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1 P.b.b. Verlagsort 2301 Groß-Enzersdorf 09z037920M DIE ÖSTERREICHISCHE FACHZEITSCHRIFT FÜR LEBENSMITTELINDUSTRIE UND -FORSCHUNG maximum uptime In high throughput analysis, there are always more samples than time. The ISQ GC-MS drives progress by maximizing instrument uptime. Analyze more samples per day, per week, per year and never vent your GC-MS to clean the source. The ISQ GC-MS also offers unmatched productivity by delivering your data to you faster than ever before. Our GC-MS systems make your lab the most productive. unstoppable productivity for more information Inc. All rights reserved. "$# More robust, productive GC/MS for high throughput analysis Source design delivers more uptime No-vent source removal Faster scan rate, more samples per hour Workflow-based software design See the full breadth of bold progress at thermoscientific.com/isq THEMENHEFT DER ÖSTERREICHISCHEN CHEMIE-ZEITSCHRIFT ISSN /2

2 Shimadzu Handelsgesellschaftm.b.H. LaaerStraße Korneuburg Tel. +43(0)2262/ Fax+43(0)2262/

3 26. Jahrgang 2009/1 Offizielles Organ der Arbeitsgruppe Lebensmittelchemie, Kosmetik und Tenside der GÖCH 28. Jahrgang 2011/2 IMPRESSUM INHALT Herausgeber,Eigentümer und Verleger: FACHVERLAG WIEN, A-2301 Groß-Enzersdorf, DOK IV, NW 21 Verantwortlicher Schriftleiter: Prof. Dipl.-Ing. Dr. Sepp Fischer Druckerei: Alwa &Deil Druckerei Ges.m.b.H Wien, Sturzgasse 1a Für mit Namen oder Kurzzeichen gekennzeichnete Artikel trägt der Autor die volle Verantwortung. Alle Rechte, insbesondere die der Übersetzung in andere Sprachen, vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form Durch Fotokopie, Mikrofilm oder irgendein anderes Verfahren reproduziert, übertragen oder übersetzt werden. Unverlangt eingesandte Manuskripte sowie nicht angeforderte Rezensionsexemplare werden nicht zurückgeschickt. Abonnements: 2011 erscheinen 4 Hefte. Preis: 40, (Inland), 51, (Ausland) incl. Porto und MWSt. Ein Abonnement verlängert sich automatisch um ein Jahr,wenn nicht bis 3Monate vor Jahresablauf eine schriftliche Kündigung erfolgt. FACHVERLAG WIEN 2011, ISSN DVR UID-Nr. ATU Termine...36 Starke Nachfrage für Reinraumtechnik...38 Ganzjährig frisches Obst dank kontrollierteratmosphäre...42 Kühlflotte und Umweltschutz Kein Widerspruch...44 Ausgezeichnet: Houska-Preise, ALVA-Preise...46 GÖCH-Nachrichten...47 Aktuelles...51 Labor&Betrieb...55 Wer-Was-Wo...58 Kapital...62 Redaktion und Anzeigenverwaltung: A-2301 Groß-Enzersdorf DOK IV,NW 21 Tel.: 02249/41 04, Fax: 02249/74 81 Bankverbindung: UniCredit Bank Austria AG Kto , BLZ IBAN AT SWIFT/BIC: BKAUATWW Internet: Titelfoto: Thermo Scientific Das besondere Buch...63 Ein Teil derauflage liegt der Österreichischen Chemie-Zeitschrift bei. Die ÖChemZ wird über kostenlos zugeschickt. THEMENHEFT DER ÖSTERREICHISCHEN CHEMIE-ZEITSCHRIFT 35

4 TERMINE Eu Vend +coffeena Vom 8. bis 10. September 2011 wird die Eu Vend zum fünften Mal in Köln an den Start gehen. Diese internationale Messe bietet eine spezielle, auf die besonderen Bedürfnisse der Vending-Branche zugeschnittene, eigenständige Messeplattform. Im Fokus der Messe stehen Verkaufs- und Waren-Automaten, Füllprodukte (Food und Non-Food), Betriebssysteme, Zahlungssysteme und Dienstleistungen. Seit ihrer Einführung 2003 hat sich die Eu Vend sehr gut entwickelt. Auf dem letzten Event im September 2009 waren 205 Anbieter aus 18 Ländern sowie rd Fachbesucher aus 59 Ländern. Wie wichtig diese Messe für den österreichischen Automatenmarkt ist,ergibt die Tatsache, dass es in Österreich rund Getränke- und Verpflegungsautomaten gibt, wobei der Zuwachs jährlich bei rund Stück liegt. Der Umsatz liegt bei rund 240 Mio Euro. Schwerpunkt ist der Heißgetränkemarkt,Kaffeeautomaten u.ä. Die coffeena International Coffee &Tea Fair findet im Verbund mit der Eu Vend statt und ergänzt deren Programm zum Thema Kaffee, von Maschinen und anderem Zubehör bis hin zu Kaffeespezialitäten, Porzellan, Backwaren, Flavours und Schokolade kamen rd Besucher und 84 Ausstellen. Anuga 2011: Taste the Future Die weltweit führende Ernährungsmesse für Handel und Gas- tronomie/außer-haus- Markt ist vom 8. bis 12.Oktober in Köln der Treffpunkt der internationalen Nahrungsmittelund Getränkewirtschaft. Rund Aussteller aus 100 Ländern erwarten ca Fachbesucher aus 180 Ländern. Die Anuga bietet mit diesen Dimensionen hervorragende Voraussetzungen für den weltumspannenden Handel mit Nahrungsmitteln und Getränken. Das bewährte Fachmessenkonzept der Anuga 10 Fachmessen unter einem Dach bietet heuer an: Fine Food; Chilled &Fresh Food; Meat; Frozen Food; Dairy; Bread &Bakery and Hot Beverages; Drinks; FoodService; RetailTec; Organic. Um den Zugang zu Anbietern von Foodservice-Produkten zu erleichtern, hat die KölnMesse die Anuga-Datenbank entsprechend ausgebaut und einen eigenen Foodservice-Guide aufgelegt. Sonderschauen, hochkarätig besetzte Kongresse und Vorträge bilden das Rahmenprogramm der Anuga. Partnerland ist heuer Italien: Rund 1000 Anbieter zeigen die große Vielfalt und das umfassende Leistungsspektrum der italienischen Ernährungswirtschaft eindrucksvoll unter Beweis. Aus Österreich werden rund 120 Anbieter und über 2000 Besucher erwartet. wir uns sehr.sehen wir diese doch gerade 2011 als besonderen Vertrauensbeweis an,so Hauser-Vollrath. Das Schwerpunktthema der diesjährigen TechnoPharm, 11. bis 13.Oktober,Nürnberg,bildet die Reinraumtechnik. Rein- und Reinsträume sind für viele Bereiche der Forschung und Medizin sowie für Labore und Produktionsverfahren unabdingbar. Wenn Partikel in der Umgebungsluft zur Gefahr für ein Produkt werden, ist eine aufbereitete und kontrollierte Raumluft für eine sichere Produktionsumgebung absolute Grundvoraussetzung. Andererseits müssen Menschen und Umwelt durch Reinräume vor risikoreichen Produkten oder Keimen geschützt werden. Die Charakterisierung von Reinräumen erfolgt über die maximal zulässige Zahl von Partikeln definierter Größe je Kubikmeter Raumluft festgelegt in neun Reinraumklassen nach ISO Je nach Reinraumklassen werden hohe bis höchste Anforderungen an Raumgestaltung, Luftaufbereitung, Kälte- und Klimatechnik, Luftführung und Schleusentechnik, Isolierung, aber auch an die Mess- und Überwachungstechnik sowie an die Qualifikation der Menschen, die darin arbeiten, gestellt. Mit dem Cleanroom Village, unterstützt durch den TÜV SÜD Cleancert,und dem CleanRoomCongress,organisiert von der APV und Concept Heidelberg, bietet Nürnberg im Herbst eine effiziente Plattform für Planung,Bau und Betrieb reiner und reinster Räume in Fertigung, Forschung und Labor. Die TechnoPharm 2011 Die Themen der TechnoPharm spannen den Bogen von den Ausgangsstoffen, über Apparate und Anlagen für die Produktion, Abfüll- und Verpackungstechnik, Reinigung, Hygiene und Umgebungskontrolle bis hin zur Qualitätssicherung. Auf Grund der Parallelität zur POWTECH, Internationale Leitmesse für mechnanische Verfahrenstechnik, treffen in Nürnberg vom 11. bis 13. Oktober wieder rund Fachbesucher aus über 70 Ländern auf rund Aussteller,um nach zukunftsweisenden Innovationen zu suchen, um Probleme zu diskutieren und Lösungen zu präsentieren. BIOTECHNICA mit geschärftem Profil Mit neuen Fokusthemen und einer klaren Ausrichtung auf vier Schwerpunktbereiche schärft die BIOTECHNICA vom 11. bis 13.Oktober 2011, Hannover,weiter ihr Profil. Ergänzt wird die Messe durch internationale Konferenzen, Sonderschauen und Workshops. Ein breitgefächertes Rahmenprogramm vernetzt Wissenschaft, Industrie, Dienstleistungssektor und Politik. 36 Reinraumtechnik auf dertechnopharm DasTeam rund um Claudia Hauser-Vollrath,Projektverantwortliche dertechnopharm,kann ein gutes halbes Jahr vor derveranstaltung positive Zahlen melden: Bereits heute ist die Fläche des Vorjahres belegt. Über die frühzeitige Entscheidung unserer Aussteller für Nürnberg freuen

