Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten WS 2007/2008 am Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie

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1 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten WS 2007/2008 am Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnologie IT-Sicherheit Karl C. Posch Privatsphäre Implementierungs- Attacken Kryptoprotokolle Zahlentheorie Netzwerksicherheit Firewalls Krypto- Algorithmen Kryptologie Exploits Malware Seitenkanalanalyse IT-Sicherheit Scanner Hardware- Informations- RFID egovernment Sicherheit h it sicherheit Security Authentizität Kritische Trusted Chipkarten Informationsinfrastrukturen Computing e-identity Vertraulichkeit 2 1

2 Mittwochs 17:00 18: Termine 3 In dieser Lehrveranstaltung lernen Sie, was es bedeutet, wissenschaftlich zu arbeiten und wie man wissenschaftliche Arbeit strukturiert. Die schriftlichen Arbeiten sowie Teile des Vortrags werden in englischer Sprache gemacht. Der Aufwand besteht in etwa in 20 Stunden gemeinsamer Arbeit im Seminarraum und in weiteren 50 Stunden selbständigem Arbeiten. 4 2

3 Inhalt und Termine 1/3 Wir werden die Struktur von drei wissenschaftlichen Aufsätzen analysieren. Dann werden wir eine Strukturanalyse von den Einleitungen vornehmen. Es folgt die Analyse von Sätzen der Einleitung. Sie werden einen Kurzbericht an den Lehrer verfassen. 1 Seite. Termin 14. November. Wir sprechen über Ihre Kurzberichte. Wir sprechen über "Wie geht wissenschaftliches Arbeiten". 5 Inhalt und Termine 2/3 Sie fertigen ein Poster mit typischen Phrasen an. Termin 21. November. Wir sprechen über "Informationssicherheit". Sie suchen sich ein Thema für Ihren Aufsatz und Ihren Vortrag aus. Sie erstellen eine Mindmap zu Ihrem Thema. Termin 12. Dezember. Sie erstellen eine Liste von Quellen für Ihren Aufsatz. Termin 12. Dezember. Wir sprechen über Vortragsgestaltung. 6 3

4 Inhalt und Termine 3/3 Sie fertigen einen kurzen Aufsatz an. Termin 12. Jänner. Sie machen einen Kurzvortrag (14. Jänner, 21. Jänner, 28. Jänner). Sie hören bei den Vorträgen der KollegInnen zu und üben Fragen zu stellen. 7 Plagiate Was ist ein Plagiat? Wie vermeidet man ein Plagiat? Warum sollte ich ein Plagiat vermeiden? 8 4

5 Sprache und Aufwand Englisch 3 ECTS-Punkte = 75 Arbeitsstunden im Durchschnitt Verbleibende 70 Stunden: Etwa 20 Stunden: -Seminarraum ( contact hours") 50 Stunden selbständiges Arbeiten Planen Sie also rechtzeitig. Ich gehe davon aus, dass diese 50 Arbeitsstunden verteilt auf die verbleibenden 10 Wochen des Semesters anfallen werden. Das sind also durchschnittlich 5 Arbeitsstunden pro Woche. 9 Außerlechner Simon Berger Gerd Berisha Besart Böhm Lukas Ebadi Mohammad Navid Fuchs Hannes Gebetsroither Michael Gruß Daniel Hotter Daniela Karas Tomas Kartnig Christian Kogler Martin Kornsteiner Bernhard Lackner Matthias Mikl Herbert TeilnehmerInnen Niederl Andreas Obid Deni Pejic Igor Priebernig Karina Purgstaller Roman Schneidewind Reinhard Singh Santokh Stoilov Kiril Stoßier Regina Szammer David Tatschl Marco Thommesen Kristian Wagner Gerald Walchhütter Franz Wolf David 10 5

6 Medien Vortrag des Lehrers Vortragsunterlagen Exzerpierendes Mitschreiben in einem Journal Dokumentation des Arbeitsaufwands Poster als Resultat des Reverse Engineering Mindmap als Resultat einer Themenrecherche Aufsatz als Kombination von Poster und Mindmap Vortrag als Gewöhnung an Vortragssituation 11 Nächste Schritte Strukturanalyse von Aufsätzen 3 Aufsätze: Destillation der Strukturelemente Analyse: welche Elemente, wie lange, welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede. Strukturanalyse von Einleitungen 3 Aufsätze: Destillation der Strukturelemente Analyse: welche Elemente, wie lange, welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede. Analyse von Sätzen der Einleitungen Satztypen, Bindewörter, verbindende Phrasen, Länge von Sätzen, wie klingt ein Satz, Wortwiederholungen, Verwendung von Abkürzungen 12 6

7 1. Deliverable Zum Gewöhnen : Bericht (in Englisch) an den Lehrer: Das war die Aufgabe. Das und das habe ich gemacht. Mit folgendem Ergebnis. Form des Berichts: Vorläufig eigentlich egal. Denn wir haben ja noch nicht über Form eines Berichts gesprochen. Doch vielleicht finden Sie selbst eine geeignete Form. Wichtig: Daten des Autors. Deadline: 14. November Kommentare des Lehrers: 19. November Beispieltext D.J.Malan, M.Welsh, M.D.Smith: Implementing public-key infrastructure for sensor networks; ACM Transactions on Sensor Networks; Vol. 4, No. 4, Article No. 22,

8 2. Beispieltext D. Yao, K.B. Frikken, M.J.Atallah, R.Tamassia: Private Information: To Reveal or not to Reveal; ACM Transactions on Information and System Security; Volume 12, Issue 1, Beispieltext F. Menichelli, R. Menicocci, M. Olivieri, A. Trifiletti: High-Level Side-Channel Attack Modeling and Simulation for Security-Critical Systems on Chip; IEEE Transactions on Dependable and Secure Computing, Vol 5, No. 3, 2008, pp

9 Volltextzeitschriften Informatik ACM Transactions IEEE Transactions Wo suchen? 17 Wie geht wissenschaftliches Arbeiten? Man kennt Teile der Welt Man versucht unbekannte Teile der Welt zu erforschen manches Mal subjektiv unbekannt, manches Mal objektiv unbekannt. durch kritisches Lesen, durch kritisches Schreiben, durch Experimente, durch Diskurs, durch Exkurs, durch Nachdenken, durch Nicht-Nachdenken, Man hält sich dabei an eine Methode (-- oder auch nicht und tut im Nachhinein nur so, aus Dokumentationsgründen) Man dokumentiert für sich selbst, was man macht und erreicht hat, oder welche Fehlschläge es gegeben hat, oder welche Ideen man hat, oder welche Pläne man ins Auge fasst oder fassen sollte; damit man nicht den Faden verliert. Man dokumentiert für die Gruppe, für den Chef oder für die Öffentlichkeit in geeigneten Formen schriftlich und mündlich. Man packt die unendliche Arbeit in verdauliche Portionen: Arbeitsaufteilung Projekte, Work Packages, Tasks, Deliverables, Terminpläne, Man plant im Voraus, so gut es geht Man riskiert manches Mal mehr, manches Mal weniger: der Mix ist wichtig. 18 9

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