlung von Photovoltaikanlagen. Es wird zwischen Voll- bzw. Überschusseinspeisern und Inselbetrieben unterschieden. Danach richten sich die steuerlichen Vorschriften. Volleinspeiser Die gesamte produzierte Energie gelangt in das Ortsnetz. Hier liegen aus steuerlicher Sicht Einkünfte aus Gewerbebetrieb vor sowohl in der Ertrag- als auch in der Umsatzsteuer. Es besteht daher das Recht auf Vorsteuerabzug. Überschusseinspeiser Mit der produzierten Energie wird zuerst der Eigenbedarf gedeckt. Der Rest wird in das Ortsnetz eingespeist und an einen Energieversorger verkauft. In diesem Fall liegt eine eigene gewerbliche Einkunftsquelle nur für jenen Teil vor, der an den Energieversorger weiterverkauft wird. Deshalb sind auch die Aufwendungen / Ausgaben nur in jenem Umfang, in dem die Anlage der Einspeisung in das öffentliche Netz dient, Betriebsausgaben. Die Anlage ist insoweit der Privatsphäre zuzuordnen, als der produzierte Strom eigenen privaten Zwecken dient. Wenn nicht anders möglich, hat die Aufteilung im Wege der Schätzung zu erfolgen. Umsatzsteuer: Bei anteiliger Privatnutzung ist die für den Privatverbrauch entnommene Strommenge als Entnahmeeigenverbrauch zu besteuern. Inselbetrieb Der Strom wird ausschließlich für den Eigenbedarf produziert. Der Strom ist daher der Privatsphäre zuzuordnen. Wird der Strom für eine steuerrelevante Tätigkeit verwendet, ist der Strom diesen Einkünften zuzuordnen. VORAUSSICHTLICHE SV-WERTE AB 2015 Werte 2014 voraussichtliche Werte 2015 Aufwertungszahl 1,022 1,027 Geringfügigkeitsgrenze, täglich 30,35 31,17 Geringfügigkeitsgrenze, monatlich 395,31 405,98 Dienstgeberabgabe: Grenzwert für Pauschbetrag 592,97 608,97 Höchstbeitragsgrundlage, täglich 151,00 155,00 Höchstbeitragsgrundlage, monatlich 4.530, ,00 Höchstbeitragsgrundlage, jährlich für Sonderzahlungen 9.060, ,00 (für echte und freie DN) Höchstbeitragsgrundlage, monatlich für freie Dienstnehmer ohne 5.285, ,00 Sonderzahlung Auflösungsabgabe 115,00 118,00 Verringerung des AlV-Beitrages: Bezieher niedriger Einkommen, die gemäß 1 AlVG pflichtversichert sind (also va Dienstnehmer, freie Dienstnehmer, Lehrlinge im letzten Lehrjahr etc), haben nur einen verringerten AlV-Beitrag zu leisten ( 2a AMPFG). Die maßgebliche monatliche Beitragsgrundlage (Entgelt) beträgt ab der Beitragsperiode Jänner 2015 voraussichtlich: 7 monatliche Beitragsgrundlage DN-Anteil bis 1.280,- 0 % über 1.280,- bis 1.396,- 1 % über 1.396,- bis 1.571,- 2 % über 1.571,- 3 % Der vom Dienstgeber zu tragende Anteil am AlV-Beitrag beträgt unverändert 3 % der Beitragsgrundlage.

8 PZP INTERN PZP Running Beim diesjährigen WKO-Businesslauf in Linz ging ein flottes Damenteam an den Start (siehe Bild). Bei bestem Laufwetter konnte eine wieder gute Platzierung erreicht werden. Neu bei PZP Wir freuen uns, in diesem Herbst vier neue Mitarbeiter bei uns begrüßen zu können: Nach der Matura an der HAK Ried startete Simone Burgstaller aus Wildenau bei uns. Sie beginnt ihre berufliche Laufbahn ebenso wie Christina Schoibl aus Schildorn (Matura an der HBLW Ried) im Bereich Buchhaltung. Als Berufsanwärterin begann am 1.8. Frau Mag. Carmen Jetzinger aus Aurolzmünster ihre beruflichen Weg bei PZP. Die Juristin konnte bereits Gerichts- sowie Notariatserfahrung sammeln. Neu als Personalverrechner begrüßen wir Herrn Christoph Vogetseder aus Esternberg. Er bringt mehrjährige Erfahrung. Wir freuen uns über die Verstärkung! Prüfungserfolg Andrea Sommereder hat die Personalverrechner-Akademie des Wifi Oberösterreich besucht und im Mai 2014 mit guten Erfolg abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch! Workshops in Kooperation mit ip consult Am Mittwoch, 22. Oktober 2014, veranstaltet im Revital Aspach PZP in Zusammenarbeit mit der Firma ip consult aus Ried i. I. einen Workshop-Tag zu den Themen Mit Klarheit zum Erfolg Positionierung und Markenführung sowie Personalentwicklung wie man gezielt Mitarbeiter gewinnt. Mit Mag. Christian Kaiser und Mag. Hans-Jörg Gramlinger konnten hochkarätige Referenten gewonnen werden. Einladung sowie Detailinfos folgen in Kürze per bzw. per Post. Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: PZP Steuerberatung GmbH, Ried im Innkreis Redaktion: Mag. Günter Peer, DI (FH) Florian Knall, Mag. Reinhard Pinkel Layout und grafische Gestaltung: innpuls Werbeagentur, Ried im Innkreis Druck: LAHA Druck, Ried im Innkreis Erscheinungsort: Ried im Innkreis Erscheinungsdatum: September 2014 Member of A-4910 Ried/I., Am Burgfried 14, Tel /89400, Fax DW Internet:

Erben, Vererben und Verkaufen von Immobilien in Österreich. Dr. Johann Bründl öffentlicher Notar 5730-Mittersill

Erben, Vererben und Verkaufen von Immobilien in Österreich. Dr. Johann Bründl öffentlicher Notar 5730-Mittersill Erben, Vererben und Verkaufen von Immobilien in Österreich Dr. Johann Bründl öffentlicher Notar 5730-Mittersill Überblick Unterschiede zwischen Vererben und Verschenken Berufungsgründe für Erbrecht Liegenschaftsübergabe

Mehr

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG)

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG) Der neue Ort der sonstigen Leistung im Sinne des UstG Änderung seit dem 01. Januar 2010 I. Allgemeines Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die den Austausch von Leistungen (= Umsatz) besteuert. Sie ist eine

Mehr

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS Bezüglich der neuen EU-Freizügigkeit ab dem 01.05.2011 (wahrscheinlich relevant für polnische und tschechische Arbeitnehmer) stellen

Mehr

HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT

HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT ZUR UMSATZSTEUER 2010 DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE FÜR ANWALTLICHE DIENSTLEISTUNGEN BEI AUSLANDSBEZUG Das Umsatzsteuergesetz wurde mit Wirkung zum 01.01.2010 geändert.

Mehr

Dr. Matthias Mlynek, LL.M., MBL., öffentlicher Notar 3470 Kirchberg am Wagram, Marktplatz 27/2

Dr. Matthias Mlynek, LL.M., MBL., öffentlicher Notar 3470 Kirchberg am Wagram, Marktplatz 27/2 Dr. Matthias Mlynek, LL.M., MBL., öffentlicher Notar 3470 Kirchberg am Wagram, Marktplatz 27/2 Schenkung/ Übergabe Unterschied Schenkung = ohne Gegenleistung Übergabe = mit Gegenleistungen 3 Übergabe

Mehr

FINANZSTRAFGESETZ-NOVELLE 2010

FINANZSTRAFGESETZ-NOVELLE 2010 RA DR. ISABELLA LECHNER FINANZSTRAFGESETZ-NOVELLE 2010 Mit Beschluss des Nationalrates vom 18. November 2010 wurde die Finanzstrafgesetz-Novelle 2010 (FinStrG-Novelle 2010) beschlossen; die Novelle ist

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Steuerreform 2015/2016 Grunderwerbsteuer Neu

Steuerreform 2015/2016 Grunderwerbsteuer Neu Christa Lattner, BMF Steuerreform 2015/2016 Grunderwerbsteuer Neu Regierungsvorlage 16.6.2015 Überblick Neuerungen Erweiterung der GrESt-Tatbestände bei Anteilsvereinigungen und Anteilsübergängen Bemessungsgrundlage:

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 15 GZ. RV/0287-W/12 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen des Bw., vertreten durch Ernst & Young Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungs GmbH,

Mehr

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Ralf Stahl 1 Die Themen Vereinsorganisation Buchführung Umsatzsteuer Kostenrechnung 2

Mehr

Checkliste 2013. Pendlerregelung neu. Checkliste Steuertipps zum Jahresende 2013. Was Sie über die aktuelle Pendlerregelung wissen sollten Seite 2

Checkliste 2013. Pendlerregelung neu. Checkliste Steuertipps zum Jahresende 2013. Was Sie über die aktuelle Pendlerregelung wissen sollten Seite 2 5/2013 Checkliste 2013 Checkliste Steuertipps zum Jahresende 2013 Beilage Pendlerregelung neu Was Sie über die aktuelle Pendlerregelung wissen sollten Seite 2 INHALT: 1 Was Sie über die aktuelle Pendlerregelung

Mehr

IHK-Steuerforum am 03.09.2015. Verschärfte Anforderungen an die strafbefreiende Selbstanzeige

IHK-Steuerforum am 03.09.2015. Verschärfte Anforderungen an die strafbefreiende Selbstanzeige IHK-Steuerforum am 03.09.2015 Verschärfte Anforderungen an die strafbefreiende Selbstanzeige Ansprechpartner Dr. Markus Rohner Rechtsanwalt Fachanwalt für Steuerrecht Gesellschafter der RST-Beratungsgruppe

Mehr

STEUER- INFO 03/2014

STEUER- INFO 03/2014 STEUER- INFO 03/2014 1 WAS DÜRFEN KINDER IN DEN FERIEN VERDIENEN...1 2 GRUNDERWERBSTEUER NEU AB 1.6. 2014..2 3 ZUR NEUEN PENDLERFÖRDERUNG 3 4 VORSTEUERRÜCKERSTATTUNG 30.6.2014 BZW 30.9.2014.4 5 DIVERSE

Mehr

Übertragung privater Liegenschaften

Übertragung privater Liegenschaften Übertragung privater Liegenschaften Erben und Schenken ohne Steuer geht das? Notar Dr. Hansjörg Brunner Notar Dr. Hansjörg Brunner Vererben oder Schenken? Vermögenserhalt in der Familie Vorsorgevollmacht

