Konfiguration des GEx PushStore

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1 Konfiguration des GEx PushStore solostec 27. Januar 2011 Das folgende Dokument gibt eine Übersicht über die Konfiguration des GExPushStores. Für ein besseres Verständnis sind Kenntnisse vom IP Telemetrie Standard E DIN speziell dem Push-Betrieb - vorteilhaft. Das beschriebene System arbeitet mit der GExCore Version 1.3 zusammen. Informationen dazu werden in unserem Downloadbereich bereitgestellt. Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 2 Installation Sprachauswahl Startdialog Nutzungsbedingungen Auswahl der Komponenten Auswahl des Installationsverzeichnis Zugangsparameter zum IP-T Server Autorisierung als Administrator Konfiguration der Push-Target Parameter Konfiguration Kommandozeile h [ - -help ] L [ - -store.remote-addres] S [ - -store.port] U [ - -store.user] P [ - -store.password] [ - -store.scrambled] solostec gmbh, Stülower Weg 58a, Bad Doberan, Tel , solostec.de

2 1 EINFÜHRUNG C [ - -store.config] Y [ - -store.log4cxx] [ - -store.number] [ - -store.firmware] [ - -store.identifier] W [ - -store.wait] T [ - -target.name] [ - -target.size] [ - -target.prefix] [ - -target.folder] A[ - -admin.account] [ - -admin.password] [ - -admin.number] D[ - -admin.db] log4cxx Framework Severity Appenders Beispiel Einführung Technisch gesehen ist der GExPushStore ein reiner IP-T Client. Nach seinem Start wertet er seine Konfigurationsparameter aus (siehe Abschnitt 3 auf Seite 10), meldet sich am IP-T Server an und registriert ein Push-Target. Alle ankommenden Daten an diesem PushTarget werden als Dateien abgespeichert. Dabei werden in den Dateinamen zusätzliche Informationen wie Zeitpunkt des Datenempfangs und Name des Absenders kodiert. Um diese Informationen zu erhalten, reicht das IP-T Protkoll nicht aus. Deshalb baut der GExPushStore eine Wählverbindung zu einer speziellen Administrationssession im IP-T Server GExCore auf. Über ein Administrations-Protokoll werden vom GExPushStore alle notwendigen Daten abgefragt, um die vorhandenen Informationen aus dem IP-T Protokoll durch Gerätenamen und Kennungen zu ergänzen. Die Kodierung des Dateinamens ist wie folgt aufgebaut: Präfix Der Präfix ist eine frei wählbare Zeichenkette, die dem Dateinamen vorangestellt wird. Die Voreinstellung ist push_. Siehe auch Abschnitt auf Seite 13. Zeitstempel Danach folgt der Zeitstempel nach ISO Die Zeitangabe erfolgt in UTC und kann daher von der lokalen Zeit abweichen. ID Falls der Teilnehmer (MUC) seine IMEI 1 übermittelt hat, wird diese in den Dateinamen eingefügt. Fehlt diese Angabe wird die IP Adresse des Senders verwendet. Ist diese ebenfalls nicht verfügbar wird die eindeutige Channel-ID verwendet. Die 1 International Mobile Equipment Identity 2

3 2 INSTALLATION Identität des Senders kann dann nur über die Logfiles ermittelt werden, die Angaben darüber enthalten, welche Session ID wann welchem Teilnehmer zugeordnet war. Name Danach folgt der Benutzername des Teilnehmers. Extension Als Dateiendung wird.store verwendet. Beispiel für die Codierung eines Dateinamens mit dem Prefix push_, dem Zeitstempel T181816, der IP Adresse :49638 und dem Gerät dev_0003 : push_ t _49638-dev_0003.store 2 Installation 2.1 Sprachauswahl Die Installation beginnt mit der Sprachauswahl. Es kann zwischen Deutsch und Englisch gewählt werden. 2.2 Startdialog Danach kommt der Startdialog für die Installation. 3

4 2.3 Nutzungsbedingungen 2 INSTALLATION 2.3 Nutzungsbedingungen Dann werden die Nutzungsbedingungen angezeigt. 4

5 2.4 Auswahl der Komponenten 2 INSTALLATION 2.4 Auswahl der Komponenten Danach können die zu installierenden Komponenten ausgewählt werden. 5

