Instandhaltung: Neue Chancen, neue Risiken

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Instandhaltung: Neue Chancen, neue Risiken"

Transkript

1 Christian Brauner Galten Unterhalt und Wartung technischer Systeme bis vor einigen Jahren noch als notwendiges Übel, bieten sie heute innovative Möglichkeiten, die Qualität, Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität zu sichern und sogar zu steigern. Damit wandelt sich Instandhaltung von einem technischhandwerklichen Vorgang zu einem strategischen Managementprozess, der neue unternehmerische Chancen erschliesst, sich aber immer auch in vielfältiger Weise auf die technischen Risiken auswirkt. Um die daraus resultierenden Risikoänderungen rechtzeitig erkennen und richtig bewerten zu können, muss sich der Versicherer sowohl mit dem jeweiligen technischen Hintergrund auseinandersetzen, als auch das Instandhaltungsmanagement des Versicherungsnehmers hinterfragen. Einfache Checklisten genügen dazu nicht. Vielmehr muss aus vielen 'weichen' Faktoren ein Gesamtbild erstellt werden, das einerseits die Risikofragen des Versicherers beantwortet und in dem sich anderseits aber auch die Unternehmen und ihre Mitarbeitenden richtig dargestellt wieder erkennen können. Dies verlangt einen intensiven Dialog zwischen Versicherungsnehmer und Versicherer. In diesem Sinne soll die vorliegende Publikation helfen, die jeweiligen Bedürfnisse und Interessen besser zu verstehen und gemeinsam die richtigen Fragen zu formulieren. Instandhaltung als Chance Instandhaltungsverfahren lassen sich in fünf Grundformen unterscheiden: Bruch-Wartung (Breakdown Maintenance oder Run to failure Maintenance): Das technische System wird so lange wartungsfrei betrieben, bis offensichtliche Störungen auftreten. In der Medizin entspräche dies einem Patienten, der nur dann einen Arzt aufsucht, wenn er sich ernsthaft krank fühlt. Zeitbasierte Instandhaltung (Scheduled Maintenance oder Time Based Maintenance): Das System wird unabhängig von seinem tatsächlichen Zustand in regelmässigen Intervallen gewartet. Beispielsweise alle vier Wochen oder nach einer bestimmten Anzahl von Betriebsstunden; in etwa vergleichbar einem regelmässigen Erholungsurlaub. Zustandsbasierte Instandhaltung (Predictive oder Condition Based Maintenance) orientiert sich am aktuellen Zustand des technischen Systems: Instandhaltungsarbeiten werden nur dann ausgeführt, wenn sie tatsächlich notwendig sind. Das medizinische Pendant: Mehr Sport treiben, wenn die Waage ein zu hohes Körpergewicht anzeigt.