Mehr

STEUERREFORM 2015/2016 ÄNDERUNGEN DES GRUNDERWERBSTEUERGESETZES AB 01.01.2016

STEUERREFORM 2015/2016 ÄNDERUNGEN DES GRUNDERWERBSTEUERGESETZES AB 01.01.2016 STEUERREFORM 2015/2016 ÄNDERUNGEN DES GRUNDERWERBSTEUERGESETZES AB 01.01.2016 1. Zum Steuerreformgesetz 2015/2016 Im Zuge der 83. Sitzung des Nationalrates am 07.07.2015 wurde erwartungsgemäß, mit den

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat (Wien) 21 GZ. RV/0513-W/10 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Frau F.S., X., gegen den Bescheid des Finanzamtes für Gebühren und Verkehrsteuern

Mehr

Internationale Steuerrisiken aus deutscher Sicht

Internationale Steuerrisiken aus deutscher Sicht Internationale Steuerrisiken aus deutscher Sicht Am Cham Germany Dienstag, 10. Mai 2011, 14:00 Uhr JörgKemkes, Geschäftsführer, BridgehouseTax, München- Atlanta 2 Übersicht Auslandsinvestments/ Überblick

Mehr

Beschwerdeentscheidung

Beschwerdeentscheidung Außenstelle Feldkirch Finanzstrafsenat 4 GZ. FSRV/0006-F/08 Beschwerdeentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat als Finanzstrafbehörde zweiter Instanz hat durch das Mitglied des Finanzstrafsenates 4, HR

Mehr

Neuerungen + Wissenswertes in der Personalabrechnung ab 01.01.2011. ADir. Peter NARNHOFER, Finanzamt Graz Stadt

Neuerungen + Wissenswertes in der Personalabrechnung ab 01.01.2011. ADir. Peter NARNHOFER, Finanzamt Graz Stadt Neuerungen + Wissenswertes in der Personalabrechnung ab 01.01.2011 ADir. Peter NARNHOFER, Finanzamt Graz Stadt ASVG Werte für 2011 Aufwertungszahl: 1,021 2010 2011 Geringfügigkeitsgrenze täglich 28,13

Mehr

Arbeitskräfteüberlassung über die Grenze - Herausforderung bei der Vermeidung von Doppelbesteuerung

Arbeitskräfteüberlassung über die Grenze - Herausforderung bei der Vermeidung von Doppelbesteuerung Seite 1 Dokument 1 von 414 Aktuelles Recht zum Dienstverhältnis ARD 6420/7/2014 ARD 2014, 3 Heft 6420 v. 23.10.2014 Thema/Steuerrecht Arbeitskräfteüberlassung über die Grenze - Herausforderung bei der

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Salzburg Senat 15 GZ. RV/0680-S/07 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, vom 28. September 2007 gegen den Bescheid des Finanzamtes Salzburg-Land vom

Mehr

NEU AB 1.1.2016 GRUNDERWERBSTEUER IHR RECHTSANWALT. FÜR JEDEN FALL.

NEU AB 1.1.2016 GRUNDERWERBSTEUER IHR RECHTSANWALT. FÜR JEDEN FALL. IHR RECHTSANWALT. FÜR JEDEN FALL. GRUNDERWERBSTEUER NEU AB 1.1.2016 Werden Übertragungen von Immobilien teurer? Alle Infos und Antworten auf die wichtigsten Fragen Die Steuerreform 2015/16 bringt mit Jahreswechsel

Mehr

ZABIL Erhebung des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs

ZABIL Erhebung des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs ZABIL Erhebung des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs Ab 2006 sind Unternehmen zur Meldung des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs verpflichtet, sofern die Summe der Erlöse bestimmte

Mehr

Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland. Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11.

Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland. Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11. Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11. Juni 2010 Seminar UNI-BUD in Kolberg 11.-12.06.2010 BM Partner Revision GmbH

Mehr

# 2 08.10.2014. Das Wichtigste in Kürze. Liebe Leserin, lieber Leser,

# 2 08.10.2014. Das Wichtigste in Kürze. Liebe Leserin, lieber Leser, Das Wichtigste in Kürze Liebe Leserin, lieber Leser, Mit Schreiben vom 06.10.2014 hat das BMF rückwirkend zum 01.03.2014 die maßgebenden Beträge für umzugsbedingte Unterrichtskosten und sonstige Umzugsauslagen

Mehr

Nationalrat, XXV. GP 8. Juli 2014 34. Sitzung / 1

Nationalrat, XXV. GP 8. Juli 2014 34. Sitzung / 1 Nationalrat, XXV. GP 8. Juli 2014 34. Sitzung / 1 15.54 Abgeordneter MMag. DDr. Hubert Fuchs (FPÖ): Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Mitglieder der Bundesregierung! Hohes Haus! Grundsätzlich sind die

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Huth Sport Marketing GmbH

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Huth Sport Marketing GmbH Allgemeine Geschäftsbedingungen der Huth Sport Marketing GmbH Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden Bestandteil eines jeden mit uns abgeschlossenen Lehrgangsvertrags. Abweichungen bedürfen

Mehr

Ein schmaler Grat? Häufige Fälle im FinSTRG

Ein schmaler Grat? Häufige Fälle im FinSTRG Ein schmaler Grat? Häufige Fälle im FinSTRG StB Dr. Thomas Röster Donnerstag 05.03.2015 Raiffeisenbank Krems Überblick Strafen im Steuerrecht Überblick Häufige Praxisfälle* Was ist strafbar? Was ist nicht

Mehr

mailingleitner austria

mailingleitner austria / 5 OKTOBER 2014 1 Um umsatzsteuerliche Registrierungen im EU-Ausland zu vermeiden, wird als Erleichterung eine einzige Anlaufstelle ( Mini-One-Stop-Shop = MOSS) geschaffen. Insoweit kann die ausländische

Mehr

Steuerrecht für die Praxis. Die Information von Ihrem Steuerberater Newsletter Dezember 2014. Werte Klientin, werter Klient!

