AMG Stoffverteilung Chemie 8 1. Elementfamilien, Atombau und Periodensystem Böden und Gesteine Vielfalt und Ordnung

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1 AMG Stoffverteilung Chemie 8 1 Die prozessbezogenen Kompetenzen EG 1 beobachten und beschreiben chem. Phänomene und Vorgänge und unterscheiden dabei Beobachtung und Erklärung, EG 4 führen qualitative und einfache quantitative Experimente und Untersuchungen durch und protokollieren diese sowie K 1 argumentieren fachlich korrekt und folgerichtig werden in dieser Jahrgangsstufe nicht mehr gesondert ausgewiesen. Elementfamilien, Atombau und Periodensystem Böden und Gesteine Vielfalt und Ordnung Alkali und Erdalkalimetalle Aus tiefen Quellen oder natürliche Baustoffe Halogene Edelgase Nachweisreaktionen Kern-Hülle Modell Elementarteilchen Schalenmodell und Besetzungsschema Atomsymbole Periodensystem Atomare Masse, Isotope Recherche Entstehung des Bodens Kurzvortrag (Beispiel Dolomiten) LV: Alkalimetalle und Erdalkalimetalle mit Wasser SV: Flammenfärbung Calcium: Kalkkreislauf in Bauindustrie SV: Kalk brennen, Kalk löschen LV: Nachweis Halogenide Eigenschaften und Verwendung von Edelgase (Tauchgas, Glühlampen) SV: Nachweis CO 2 Wissen vernetzt: Die Erde mit der wir leben [Schroedel] Übersicht Atommodelle Lernzirkel SV: Schuhkartonmodell zum Rutherford Streuversuch Gida Film: Atombau Physik Kl. 9 Erstellung einer Bildergeschichte zur Entdeckung des Periodensystems Radiocarbonmethode Biologie C 25 Wichtige technische Umsetzungen chemischer Reaktionen vom Prinzip her erläutern C 23 einen Stoffkreislauf als eine Abfolge verschiedener Reaktionen deuten. C 24 Kenntnisse über Reaktionsabläufe nutzen, um die Gewinnung von Stoffen zu erklären C 13 chemische Reaktionen zum Nachweis chemischer Stoffe benutzen M 6 Atome als kleinste Teilchen von Stoffen benennen M 19 Atome mit Hilfe eines einfachen Kern-Hülle Modells darstellen und Protonen, Neutronen als Kernbausteine benennen sowie Unterschiede zwischen Isotopen erklären M 20 Lösevorgänge und Stoffgemische auf der Ebene einer einfachen Teilchenvorstellung beschreiben. M 21 chemische Bindungen (Ionenbindung, Elektronenpaarbindung) mithilfe geeigneter Modelle erklären und Atome mithilfe eines differenzierteren Kern-Hülle- Modells beschreiben. E 5 Erläutern, dass bei einer chemischen Reaktion immer Energie aufgenommen oder abgegeben wird EG 1 EG 4 EG 5 recherchieren in unterschiedlichen Quellen (Print- und elektronische Medien) und werten die Daten, Untersuchungsmethoden und Informationen kritisch aus EG 10 unter Verwendung der Fachsprache und mit Hilfe geeigneter Modelle und Darstellungen. K 3 Planen, strukturieren, kommunizieren und reflektieren ihre Arbeit, auch als Team K 5 Dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit sachgerecht, situationsgerecht und adressatenbezogen, auch unter Nutzung elektronischer Medien in Form von Texten, Skizzen, Zeichnungen, Tabellen oder Diagrammen K 9 Protokollieren den Verlauf und die Ergebnisse von Untersuchungen und Diskussionen in angemessener Form Nutzten Modelle und Modellvorstellungen zur Bearbeitung, Erklärung und Beurteilung chemischer Fragestellungen und Zusammenhänge B 8 Beurteilen die Anwendbarkeit eines Modells