2 2 Instandhaltung: Neue Chancen, neue Risiken Risikobasierte Instandhaltung konzentriert sich auf jene Funktionen eines technischen Systems, deren ungeplanter Ausfall mit - besonders - hohen Kosten oder Schäden verbunden ist; vergleichbar der frühzeitigen Diagnose und Therapie einer Herzschwäche bei Verkehrspiloten. Integrierte Instandhaltung: Art und Umfang des Unterhalts technischer Anlagen werden nach strategischen Unternehmenszielen ausgerichtet und beispielsweise dazu genutzt, Marktanteile zu gewinnen in etwa vergleichbar der Leistungssteigerung eines Athleten durch sportmedizinische Betreuung In der Entwicklung von der einstigen Bruchwartung zur integrierten Instandhaltung spiegelt sich ein tief greifender Paradigmenwechsel wieder. Diente die Wartung ursprünglich allein dazu, den monetären Wert technischer Anlagen zu halten, indem sie sorgfältig gepflegt werden, steht heute die Verfügbarkeit der jeweils erbrachten Leistung im Vordergrund. Beispiel Arbeitsplatzbeleuchtung: Hat ein kurzzeitiger Ausfall keine negativen Konsequenzen, genügt es die Leuchtstoffröhren dann zu wechseln, wenn sie zu flackern beginnen. Beeinträchtigt schlechtes Licht die Produktivität, empfiehlt sich ein regelmässiger Austausch nach einem bestimmten Zeitraster. Dann aber werden manche Röhren zu früh, andere zu spät gewechselt; es kommt immer noch zu Störungen und es entstehen unnötige Kosten. Um diese zu vermeiden, können die Wartungsarbeiten auf günstige Zeiten terminiert werden, um dann jeweils die Röhren zu ersetzen, die bereits eindeutige Verschleissmerkmale aufweisen. Spielt die Arbeitsplatzbeleuchtung eine zentrale Rolle, beispielsweise bei handwerklich sehr anspruchsvollen Produktionsschritten, wird man die Lampen nicht nur warten, sondern zudem versuchen, sie durch innovative Beleuchtungstechniken zu ersetzen, mittels derer sowohl die Produktionsqualität gesteigert, als auch noch der Energieverbrauch reduziert werden kann. Die Idee moderner Instandhaltungsverfahren ist es also, weder per se Unterhaltskosten einzusparen, noch technische Systeme um der Perfektion Willen immer weiter zu verbessern. Die eigentliche Chance besteht darin, dass Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen der Instandhaltung zu optimieren. Sei es nun, indem unter Beibehaltung der bisher erreichten Zuverlässigkeit auf tatsächlich, unnötige Wartungsarbeiten verzichtet wird. Nach Schätzungen von Dankl+Partner bringt eine Reduktion der Instandhaltungskosten um ein Prozent eine gleich hohe Verbesserung des Betriebsergebnisses wie eine Umsatzsteigerung von 33 Prozent. Oder die Optimierung wird erzielt, indem die Wartungs- und Reparaturarbeiten flexibel an die Betriebsabläufe angepasst werden, anstatt sie umgekehrt nach Serviceintervallen auszurichten. Das setzt zwar meist erhebliche Investitionen oder sogar neue Entwicklungen voraus, beispielsweise von Diagnoseverfahren, bei denen aus der Vibration rotierender Teile auf den Zustand von Wellen, Lagern, Dichtungen geschlossen werden kann. Aber der Mehraufwand kann sich durchaus lohnen, wie eine Studie der Turvac Incorporation am Beispiel von Elektrizitätswerken zeigt: Je höher entwickelt das Instandhaltungssystem, desto geringer die Produktionskoten in USD pro installierter Leistungseinheit (KW).

3 3 Instandhaltungs-verfahren Breakdown Maintenance Produktionskosten pro installiertem KW und Jahr 18 USD Time Based Maintenance 13 USD Condition Based Maintenance 9 USD Integrated Maintenance 6 USD Instandhaltung als Risiko Von ihrem Zweck her betrachtet gilt die Instandhaltung eher als Sicherheitsstatt Risikofaktor, dient sie doch dazu, technische Ausfälle zu vermeiden; vergleichbar dem Fitnesstraining, das als gesundheitsfördernd gilt, obwohl man sich dabei verletzen kann. Zum Risiko wird Instandhaltung, indem sie unterlassen oder fehlerhaft ausgeführt wird. Worin aber besteht das Risiko von Versäumnissen und Fehlern in Inspektion, Wartung und Reparatur? Betrachtet man nur die unmittelbaren Auswirkungen entsprechen die möglichen Tragweiten eines technischen Ausfalls dem Gebrauchswert des jeweiligen Systems und die Wahrscheinlichkeit erweist sich als einfache Funktion der Instandhaltungsleistung. Je besser eine Maschine in Schuss gehalten wird, desto weniger wahrscheinlich ihr Verlust. Werden jedoch auch die möglichen Sekundärschäden einbezogen, ergibt sich ein völlig anderes Bild. Schon einfache, für sich betrachtet eher harmlose technische Ausfälle können Schadenprozesse katastrophalen Ausmasses auslösen. Am Morgen des 6. Juli 1988 wurde auf der Bohrplattform Piper Alpha in der Nordsee ein Kompressor ausser Betrieb genommen, um ein Überdruckventil auszubauen und zu überholen. Um Uhr fiel der zweite Kompressor aus. Daraufhin wurde versehentlich wieder der erste, jedoch nicht betriebsbereite Kompressor in Betrieb genommen. Zwölf Minuten später setzte eine Reihe von Explosionen ein. 167 Männer starben. Mit drei Milliarden US- Dollar entstand der bis heute höchste versicherte Sachschaden als Folge eines technischen Unglücks. Allerdings sind die Folgeschäden nie auf eine unzulängliche oder fehlerhafte Instandhaltung allein zurückzuführen. Auch die Tragödie auf der Piper Alpha resultierte aus einer langen Verkettung von Konstruktionsfehlern, organisatorischen Mängeln, Missverständnissen, Irrtümern, Regelverstössen und zufälligen Konstellationen. Eine lange Liste verpasster Chancen, die