Steuerrecht für die Praxis. Die Information von Ihrem Steuerberater Newsletter Dezember 2014. Werte Klientin, werter Klient! Werte Klientin, werter Klient! Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2015! Unsere Klienten-Information

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG Fondsname: PRIVAT BANK Global Aktienfonds (A) ISIN: AT0000986310 Ende Geschäftsjahr: 30.04.2009

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Fondsname: KEPLER Ethik Aktienfonds ISIN: AT0000675657 (Ausschüttungsanteile) AT0000675665 (Thesaurierungsanteile) Ende Geschäftsjahr: 30.6.2005

Mehr

KLAIBER-SCHLEGEL STEUERBERATUNG WIRTSCHAFTSPRÜFUNG UNTERNEHMENSBERATUNG. KLAIBER-SCHLEGEL Steuerberatungs GmbH

KLAIBER-SCHLEGEL STEUERBERATUNG WIRTSCHAFTSPRÜFUNG UNTERNEHMENSBERATUNG. KLAIBER-SCHLEGEL Steuerberatungs GmbH STEUERBERATUNG WIRTSCHAFTSPRÜFUNG UNTERNEHMENSBERATUNG KLAIBER-SCHLEGEL Steuerberatungs GmbH Gartenstraße 5 72458 Albstadt Tel. 07431 9379-00 Fax 07431 9379-50 mail@klaiber-schlegel.de www.klaiber-schlegel.de

Mehr

ABRECHNUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN MOSS (MINI-ONE-STOP-SHOP) SCHRITT 1 AN PRIVATKUNDEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG VON

ABRECHNUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN MOSS (MINI-ONE-STOP-SHOP) SCHRITT 1 AN PRIVATKUNDEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG VON Buhl Data Service GmbH Am Siebertsweiher 3/5 57290 Neunkirchen ABRECHNUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN AN PRIVATKUNDEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG VON MOSS (MINI-ONE-STOP-SHOP) SCHRITT 1 (Stand 20.01.2015)

Mehr

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer I. Allgemeines II. Wer ist Kleinunternehmer III. Ermittlung der Umsatzgrenzen IV. Folgen der Kleinunternehmerregelung V. Folgen des Überschreitens der Umsatzschwelle

Mehr

Das Gesetz über Einkommensteuer natürlichen Personen. Rechtsgrundlage

Das Gesetz über Einkommensteuer natürlichen Personen. Rechtsgrundlage Einkommensteuer Im Laufe der Systementwicklung wurden in Polen zwei Arten von Einkommensteuer gesetzlich geregelt: das Einkommensteuer der natürlichen Personen und Pauschalsteuer von einigen Einkünften,

Mehr

Erbfolge, Erbschaftssteuer, Freibeträge: Ein Überblick

Erbfolge, Erbschaftssteuer, Freibeträge: Ein Überblick Erbfolge, Erbschaftssteuer, Freibeträge: Ein Überblick 1 INHALT 1 DIE GESETZLICHE ERBFOLGE 2/3 2 TESTAMENT: DIE GEWILLKÜRTE ERBFOLGE 3 3 STEUERKLASSEN, FREIBETRÄGE, STEUERSÄTZE 4/5 2 1 DIE GESETZLICHE

Mehr

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich. Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 InvStG Fondsname: KEPLER US Aktienfonds (A) ISIN: AT0000825484 Ende Geschäftsjahr: 31.10.2008 Ausschüttung:

Mehr

Gewerbesteueränderungen im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008

Gewerbesteueränderungen im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 Mercator Leasing Infobrief 2/2009 Gewerbesteueränderungen im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 Die Unternehmensteuerreform 2008 wurde durchgeführt um Unternehmen zu entlasten. Die Körperschaftsteuer

Mehr

Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 Stand: 16.10.2009

Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 Stand: 16.10.2009 Photovoltaikanlagen (PA) und Steuern Seite 1 1) Einkommensteuer (ESt) Wird mit der Photovoltaikanlage (PA) Strom in das öffentliche Netz eingespeist und wird die PA mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben,

Mehr

Art der Einkünfteermittlung (1)

Art der Einkünfteermittlung (1) Art der Einkünfteermittlung (1) Betriebliche Einkünfte - ermitteln Gewinn - Wertänderungen/Veräußerung von Betriebsvermögen steuerwirksam Möglichkeiten: - Betriebsvermögensvergleich ( 124f BAO bzw 189

Mehr

e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop & Vorwerk

e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop & Vorwerk e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop & Vorwerk Kreativrecht - Künstlersozialabgabe Autor: Kristina Vorwerk Inhaltsverzeichnis: 1. KÜNSTLERSOZIALKASSE UND KÜNSTLERSOZIALABGABE WAS IST DAS?...3 2. WER IST ABGABEPFLICHTIG?...3

Mehr

Herzlich Willkommen 04.09.2012 1

Herzlich Willkommen 04.09.2012 1 Herzlich Willkommen 04.09.2012 1 Dr. Mary Lachmann, LL.M. Rechtsanwältin Relevante Steuern für Gründer 04.09.2012 2 Gliederung A. Besteuerungsgrundsätze B. Einkommensteuer C. Körperschaftsteuer D. Gewerbesteuer

