Dissertation. zur Erlangung des Grades eines. der Justus-Liebig-Universität Gießen. vorgelegt von. Diplom-Oeconom Thomas Kottke. Licher Str.

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1 Fair Value Bilanzierung versicherungstechnischer Verpflichtungen vor dem Hintergrund der Entwicklung und der Implementierung eines einzuführenden IFRS für Versicherungsverträge Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.) Eingereicht an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Justus-Liebig-Universität Gießen vorgelegt von Diplom-Oeconom Thomas Kottke Professur für Risikomanagement und Versicherungswirtschaft Licher Str Gießen

2 i Geleitwort Der fortschreitende Prozess hin zu immer komplexeren wirtschaftlichen Zusammenhängen und einer zunehmenden Internationalisierung führt zwangsläufig zu einem Anwachsen von Risiken. Dies trifft zusammen mit einem größer werdenden Interesse von Kapitalanlegern hinsichtlich der Sicherheit von Wirtschaftsunternehmen. Dies gilt sowohl für die Öffentlichkeit als auch für die am Wirtschaftsprozess unmittelbar Beteiligten, den Kapitalgebern und den Kunden eines Unternehmens. Ausgelöst durch spektakuläre Insolvenzen, Bilanzfälschungen und falschen Einschätzungen der wirtschaftlichen Lage war der Gesetzgeber aufgerufen, Regelungen einzuführen, die derartige Fehlentwicklungen verhindern sollen und auch der weltweiten wirtschaftlichen Verflechtung Rechnung tragen. Für den Bereich der Versicherungswirtschaft trifft dies in besonderer Weise zu, da der Umgang mit dem Risiko ihr eigentliches Geschäft ist. Nach Farny bieten das Versicherungsschutzkonzept und das Risikotransferkonzept den besten Zugang zur betriebswirtschaftlichen Betrachtung des Wirtschaftens von Versicherungsunternehmen. Die dominierende Bedeutung des Risikos und die zahlreichen Besonderheiten bei der Bewertung von Versicherungsverträgen sind hier hauptsächlich dafür verantwortlich, dass die Entwicklung eines IFRS für Versicherungsverträge langsamer als geplant vorankommt und inzwischen in zwei Phasen unterteilt wurde. Mit Abschluss der ersten Phase muss der IFRS 4 Insurance Contracts für solche Geschäftsjahre angewendet werden, die ab dem beginnen. In ihm ist das Fair Value Konzept für die Bewertung versicherungstechnischer Verpflichtungen noch nicht umgesetzt. Erst wenn gravierende Fragen und eine Vielzahl von Einzelheiten geklärt sind, soll der IFRS in der anstehenden Phase II endgültig realisiert werden. In dieser Situation, in der es für das drängende Problem einer zeitgemäßen Bilanzierung von Versicherungsverträgen zwar genügend Ansätze - auch aus dem finanzwirtschaftlichen Bereich - aber noch keine endgültigen Verfahrensweisen gibt, setzt Herrn Kottke mit seiner Untersuchung an. Er übernimmt dabei die verdienstvolle Aufgabe, den Umbruch in der Bilanzierung umfassend darzustellen, die Schwierigkeiten und Möglichkei-

3 ii ten einer zielführenden Bilanzierung zu analysieren und eigene Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Die Arbeit von Herrn Kottke enthält eine Fülle an Informationen über die nationale und internationale Rechnungslegung. Die kenntnisreiche, äußerst übersichtlich und klar gegliederte Aufbereitung sehr detailierter Sachverhalte und komplexer Zusammenhänge bilden die Basis einer hochinteressanten und ergebnisreichen Analyse der Möglichkeiten, die sich aus den vorgegebenen Prinzipien des IASB ergeben. Hieraus wird ein richtungsweisendes Konzept für ein praxistaugliches Projektmanagement bei der Umstellung der bisherigen Rechnungslegung auf IAS/IFRS entwickelt. Unter Berücksichtigung der aktuellen Lage und einer ausgewogenen Einschätzung der weiteren Entwicklung werden aus theoretischen Überlegungen heraus wertvolle Hinweise zur Lösung der anstehenden Probleme in der Praxis abgeleitet und konkrete, detaillierte Vorschläge für den wichtigen Prozess einer praktikablen Durchführung des Projekts zur Umsetzung des IFRS bei Versicherungsunternehmen entwickelt. Dabei gelingt es Herrn Kottke überzeugend, seine mehr als fünfjährige Praxiserfahrung bei einem großen deutschen Versicherer für die Umsetzung seiner fundierten Kenntnisse im Bereich der Theorie zu nutzen. Das vorliegende Werk stellt einen bedeutenden wissenschaftlichen Beitrag auf dem vielschichtigen und interdisziplinären Gebiet der internationalen Rechnungslegung dar. Es enthält neben Forschungsresultaten eine ganze Reihe unmittelbar praktisch verwertbarer Ergebnisse. Damit ist es auch für Studierende und Praktiker als hilfreiches Nachschlagewerk zu Grundfragen der Bilanzierung versicherungstechnischer Sachverhalte sehr zu empfehlen. Gießen, im Sommer 2006 Martin Morlock

