WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 1 / Januar 2013

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1 Ausgabe 1 / Januar 2013 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE An den internationalen Finanzmärkten hellte sich die Stimmung zwischen Mitte November und Mitte Dezember deutlich auf. Grund dafür war die Entscheidung der Troika, bestehend aus Europäischer Union (EU), Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF), Griechenland zusätzliche Finanzhilfen zu gewähren. Stimulierend wirkte sich darüber hinaus das erfolgreich verlaufende griechische Schuldenrückkaufprogramm aus. Mit über 30 Mrd. Euro wurde der griechischen Regierung ein größer als erhofftes Finanzvolumen angedient. Durch den Rückkauf seiner Anleihen mit Abschlägen von 60 bis 70 Prozent des Nominalwertes gelang es dem Land, seine Staatsverschuldung um rund 20 Mrd. Euro zu reduzieren. Zwar wiesen Volkswirte darauf hin, dass Griechenland trotz dieser Maßnahmen noch nicht gerettet und ein neuer Schuldenschnitt nach wie vor sehr wahrscheinlich sei. Die positiven Zeichen von der europäischen Staatsschuldenfront wurden von den Marktteilnehmern jedoch begrüßt, denn es wurde eine Unsicherheit, welche die Märkte zuletzt belastet hatte, ausgeräumt. Gefördert wurde die positive Stimmung zudem durch die Entscheidung der spanischen Regierung, bei der EU Hilfskredite zur Rekapitalisierung der Banken des Landes in Höhe von nahezu 40 Mrd. Euro zu beantragen. Eine Vielzahl von Wirtschaftsdaten fiel zudem besser aus, als dies erwartet worden war. Daher setzte sich die Erkenntnis durch, dass eine positivere Sicht auf den Zustand der Weltkonjunktur möglicherweise angezeigt ist. Gegen Ende der Berichtsperiode kehrte die Unsicherheit kurzzeitig an die Märkte zurück. Ursache war die Rücktrittsankündigung des italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti. Die Partei seines Vorgängers Berlusconi hatte der Regierung die politische Unterstützung entzogen. Berlusconi selbst kündigte die Rückkehr als Ministerpräsident an. Die Parlamentswahlen werden nun mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Februar vorgezogen. In den Augen der Anleger würde ein Wahlsieg Berlusconis den Fortgang der Reformen im Land erheblich behindern und die Bekämpfung der europäischen Staatsschuldenkrise massiv erschweren. Angesichts aktueller Umfragen setzte sich jedoch sehr schnell die Einschätzung durch, ein Wahlsieg des Mitte-Links-Bündnisses unter Führung von Pier Luigi Bersani von der Demokratischen Partei sei äußerst wahrscheinlich. Mit dem Bündnis werden Erwartungen auf eine Fortführung der Reformen verknüpft. Einige Marktteilnehmer begegneten der gegenwärtigen Entwicklung an den internationalen Finanzmärkten trotzdem skeptisch. Sie verwiesen auf den immer noch ungelösten Haushaltsstreit in den USA. Zu Beginn des Jahres 2013 stehen Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen zur Debatte (Fiskalklippe). Sollten der US-Präsident und die republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus die Fiskalklippe nicht umschiffen, könnten die USA in eine tiefe Rezession fallen. Eine solche würde sich negativ auf die Weltkonjunktur auswirken und eine Entschärfung der europäischen Staatsschuldenkrise wesentlich erschweren. WÄHRUNGEN Empfehlung Anleger Kreditnehmer US-Dollar (USD) halten kurzfristigspekulativ / langfristigspekulativ Schw. Franken (CHF) abbauen kurzfristigattraktiv / langfristigattraktiv Jap. Yen (JPY) abbauen kurzfristigspekulativ / langfristigspekulativ Britisches Pfund abbauen Neuseeländ. Dollar aufbauen Ungarischer Forint aufbauen WÄHRUNG IM BLICKPUNKT Mexikanischer Peso STARPLAN TOP CALLGELD aufbauen AUCH ALS - NEWSLETTER UND ÜBER DAS VR-BANKENPORTAL ERHÄLTLICH

