Überblick. Zertifiziertes Umweltmanagementsystem, Ökostrom und Prämiensystem an der Technischen Universität Berlin. Umweltmanagement.

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1 Zertifiziertes system, und an der Technischen Universität Berlin system nach ISO Einführung eines s Beschaffung von Wintersemester 2007/2008 Energieseminar 2/18 AUMS ein Arbeits- und system der TU ISO ein internationaler Standard für systeme bringt ein Zertifikat heraus, das weltweit gilt Vorschlag 1: Zertifizierung des TU-internen systems AUMS nach der internationalen Norm ISO Was ändert sich? Das AUMS wird an den internationalen Standard für systeme angepasst. Die interne Qualitätssicherung wird durch eine externe Begutachtung (Audit) ergänzt. 3/18 4/18

2 Vorteile einer Zertifizierung nach ISO für die Technische Universität Berlin: Kein Neustart erforderlich, da das AUMS schon teilweise nach ISO aufgebaut ist. Auch keine Trennung von Arbeits- und Umweltschutz notwendig. Kontinuierliche Verbesserung der bestehenden strukturen Verbesserte Umweltbilanz Einsparpotenziale in Stoff- und Materialströmen Rechtssicherheit in allen Umweltbelangen Positive Außenwirkung Häufig gestellte Fragen: kurzfristig höhere Kosten Können durch Effizienzsteigerungen mittel- und langfristig mehr als ausgeglichen werden Freie Universität Berlin verringerte Energiekosten zwischen 2001 und 2006 um 1,43 Mio Euro/Jahr Jährliche Dokumentation und Prüfung einzelner Abteilungen, externe Zertifizierung alle drei Jahre aufwendig, stellt aber Kontinuität sicher 5/18 6/18 Erfahrungen mit ISO an deutschen Hochschulen Freie Universität Berlin zertifiziert seit 2005 positives Zwischenfazit (Andreas Wanke, Dez. 2007) Fachhochschule Wirtschaft (FHW) Berlin zertifiziert seit 2005 Technische Universität Dresden 2003 als erste Technische Universität zertifiziert 12 weitere Hochschulen in Deutschland nach ISO oder EMAS zertifiziert Vorschlag 2: Energieeinsparung und Kostensenkung durch finanziellen Anreiz in Form eines s Einsparpotentiale erkennen Nutzerverhalten optimieren, sparsamer und effizienter Einsatz von Energie Berücksichtigung von Energieeffizienzkriterien bei der Beschaffung neuer Geräte (EDV-Geräte) 7/18 8/18

3 9/18 Funktionsweise des s Fakultätsleiter bekommen Verantwortung Baseline wird festgelegt Jahresabrechnung unter Baseline: 50% der Einsparungen (in ) bekommen Fakultäten gutgeschrieben über Baseline: 100% der Mehrkosten (in ) müssen Fakultäten tragen 10/18 Optimierungspotentiale: Bedarfsgerechte Bedienung An- und Abschaltung von EDV-, Laborgeräten und Beleuchtung Vermeidung von stand by Einsatz schaltbarer Steckdosenleisten Bedarfsgerechte Belüftung und Kühlung Dauer der Kühlung in Laboren, Hörsälen & Seminarräumen Energiesparende Handhabung der Thermostatventile und richtiges Lüften Energie- und flächensparende Arbeitsorganisation Netzdrucker, Vermeidung von Raumleerständen etc. Anschaffung energieeffizienter Büro- und Laborgeräte Vorteile schafft Anreize zur Einsparung, da die Fakultäten direkt finanziell profitieren Potential des Nutzerverhaltens wird ausgeschöpft Energie- und Kosteneinsparung Nachteile Verwaltungsaufwand geänderte Umstände (z.b. neue Geräte) müssen berücksichtigt werden Vorschlag 3: Start einer Initiative zur Beschaffung von zur Senkung der CO 2 -Emissionen der Technischen Universität Berlin Hochschulen (und Forschungseinrichtungen) als Einrichtungen mit gesellschaftlicher Vorbildfunktion 11/18 12/18