Mehr

STEUERN & EINKOMMEN: Steuerliche Auswirkungen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen

STEUERN & EINKOMMEN: Steuerliche Auswirkungen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen STEUERN & EINKOMMEN: Steuerliche Auswirkungen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen 1. ZWEI ODER MEHR ARBEITSVERHÄLTNISSE: Steuerliche Auswirkungen. Für die jährliche Steuerberechnung werden generell

Mehr

64 Welche Steuerbefreiungen gibt es?

64 Welche Steuerbefreiungen gibt es? 64 Welche Steuerbefreiungen gibt es? nen (z. B. Frühstück). Der Unternehmer hat für Zwecke des Vorsteuerabzugs (s. S. 91) auf eine ordnungsgemäße Rechnung mit gesondertem Ausweis der einzelnen Umsätze

Mehr

Neues aus der Umsatzsteuer Änderung der Leistungsortregeln Mini One Stop Shop

Neues aus der Umsatzsteuer Änderung der Leistungsortregeln Mini One Stop Shop Neues aus der Umsatzsteuer Änderung der Leistungsortregeln Mini One Stop Shop 27.01.2015 Wien Fernand Dupont WKW Abteilung Finanzpolitik Seit 1.1.2015 neue Leistungsortregel B2C bei Telekommunikationsleistungen,

Mehr

Insgesamt muß eine Rechnung damit folgende Bestandteile enthalten: 1. den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers,

Insgesamt muß eine Rechnung damit folgende Bestandteile enthalten: 1. den Namen und die Anschrift des leistenden Unternehmers, Umsatzsteuer: Steuerverkürzungsbekämpfungsgesetz C.O.X. Mitja Wolf Wie muß eine Rechnung aussehen? Zunächst ist festzuhalten, daß ab 1.1.2002 auf allen Rechnungen für steuerfreie Umsätze ein Hinweis auf

Mehr

Wer ist zur Abgabe von Einkommensteuererklärungen

Wer ist zur Abgabe von Einkommensteuererklärungen 10 Vorbemerkung Eine Gesamtdarstellung des Einkommensteuerrechts würde den Umfang dieses Taschenbuchs sprengen. In diesem Beitrag werden deshalb, abgesehen von einer allgemeinen Übersicht, in erster Linie

Mehr

1. Ist A in der Schweiz nach DBG steuerpflichtig? 2. Wenn ja, welches Einkommen muss A in der Schweiz deklarieren bzw. versteuern?

1. Ist A in der Schweiz nach DBG steuerpflichtig? 2. Wenn ja, welches Einkommen muss A in der Schweiz deklarieren bzw. versteuern? Bundessteuerrecht Credit-Prüfungen Febr. 06 Lösungen Fall 1 Sachverhalt A. A hat seinen Wohnsitz in Konstanz (BRD) und ist Inhaber einer Einzelfirma in der Schweiz. B. A hat seinen Wohnsitz in der Schweiz

Mehr

Info für S T E U E R Z A H L E R

Info für S T E U E R Z A H L E R Info für S T E U E R Z A H L E R Wien, Juli 2015 GRUNDERWERBSTEUER UND IMMOBILIEN Unter Bezugnahme auf unsere Infos von März und Mai 2015 wollen wir Sie nunmehr, nach Beschluss der Steuerreform 2015/2016

Mehr

Steuerliche Behandlung von Preisgeldern

Steuerliche Behandlung von Preisgeldern Steuerliche Behandlung von Preisgeldern Exinger GmbH Wien, 16. Februar 2009 2003 Firm Name/Legal Entity Übersicht Grundlagen der Besteuerung Annahmen Einkommensteuerliche Würdigung g Umsatzsteuerliche

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Zwischen Fehlern und Straftaten der schmale Grad im Steuerstrafrecht

Zwischen Fehlern und Straftaten der schmale Grad im Steuerstrafrecht Steuerberater. Rechtsanwälte. Unternehmerberater Zwischen Fehlern und Straftaten der schmale Grad im Steuerstrafrecht 1. Zwischen Fehlern und Straftaten der schmale Grad im Steuerstrafrecht 1. Abgrenzung

Mehr

Klienteninfo Jänner 2012

Klienteninfo Jänner 2012 Fuchshuber Steuerberatung GmbH Wirtschaftstreuhänder Steuerberater Zauneggerstraße 8, 4710 Grieskirchen Tel.: 07248/647 48, Fax: 07248/647 48-730 office@stb-fuchshuber.at www.stb-fuchshuber.at Firmenbuchnummer:

Mehr

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer Erbschaft- und Schenkungsteuer Entwickelt von: Verlag für Deutsche www.vds-verlag.de A WoltersKluver Company 1 2 a) Die Steuerklasse des Erwerbers 1. Ehegatte Steuerklasse I 2. Kinder und Stiefkinder 3.

Mehr

Immobilien und Steuern. Albstraße 8 72581 Dettingen/Erms www.steuerberaterhw.de

Immobilien und Steuern. Albstraße 8 72581 Dettingen/Erms www.steuerberaterhw.de Albstraße 8 72581 Dettingen/Erms www.steuerberaterhw.de Inhaltsverzeichnis Erwerb von Immobilien Nutzung von Immobilien Veräußerung von Immobilien Sonderthemen Erwerb von Immobilien Grunderwerbsteuer Eigennutzung

Mehr

ONLINE-NEWS JULI 2014

ONLINE-NEWS JULI 2014 ONLINE-NEWS JULI 2014 (N) Wie hoch ist der neue Strafzuschlag bei Selbstanzeigen? Anfang Oktober wird ein Strafzuschlag bei Selbstanzeigen kommen. Der Ministerrat hat die Neuregelung bereits beschlossen.