2 AMG Stoffverteilung Chemie 8 2 Ionenbindung und Ionenkristalle Die Welt der Mineralien Leitfähigkeit von Salzlösungen Salzkristalle Ionenbildung und Bindung Chemische Formelschreibweise und Reaktionsgleichungen Salzbergwerke Salze und Gesundheit Streusalz und Dünger wieviel verträgt der Boden Lerneinheit Eigenschaften der Salze: SV: Leitfähigkeitsmessung von Lösungen SV: Kristallisation aus gesättigter Lösung, Züchten von Alaunkristallen SV: Herstellung einer Kältemischung Recherchen im Internet Iodiertes Salz und Schilddrüsenüberfunktion Gewinnung und Verwendung von Kaliumchlorid Gewinnung von Salz - 4 verschiedene Verfahren Diffusion und Osmose, isotonische Getränke [Materialgrundlage: Salze Lernen an Stationen im Chemieunterricht, Auer Verlag] M 7 die Vielfalt der Stoffe und ihrer Eigenschaften auf der Basis unterschiedlicher Kombinationen und Anordnungen von Atomen mit Hilfe von Bindungsmodellen erklären C 7 mit Hilfe eines angemessenen Atommodells und Kenntnissen des Periodensystems erklären, welche Bindungsarten bei chemischen Reaktionen gelöst werden und welche entstehen. C 11 chemische Reaktionen durch Reaktionsschemata in Wort- und evtl. in Symbolformulierungen unter Angabe des Atomanzahlenverhältnisses beschreiben und die Gesetzmäßigkeit der konstanten Atomanzahlverhältnisse erläutern. C 26 Prozesse zur Bereitstellung von Energie erläutern. E 2 Die bei chemischen Reaktionen umgesetzte Energie quantitativ einordnen E 9 die Umwandlung von chemischer in elektrische Energie und umgekehrt von elektrischer in chemische Energie bei elektrochemischen Phänomenen beschreiben EG 5 recherchieren in unterschiedlichen Quellen (Print- und elektronische Medien) und werten die Daten, Untersuchungsmethoden und Informationen kritisch aus. EG 6 wählen Daten und Informationen aus verschiedenen Quellen, prüfen sie auf Relevanz und Plausibilität und verarbeiten diese adressaten- und situationsgerecht. EG 11 zeigen exemplarisch Verknüpfungen zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen und Erkenntnissen der Chemie auf. K 3 Planen, strukturieren, kommunizieren und reflektieren ihre Arbeit, auch als Team K 5 Dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit sachgerecht, situationsgerecht und adressatenbezogen, auch unter Nutzung elektronischer Medien in Form von Texten, Skizzen, Zeichnungen, Tabellen oder Diagrammen K 6 veranschaulichen Daten angemessen mit sprachlichen, mathematischen oder (und) bildlichen Gestaltungsmitteln K 10 recherchieren zu chemischen Sachverhalten in unterschiedlichen Quellen und wählen themenbezogene und aussagekräftige Informationen aus. B 6 binden chemische Sachverhalte in Problemzusammenhänge ein, entwickeln Lösungsstrategien und wenden diese nach Möglichkeit an. B 9 beschreiben und beurteilen an ausgewählten Beispielen die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Umwelt.

