ERHEBUNG ZUM EXPORTKLIMA DER ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Zentrale Ergebnisse 2. Befragungswelle.

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1 ERHEBUNG ZUM EXPORTKLIMA DER ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Zentrale Ergebnisse. Befragungswelle

2 IMPRESSUM Herausgeber: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Regenerative Energien Chausseestraße a 0 Berlin Telefon: + (0)0-00 Telefax: + (0)0 - Internet: Redaktion: Florian Schmidt, Angelika Baur November 0 Autoren: Martin Ammon, Dr. Thomas Olbrecht EuPD Research Alle Rechte sind vorbehalten. Die Nutzung steht unter dem Zustimmungsvorbehalt der dena. Sämtliche Inhalte wurden mit größtmöglicher Sorgfalt und nach bestem Wissen erstellt. Die dena übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Für Schäden materieller oder immaterieller Art, die durch Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen unmittelbar oder mittelbar verursacht werden, haftet die dena nicht, sofern ihr nicht nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden zur Last gelegt werden kann. Offizielle Websites

3 . METHODIK Der vorliegende Bericht stellt die Ergebnisse aus Befragungen im ersten und zweiten Halbjahr 0 dar. Im Zeitraum vom. bis. Mai 0 erfolgte die erste Befragung und umfasste quantitative Interviews mit Entscheidern aus den Bereichen Export, Geschäftsentwicklung, Vertrieb, Marketing, Strategie oder Geschäftsführung von Unternehmen der deutschen Erneuerbare- Energien-Branche. Die zweite Befragung wurde zwischen. und. Oktober 0 umgesetzt und schloss mit 0 Interviews ab. Um einen möglichst hohen Rücklauf zu erreichen, erfolgte die Befragung in einer Kombination aus Online-Befragung und CATI- Interviews (Computer Assisted Telephone Interview), wobei zunächst der Online-Fragebogen versendet wurde und anschließend, falls keine Online-Teilnahme stattfand, per CATI-Interview der Ansprechpartner nochmals kontaktiert wurde. Die Interviewpartner der deutschen Unternehmen aus den Branchen Solarthermie, Photovoltaik, oberflächennahe und tiefe Geothermie, Biogas und Biomasse sowie Windenergie konnten schließlich u.a. zu den folgenden Themen befragt werden:.einschätzung der aktuellen Exportgeschäftslage..Exportgeschäftserwartung in den nächsten sechs Monaten..Gründe für die Einschätzung der Exportgeschäftserwartung in den nächsten sechs Monaten..Auswirkung des Exportgeschäfts auf die Beschäftigungssituation im Unternehmen.

4 . EXECUTIVE SUMMARY (/): KERNERGEBNISSE. Annähernd gleichbleibende Exportgeschäftslage Branchenübergreifend wird die aktuelle Exportgeschäftslage im zweiten Halbjahr 0 verglichen mit dem ersten Halbjahr dieses Jahres von den befragten Unternehmen annähernd gleichbleibend bewertet. Während im ersten Halbjahr Prozent der Unternehmen die Geschäftslage im Export mit gut und sehr gut bewerteten, sinkt diese positive Einschätzung im zweiten Halbjahr um einen Prozentpunkt auf Prozent. Im Gegenzug nimmt der Anteil der negativen Bewertungen der aktuellen Exportgeschäftslage leicht zu, was sich in einem Anstieg der Angaben schlecht und sehr schlecht von auf Prozent ausdrückt.. Marginale Verschlechterung der Exportgeschäftserwartung Die Bewertung der Geschäftserwartung im Export in den nächsten sechs Monaten verhält sich analog der Einschätzung zur Exportgeschäftslage, d.h. der Anteil der positiven Bewertungen sinkt von Prozent im ersten Halbjahr marginal auf Prozent im zweiten Halbjahr 0. Gleichzeitig nimmt der Anteil der negativen Bewertungen der Exportgeschäftserwartung von zehn Prozent im ersten Halbjahr 0 auf Prozent im zweiten Halbjahr zu. Als Begründung für die negative Bewertung der Exportgeschäftserwartung wird branchenübergreifend eine deutlich verschlechterte Förderung für erneuerbare Energien in den Zielländern des Exportes angegeben. Zudem geben gegenüber dem ersten Halbjahr 0 mehr Unternehmen an, dass sich die Handelshemmnisse erhöht haben und die Konkurrenz aus dem In- und Ausland zugenommen hat. Die positive Beurteilung der Exportgeschäftserwartung ist u.a. in einer Zunahme an Antworten im zweiten Halbjahr 0 zu erkennen, die eine steigende Wirtschaftlichkeit von Erneuerbare-Energien-Projekten in den Zielländern beschreiben. Darüber hinaus sehen im zweiten Halbjahr 0 mehr Unternehmen Wettbewerbsvorteile der eigenen Angebote als Treiber für Absatz im Ausland als im ersten Halbjahr 0.