Mehr

Besteuerung ausländischer KünstlerInnen - 50a ESTG-

Besteuerung ausländischer KünstlerInnen - 50a ESTG- Besteuerung ausländischer KünstlerInnen - 50a ESTG- Informationen für Kulturveranstalter Referent:, Osnabrück 2006 Ausländersteuer Abgabepflicht von Veranstaltern Informationen zu Veränderungen nach dem

Mehr

selbstgenutzter Immobilien in Spanien

selbstgenutzter Immobilien in Spanien Asesoría Gestoría Steuerberatung Tax Accountancy Consulting Besteuerung selbstgenutzter Immobilien in Spanien Rechtsstand Oktober 2009 www.europeanaccounting.net Wir fühlen uns nicht nur verantwortlich

Mehr

Meine erste Rechnung mit Umsatzsteuer

Meine erste Rechnung mit Umsatzsteuer Wer bringt Licht in den Steuer-? Ihr Steuerberater Die gesetzlichen Grundlagen das Umsatzsteuergesetz (UStG) die Umsatzsteuer Durchführungsverordnung (UStDV) Neben der nationalen Gesetzgebung hat auch,

Mehr

Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014

Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014 Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014 1 } Die Einkommensteuer ist eine Steuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben wird. Bemessungsgrundlage ist das zu versteuernde

Mehr

Das Deutsche Steuerrecht

Das Deutsche Steuerrecht Wie fast jedes andere Steuerrecht, gilt das deutsche Steuerrecht als verwirrend und kompliziert. Es wird zum Teil behauptet, dass sich 70 % der Literatur, die sich mit dem weltweiten Steuerrecht beschäftigt,

Mehr

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA)

Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) Die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) Voranmeldungszeitraum Unter Voranmeldungszeitraum versteht man jenen Zeitraum, für den Sie die Umsatzsteuer selbst berechnen eine Umsatzsteuervoranmeldung erstellen und

Mehr

Steuerrecht für Schiedsrichter

Steuerrecht für Schiedsrichter 1 Zur Person Berufsleben: Abitur Ausbildung im Bereich der Steuerberatung Abschluss zum Diplom-Kaufmann (FH) Bestellung zum Steuerberater, eigene Kanzlei Vereinsleben: Seit 1996 aktiver Fußballer im SV

Mehr

Steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten im Unternehmen. von. im Unternehmen. in den Räumlichkeiten der. Veranstalter:

Steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten im Unternehmen. von. im Unternehmen. in den Räumlichkeiten der. Veranstalter: Steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten im Unternehmen Veranstalter: in den Räumlichkeiten der Kinderbetreuungskosten Kindertagesstätte öffentliche Kindertagesstätte / Tagesmutter Betriebskindertagesstätte

Mehr

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich

KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.h. Linz, Österreich Besteuerungsgrundlagen gem. 5 Abs 1 Nr. 1 bzw 2 InvStG Fondsname: KEPLER Dollar Rentenfonds (T) ISIN: AT0000722665 Ende Geschäftsjahr: 31.10.2011

Mehr

Erben & Vererben - die optimale Vermögensnachfolge

Erben & Vererben - die optimale Vermögensnachfolge Erben & Vererben - die optimale Vermögensnachfolge Erbschaft Schenkung ( freigebige Zuwendung ) Schenkung auf den Todesfall (= Erwerb von Todes wegen) Zweck-Zuwendungen (auch Stiftungen) (z.b. Homepage-Affäre)

Mehr

Expatriates und unselbständig Beschäftigte. RA Dr. CIPRIAN PĂUN LL.M Münster

Expatriates und unselbständig Beschäftigte. RA Dr. CIPRIAN PĂUN LL.M Münster Expatriates und unselbständig Beschäftigte RA Der Unterschied zwischen unselbständig Beschäftigten und Expatriates unselbständig Beschäftigte Personen, die in einem Dienstverhältnis stehen Expatriates

Mehr

Steuereinflüsse im Unternehmen Verkehrsteuerliche Einflüsse SWS: 2 Prof. Dr. Christoph Voos

Steuereinflüsse im Unternehmen Verkehrsteuerliche Einflüsse SWS: 2 Prof. Dr. Christoph Voos Steuereinflüsse im Unternehmen Verkehrsteuerliche Einflüsse SWS: 2 Prof. Dr. Christoph Voos Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Fachberater für Sanierung und Insolvenzverwaltung (DStV e.v.) Ablauf der

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Grundregel für Kleinunternehmer Als Kleinunternehmer haben Sie umsatzsteuerlich ein Wahlrecht: Verrechnung ohne Umsatzsteuer: Sie verrechnen Ihrem Kunden keine Umsatzsteuer,

Mehr

Gesundheitsförderung: Steuer und SV-Nachforderung vermeiden

Gesundheitsförderung: Steuer und SV-Nachforderung vermeiden Gesundheitsförderung: Steuer und SV-Nachforderung vermeiden Finanzielles Ziel Optimal ist es, wenn die entsprechenden Ausgaben beim Arbeitnehmer nicht zu steuerpflichtigem Arbeitslohn führen und die Aufwendungen