3 AMG Stoffverteilung Chemie 8 3 Freiwillige und erzwungene Elektronenübertragungen Metalle schützen und veredeln Oxidation als Elektronenübertragungsreaktionen Reaktionen zwischen Metallatomen und Metallionen Beispiel einer einfachen Elektrolyse Dem Rost auf der Spur Unedel dennoch stabil Metallüberzüge: nicht nur Schutz vor Korrosion Zersetzung eines gelösten Salzes durch Gleichstrom Ionenwanderung = Grundlage für Elektrolyse (erzwungene Redoxreaktion) LV Elektrolyse von Kupferchlorid SV Rosten von Eisennagel unter verschiedenen Bedingungen (Korrosion als Beispiel für Oxidation - Elektronenabgabe) LV Reaktion von Magnesium mit Sauerstoff bzw Natrium mit Chlor Überleitung zu Elektronenübertragungsreaktion Fällungsreihe der Metalle SV: Reaktion von Magnesium mit verdünnter Schwefelsäure Korrosionsschutz SV Vergleich: Eisennagel unbehandelt, oxidiert, Kupferdraht umwickelt, verzinkt (Langzeithausaufgabe) Recherche und Erstellung von Plakaten oder Referaten: verschiedene Verfahren zum Korrosionsschutz Metallbindung Eigenschaften der Metalle C 13 chemische Reaktionen zum Nachweis chemischer Stoffe benutzen (Glimmspanprobe, Knallgasprobe, Kalkwasserprobe, Wassernachweis) C 12 Stoffe durch Formeln und Reaktionen durch Reaktionsgleichungen beschreiben und dabei in quantitativen Aussagen die Stoffmenge benutzen und einfache stöchiometrische Berechnungen durchführen. C 15 Redoxreaktionen nach dem Donator-Akzeptor Prinzip als Reaktionen deuten C 25 wichtige technische Umsetzungen chemischer Reaktionen vom Prinzip her erläutern (z. B....Kunststoffproduktion). M 12 Zusammensetzung und Strukturen verschiedener Stoffe mit Hilfe von Formelschreibweisen darstellen (Summen-/ Strukturformeln, Isomere). M 17 einfache Modelle zur Beschreibung von M 18 den Zusammenhang zwischen Stoffeigenschaften und Bindungsverhältnissen (Ionenbindung, Elektronenpaarbindung und Metallbindung) erklären. E 9 die Umwandlung von chemischer in elektrische Energie und umgekehrt von elektrischer in chemische Energie bei elektrochemischen Phänomenen beschreiben E 10 erläutern, dass zur Auslösung einiger chemischer Reaktionen Aktivierungsenergie nötig ist, und die Funktion eines Katalysators deuten. E 14 Das Funktionsprinzip verschiedener chemischer Energiequellen mit angemessenenen Modellen beschreiben und erklären (einfache Batterie, Brennstoffzelle) EG 2 erkennen und entwickeln Fragestellungen, die mit Hilfe chemischer und naturwissenschaftlicher Kenntnisse und Untersuchungen zu beantworten sind. EG 3 analysieren Ähnlichkeiten und Unterschiede durch kriteriengeleitetes Vergleichen. EG 7 stellen Hypothesen auf, planen geeignete Untersuchungen und Experimente zur Überprüfung, führen sie unter Beachtung von Sicherheits- und Umweltaspekten durch und werten sie unter Rückbezug auf die Hypothesen aus. K 7 beschreiben und erklären in strukturierter sprachlicher Darstellung den Bedeutungsgehalt von fachsprachlichen bzw. alltagssprachlichen Texten und von anderen Medien. K 8 prüfen Darstellungen in Medien hinsichtlich ihrer fachlichen Richtigkeit. K 10 recherchieren zu chemischen Sachverhalten in unterschiedlichen Quellen und wählen themenbezogene und aussagekräftige Informationen aus B 6 binden chemische Sachverhalte in Problemzusammenhänge ein, entwickeln Lösungsstrategien und wenden diese nach Möglichkeit an. nutzen Modelle und Modellvorstellungen zur Bearbeitung, Erklärung und Beurteilung chemischer Fragestellungen und Zusammenhänge. B 11 Nutzen fachtypische und vernetzte Kenntnisse und Fertigkeiten, um lebenspraktisch bedeutsame Zusammenhänge zu erschließen