2 STARPLAN TOP CALLGELD / SONSTIGE WÄHRUNGEN 2 / 8 STARPLAN Top Callgeld STRATEGIE Die Staatsschuldenkrise in der Eurozone beeinträchtigt weiterhin die Aussichten für die Konjunktur. Angesichts der Entwicklung in der Europeripherie und der expansiven Maßnahmen der Europäischen Zentralbank blieb die Volatilität an den Geld- und Devisenmärkten hoch. Die Spannungsfelder, in denen sich die Fremdwährungen befinden, wirken sich auch auf die Selektion von attraktiven Engagements aus. Neben der Schwankungsbreite spielt die Perspektive auf die zukünftige Kursentwicklung einer Währung eine Rolle. Und diese wird maßgeblich durch den Zinsunterschied bestimmt. Die Anlage in Währungen glich in den letzten Wochen einem Puzzlespiel. Angesichts des schnellen Wechsels zwischen Risiko an und Risiko aus an den Märkten ist die optimale Zusammenstellung eines Währungsportfolios eine herausfordernde Angelegenheit. Die von uns gewählte Zusammensetzung des Portfolios hat die Berichtsperiode mit positivem Ergebnis abschließen können. Im kommenden Jahr wird die Politik niedriger Zinsen im Euroraum fortgesetzt werden. Wir gehen davon aus, dass die Leitzinsen im ersten Quartal 2013 nochmals gesenkt werden. Darauf sind wir mit unserer vorsichtigen Zinsdifferenz strategie gut vorbereitet. Der mexikanische Peso und auch die türkische Lira stehen bei vielen Investoren für das kommende Jahr ganz oben auf der Liste der favorisierten Währungen. Der polnische Zloty wird in Phasen der Eurostärke einen Kontrapunkt setzen können und die norwegische Krone bleibt fundamental interessant. Abhängig von unseren Prognosen werden wir die Zinsdifferenzstrategie ausbauen. WERTENTWICKLUNG /03 06/04 06/05 06/06 06/07 06/08 06/09 06/10 06/11 06/12 Wertentwicklung von EUR, die seit dem gemäß den Empfehlungen von STARPLAN Top Callgeld angelegt wurden. ZUSAMMENSETZUNG 16,86 22,33 19,20 24,93 NOK PLN MXN CZK TRY 16,68 Britisches Pfund (GBP) Das britische Pfund beendete den Handel im Berichtszeitraum gegenüber dem Euro auf tieferem Niveau. Angesichts der fortschreitenden Entspannungssignale von der europäischen Staatsschuldenfront und schwachen britischen Wirtschaftsdaten sahen sich viele Investoren veranlasst, Positionen in der Währung Großbritanniens aufzulösen. Die europäische Gemeinschaftswährung legte um 0,8 Pence auf 0,8137 britische Pfund zu. Die Währung des Vereinigten Königreiches gab um rund 1,0 Prozent nach. Obwohl die Wachstumszahlen für das dritte Quartal 2012 deutlich besser waren als die enttäuschenden Daten des zweiten Quartals, bleibt der Konjunkturausblick für die britische Wirtschaft schwach wird das Wirtschaftswachstum für das Gesamtjahr negativ ausfallen und 2013 ebenfalls nur eine moderate Verbesserung aufweisen. Die wirtschaftliche Trendwende wird erst im Laufe der zweiten Jahreshälfte einsetzen. In 2014 wird sich die Wirtschaft dann nachhaltig erholen können und eine Expansionsrate von 1,5 Prozent erreichen. Die Bank of England hat zuletzt ihr Anleiherückkaufprogramm von 325 Mrd. auf 375 Mrd. britische Pfund ausgeweitet und eine Reihe weiterer Maßnahmen ergriffen, die u. a. die Kreditvergabe in der Wirtschaft ankurbeln sollen. Das jüngst veröffentlichte Sitzungsprotokoll des MPC (Monetary Policy Committee) zeigt außerdem, dass innerhalb des Komitees auch die Möglichkeit weiterer Lockerungsmaßnahmen diskutiert wird. In Anbetracht der schwachen Konjunkturlage Großbritanniens, ist damit zu rechnen, dass die Bank of England weiterhin ihre Bereitschaft zu zusätzlichen expansiven Schritten signalisieren wird. Eine erneute Ausweitung des Programms zum Ankauf von Aktiva steht damit genauso auf der Agenda wie eine weitere Zinssenkung im kommenden Jahr. Angesichts des trüben fundamentalen Wirtschaftsausblicks und der fortschreitenden Deeskalation der europäischen Staatschuldenkrise sollte das britische Pfund gegenüber dem Euro längerfristig weiter zur Schwäche neigen. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 0,90 0,88 0,86 0,84 0,82 0,80 0,78 0,76 12/11 02/12 04/12 06/12 08/12 10/12 12/12 1 EUR in GBP 90-Tage-Linie GBP 200-Tage-Linie GBP DREIMONATSINTERBANKENSATZ 3,50 3,00 2,50 2,00 1,50 0,50 Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) in GBP Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR

3 US-DOLLAR (USD) 3 / 8 US-Dollar (USD) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Das sich im Berichtszeitraum aufhellende Stimmungsbild spiegelte sich in der Entwicklung des US-Dollar gegenüber dem Euro wider: Die europäische Gemeinschaftswährung legte gegenüber dem Greenback vor allem angesichts der von der europäischen Staatsschuldenkrise ausgehenden Entspannungssignale und aufkommender Wachstumshoffnungen deutlich zu. Per Saldo kletterte der Euro um nahezu vier US-Cents auf 1,3161 US-Dollar. Die US-Valuta büßte rund drei Prozent an Wert ein. Gefördert wurde die Dollarschwäche durch die Entscheidung der amerikanischen Zentralbank, die Märkte bis auf Weiteres durch den zusätzlichen Ankauf von Anleihen im Volumen von monatlich 85 Mrd. US-Dollar mit Liquidität zu versorgen. Die EZB hat mit ihrer Entscheidung, gegebenenfalls Anleihen der hoch verschuldeten Staaten in unbegrenztem Umfang zu erwerben, das Risiko eines Auseinanderbrechens der Eurozone deutlich reduziert. Dies dürfte den Euro vor einem erneut heftigen Kursrutsch bewahren. Auch die in Angriff genommenen Strukturreformen sollten langfristig für einen strukturell gesünderen Euro sorgen. bestehen allerdings weiterhin Risiken, deren Eintreten die jüngste Aufwärtsbewegung bremsen könnte. Die Wahlen in Italien im Frühjahr 2013 verdienen hierbei ebenso Aufmerksamkeit wie die Entwicklung in Frankreich. Der Reformstau und die Ratingherabstufung beschäftigen Politik und Wirtschaft. Der äußerst expansive Kurs der US-Notenbank (Fed) unterstreicht die strukturell bedingte Dollarschwäche. Die für die zweite Jahreshälfte prognostizierte US- Konjunkturerholung könnte zusätzlich die globale Nachfrage nach dem sicheren Hafen US-Dollar sinken lassen und im Hinblick auf die Risikoaversion für einen schwächeren (und nicht etwa einen stärkeren) Dollar sorgen. Zusammenfassend sollte der Euro auf Sicht des kommenden Jahres sein derzeitiges Niveau verteidigen können. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN IM VERGLEICH ZUM US-LEITZINSSATZ DER US-NOTENBANK 0,70 0,60 0,50 0,40 Leitzinssatz der Fed Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im USD VERLAUF EUR/USD UND PROGNOSE VON 59 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE 1,70 1,60 1,50 1,40 1,30 1,20 12/09 06/10 12/10 06/11 12/11 06/12 12/12 1,10 12/06 12/07 12/08 12/09 12/10 12/11 12/12 12/13 1 EUR in USD Prognose DZ BANK Tiefste Prognose von 59 Banken Höchste Prognose von 59 Banken ZINSEN Obwohl die US-Wirtschaft im dritten Quartal nach bisherigen Schätzungen stärker als erwartet gewachsen ist, zeichnet sich eine schnelle und spürbare Erholung der US-Wirtschaft nicht ab. Ein konjunkturell begründeter Zinsanstieg ist nicht zu erwarten. Die Fed kündigte an, ihre Geldpolitik nunmehr anhand konkreter Zielmarken auszurichten. Die Leitzinsen sollen so lange auf dem Rekordtiefstand von max. 0,25 Prozent verharren, wie erstens die Arbeitslosenquote oberhalb der Marke von 6,5 Prozent liegt und zweitens die längerfristigen Inflationsprognosen bei stabilen Inflationserwartungen nicht über 2,5 Prozent hinausgehen. Ihrer Auffassung nach wird die Arbeitslosenrate von gegenwärtig 7,7 Prozent nicht vor dem Jahr 2015 auf das angepeilte Niveau fallen. GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM US-DOLLAR AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN 0,40 Aktuell 1M 2M 3M 4M 5M 6M 7M 8M 9M Dreimonats-USD-LIBOR in verschiedenen Monatszeiträumen Stand im Vormonat FAZIT Anleger: Angesichts der strukturellen Schwächen, denen sich die US-Wirtschaft ausgesetzt sieht, und der extrem expansiven Geldpolitik der Fed erscheint ein nachhaltiges Erstarken des Dollars unwahrscheinlich und dies trotz des Fortbestehens der europäischen Staatsschuldenkrise. Strategisch orientierten Anlegern können Engagements in der amerikanischen Währung daher weiterhin nicht empfohlen werden. Kreditnehmer: Die Spekulationen um eine erneute Kandidatur von Silvio Berlusconi bei der Wahl zum italienischen Premierminister haben die Devisenmärkte Mitte Dezember nur wenige Tage irritieren können. Es überwog aus europäischer Sicht die Erleichterung, dass die Finanzminister der Eurozone die nächste Hilfszahlung für Griechenland freigegeben haben und somit die Zahlungsfähigkeit des Landes sichern konnten. Zudem wirkte die Ankündigung zusätzlicher expansiver geldpolitischer Maßnahmen der amerikanischen Notenbank belastend auf den Greenback, so dass das Währungspaar auf ein Kursniveau von über 1,31 US-Dollar je Euro klettern konnte. Auch für das kommende Jahr 2013 sollte sich der US-Dollar uneinheitlich präsentieren. Je nach Gemütslage der Marktteilnehmer werden die kriselnden Staaten der Eurozone oder die ebenso hohe Staatsverschuldung in den Vereinigten Staaten im Blickpunkt stehen. Deshalb sollte bei einer Kreditaufnahme im US-Dollar grundsätzlich der Absicherungsgedanke im Vordergrund stehen. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 1,3308 1,3275 1,3295