Mehr

Hinweisblatt. zum Versand von E-Mail-Werbung

Hinweisblatt. zum Versand von E-Mail-Werbung Bei der Versendung von bzw. E-Mail-Newslettern an Ihre Kunden müssten Sie folgendes beachten: 1. Versendung mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung a) Die Einwilligung des Adressaten für ist erforderlich,

Mehr

Klienten - Info Ausgabe 4/2014

Klienten - Info Ausgabe 4/2014 Wirtschaftstreuhänder Steuerberater Seebensteinerstrasse 4 2620 Neunkirchen Klienten - Info Ausgabe 4/2014 Inhalt: 1. GmbH light - Darstellung des Stammkapitals 2. Selbstanzeigen werden ab 1.10.2014 teurer

Mehr

Stand: Januar 2015 Informationen zur steuerlichen Behandlung von Ferienhäusern im Ferienpark Hambachtal Gemeinde Oberhambach

Stand: Januar 2015 Informationen zur steuerlichen Behandlung von Ferienhäusern im Ferienpark Hambachtal Gemeinde Oberhambach Stand: Januar 2015 Informationen zur steuerlichen Behandlung von Ferienhäusern im Ferienpark Hambachtal Gemeinde Oberhambach Seite 2 1. Zuständiges Finanzamt Für Käufer, die einen Wohnsitz in Deutschland

Mehr

Bestimmung des Ort der sonstigen Leistung. gem. 3a UStG ff. ab dem 01.01.2010 (Mehrwertsteuerpaket)

Bestimmung des Ort der sonstigen Leistung. gem. 3a UStG ff. ab dem 01.01.2010 (Mehrwertsteuerpaket) Bestimmung des Ort der sonstigen Leistung gem. 3a UStG ff ab dem 01.01.2010 (Mehrwertsteuerpaket) Gemeinschaftsrechtliche Bestimmung Zunächst bestimmt Art. 43 MwStSystRL, wer für die Zwecke der Anwendung

Mehr

Kursgewinnsteuer NEU Die wesentlichen Änderungen im Überblick

Kursgewinnsteuer NEU Die wesentlichen Änderungen im Überblick Information zum Budgetbegleitgesetz 2011 Kursgewinnsteuer NEU Die wesentlichen Änderungen im Überblick Da sich durch das neue Budgetbegleitgesetz 2011 und das Abgabenänderungsgesetz 2011 ab heuer die steuerlichen

Mehr

MANDAT aktuell APRIL 2013. Die Aprilnummer bringt: Anzahlungen für die Einkommenssteuer Krankenkassenabgaben Übersehen Sie nicht Wichtige Termine

MANDAT aktuell APRIL 2013. Die Aprilnummer bringt: Anzahlungen für die Einkommenssteuer Krankenkassenabgaben Übersehen Sie nicht Wichtige Termine Aktuelle Informationen auf dem Gebiet Steuern, Recht und Wirtschaft MANDAT aktuell Die Aprilnummer bringt: Anzahlungen für die Einkommenssteuer Krankenkassenabgaben Übersehen Sie nicht Wichtige Termine

Mehr

INFORMATIONEN im Februar 2012

INFORMATIONEN im Februar 2012 ANTAX Steuerberatungsgesellschaft mbh INFORMATIONEN im Februar 2012 Inhalt 1. Körperschaftsteuerguthaben bis 2006: Übergangsregelung im Hinblick auf Solidaritätszuschlag verfassungswidrig? 2. Berücksichtigung

Mehr

Erbschaft- und Schenkungsteuer

Erbschaft- und Schenkungsteuer 1 Erbschaft- und Schenkungsteuer Das Erbrecht befasst sich mit der Frage, was nach dem Tode eines Menschen mit seinem Vermögen und seinen Schulden geschieht. Mit dem Tod eines Menschen geht sein Vermögen

Mehr

Die Außenprüfung durch das Finanzamt

Die Außenprüfung durch das Finanzamt Die Außenprüfung durch das Finanzamt Teil 4: Lohnsteueraußenprüfung Nachdem wir uns in der Reihe Außenprüfung bereits den allgemeinen Grundlagen, den Prüfungsschwerpunkten bei der Betriebsprüfung und der

Mehr

Eigenverbrauch. Grundsätzliches

Eigenverbrauch. Grundsätzliches Eigenverbrauch Grundsätzliches Der Eigenverbrauch soll verhindern, dass etwas ohne Umsatzsteuerbelastung in den Endverbrauch gelangt. Der Vorsteuerabzug, den der Unternehmer für Leistungen, welche für

Mehr

Arbeitnehmerentsendung in und aus DBA-Staaten

Arbeitnehmerentsendung in und aus DBA-Staaten Arbeitnehmerentsendung in und aus DBA-Staaten Grundlagen, Praxisfragen, Fallbeispiele Von Julia Metzing Dipl.-Finanzwirtin (FH), Dipl.-Kauffrau ERICH SCHMIDT VERLAG Bibliografische Information der Deutschen

Mehr

Eine gemeinsame Initiative aller Berliner und Brandenburger SteuerberaterInnen. Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28.