6 2.4 Auswahl der Komponenten 2 INSTALLATION Folgende Voreinstellungen stehen zur Verfügung: Alles Alle Komponenten werden installiert (GExPushStore + Tools). Nur GExPushStoreClient Es wird nur der GExPushStore installiert. Benutzerdefiniert Es kann frei gewählt werden, welche Komponenten installiert werden. 6

7 2.5 Auswahl des Installationsverzeichnis 2 INSTALLATION 2.5 Auswahl des Installationsverzeichnis 7

8 2.6 Zugangsparameter zum IP-T Server 2 INSTALLATION 2.6 Zugangsparameter zum IP-T Server GExCore IP Adresse oder Hostname des GExCore Servers (siehe Abschnitt auf Seite 12). TCP/IP Port IP Port des GExCore Servers (siehe Abschnitt auf Seite 12). Device Gerätename, der für die IP-T Anmeldung verwendet wird (siehe Abschnitt auf Seite 12). Passwort Passwort des Gerätes (siehe Abschnitt auf Seite 12). Scrambled Login Auswahl, ob Kommunikation scrambled erfolgen soll (siehe Abschnitt auf Seite 12). Logfile Verzeichnis, in dem die Logfiles abgelegt werden (siehe Abschnitt 3.2 auf Seite 14). Für dieses Verzeichnis sind Schreibrechte erforderlich. 8

9 2.7 Autorisierung als Administrator 2 INSTALLATION 2.7 Autorisierung als Administrator Account Name der Administrationssession (siehe Abschnitt auf Seite 14). Password Passwort zur Autorisierung als Administrator (siehe Abschnitt auf Seite 14). Number Siehe Abschnitt auf Seite 14. Database Path Siehe Abschnitt auf Seite 14. Für dieses Verzeichnis sind Schreibrechte erforderlich. 9

10 2.8 Konfiguration der Push-Target Parameter 3 KONFIGURATION 2.8 Konfiguration der Push-Target Parameter Target Name Siehe Abschnitt auf Seite 13. Packet Size Siehe Abschnitt auf Seite 13. Prefix Siehe Abschnitt auf Seite 13. Archive Folder Siehe Abschnitt auf Seite 14. Für dieses Verzeichnis sind Schreibrechte erforderlich. 3 Konfiguration 3.1 Kommandozeile Die wichtigsten Parameter der Kommandozeile können so abgefragt werden (Linuxumgebung): 10

11 3.1 Kommandozeile 3 KONFIGURATION >./gex_push_store -h >./gex_push_store --help und erzeugt folgende Ausgabe: Allowed options: Command line only options: -v [ --version ] print version string -b [ --build ] last built timestamp -h [ --help ] produce help message GExPushStore Configuration: -L [ --store.remote-address ] arg (= ) IP-T server remote address -S [ --store.port ] arg (=26862) IP-T server port number (service) -U [ --store.user ] arg (=push_store_app) user name -P [ --store.password ] arg (=geheim) password --store.scrambled arg (=0) scrambled mode true/false -C [ --store.config ] arg (=push_store.cfg) optional config file -Y [ --store.log4cxx ] arg (=log4cxx.properties) log4cxx configuration Push Target Options: -T [ --target.name ] arg (=TARGET) target name --target.size arg (=1024) maximum package size --target.prefix arg (=push_) prefix for storage files GExCore Administration Access: -A [ --admin.account ] arg (=admin) administration account --admin.password arg administration password -N [ --admin.number ] arg (=7777) administration number -D [ --admin.db ] arg (=gex_push_store.db) database file Anmerkung zur Syntax: Einige Parameter besitzen eine Kurzform aus einem Buchstaben, der sich an der Kommandozeile schneller schreiben läßt. Alle Parameter besitzen eine Langform, die leichter verständlich ist. Die Werte nach den Parametern werden durch ein Leerzeichen oder ein = eingeleitet. Falls der Wert selbst Leerzeichen enthält, muß er in Anführungsstriche gesetzt werden. Hier ein Beispiel für identische Eingaben: Example 1 Linuxsystem >./gex_push_store -L >./gex_push_store -L >./gex_push_store --store.remote-address= >./gex_push_store --store.remote-address >./gex_push_store --store.remote-address " " Die Bedeutung der Parameter im Einzelnen: 11

