Der Büdelsdorfer Weg. Unternehmenskultur und Betriebliches Gesundheitsmanagement

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1 Unternehmenskultur und Betriebliches Gesundheitsmanagement

2 Stadt Büdelsdorf

3 Daten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Stadt Verwaltung mit 53 MA (43,68 Vollzeitstellen) Einrichtungen mit 127 MA (83,71 Vollzeitstellen) Gesamt: 180 MA (127,39 Vollzeitstellen)

4

5 Beweggründe - Hoher Veränderungsdruck, zunehmende Arbeitsverdichtung, Personalabbau, höhere Anforderungen an die Kompetenz, immer schneller ablaufende Umstrukturierungsprozesse und der hohe Anspruch der Politik und der Bürgerinnen und Bürger. - All diese Faktoren erhöhen die physische und psychische Belastung der Beschäftigten

6 Erkenntnis/Motivation Rein organisatorische Maßnahmen in der Personalentwicklung reichen nicht mehr aus, da häufig die innerer Balance und wirkliche Entlastungsstrategien fehlen

7 Erkenntnis/Motivation Es fehlt uns nicht an Breite, sondern an Tiefe Wir wollen die Blickrichtung ändern: Warum bleiben Menschen trotz hoher Belastung gesund? (Salutogenese) und nicht :was macht Menschen krank?

8 Erkenntnis/Motivation Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wollen wir als Stadt für unsere Mitarbeiter attraktiv bleiben und für neue Mitarbeiter attraktiv sein

9 Erkenntnis/Motivation Wir wollen vom entweder/oder zum sowohl als auch kommen, denn MA wünschen sich sowohl ein erfülltes berufliches als auch privates Leben

10 Handlungsfelder Unternehmens- und Führungskultur Balanceorientierte Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Freizeit Gesundheitsfördernde Maßnahmen Betriebliche Rahmenbedingungen Qualifikation Coaching

11 Leitgedanken Wandel Wahrnehmung Wertschätzung

12 Ziele Stärkung der Eigenverantwortung im Hinblick auf Gesunderhaltung und die persönlichen Bedürfnisse Stärkung der sozialen Kompetenz Unterstützung der individuellen Entwicklung

13 Ziele Sinnhaftigkeit der Arbeit Verbundenheit mit dem Arbeitgeber Stärkung des Miteinanders Stärkung der Führungskompetenz

14 Ziele Zufriedenheit Stärkung der Attraktivität als Arbeitgeber Schaffung von Angeboten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Erhalt und Steigerung der Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit

15 Ausgangslage Eine Organisation, die sich durch folgendes auszeichnet: - Flache Hierachien - Weitgehende Delegation von Verantwortung - Politik der offenen Tür bei allen MA - Kooperativer Führungsstil - Kurze Wege der Kommunikation und Entscheidung - Gute Fortbildungsmöglichkeiten - Strategische Ziele und Grundsätze durch Politik

16 Ausgangslage Ein Personalentwicklungskonzept mit folgenden Instrumenten: - Jährliche MA-Gespräche (Wohlfühlgespräche) - Mitarbeiterbefragungen - Beurteilungsgespräche (MA und FK) - Zielvereinbarungen - Flexible Arbeitszeitregelungen - Vertrauensarbeitszeit - Möglichkeit der Heimarbeit - Teilzeitmodelle (auch für FK) - Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement

17 Unsere Schritte auf dem Büdelsdorfer Weg auf verschiedenen Pfaden: Leitbild/Unternehmenskultur Schulung der sozialen Kompetenzen Fachvorträge zu Lebensthemen Gesundheitskurse Coaching Evaluation

18 Gemeinsamer Auftakt Dienstversammlung am 7. Juni

19 Leitbild/Unternehmenskultur Mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erarbeitet Keine Hochglanzbroschüre Etwas Bildhaftes, das auch gelebt und bedarfsgerecht weiterentwickelt wird Spiegelt sich in der Haltung Aller wieder

20 Schulung der sozialen Kompetenzen Eigenverantwortung Achtsamkeit Wertschätzung Kommunikation

21 Schulung der sozialen Kompetenzen 1. Führungskräfteschulungen - Gesundheit ist Führungsaufgabe - Themen zur Stärkung der Führungskompetenzen Ich-Stärkung Innere Führung Gewaltfreie Kommunikation Menschenkenntnis Führen im Generationenmix - Stärkung des Zusammenhalts durch gemeinsame Veranstaltungen (Schulungen, Kaminabende, kollegiale Beratung)

22 Schulung der sozialen Kompetenzen 2. Mitarbeiterschulungen - Gesundheit - Zeit- und Selbstmanagement - emotionale Gelassenheit - Menschenkenntnis - Umgang mit Konflikten (Deeskalationsschulung)

23 Fachvorträge zu Lebensthemen - Elternberatung - Krisenbewältigung - Pflege Angehöriger - Burn out - Mobbing - Leistungswandel/Leistungsminderung - Sucht

24 Gesundheitskurse In Kooperation mit der VHS/Fitnessstudios Arbeitszeit wird geschenkt Betriebssport Rücken Qi Gong, Nordic Walking, Sixpack Kooperationen mit den Krankenkassen, Unfallkasse (Gesundheitscheck, Rückenschulungen, Ernährung) Mobile Massage

25 Coaching - als zusätzliches Personalentwicklungsinstrument - als personenorientierte Beratung und Unterstützung der Beschäftigten in schwierigen (beruflichen und privaten) Situationen bezogen auf den aktuellen beruflichen Kontext und die individuelle Problemstellung

26 Evaluation Ergebnisse Mitarbeiterbefragung

27 Evaluation Ergebnisse Mitarbeiterbefragung

28 Evaluation Ergebnisse Mitarbeiterbefragung

29 Aufwendungen Mitarbeiterin mit 12,3 Std.wöchentlich Jahresbudget Euro

30 Bedeutung Die Aufgabe Betriebliches Gesundheitsmanagement/ Unternehmenskultur ist als Stabsstelle beim Bürgermeister angesiedelt Nicht nebenbei zu erledigen Diese Organisation ist durch die Politik bestätigt Verantwortung für die Gestaltung gesunder Rahmenbedingungen trägt im öffentlichen Bereich auch die Politik

31 Menschen geben ihr Bestes, wenn es Ihnen gut geht

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