4 SCHWEIZER FRANKEN (CHF) 4 / 8 Schweizer Franken (CHF) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Im Betrachtungszeitraum geriet der Schweizer Franken gegenüber dem Euro zeitweise unter kräftigen Abgabedruck. Auslöser für die Schwäche war die Ankündigung der beiden Großbanken Credit Suisse und UBS, künftig ab einem bestimmten Einlagevolumen negative Zinsen auf Guthaben anderer Banken zu erheben. Vertreter der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erklärten auf Anfrage, dass die Nutzung dieses Instrumentes zur Schwächung der eigenen Währung nicht auszuschließen sei. Die Entspannung an der europäischen Staatsschuldenfront und die aufkommenden globalen Wachstumshoffnungen trugen ebenfalls dazu bei, das Interesse an der eidgenössischen Währung in ihrer Funktion als sicherer Hafen zu dämpfen. In der Folge sprang der Euro in der Spitze um 1,3 Rappen auf 1,2169 Schweizer Franken nach oben. Angesichts der Entwicklungen in Italien konnte die europäische Gemeinschaftswährung dieses Niveau allerdings nicht halten. Per Saldo beendete sie den Handel bei 1,2082 Schweizer Franken. Die eidgenössische Währung gab um rund 0,4 Prozent nach. Angesichts der globalen Schuldenkrisen und der Interventionsgefahren im japanischen Yen war der Schweizer Franken für viele Investoren einer der weltweit letzten sicheren Häfen. Dies hatte im Sommer 2011 zu neuen Allzeithochs und einer zunächst unkontrollierbaren Frankenaufwertung geführt. Um die Wirtschaft zu schützen und die Deflationsrisiken abzufedern, hat die SNB am 6. September 2011 eine Untergrenze für den Euro von 1,20 Schweizer Franken eingeführt und angekündigt, diese Marke mit allen Mitteln zu verteidigen. Diese Strategie trug wesentlich dazu bei, dass der Franken gemessen an der Kaufkraft parität weiterhin deutlich überbewertet ist. Mittel- und langfristig kann davon ausgegangen werden, dass sich die europäische Staatsschuldenkrise, die Furcht vor einer globalen Rezession und weitere Krisenherde erst stabilisieren und dann beruhigen werden. Würden sich diese Annahmen als zutreffend erweisen, ergäbe sich Spielraum für eine Abschwächung des Schweizer Franken. Dem Euro würde sich dann ein Zuwachspotential von rund fünf Rappen eröffnen; eine Abwertung auf 1,25 Franken pro Euro wäre dann also möglich. Auf der anderen Seite hat die SNB mit ihren Interventionen unter Beweis gestellt, dass sie ihrer Ankündigung, die eingeführte Untergrenze von 1,20 Schweizer Franken pro Euro mit allen Mitteln zu verteidigen, nachkommt. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN IM VERGLEICH ZUM LEITZINS DER SCHWEIZERISCHEN NATIONALBANK 0,25 0,15 0,05 12/09 06/10 12/10 06/11 12/11 06/12 12/12 Leitzinssatz der SNB Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im CHF VERLAUF EUR/CHF UND PROGNOSE VON 45 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE 1,80 1,70 1,60 1,50 1,40 1,30 1,20 1,10 12/06 12/07 12/08 12/09 12/10 12/11 12/12 12/13 1 EUR in CHF Prognose DZ BANK Tiefste Prognose von 45 Banken Höchste Prognose von 45 Banken ZINSEN Im Kampf gegen die Frankenstärke ist die Schweizer Nationalbank im August zur Nullzinspolitik übergegangen und hat das Zielband für den 3M-CHF-Libor auf 0 bis 0,25 Prozent verengt. Eine Normalisierung der äußerst expansiven Geldpolitik ist angesichts der insgesamt noch weiterhin hohen Attraktivität der Währung auf absehbare Zeit keine Option. Da sich der Euro gegenwärtig deutlich von der Wertuntergrenze gelöst hat, weisen aktuelle Daten aber auf eine nachlassende Interventionstätigkeit der Notenbank der Schweiz hin. GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM SCHWEIZER FRANKEN AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN 0,06 0,04 0,02-0,02-0,04-0,06-0, ,12-0,14 