4 iii Vorwort Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2006 von der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Justus-Liebig-Universität Gießen als Dissertation angenommen. Sie entstand im Rahmen meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Risikomanagement und Versicherungswirtschaft. Mein herzlicher Dank gilt zunächst meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Martin Morlock, für die Unterstützung und die stete Begleitung bei der Erstellung der Dissertation. Zu weiterem großen Dank verpflichtet bin ich Herrn Prof. Dr. Martin Glaum, der für förderliche Diskussionen immer Zeit fand und das Zweitgutachten übernommen hat. Ebenso bedanke ich mich bei den Herren Prof. Dr. Axel C. Schwickert sowie Prof. Dr. Herbert Müller für deren Mitwirkung in der Prüfungskommission. Außerdem bedanke ich ich mich bei Herrn Dr. Dirk Fourie für die stete Gesprächsbereitschaft und für seine wertvollen fachlichen Anregungen. Darüber hinaus erinnere ich mich gerne an die Zeit der Diskussion und des Zusammenseins mit meinen Kollegen vom Fachbereich. Nicht unerwähnt bleiben soll die Unterstützung durch die Sekretärin Ute Grindel sowie durch die ehemaligen studentischen Hilfskräfte Maike Vogel, Josef Schönenberg und Julia Braun. Nicht zuletzt bedanke ich mich bei meinen Eltern und meiner Familie, deren unerschütterlicher Optimismus es mir ermöglichten, den eingeschlagenen Weg zu verfolgen. Die Arbeit widme ich Jennifer, deren Geduld hinsichtlich meiner Zweifel und Launen nur ein Grund für den erfolgreichen Abschluss des Vorhabens war. Gießen, im Sommer 2006 Thomas Kottke

5 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis xvi xviii xix 1 Einführung Problemstellung Stand der Forschung Zielsetzung Gang der Untersuchung Rechnungslegung für deutsche Versicherungsunternehmen Zur Natur von Versicherung Erklärungsansätze Das Gefahrengemeinschaftsmodell Alternative leistungsbezogene Ansätze Vertragsrechtlicher Erklärungsansatz Erklärungsansatz über das Informationskonzept Erklärungsansatz über die Finanztheorie Erklärungsansatz über die Produktionstheorie Kritische Betrachtung der Erklärungsansätze Risiko als bestimmendes Merkmal in der Versicherungswirtschaft Der Begriff Risiko in der Versicherungswirtschaft Risiko als Ausprägung der Entscheidungstheorie Der Versicherungsvertrag als risikobehaftete Entscheidung Risikoausgleich in der Versicherungswirtschaft iv

6 Inhaltsverzeichnis v Zur Risikotheorie Risikoausgleich im Versicherungsbestand Risikoausgleich im Kollektiv Risikoausgleich in der Zeit Prämienkalkulation Versicherungstechnisches Risiko Grundlagen Quantifizierungsmodelle für versicherungstechnisches Risiko Bestandteile des versicherungstechnischen Risikos Risikopolitische Instrumente Handhabung des Risikokollektivs Prämienpolitik Reservepolitik Der Jahresabschluss in Versicherungsunternehmen Ziel der Rechnungslegung Besonderheiten der Rechnungslegung für Versicherungsunternehmen Vertrauensverhältnis und gesteigerter Informationsbedarf Versicherungsgeschäft und Kapitalanlagegeschäft Rechtliche Rahmenbedingungen Entwicklung der Rechnungslegung in Europa Harmonisierungsbestrebungen Der Einfluss der EU auf die Rechnungslegung Entwicklung gesellschaftlicher Normensetzung in der EU und 7. EG-Richtlinie Die EU-Versicherungsbilanzrichtlinie Die Bedeutung des KapAEG