Eine gemeinsame Initiative aller Berliner und Brandenburger SteuerberaterInnen. Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Eine gemeinsame Initiative aller Berliner und Brandenburger SteuerberaterInnen Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2015 1 Die Einkommensteuer ist eine Steuer, die auf das Einkommen

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien enat 19 GZ. RV/1222-W/02 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Herrn T.K., O.L., vertreten durch E.G., gegen den Bescheid des Finanzamtes für Gebühren

Mehr

Änderungen zum Jahreswechsel

Änderungen zum Jahreswechsel Änderungen zum Jahreswechsel Fernand Dupont, Wirtschaftskammer Wien Änderungen zum Jahreswechsel / Fernand Dupont Steuerliche Änderungen 2013 Stabilitätsgesetz 2012 Abgabenänderungsgesetz 2012 Einkommensteuer

Mehr

Paradigmenwechsel bei der Besteuerung überlassener Arbeitskräfte der neue Erlass Mag. Stefan Haas

Paradigmenwechsel bei der Besteuerung überlassener Arbeitskräfte der neue Erlass Mag. Stefan Haas Paradigmenwechsel bei der Besteuerung überlassener Arbeitskräfte der neue Erlass Mag. Stefan Haas Problematik: Anknüpfungspunkte mitunter zu mehreren Staaten Steuerpflicht in Österreich Unbeschränkte Steuerpflicht

Mehr

Änderungen bei der Rechnungsstellung nach 13b UStG für Gebäudereiniger und Bauunternehmer

Änderungen bei der Rechnungsstellung nach 13b UStG für Gebäudereiniger und Bauunternehmer Rechnungswesen AGENDA Lexware buchalter Seite 1. Zur Agenda zurück Gesetzesänderungen 2015 KroatienAnpG und BMF-Schreiben vom 26.09.2014 BMF-Schreiben vom 20.10.2014 Ausweitung der Regelungen des 13b UStG

Mehr

T A X W R K beraten gestalten vertreten

T A X W R K beraten gestalten vertreten Erbanfall und Erbschaftsteuer Weil der Verstorbenen (d.h. der Erblasser) Ihnen seinen Nachlass oder einen Teil davon vererbt bzw. vermacht, hat ist es für Sie wichtig, sich über die erbschaftsteuerlichen

Mehr

VwGH: Versagung der KESt-Rückerstattung Gewinnausschüttung bei Missbrauch isd Mutter-Tochter-Richtlinie

VwGH: Versagung der KESt-Rückerstattung Gewinnausschüttung bei Missbrauch isd Mutter-Tochter-Richtlinie Quick NEWS (12.NOVEMBER VwGH: Versagung der KESt-Rückerstattung auf Gewinnausschüttung bei Missbrauch isd Mutter-Tochter-Richtlinie Die Mutter-Tochter-Richtlinie (MTR) soll sicherstellen, dass Gewinnausschüttungen

Mehr

4078/AB XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

4078/AB XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. 4078/AB XXIV. GP - Anfragebeantwortung 1 von 6 4078/AB XXIV. GP Eingelangt am 11.02.2010 BM für Finanzen Anfragebeantwortung Frau Präsidentin des Nationalrates Mag. Barbara Prammer Wien, am Februar 2010

Mehr

UStR 2000 Rz 2902 wird bei der nächstfolgenden Wartung der UStR 2000 durch Verweis auf diesen Erlass geändert.

UStR 2000 Rz 2902 wird bei der nächstfolgenden Wartung der UStR 2000 durch Verweis auf diesen Erlass geändert. BMF - VI/4 (VI/4) 24. Februar 2014 BMF-010219/0488-VI/4/2013 An BMF-AV Nr. 8/2014 Bundesministerium für Finanzen Steuer- und Zollkoordination Finanzämter Finanzamt für Gebühren, Verkehrsteuern und Glücksspiel

Mehr

Nachfolge-Gespräche. Recht und Unternehmensbewertung. Von der Idee zum Erfolg. Dienstag, 30. November 2010. Mag. Roman Weiß, MBA

Nachfolge-Gespräche. Recht und Unternehmensbewertung. Von der Idee zum Erfolg. Dienstag, 30. November 2010. Mag. Roman Weiß, MBA Nachfolge-Gespräche Recht und Unternehmensbewertung Dienstag, 30. November 2010 Mag. Roman Weiß, MBA Übergabeformen und deren steuerliche Maßnahmen, Unternehmensbewertung Unternehmensnachfolge Überblick

Mehr

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

Anke Schröder. Die neue Rentenbesteuerung Das Alterseinkünftegesetz. interna. Ihr persönlicher Experte

Anke Schröder. Die neue Rentenbesteuerung Das Alterseinkünftegesetz. interna. Ihr persönlicher Experte Anke Schröder Die neue Rentenbesteuerung Das Alterseinkünftegesetz interna Ihr persönlicher Experte Inhalt Die neue Rentenbesteuerung A. Einführung Bisherige Besteuerung von Alterseinkünften... 6 B. Neuregelungen

Mehr

SONDER- KLIENTEN-INFO

SONDER- KLIENTEN-INFO 20 Neufeldweg 3, 80 Graz Tel: +43 (0) 316 42428-0, Fax: -31 office@binder-partner.com www.binder-partner.com LG für ZRS Graz, FN 2201a SONDER- KLIENTEN-INFO ZUR ERINNERUNG: FRISTVERKÜRZUNG BEI ZUSAMMENFASSENDER

Mehr

Steuerrechtliche Aspekte der Marktplatz-Methode

Steuerrechtliche Aspekte der Marktplatz-Methode Steuerrechtliche Aspekte der Marktplatz-Methode Vorbemerkung Die Idee der Marktplatz-Methode ist in den Niederlanden entstanden und verfolgt die Idee eines Zusammentreffens von gemeinnützigen Organisationen

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 14 GZ. RV/1085-W/03 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., vertreten durch STB, gegen die Bescheide des FA betreffend Umsatzsteuer 1999

Mehr