Deckblatt. PCS 7 Virtualisierung SIMATIC PCS 7. Applikationsbeispiel September Applikationen & Tools. Answers for industry.

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1 Deckblatt SIMATIC PCS 7 Applikationsbeispiel September 2011 Applikationen & Tools Answers for industry.

2 Industry Automation und Drive Technologies Service & Support Portal Dieser Beitrag stammt aus dem Internet Serviceportal der Siemens AG, Industry Automation und Drive Technologies. Durch den folgenden Link gelangen Sie direkt zur Downloadseite dieses Dokuments. Bei Fragen zu diesem Beitrag wenden Sie sich bitte über folgende -Adresse an uns: 2 V 1.0, Beitrags-ID:

3 s Automatisierungsaufgabe 1 Automatisierungslösung 2 Konfiguration 3 SIMATIC PCS 7 Applikationsbeispiel Anwenderszenarien 4 Hinweise / Einschränkungen 5 Glossar 6 Literaturhinweis 7 Historie 8 V 1.0, Beitrags-ID:

4 Gewährleistung und Haftung Gewährleistung und Haftung Hinweis Die Applikationsbeispiele sind unverbindlich und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit hinsichtlich Konfiguration und Ausstattung sowie jeglicher Eventualitäten. Die Applikationsbeispiele stellen keine kundenspezifischen Lösungen dar, sondern sollen lediglich Hilfestellung bieten bei typischen Aufgabenstellungen. Sie sind für den sachgemäßen Betrieb der beschriebenen Produkte selbst verantwortlich. Diese Applikationsbeispiele entheben Sie nicht der Verpflichtung zu sicherem Umgang bei Anwendung, Installation, Betrieb und Wartung. Durch Nutzung dieser Applikationsbeispiele erkennen Sie an, dass wir über die beschriebene Haftungsregelung hinaus nicht für etwaige Schäden haftbar gemacht werden können. Wir behalten uns das Recht vor, Änderungen an diesen Applikationsbeispielen jederzeit ohne Ankündigung durchzuführen. Bei Abweichungen zwischen den Vorschlägen in diesem Applikationsbeispiel und anderen Siemens Publikationen, wie z.b. Katalogen, hat der Inhalt der anderen Dokumentation Vorrang. Für die in diesem Dokument enthaltenen Informationen übernehmen wir keine Gewähr. Unsere Haftung, gleich aus welchem Rechtsgrund, für durch die Verwendung der in diesem Applikationsbeispiel beschriebenen Beispiele, Hinweise, Programme, Projektierungs- und Leistungsdaten usw. verursachte Schäden ist ausgeschlossen, soweit nicht z.b. nach dem Produkthaftungsgesetz in Fällen des Vorsatzes, der groben Fahrlässigkeit, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wegen einer Übernahme der Garantie für die Beschaffenheit einer Sache, wegen des arglistigen Verschweigens eines Mangels oder wegen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten zwingend gehaftet wird. Der Schadensersatz wegen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit zwingend gehaftet wird. Eine Änderung der Beweislast zu Ihrem Nachteil ist hiermit nicht verbunden. Weitergabe oder Vervielfältigung dieser Applikationsbeispiele oder Auszüge daraus sind nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich von Siemens Industry Sector zugestanden. 4 V 1.0, Beitrags-ID:

5 Vorwort Vorwort Ziel der Applikation Das Dokument soll Ihnen einen Überblick über die geben. Es werden Ihnen typische Konfigurationen auf virtualisierten Servern gezeigt und gemessene Leistungseckdaten dargestellt. Kerninhalte dieser Applikation Folgende Kernpunkte werden in dieser Applikation behandelt: Aufzeigen typischer Konfigurationen Aufzeigen von Leistungsdaten in den verschiedenen Konfigurationen Überwachen der Performance aller Gastsysteme Gültigkeit Dieses Dokument ist gültig für PCS 7 V7.1 ab SP2. Bitte beachten Sie die Produktmitteilung SIMATIC PCS 7 OS Software Client ab V7.1 + SP2 für den Einsatz in virtuellen Betriebsumgebungen freigegeben : V 1.0, Beitrags-ID:

6 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Gewährleistung und Haftung... 4 Vorwort Automatisierungsaufgabe Übersicht Anforderungen an die Virtualisierung Automatisierungslösung Was ist Virtualisierung? Definition Vorteile der Virtualisierung Voraussetzungen Konfiguration Konfiguration der Host-Systeme Konfiguration der Gastsysteme Konfigurationsbeispiele Konfiguration der Hosts Konfiguration der VMs Konfiguration Konfiguration Konfiguration Anwenderszenarien Hinweise / Einschränkungen Glossar Literaturhinweis Literaturangaben Internet-Link-Angaben Historie V 1.0, Beitrags-ID:

7 1 Automatisierungsaufgabe 1.1 Übersicht 1 Automatisierungsaufgabe 1.1 Übersicht Einführung/Einleitung Die Virtualisierung von Servern hat bereits in der Informationstechnologie einen hohen Stellenwert errungen. Auch in der Automatisierungstechnik sollen die Vorzüge der Virtualisierung erreicht werden. Beschreibung der Automatisierungsaufgabe Typische Konfigurationen von PCS 7 Anlagen sollen virtualisiert werden. Welche Infrastruktur ist notwendig, um PCS 7 Anlagen zu virtualisieren? Was ist bei PCS 7 in virtuellen Betriebsumgebungen zu beachten? 1.2 Anforderungen an die Virtualisierung Die Anforderungen an virtualisierte Rechner sind die gleichen wie bei realen Rechnern. Es soll im laufenden Betrieb kein Unterschied zu realen Rechnern erkennbar sein. V 1.0, Beitrags-ID:

8 2 Automatisierungslösung 2.1 Was ist Virtualisierung? 2 Automatisierungslösung 2.1 Was ist Virtualisierung? Definition Virtualisierung Virtualisierung bezeichnet die lauffähige Abbildung einer oder mehrerer Rechner auf einem realen Rechner. Auf einem realen Rechner arbeitet eine spezielle Software, die ein oder mehrere virtuelle Rechner parallel zur Verfügung stellt. Die virtuellen Rechner können unabhängig voneinander gestartet und gestoppt werden. Auch bei einer Störung ist nur der jeweilige virtuelle Rechner betroffen. Schema zur Virtualisierung Abbildung 2-1 Virtualisiertes System 1 Virtualisiertes System n Grafikkarte Netzwerkkarte Festplatten Speicher CPUs Netzwerkkarte Sooundkarte CPUs Speicher Sooundkarte Grafikkarte Festplatten Netzwerkkarte CPUs Speicher Festplatten Grafikkarte Sooundkarte Physikalische Hardware Physikalischer PC Ein physikalischer PC stellt seine Hardware mehreren virtualisierten Systemen zur Verfügung. 8 V 1.0, Beitrags-ID:

9 Applikation Applikation zur zur Virtualisierung Virtualisierung 2 Automatisierungslösung 2.1 Was ist Virtualisierung? Unterschiede von Server- und Client-basierter Virtualisierung Abbildung 2-2 Client-basierte Virtualisierung Server-basierte Virtualisierung (z.b. Applikation (z.b. VMware zur VMware Workstation) Virtualisierung (z.b. VMware Workstation) Workstation) Virtualisiertes System Virtualisiertes Virtualisiertes Virtualisiertes System Virtualisiertes System 1 System 2 System 3 n Applikation Applikation 1 n (z.b. MS (z.b. Word) MS Word) App. n App. (z.b.word) 1 (z.b.word) Betriebssystem (z. B. Windows) Virtualisierte Hardware App. 1App. n (z.b.word) (z.b.word) Betriebssystem (z. B. Windows) Virtualisierte Hardware Betriebssystem (z. B. Windows) Applikation zur Virtualisierung (=Betriebssystem) Hardware Hardware Physikalischer PC Bedienung direkt am PC über die Grafikkarte und Monitor. Physikalischer PC Keine direkte Bedienung. Bedienung z. B. über einen oder mehrere RDP-Clients. RDP V 1.0, Beitrags-ID:

10 2 Automatisierungslösung 2.1 Was ist Virtualisierung? Vorteile der Virtualisierung Reduzierung der Hardware-Kosten Reduzierte HW-Kosten durch Konsolidierung mehrerer physikalischer Rechner. (Die Kosteneinsparung ergibt sich durch eine bessere Auslastung der Hardware.) Auf der Client Seite ist kostengünstige Hardware möglich. Erweiterte Anwendungsgebiete: SIMATIC ThinClient Lösungen (PC, Panel, mobile PDA). Reduzierung des Zeitaufwands für Wartung und Pflege Kürzere Zeiten für Updates und Backups, da diese zentral ausgeführt werden können. Reduzierte Wartungskosten und Wartungszeiten durch zentrale Administration. Server Konfiguration mittels Remote Management Tools. Erhöhung der Sicherheit Erhöhte Sicherheit durch Remote Zugang und zentralisiertes Rechte- Management. Praktisch keine Angriffsmöglichkeit bei Thin Clients, zentraler Schutz am virtuellen Server. Erhöhung der Verfügbarkeit Der Austausch der Hardware am virtuellen Server ist während des Betriebs möglich. 1 Erhöhte Flexibilität Zusätzliche Clients können einfach durch Starten einer weiteren VMware Session bei Bedarf zugeschaltet werden. Zusätzliche Clients für besondere Aufgaben können einfach im Hintergrund mitlaufen: RDP 2 /VNC 3 -Lösungen für entfernte oder mobile Zugriffe Vorhalten von Ersatzrechnern als virtuelle Systeme, z. B. bei Wartung eines Systems kann auf ein anderes ausgewichen werden. 1 Bei Verwendung entsprechender Virtualisierungs-Hardware. 2 Windows Remote Desktop Protokoll: Dazu gibt es eine Vielzahl möglicher Clients für verschiedene Betriebssysteme oder für mobile Geräte. (Der Server befindet sich im Windows Betriebssystem.) 3 Virtual Network Computing: Alternative Möglichkeit, um Betriebssysteme fernzusteuern. (Auf dem Betriebssystem wird ein Server benötigt. Zum Betrachten ist ein Client notwendig (verfügbar für verschiedene Betriebssysteme und mobile Geräte). 10 V 1.0, Beitrags-ID:

11 2 Automatisierungslösung 2.2 Voraussetzungen 2.2 Voraussetzungen Virtualisierungsinfrastruktur auf Basis VMware vsphere 4 mind. ein ESX Sever V4.1 mind. ein vsphere Client V4.1 wenn notwendig vcenter Server V4.1 V 1.0, Beitrags-ID:

12 3 Konfiguration 3.1 Konfiguration der Host-Systeme 3 Konfiguration 3.1 Konfiguration der Host-Systeme ACHTUNG Der Anwender/Administrator muss sicherstellen, dass auf dem Host und den VMs ausreichend Systemressourcen vorhanden sind. Optimaler Betrieb von ESXi-Server und VMware Sie finden weiterführenden Informationen zum optimalen Betrieb auf den Support-Internetseiten von VMware unter folgendem Link: Freigegebene Hardware für VMware Unter der folgenden Internet-Adresse finden Sie eine Zusammenstellung der von VMware validierten und freigegebenen Hardware: 3.2 Konfiguration der Gastsysteme Tabelle 3-1 Eigenschaften Anzahl logische CPU-Kerne Virtuelle Netzwerkbaugruppen Trennung von Netzwerken CPU-Last VMware Tools Festplatten- Speicherverwaltung Betriebszustände Anforderungen ES, OS-Server: mindestens 2 OS-Client: mindestens 1 Es sind genauso viele Netzwerkkarten zu konfigurieren, wie dies bei realen OS Stationen der Fall wäre. Ein redundanter OS-Server hätte demnach 3 virtuelle Netzwerkkarten. Wir empfehlen, Terminal-, Anlagen- und Redundanzbus zu trennen. Die CPU-Last der zugeordneten logischen CPU-Kerne darf höchstens zwischen 70%-80% liegen. Hinweis Bei der Archivierung von großen Datenmengen wird eine entsprechende Reserve benötigt (hohe IO-Last). Diese ist bei einer Auslastung von 70%-80% gegeben. Aktuelle VMware Tools müssen auf den Gastrechnern installiert sein. Dadurch ergibt sich eine bessere Performance. Verwenden Sie keine dynamische Speicherverwaltung. Die Größe der Festplattendatei passt sich dynamisch der verwendeten Kapazität an. Suspend/Resume der VMs, sowie VMware-Optionen (z.b. vmotion) werden nicht unterstützt. Die VMs müssen wie reale OS Stationen behandelt werden. 12 V 1.0, Beitrags-ID:

13 3 Konfiguration 3.3 Konfigurationsbeispiele SIMATIC Software und Betriebssystem Ab PCS 7 V7.1 SP2 Windows Betriebssystem (je nach Einsatz, wie in der PCS 7 Liesmich beschrieben) Windows 2003 Server SP2 oder Windows Server 2003 R2 Windows XP SP3 Hinweis Bei der HW-Konfiguration (CPU, Hauptspeicher) der VMs mit PCS 7-Installation, kann man sich an den Voraussetzungen in der Liesmich-Datei orientieren. Diese befindet sich auf der DVD SIMATIC PCS 7 V7.1 SP2 oder unter folgendem Link: Die Ressource Allocation der VMs kann auf den Default-Einstellungen belassen werden. 3.3 Konfigurationsbeispiele Konfiguration der Hosts Hinweis Es wird empfohlen, auch im Host dedizierte Netzwerkadapter für den Terminalund den Anlagenbus einzusetzen. HP Blade System C7000 Enclosure G2 Im HP Enclosure sind zwei Blades gesteckt, auf denen jeweils ein ESX-Server läuft. Die beiden ESX-Server bilden einen Cluster. Tabelle 3-2 Komponente Eigenschaft Arbeitsspeicher gesamt 192 GB Festplatten 3 TB (RAID 5 + Global Spare über SAN) Netzwerkkarten 2 x 2 HP VC-Flags-10 ENET Module 1GB (für Management- Netzwerk, Terminal-, Anlagen- und Redundanzbus) Prozessor Intel Xeon Core i7 L5520, 2,27GHz Anzahl Blades 2 CPUs je Blade 2 Cores je CPU 4 Gesamtanzahl Cores 16 Arbeitsspeicher je Blade 96 GB Weitere Informationen zum verwendeten HP Blade System finden Sie unter dem folgenden Link: V 1.0, Beitrags-ID:

14 3 Konfiguration 3.3 Konfigurationsbeispiele Fujitsu Primergy RX 300 S6 Tabelle 3-3 Komponente Prozessor Arbeitsspeicher Festplatten Eigenschaft 12 Cores (Intel Xeon CPU ,67GHz) 24 GB 6x 600GB SATA (Lokal) Weitere Informationen zum verwendeten Fujitsu Primergy Server finden Sie unter dem folgenden Link: Konfiguration der VMs ES Tabelle 3-4 Hardware Einstellung Arbeitsspeicher 2048 MB CPUs 2 Grafikkarte 32 MB Festplatte 1 Virtuelle Festplatte, nicht dynamisch Festplatte 2 Virtuelle Festplatte, nicht dynamisch Netzwerkadapter 1 Terminalbus Netzwerkadapter 2 Anlagenbus OS-Server Tabelle 3-5 Hardware Einstellung Arbeitsspeicher 3072 MB CPUs 2 Grafikkarte 32 MB Festplatte 1 Virtuelle Festplatte, nicht dynamisch Festplatte 2 Virtuelle Festplatte, nicht dynamisch Netzwerkadapter 1 Terminalbus Netzwerkadapter 2 Anlagenbus Netzwerkadapter 2 Redundanz 14 V 1.0, Beitrags-ID:

15 3 Konfiguration 3.3 Konfigurationsbeispiele OS-Client Tabelle 3-6 Hardware Einstellung Arbeitsspeicher 1024 MB CPUs 2 Grafikkarte 32 MB Festplatte 1 Virtuelle Festplatte, nicht dynamisch Festplatte 2 Virtuelle Festplatte, nicht dynamisch Netzwerkadapter 1 Terminalbus Konfiguration 1 1x virtuelle ES 1x realer OS-Server 4x virtuelle OS-Clients Abbildung 3-1 V 1.0, Beitrags-ID:

16 3 Konfiguration 3.3 Konfigurationsbeispiele Konfiguration 2 1x virtuelle ES 1x virtueller OS-Server auf ESXi Server 1 4x virtuelle OS-Clients auf ESXi Server 1 und 2 Abbildung 3-2 PCS 7 OS Server PCS 7 OS Client 1 / 2 PCS 7 ES PCS 7 OS Client 3 / 4 Terminal Bus ESXi V4.1 Server ESXi V4.1 Server Plant Bus AS 1 AS 8 16 V 1.0, Beitrags-ID:

17 3 Konfiguration 3.3 Konfigurationsbeispiele Konfiguration 3 1x virtuelle ES 1x virtuelles red. OS-Serverpaar Nx virtuelle OS-Clients auf ESXi Server 1 und 2 realer CAS realer OS-Client Abbildung 3-3 PCS 7 CAS PCS 7 OS Client 32 PCS 7 OS Server PCS 7 OS Client PCS 7 ES PCS 7 OS Server (red.) PCS 7 OS Client Terminal Bus Plant Bus ESXi V4.1 Server Redundancy Bus AS 1 AS 8 ESXi V4.1 Server V 1.0, Beitrags-ID:

18 4 Anwenderszenarien 4 Anwenderszenarien Zielsysteme laden Tabelle 4-1 Reale ES lädt Virtuelle ES lädt Reale AS OK OK Realen OS-Server OK OK Realen OS-Client OK OK Virtuellen OS-Server OK OK Virtuellen OS-Client OK OK Prozessbetrieb Tabelle 4-2 Virtueller OS-Client visualisiert Daten eines realen OS-Server virtuellen OS-Server Realer OS-Client visualisiert Daten eines virtuellen OS-Server EA-Felder bedienen OK OK OK Faceplates bedienen OK OK OK Meldungen anzeigen OK OK OK und quittieren Kurven anzeigen OK OK OK SFV OK OK OK PCS 7 Web Server, OpenPCS 7, DataMonitor Tabelle 4-3 Lokaler Zugriff auf Remotezugriff auf Virtueller PCS 7 Web Server OK mit PCS 7 Web Client OK mit PCS 7 Web Client Virtueller OS-Client mit OK mit Matrikon OPC Explorer OK mit Matrikon OPC Explorer OpenPCS 7 Virtueller DataMonitor Server OK mit DataMonitor Client OK mit DataMonitor Client Virtueller Terminal Server entfällt OK mit RDP 18 V 1.0, Beitrags-ID:

19 5 Hinweise / Einschränkungen 5 Hinweise / Einschränkungen Hinweis WPF-Controls in VMware WinCC bietet die Möglichkeit, WPF-Controls für die Visualisierung zu verwenden. Diese Möglichkeit funktioniert nicht auf virtualisierten Systemen. (Siehe auch SIMATIC Shell Wenn die Server-Client-Kommunikation über Netzwerkgrenzen hinweg stattfindet, muss die SIMATIC Shell entsprechend konfiguriert werden. Dies ist unabhängig von der Virtualisierung. Abbildung 5-1 V 1.0, Beitrags-ID:

20 5 Hinweise / Einschränkungen Standard-Gateway Wenn die Kommunikation am Anlagenbus über Netzwerkgrenzen hinweg stattfindet, müssen die Routen am Anlagenbus bekannt sein. Die einzige Möglichkeit dies zu realisieren besteht derzeit darin, in NetPro für den Anlagenbus einen Router und in Windows für den Anlagenbus ein Standard-Gateway zu projektieren. Erzeugung neuer VMs aus Templates Im vsphere Client dürfen Templates keine PCS 7-Installation enthalten, da nach Erzeugen neuer VMs mit anderem Rechnernamen die SQL-Datenbank angepasst werden muss. Kommunikation zur AS Da in einem ESX Server keine SIMATIC CPs (z.b. CP1623) betrieben werden können, ist die Kommunikation zu den AS nur über BCE mit TCP/IP möglich. Damit gelten folgende Einschränkungen: Es funktioniert keine hochverfügbare S7-Verbindung zu einer H-Station, da hierfür S7-REDCONNECT notwendig ist. Es sind max. 8 Verbindungen möglich. Lizensierung Bei Nutzung von VMs muss darauf geachtet werden, dass eine korrekte Lizenzierung aller Software-Komponenten gewährleistet ist, z.b. Microsoft und PCS 7. Erzeugung von VMs Bei Vorhandensein einer Infrastruktur für Virtualisierung (ESX Server, vcenter Server und vsphere Client) gibt es zur Erzeugung neuer VMs mehrere Möglichkeiten: Komplette Neuerstellung von VMs innerhalb eines vsphere Clients Erzeugung neuer VMs aus Templates innerhalb eines vsphere Clients Übertragung realer Maschinen mittels VMware Konverter in VMs (Konsolidierung) Export von VMs im vsphere Client in OVF-Templates und Importieren von VMs aus OVF-Templates Nutzung von OVF-Templates Wenn OVF-Templates als Datei vorliegen, können sie beispielsweise für folgende Zwecke eingesetzt werden: Übertragen von VMs auf einen anderen Host Archivieren exportierter VMs auf externen Medien VMware Features Suspend/Resume der VMs, insbesondere von redundanten Servern, bereitet Probleme und darf daher nicht genutzt werden. Snapshots sollten nicht verwendet werden. vmotion, DRS, FT wurden nicht explizit getestet. 20 V 1.0, Beitrags-ID:

21 5 Hinweise / Einschränkungen Remote Desktop Protokoll (RDP) Die VMs sind über eine geöffnete Remote Desktop Verbindung bedienbar. Hinweis Remote Desktop darf nur per mstsc /console oder mstsc /admin genutzt werden. Diagnose mit VMware vsphere-client Es wird empfohlen, mit Hilfe des vsphere-clients die Ressourcen der Hosts und Gastsysteme regelmäßig zu überwachen, z.b.: Auslastung des Arbeitsspeichers Betriebszustand CPU-Last Festplatte Netzwerkauslastung V 1.0, Beitrags-ID:

22 5 Hinweise / Einschränkungen CPU-Nutzung der Gastsysteme Bei folgenden Aktionen steigt die Prozessornutzung auf fast 100%,.unabhängig davon, ob dies eine reale Maschine oder eine VM ist. Web Navigator > Web View Publisher Web Navigator > Export der Konfigurationsdaten Damit steigt auch die Auslastung des Hypervisors. Steht dieser Zustand länger an, so generiert der Host eine Fehlermeldung. Nach Beendigung verschwindet die Meldung selbständig. Die Ausführung der Tasks erfolgt fehlerfrei. Abbildung 5-2 Abbildung V 1.0, Beitrags-ID:

23 6 Glossar 6 Glossar Gast Host Ist ein virtualisierter Computer der innerhalb eines Hosts ausgeführt wird (gleichbedeutend mit VM). Bezeichnet die reale Hardware, auf dem der ESX bzw. ESXi Server läuft und die ihre Ressourcen den VMs zur Verfügung stellt. Die Computer, die innerhalb des Hosts ablaufen, werden als Gast oder VMs bezeichnet. Hyper Threading Ist eine Technologie, um die Befehle für den Prozessor besser abzuarbeiten. Dabei erscheint ein Prozessorkern nach außen wie 2 Prozessorkerne. Virtuelle Hardware Reale Ressourcen werden den VMs nicht direkt zur Verfügung gestellt, sondern sie werden virtualisiert, um Sie gemeinsam nutzen zu können. Solche gemeinsam genutzte Hardware können z.b. Netzwerkkarten, Prozessorkerne oder Festplatten sein. Diese können anteilig und gemeinsam von allen VMs genutzt werden. Virtueller Prozessorkern Ist ein Prozessorkern, der der VM zur Verfügung gestellt wird. Virtuelle Maschine (VM) Siehe Gast Virtuelles Netzwerk Ist ein Netzwerk, welches der Host den VMs zur Verfügung stellt. Damit ist eine Kommunikationsmöglichkeit mehrerer VMs innerhalb dieses Netzwerkes möglich. VMware Ist eine Firma und Hersteller von Virtualisierungs-Software. VMware ESX und ESXi Der VMware ESX Server bzw. VMware ESXi Server sind der zentrale Bestandteil von VMware vsphere. Sie entsprechen einem Hypervisor-Typ-1. VMware vcenter Server Ist Bestandteil von VMware vsphere und dient der zentralen Verwaltung der virtuellen Infrastrukur. VMware vsphere Ist eine Produktpalette von VMware zur Virtualisierung auf Basis von Hypervisor- Typ-1. V 1.0, Beitrags-ID:

24 6 Glossar VMware vsphere Client Ist Bestandteil von VMware vsphere und ermöglicht den Zugang zum vcenter Server bzw. ESX Server. Damit ist er das Werkzeug zur Verwaltung der virtuellen Infrastruktur. VMware Workstation Ist ein Hypervisor vom Typ 2 und dient dem Erstellen und Verwalten von virtuellen Systemen auf einem bereits bestehenden Betriebssystem. 24 V 1.0, Beitrags-ID:

25 7 Literaturhinweis 7 Literaturhinweis 7.1 Literaturangaben Diese Liste ist keinesfalls vollständig und spiegelt nur eine Auswahl an geeigneter Literatur wider. Tabelle 7-1 Themengebiet Titel /1/ VMware vsphere VMware vsphere 4 Das umfassende Handbuch Galileo Computing Galileo Press 2010 ISBN Internet-Link-Angaben Tabelle 7-2 Diese Liste ist keinesfalls vollständig und spiegelt nur eine Auswahl an geeigneter Informationen wider. Beitrag Link \1\ Referenz auf diesen Beitrag \2\ Siemens I IA/DT Customer Support \3\ Freigabe \4\ WPF-Controls für WinCC \5\ Lieferfreigabe PCS 7 V7.1 SP2 \6\ Lieferfreigabe PCS 7 V7.1 SP3 \7\ Freigabe von WinCC V7.0 SP2 für virtuelle Umgebungen \8\ WinCC/Server- Virtualiserung V 1.0, Beitrags-ID:

26 8 Historie 8 Historie Tabelle 8-1 Version Datum Änderung V1.0 09/2011 Erste Ausgabe 26 V 1.0, Beitrags-ID:

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