4 13/18 Seit 1999 wird Strom für alle Landeseinrichtungen in Berlin zentral bezogen Europaweite Ausschreibung (z.zt. Vattenfall Europe) Ausführend: die der Senatsverwaltung für Finanzen zugeordnete Energiewirtschaftsstelle Zusätzliche Kriterien für Ausschreibung Abgeordnetenhaus macht weitere Vorgaben Anteil für Kraft-Wärme-Kopplung Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung es gilt außerdem Strom aus Atomkraftanlagen darf nicht bezogen werden 14/18 Umweltleitlinien der TU Berlin vom : Die durch den Universitätsbetrieb entstehenden erheblichen Umweltbelastungen gilt es zu minimieren d.h. auch CO 2 Reduzierung an der TU Berlin Deutsche Klimapolitik im Rahmen von Kyoto Senkung der CO 2 -Emissionen C40 cities climate leadership group Ziel für Berlin: Reduktion von Treibhausgasen um 25% bis 2010 auf der Basis von 1990 Klimabündnis Halbierung der Pro-Kopf-Emmissionen (1990) bis 2030 alle 5 Jahre minus 10% Treibhausgase 15/18 Argumente für CO 2 -Reduzierung durch Einsatz EE und KWK Umweltgewinn durch Förderung von Neuanlagen Kriterien für mind. 50% EE; KWK-Anteil auf maximal 50% beschränkt. Garantie des "zusätzlichen Umweltnutzen durch Förderung, Neubau von Kraftwerken auf der Basis EE oder effizienter gasbetriebener KWK nach quantifizierten Mindestbedingungen fördern. mind. 1/3 Strom aus Anlagen nicht älter als sechs Jahre weiteres Drittel aus Anlagen nicht älter als zwölf Jahre Anlagen müssen außerhalb des Förderbereichs des (EEG) entstehen. Anforderungen an Umweltverträglichkeit regenerativer Kraftwerke, insbesondere Wasserkraftwerke 16/18 als Baustein für klimaneutrales Arbeiten im Bundesumweltministerium (BMU) Behörden des BMU beziehen seit Anfang 2004 BMU sieht als öffentlicher Auftraggeber Vorbildfunktion im Klimaschutz Pro Jahr werden durchschnittlich Tonnen CO 2 eingespart Angebote müssen zu tatsächlicher Emissionsminderung von 30% führen BMU fördert für öffentliche Verwaltungen Beschaffung von - Arbeitshilfe für eine europaweite Ausschreibung im offenen Verfahren Beschreibung vergaberechtlicher und fachlicher Grundlagen der EUweiten Ausschreibung, Durchführungstipps und Formulare

5 Vielen Dank! 17/18 system nach ISO ISO kann zu kontinuierlicher Verbesserung beitragen Erfahrung mit ISO zeigt Einsparpotential Einführung eines s stetige Kommunikation und Verwaltungsstrukturen notwendig kann Anreize zur Verminderung des Stromverbrauchs setzen Beschaffung von Image -Gewinn für die TU Berlin Nachhaltige Universität Verringerung der CO 2 -Emissionen Ein großer Erfolg im Sinne des Zukunftkonzeptes und Leitbildes der TU Berlin 18/18 Kontakt und weitere Informationen Energieseminar Sekr. KT 2, Straße des 17. Juni 135, Berlin Telefon: Telefax: Präsentation online verfügbar LV: Energieseminar Literaturnachweis Auszug (1) TU Berlin, Der Präsident (Hrsg.): Umweltbericht TU Berlin, TU Berlin, (2) Viebahn, Peter; Matthies, Michael (Hrsg): an Hochschulen - Konzepte, Strategien, Lösungen, Bochum, (3) Wanke, Andreas: Einführung eines s zur Energieeinsparung an der Freien Universität Berlin, FU Berlin, September (4) BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit): Dokumentation der -Ausschreibung von BMU/UBA im zweiten Halbjahr 2006.Online im WWW unter URL: (Stand: 2006) [ ]

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