4 4 Instandhaltung: Neue Chancen, neue Risiken vielleicht nicht die technische Panne, wohl aber die Katastrophe vermieden hätte. So waren die Löschanlagen zum Zeitpunkt des Unglücks, um nur ein Detail anzuführen, auf Handbetrieb gestellt. Damit sollte verhindert werden, dass aus Versehen Taucher von den Löschwasserpumpen angesaugt werden. Der Startknopf für die Löschanlage war jedoch nach der ersten Explosion gar nicht mehr zugänglich, eine Bekämpfung des Brandes im Anfangsstadium folglich unmöglich. Durch Instandhaltung können technische Risiken nicht eliminiert werden. Bestenfalls gelingt es, sie durch systematische Inspektion, Wartung und Reparatur zu reduzieren. Gesunde Ernährung mindert Erkrankungsrisiken ohne deshalb ewige Gesundheit zu garantieren. Instandhaltung ist also ein inhärenter Bestandteil technischer Risiken. Sie spielt immer irgendwie eine Rolle, wenngleich ihr Anteil am Gesamtrisiko nur selten zu quantifizieren ist. Weder lässt sich zuverlässig voraussagen, wie sich Versäumnisse und Fehler bei Inspektion, Wartung und Reparatur auf das zukünftige Schadensgeschehen auswirken werden, noch können Schäden und Folgeschäden ursächlich einzelnen Instandhaltungsmängeln zugeordnet werden. Beispiel Challenger. Nach allgemeiner Leseart wird die Explosion der Raumfähre auf einen Instandhaltungsfehler zurückgeführt, weil beim Start am 28. Januar 1986 Dichtungen versagt hatten. Die Rekonstruktion des Unfallhergangs zeigt jedoch eine vielschichtige Ursachenkette, die bei der Konstruktion des Gleiters beginnt und bei der Entscheidung endet, die Challenger trotz Eiseskälte zu starten, obwohl bekannt und sogar ausdrücklich davor gewarnt worden war, dass die Dichtungen bei Minustemperaturen spröde werden und versagen können. Ob Challenger, Concorde, Piper-Alpha Flixborough, Tschernobyl, Seveso oder irgendeine andere technische Katastrophe: immer zeigte sich im Nachhinein, dass es viele Möglichkeiten gegeben hätte, das Desaster zu vermeiden. Praktisch immer wurde die Versagensmöglichkeit vorhergesehen, wenn nicht sogar explizit identifiziert und zur Diskussion stellt. Nicht die Technik ist das eigentliche Problem, sondern die richtigen Entscheidungen im Umgang mit der Technik zu treffen. Im Mai 2005 erhielt eine internationale Fluggesellschaft wegen technischer Mängel ihrer Flugzeuge in vielen europäischen Ländern Flugverbot. Eine richtige Entscheidung? Die Flug-Sicherheitsbehörden sind überzeugt, eine mögliche Katastrophe verhindert zu haben. Aus Sicht der betroffenen Airline eine überzogene Reaktion, die grossen wirtschaftlichen Schaden und einen kaum zu kompensierenden Reputationsverlust nach sich zogen. Nun wird oft argumentiert, allein schon aus ethischen Gründen müsse Technik stets so optimal Instand gehalten werden, wie dies überhaupt nur möglich sei. Das aber ist wirklichkeitsfremd. Flugzeug, Auto, Schiffe, Züge, Fabriken, Raffinerien, Kraftwerke, Verkehrsleitsysteme, Bohrinseln und ähnlich komplexe Maschinen und Anlagen sind nie "hundertprozentig in Ordnung, weil es immer etwas zu inspizieren, zu kontrollieren, zu warten oder zu verbessern gibt. In der Praxis kann Instandhaltung also gar nicht auf die maximal mögliche