Aktuell 1M 2M 3M 4M 5M 6M 7M 8M 9M Dreimonats-CHF-LIBOR in verschiedenen Monatszeiträumen Stand im Vormonat FAZIT Anleger: Angesichts des latent vorhandenen Enttäuschungspotentials bei den Bemühungen zur Lösung oder zumindest zur Entschärfung der europäischen Staatsschuldenkrise kann jederzeit das Interesse an Anlagen in Schweizer Franken wieder deutlich zunehmen. Dessen ungeachtet ist zumindest längerfristig von schwächeren Frankennotierungen auszugehen. Strategisch orientierten Anlegern können Engagements in die Währung der Schweiz daher weiterhin nicht empfohlen werden. Kreditnehmer: Wenige Tage vor dem Jahresende 2012 hat der Präsident der Schweizer Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, das Festhalten am Mindestkurs von 1,20 Franken je Euro noch einmal bestätigt. Die Politik der Kursverteidigung wird damit auch in 2013 Bestand haben und im Fokus der Währungshüter stehen. Unterstützung im Kampf gegen die Frankenaufwertung findet die SNB zusehends bei den heimischen Großbanken. Sowohl die UBS als auch die Credit Suisse wollen den Liquiditätszufluss in die Alpenrepublik mit der Einführung von Negativzinsen und Gebühren reduzieren. Hintergrund ist, dass die Banken wegen des niedrigen Zinsniveaus und einer rückläufigen Kreditnachfrage ihre Liquidität nicht mehr gewinnbringend einsetzen können. Angesichts der globalen Konjunkturflaute und der prognostizierten Inflationsraten für die Schweiz wird sich an diesem Umstand so schnell nichts ändern. So geht die SNB in ihren Modellen für 2013 und 2014 von Teuerungsraten aus, die mit minus 0,1 Prozent bzw. 0,4 Prozent deutlich unter dem Inflationsziel von 2 Prozent liegen. Beste Voraussetzungen also für ein weiterhin historisch niedriges Zinsniveau und günstige LuxCredit-Konditionen. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 1,2086 1,1947 1,1783

5 JAPANISCHE YEN (JPY) 5 / 8 Japanischer Yen (JPY) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Der japanische Yen verlor im Berichtszeitraum von Mitte November bis Mitte Dezember gegenüber dem Euro weiter an Terrain. Hintergrund der Schwäche der japanischen Währung war die Ankündigung der japanischen Zentralbank, ihre Geldpolitik noch expansiver auszurichten. Angesichts sehr schwacher Wirtschaftsdaten steht die japanische Notenbank unter erheblichem Druck der Politik. So sank die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal um 0,9 Prozent. Insbesondere der Sieg der Oppositionspartei LDP bei den Parlamentswahlen im Dezember spricht mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine weitere Lockerung der Geldpolitik. Ihr Spitzenkandidat hatte sich im Vorfeld eindeutig dafür ausgesprochen. Insgesamt fiel der japanische Yen gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung um 5,6 Prozent. Der Euro legte um über sechs auf 109,88 Yen zu. Der japanische Yen hat in den letzten Jahren vermehrt von seinem Status als sicherer Hafen profitiert. Auch in diesem Sommer wertete sich die Währung aufgrund der europäischen Schuldenkrise weiter auf. Inzwischen hat die Zentralbank Japans entschieden, die Geldpolitik noch expansiver auszurichten. Zudem haben Exporteinbußen in Folge des Territorialstreits mit China die Wirtschaft geschwächt, worauf sich der Aufwertungsdruck auf den japanischen Yen erheblich verringert hat. Obwohl eine Verschärfung der europäischen Staatsschuldenkrise eintreten und dem Yen vorübergehend Auftrieb verleihen könnte, zeichnet sich für den Verlauf des Jahres 2013 eine anhaltende Schwäche der Währung ab. Dies ist nicht zuletzt auf die erwartete Konjunkturabkühlung in Japan zurückzuführen, aber auch der Tatsache geschuldet, dass der japanische Yen vermehrt seinen Status als sicherer Hafen einbüßt. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN IM VERGLEICH ZUM LEITZINS DER JAPANISCHEN NOTENBANK 0,25 0,15 0,05 Leitzinssatz der BoJ Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im JPY VERLAUF EUR/YEN UND PROGNOSE VON 46 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE /09 06/10 12/10 06/11 12/11 06/12 12/ /06 12/07 12/08 12/09 12/10 12/11 12/12 12/13 1 EUR in JPY Prognose DZ BANK Tiefste Prognose von 46 Banken Höchste Prognose von 46 Banken ZINSEN Im Kampf gegen die Deflation und den starken Yen hatte die japanische Notenbank im Oktober 2010 den Leitzins von Prozent auf bis Prozent gesenkt und seitdem auf diesem historisch niedrigen Niveau belassen. Aufgrund der wirtschaftlich weiterhin angespannten Lage wird sie auf absehbare Zeit an ihrer äußerst expansiven Geldpolitik festhalten. Dies beinhaltet auch eine Ausweitung ihrer quantitativen Lockerungsmaßnahmen. Die japanische Notenbank hält zudem an ihrem Inflationsziel fest. GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM JAPANISCHEN YEN AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN 0,35 0,25 0,15 0,05 Aktuell 1M 2M 3M 4M 5M 6M 7M 8M 9M Dreimonats-JPY-LIBOR in verschiedenen Monatszeiträumen Stand im Vormonat FAZIT Anleger: Der Yen verliert zunehmend seinen Status als sicherer Hafen und profitiert nicht mehr von der europäischen Staatsschuldenkrise. Zudem trüben die konjunkturelle Entwicklung und die Erwartung großzügigerer geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen das Bild weiter ein. Das hohe Niveau des Yen bleibt fundamental ungerechtfertigt und die Abschwächung wird sich langfristig fortsetzen. Längerfristig erachten wir Anlagen in japanischen Yen somit weiterhin als nicht empfehlenswert. Kreditnehmer: Es war am Ende keine Überraschung, dass sich bei den japanischen Parlamentswahlen Mitte Dezember der liberaldemokratische Oppositionsführer Abe durchsetzen konnte. Zu negativ waren in den letzten Monaten die Konjunkturdaten der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, zu stark der Wunsch der Wähler nach einem politischen und wirtschaftlichen Neuanfang. Die Märkte reagierten bereits im Vorfeld der Wahl und ließen die Nipponwährung binnen weniger Tage auf 110 Yen je Euro abwerten. Damit scheint der bereits im Sommer 2012 bei Kursen von unter 100 Yen je Euro eingeleitete Richtungswechsel nun endgültig bestätigt. Für weiterhin schwächere Notierungen in 2013 sprechen sowohl die geplanten Maßnahmen der Bank of Japan als auch die verbesserte Stimmung in der Eurozone. Aufgrund der rasanten Aufholjagd der Einheitswährung in den letzten Wochen sollten in Yen engagierte Kreditnehmer allerdings auch mögliche Rückschläge einkalkulieren. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 112,17 111,14 109,11

6 WÄHRUNG IM BLICKPUNKT 6 / 8 Mexikanischer Peso (MXN) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Die südlichste der Währungen Nordamerikas verharrte in der Betrachtungsperiode gegenüber dem Euro bei geringer Schwankungsintensität innerhalb ihrer seit Ende August des Jahres herausgebildeten relativ engen Bandbreite. Per Saldo gab die europäische Gemeinschaftswährung um 0,9 Prozent auf 16,75 mexikanische Peso nach. Obwohl die mexikanische Wachstumsrate im dritten Quartal auf 3,3 Prozent gefallen ist, kann sie sich im weltweiten Vergleich immer noch sehen lassen. Das Land profitiert insbesondere von der im Vergleich zur EU stabileren US-Konjunktur. Für das Gesamtjahr 2012 zeichnet sich eine Wachstumsrate in Höhe von 4,0 Prozent ab. Sollte die US-Wirtschaft stärker als zwei Prozent wachsen, könnte das mexikanische Wachstum sogar ein noch höheres Niveau erreichen. Die Drei-Parteien-Regierung des neu gewählten Präsidenten Pena Nieto will laut Koalitionsvertrag die Privatisierung der Ölindustrie vorantreiben sowie eine Arbeitsmarkt- und Steuerreform in die Wege leiten. Die hohe Abhängig - keit Mexikos von den USA ca. 80 Prozent aller Exporte gehen in die USA gilt es ebenfalls zu reduzieren. In diesem Zusammenhang gab Pena Nieto seine Absicht bekannt, deutlich engere diplomatische und ökonomische Beziehungen zu anderen lateinamerikanischen Staaten zu etablieren. Ob die Reformen alle erfolgreich umgesetzt werden, darf bezweifelt werden. Auf Sicht von sechs Monaten besteht durchaus Potential für eine Rallye des Peso. Insbesondere die Aussicht auf einen stabilen Leitzins in einem Umfeld weltweit fallender Leitzinsen und ein leicht schwächerer Euro dürften die mexikanische Währung stützen. Im zweiten Halbjahr des kommenden Jahres dürfte der Peso einen Teil seiner Gewinne gegenüber dem Euro aufgrund eines Wiedererstarkens der Gemeinschaftswährung allerdings abgeben. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 2 19,00 18,00 17,00 16,00 15,00 12/11 02/12 04/12 06/12 08/12 10/12 12/12 1 EUR in MXN 90-Tage-Linie MXN 200-Tage-Linie MXN LANGFRISTIGE ENTWICKLUNG ,00 18,00 17,00 16,00 15,00 14,00 1 EUR in MXN ZINSEN Seit Sommer 2009 liegt der Leitzins in Mexiko bei 4,5 Prozent. Da sich die Inflationsrate nach wie vor deutlich oberhalb des Zielkorridors der Zentralbank (zwei bis vier Prozent) befindet, haben die mexikanischen Währungshüter im Gegensatz zu vielen anderen Zentralbanken bisher die Zinsen nicht gesenkt. Der Inflationsanstieg ist jedoch in erster Linie auf eine schwache Ernte und einen damit verbundenen Anstieg der Nahrungsmittelpreise zurückzuführen. Da das Wachstum und der Arbeitsmarkt in den USA zuletzt eher zuversichtlich stimmen, wird die mexikanische Inflationsrate im laufenden Jahr aufgrund einer erhöhten Exportnachfrage weiterhin oberhalb von vier Prozent liegen. Vorausgesetzt, dass auch im kommenden Jahr mit einer Inflationsrate von nur unwesentlich unter vier Prozent zu rechnen ist, erwarten wir in den kommenden zwölf Monaten keine Leitzinssenkung. Eine Zinsanhebung, mit der einige Vertreter der mexikanischen Notenbank zuletzt aufgrund der hohen Inflationsrate gedanklich gespielt haben, erscheint im derzeitigen Umfeld ebenfalls unwahrscheinlich. DREIMONATSINTERBANKENSATZ 9,00 8,00 7,00 6,00 5,00 4,00 3,00 2,00 Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im MXN Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR FAZIT Anleger: Da sich auf Jahressicht die Währung Mexikos gegenüber dem Euro in festerer Verfassung präsentieren sollte, können risikobereite Anleger Engagements in mexikanischen Peso in ihre Anlageüberlegungen einbeziehen.

7 SONSTIGE WÄHRUNGEN 7 / 8 Neuseeländischer Dollar (NZD) Im Berichtszeitraum wertete der neuseeländische Dollar angesichts der positiver eingeschätzten globalen Wachtumsaussichten gegenüber dem Euro deutlich auf. Per Saldo legte der Kiwi-Dollar um 1,5 Prozent zu. Die europäische Gemeinschaftswährung gab um 2,33 Cents auf 1,5558 neuseeländische Dollar nach. Die Wirtschaft des Landes ist auch im zweiten Quartal mit 0,6 Prozent deutlich stärker als allgemein erwartet gewachsen. Wesentliche Impulse für das Wachstum kamen von der Agrarwirtschaft und vom Baugewerbe sollte die Konjunktur weiter an Fahrt gewinnen und um 2,5 Prozent zulegen. Dies wäre das stärkste Wachstum seit Unterstützung dürfte die neuseeländische Volkswirtschaft vor allem von der sich wieder belebenden Export- und Investitionsnachfrage erfahren. Auch der private Konsum sollte sich 2013 wieder in etwas besserer Verfassung präsentieren. Mit einem Niveau von 2,5 Prozent befinden sich die neuseeländischen Leitzinsen weiterhin auf ihrem historischen Tiefststand. Angesichts der nach wie vor bestehenden weltweiten konjunkturellen Unsicherheiten sowie der schwelenden europäischen Staatsschuldenkrise dürfte die Notenbank Neuseelands den Leitzins 2012 nicht verändern. Der deutlich nachgelassene Inflationsdruck gibt ihr hierfür den nötigen Spielraum. Die Verbraucherpreise sind im dritten Quartal nur noch um 0,8 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Einen derart schwachen Zuwachs gab es zuletzt vor rund 13 Jahren. Mitte 2013 sollte eine erste moderate Leitzinserhöhung von 25 Basispunkten einkalkuliert werden. Ende 2013 erscheint ein Leitzinsniveau von 3,0 Prozent möglich. Trotz der von der europäischen Staatsschuldenkrise ausgehenden Entspannungssignale dürfte der Euro auf Sicht von zwölf Monaten gegenüber dem Kiwi-Dollar nicht zulegen können. Hintergrund sind die deutlich an Fahrt aufnehmende Wirtschaft Neuseelands sowie die auf Jahressicht erwarteten Leitzinserhöhungen. Ein höherer Ölpreis und eine rückläufige Risikoaversion sollten ebenfalls das Interesse an Anlagen in den neuseeländischen Dollar fördern. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 1,85 1,80 1,75 1,70 1,65 1,60 1,55 1,50 1,45 1 EUR in NZD 90-Tage-Linie NZD 200-Tage-Linie NZD DREIMONATSINTERBANKENSATZ 7,00 6,00 5,00 4,00 3,00 2,00 12/11 02/12 04/12 06/12 08/12 10/12 12/12 Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im NZD Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR Ungarischer Forint (HUF) Der ungarische Forint präsentierte sich in den vergangenen vier Wochen gegenüber dem Euro zuletzt in leicht stärkerer Verfassung. Allerdings verharrte die Währung weiterhin in ihrem seit Mitte des Jahres ausgebildeten Seitwärtsband. Die allgemein positive Marktstimmung überlagerte die insgesamt negative Nachrichtenlage in Ungarn. Per Saldo verbesserte sich die Währung um 0,4 Prozent. Die europäische Gemeinschaftswährung gab auf 283,55 ungarische Forint nach. Die ungarische Wirtschaft befand sich auch im dritten Quartal tief in der Rezession. Das Land leidet stark unter einer geringeren Exportnachfrage aus der Eurozone sowie einem rückläufigen privaten inländischen Konsum. Da der ungarische Staat weitere Sparmaßnahmen beschlossen hat, wird sich die ungarische Wirtschaft nach einem voraussichtlichen Wachstumsrückgang von 1,2 Prozent in diesem Jahr auch in 2013 kaum spürbar erholen. Für das kommende Jahr zeichnet sich ein BIP-Wachstum von 0,4 Prozent ab. Mit einer weiteren Zinssenkung um 50 Basispunkte auf 6,0 Prozent machte die ungarische Notenbank die Zinsanhebungen aus dem vergangenen Jahr rückgängig. Die Zentralbank wird ihren wachstumsorientierten Lockerungskurs mit Blick auf die weiter schwache Binnennachfrage mit hoher Wahrscheinlichkeit fortsetzen. Nicht zuletzt wegen der erwarteten Zinssenkungen dürfte in den kommenden drei Monaten nicht viel Spielraum für eine Aufwertung des ungarischen Forint gegenüber dem Euro existieren. Ein erfolgreicher Abschluss der Kreditverhandlungen mit dem IWF könnte jedoch eine Abwertung der Währung Ungarns verhindern. Aufgrund der hohen Zinsdifferenz zur Eurozone und einer erwarteten Erholung der Exportnachfrage zeichnet sich auf Jahressicht noch weiteres Aufwertungspotential für den ungarischen Forint gegenüber dem Euro ab. Allerdings werden die ungeklärten Kreditvergabegespräche mit dem IWF, die Innenpolitik und die hohe Inflation von aktuell über 5,0 Prozent voraussichtlich auch künftig für eine hohe Volatilität sorgen. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG EUR in HUF 90-Tage-Linie HUF 200-Tage-Linie HUF DREIMONATSINTERBANKENSATZ 12,00 1 8,00 6,00 4,00 2,00 12/11 02/12 04/12 06/12 08/12 10/12 12/12 Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) in HUF Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR

8 IMPRESSUM 8 / 8 IMPRESSUM LEGENDE EMPFEHLUNG ANLEGER: DZ PRIVATBANK S.A. 4, rue Thomas Edison L-1445 Luxembourg-Strassen DZ PRIVATBANK (Schweiz) AG Münsterhof 12 CH-8001 Zürich kaufen aufbauen halten abbauen verkaufen die Währung aktuell kaufen in Schwächephasen sukzessive kaufen bestehende Positionen beibehalten in Stärkephasen sukzessive verkaufen die Währung aktuell verkaufen Telefon LEGENDE WÄHRUNGSPROGNOSE: seitwärts Redaktion Portfoliomanagement LuxCredit Redaktionsschluss 15. Dezember 2012 Wert des Euro steigt gegen über ausländischer Währung Wert des Euro sinkt gegen über ausländischer Währung LEGENDE EMPFEHLUNG KREDITNEHMER: HINWEIS: kurzfristig mittelfristig langfristig spekulativ attraktiv Break-even- Kurs: bis zu 12 Monate auf Sicht 3 Jahre auf Sicht 5 Jahre es ist mit hohen Währungsschwankungen zu rechnen es ist mit relativ geringen Währungsschwankungen zu rechnen gibt jenen Euro-Kurs an, bei dem der Zinsvorteil / -nachteil durch die Währungsveränderung ausgeglichen wird Alle Angaben in der Währungsinformation dienen ausschließlich der Information. Sie können eine persönliche Anlage- oder Kreditberatung nicht ersetzen und gelten nicht als Angebot zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzprodukte. Die Inhalte dieser Währungsinformation sind unter Beachtung größtmöglicher Sorgfalt aktuell zusammengestellt worden. Sämtliche Daten und Prognosen können sich jedoch seit dem Druck verändert haben. Zukünftige Entwicklungen können aus den Daten nicht abgeleitet werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir trotz sorgfältiger Erstellung keine Haftung für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der Angaben übernehmen können.

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