Warum wächst die Wirtschaft?

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1 Warum wächst die Wirtschaft? Martin Stürmer Honors-Seminar: Wachstum und Ressourcen Universität Bonn, 3. Mai 2014

2 Vorlesung auf einer Seite Die Weltwirtschaft wächst exponentiell Sie wächst aufgrund von: Bevölkerungswachstum Kapitalakkumulation Technischem Fortschritt Tieferliegende Erklärungsgründe vielfältig

3 Abbildung : Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP), (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013) Denition BIP

4 Abbildung : BIP der Welt und der USA, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

5 Abbildung : BIP der Welt, der USA und Deutschlands, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

6 Abbildung : BIP der Welt, der USA, Deutschlands und Chinas, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

7 Zentrale Frage: Warum wächst die Wirtschaft? Wachstumstheorie arbeitet mit Produktionsfunktion: Produktion =??? Y =???

8 Gliederung 1 Bevölkerungswachstum 2 Kapitalakkumulation 3 Technischer Fortschritt 4 Fundamentale Erklärungsfaktoren 5 Zusammenfassung

9 1. Erklärungsfaktor: Bevölkerungswachstum Idee: Mehr Arbeitskräfte, mehr Produktion. Produktion = Produktivität Arbeiter? Y = A L(Labor)? Konsequenz: Die Produktion wächst genauso schnell, wie die Bevölkerung.

10 Abbildung : Weltbevölkerungszahl, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

11 Abbildung : Bevölkerungszahl der Welt und der USA, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

12 Abbildung : Bevölkerungszahl der Welt, der USA und Deutschlands, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

13 Abbildung : Bevölkerungszahl der Welt, der USA, Deutschlands und Chinas, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

14 Abbildung : Weltbruttoinlandsprodukt und Weltbevölkerungszahl, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

15 Abbildung : Durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

16 Abbildung : Durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

17 Abbildung : Durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

18 Abbildung : Durchschnittliches Pro-Kopf-Einkommen, (Daten: Maddison, 2010; The Conference Board, 2013)

19 2. Erklärungsfaktor: Kapitalakkumulation Idee: Je mehr Maschinen, desto mehr Produktion pro Arbeiter. Kapital umfasst Produktionsmittel wie Werkzeuge, Maschinen und Anlagen. Produktion = Produktivität Arbeiter Kapital Y = A L α K β Die Parameter α und β geben den Anteil des jeweiligen Inputs an.

20 Abbildung : BIP und Kapital pro Arbeiter, 2000 (Quelle: Weil, 2005, S. 49)

21 Was ist Kapitalakkumulation? Erweiterung des Kapitalstocks durch Investitionen Kapitalwachstum = Investitionen K = I Abschreibungen D(Depreciation) Was sind Investitionen? Ein Teil der Produktion wird in Maschinen investiert. Investitionen = Sparrate I = γ Produktion Y

22 Was sind Abschreibungen? Ein Teil der Maschinen nutzt sich ab oder geht kaputt. Abschreibungen = Abschreibungsrate K = δ Kapital K Die Kapitalakkumulation hängt somit von vier Faktoren ab: K = γ Y δ K

23 3. Erklärungsfaktor: Technischer Fortschritt Je besser die Technologie, desto mehr Output wird aus einer gegebenen Menge von Kapital und Arbeit produziert. Totale Faktorenproduktivität: Niveau der technologischen Entwicklung.

24 Abbildung : Hammerstein (Quelle:

25 Abbildung : Bergbau im 19. Jahrhundert (Quelle:

26 Abbildung : Bergbau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

27 Abbildung : Braunkohlebagger

28 Exogene technische Entwicklung Produktion = Produktivität Arbeiter Kapital Y = A L α K α 1 Die Produktivität wächst mit der Rate a. Technische Entwicklung exogen (von Auÿen gegeben - "fällt vom Himmel"). Solow Modell mit Cobb-Douglas Produktionsfunktion für α + β = 1.

29 Endogener technologischer Fortschritt Technologischer Fortschritt erfordert Investitionen in z.b. Humankapital (Produktionsrelevantes Wissen der Arbeitnehmer) Produktion = Produktivität Arbeiter Kapital Humankapital Y = A L α K β H γ

30 Abbildung : Prozentualer Anteil der Schüler weltweit, die eine Hochschulausbildung aufnehmen (Daten: Weltbank, 2013)

31 Abbildung : Prozentualer Anteil der Schüler in den USA, die eine Hochschulausbildung aufnehmen (Daten: Weltbank, 2013)

32 Abbildung : Prozentualer Anteil der Schüler in Deutschland, die eine Hochschulausbildung aufnehmen (Daten: Weltbank, 2013)

33 Abbildung : Prozentualer Anteil der Schüler in der Volksrepublik China, die eine Hochschulausbildung aufnehmen (Daten: Weltbank, 2013)

34 Warum wächst die Wirtschaft? Produktion Y = Produktivität A x Arbeiter L α x Kapital K β x Humankapital H γ Keine fundamentalen Erklärungen.

35 Abbildung : Kosten für eine Unternehmensgründung (Quelle: Weltbank, 2013)

36 Abbildung : Rechtssicherheit (Quelle: Weltbank, 2013)

37 Fundamentale Erklärungsfaktoren Unterschiedliche Wirtschaftspolitiken (Steuern, etc.) Unterschiedliche Geographie Politische Systeme (Rechtssicherheit, Eigentum)

38 Zusammenfassung Wirtschaftliches Wachstum wird getrieben durch: Bevölkerungswachstum Kapitalakkumulation Technischen Fortschritt Fundamentale Erklärungsgründe sind vielfältig

39 Ausblick Was sind Ressourcen? Was sind die Kernaussagen von Grenzen des Wachstums? Inwieweit lassen sich diese überwinden?

40 Denition des Bruttoinlandsproduktes Die Summe aller Einkommen, die in einer Volkswirtschaft in einer gegebenen Periode erwirtschaftet werden. Der Marktwert der in einer Volkswirtschaft in einer gegebenen Periode für den Endverbrauch hergestellten Güter und Dienstleistungen. Der Wert der aggregierten Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen für den Endverbrauch. Return

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