5 5 Sicherheit abzielen, sondern nur auf eine ausreichende technische Zuverlässigkeit. Zuverlässigkeit ist also kein absoluter, sondern ein relativer Wert. So wie Gesundheit auch. Instandhaltung als Management-Aufgabe Am 28. April 1988 verlor eine Maschine der Aloha-Airlines in 8000 m Höhe einen Teil des Kabinendachs. Eine Stewardess wurde aus der Maschine gesogen, die anderen Insassen kamen Dank einer bravourösen Notlandung der Piloten mit dem Schrecken davon. Zwar war das Flugzeug in den vorgeschriebenen Zeitintervallen ordnungsgemäss gewartet worden. Die Vorschriften hatten jedoch nicht berücksichtigt, dass die im hawaiischen Inselverkehr eingesetzte Maschine überdurchschnittlich viele Starts- und Landungen absolviert, wobei die Kabine durch den Druckausgleich jedes Mal aufgeblasen wird und sich wieder zusammenzieht. Zudem war die Maschine, weil sie auf den Kurzstrecken nur geringe Flughöhen erreichte, praktisch ständig salzhaltiger, stark korrodierender Luft ausgesetzt. Beides zusammen führte zu einem unerwartet schnellen Materialverschleiss, der innerhalb der fixen Wartungszeitpunkte zum überraschenden Bruch führte. Mit zustandsstatt zeitbasierter Wartung wären die ungeahnten Folgen des extrem Material strapazierenden Kurzstreckenverkehrs wahrscheinlich rechtzeitig entdeckt worden. Das bedeutet jedoch nicht, zustandsbasierte Instandhaltung sei in jeder Beziehung besser als die zeitbasierte Variante. Richtig ist: innovative Instandhaltungstechnologien bieten mehr Möglichkeiten. Sie zu nutzen verlangt aber auch grösseren Aufwand. Für die zustandsbasierte Wartung eines Stahlwerkes bedarf es hunderter von Sensoren, die kontinuierlich Vibrationen, Temperaturen, Drücke, Durchflussmengen, elektrische Spannungen und Ströme messen. Hinzu kommen persönliche Beobachtungen seltsamer Gerüche oder ungewöhnlicher Geräusche. All das muss richtig interpretiert und dann auch noch in konkrete Massnahmen umgesetzt werden, die vom Nachziehen lockerer Schrauben bis zur Abschaltung ganzer Produktionslinien reichen können. Innovative Instandhaltungsverfahren sind nicht nur technisch anspruchsvoller, sie stellen auch das Management vor neue Herausforderungen. Weil nicht mehr fix vorgegeben, müssen Zeitpunkt, Art und Umfang der Instandhaltungsmassnahmen immer wieder neu festgelegt werden. Es sind Entscheidungen, bei denen eben nicht nur eine Maschine auf dem Spiel steht, sondern womöglich die Reputation des ganzen Unternehmens. Im denkbar schlechtesten Fall kann es geschehen, dass ein gravierender Mangel zwar früher erkannt wird, als dies früher überhaupt je möglich gewesen wäre, dass jedoch aus irgendwelchen Gründen später als bis anhin darauf reagiert wird. Was, um noch einmal die Analogie zur Medizin bemühen, einer frühzeitigen Krebsdiagnose entspräche, der kein sofortiger Therapiebeginn folgt. Je mehr Diagnosedaten zur Verfügung stehen, je mehr Anspruchsgruppen zu berücksichtigen und je mehr Kriterien ins Kalkül zu ziehen sind, desto grösser