5 . EXECUTIVE SUMMARY (/): KERNERGEBNISSE. Gleichbleibende politische Rahmenbedingungen als Ursache unveränderter Erwartungen Nahezu die Hälfte der befragten Unternehmen ( Prozent) erwartet in den kommenden sechs Monaten keine Veränderungen im eigenen Exportgeschäft. Dies wird insbesondere mit einer unveränderten Nachfragesituation sowie gleichbleibenden politischen Rahmenbedingungen in den Zielländern des Exports begründet.. Prozent der Unternehmen sehen positiven Effekt des Exportgeschäftes auf die Beschäftigung Die Einschätzung der Auswirkungen des Exportgeschäftes auf die Beschäftigungssituation seitens der befragten Unternehmen ist in Übereinstimmung zur Entwicklung der Exportgeschäftslage und -erwartung nach wie vor überwiegend positiv besetzt. Prozent geben im zweiten Halbjahr 0 eine positive Wirkung auf die Beschäftigung an, lediglich zehn Prozent beschreiben negative Auswirkungen. Ein leichter Rückgang zeichnet sich für die Unternehmensangaben zu einem stark positiven Effekt ab. Im ersten Halbjahr 0 wurde dies von neun Prozent der Unternehmen angegeben. Im zweiten Halbjahr 0 sieht einzig ein Prozent der befragten Unternehmen eine solch stark positive Auswirkung auf die Beschäftigungssituation.

6 . EXPORTGESCHÄFTSLAGE ERNEUERBARE-ENERGIEN- BRANCHE Geschäftslage im. und. Halbjahr 0 (absolute Nennungen und in Prozent **) Gesamte Stichprobe. HJ. HJ Windenergie*. HJ. HJ 0 Biomasse (flüssig/fest). HJ. HJ Photovoltaik Solarthermie* Tiefe Geothermie. HJ. HJ. HJ. HJ. HJ. HJ sehr gut gut mittel schlecht sehr schlecht Biogas. HJ. HJ 0 Oberflächennahe Geothermie. HJ. HJ 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 00% Quelle: EuPD Research 0/0 & /0 * Aufgrund der geringen Fallzahl wird Kleinwind hier zu Windenergie und CSP zu Solarthermie gezählt. ** Die Zahlen geben die absoluten Nennungen an. In den Balken wird die prozentuale Verteilung je Branche dargestellt.

7 . EXPORTGESCHÄFTSERWARTUNG IN DEN NÄCHSTEN MONATEN ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Geschäftserwartung im. und. Halbjahr 0 (absolute Nennungen und in Prozent **) Gesamte Stichprobe. HJ. HJ 0 0 Biogas. HJ. HJ 0 0 Photovoltaik. HJ. HJ Windenergie* Biomasse (flüssig/fest) Tiefe Geothermie. HJ. HJ. HJ. HJ. HJ. HJ 0 sehr verbessern verbessern gleich bleiben verschlechtern stark verschlechtern Oberflächennahe Geothermie. HJ. HJ 0 Solarthermie*. HJ. HJ 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 00% Quelle: EuPD Research 0/0 & /0 * Aufgrund der geringen Fallzahl wird Kleinwind hier zu Windenergie und CSP zu Solarthermie gezählt. ** Die Zahlen geben die absoluten Nennungen an. In den Balken wird die prozentuale Verteilung je Branche dargestellt.

8 . EXPORTGESCHÄFTSERWARTUNG IN DEN NÄCHSTEN MONATEN GRÜNDE FÜR DIE POSITIVE EXPORTGESCHÄFTSERWARTUNG Gründe für die positive Exportgeschäftserwartung (absolute Nennungen) Neue Kooperationen mit Partnern oder Stärkung des Teams Förderung für erneuerbare Energien hat sich in Zielländern verbessert Steigende Wirtschaftlichkeit von Erneuerbare-Energien-Projekten 0 Wettbewerbsvorteil der eigenen Angebote im Ausland 0 Handelshemmnisse wurden abgebaut Nachfrage in Zielländern entwickelt sich positiv 0 Produktentwicklung Schwacher Inlandsmarkt erhöht Druck auf Export Sonstige Antworten Halbjahr 0 (n =0). Halbjahr 0 (n=) Quelle: EuPD Research 0/0 & /0