5 TERMINE Die BIOTECHNICA bildet die ganze Branche in einer Veranstaltung ab. Die klare Ausrichtung auf die vier Schwerpunktbereiche Biotechnik, Labortechnik, Services und Technologietransfer gestaltet die Messe dabei besonders attraktiv,betont Stephan Ph. Kuhne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. Im Bereich Biotechnik präsentieren die Unternehmen Innovationen aus Forschung, Entwicklung und Anwendungen in Gesundheitswesen, Lebensmittelproduktion, Industrie und Umwelt. Neue Laborlösungen für Unternehmen und Forschungsinstitute werden im Bereich Labortechnik gezeigt. Der Bereich Services bietet ein großes Spektrum an Dienstleistungen für die Biotechund Pharmaindustrie. Der Marktplatz Technologietransfer führt Innovatoren und Kapitalgeber gezielt zusammen. Diese Segmente werden wir auch in Zukunft weiter ausbauen, fügt Kühne hinzu. Eine zentrale Bedeutung komme auch dem Konferenzprogramm mit mehr als 500 internationalen Referenten zu. Neu in diesem Jahr ist das Fokusthema BioServices. Außerdem stehen Lebensmittelbiotechnologie und Industrielle Biotechnologie im Mittelpunkt. Den zentralen Anlaufpunkt für das Thema Lebensmittelbiotechnologie bildet das Fachsymposium Biotechnological Innovation in Food. Dort wird diskutiert,was moderne Biotechnologie bei der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln leisten kann. Die begleitende Sonderschau richtet den Fokus auf moderne und molekularbiologische Verfahren in der Lebensmittelanalytik sowie auf neue Entwicklungen in der Prozesstechnologie. Partner aus Industrie und Verbänden zeigen aktuelle Entwicklungen und Anwendungsbeispiele. Wieder im Zwei-Jahres-Turnus Die BIOTECHNICA,Europas größte Messe für Biotechnologie und Life Sciences,wird von 2011 an wieder im Zwei- Jahres-Turnus ausgerichtet. Nach der diesjährigen Veranstaltung wird die BIOTECHNICA im Herbst 2013 erneut ihre Tore öffnen. Diese Entscheidung sorge für eine Entzerrung verschiedener Fachmessetermine im nationalen und internationalen Umfeld. Die Rückkehr in den Zwei-Jahres-Turnus optimiert die Messestruktur in der Biotechnologie und Life-Science-Branche und trägt zur besseren terminlichen Koordinierung der Veranstaltungslandschaft in den kommenden Jahren bei,sagte Kühne. Brau Beviale 2011: Vorsprung durch Effizienz Rund Besucher kommen vom November ins Messezentrum Nürnberg,um sich bei den gut Ausstellern über Innovationen in den Bereichen Getränke- Rohstoffe,Technologien,Logistik und Marketing zu informieren und entsprechende Investitionsentscheidungen vorzubereiten. Zudem wird die in diesem Jahr weltweit wichtigste Investitionsgütermesse der Branche als Forum des internationalen Meinungsaustauschs geschätzt. Weit über 40 Nationen sind auf Ausstellerseite vertreten, allen voran Firmen aus Deutschland, Italien, Großbritannien, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich und Belgien. Angebotsschwerpunkt ist die gesamte Technologie mit Maschinen und Anlagen für die Herstellung,Abfüllung und Verpackung von Getränken, die technische Ausstattung für Betrieb und Labor sowie energietechnische Anlagen. Etwa die Hälfte der Aussteller lässt sich hier zuordnen. Daneben stellen die Rohstoffe für die Getränkeproduktion ein wichtiges Segment der Brau Beviale dar. Aussteller sind die international agierenden Hopfen-handelshäuser sowie die Hersteller von Rohstoffen und Essenzen für alkoholfreie Getränke. Ein hoher Sättigungsgrad vor allem der westeuropäischen Getränkemärkte macht erfinderisch: Der Angebotsbereich Marketing bietet eine Vielzahl neuer Konzepte und Vermarktungs-ideen für Werbung und Absatzförderung. Im Segment Logistik präsentieren führende europäische Hersteller von Nutzfahrzeugen bedarfsgerechte Lösungen für Getränketransport und -vertrieb. Der beliebte Messe-Mix aus professioneller Präsentation und persönlicher Begegnung überzeugt u.a. mit überschaubarem Messe-Invest,hoher Effizienz der fachlich wie zeitlich dichten drei Messetage, umfassendem Angebot, intensivem persönlichen Dialog mit Entscheidern, idealem Termin... Berlin: Biotechnologen-Treffen 2011 Vom 25. bis 29. September 2011 wird Berlin zum Zentrum der europäischen Verfahrenstechnik und der Biotechnologie. Zum 8. European Congress of Chemical Engineering und 1. European Congress of Applied Biotechnology werden über Teilnehmer aus Europa und aller Welt erwartet.rund 800 Vorträge decken die gesamte Bandbreite aktuellerthemen von der Simulation bis zum Anlagendesign und zur Sicherheitstechnik und von der Systembiologie bis zur Bioraffinerie ab.etwa wissenschaftliche Poster,eine begleitende Firmenausstellung und ein attraktives Rahmenprogramm bieten darüber hinaus Anregung zur Diskussion und Gelegenheit zum Networking. Die Wahl eines gemeinsamen Veranstaltungsorts und -termins ist kein Zufall: Während für die chemische Industrie nachwachsende Rohstoffe an Bedeutung gewinnen, arbeiten die Biotechnologen daran, ihre Erkenntnisse in industrielle Verfahren umzusetzen. Die Zusammenarbeit wird deshalb immer intensiver,und die thematischen Überschneidungen sind groß: Bioraffinerien, biobasierte Produkte von der Feinchemikalie bis zum Biokunststoff, der große Bereich der Trennverfahren und die Bioprozesstechnik sind Vortragsstränge, die sowohl den Chemieingenieur wie den Biotechnologen ansprechen. Natürlich finden auch die traditionell chemischen Themen breiten Raum: Ob Simulation und Modellierung, Fluiddynamik, Werkstoffwissenschaften oder Prozessintensivierung, alle Bereiche der Verfahrenstechnik sind abgedeckt. Das Gleiche gilt für rein biotechnologische Fragestellungen wie Bioprozesstechnik, Metabolic Engineering oder enzymatische Katalyse, die ausführlich behandelt werden. Zu den mehr als 800 Fachvorträgen zählen diverse Übersichts- und Tandemvorträge, die einen umfassenden Überblick über den derzeitigen Stand aktueller Forschungsthemen aus Sicht von Wissenschaft und Industrie geben. Vier hochkarätige Plenarvorträge eröffnen jeweils das Tagesprogramm. Dr. Andreas Kreimeyer, Vorstandsmitglied der BASF SE, Prof. Dr. Philippe A. Tanguy, Vizepräsident der TOTAL S.A.,und Dr. Konstantin B. Konstantinov,Vizepräsident für Technologieentwicklung der Genzyme Corp. haben ihre Beiträge ebenso zugesagt wie Prof. Dr. Rolf G. Werner,Senior Vice President der Boehringer Ingelheim GmbH. Alle weiteren Informationen sind unter ecce2011.de bzw. zufinden. 37

6 REINRAUM Starke Nachfrage für Reinraumtechnik 38 Saubere Prozesse garantieren hochwertige Produkte und dafür steht die Reinraumtechnik als Schlüsseltechnologie parat. Sie ist wegen der außergewöhnlichen Anforderungen stets von hoher Innovationskraft und kurzen Innovationszyklen geprägt. Der Reinraummarkt ist einer der am stärksten wachsenden Märkte. Weltweit ist derzeit jedoch ein Mangel an qualifizierten TechnikerInnen festzustellen. An der TU Graz startet daher im Herbst die europaweit erste Ausbildung,die diesem Bedarf Rechnung trägt. Der postgraduale Lehrgang Reinraumtechnik deckt in fünf Semestern alle Aspekte ab. Dieser Lehrgang bringt die Reinraumtechnik als Kerntechnologie mit ihren Einflussfaktoren und den Grundbegriffen der wichtigsten Produktionstechnologien auf eine einheitliche und wissenschaftlich gestützte Ebene und bietet den TeilnehmerInnen dadurch eine fundierte Ausbildung. Um einen Reinraum zu bauen, ist umfassendes Wissen aus Bautechnik, Verfahrenstechnik, Mikrobiologie und Hygiene, aber auch aus der Betriebswirtschaftslehre notwendig. Das außergewöhnlich komplexe und breite Fachgebiet der Reinraumtechnik umfasst viele Einzelgewerke,ist in der Gesamtheit jedoch bis heute noch kein eigener Beruf. Zudem wurde die Komplexität des Themas bisher durch vorhandene Ausbildungen in Europa nicht abgedeckt. Unser Ziel ist es, einen wissenschaftlich fundierten Lehrgang anzubieten, der sich durch den engen Austausch mit Wirtschaft und Industrie direkt an den Bedürfnissen der Praxis orientiert, so Lehrgangsleiter Johannes Khinast vom Institut für Prozess- und Partikeltechnik der TU Graz. Der Lehrgang ist berufsbegleitend angelegt, die Module finden donnerstagnachmittags bis samstagabends statt. Nicht nur das Thema, auch die Lehre selbst liegt am Puls der Zeit und bietet Services auf allen Ebenen: Präsenzlehrveranstaltungen werden durch E-Learning Elemente optimal ergänzt, Zwischenprüfungen werden teilweise online abgehalten. Eine eigene virtuelle Plattform bietet umfassende Informationen zum Thema Reinraumtechnik. Absolventinnen und Absolventen schließen mit einem Master of Engineering (MEng) ab. Der Universitätslehrgang Reinraumtechnik startet am 15. September 2011 und richtet sich an Personen aus den Bereichen Medizintech- Fachkräfte für die Reinraumtechnik sind in vielen Branchen begehrt. nik, Mikroelektronik, Verfahrenstechnik, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie und Anlagenplanung. Das Ende der Bewerbungsfrist ist der 5. Juli. Ansatzsysteme Die LIPROLINE Ansatzanlagen von BWT Pharma &Biotech für die pharmazeutische Industrie sind für die Herstellung von sterilen Flüssigkeiten, inklusive Verwiegung der Komponenten, Mischung, sterile Filtration, sterile Lagerung und Abfüllung bestimmt. Sie werden mit Hilfe von 3D-CAD-Systemen konzipiert und berücksichtigen solche Besonderheiten wie ein Trennelement für hoch aktive Stoffe oder ein Kontrollsystem, das die Steuerung von Rezepturen beinhaltet. Prozesssteuerungssysteme erlauben rezeptbezogene Arbeitsgänge mit automatischer Chargenregistrierung gemäß CFR 21 Teil II. Weitere Besonderheiten wie Explosionsschutz, Pulvereingabe und -handhabung sowie Heiz- und Kühlsysteme sind optional lieferbar. Für CIP /SIP Anwendungen stehen drei LIPROLINE Konzepte zur Verfügung. CIP-Systeme für den einmaligen Gebrauch sind für die kostengünstige Reinigung von Anlagen begrenzten Umfangs geeignet und bieten daher Reinigungslösungen an, die nur einmal eingesetzt werden. Es sind auch Ausführungen lieferbar,die sich für einen Wandanschluss eignen. Vollautomatische CIP-Systeme werden für mittelgroße bis große Anlagen verwendet. Ihre Bauweise gewährleistet eine einfache Bedienung und ist durch Optionen wie Wärmeaustauscher, Datenerfassung,Leitfähigkeitsmessung oder einen Anschluss für ultrareinen Wasserdampf erweiterbar. Die CIP-Wasserumlaufsysteme eignen sich zur Reinigung von Anlagen großen Umfangs, da die Reinigungslösung wieder in Umlauf gebracht wird. Ihre Bus-Schnittstelle ermöglicht den Anschluss an ein übergeordnetes Steuerungssystem. Die sorgfältige mikrobiologische Reinigung Rezeptbasierte Fahrweise für Pharmazeutika mit automatischer Batchprotokollierung in CIP /SIP fähigen Ansatzanlagen von BWT Pharma &Biotech. Bild: BWT Pharma &Biotech Bild: Ortner Reinraumtechnik

7 Vollautomatische Batch- oder kontinuierliche Verfahren zur Dekontamination von biotechnischen Abwässern mit LIPROLINE-Anlagen. Bild: BWT Pharma &Biotech verhindert eine Kreuzkontamination mit anderen Produktionsanlagen. Pharmazeutische und biotechnische Abwässer können mit LIPROLINE-Dekontaminierungssystemen behandelt werden. Diese bereiten die von Forschungslaboren oder Industrieanlagen erzeugten Abwässer auf und sind in Ausführungen lieferbar,die für den vollautomatischen Chargen- oder Dauerbetrieb vorgesehen sind. Alle LIPROLINE-Systeme von BWT Pharma &Biotech sind fest auf einem Rahmen montiert,komplett selbstentwässernd und können durch Wasserdampf bei Temperaturen bis 135 Grad Ckeimfrei gemacht werden. Luftoptimierung Die Filter Fan Unit Aseptic von Ortner Reinraumtechnik sind spezielle, mehrfach funktionelle Filter Ventilator Module. Sie wurden nach internationalen Normen und Richtlinen für den Einsatz in der Lebensmittelbranche entwickelt. Als Aufbaueinheit an Produktions- und Abfüllanlagen oder als frei installierte Umluftmodule bewirken die Aseptic FFU s ein partikel- und keimfreies Umfeld. Neben der Filterung von Grobstaub und Feinpartikeln bewirkt die optionale UVC Oberflächenentkeimung eine mikrobiologisch saubere Luft. Diese wird direkt in Produktnähe eingeblasen und als Umluft wieder angesaugt. Dadurch wird ein optimaler Produktschutz gewährleistet und die Raumluft zusätzlich gereinigt. Die Ortner Reinraumtechnik GmbH ist weltweit als Equipment- und Anlagenhersteller im Bereich der Schaffung von mikrobiologischer und partikulärer Luftreinheit in der Atmosphäre und der Reinheit an Oberflächen aktiv. Sie vereint in ihrem Tätigkeitsfeld die drei Kernkompetenzen der Luft- und Strömungstechnik, des Anlagenbaus und der Integration von Anlagen in Reinraumprozesse. Speziell im Bereich der Sterilisation von Oberflächen hat Ortner Reinraumtechnik in den letzten Jahren verschiedenste Produkte, Patente und Systeme für einen breiten Anwendungsbereich entwickelt. Das Produktportfolio reicht von Laminarflow-Anlagen über Personen- und Materialschleusen bis hin zu hochkomplexen Isolatoreinheiten. Die Bereiche Raumdekontamination und Prozesssimulation runden das Produktportfolio ab. Reinstwassersysteme Von Veolia Water Systems Austria werden die neuen ELGA Reinstwassersysteme PURELAB flex 3&4 vorgestellt. Sie bieten innovative Lösungen für die Aufbereitung niedriger Volumen mit Typ I-Qualität. Beide neuen Systeme liefern bis zuzehn Liter ultrareines Wasser pro Tag bei einer Fließrate von bis zu2 Litern pro Minute. Die PURELAB flex 3 erzeugt Reinstwasser direkt aus Trinkwasser,während die PURELAB flex 4 mit vorbehandeltem Wasser gespeist wird. PURELAB flex-systeme sind besonders für analytische und biowissenschaftliche Anwendungen geeignet,wo eine verlässliche Reinstwasserqualität PURELAB flex Systeme für Reinstwasser von ELGA / VeoliaWater SystemsAustria. Bild VeoliaWater SystemsAustria die Grundlage für präzise und konsistente Testergebnisse ist. Das große und übersichtliche Display des Multifunktions-Dispensers zeigt während der Wasserentnahme alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Dazu gehören Wasserqualität,Systemstatus, Temperatur, Warnmeldungen, Uhrzeit und der Gesamtgehalt an organischem Kohlenstoff (Total Organic Carbon = TOC). Der TOC-Wert,unerlässlich für sensible analytische Anwendungen, wird am Dispenser in Echtzeit gemessen angezeigt. Dies hebt die PURELAB flex von herkömmlichen Reinstwassersystemen ab,welche diesen Wert nur zeitverzögert darstellen. Biologische Verunreinigungen wie Endotoxine, DNase, RNase und Bakterien werden durch optionale Bio- und Endfilter effizient entfernt. Die REINRAUM Validierung der Wasserqualität ist damit sehr komfortabel. Der Anwender kann den USB-Anschluss des Systems nutzen und speichert die Daten auf einem Flash Drive. Der ergonomische Multifunktions- Dispenser mit flexiblem Haltearm ist zum Patent angemeldet. Er liegt bequem in der Hand und garantiert eine komfortable Wasserentnahme. Dabei können Nutzer zwischen verschiedenen Optionen wählen von der tropfenweise Entnahme per Knopfdruck über die automatische Volumenregelung bis hin zum Feststellen der Entnahmetaste für das schnelle Befüllen von großen Laborbehältern. Durch leicht zuöffnende Zugangstüren dauert die turnusmäßige Desinfektion der Anlage für den Nutzer nur wenige Minuten. Man setzt einfach die Desinfektionskartusche in das Gerät ein, ohne die Chemikalien für den Reinigungsvorgang selbst bestellen, vorbereiten und mischen zu müssen. Alle PU- RELAB flex-systeme von ELGA erfüllen internationale Normen für aufbereitetes Wasser,wie CLSI,CLRW,ISO 3696: Typ 1,2,3,ASTM,D sowie die Pharmakopöen USP,EP und JP. Online-Messungen Seitdem die Anforderungen an reines Wasser in der Industrie ständig gestiegen sind, wurde die Online TOC-Analyse zur bevorzugten oder auch vorgeschriebenen Methode, um die Wasserreinheit zubestätigen und die Anlage vor Verunreinigungen zu schützen, die der Sicherheit und der Produktqualität schaden. Von der LAR Process Analysers AG (ÖV: Inula) wird das Online Messsystem Quick- LAR bietet Online TOC-Analyse für den Schutz von Anlagen vorverunreinigungen. Bild: LAR 39