6 6 Instandhaltung: Neue Chancen, neue Risiken wird die Bedeutung des Instandhaltungsmanagements. Denn nur in der unternehmerischen Gesamtschau wird erkennbar, wie zuverlässig oder sicher die einzelnen technischen Systeme sein müssen, um die strategischen Ziele erreichen zu können. Auswirkungen auf Versicherer Technische Ausfälle können versicherte Schäden in allen Versicherungssparten auslösen. Primär betroffen ist naturgemäss die Sachund Haftpflichtversicherung. Besondere Bedeutung kommt jedoch der Versicherung von Betriebsunterbruchschäden zu, da diese den primären Sachschaden mit zunehmender Funktionalität und Produktivität technischer Anlagen um ein Vielfaches übersteigen können. So kann der Ausfall eines Transformators zu monatelangen Betriebsunterbrüchen führen, wenn das Ersatzgerät erst bei Bedarf gebaut werden muss. Langfristig ist der Einfluss von Instandhaltungsprozessen auf technische Risiken selbstregulierend. Nehmen die Schäden als Folge technischer Ausfälle deutlich zu, wird dies über kurz oder lang als Indiz für eine nachlassende technische Zuverlässigkeit erkannt und durch korrigierende Massnahmen im Instandhaltungsbereich beantwortet. Umgekehrt ist zu beobachten, dass die Instandhaltungsbemühungen bei einem sehr günstigen Schadenverlauf eher nachlassen. So besehen wären für grosse Risikokollektive, etwa die gesamte Verkehrsluftfahrt, geringe Schwankungen in der Gesamtschadenlast als Folge technisch bedingter Unfälle zu erwarten. Aufgrund des immer schnelleren technologischen Wandels kann sich das Schadengeschehen dennoch schlagartig verändern. Denn unter dem zunehmenden Innovationsdruck des globalen Wettbewerbs werden immer häufiger technisch noch unausgereifte Werkstoffe, Verfahren und Produkte auf den Markt gebracht. Damit wird ein Teil der eigentlichen Entwicklungsarbeit in den Instandhaltungsbereich verschoben. Das kann zur Folge haben, dass man gravierende Mängel erst erkennt, nachdem die jeweilige Technik bereits weite Verbreitung gefunden hat. Beispiel: Ein Erdgasversorger setzte Kunststoffrohre ein, ohne deren Lebenszeit zu kennen und ohne den Alterungsprozess genauer zu untersuchen. Nach einigen Jahren Betriebszeit häuften sich plötzlich schwere Explosionsunglücke infolge undichter Leitungen. Eine zweite Herausforderung ergibt sich für den Versicherer aus der Spreizung der Instandhaltungsqualität. Es ist ja nicht so, dass die gesamte technische Welt auf dem Weg zur integrierten Instandhaltung sei, ganz das Gegenteil ist zu beobachten. Während manche Unternehmen die Instandhaltung tatsächlich als strategisches Werkzeug benutzen, um mit Spitzenqualität und perfekter Liefertreue Marktanteile zu erobern, wird andernorts um der Kostensenkung Willen Betriebspersonal abgebaut und de facto rustikale 'Bruchwartung' praktiziert. Umso wichtiger ist deshalb, dass der Versicherer unterschiedliche Risikoqualitäten erkennen kann, sei es um schlechte Risken zurückzuweisen oder sehr hohe Instandhaltungsleistungen honorieren zu können, wenn dies erkennbar zu einer Minderung der zu deckenden technischen Risiken führt.