4 AMG Stoffverteilung Chemie 8 4 Unpolare und polare Elektronenpaarbindung Wasser mehr als ein einfaches Lösemittel Die Atombindung / unpolare Elektronenpaar-bindung Wasser-, Ammoniak- und Chlorwasserstoff-moleküle als Dipole Wasserstoffbrückenbindung Hydratisierung Wasser und seine besonderen Eigenschaften und Verwendbarkeit Wasser als Reaktionspartner Wiederholung Schalenmodell Aufbau: Fluor, Wasserstoff, Sauerstoff, Methan, Ammoniak Aufbau des Wassermoleküls, Entstehung von Dipolen Molekülbaukasten Moleküle dreidimesional betrachtet SV: Wasser als Lösungsmittel SV: Lösen von Salzen kalt oder heiß? Tabellarische Gegenüberstellungen: - chemischer Bindungen (Ionenbindung, Elektronenpaarbindung und Metallbindung) - zwischenmolekulare Bindungen (Wasserstoffbrücken-bindung, Dipol/Dipol Bindungen, van der Waals- Bindungen) C 12 Stoffe durch Formeln und Reaktionen durch Reaktionsgleichungen beschreiben und dabei in quantitativen Aussagen die Stoffmenge benutzen und einfache stöchiometrische Berechnungen durchführen. M 8 Stoffe aufgrund von Stoffeigenschaften (z. B. Löslichkeit, Dichte, Verhalten als Säure bzw. Lauge) bezüglich ihrer Verwendungsmöglichkeiten bewerten. M 11 die Teilchenstruktur ausgewählter Stoffe/Aggregate mithilfe einfacher Modelle beschreiben (Wasser, Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid, Metalle, Oxide). M 12 Zusammensetzung und Strukturen verschiedener Stoffe mit Hilfe von Formelschreibweisen darstellen M 14 Kräfte zwischen Molekülen und Ionen beschreiben M 15 Kräfte zwischen Molekülen als Van-der-Waals-Kräfte, Dipol-Dipol-Wechselwirkungen und Wasserstoffbrückenbindungen bezeichnen. M 17 einfache Modelle zur Beschreibung von Stoffeigenschaften nutzen M 18 den Zusammenhang zwischen Stoffeigenschaften und Bindungsverhältnissen (Ionenbindung, Elektronenpaarbindung und Metallbindung) erklären. M 22 mithilfe eines Elektronenpaarabstoßungsmodells die räumliche Struktur von Molekülen erklären. E 7 energetische Erscheinungen bei exothermen chemischen Reaktionen auf die Umwandlung eines Teils der in Stoffen gespeicherten Energie in Wärmeenergie zurückführen, bei endothermen Reaktionen den umgekehrten Vorgang erkennen. EG 2 erkennen und entwickeln Fragestellungen, die mit Hilfe chemischer und naturwissenschaftlicher Kenntnisse und Untersuchungen zu beantworten sind. EG 3 analysieren Ähnlichkeiten und Unterschiede durch kriteriengeleitetes Vergleichen. EG 10 Beschreiben, veranschaulichen oder erklären chemische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache und mit Hilfe geeigneter Modelle und Darstellungen. K1 K 6 Veranschaulichen Daten angemessen mit sprachlichen, mathematischen oder (und) bildlichen Gestaltungsmitteln K 9 Protokollieren den Verlauf und die Ergebnisse von Untersuchungen und Diskussionen in angemessener Forn. nutzen Modelle und Modellvorstellungen zur Bearbeitung, Erklärung und Beurteilung chemischer Fragestellungen und Zusammenhänge. B 9 beschreiben und beurteilen an ausgewählten Beispielen die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Umwelt. B 11 Nutzen fachtypische und vernetzte Kenntnisse und Fertigkeiten, um lebenspraktisch bedeutsame Zusammenhänge zu erschließen. B 12 Entwickeln aktuelle, lebensweltbezogene Fragestellungen, die unter Nutzung fachwissenschaftlicher Erkenntnisse der Chemie beantwortet werden können.

5 AMG Stoffverteilung Chemie 8 5

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