12 3.1 Kommandozeile 3 KONFIGURATION h [ - -help ] Gibt alle wesentlichen Startparameter aus (siehe Abschnitt 3.1 auf Seite 10) L [ - -store.remote-addres] IP Adresse des GExCore Servers. Die Angabe kann numerisch (z.b ) oder auch als Hostname erfolgen (z.b. ipt-server.com) S [ - -store.port] IP Port über den GExCore Server erreichbar ist U [ - -store.user] Gerätename über den die Anmeldung am GExCore erfolgt. Die Anmeldung kann nur erfolgreich sein, wenn am GEx-System ein entsprechender Eintrag konfiguriert wurde. Das kann anhand der Geräteliste (Devices) überprüft werden P [ - -store.password] Angabe des Passworts zum entsprechenden Gerätenamen (siehe Abschnitt 3.1.4) [ - -store.scrambled] Legt fest, ob die Kommunikation scrambled erfolgen soll C [ - -store.config] Die Parameter der Kommandozeile können auch aus einem Response File eingelesen werden. Dessen Syntax orientiert sich an den bekannten INI-Files. Der erste Teil eines Parameters bildet die Section. Der Teil nach dem Punkt stellt den Attributname dar. Beispiel: push_store_app geheim false push_store.cfg Example 2 Response File [store] remote-address=localhost port=26862 Falls kein Pfad angegeben wird, wird die Datei im aktuellen Arbeitsverzeichnis gesucht. Beispiele: Auf diese Weise können verschiedene Sets von Einstellungen kompakt zusammengefaßt und entsprechend verwendet werden. Es gibt keinerlei Einschränkungen, den PushStore mit verschiedenen Sets auch gleichzeitig zu starten. 12

13 3.1 Kommandozeile 3 KONFIGURATION Example 3 Windowssystem > gex_push_store-sd -C myconfig.cfg > gex_push_store-sd --server.config="c:\program Files\GEx\gex.cfg" Example 4 Linuxsystem./gex_push_store -C myconfig.cfg./gex_push_store --server.config=/home/my/store.cfg Y [ - -store.log4cxx] Diese Option enthält den Namen der Property Datei für das Logging-Framework (siehe Abschnitt 3.2 auf der nächsten Seite) [ - -store.number] Wird momentan nicht verwendet [ - -store.firmware] Wird momentan nicht verwendet [ - -store.identifier] Wird momentan nicht verwendet W [ - -store.wait] Legt die Anzahl der Sekunden fest, die maximal auf die Antwort des Servers beim Anmelden gewartet wird. War die Anmeldung innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne nicht erfolgreich, beendet sich das Programm T [ - -target.name] Name des Push-Targets, das am IP-T Server registriert wird [ - -target.size] Angabe der maximalen Paketgröße, die für dieses Push-Target erlaubt ist [ - -target.prefix] Legt des Präfix für die Ausgabedatei fest (siehe Abschnitt 1 auf Seite 2). log4cxx.properties GExPushStore 12 TARGET 1024 push_ 13

14 3.2 log4cxx Framework 3 KONFIGURATION [ - -target.folder] Legt das Verzeichnis fest, in dem die erzeugten Dateien abgelegt werden A[ - -admin.account] Name der Administrationssession zu der nach der Anmeldung eine Wählverbindung aufgebaut wird. push_ admin [ - -admin.password] Passwort das zur Anmeldung an der Administrationssession benötigt wird [ - -admin.number] Nummer der Administrationssession zu der nach der Anmeldung eine Wählverbindung aufgebaut wird D[ - -admin.db] Name des Datenbankfiles in dem die Konfigurationsdaten des GExCore Servers gespiegelt werden gex_push_store.db 3.2 log4cxx Framework Das log4cxx Framework zum Loggen und Tracen stellt einen C++ Port des bekannten Log4j Frameworks dar und hat sehr vielfältige Möglichkeiten das Loggen von System- Ereignissen zu steuern. Die Grundidee besteht darin, allen Ereignissen einen von sechs Leveln 2 zuzuordnen und einen Satz von sogenannten Appendern bereitzustellen, die die Ausgabe der Daten übernehmen. Die property Datei (siehe Abschnitt?? auf Seite??) legt fest, welche Appender zum Einsatz kommen. Das log4cxx Framework ist kompatibel zur Java-Version Log4j. Es wird die gleiche Syntax wie in entsprechenden Java property Dateien verwendet. Sollte bereits eine solche Datei verwendet werden, kann sie (leicht modifiziert) übernommen werden Severity Folgende Level sind definiert: TRACE detaillierteste Ausgabe DEBUG detaillierte Ausgabe z.b. zur Fehlersuche INFO allgemeine Informationen, die bei der Verfolgung des Programmablaufs von Bedeutung sind 2 severity 14

