Shared IT Services in der öffentlichen Verwaltung Dr. Wilfried Jäger, Bereichsleiter Infrastruktur Bern, Version 1.0

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1 Shared IT Services in der öffentlichen Verwaltung Dr. Wilfried Jäger, Bereichsleiter Infrastruktur Bern, Version 1.0 Copyright Bundesrechenzentrum GmbH Der IT-Dienstleister des Bundes Agenda E-Government in Österreich auf Bundesebene Level-Modell der Shared IT Services Making the Case for Shared Services Phase 1: Organizational Readyness Phase 2: Business Case Phase 3: Organisation Phase 4: Transformation Vision der Shared IT Services im e-government 2

2 E-Government in Österreich auf Bundesebene Der IT-Dienstleister des Bundes DER IT-Dienstleister des Bundes Sozialversicherungen (HV) Bund Kernmarkt Drittmarkt Universitäten BRZ GmbH Oberste Organe Dezentrale Verwaltung Staatsunternehmen (ÖBB, Post) Ausgegliederte Gesellschaften Ausland (CEE) 4

3 Die Anforderungen an e-gov IT sind hoch User /Bürger Anforderungen: komplexe Lebenssituationen dargestellt (z.b.: help.gv.at ) Gesamte Verwaltungsprozesse transparent (z.b.: ELAK ) Einheitliche Bedienung über Grenzen hinweg (z.b.: EU Dienstleistungsrichtlinie, e-customs) SW-Architekten Anforderungen: Von Applikations- Silos zu integrierten Prozessen Von Einzel Applikationen zu modularen User Interfaces Von dedizierter Infrastruktur zu gemeinsamer virtualisierter Infrastruktur Betriebs Anforderungen: Raschere Reaktionszeiten Geringere Betriebskosten Abbildung integrierter Prozesse 5 Das Level Modell der Shared Services Basierend auf Forrester Research Der IT-Dienstleister des Bundes

4 Drei Level der Shared Service June 2006, Best Practices Canadian Governments Path To Shared Services Success 7 Phasen der Einführung für alle Levels Forrester Research: August 2006, Quick Take Organizational Readiness Is Essential For Shared Services Transition Planning 8

5 Making the Case for Shared Services Wie komme ich zu Shared Services Der IT-Dienstleister des Bundes Die Einführung ist ein Change Projekt! ΔI nformations-technik Technik+ ΔP rozesse + ΔF ührung ΔW erte Digital data Remote Klarheit Produktivität Processing Self-service Konflikt-Mgmt Gleichheit Networks Outsourced Innovation Transparenz Legitimität Quelle: Jerry Mechlin, Havard University

6 Phase 1: Rahmen festlegen 1. Anforderungen an die Erwartungen definieren Wie soll die ministerielle Unabhängigkeit gewahrt bleiben? Welches Gewicht haben die Applikationssilo s pro Ministerium? Was sind bundesweite Kriterien die Shared Services nötig machen? 2. Standortbestimmung durchführen Was sind realistische Anforderungen? Was soll erreicht werden? (quantitativ) Wie messen wir den Fortschritt? Bundesweite Ziele und strategischen IT Beitrag klären 3. Zusammenarbeit etablieren Wer kann zentral den Prozess moderieren? Widerspruch übergeordnete vs individuellen Anforderungen? Gerechte Verteilung der Gewinne? Enabler Gesetze mit klaren Verantwortungen Kostendruck Budgetknappheit Vertrauensaufbau durch Kooperation 11 Phase 1: Organisation Shared Service festigen Zentrale Shared Services in der fachlichen Verantwortung eines Ministeriums in Verantwortung eines Projektes Dedizierte Shared Service Organisationen (BRZ) Dezentrale Organisation Shared Service Konsortien kleinerer Einheiten Supranationale Gremien (Standards, EU-Initiativen) Informelle Kooperationen / Kooperationsabkommen Marktmechanismen Einkauf kommerzieller Produkte / gemeinsame Nutzung Applikation Providing 12