8 REINRAUM 40 TOCpurity für die Bestimmung des Gesamtkohlenstoffes (TC), des gesamten organischen Kohlenstoffes (TOC), des anorganischen Kohlenstoffes (TIC) und des gelösten organischen Kohlenstoffes (DOC) gemäß DIN EN 1484, ISO 8245 und EPA angeboten. Wo immer reines Wasser produziert und hergestellt wird, erfüllt der QuickTOCpurity ohne Umstände die strengsten TOC-Kontrollbedingungen. Anwendungsbeispiele sind das pharmazeutische Wasser (z. B. WFI -Water for Injection) in der biotechnischen und pharmazeutischen Industrie, Kesselspeisewasser in der Energiewirtschaft und der Industrie, RO und DI-Wasser für die Mikroelektronik-Industrie und Trinkwasser. Anwendung findet die patentierte LAR Hochtemperaturtechnologie um ohne wartungsaufwändige Katalysatoren zu arbeiten, indem eine Temperatur von mehr als Grad Cverwendet wird. Auch schwer aufzuschließende Stoffe und Stoffgemische werden ohne Rücksicht auf deren Zusammensetzung schnell und vollständig verbrannt. Als Option kann die Umgebungsluft zureinem Trägergas aufbereitet werden, so dass kein Flaschengas oder Instrumenten-Luft vorrätig sein muss. Weiters bietet LAR auch das System QuickTOCpharma das entsprechend seiner spezialisierten Anwendung für Highly Purified Water (HPW) und WFI für Messbereiche bis 500 ppb optimiert wurde, wobei auch bis ppb realisiert werden. EinfachsteTOC-Kalibrierung Die Kalibrierung und Validierung bei der Online-TOC-Analyse für die Messbereiche µg/l und kleiner stellt den Anwender immer wieder vor schwierige Aufgaben. Die Bereitstellung der Kalibrierlösungen ist äußerst zeitaufwendig und mit großen Richtigkeitsrisiken verbunden. Durch die von der LAR entwickelte und patentierte Kalibrierungsmethode wird dieser Arbeitsschritt sehr einfach. Alle TOC-Reinstwassersysteme der LAR, wie der QuickTOCcondensate, QuickTOCpurity und QuickTOCpharma verfügen über diese Kalibrierfunktion. Ohne den sonst üblichen Arbeitsaufwand und ohne Kontaminationsrisiko für eine Kalibrierlösung können die Messsysteme auch in niedrigsten Messbereichen sicher und jederzeit durch vordefiniertes Gas kalibriert und überprüft werden. Um Kontaminationen der Probe durch Umgebungsluft zuvermeiden, erfolgt die Probeninjektion bei den Geräten innerhalb eines geschlossenen Ventilsystems. Grundlage für diese innovative Möglichkeit ist die Nutzung der bewährten katalysatorfreien LAR Hochtemperaturverbrennungsmethode bei 1200 C, die einen kompletten Aufschluss aller organischen Verbindungen sichert. Konstante Reinwasser-Qualität Der 4000TOC Sensor von Mettler Toledo nutzt das Prinzip der dynamischen UV-Oxidation und erfüllt alle Vorgaben der Branchen, die ihre Wasserqualität hinsichtlich TOC sicherstellen müssen. Neben der Überwachung von Wasser für pharmazeutische Zwecke (PW /aqua purificata,hpw /aqua valde purificata, WFI /aqua adiniectabilita) gemäß der Vorgaben der Arzneibücher (EP,USP,JP, ChP) ist er etwa auch inder Halbleiterindustrie, zur Überwachung der Wasseraufbereitung sowie von UPW-Lager- und Verteilsystemen geeignet. Im Gegensatz zur Batch-Oxidation liefert der 4000TOC alle drei Sekunden einen echten Messwert. Die Reaktionszeit ist außerordentlich kurz. Eine TOC Änderung wird innerhalb einer Minute erkannt. Die Wasserqualität wird also online und in Echtzeit überwacht. Das Mehrpunkt-Kalibrierverfahren des 4000TOC garantiert maximale Genauigkeit über den gesamten Messbereich von 0,025 bis 1000 ppb C.Der 4000TOC Sensor überträgt das Messsignal digital an den M300 Transmitter, der als Anzeige- und Bedienelement dient und die Messdaten in das Steuer- oder Leitsystem überträgt. Arbeiten unterabschluss Das Unternehmen Ehret Labor- und Pharmatechnik mit Sitz in Tulln/NÖ bietet eine umfassende Auswahl an Klare Parameterdarstellung der Bio.A.S.Gebläseeinheit von Ehretlab. Bild: Ehretlab Ehretlab fertigte kundenspezifischen High-end-Isolator Biocontainment S3. Bild: Ehretlab Termine Eine jährliche Veranstaltung seitens der HT&T Group (Hygienic Technology, GMP Services &Testing) bietet neueste Informationen zum Thema Reinraumtechnik, Hygiene und Qualitätssicherheit. Der Reinraumtechniktag 2011 findet am 12. Oktober in Wien statt und befasst sich unter anderem mit Lebensmittelhygiene, GMP Produktion in Apotheken und Blutbanken sowie Pharmazeutische Produktion und Utilities. Termin-Details unter Die TechnoPharm 2011 in Nürnberg setzt vom 11. bis 13. Oktober einen Schwerpunkt auf die Reinraumtechnik. Cleanroom Village wird als spezialisierte Sonderschau für Planung,Realisierung und Zertifizierung von reinraumtechnischen Anlagen und Systemen eingerichtet. Weiterer Schwerpunkt ist der CleanRoomCongress 2011 auf dem von der sogenannten kontrollierten Umgebung bis hin zu geschlossenen Systemen wie Isolatoren und RABS (Restricted Access Barrier Systems) alles beleuchtet wird. Die GMP- (Good Manufacturing Practice) Anforderungen der FDA und auch der EU haben sich umfangreich weiterentwickelt. Die praktische Umsetzung dieser Vorgaben bildet die Zielsetzung für den CleanRoomCongress. Ergonomische Bedienerführung kennzeichnet moderne Reinraumausstattungen,wie man auch im Cleanroom Village auf dertechnopharm-messe sehen wird. Bild: Fresenius Kabi

9 Lösungen für höchsten Personen- und Produktschutz. Dazu gehören unter anderem Laminar-Flow-Werkbänke, Reinraumkabinen, Reinraumtrockenschränke, Zytostatika- und Überdruckisolatoren. Die Produktion erfolgt weitreichend im Unternehmen, eine Qualifizierung der Anlagen nach GMP- Richtlinien und entsprechende Dokumentation ist Teil der Leistungen. Neu vorgestellt wird etwa die Innovation Bio. A.S. Gebläseeinheit mit Touch Panel, bei der alle Informationen auf einen Blick ablesbar sind, wie: LW/h, Differenzdruck, Temperatur und Relative Luftfeuchte inder Abluft, Volumenstrom sowie Alarme, Zeit und Datum. Dank der Plug &Play Features muss man nur noch Art und Anzahl der Käfige und Gestelle über ein einfaches Auswahlmenü eingeben und das Gerät ist konfiguriert sowie betriebsbereit. Alle Alarme werden auch historisch abgespeichert und sämtliche Werte können als Trend in einem Liniendiagramm abgelesen werden. Vernetzungen für die Programmierung, Überwachung, Fernwartung oder die externe Bedienung können kundenspezifisch realisiert werden. Mit der seriellen Ethernet-Schnittstelle kann die Anbindung wahlweise über LAN oder WLAN erfolgen. Ehret fertigt außerdem seit vielen Jahren Isolatoren für die biomedizinische Forschung. Mit dem jüngst realisierten Projekt Biocontainment S3 Isolator wurde ein kundenspezifischer High-end-Isolator entwickelt,der höchsten Anforderungen an den Personenschutz beim Umgang mit humanen pathogenen Keimen gerecht wird. Analytik Ein breites Portfolio von Labor- und Onlinemesstechnik sowie Reagenzien rund um die Analyse von Abwasser, Trinkwasser und Prozesswasser bietet das weltweit gefragte Unternehmen Hach Lange. Es bringt mit dem Spektralphotometer DR 3900 neue Technologien wie RFiD (Radio Frequency identification) und den 2D-Barcode in die Wasseranalytik. Erstmalig lassen sich die relevanten Prozessdaten von der Probenahme bis zur Messwert-Archivierung verwechslungsfrei erfassen, lückenlos dokumentieren und rückführen. RFID-Tags (Datenträger) an den Probenflaschen werden automatisch mit den relevanten Daten beschrieben. Jede Probe erhält eine eindeutige Identität. Das Spektralphotometer DR 3900 liest die Probendaten automatisch ein. Updates für weiterentwickelte Messmethoden werden über RFID-Tags auf den Küvetten-Packungen automatisch ins Photometer übertragen. Dieses erkennt am neuen 2D-Barcode unter REINRAUM Vom RFID-Tag der Küvetten-Packung erfolgt ein Methoden-Update automatisch ins DR Bild: Hach-Lange anderem die Haltbarkeit der Reagenzien und warnt bei Bedarf. Über LINK2SC kommuniziert das DR 3900 in Echtzeit mit den Prozess-Sonden, die vom Labor aus angepasst werden können. Auch Qualitätssicherungsmaßnahmen werden am Monitor des DR 3900 geplant und durchgeführt. Infos im Web Richtig rein TU Graz startet europaweit ersten Lehrgang für Reinraumtechnik Die Pharma-Industrie braucht sie genauso wie die Medizin,aber auch in der Lebensmittel- oder der Elektronikindustrie sind sie unerlässlich: Reinräume,die ihr Innenleben perfekt vor Keimen und Partikeln allerart abschirmen und schützen. Um einen Reinraum zu bauen,ist umfassendes Wissen aus Bautechnik,Verfahrenstechnik,Mikrobiologie und Hygiene,aber auch aus der Betriebswirtschaftslehre notwendig. Die europaweit erste Ausbildung,die all dieseaspekte verbindet,startet mit dem berufsbegleitenden Lehrgang Reinraumtechnik im Herbst an der TU Graz. Schon eine Hautschuppe macht einen Computerchip unbrauchbar, Lebensmittel verderben durch Mikroorganismen, Medikamente müssen absolut keim- und partikelfrei verpackt werden und ein Operationssaal oder eine Intensivstation wären ohne kontrollierte Umgebung undenkbar. Der Markt wächst deutlich. Obwohl fast alle Bereiche der produzierenden und verarbeitenden Wirtschaft, aber auch der Dienstleistungssektor sowie der Gesundheitsbereich immer mehr Reinräume benötigen, fehlte eine umfassende Ausbildung bislang, erklärt Lehrgangsleiter Johannes Khinast vom Institut für Prozess- und Partikeltechnik der TU Graz. Denn: Um einen Reinraum zu bauen, braucht es fundiertes Fachwissen aus verschiedenen Disziplinen. Moderne Lehre An der TU Graz startet mit Mitte September in Kooperation mit Wirtschaft und Industrie der fünfsemestrige Lehrgang Reinraumtechnik, der diese Lücke schließt. Unser Ziel ist es, einen wissenschaftlich fundierten Lehrgang anzubieten, der sich durch den engen Austausch mit Wirtschaft und Industrie direkt an den Bedürfnissen der Praxis orientiert, so Khinast. Der Lehrgang ist berufsbegleitend angelegt, die Module finden donnerstagnachmittags bis samstagabends statt. Nicht nur das Thema, auch die Lehre selbst liegt am Puls der Zeit und bietet Services auf allen Ebenen: Präsenzlehrveranstaltungen werden durch E-Learning Elemente optimal ergänzt, Zwischenprüfungen werden teilweise online abgehalten und eine eigene virtuelle Plattform bietet umfassende Informationen zum Thema Reinraumtechnik. Absolventinnen und Absolventen schließen mit einem Master of Engineering (MEng) ab. Durch den breiten Bedarf in verschiedenen Bereichen ergibt sich ein entsprechend breites Spektrum möglicher Arbeitsfelder. Universitätslehrgang Reinraumtechnik Start: 15. September 2011 Dauer: 5Semester Ende der Bewerbungsfrist: 5.Juli 2011 Abschluss: Master of Engineering (MEng) Zielgruppen: Personen aus den Bereichen Medizintechnik, Mikroelektronik, Verfahrenstechnik, Pharmaindustrie, Lebensmittelindustrie und Anlagenplanung u. a. 41