15 3.2 log4cxx Framework 3 KONFIGURATION WARN Hinweise auf kritische Situationen ERROR Fehlerfälle, die aber eine Fortsetzung des Programmablaufs ermöglichen FATAL Sehr schwere Fehler, die einen Programmabruch zur Folge haben. Hier ein Beispiel, um den Level DEBUG einzustellen: log4j config log4j.rootlogger=debug Für den Produktiveinsatz wird das Level ERROR empfohlen Appenders Folgende Appender stehen bereit: Allgemein Console Ausgabe auf Konsole File Ausgabe in eine Datei RollingFile Ausgabe in eine Datei mit überschreiben DailyRollingFile Ausgabe in eine Datei mit täglichem überschreiben Netzwerk SMTP versand Socket Remote logging über TCP SocketHub Akzeptiert eingehende Verbindungsanforderungen SocketNode Remote Logging Syslog Ausgabe auf einen Syslog-Host Telnet Telnet-Host XMLSocket Remote Logging im XML Format Datenbank ODBC Ausgabe in eine Datenbank Windows R NT NT-Event Ausgabe in den NT-Systemlogger (Achtung erfordert eine zusätzliche DLL). 15

16 3.2 log4cxx Framework 3 KONFIGURATION Beispiel Das folgende Beispiel definiert 3 Appender. Appender A gibt auf der Konsole aus, Appender R gibt in eine umlaufende Datei aus und Appender syslog auf einen syslog Daemon. Der Schweregrad (Severity) ist auf DEBUG eingestellt. Severity für den Konsolen-Appender wurde auf DEBUG gesetzt. Anmerkung: Beim Einsatz in Produktivumgebungen (als Dienst) sollte der ConsoleAppender entfernt werden. Die Pfadangaben beziehen sich auf ein Windowssystem. Für Linuxsysteme empfiehlt sich ein Verzeichnis unter /var/log. log4j config log4j.rootlogger=error, A, R, syslog Print messages of level DEBUG or above in the package gex.server.session. log4j.logger.gex.session=debug ConsoleAppender log4j.appender.a=org.apache.log4j.consoleappender log4j.appender.a.layout=org.apache.log4j.patternlayout Print the date in ISO 8601 format log4j.appender.a.layout.conversionpattern=%d [%t] %-5p %c - %m%n RollingFileAppender Output will also be directed to the D:\\tmp\\GExServer.log file. This file will be rolled over when it reaches 1MB. When roll-over occurs, the old version of GExServer.log is automatically moved to GExServer.log.1. log4j.appender.r=org.apache.log4j.rollingfileappender log4j.appender.r.file=d:\\tmp\\gexserver.log log4j.appender.r.maxfilesize=1mb Keep ten backup files log4j.appender.r.maxbackupindex=10 log4j.appender.r.layout=org.apache.log4j.patternlayout log4j.appender.r.layout.conversionpattern=%d [%t] %-5p %c - %m%n rename file after copying log4j.appender.r.datepattern=. yyyy-mm-dd.log SyslogAppender log4j.appender.syslog=org.apache.log4j.net.syslogappender log4j.appender.syslog.facility=local6 log4j.appender.syslog.layout=org.apache.log4j.patternlayout log4j.appender.syslog.layout.conversionpattern=%p: %c{2} - %m%n The syslog daemon resides on localhost log4j.appender.syslog.sysloghost=localhost Der RollingFileAppender läßt für MaxBackupIndex keine Werte größer als 12 zu. Werden hier zu große Werte eingestellt, kommt es zu einer entsprechenden Fehlermel- 16

17 3.2 log4cxx Framework 3 KONFIGURATION dung (auf Standardausgabe). Für weitergehende Informationen wird auf die Literatur verwiesen: Short introduction to Apache log4cxx Apache Projektseite Pro Apache Log4j von Samudra Gupta (ISBN ) The Complete Log4j Manual von Ceki Gülcü (ISBN ) Log4J von J. Steven Perry 17

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