9 . EXPORTGESCHÄFTSERWARTUNG IN DEN NÄCHSTEN MONATEN GRÜNDE FÜR DIE NEGATIVE EXPORTGESCHÄFTSERWARTUNG Gründe für die negative Exportgeschäftserwartung (absolute Nennungen) Förderung für erneuerbare Energien hat sich in Zielländern verschlechtert Stärkere Konkurrenz im Geschäftsfeld aus dem Ausland Handelshemmnisse haben sich erhöht Stärkere Konkurrenz im Geschäftsfeld aus Deutschland Verschlechterte politische Rahmenbedingungen in Deutschland Mangelnde Wettbewerbsfähigkeit deutscher Produkte im Ausland Schwierigkeiten in der Projektfinanzierung 0 Sonstige Halbjahr 0 (n =). Halbjahr 0 (n=) Quelle: EuPD Research 0/0 & /0

10 . AUSWIRKUNGEN DES EXPORTGESCHÄFTES AUF DIE BESCHÄFTIGUNG Auswirkung auf Beschäftigung im. und. Halbjahr 0 (absolute Nennungen und in Prozent **) Gesamte Stichprobe Photovoltaik. HJ. HJ. HJ. HJ 0 0 Biomasse (flüssig/fest). HJ. HJ 0 Windenergie* Solarthermie* Biogas. HJ. HJ. HJ. HJ. HJ. HJ 0 stark positiv positiv keine Auswirkung negativ stark negativ Oberflächennahe Geothermie. HJ. HJ Tiefe Geothermie. HJ. HJ 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 0% 00% Quelle: EuPD Research 0/0 & /0 * Aufgrund der geringen Fallzahl wird Kleinwind hier zu Windenergie und CSP zu Solarthermie gezählt. ** Die Zahlen geben die absoluten Nennungen an. In den Balken wird die prozentuale Verteilung je Branche dargestellt. 0

11 . EXPORTKLIMAINDEX Im Folgenden wird die Systematik des Exportklimaindex vorgestellt. Die Befragungsergebnisse der Befragung im ersten Halbjahr 0 bilden die Nullmessung und damit den Ausgangspunkt der Indexberechnungen in der Zukunft. Die Erstellung des Exportklimaindex dient dazu, die Angaben der Branchenvertreter zur Exportgeschäftslage und der Exportgeschäftserwartung für die kommenden sechs Monate in einem Indexwert zusammenzufassen, um im Zeitverlauf eine Entwicklung abbilden zu können. Ausgehend vom Basispunkt im ersten Halbjahr 0 kann hier abgelesen werden, inwiefern sich das Exportklima in Bezug auf den Basiszeitpunkt positiv oder negativ entwickelt. Aufgrund der Tatsache, dass sich der Indexwert aus Exportgeschäftslage und -erwartung zusammensetzt, kann hier herausgestellt werden, ob und wie die Exportgeschäftserwartung und -lage den Index verändern. Die Berechnung des Exportklimaindex wird in methodischer Anlehnung an den ifo-geschäftsklimaindex umgesetzt. Der Exportklimaindex basiert auf einer standardisierten Transformation der Exportgeschäftslage und der -erwartung für die kommenden sechs Monate. Der kalkulierte Exportklimaindex liegt zwischen 0 und 00, wobei ein Wert von 00 einen ausgeglichenen Anteil positiver wie negativer Einschätzungen darstellt. Für die erste Befragung im Mai 0 wird der Indexwert als Basiswert auf 00 normiert. Die Ergebnisse der Folgebefragungen werden jeweils in Bezug zu diesem Indexwert gesetzt.

12 . EXPORTKLIMAINDEX Exportklimaindex. und. Halbjahr 0 (Indexwerte) Der nebenstehende Exportklimaindex zeigt, dass ausgehend vom. 00 Halbjahr 0 die Geschäftslage und -erwartung im Export der deutschen Erneuerbare-Energien-Branche leicht zurückgegangen ist. Die deutlich positive Bewertung der Exportgeschäftslage und -erwartung des. Halbjahres 0 konnte somit im. Halbjahr 0 nicht ganz erreicht werden, was sich im sinkenden Indexwert um, Indexpunkte ausdrückt. Wenngleich die Bewertung der Exportgeschäftslage und -erwartung relativ nah zusammenliegen, ist die Erwartung der Unternehmen grundsätzlich positiver als deren aktuelle Geschäftslage im Export ,0,0,, 0. Halbjahr 0. Halbjahr 0 Exportgeschäftslage(,) Quelle: EuPD Research 0/0 & /0 Exportgeschäftserwartung(,0) Exportklimaindex(,)

ERHEBUNG ZUM EXPORTKLIMA DER ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Ergebnisse. www.export-erneuerbare.de

ERHEBUNG ZUM EXPORTKLIMA DER ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Ergebnisse. www.export-erneuerbare.de ERHEBUNG ZUM EXPORTKLIMA DER ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Ergebnisse www.export-erneuerbare.de IMPRESSUM Herausgeber: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Regenerative Energien Chausseestraße 8 a 0 Berlin

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