10 KÜHLUNG Ganzjährig frisches Obst dank kontrollierter Atmosphäre NachhaltigeAmmoniakkälteanlage von Johnson Controls sorgt für kosten- und energieeffiziente Kühlung Die Firma Obst Gößl mit Sitz im österreichischen Puch handelt seit über 125 Jahren mit Obst. Der Schwerpunkt des Familienunternehmens liegt dabei auf der internationalen Vermarktung von Äpfeln aus der Steiermark. Um sicherzustellen, dass diese auch abseits der Erntezeit frisch zum Verbraucher gelangen, lagert der Obstgroßhändler die Äpfel direkt nach der Ernte in einer kontrollierten Atmosphäre ein. Hierfür wird in den Kühlzellen der sogenannten CA-Läger (Controlled Atmosphere) der Sauerstoff-Gehalt reduziert. Gleichzeitig wird der Kohlendioxid-Gehalt herauf gesetzt und die Äpfel bei ein bis zwei Grad Celsius und einer hohen Luftfeuchtigkeit in eine Art Winterschlaf versetzt. Überwacht mit modernster Mess- und Regeltechnik verlangsamt diese Lagertechnik die weitere Reifung und sorgt so dafür, dass die Äpfel über das ganze Jahr hinweg baumfrisch ausgeliefert werden können plante das Unternehmen die Ausweitung seiner Lagerkapazität. Vorgesehen war die Errichtung von drei zusätzlichen CA-Lägern mit einer Grundfläche von jeweils 100 Quadratmetern und einer Höhe von zehn Metern, um die Lagerkapazität in kontrollierter Atmosphäre von bislang 250 Tonnen auf insgesamt 300 Tonnen zu steigern. Außerdem sollte zusätzlich ein neues Hochregallager mit einer Gesamtkapazität von rund Großkisten für jeweils 300 Kilogramm Äpfel gebaut werden. Mit der hierfür erforderlichen Erweiterung der bestehenden Kälteversorgung wurde Johnson Controls beauftragt. Die Kälteexperten installierten eine Kompressionskälteanlage mit dem natürlichen Kältemittel Ammoniak (NH 3 ), die 2010 ihren Betrieb aufnahm. Als Kälteträger kommt ein Ethylenglykolwassergemisch zum Einsatz. Hohe Flexibilität bei gleichzeitiger Kostenreduktion Um im Hochregallager eine kontinuierliche Temperatur von ein bis höchstens drei Grad Celsius zu gewährleisten, installierte Johnson Controls eine Sole-Umluftkühlanlage im Bereich der Deckenpaneele des Lagers. Eine Doppellüftungsanlage bestehend aus zwei unter dem Dach montierten drehzahlgeregelten Ventilatoren ermöglicht zudem die Freikühlung. Nach einer Ozonierung übernehmen diese Ventilatoren darüber hinaus die Raumfreispü- 42

11 KÜHLUNG lung und saugen die Abluft mittels Unterdruckverfahren aus dem Lager ab. Die Be- und Entladung des Lagers erfolgt mittels vollautomatischer Fördertechnik an sechs Öffnungen des Gebäudes. In diesen Zugangsbereichen verhindern jeweils zusätzliche Torluftschleier den Kaltluftaustritt und tragen damit zur Energieeffizienz der Anlage bei. Die Entwärmung des gesamten Systems erfolgt über zwei adiabate Glykol-Rückkühler,die auf dem Dach des Gebäudes installiert wurden. Durch das neu errichtete Hochregallager kann der Obstgroßhändler noch flexibler auf die Erfordernisse der Märkte reagieren und Technische Daten Projekt: Hersteller: Betreiber: Baujahr: 2010 Kälteerzeugung für ein neues Hochregallager und für drei neue CA-Läger sowie für die Bestandsläger (Umrüstung von R22 auf Sole erfolgt 2011) Johnson Controls Austria Kältemitteltyp: Ammoniak (NH 3 ) Auslegungsdruck: Kältekapazität Hauptlast Verdampfungstemperatur Hauptlast Kondensationstemperatur (Auslegung) Solevorlauf Solerücklauf Obst PUCH Reg. Genossenschaft m.b.h. Puch 100, A-8182 Puch bei Weiz 1/16 bar (Niederdruck) 1/25 bar (Hochdruck) kw 10 C +45 C 6 C 2 C reduziert gleichzeitig die Kosten für die Lagerung seines Obstes. Unabhängige Systeme sorgen für optimale Atmosphäre Damit die drei neu errichteten CA-Läger unabhängig von einander betrieben werden können, installierte Johnson Controls in jeder Kühlzelle drei Sole-Lüfterkühler mit eigenem Solokreislauf und eigener Solepumpe. Zudem wurde jede Zelle mit einer eigenen Mess- und Regeltechnik inklusive Visualisierung ausgestattet, sodass jederzeit eine optimale Atmosphäre für das eingelagerte Obst gewährleistet ist. Auch imgangbereich Das natürliche Kältemittel Ammoniak (NH3) Ammoniak wird als Kältemittel seit über 100 Jahren erfolgreich in Industriekälteanlagen eingesetzt. Es ist ein farbloses, unter Druck verflüssigtes Gas mit stechendem Geruch. Als Kältemittel ist Ammoniak unter der kältetechnischen Bezeichnung R717 (R = Refrigerant) bekannt und wird für die Verwendung in der Kältetechnik synthetisch hergestellt. Ammoniak hat kein Ozonabbaupotenzial (ODP = 0) und keinen direkten Treibhauseffekt (GWP = 0). Auf Grund der hohen Energieeffizienz ist auch der Beitrag zum indirekten Treibhauseffekt vergleichsweise gering. Ammoniak ist bedingt brennbar. Die erforderliche Zündenergie ist jedoch 50-mal höher als die von Erdgas, und ohne Stützflamme brennt Ammoniak nicht weiter. In Verbindung mit der hohen Affinität des Ammoniaks zur Luftfeuchtigkeit hat das zur Einstufung als schwer entzündlich geführt. Ammoniak ist giftig, besitzt aber einen charakteristischen, stechenden Geruch mit hoher Warnwirkung und ist bereits ab einer Konzentration von 3mg/m³ in der Luft wahrnehmbar, was bedeutet, dass die Warnwirkung lange vor einer gesundheitsschädlichen Konzentration (> mg/m³) eintritt. Ammoniak ist des Weiteren leichter als Luft und steigt deshalb schnell auf. zwischen den Lägern und im Manipulationsbereich vor dem Lager wurden insgesamt acht Sole-Lüfterkühler installiert. Diese halten die Temperaturen konstant auf zwei bis vier Grad Celsius und sorgen damit in allen Bereichen des Lagers für eine ausreichende Kühlung der Äpfel. Die zentrale Regelung der NH 3 -Kälteanlage erfolgt vollautomatisch über eine Speicher Programmierbare Steuerung (SPS). Zudem ermöglichen eigene Steuerungseinheiten direkt an den Verdichtern die Regelung der Kompressoren. Damit sorgt die Kälteanlage für die effiziente und nachhaltige Solekühlung sowohl des neuen Hochregallagers als auch der CA-Läger und der zwischen ihnen liegenden Gänge. Zudem berücksichtigten die Kälteexperten von Johnson Controls bei der Auslegung der neu installierten Anlage bereits eine für 2011 vorgesehene Umrüstung der Bestandsläger von R22 Direktexpansion auf Sole-Umluftkühlung. Damit verfügt Obst Gössl über ein zukunftsfähiges System, das eine energieeffiziente und nachhaltige Bewirtschaftung des Obstlagers ermöglicht. 43

12 KÜHLTRANSPORT Kühlflotte und Umweltschutz kein Widerspruch Pascal Richard,Thermo King 44 Für Unternehmen, die gekühlte Produkte ausliefern, sind die Zeiten schwierig. Aufgrund der lange anhaltenden Rezession und der nur langsamen wirtschaftlichen Erholung lastet auf jedem Glied in der Kühlkette hoher finanzieller Druck. Auch die Kraftstoffkosten haben in vielen europäischen Ländern Rekordniveaus erreicht und der Aufwärtstrend hält an. Betreiber gekühlter LKW und Sattelauflieger sind kaum oder überhaupt nicht in der Lage, ihre höheren Betriebskosten an die Kunden weiterzugeben, wodurch die ohnehin schon extrem knappen Gewinnspannen noch weiter unter Druck geraten. Die Sicherheit genießt national Priorität: Der Schutz von Lebensmitteln und anderen verderblichen Waren ohne erhöhte Kosten für den Endkunden wird dabei unterstrichen. Kurz gesagt, die Temperaturregelung von Warentransporten auf der Straße war niemals zuvor herausfordernder, kostenintensiver und wichtiger. Aus diesem Grund war der Zeitpunkt auch noch nie so günstig wie jetzt, sich mit umweltfreundlichen Technologien und Energiesparverfahren für einen reduzierten Kraftstoffverbrauch, weniger Kohlendioxidemissionen und geringere Gesamtbetriebskosten auseinanderzusetzen. Neue Kühltechnologien sparen Kraftstoff und verringern Emissionen Moderne Kühltransporter und -sattelauflieger sind dank Verbesserungen bei der Konzeption, Isolierung und Kühltechnologie emissions- und geräuschärmer sowie energieeffizienter als Modelle, die noch vor zehn Jahren gebaut wurden. Das typische heute gefertigte Kühlsystem setzt Kühlmittel ein, die die Ozonschicht nicht schädigen, und verträgt Kraftstoffe mit 5 Prozent Biodieselanteil. Heutige Systeme sind rund 85 Prozent leiser und 10 bis 20Prozent kraftstoffsparender als Geräte der Vorgängergeneration. Hersteller von Kühlsystemen entwickeln Lösungen, welche die PIEK-Zertifizierungsstandards für einen geräuscharmen Betrieb erfüllen und den Gründen für eine zeitliche Begrenzung des Lieferverkehrs, wie sie in vielen europäischen Städten anzutreffen ist, entgegenwirken. Beispielsweise sind alle LKW- Kühlgeräte der T-Serie mit den neuen GreenTech-Motoren von Thermo King ausgestattet. Diese Motoren reduzieren Emissionen sowie die Umwelt- und Lärmbelastung und übertreffen alle geltenden Anforderungen einschließlich der strengsten EU-Normen. Zugleich ermöglichen es moderne Software, Mikroprozessoren und Kommunikationstechnologien den Betreibern, mithilfe von PCs und des Internets aus der Ferne von einem zentralen Standort aus einzelne Kühlgeräte oder ganze Kühlflotten zu überwachen. Spediteure aktualisieren Flotten für bessere Leistung und geringere Kosten Einige Spediteure entscheiden sich dafür,ihre alternden Kühlgeräte durch neue zu ersetzen und auf diese Weise die Betriebs- und Wartungskosten zu reduzieren und zugleich den verbesserten Funktionsumfang wie das Vorkühlen von LKW und Sattelaufliegern, die Einstellung individueller Temperaturen für verschiedene Warentypen und eine Fernbedienung des Systems zu nutzen. Durch eine Aktualisierung ihrer Kühlsysteme können die Betreiber zudem von einem geringeren Verbrauch und Kohlendioxidausstoß profitieren. Dank moderner Technologie sind Flottenmanager in der Lage, einfach die Temperatur,den Luftstrom und Betriebsmodus einzustellen, die bzw. der für die transportierte Fracht am geeignetsten ist. In der effizientesten Betriebsart misst ein automatisiertes System die Rücklufttemperatur und schaltet das Kühlgerät abwechselnd ein und aus,um im Sollwertbereich eine konstante Temperatur zu erreichen. Laut Einschätzung des Herstellers lassen sich mithilfe dieser Funktion Kraftstoffeinsparungen von 50 Prozent und mehr erzielen. NeueTechnologien versprechen Kostenvorteile und besseren Umweltschutz Kryogenkühlsysteme stellen die nächste große Neuerung für die Kühltransportindustrie dar. Mit ihrer Einführung Mitte des ersten Jahrzehnts der 2000er kommen in Kryogensystemen innovative Technologien zum Einsatz, die Spediteuren umfassende Vorteile bieten. Dazu zählen unter anderem eine bedeutend höhere Kühlleistung sowie Abkühl- und Rückführungszeiten, die im Vergleich zu herkömmlichen Dieselgeräten dreimal schneller sein sollen. Weil das bahnbrechende Kon-