7 Inhaltsverzeichnis vi Die Bedeutung des KonTraG EU-Verordnung über die Anwendung von internationalen Rechnungslegungsstandards Aktuelle Bemühungen zur Durchführung einer Bilanzrechtsreform Solvency II Grundlagen Anforderungen an ein zukünftiges Solvabilitätssystem in der EU Folgerungen Weitere Entwicklungen in der EU Harmonisierung der Rechnungslegung in Europa und in den USA Konkurrenz der IAS/ IFRS zu den US-GAAP Notwendigkeit einer globalen Rechnungslegung Bilateraler Prozess der Annäherung Das Konvergenzprojekt Probleme beim Voranschreiten des Harmonisierungsprozesse Entwicklungen Unterschiede in der Rechnungslegung für Versicherungsunternehmen Unterschiedliche Interessen der Rechnungslegungsadressaten Einfluss der Bilanztheorien auf die Rechnungslegung Grundlegende Überlegungen Statische Bilanztheorie Dynamische Bilanztheorie Handelsrechtliche Vorschriften Rechtlicher Datenkranz Besondere Vorschriften für Versicherungsunternehmen Abweichungen in der Struktur des Konzernabschlusses bis

8 Inhaltsverzeichnis vii Erfüllung der Interessen in der Bilanzierung nach deutschem Handelsrecht Zweck der Rechnungslegung Darlegung von Rechnungslegungsgrundlagen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung im Konzernabschluss von Versicherungsunternehmen Der Grundsatz des True and Fair View im Konzernabschluss von Versicherungsunternehmen Realisations- und Imparitätsprinzip Folgerungen Vorschriften nach IAS/ IFRS Erfüllung der Interessen in der Bilanzierung nach IAS/ IFRS Zweck der Rechnungslegung Normensystem und Normenhierarchie Darlegung von Rechnungslegungsgrundlagen Überblick Fair Presentation Going Concern Accrual Principle und Matching Principle Qualitative Anforderungen Überblick Verständlichkeit (understandability) Vergleichbarkeit (comparability) Relevanz (relevance) Zuverlässigkeit (reliability)

9 Inhaltsverzeichnis viii Beschränkende Nebenbedingungen für die Informationsvermittlung Folgerungen Stand der Entwicklung eines IFRS für Versicherungsgeschäfte Historische Betrachtung Geltungsbereich des IFRS 4 für deutsche Versicherungsunternehmen Umfang und Ausgestaltung des IFRS Definitionen Beibehaltung bisheriger Bilanzierungsmethoden Änderungen in den Bilanzierungsmethoden Anhangsangaben und Übergangsvorschriften Derzeitige Abbildung ausgewählter Positionen in der Versicherungsbilanz Grundlagen versicherungstechnischer Bewertungsvorschriften Abweichende Bilanzstruktur in Versicherungsunternehmen Die Aktivseite von Versicherungsunternehmen Die Passivseite von Versicherungsunternehmen Bewertung von Kapitalanlagen in Versicherungsunternehmen nach HGB Bewertung von Kapitalanlagen in Versicherungsunternehmen nach IFRS Bilanzierung ausgewählter Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände Bilanzierung nach HGB Bilanzierung nach IAS/ IFRS

10 Inhaltsverzeichnis ix Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Selbstgeschaffene immaterielle Vermögenswerte Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken Bilanzierung nach HGB Bilanzierung nach IAS/ IFRS Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien Bilanzierung nach HGB Bilanzierung nach IAS/ IFRS Kapitalanlagen Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Bilanzierung nach HGB Bilanzierung nach IAS/ IFRS Sonstige Kapitalanlagen Bilanzierung nach HGB Bilanzierung nach IAS/ IFRS Abschlusskosten Bilanzierung nach HGB Bilanzierung nach IAS/ IFRS Bilanzierung des Eigenkapitals Grundlegendes zum Eigenkapital von Versicherungsunternehmen Bestandteile des Eigenkapitals von Versicherungsunternehmen Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen

11 Inhaltsverzeichnis x Zusammensetzung des Eigenkapitals nach IAS/ IFRS Bilanzierung ausgewählter Passiva Beitragsüberträge Bilanzierung nach HGB Bilanzierung bei Berücksichtigung des IFRS Rückstellungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen Bilanzierung nach HGB Bilanzierung bei Berücksichtigung des IFRS Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Bilanzierung nach HGB Bilanzierung bei Berücksichtigung des IFRS Deckungsrückstellungen Bilanzierung nach HGB Bilanzierung bei Berücksichtigung des IFRS Schadenrückstellungen Bilanzierung nach HGB Bilanzierung bei Berücksichtigung des IFRS Schwankungsrückstellungen Bilanzierung nach HGB Bilanzierung bei Berücksichtigung des IFRS Großschadenrückstellungen Bilanzierung nach HGB Bilanzierung bei Berücksichtigung des IFRS Abgrenzung weiterer Rückstellungen Die Gewinn- und Verlustrechnung Grundlegendes zur GuV in Versicherungsunternehmen nach HGB

12 Inhaltsverzeichnis xi Die Erfolgsrechnung nach IAS/ IFRS und US-GAAP Anforderungen an die Erfüllbarkeit des Rechnungslegungszwecks nach IAS/ IFRS Die Konzeption eines IFRS für Versicherungsverträge durch das IASB Die Bilanzierung von Versicherungsverträgen Grundlagen Definition von Versicherungsverträgen Versicherungsrisiko Der Versicherungsvertrag in Abgrenzung zu Finanzinstrumenten Aufhebung einer laufzeitorientierten Bilanzierung von Versicherungsverträgen Diskussion der Bilanzierungsmodelle Deferral-and-Matching-Principle und Asset-Liability-Measurement-Ansatz Grundannahmen Deferral-and-Matching-Principle Asset-Liability-Measurement-Ansatz Kritische Betrachtung Folgerungen Ansatz versicherungstechnischer Verpflichtungen vor dem Hintergrund eines Paradigmenwechsels Rechtsdogmatik anzuwendender Normen Definition für Verpflichtungen Ansatzkriterien für Verpflichtungen Untersuchung der Ansatzkriterien mittels Rückgriff auf IAS Wahrscheinlicher Abfluss von Ressourcen Erklärung einer gegenwärtigen Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis Ermittlung oder Schätzung des Umfangs der Verpflichtung Passivierungszeitpunkt von Verpflichtungen

13 Inhaltsverzeichnis xii Hinwendung zum Asset-Liability-Measurement-Ansatz Ansatz von Beitragsüberträgen vor dem Hintergrund eines künftig anzuwendenden IFRS für Versicherungsverträge Ansatz von Rückstellungen für drohende Verluste aus dem Versicherungsgeschäft Ansatz von Schwankungsrückstellungen und Rückstellungen für Großrisiken Ansatz von Schadenrückstellungen Bewertung versicherungstechnischer Verpflichtungen Bewertungsgrundsätze für Verbindlichkeiten Möglichkeiten für die Bewertung von Verpflichtungen aus Versicherungsverträgen Betrachtung einer vergangenheits- und zukunftsorientierten Bewertung Bewertung zu Entry Values und Exit Values Bewertung versicherungstechnischer Verpflichtungen zum Fair Value Grundlagen Bewertung nach dem DSOP Das Entity Specific Value Modell für Versicherungsverträge Bisherige Entwicklung des Fair Value Modells Zur Begrifflichkeit des Fair Value Der Fair Value für Finanzinstrumente Unbundling und Embedded Derivatives Unbundling Embedded Derivatives Folgerungen Überlegungen zur Fair Value Bewertung für Versicherungsverträge

14 Inhaltsverzeichnis xiii Berücksichtigung zukünftiger Zahlungsströme Einbeziehung von Barwerten Identifikation von Zahlungsströmen Anwendung von Erfahrungswerten Abzinsung von Zahlungsströmen Ermittlung von Risikozuschlägen Grundsätzliches Form der Berücksichtigung von Risikozuschlägen Konstrukt eines hypothetischen Marktwertes Modelle zur Risikoanpassung versicherungstechnischer Verpflichtungen Grundannahmen Option Pricing Model Capital Asset Pricing Model Folgerungen Relevante Risiken Ermittlung der Höhe eines Risikozuschlags Berücksichtigung des Bonitätsrisikos Zinsänderungsrisiko Kritische Anmerkungen zur Fair Value Bewertung von Versicherungsverträgen Das IASB Projekt IFRS Insurance Überlegungen zur Entwicklung eines praktikablen IFRS Insurance Fragestellungen zur Anwendung der Fair Value Hierarchie Weitere Diskussionspunkte Mögliche Auswirkungen auf Solvency II Ausgestaltung der Produkte und Verfahrensweise Umstellung in der Organisation

