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1 1. Installationshinweise Anschlüsse Inbetriebnahme Betriebskonfiguration Wireless LAN Geräteparameter Desktop absichern Anwendungsinstallation Autostart Registry Sichern Werkseinstellung Standardanwendungen Wavelink TE Wavelink Avalanche My T-Soft Port Data Collector

2 1. Installationshinweise Quickstart R-Serie Im Lieferumfang des Terminals ist keine Halterung enthalten. Datalogic bietet verschiedene Halterungen zur ergonomischen Montage am Fahrzeug an. Alle Terminals haben eine Standard VESA Aufnahme mit 7,5 cm somit können auch Halterung von Drittherstellern, wie z.b. RAM eingesetzt werden. Bei der Montage ist auf die Stoß- und Schwingungsklassifizierung zu achten. Ansonsten kann keine Gewährleistung übernommen werden: DIN EN : 1997 Klassifizierung von Umweltbedingungen, Teil 3, Hauptabschnitt 5: Einsatz an und in Landfahrzeugen Military Standard MIL-STD 810F: 2000 Eine Übersicht der empfohlenen Halterung ist als gesondertes Dokument verfügbar. 2. Anschlüsse Alle Terminals bieten folgende Anschlüsse: Stromversorgung mit Zündungsanschluss (Betriebsspannung 18 60V, Staplerfest) 2 COM Schnittstellen, COM1 mit +5V auf Pin 9 USB-Host 2.0 Schnittstelle, Typ A USB-Client oder Host Schnittstelle 1.1, Typ miniusb

3 3. Inbetriebnahme 4. Betriebskonfiguration 4.1 Wireless LAN Quickstart R-Serie Nach Anschluss der Betriebsspannung kann das Terminal über die Power Taste eingeschaltet werden. Einschalten bedeutet hierbei, dass das Terminal das Betriebssystem startet, dies entspricht einem Kaltstart. Beim Ausschalten wird das Terminal komplett abgeschaltet, Daten im RAM werden nicht gepuffert. Nur der Uhrenchip wird weiterhin über eine extra Batterie mit Spannung versorgt. In der R-Serie befindet sich eine Summit b/g Funkkarte. Die Konfiguration des Treibers erfolgt über das in der Taskleiste dargestellte Symbol oder über das Icon Wi-Fi im Control Panel. Summit (SCU): Das Default Profil kann entsprechend ergänzt oder eine neues Profil angelegt werden. Setzen Sie die SSID, wählen Sie die entsprechende Verschlüsselung und ergänzen Sie die statischen WEP oder WPA-PSK Vorgaben, bzw. bei EAP- Verfahren die Anmeldedaten. Summit unterstützt alle bisher auf dem Markt verfügbaren Verschlüsselungsverfahren, inklusive der Cisco Varianten CCKM und CKIP. Mittels Scan können Netze angezeigt werden, die eine SSID anbieten (broadcast) wenn kein Netz eine SSID abstrahlt, kann auch kein WLAN AP gefunden werden. Weitere Details zur Einrichtung der Funkkarte, insbesondere die Konfiguration von EAP Verfahren finden Sie im gesonderten WLAN Quickstart Manual. 4.2 Geräteparameter Über ein Servicetool (PD) können bei der R-Serie interne Geräteeigenschaften parametriert werden. Dazu klicken Sie auf den schwarzen Haken in der Taskleiste. Es erscheint die PD Oberfläche. Gehen Sie auf <Advanced> => <Change Running Mode>. Das Standardpasswort lautet gold. Danach sind die unter <Optionen> angezeigten Menüpunkte erreichbar

4 Backlight Hier können Sie einstellen welche Helligkeit das Display haben soll, bzw. oder der Benutzer die Helligkeit verändert darf. Speziell für das R-7 gibt es die Option, die Helligkeit dynamisch über das Umgebungslicht anzupassen (Automatic). Switch Off Regelt das Ausschaltverhalten. Es kann eine Verzögerung aktiviert werden, so dass kurzzeitige Unterbrechungen in der Zündung, nicht zum Abschalten führt. USB-Port Config Der Mini-USB Port kann entweder als Host oder Client betrieben werden. Wenn das Terminal klassisch über ActiveSync kontaktiert werden soll, muss der Client- Mode aktiv sein (default). Front Keys einrichten Mit der Option <Set Front Keys> können die Tasten um den Touch konfiguriert werden. Alle Tasten können mit beliebigen Funktionen und Makros versehen oder als Direktstarttasten für Anwendungen genutzt werden. Jede Taste hat 2 Belegungen: einmal ohne und einmal mit gedrückten Shift-Taste. Dazu kann die Shifttaste über eine Checkbox simuliert werden. Eine leere Taste hat den Code K\0. Die Zeichenfolge,\0 muss jeden Parameterstring abschließen. Gültige Parameterwerte sind: K = Direkte numerische Taste, z.b. K9,\0 liefert die 9. S = Hexadezimale Werte, z.b. S0x1b,\0 liefert ein ESC. C = Programm ausführen, z.b. C\windows\explorer.exe,\0 Es können Parameterwerte auch verkettet werden: K1,K3,K5,S0x0D,\0" = 135 <ENTER> 4.4 Desktop absichern Wenn eine Anwendung gestartet werden soll, die durch den Benutzer leicht beendet werden kann (z.b. Citrix Client oder Remote Desktop), dann muss der Desktop und die Taskleiste vor Benutzereingriffen geschützt werden. Dazu liefert Datalogic das Tool DDU (Datalogic Desktop Utility) mit. Zur Einstellung starten Sie das Konfigtool vom Control Panel aus. i Beachten Sie, dass der Standardhotkey für die Konfiguration wenn die DDU aktiviert ist <F6> ist. Sollte diese Taste für die Anwendung zur Verfügung stehen müssen Sie zuerst einen anderen Hotkey mit der Action Datalogic Config Admin belegen. 5. Anwendungsinstallation 5.1 Autostart Um ein Programm, das nicht über DDU verwaltet wird direkt automatisch zu starten, kopieren Sie einen Link in das Verzeichnis \windows\startup