13 KÜHLTRANSPORT zept den Dieselmotor,Kompressor und das kommerzielle Kühlmittel konventioneller Systeme durch zurückgewonnenes Kohlendioxid ersetzt, hinterlassen Kryogensysteme selbst praktisch keinen ökologischen Fußabdruck. Thermo King hat bei den CryoTech- Geräten CT-10 und CT-15 harte Forschungs- und Entwicklungsarbeit geleistet, damit sie die anspruchsvollen PIEK-Vorschriften für Geräuschemissionen nicht nur erfüllen, sondern noch weit übertreffen. Die PIEK-Vorschriften stammen ursprünglich aus den Niederlanden, finden aber europaweit als Standard für geräuscharme Geräte eine immer größere Verbreitung. Gemäß den Vorschriften darf die maximale Geräuschemission beim Betrieb 60 dba nicht überschreiten, damit Lieferungen bei Nacht (23:00 bis 7:00 Uhr) erlaubt sind. Gesunder Menschenverstand hilft Spediteuren beim Umweltschutz In den meisten Fällen machen sich Aktualisierungen der Kühltechnologie mit der Zeit im Hinblick auf Leistungssteigerungen und geringeren Kraftstoffbedarf sowie niedrigere Service- und Wartungskosten selbst bezahlt. Viele Betreiber können die Auswirkungen ihrer Bemühungen bezüglich Umweltschutz und Kraftstoffeinsparungen noch um ein Vielfaches verstärken, indem sie flottenübergreifend bewährte Verfahren übernehmen, verbreiten und bestärken. Einfache Vorgehensweisen kosten wenig bzw. sind kostenlos: Beispielsweise die Minimierung von Türöffnungen, die Installation von automatischen Türschaltern und Lamellenvorhängen, damit die kalte Luft im Laderaum bleibt und warme oder feuchte Luft davon abgehalten wird, beim Be- und Entladen in den Laderaum zu gelangen. Ein durchdachtes Beladen, wie das Befördern von Waren mit der niedrigsten Transporttemperatur vorne im LKW oder Sattelauflieger,hilft dabei, für einen angemessenen Luftstrom und gleichbleibende Temperaturen zu sorgen. Häufig ist der Einsatz von Paletten oder der Einbau von Führungen für den Luftstrom sinnvoll, damit im gesamten LKW oder Sattelauflieger für eine optimale Luftzirkulation gesorgt ist. Kühlgeräte für LKW und Sattelauflieger wurden dazu entwickelt,die Temperatur der transportierten Produkte konstant auf einem bestimmten Wert zu halten, anstatt sie einfach nur herunterzukühlen. Deshalb ist es auch viel energieeffizienter,produkte in einem Lagerhaus auf ihre ideale Liefertemperatur zu kühlen und anschließend in einen vorgekühlten LKW oder Sattelauflieger zuverladen. Durch eine möglichst häufige Nutzung der Netzstromversorgung (sofern verfügbar) lassen sich die Energiekosten weiterhin effizient senken, da der Strom aus der Steckdose in den meisten Fällen die kostengünstigste Energiequelle darstellt. Häufig investieren Betreiber in Systeme mit Netzbetrieb, verwenden diese Funktion aber nicht regelmäßig, wodurch das Energiesparpotenzial nicht vollständig ausgeschöpft wird. Das Verständnis für die Betriebsmodi eines bestimmten Systems und die Auswahl des für den Landungstyp geeigneten Modus können Flottenmanagern und Fahrern dabei helfen, dass das System für die jeweilige Aufgabe optimal eingestellt wird. Damit ein Kühlsystem über die gesamte zu erwartende Lebensdauer effektiv und effizient betrieben werden kann, müssen die Betriebsanweisungen des Herstellers beachtet und die empfohlenen Wartungsintervalle eingehalten werden. Energieeinsparung und Umweltschutz sind die bestewahl Die Herausforderungen für die Kühltransportbranche bleiben auch in Zukunft bestehen. Indem Flottenmanager vorhandene Kühlsysteme optimal einsetzen, die Investitionen in zukünftige Technologien planen und bewährte Verfahren einführen, können sie die Kraftstoffkosten senken, den Gewinn ihres Unternehmens verbessern und die Umwelt schützen alles zur gleichen Zeit. DerAutor Pascal Richard ist Regionalleiter für Europa, den Nahen Osten,Indien und Afrika bei Thermo King,einer Marke von Ingersoll Rand. Thermo King stellttemperaturregelsysteme für die Transportbranche her,die in zahlreichen mobilen Einsatzbereichen wie Sattelaufliegern,LKW-Aufbauten,Bussen,Schiffscontainern und Eisenbahnwaggons Anwendung finden. Zum Unternehmen gehören 10 Produktionsstätten und 17Teilevertriebszentren auf der ganzen Welt.Vertrieb und Service erfolgen über ein globales Händlernetzwerk aus 865 unabhängig agierenden Unternehmen in 75 Ländern. 45

14 46 AUSZEICHNUNG Houska Preis 2010 vergeben Ende April wurden im Rahmen eines feierlichen Galaabends im Wiener MuseumsQuartier die Preisträger des Houska Preis 2010 ausgezeichnet.der von der B&CPrivatstiftung initiierte und mit insgesamt Euro dotierte Preis ist eine der wichtigsten privaten Förderinitiativen für wirtschaftsnahe und praxisrelevante Forschung in Österreich. Für das Auszeichnungsjahr 2011 wird die Fördersumme auf Euro erhöht. Forscher-Teams von insgesamt 12 österreichischen Universitäten bewarben sich mit ihren Projekten um den mit Euro dotierten Förderpreis. Die Forschungsprojekte zeichnen sich neben Praxisnähe und industrieller Umsetzbarkeit ganz besonders durch ihre Innovationskraft aus. Der Preis wird von der B&CPrivatstiftung an Forschungsprojekte vergeben, die bereits gemeinsam mit Partnern aus der österreichischen Industrie realisiert wurden oder gerade realisiert werden. Platz Euro Förderung Forschungsprojekt: Mikrowellenreaktoren für die Chemische Synthese Karl-Franzens-Universität Graz: Christian Doppler Labor für Mikrowellen Chemie und Institut für Chemie, Industriepartner: Anton Paar GmbH, Projektleitung: ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Christian Oliver Kappe Der mit Euro Förderbudget dotierte Hauptpreis des Houska Preis 2010 geht an die Universität Graz, an deren Institut für Chemie bahnbrechende Forschungsarbeit im Bereich der Synthesechemie geleistet wird. In engster Kooperation mit der Anton Paar GmbH entwickelte ein Forscherteam unter der Leitung von Christian Oliver Kappe einen Labormikrowellenreaktor,der speziell für die Anwendung bei chemischen Reaktionen entwickelt wurde. Die neuen Mikrowellengeräte Monowave 300 und Masterwave wurden speziell für die Anforderungen im Laboreinsatz entwickelt. Das Projekt hat das Potenzial, die Synthesechemie nachhaltig zu verändern und es darf angenommen werden, dass zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen zukünftig durch diese Forschungsarbeit profitieren werden. Platz Euro Förderung Forschungsprojekt: Umfassende Entwicklung und Optimierung einer Plattform für die Produktion rekombinanter Proteine Universität für Bodenkultur Wien: Institut für Biotechnologie, Industriepartner: Boehringer Ingelheim RCV,Polymun Scientific GmbH, Lonza AG, Sandoz GmbH, Biomin GmbH, VTU Technology, Projektleitung: ao. Univ.-Prof. Dr. Diethard Mattanovich Der zweite Platz und Euro Fördersumme gehen an ein Forscherteam der Boku in Wien. Wissenschaftler führten gemeinsam mit mehreren Industriepartnern ein systematisches Programm zur Erarbeitung der notwendigen wissenschaftlichen Grundlagen und der methodischen Werkzeuge durch, mit denen eine neue Produktionsplattform für biopharmazeutische und industrielle Proteine entwickelt werden kann. Diese sind besonders für die Versorgung von Patienten mit Biopharmazeutika von hoher Bedeutung. Die Industriepartner des Forschungsteams und ihre internationale Marktpositionen profitieren direkt durch die Ergebnisse der Wiener Wissenschaftler. Platz Euro Förderung Projekttitel: BIOSURF Entwicklung und Implementierung von kontaktbioziden Polymeren als antimikrobielle Oberflächen in der Lebensmittelindustrie Technische Universität Graz: Institut für Chemische Technologie von Materialien, Industriepartner: KE KELIT Kunststoffwerk GmbH, LAGOTEC GmbH, Comercialiszadora Asturiana de Alimentos SA, Projektleitung: Assoc. Prof. DI Dr. Christian Slugovc und Univ. Prof. Dr. Franz Stelzer Der dritte Platz des Houska Preis 2010 und damit Euro Forschungsförderung gehen an die TU Graz. Im Rahmen des EU-Projektes BIOSURF, das von der TU Graz koordiniert wird, wurden antimikrobielle Oberflächen und Beschichtungen sowie spezielle Sensormodule zur Erkennung von Mikroben und Biofilmen entwickelt. Von deren Einsatz profitieren nicht nur die Industrie bzw. die Wirtschaft,sondern letztendlich jeder einzelne Konsument, für den das Infektionsrisiko mit resistenten Keimen an Endprodukten minimiert wird. Das Interesse der Hersteller ist groß zahlreichen internationalen Unternehmen haben ihr Interesse an den Forschungsergebnissen bereits bekundet. ALVA-Preise 2011 ans IFA-Tulln Die erstmals vergebenen Preise derarbeitsgemeinschaft für Lebensmittel-,Veterinär- und Agrarwesen (ALVA) gingen an BOKU-Wissenschaftlerinnen desanalytikzentrums am IFA- Tulln. Der ALVA-Forschungspreis für Dissertationen wurde DI Dr.Elisavet Kunz-Vekiru verliehen,dielisabethvarga erhielt den ALVA-Förderpreis für ihre Masterarbeit. Nach ihrer Matura in Griechenland studierte Elisavet Kunz-Vekiru Technische Chemie an der TU-Wien mit besonderem Augenmerk auf Lebensmittel- und Biotechnologie. Seit 2001 arbeitet sie im Bereich Mykotoxine und deren Inaktivierung am IFA-Tulln, zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin und anschließend als Dissertantin. Die Forschungsarbeit wurde im Rahmen des Christian Doppler Labors (CDL) für Mykotoxinforschung unter der Betreuung von Univ.Prof. Dr. Rudolf Krska und Ao.Univ.Prof. Dr. Rainer Schuhmacher durchgeführt. In der nun ausgezeichneten Dissertation befasste sie sich mit der Strukturaufklärung von Abbauprodukten des östrogen wirksamen Mykotoxins Zearalenon (ZEN) sowie mit der Etablierung effizienter Screeningmethoden zur Bestimmung von ZEN und seiner Metaboliten. Die Arbeit war Bestandteil der Entwicklung eines biologischen Futtermittelzusatzes zur Mykotoxin-Dekontaminierung des niederösterreichischen Unternehmens Biomin. Elisabeth Varga absolvierte an der BOKU das Bakkalaureatstudium Lebensmittel- und Biotechnologie und anschließend das Internationale Masterstudium Safety in the Food Chain an der BOKU sowie an der University of Copenhagen. In ihrer prämierten Masterarbeit befasste sie sich mit der Validierung und Anwendung einer Methode für die Bestimmung von 186 Mykotoxinen und anderen Stoffwechselprodukten in verschiedenen Nüssen (Mandeln, Haselnüsse, Pistazien) und Rosinen. Diese Methode basiert auf einer einfachen Extraktion ohne zusätzliche Probenaufreinigung und die Analyse erfolgt mit Flüssigkeitschromatografie gekoppelt mit massenspektrometrischer Detektion (HPLC-MS/MS). Insbesondere wurden die Wiederfindung, die Extraktionseffizienz und die durch Signalunterdrückung oder -erhöhung entstehenden Matrixeffekte bestimmt. Die Arbeit wurde im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes am Analytikzentrum durchgeführt und von Rainer Schuhmacher und Univ.Ass.Dr. Michael Sulyok betreut. Interuniversitäres Department für Agrarbiotechnologie, IFA-Tulln Analytikzentrum, Christian Doppler Labor für Mykotoxin-Metabolismus Konrad Lorenz Straße 20, 3430 Tulln DI Dr. Elisavet Kunz-Vekiru , DI Elisabeth Varga ,