15 Inhaltsverzeichnis xiv 4.4 Darstellung von Umstellungsprozessen bei der Implementierung von IAS/ IFRS in Versicherungsunternehmen Notwendige Vorarbeiten eines Umstellungsprojekts Überlegungen zur Projektdurchführung Aufbauorganisation Strategische Projektleitung Operative Projektleitung Teilprojekte Berücksichtigung von IFRS Darstellung der verschiedenen Phasen während der Umstellung Planung der Umstellung Projektzielanalyse Ablauf- und Personalplanung Identifikation und Handhabung von Projektrisiken Situationsanalyse zur Ermittlung von Umstellungsbedarf Rechnungslegung Prozesse Informationstechnologie Dokumentation Durchführung des Umstellungsprojektes Umsetzung in der Rechnungslegung Umsetzung in den Prozessen Umsetzung in der Informationstechnologie Testphase Kommunikation der Rechnungslegungsumstellung Besonderheiten der Umstellung unter Berücksichtigung von Solvency II Zusammenfassung und Ausblick 351

16 Inhaltsverzeichnis xv Anhang 358 Literaturverzeichnis 370 Verzeichnis der Gesetze und Verordnungen 414

17 Abbildungsverzeichnis 2.1 Wirkung der EU-Verordnung, Quelle: Engeländer (2005), S Aufbau der IAS-Hierarchie, Quelle: Darstellung in Anlehnung an KPMG (1999), S Grundsätze zur Rechnungslegung nach IASB, Quelle: Darstellung in Anlehnung an Hayn (1994), S Bilanz eines Versicherungsunternehmens Quelle: eigene Darstellung nach Formblättern gem. RechVersV Bilanzierung von Finanzinstrumenten Quelle: Rockel et al. (2005), S Bilanzierung des Grundvermögens Quelle: Fourie/ Velthuisen (2001), S Formblatt 2 für Schaden- und Unfall-Versicherungsunternehmen Quelle: Darstellung nach Formblättern gem. RechVersV in Anlehnung an Rockel et. al Formblatt 3 für Lebens- und Kranken-Versicherungsunternehmen Quelle: Darstellung nach Formblättern gem. RechVersV in Anlehnung an Rockel et. al Mögliche Bewertungskonzepte, Quelle: eigene Darstellung Optimale Portfeuilles verschiedener Investoren, Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Poddig (1998) Neue Linie aller effizienten Portefeuilles unter Berücksichtigung einer risikofreien Anlagemöglichkeit, Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Poddig (1998) Effizienzlinie bei risikoloser Kapitalanlage- und aufnahmemöglichkeit, Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Poddig (1998) xvi

18 Abbildungsverzeichnis xvii 3.5 Mit der Wertpapierlinie wird der Zusammenhang zwischen geforderter Mindestverzinsung und verbleibendem Restrisiko verdeutlicht, Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Poddig (1998) Dimensionen operativer Projektleitung, Quelle: Darstellung in Anlehnung an Hansel/ Lomnitz (2002), S Darstellung der Aufgaben eines Projektbüros, Quelle: Darstellung in Anlehnung an Daum (2001), S Darstellung der Aufgabenverteilung zwischen Projektbüro und Teilprojekten, Quelle: Darstellung in Anlehnung an Madauss (2000), S Darstellung der Organisationsstruktur eines Umstellungsprojektes, Quelle: Darstellung in Anlehnung an GDV (2004), S Darstellung eines konsistenten Reportings, Quelle: Darstellung in Anlehnung an Pfeifer, VW 2005, S A.1 Artikel 4 der EU-Verordnung A.2 Schema zum Anerkennungsverfahren in Europa, Quelle: Darstellung in Anlehnung an EU (2002) A.3 Aufstellung DAX-gelisteter Unternehmen 1997 und 2005, Quelle: eigene Darstellung A.4 Schema zum Standardsetting in den USA, Quelle: Darstellung in Anlehnung an FASB (2001)

19 Tabellenverzeichnis A.1 Gewinnausweis bei Ersterfassung nach Deferral-and-Matching-Principle, Quelle: Ebbers (2005), S. 21 ff A.2 Gewinnausweis bei Ersterfassung nach Asset-Liability-Measurement A.3 Fortsetzung Gewinnausweis bei Ersterfassung nach Asset-Liability- Measurement A.4 Folgebewertung - Buchung im Falle des Deferral-and-Matching- Principle: Bilanz A.5 Folgebewertung - Buchung im Falle des Deferral-and-Matching- Principle: GuV A.6 Folgebewertung - Buchung im Falle des Asset-Liability-Measurement- Ansatzes: Bilanz A.7 Folgebewertung - Buchung im Falle des Asset-Liability-Measurement- Ansatzes: GuV xviii