7 Outsourcing Modelle Österreich BKA IKT Board Richtlinien BMF BMJ BMx User User User Standard Optionen für Shared IT Services Virtuelle Applikationen IT Mgmt Fachkonzepz IT Mgmt Fachkonzept IT Mgmt Individuelle Entwicklungen pro Ministerium (SOA) Standardprodukte für den Bund (Commodities) Entwicklung Betrieb 13 Phase 2: Business Cases Level 1 Infrastruktur Level 2 Practices Level 3 Application Einkaufserfolge / Skalen Effekte Betriebssynergien Kritisches Know How Fehlerkostenvermeidung Lernkurve verkürzt Entwicklungskosten Kritisches Know How - Risiken Koordinationsaufwand Mehrinvestition für Shared Integrationsaufwand / Organisationsrisiko Was ist Ihr Saldo? 14

8 BRZ Sicht auf Shared Services Shared Services erbringen eine ganze Funktion. Layer Business IT Application Development Service provided Business Process End-to-End Solutions & Applications Functions & Components Infrastructure IT Platforms Terminology BPO (Business Process Outsourcing) Shared IT Services SOA (Service- Oriented Architecture) Virtualisation Focus Mainly external Internal & external Mainly internal Mainly internal Examples in Austria BBG (Procurement), Buhag (Accounting), BIG (Real Estate) BRZ (Information Technology) BRZ: SAP, ELAK, Business Portal, CNA (Corporate Network Austria) BRZ: Archive Services, Access Services, Delivery Services; SW Development Tools & Methods BBG: Telephony BRZ: Backup Data Center BRZ: Computing Services BRZ: Desktop Services BRZ: Network Services 15 Phase 3: Beispiel BRZ Service-Baustein-Modell Client-Standorte: Verkabelung & LANs, Clients, lokale Server Kooperations-Systeme: Unified Messaging, Fileshare, Calendar, Clients Applikationen Server-, Storage-Plattformen & Betriebssysteme IP-Dienste WAN-Transport-Dienste RZ-LAN-Transportdienst WAN-Wege/Fasern/Kupfer RZ-Verkabelung WAN-Knotenstandorte Rechenzentrums (RZ)-Standorte Server 16

9 Phase 4: Transformation Unklare Anforderungen SLA s einführen Risikoverteilung klären Roadmaps vereinbaren Integrations- KH Standardisierung KH Real Betriebserfahrung Klaren Auftrag Zusammenwirken Shared IT Programm Manager Outsourcing Erfahrung Prozesse stärken Service Kultur etablieren Piloten Auswahl Organisatorische Verantwortung Management schulen 17 Vision der Shared Services Level 1 Infrastruktur Level 2 Practices Level 3 Applications Zentrale Zuständigkeiten für Infrastrukturen und Betrieb Übergreifende Projekte (Bund, Länder, Gemeinden) Kooperationen Local Government (NCTCOG) Standardisierungsgremien (national / International) Shared Best Practices E-Gov spezifische Prozessanforderungen Querschnittsapplikationen national (ELAK, SAP)) Open Source Module Export von Applikationen 18

10 Es gibt viel zu teilen Jahre Antike Demokratie Polis Einige tausend Bürger 50 km Radius (1 Tagesreise zu Fuß) unmittelbares Feedback Gemeinsame Entscheidungsfindung Technologie: Versammlung Moderne Demokratie EU 450 Millionen Bürger km Radius unmittelbares Feedback Gemeinsame Entscheidungsfindung Technologie: IT 19 Anhang 20