15 GÖCH arbeitsgruppe lebensmittel kosmetik und gebrauchsgegenstände Nachrichten Juni 2011 INFO BLÄTTER der GÖCh Arbeitsgruppe Lebensmittel,Kosmetik und Gebrauchsgegenstände Obmann:A.Univ.Prof. DI Dr.Friedrich Bauer Institut für Fleischhygiene,Fleischtechnologie und Lebensmittelwissenschaft Veterinärmedizinische Universität Wien A-1210 Wien, Veterinärplatz 1 Tel.: Fax: Homepage: mitarbeiter/bauer_d.html Liebe Kolleginnen und Kollegen! Im ersten Halbjahr dieses Jahres standen zwei Seminare über Rückverfolgbarkeit und über Kennzeichnung und Beurteilung pflanzlicher Bestandteile in Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, diätetischen Lebensmitteln auf dem Programm. Beide Veranstaltungen erfreuten sich großen Zuspruches, Teilnehmer und Vortragende waren von der Qualität unserer Veranstaltungen angetan. Heuer wird Ende September im Rahmen der Chemietage in Linz ein Minisymposium unter dem Titel Getreide und Ölfrüchte veranstaltet. Nächstes Jahr richtet sich unser Blick auf die Lebensmittelchemikertage mit dem Arbeitstitel Haltbarkeit von Lebensmitteln, die Linz vom stattfinden werden. Für Schnellentschlossene darf ich Sie noch an die EURO- FOODCHEM XVI vom 6. 8.Juli 2011 in Danzig erinnern. Die Tagung steht unter dem Motto Translating food chemistry into health benefits,nähere Informationen finden Sie unter In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen und erholsamen Urlaub. Mit kollegialen Grüßen Friedrich Bauer Tagungsbericht Kennzeichnung und Beurteilung pflanzlicher Bestandteile in Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, diätetischen Lebensmitteln Unter diesem Titel veranstaltet die Fa. O.Univ. Prof. Werner Pfannhauser KG, Wien, in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände des GÖCh am ein Seminar in Wien, dessen zentrales Thema die Problematik der Abgrenzung von Lebensmitteln (Diätetischen Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln) und Arzneimitteln, sowie die Beurteilung und Kennzeichnung von pflanzlichen Lebensmittelbestandteilen ( Botanicals ) war. Ein Tagungsband mit den Langfassungen der Referate lag zu Beginn der Veranstaltung vor Die über 70 Teilnehmer wurden von Univ. Prof. Fritz Bauer (Vorsitzender der GÖch-Arbeitsgruppe) und von o. Univ. Prof. Pfannhauser begrüßt. 1. Abgrenzung Lebensmittel-Arzneimittel aus rechtlicher Sicht Als erster Sprecher befaßte sich Dr. Andreas Natterer (Partner Schönherr Rechtsanwälte GmbH, Wien) mit der juristischen Beurteilung der Abgrenzung Lebensmittel-Arzneimittel und diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke. Eine pharmakologische Wirkung ist definitionsgemäß und rechtlich typisch für Arzneimittel. Gerade bei verschiedenen pflanzlichen Bestandteilen ist sie nur schwer von der für Lebensmittel typischen physiologischen Wirkungen abzugrenzen. Die Beurteilung stellt primär eine wissenschaftliche Frage dar,die Sachverständige lösen können. An Hand einer Reihe von gerichtlichen Entscheidungen aus verschiedenen Ländern wurden die Problematik und die unterschiedliche Auffassung dargelegt. Die Abgrenzung von Nahrungsergänzungsmittel (NEM) und ergänzender bilanzierter Diät (EBD) ist gegeben, da einer bloßen Ergänzung eine begleitende diätetische Behandlung gegenübersteht. 2.Abgrenzung durch wissenschaftliche Methoden Während man sich in den 50-er Jahren hauptsächlich mit den Hauptnährstoffen befasste, kamen 1979 die Vitamine und Mineralstoffe und ab 1990 die funktionellen Pflanzenstoffe in den Fokus des Interesses schilderte ouniv. Prof. Chlodwig Franz (Institut für Angewandte Botanik und Pharmakognosie, Veterinärmedizinische Universität) die Entwicklung in Ernährungsschwerpunkten. Eine Abgrenzung von pflanzlichen Produkten als traditionelles Arzneimittel, für well established use oder als Nahrungsergänzungsmittel kann nicht über den Herstellungsprozess,die Dosierung oder eine stoffliche Zusammensetzung erfolgen, da in allen Fällen eine entsprechende Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit gefordert wird. In der Sicherheitsbeurteilung von Nahrungsergänzungsmittel spielt die Dosierung,Matrix-Effekte, die chemische Charakterisierung und die Angabe toxikologisch relevanter Schwellwerte eine bedeutende Rolle. Nach neuen wissenschaftlichen Ansätzen sind für gesundheitsbezogene Angaben Untersuchungen zum Umwelteinfluss (z B. Stress), Challange Tests und Langzeiteffekte zu prüfen, um zu eine Nutzen Risiko-Ab- 47

16 GÖCH 48 schätzung bzw. eine Bewertung abgeben zu können. Neue Methoden zur Erfassung des Metaboloms mittels PCA und systembiologischer Test stellen mögliche Stufen zu einem holistischen Bewertungsansatz dar. 3.Herstellung von Extrakten Der Zusatz pflanzlicher Lebensmittel erfolgt in vielen Fällen über Extrakte. Erhard Diwald (Plantapharm GmbH,Wien) erklärte die verschiedenen Methoden zur Gewinnung. Meist handelt es sich um Extraktionsverfahren mit Perkolatoren, wobei Aceton, Äthanol, Methanol oder Wasser als Lösungsmittel eingesetzt werden. Um sie charakterisieren zu können, ist die Angabe einer Vielzahl von Parametern wie. Pflanzenart und Pflanzenteil, Extraktionsmittel, Konservierungsmittel usw. erforderlich. Eine wichtige Größe stellt das Drogen-Extraktverhältnis dar,das angibt,wie viele Teile eingesetzter Droge einem Teil des Extraktes entsprechen. Wichtig sind aber auch Deklarationen zu Allergenen, GMO-Freiheit, BSE/TSE, Lösungsmittelrückständen, Herkunft des Produktes und Eignung für koshere oder halal Ernährung. 4. Abgrenzung Neuartige Lebensmittel Diesem Thema widmete sich DI Klaus Riediger (AGES, Abt. pflanzliche Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel und Novel Food, Wien). Während herkömmliche Lebensmittel generell als sicher eingestuft werden, auch wenn dafür kein wissenschaftlicher Nachweis erbracht wurde, muss dies bei neuartigen Lebensmitteln (die erst nach dem in nennenswertem Umfang in der Europäischen Gemeinschaft für den menschlichen Verzehr zur Verfügung standen) erst bewiesen werden, wofür nicht in allen Fällen geeignete Methoden zur Verfügung stehen. Besonders bei komplexen Lebensmitteln ist dies schwierig und viele exotische Produkte konnten daher die Zulassungshürde nicht überwinden. In diese Gruppe der neuartigen Lebensmittel fallen aber auch solche mit neuer oder gezielt modifizierter primärer Molekularstruktur,wie z.b. Fettersatzstoffe oder Tagatose sowie Stoffe die aus Mikroorganismen, Pilzen oder Algen isoliert werden und jene, die mit einem nicht üblichen Verfahren hergestellt und eine bedeutende Veränderung der Zusammensetzung oder Struktur erfahren haben. Rechtliche Grundlage ist die Novel Food VO (EG) Nr. 258/97. Ein Vorschlag zu einer Überarbeitung sieht ein vereinfachtes Zulassungsverfahren für traditionelle Lebensmittel vor. Allerdings wurde der Vorschlag bisher nicht angenommen. Ganze Tiere werden von der NF-Definition nicht erfasst werden nun aber immer öfter diskutiert. Eine Reihe von Beispielen von exotischen Früchten bzw. daraus hergestellten Produkten zeigte die große Palette der Novel Food auf, die von Noni-Saft, Stevia, Wunderbeere, Hoodia, bis Maca und Lucuma reichte. 5. Abgrenzung Botanicalsvon pflanzlichen Arzneimitteln Die rechtliche Beurteilung wurde von Dr. Jürgen Reimann (Sachverständiger und Apotheker,pharmazeutische Analytik) vorgenommen. Als Arzneimittel dienen klassische Phytopharmaka oder Botanicals. In NEM werden Botanicals wegen ihrer bioaktiven Nährstoffe bzw. als Lebensmittel eingesetzt. Auch bei Gewürzen ist eine duale Verwendung möglich. Pilze hingegen können in NEM oder als Novel Food verwendet werden. Als grenzwertige Botanicals bzw. Phytopharmaka sind Produkte der TCM,Ayurveda-Arzneimittel bzw. -NEM,Bachblüten-Essenzen, Hildegard von Bingen Medizin bzw.produkte der orthomolekularen Medizin anzusehen. Zu den Pflanzen mit Nährstoffcharakter zählen Obst und Gemüse, Gewürze, Teepflanzen, Pflanzen mit traditioneller Esskultur (z B. Knoblauch), Pflanzen mit fetten Ölen, asiatische Pilze und Novel Food bis bioaktive Nährstoffe sind bereits bekannt und die tägliche Aufnahme liegt etwa bei 1,8 g/tag. Zu ihnen zählen Carotinoide, Phytosterine, Saponine, Glucosinolate, Polyphenole, Phenolsäuren, Flavonoide, Catechine, Phytoöstrogene, Terpenoide und Sulfide. Als Grundlage zur Abgrenzung bei Pflanzen und Pflanzenextrakten dienen bestehende Rechtsentscheide, ernährungsphysiologische Grundlagen, bestehende Empfehlungen (BVL-Liste). Neben den entsprechenden Verordnungen, werden eine Reihe verschiedener Pflanzenlisten zur Beurteilung der Botanicals herangezogen. So wurde eine Reihe verschiedener Pflanzen-Extrakte bereits von einem deutschen Arbeitskreis der Lebensmittelchemischen Sachverständigen beurteilt und Grundsätze zur Beurteilung der Qualität von Botanicals erarbeitet. 6.Nährstoffe in Lebensmitteln- Definitionen und rechtliche Grundlagen Wie o. Univ. Prof. Werner Pfannhauser darlegte, bewirken unterschiedliche Auslegungen des Nährstoffbegriffs divergierende wissenschaftliche Beurteilungen und rechtliche Schlussfolgerungen. Man kann unter Nährstoffen entweder nur die Hauptnährstoffe oder alle jene Stoffe verstehen, die für Wachstum, Entwicklung und den Erhalt des gesunden Lebens oder die für die Funktion und Gesunderhaltung des Organismus notwendig sind. Durch diese weiter gefaßten Definitionen werden auch die Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe in die Betrachtung mit einbezogen, was der tatsächlichen und wissenschaftlich belegbaren Wirkung entspricht. In neuerer Zeit werden auch die Pro- und Präbiotika sowie Botanicals einbezogen. Der heutige Nährstoffbegriff ist einer dynamischen Entwicklung unterworfen, die jene Stoffe berücksichtigen muss,die unmittelbar oder mittelbar in physiologische Prozesse eingreifen und der Gesundheit und dem Wohlbefinden dienen. An Hand von Folsäure wurde aufgezeigt,dass eine Bedarf deckende Aufnahme über Gemüse nicht möglich ist und daher in Österreich eine Unterversorgung,wie sie auch der österreichische Ernährungsbericht ausweist,vorliegt. Botanicals sind durch ihre Nährstoffe physiologisch wirksam, aber zum Unterschied zu den pflanzlichen Arzneimitteln verfügen sie über keine pharmakologische Wirkung. Die EFSA beurteilt sie als Lebensmittel. In manchen Fällen ist eine sachverständige Prüfung vorzunehmen, um eine eventuelle pharmakologische Wirkung abzuklären. Es steht fest,dass bestimmte Personengruppen (Sportler, ältere Menschen) einen anderen Nährstoffbedarf haben. Künftig werden neuartige Methoden (OMIC s)für jeden den speziellen Bedarf ermitteln können. Den Nährstoffbegriff aus rechtlicher Sicht untersuchte Mag. Dieter Pfannhauser (Birnbaum, Toperczer, Pfannhauser- Rechtsanwälte, Wien). In den Verordnungen (NEM: RL 2002/46/EG,NWK: RL 90/494/EHG, EG Health Claims: VO1924/2006/EG,EG- Anreicherungs VO: VO 1925/2006/EG und der DiätrahmenVO) wird der Nährstoffbegriff aufgrund der verschiedenen Zweckbestimmung unterschiedlich definiert. Man findet sowohl die Hauptnährstoffe, aber auch Mineralstoffe und Spurenelemente, Aminosäuren, essentielle Fettsäuren, Ballaststoffe sowie Pflanzen und Kräuterextrakte. Daraus ergibt sich Rechtsunsicherheit. Eine einheitliche Festlegung,die den modernen Ansichten zum Umfang und der Bedeutung von Nährstoffen Rechnung trägt,könnte in der Europäischen Union Rechtssicherheit und Klarheit bei den Normunterworfenen schaffen, Der 50-seitige Tagungsband kann über zum Preis von 10,- erworben werden. Udo Pechanek