20 Abkürzungsverzeichnis AAA AB ABl ABlEG Abs. Abschn. AG AJ AktG Anm. Ap. AR Art. Aufl. BaFin BAV BB BC Bd. bearb. BFH BFuP BGB BGBl American Academy of Actuaries Astin Bulletin Amtsblatt (Zeitschrift) Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften (Zeitschrift) Absatz Abschnitt Aktiengesellschaft The Appraisal Journal Aktiengesetz Anmerkung Appendix The Accounting Review Artikel Auflage Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen Betriebs-Berater (Zeitschrift) Basis for Conlusions Band bearbeitet Bundesfinanzhof Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis (Zeitschrift) Bürgerliches Gesetzbuch Bundesgesetzblatt xix

21 Abkürzungsverzeichnis xx BGH BilKoG BilReG Bundesgerichtshof Gesetz zur Kontrolle von Unternehmensabschlüssen Gesetz zur Einführung internationaler Rechnungslegungsstandards und zur Sicherung der Qualität der Abschlussprüfung BiRiLiG BJE BMF BMJ BStBl BT BT-Drucks. BuC BuW B-Z bzw. ca. CAPM CAS CEA CL CSWF DeckRV Bilanzrichtlinien-Gesetz The Bell Journal of Economics Bundesministerium für Finanzen Bundesministerium der Justiz Bundessteuerblatt Deutscher Bundestag Bundestags-Drucksache Bilanzbuchhalter und Controller (Zeitschrift) Betrieb und Wirtschaft (Zeitschrift) Börsen-Zeitung beziehungsweise circa Capital Asset Pricing Model Casulty Actuarial Society Comité Européen des Assurances Comment Letter Consultant Steuern Wirtschaft Finanzen (Zeitschrift) Verordnung über die Rechnungsgrundlagen für die Deckungsrückstellung d.h. DB Dr. DRSC DSOP das heißt Der Betrieb (Zeitschrift) Doktor Deutsches Rechnungslegungs Standards Committee Draft Statement of Principles

22 Abkürzungsverzeichnis xxi DStR DST DV ED EDV EG etc. EU EU-Kommission e.v. evtl. Deutsches Steuerrecht (Zeitschrift) Der Schweizer Treuhänder (Zeitschrift) Datenverarbeitung Exposure Draft elektronische Datenverarbeitung Europäische Gemeinschaften et cetera Europäische Union Kommission der Europäischen Gemeinschaften eingetragener Verein eventuell F. Framework FASB FB ff. Financial Accounting Standards Board Finanz Betrieb (Zeitschrift) fort folgende f. folgende FLF FS FTD GAAP GDV gem. ggf. GoB GP GuV HGB Hrsg. hrsg. Finanzierung-Leasing-Factoring (Zeitschrift) Festschrift Financial Times Deutschland Generally Accepted Accounting Principles Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. gemäß gegebenenfalls Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung Geneva Papers Gewinn- und Verlustrechnung Handelsgesetzbuch Herausgeber herausgegeben

23 Abkürzungsverzeichnis xxii IAIS IAS IASB IASC i.d.f. i.d.r. IDW i.e. IFRS IG IOSCO IP IuF i.v.m. JET JF Jg. JoA JoAE JoB JRI JuS JWG KA KalV International Association of Insurance Supervisors International Accounting Standards International Accounting Standards Board International Accounting Standards Committee in der Fassung in der Regel Institut der Wirtschaftsprüfer id est International Financial Reporting Standards Guidance on Implementing International Organization of Securities Commissions Issues Paper Insurance Immobilien und Finanzierung (Zeitschrift) in Verbindung mit Journal of Economic Theory Journal of Finance Jahrgang Journal of Accountancy Journal of Accounting and Economics Journal of Business Journal of Risk and Insurance Juristische Schulung (Zeitschrift) Joint Working Group Kapitalanlage(n) Verordnung über die versicherungsmathematischen Methoden zur Prämienkalkulation und zur Berechnung der Altersrückstellung in der privaten Krankenversicherung Kap. KapAEG Kapitel Kapitalaufnahmeerleichterungsgesetz

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