11 Kommunikationsdrehscheibe Der IT-Dienstleister Verwaltung BRZ GmbH Bürger Wirtschaft Leistungsdistributor und Serviceprovider für die Verwaltung Der E-Government - Partner 21 Positionierung des Bundesrechenzentrums Der IT-Dienstleister des Bundes Garant für Stabilität und Sicherheit im Betrieb der Anwendungen Qualitätsgesicherte und effiziente Applikationsentwicklung Konsequente Anwendung erprobter Methoden und Standards Konzentration auf Kernmarkt und Kernkompetenzen Marktführender E-Governmentpartner Themenführer bei E-Government E-Government-Integration Durchführung innovativer Referenzprojekte Drehscheibe zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern Distributor der Wirtschaft in die Verwaltung Mehr Privat durch Outsourcing Medienbruchfreie Kommunikation zwischen allen Wirtschaftsund Verwaltungsbereichen sowie von und zu den Bürgern BRZ - Der Partner für die modernste Verwaltung Europas! 22

12 Organisation der Geschäftsbereiche Die BRZ GmbH verfügt über einen gesamtheitlichen Ansatz von Beratung über Entwicklung bis hin zum Betrieb. Menschen und Prozesse plan Applikationen build Infrastruktur run Full-Service-Provider 23 Zahlen und Fakten Die Zahlen zeigen eine überzeugende Erfolgsgeschichte Rechenzentrumsranking in Österreich Platz 1 Infrastrukturbetreuung an Lokationen Betreute IT-Arbeitsplätze Implementierte IT-Lösungen >320 Hostleistung >6000Mips Server in Betrieb >800 Outputservice (Aussendungen) >32 Mio. p.a. Wir sind DER IT-Dienstleister des Bundes 24

13 Zahlen und Fakten Die Zahlen zeigen eine überzeugende Erfolgsgeschichte Zertifizierungen Awards SAP-CCC Security - Zertifizierung (gem. ISO 27001, ISO 17799:2005) Quality Management Amazone Award Project Excellence Award Diese Zertifizierung ist Voraussetzung für Gewährleistung maximaler Preisrabatte bei Lizenzen und Softwarepflegegebühren für den Einsatz von SAP Wir sind DER IT-Dienstleister des Bundes 25 Phase 3: Managed Service Ziele Ende-zu-Ende Anwortzeiten (volumsbezogen) und Verfügbarkeiten Leistungen (Anzahl Clients, Datendurchsatz, ), Client-Standorte: Verkabelung Verfügbarkeiten, & LANs, Clients, Change-Zeiten, lokale Server Leistungen (Concurrent User, Kooperations-Systeme: Unified Messaging, Antwortzeiten, Fileshare, ), Verfügbarkeiten, Calendar, Security-Violations, Change-Zeiten, Applikationen Server-, Storage-Plattformen Leistungen & Betriebssysteme (Transactions per Second, IP-Dienste Storage Capacity in Terabytes, ), Verfügbarkeiten, Security-Violations, WAN-Transport-Dienste RZ-LAN-Transportnetze Change-Zeiten, WAN-Wege/Fasern/Kupfer Leistungen RZ-Verkabelung (Bandbreiten, Packet- WAN-Knotenstandorte SLAs (Loss, Delay, Rechenzentrums (RZ)-Standorte Jitter)), Leistungen (kva für Verfügbarkeiten, Strom, Klima), Verfügbarkeiten, 26

14 Phase 3: Messbarkeit der Managed Services Performance-SLAs, Load Verfügbarkeiten, Workflow-Management Laptop Weitverkehrsnetz netflow pro Applikation: NLM Paket-Transport Performance: SAA + vs. ehealth Testtransaktionen: Mercury Remedy Gesamt-SLA Überwachung Störungsmeldung für Gesamt-Service Ticket G in TT-System G Info Info Partner 1 für Managed Service 1 entstört jaentstörung erfolgreich? nein Partner 2 für Managed Service 2 entstört Entstörung erfolgreich? ja nein Ticket 1 in TT-System 1 Ticket 2 in TT-System 2, Ticket 1 = gehemmt Hemmung Ticket 1 rückgerollt Ende der Störung Server 27

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