17 TAGUNG GETREIDE UND ÖLFRÜCHTE Ein Minisymposium der GÖCH AG Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände im Rahmen der 14. Österreichischen Chemietage 2011 Universität Linz, , Uhr Registration Uhr Eröffnung und Einleitung Friedrich BAUER, Obmann AG Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände Uhr Warenkunde Getreide Susanne TILL, Institut für Ernährungswissenschaften, Universität Wien Uhr Natriumchlorid im Spannungsfeld von Ernährungsempfehlungen und Bäckereitechnologie Alfred MAR, HTL für Lebensmittel-, Getreide- und Biotechnologie, Wels Uhr Toxikologie von Mykotoxinen Doris MARKO Institut für Lebensmittelchemie und Toxikologie, Universität Wien Uhr Allergene und Lebensmittelintoleranz verursachende Substanzen in Getreide Margit CICHNA Institut für Analytische Chemie, Universität Wien Uhr Warenkunde Ölfrüchte und Ölsaaten Johannes LÜCKL, Institut für Lebensmitteluntersuchung Graz, AGES Kaffeepause Uhr Technologie der Pflanzenölgewinnung Emmerich BERGHOFER, Department für Lebensmittelwissenschaften und Lebensmitteltechnologie, BOKU, Wien Uhr Functional Food Ölfrüchte Karl-Heinz WAGNER, Institut für Ernährungswissenschaften, Universität Wien Uhr PAKs und Mykotoxine in Getreide und Ölfrüchten Richard ÖHLINGER, CC-Cluster Chemie Linz, AGES Tagungsgebühren (Tageskarte) einschließlich Kaffeepause und Tagungsunterlagen Mitglieder GÖCH, ČCHS, SCHS, SKD und VCÖ Bis 8. Juli 2011 Ab 9. Juli Nichtmitglieder Studenten* GÖCH, ČCHS, frei 40.- SCHS und SKD Studenten Abstracts (alle Beiträge) *Gilt für die gesamte Tagung Für Teilnehmer an den Österreichischen Chemietagen ist die Teilnahme am Minisymposium inkludiert. Tagungsgebühren siehe Homepage der Chemietage. Anmeldung VORANKÜNDIGUNG GÖCH 120 Jahre CodexAlimentarius Austriacus Österreichisches Lebensmittelbuch Zum Anlass des 120 Jahr-Jubiläums der ersten Aktivitäten zur Erarbeitung eines Codex Alimentarius Austriacus findet im Bundesministerium für Gesundheit am 12. und 13. Oktober 2011 eine Veranstaltung statt,bei der sowohl über die historische Entwicklung des Codex als auch über die aktuelle Verbrauchererwartung und deren Umsetzung referiert wird. Nach der halbtägigen Festsitzung 120 Jahre Österreichisches Lebensmittelbuch, Codex Alimentarius Austriacus wird anschließend eine Vortragsveranstaltung Verbrauchererwartung und ihre Umsetzung stattfinden. Inhalt der Veranstaltung ist die Tätigkeit von internationalen Organisationen, wie Weltweiter Codex Alimentarius und European Food Safety Authority (EFSA) sowie Fragen der Gesundheitsschädlichkeit von Lebensmitteln, des Schutzes der Verbraucher vor Täuschung, der Qualität der Ernährung, Neuartige Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel und die Kontrolle der deklarierten Herkunft von Lebensmitteln. Die Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Gesundheit und der AGES durchgeführt, daher werden keine Teilnehmergebühren anfallen. Das Österreichische Lebensmittelbuch Verbrauchererwartung und ihre Umsetzung Zeit: 12. und 13. Oktober 2011 Ort: Bundesministerium für Gesundheit Vorgesehenes Programm: 12.Oktober 2011 Festsitzung, 120 Jahre Österreichisches Lebensmittelbuch, CodexAlimentarius Austriacus 09:00 Anmeldung 09:30-10:30 Begrüßungen und Ehrungen 10:30.10:45 Pause 10:45-11:15 Die Geschichte des Codex Alimentarius Austriacus (Erwin Schübl, BMG) 11:15-11:45 Dr. Hans Frenzel ein erfolgreicher Visionär; Codex Alimentarius Europaeus, Weltweiter Codex Alimentarius (Franz Vojir,BMG) 11:45-13:00 Mittagspause (Buffet) Vortragsveranstaltung, Verbrauchererwartung und ihre Umsetzung Internationale Organisationen,Gesundheitsschädlichkeit 13:00-13:30 Codex Alimentarius, WECO (Weltweiter Codex) Was steckt dahinter (Dieter Jenewein, Vorsitzender WECO) 13:30-14:00 Aufgaben und Wirkung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Roland Grossgut, AGES) 14:00-14:30 Nachverfolgbarkeit von biologischen Risiken, eine Grundlage für mehr Lebensmittelsicherheit? (Martin Wagner,Vet.med. Univ.) 14:30-15:00 Pause Täuschungsschutz 15:00-15:30 Täuschungsschutz Aus der Sicht des Gutachters (Markus Zsivkovits,AGES) 15:30-16:00 Täuschungsschutz Aus der Sicht des Untersuchers (Daniela Schachner,AGES) 49

18 GÖCH Oktober 2011 Ernährung,Qualität der Produkte,Neuartige Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel 09:00-09:30 Qualität der Ernährung zwischen Wissenschaft und Verbrauchererwartungen (Ibrahim Elmadfa, Universität Wien) 09:30-10:00 Der Beitrag von Nahrungsergänzungsmitteln zur Versorgung mit ausgewählten Nährstoffen (Verena Nowak, Universität Wien) 10:30-10:30 Neue Technologien, neuartige Lebensmittel eine Übersicht (Emmerich Berghofer, Universität für Bodenkultur) 10:30-11:00 Pause 11:00-11:30 Rechtliche Aspekte der Verbraucherinformation (BMG) 11: geplant sind 3Vorträge der Sozialpartner (Arbeiterkammer,Landwirtschaftskammer, Wirtschaftskammer) 12:15-14:00 Mittagspause Herkunft von Lebensmitteln 14:00-14:30 Herkunftshinweise durch die Gesamtaufmachung eine Herausforderung für Produzenten und Gutachter (Christa Wentzel, AGES) 14:30-15:00 Rückverfolgbarkeit aus Sicht der amtlichen LM-Kontrolle (Walter Mittendorfer,Lebensmittelaufsicht-NÖ ) 15:00-15:30 Analytische Herausforderungen im 21. Jahrhundert Möglichkeiten und Grenzen (Friedrich Sövegjarto, AGES) 15:30-15:45 Pause Podiumsdiskussion Codex Heute Bedeutung für Verbraucher und Unternehmer 15:45-16:30 Teilnehmer: Ulrich Herzog (BMG), Ibrahim Elmadfa (Universität Wien), Dieter Jenewein (Vorsitzender WECO), Vertreter der Sozialpartner Veranstaltungskalender 2011 Euro Food Chem XVI Danzig,Polen, Juli In Vino Analytica Scientia Graz, Juli th European Conference on Sensory and Consumer Research Vitoria,Spanien, 5. September,2011 9th Pangborn Sensory Science Symposium Toronto, Biogenic Amines: Biochemical, Physiological and Clinical Perspectives Alberè ditenna,italien, September MS Food Days Triest, th International Congress on Food and Nutrition and the 3rd SAFE Consortium International Congress on Food Safety Istanbul, th International Symposium on Recent Advances in Food Analysis Prag, November EFFoST Annual Meeting: Process-structure and property/ function relationships of food Berlin, November rd EuCheMS Chemical Congress,Prag, Euro Food Chem XVII,Türkei Peter B.Czedik-Eysenberg- Preis 2012 der GÖCH-Arbeitsgruppe Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände Angesprochener Personenkreis: Der Preis, der alle 2 Jahre vergeben wird, ist offen für junge Wissenschaftler bis zum vollendeten 40. Lebensjahr,die sich mit der Chemie von Lebensmitteln, Kosmetika und/oder Gebrauchsgegenständen in ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigen. Erfordernis: Für die Preisvergabe kommen wissenschaftliche Publikationen in Betracht, die die Preiswerber selbständig verfasst haben und die in den letzten zwei Jahren veröffentlicht, bzw. zur Veröffentlichung angenommen wurden. Dotierung des Preises: 1000,-. Das Preisgeld kann auf höchstens zwei Preisträger aufgeteilt werden. Preisauswahl: Die Auswahl des/der Preisträgers/Preisträgerin erfolgt durch die statutengemäß gewählten Mitglieder des Ausschusses der GÖCH -Arbeitsgruppe Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände unter Vorsitz des Arbeitsgruppen-Obmannes. Die Beschlussfassung erfolgt mit Mehrheit. Preisvergabe: Die Preisvergabe erfolgt in der ersten Jahreshälfte des der Einreichung folgenden Jahres in festlichem Rahmen durch Vertreter der Arbeitsgruppe Lebensmittel, Kosmetik und Gebrauchsgegenstände und der Gesellschaft Österreichischer Chemiker. Der/die Preisträger/in werden eingeladen, bei dieser Gelegenheit einen Kurzvortrag aus ihrem Arbeitsbereich zu halten. Einreichung: Die Publikation muß zweifach bis zum 15. November 2011 bevorzugt auf elektronischem Wege -eingereicht werden und einen kurzen Lebenslauf enthalten. Die Einsendung erfolgt an die: Gesellschaft Österreichischer Chemiker Arbeitsgruppe Lebensmittel,Kosmetik und Gebrauchsgegenstände, P.B.Czedik-Eysenberg-Preis, Nibelungengasse 11/6,1010Wien -adresse:

19 Rückstände und Kontaminanten in Lebensmitteln: Fresenius-Konferenz berichtete über neue wissenschaftliche Ergebnisse Arzneimittelrückstände im Wasser, Blei in Lebensmitteln, Melamine in Milch und Futter Verunreinigungen lauern überall. Deshalb sind entsprechende Belastungs- und Risikobewertungen in der Produktion und im Handel mit Nahrungsmitteln unverzichtbar. Über diese und andere wichtige Themen diskutierten Repräsentanten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), der Europäischen Kommission und verschiedener nationaler Behörden genauso wie Experten von Forschungsinstituten, Industrie und Handel auf der 7.Internationalen Fresenius-Konferenz Contaminants and Residues in Food im November 2010 in Köln. Die chinesische Milchindustrie kämpft noch immer mit den Folgen der Melamin-Krise invor zwei Jahren, so der jüngste Bericht des internationalen Informationsnetzwerk der Landwirtschaft (GAIN). Melamin ist eine chemische Verbindung, die hauptsächlich bei der Herstellung von Harzen verwendet wird. Diese wiederum befinden sich zum Beispiel in Beschichtungen, Plastik und Küchenutensilien (Melaware). WHO und EFSA auf der Suche nach dem Melamin-Grenzwert Dr.Diane Benford von der britischen Lebensmittelbehörde (FSA) in London diskutierte die Risikoeinschätzung verunreinigter Lebensmittel durch Melamin. Da Melamin als eine gute Stickstoffquelle gilt, wurde es eine Zeit lang in Tierfutter verwendet,jedoch ohne Erfolg, resümierte sie. Im Jahr 2007 importierten Futterfabriken Weizengluten oder Reisprotein-Konzentrat aus China, was zum Tod vieler Haustiere (Hunde und Katzen) führte. Untersuchungen ergaben, dass sich in den Nieren der Tiere durch das unreine Melamin Kristallablagerungen von Melamin und Cyanursäure gebildet hatten. Verantwortlich dafür war ein Industrieabfallprodukt, das aus Melamin und anderen strukturähnlichen Stoffen zusammengesetzt war. In 2008 wurde melaminverseuchte Säuglingsnahrung in Zusammenhang mit der Erkrankung von Kindern in China gebracht, einige von ihnen starben an den Folgen. In beiden Fällen sollte die mit Melamin gestreckte Nahrung offenbar den Stickstoffgehalt erhöhen, um dadurch einen größeren Proteinanteil vorzutäuschen. Eine solche Täuschung ist dann möglich, wenn der Proteinwert aus dem Gesamtstickstoff errechnet wird, erklärte sie. Diese Ereignisse setzten eine Vielzahl an Melamin-Risikobewertungen in Gang,insbesondere seitens der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). WHO und EFSA führten eine Toleranzgrenze (TDI) von 0,2 mg/kg Körpergewicht für den täglichen Melamin-Konsum ein, obwohl die genauen Rahmenbedingungen bei der Bestimmung des Wertes in einigen Punkten variierten. Sie stellten ebenfalls fest, dass die TDI-Grenze nur für Melamin allein gilt und der Grad der Vergiftung bei gleichzeitiger Exposition mit Melamin und Cyanursäure steigen könnte. Die EFSA bemerkte, dass die Belastung mit Melamin aus nicht verunreinigten Quellen für die meisten Konsumenten unter dem festgelegten TDI liegen würden. Eine vorsichtige Beurteilung von Kindern lässt allerdings darauf schließen, dass eine akute Lebensmittelbelastung etwas über diesem Wert liegen könnte. Daher sollte laut EFSA der spezifische Migrationswert (SML) für Melamin von 30 mg/kg Lebensmittel auch andere Expositionsquellen berücksichtigen. Entsprechend den Beurteilungen von WHO und EFSA ist im Lebensmittelkodex (Codex Alimentarius) das maximal erlaubte Melamin-Level von 1 mg/kg in Säuglingsnahrung (Pulverform) und 2,5 mg/kg in anderen Lebensmitteln und Tiernahrung festgelegt worden. Mögliche Probleme durch Bleibelastung in Lebensmitteln: Ungewissheit bleibt Blei ist ein Umweltschadstoff, der sowohl in der Natur vorkommt, als auch durch menschlichen Einfluss entstehen kann, zum Beispiel durch Bergbau und Verhüttung oder bei der Herstellung von Batterien. Eine Zeit lang wurde Blei in vielen verschiedenen Produkten wie Farbe, Benzin, Konservendosen und Wasserleitungen verwendet. Allerdings kann Blei unter anderem Nerven, Herz und Nieren schädigen. Seit den 70er Jahren werden in Europa Kontrollmaßnahmen zur Regulierung von Blei durchgeführt, wodurch in den letzten Jahrzehnten sowohl der Bleigehalt in der Umwelt als auch die Exposition auf den Menschen abnahm. Dennoch besteht die anhaltende Sorge, ob die maximal erlaubten Bleiwerte in Lebensmitteln angemessen sind. Um auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse eine fundierte Beurteilung der gesundheitlichen Risiken von Blei in Lebensmitteln zu erhalten, zieht die Europäische Kommission die EFSA zu Rate. Alan R.Boobis (Imperial College London) erklärte, dass das EFSA AKTUELLES CONTAM Panel Nervenschäden bei jungen Kindern sowie Herz-, Gefäßund Nierenschädigungen bei Erwachsenen als mögliche kritische Folgen einer Bleibelastung identifiziert hat. Die Berechnungen zeigten, dass das Risiko klinisch relevanter Herz- und Gefäßerkrankungen sowie Nierenschäden für Erwachsene bei der aktuellen Bleibelastung in Lebensmitteln niedrig ist, jedoch bei großen Verzehrmengen nicht ausgeschlossen werden kann. Die Bedenken über Entwicklungsstörungen bei Kleinkindern, Kindern und schwangeren Frauen könnten bei dem derzeitigen Bleianteil in der Nahrung ebenfalls nicht ausgeräumt werden. Bei der Risikobewertung bleihaltiger Nahrungsmittel sollte man beachten, dass es eine Reihe von Unklarheiten gibt, die mit geeigneten Zusatzinformationen präzisiert werden könnten, sagte Boobis. 3-MCPD-Ester in raffinierten Ölen reduzieren: Neue Forschungsergebnisse 3-MCPD-Ester in Speisefett und Speiseöl werden hauptsächlich im letzten Raffinationsschritt bei hoher Temperatur während der Desodorierung gebildet. Desodorierung ist der kritische Teil des Ölprozesses. Hohe Temperaturen und eine lange Zeitspanne begünstigen die Entstehung von Glycidylester, beschrieb Peer Fehling, Pilot Pflanzentechnologie Magdeburg (PPM), das Problem. Er präsentierte ein Forschungsprojekt zur Einschätzung technologischer Möglichkeiten zur Minimierung 3-MCPD-Fettsäureester in raffinierten Ölen. Das Projekt startete im April 2009 in Kooperation mit dem Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) und dem Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft (BLL). Fehling fasste die Ergebnisse zusammen und erklärte, dass die Entstehung von 3-MCPD und verwandten Komponenten während der Desodorierung reduzieren könnte, wenn die unbehandelten Öle vor dem Verarbeitungsprozess mit Wasser gewaschen werden. Denn dadurch würden auch Vorläufer der verunreinigenden Substanzen entfernt. Ein Chlorid-Wert von bis zu37mg/l würde keine weiteren 3-MCPD und Glycidylester-Formationen hervorrufen. Zusätzlich könne Entschleimung,Neutralisierung und Bleichen vor der Entstehung von 3-MCPD und verwandten Komponenten schützen. Weiter fanden die Forscher heraus, dass das Aufbrechen der Glycidylstruktur durch das Hinzufügen von Ameisensäure in den Dampf nicht erfolgreich war. Bessere Ergebnisse erreichten sie, indem sie feste Zitronensäure während der Desodorierung in das Öl gaben. In Zukunft würden sie deshalb untersuchen, wie durch zugesetzte 51

20 52 AKTUELLES Hilfsstoffe die Kontaminatenentstehung verhindert werden kann. Durch die Variation des Dampfumfangs während der Desodorierung wollen sie die Bildung verunreinigender Stoffe minimieren und somit eine gute Ölqualität sicherstellen. Dafür werde eine 2-Stufen-Desodorierung bei verschiedenen Temperaturen benötigt,sodass 3-MCPD,Glycidylverbindungen und ihre Vorläufer destilliert werden könnten, sagte Fehling. Die Tagungsunterlagen mit den Skripten aller Vorträge der Fresenius- Konferenz können zum Preis von 295,- EUR zzgl. MwSt. bei der Akademie Fresenius bezogen werden. Internationales Symposium zur Sicherheit von GVO Neue biotechnologische Züchtungsmethoden auf dem Prüfstand Das Internationale Symposium zur Biosicherheit von gentechnisch veränderten Organismen (ISBGMO) fand vom 15.bis 20. November in Buenos Aires (Argentinien) statt. Mehr als 300 internationale Forscher diskutierten u.a. über die Erfahrungen lateinamerikanischer Länder mit biologischer Sicherheitsforschung,Sicherheitsaspekte von gentechnisch veränderten Energiepflanzen sowie den Einsatz von gentechnisch veränderten Moskitos zur Bekämpfung der von diesen Tieren übertragenen Infektionskrankheiten wie Denguefieber und Malaria. Ein neuer Schwerpunkte war die Sicherheitsbewertung der neuesten Generation biotechnologischer Züchtungsmethoden. Die alle zwei Jahre stattfindende ISBGMO ist die einzige internationale Konferenz,die sich ausschließlich mit den Umweltwirkungen von gentechnisch veränderten Organismen beschäftigt. Lesen Sie mehr zuden Inhalten der Konferenz: aktuell/1256.isbgmo-sicherheitsforschung-international.html Nanotechnologie in Lebensmitteln Großen Zuspruch hatte die Max Rubner Conference zum Thema Nanotechnologie in Lebensmitteln, die im Oktober 2010 in Karlsruhe stattgefunden hat. Schon in den ersten Vorträgen zeigte sich allerdings, dass hier noch viele offene Fragen bestehen und intensive Forschungsbemühungen von Nöten sind. Was ist Nano eigentlich? Allein für diese Frage ergaben sich aus den Vorträgen des international besetzten Wissenschaftler-Kreises der Max Rubner Conference ganz unterschiedliche Ansätze und Definitionen. Wenn auf konventionelle Art eine nur 50 Nanometer starke Aluminium-Beschichtung auf Lebensmittelverpackungen aufgebracht wird, wie von Prof. Horst- Christian Langowski vom Fraunhofer Institut für Verfahrenstechnik und Verpackungen (IVV) vorgestellt, kann darüber diskutiert werden, ob diese Schicht mit großer Flächenausdehnung dennoch Nano ist. Da die Definition von Nano allein über die Größe (1-100 Nanometer) offensichtlich nicht ausreichend ist, werden häufig Ergänzungen wie bewusst hergestellt ( engineered nanoparticle ) und mit neuer Funktionalität von den Wissenschaftlern verwendet. Doch was bedeutet bewusst hergestellt? Eine Frage, die auch in der an die Konferenz anschließenden Podiumsdiskussion ohne endgültiges Ergebnis diskutiert wurde. Der Bedarf einer einheitlichen, allgemein anerkannten Definition war dagegen unumstritten. Geforscht wird zur Nanotechnologie derzeit vor allem zu Anwendungsfragen, etwa der Verbesserung von sensorischen Produkteigenschaften, zu nanoskaligen Sensoren oder im Bereich der Optimierung von Verpackungsmaterialien das spiegelten auch die Vorträge der Referenten wieder. Ein besonders wichtiges Thema ist dabei die Analytik im Nanobereich. Schon die Identifizierung und Charakterisierung von Nanomaterialien stellt die Wissenschaft vor große Herausforderungen. Da Nano alle Stoffgruppen umfassen kann und die Partikel damit die verschiedensten chemischen und physikalischen Eigenschaften aufweisen, ist es schwierig, eine universelle Detektions-und Charakterisierungsmethode zu finden. Nanopartikel können ebenso natürlichen wie auch synthetischen Ursprungs sein, sie umfassen Substanzen, die natürlicherweise im menschlichen Stoffwechsel vorkommen oder auch nicht. Laetitia Pele vom MRC Human Nutrition Research-Institut in Cambridge stellte als Beispiel für Nanopartikel natürlichen Ursprungs das Ferritin, ein Protein, das im Körper als Eisenspeicher fungiert, vor und das Titandioxid als vom Menschen hergestellte Nanopartikel, die unter anderem dafür verwendet werden können, Lebensmittel aufzuhellen. Dabei können die bewusst hergestellten Nanopartikel wiederum in verschiedenen Formen zugeführt werden. Es besteht etwa die Möglichkeit,Nanopartikel des Vitamins A, von einem ebenfalls nur Nanometer-großen, Container umschlossen in Reiskörner einzuschleusen, wie Prof. Windhab ausführte. Selbstverständlich verhält sich ein solcher Nano-Container bezogen auf seine physikalischen Eigenschaften und seine physiologischen Wirkungen anders als wenn der Inhaltsstoff ungeschützt in den Stoffwechsel eintritt. Wobei dieser großen Anforderung an die Analytik inzwischen ein breites Methodenrepertoire gegenübersteht, um tatsächlich maßgeschneiderte Lösungen für die einzelnen Nanomaterialien zu entwickeln, wie Dr.Stefan Weigel vom Institut für Lebensmittelsicherheit der Universität Wageningen in den Niederlanden (RIKILT) zeigen konnte. Auch das Max Rubner-Institut wird inzukunft intensiv auf diesem Gebiet arbeiten. Eine zuverlässige Analytik ist der erste Schritt für die Überwachung und Absicherung vor eventuellen Risiken auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Überraschend auch für viele Teilnehmer der Konferenz war die von mehreren Referenten, unter anderem von Dr. Anne Theobald von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), vorgetragene Aussage, dass in Deutschland und Europa derzeit keine Lebensmittel mit beigefügten Nanopartikeln auf dem Markt seien. Etwas anders sieht es allerdings im außereuropäischen Ausland, etwa Asien und Amerika und auf dem Gebiet der Verpackungen aus. Insgesamt scheinen die immensen Kosten für Produktentwicklung,Technologie sowie Sicherheitsuntersuchungen die Anwendung von Nanomaterialien zu begrenzen. Einer Aussage konnten alle Wissenschaftler der Konferenz zustimmen: Im Falle von Nanomaterialien können kaum generelle Aussagen gemacht werden. Angefangen bei der Analytik, über die technologischen Nutzungsmöglichkeiten bis hin zu Risiken muss immer über den Einzelfall gesprochen werden. Auch wenn dies die derzeit zunehmende Werbung auf der einen Seite für Produkte mit Nano -Zusatz und auf der anderen Seite die Warnung vor Nanopartikeln suggeriert: die Gruppe der Nanomaterialien ist entschieden zu vielseitig für allgemeine Wertungen. Römerquelle EMAS zertifiziert Die Anstrengungen von Römerquelle zur kontinuierlichen Verbesserung des Umweltschutzes im Unternehmen wurden nun ausgezeichnet: Bundesminister Niki Berlakovich überreichte Römerquelle jetzt das EMAS Zertifikat. EMAS steht für das freiwillige europäische Umweltmanagementsystem, Eco-Management and Audit Scheme. EMAS Unternehmen stehen für systematischen betrieblichen Umweltschutz auf hohem Niveau und haben den Anspruch, die eigene Umweltleistung stetig zu verbessern.

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