5 i Quickstart R-Serie Damit Sie den Windows Ordner sehen können, müssen Sie zuerst im FileExplorer unter View Options die oberen zwei Häckchen entfernen. 5.2 Registry Sichern Alle Einstellungen in CE werden in der Registry gesichert. Damit diese Daten sicher nach einem Neustart zur Verfügung stehen, sollten diese nach Konfiguration einmalig gesichert werden. Dazu auf dem Desktop das Kontextmenü* aufrufen Admin Tools Save Registry. 5.3 Werkseinstellung Um das Terminal wieder in die Werkseinstellung zurückzusetzen benötigen Sie entweder eine ActiveSync Verbindung oder einen USB-Stick. Desweiteren benötigen das sogenannte Super CAP. Sie erhalten diese Datei unter in dem Sie auf das Produkt R-Serie gehen und dort auf Software Download. Diese Datei enthält die Basisanwendungen wie Avalanche und Wavelink TE. Weitere Vorgehensweise: Gehen Sie über Start -> Settings -> Control Panel auf das Systemtool Storage Manager. Wählen Sie die Properties der Standardpartition Part00 aus: Klicken Sie auf Dismount und anschließend auf Format. Bestätigen Sie das folgende, nicht komplett sichtbare Fenster mit ENTER. Danach wieder auf Mount klicken!

6 Starten Sie danach das Terminal neu. Es kommt ein leerer Desktop. Gehen Sie in das Desktopkontextmenü* und wählen Sie Admin Tools Enter Admin Mode aus. Tippen Sie die Zahl 4653 ein, bestätigen Sie mit OK. Es wird die Standard Shell wieder hergestellt. Starten Sie das Terminal danach neu. Ggfs. muss nun der Touch kalibriert werden: Kontextmenü* Admin Tools Recalibrate Touch, danach Registry sichern (siehe 5.2)! Nun starten Sie die Installation des Super CAP, entweder vom Stick oder in dem Sie die Datei auf das Terminal kopieren und dann ausführen. Danach ist das Terminal im Auslieferungszustand. * Desktopkontextmenü: Bleiben Sie längere Zeit auf dem Touch, es erscheint ein Menü entspricht Vorgehensweise rechte Maustaste

7 6. Standardanwendungen 6.1 Wavelink TE Wavelink TE ist eine mächtige Terminalemulationsoftware für VT100/220, HP, IBM 5250 und IBM Alle R-Series Terminals sind bereits kostenfrei vorlizenziert. Über eine zusätzliche Lizenz kann die Anwendung zu einem Industrial Web-Browser erweitert werden. Die Konfiguration erfolgt über ein PC-Frontend (Installationsversion unter oder über Wavelink Avalanche. 6.2 Wavelink Avalanche Mittels Wavelink Avalanche können die meisten Terminaleinstellungen zentral verwaltet und die Inbetriebnahme der Terminals erheblich vereinfacht werden. Avalanche informiert über Terminalzustände und erlaubt eine schnelle Umkonfiguration im laufenden Betrieb. Dies spart enorm Zeit und Aufwand in der Verwaltung, insbesondere wenn die Terminals nicht alle an einem Standort betrieben werden. 6.3 My T-Soft Sie finden als Softkeyboard neben dem Standard WinCE Keyboard auch die Lösung von My T-Soft vorinstalliert. Dieses Keyboard kann optional verwendet werden, es muss dazu aber eine Lizenz für einen dauerhaften Einsatz erworben werden Port Data Collector Dieses Tool ist werksseitig schon installiert und wird automatisch auf COM1 gestartet. Ein dort angeschlossener serieller Scanner oder auch ein anderes Gerät kann mit den Standardeinstellungen (siehe Grafik) sofort Daten an das Gerät schicken, die dann in die Tastatur eingeschleift werden. Falls andere Einstellungen benötigt werden, stoppen sie den Dienst, stellen die gewünschten Parameter ein und starten Sie wieder

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