7 7 Zwar ist der Spielraum für Prämiennachlässe in der Regel sehr gering. Oft aber kann dem Versicherungsnehmer durch eine Modifikation der Versicherungsbedingungen entgegen gekommen werden. Risikobeurteilung Aufgabe des Versicherers ist es, den Risikoausgleich innerhalb einer Gefahrengemeinschaft zu organisieren. Dazu muss der Versicherer abschätzen, in welchem Masse ein individuelles Risiko zum Gesamtrisiko beiträgt. Das wäre einfach zu ermitteln, wenn alle Unternehmen einer Branche ihre technischen Systeme in genau gleicher Weise Instand halten würden. Dann wäre die Instandhaltung aus Sicht des Versicherers eine irrelevante Grösse, weil sie alle individuellen Risiken gleichermassen beeinflusst. Tatsächlich variiert die Instandhaltungspraxis nicht nur von Branche zu Branche. Selbst innerhalb ein und desselben Unternehmen sind oft erhebliche Unterschiede, beispielsweise zwischen zwei Werken an verschiedenen Standorten, zu beobachten. Es kann jedoch nicht Sache des Versicherers sein, Instandhaltung an sich zu bewerten, geschweige denn Prozeduren vorzuschreiben. Er sollte dazu auch nicht zwischen den jeweils beteiligten Anspruchsgruppen vermitteln und quasi als Oberinstanz festlegen, was falsch und was richtig ist. Das ist Aufgabe der Unternehmensführung, wenn nicht gar des Gesetzgebers. Zweck der versicherungstechnischen Risikobeurteilung ist es, Abweichungen von den kollektiven Durchschnittswerten zu erkennen, indem zum Beispiel untersucht wird, ob die Instandhaltungsprozeduren dem Stand der Technik entsprechen. Nun sind Instandhaltungsprozeduren jedoch viel zu komplex, um mittels einfacher Checklisten umfassend beurteilt werden zu können. So könnte man zwar fragen, ob das Unternehmen zeitbasierte oder zustandsbasierte Instandhaltung praktiziert. Die Antwort würde jedoch nichts über die tatsächliche Zuverlässigkeit der technischen Systeme aussagen. Diese hängt nämlich nicht nur davon ab, dass Wartungsbedarf erkannt wird. Die notwendigen Arbeiten müssen auch rechtzeitig ausgeführt werden, wozu es genügend qualifiziertes Personal braucht, die Prioritäten richtig gesetzt, Ersatzteile verfügbar sind und viele weitere Bedingungen erfüllt sein müssen, die von ausserhalb des Unternehmens gar nicht zu beurteilen sind. Um sich ein verlässliches Bild machen zu können, bedarf es der engen Zusammenarbeit von Versicherer und Versicherungsnehmer. Diesen bringt beiden Partnern umso mehr Nutzen, je höhere Transparenz dazu besteht. Denn der Versicherer kann nur dann ausreichenden Schutz anbieten, wenn ihm die Risiken offen dargelegt werden. Deshalb liegt es im Interesse des Versicherungsnehmers selbst, seine Instandhaltungsprozeduren transparent darzustellen und gemeinsam mit dem Versicherer zu diskutieren. Dabei sollte das Instandhaltungsmanagement im Fokus stehen, weil dieses festlegt, welches Mass an Zuverlässigkeit überhaupt angestrebt wird. Daraus ergeben sich Fragen wie zum Beispiel:

8 8 Instandhaltung: Neue Chancen, neue Risiken Welchen Stellenwert hat die Instandhaltung im Unternehmen? Wird Instandhaltung nur als Kostenfaktor oder auch als unternehmerische Chance gesehen? An welchen strategischen Zielen orientiert sich das Instandhaltungsmanagement? Wie wird technische Zuverlässigkeit gemessen und welche Sollwerte sind definiert? Wie wird die Einhaltung der Sollwerte überwacht; wie werden Abweichungen festgestellt und korrigiert? Gibt es ein Frühwarnsystem, um Schwachstellen neuer Werkstoffe, Verfahren und Produkte zu erkennen, bevor diese weite Verbreitung finden? Wie werden Ausfälle, Produktionsfehler, Störungen, Vorkommnisse dokumentiert und ausgewertet? Wie hat sich das Instandhaltungsbudget entwickelt; was sind die Gründe für Einsparungen beziehungsweise Mehrausgaben? Wie werden Mitarbeiter aus- und fortgebildet? Wie werden interne Zielkonflikte bewältigt, beispielsweise wenn es gilt, zwischen dem Risiko eines Maschinenbruchs einerseits und dem bei Lieferverzug drohenden Verlust eines wichtigen Kunden anderseits abzuwägen? Wird von Normen oder branchenüblichen Prozeduren abgewichen? Wenn ja: Wie würde dies im Schadenfall begründet werden? Sind die damit einhergehenden Haftungsrisiken geklärt? Könnte gezeigt werden, dass die Abweichungen nicht zu einem höheren Versagensrisiko geführt haben? Erfahrung und Dialog Die Versicherung technischer Risiken braucht natürlich hohen technischen Sachverstand, um z. B. Höchstschadenpotenziale zu bemessen. Oder um neue Risiken, wie sie sich u.u. aus der Nanotechnologie ergeben könnten, frühzeitig identifizieren und wenigstens in ihren möglichen Dimensionen abzuschätzen. Aber es stellt sich nicht nur die Frage, wie Technik normalerweise funktioniert und gelegentlich versagen kann. Der grösste Risikofaktor (und auch Sicherheitsfaktor) ist immer noch der Mensch, der diese Technik gestaltet und nutzt. Nur der Mensch kann Entscheidungen darüber treffen, welche Risiken er eingehen will und wie er dann mit diesen umgeht. Deshalb setzt die Beurteilung technischer Risiken immer auch eine Auseinandersetzung mit der Sicherheitsbeziehungsweise Risikokultur des jeweiligen Unternehmens voraus, was in letzter Konsequenz bedeutet, das Entscheiden und Handeln individueller Menschen zu beurteilen.

9 9 Diese äusserst diffizile Aufgabe verlangt gegenseitiges Vertrauen, das nur aus einem richtigen Rollenverständnis der Beteiligten erwachsen kann. Der Underwriter muss Verständnis für die schwierigen Rahmenbedingungen seiner Klienten entwickeln, die im harten Wettbewerb naturgemäss auf die Chancen der Technik fokussieren. Aufgabe des Versicherers aber ist es, die Risiken der Technik aufzuspüren und zur Diskussion zu stellen. Nur so kann es gelingen, diese auch zu bewältigen. Weil Versicherer und Versicherungsnehmer den gleichen Gegenstand aus gegensätzlichen Perspektiven betrachten, können sie gemeinsam ein vollständiges Bild erarbeiten. Um dem Ideal des in allen Risikofragen kompetenten und hilfreichen Versicherers zu entsprechen, muss allerdings auch die Assekuranz selbst die dazu erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen: Die Beurteilung individueller Risiken verlangt branchenspezifisches Fachwissen und grosse Erfahrung, zumal, wenn neben harten technischen Fakten auch weiche Faktoren, wie die Sicherheitskultur eines Unternehmens, zu berücksichtigen sind. Hier müssen die Versicherer selbst Instandhaltungsarbeit leisten. Sie müssen sicherstellen, dass die Underwriter ihre Kompetenz dauerhaft erhalten können, indem ihnen ausreichend Zeit für den vertrauensbildenden Dialog mit den Kunden wie auch für Fort- und Weiterbildung bleibt, um dem immer schnelleren technologischen Wandel überhaupt noch folgen zu können.

Optimierung des Instandhaltungsaufwands mit Methode:

Optimierung des Instandhaltungsaufwands mit Methode: Optimierung des Instandhaltungsaufwands mit Methode: Reliability Centered Maintenance (RCM) 2 Reliability Centered Maintenance Damit Sie dem Kostendruck standhalten Es betrifft fast jede Branche: Steigende

Mehr

Um einen Prozess bewerten zu können, sind zwei Arten von Kennzahlen erforderlich:

Um einen Prozess bewerten zu können, sind zwei Arten von Kennzahlen erforderlich: Prozessmanagement in der Instandhaltung1) 6. Kennzahlen festlegen Ob ein Prozess leistungsfähig ist, lässt sich daran ablesen, ob die Kosten eines Prozesses in einem angemessenen Verhältnis zur erbrachten

Mehr

Umgang mit Risiken traditionell oder risikobasiert?

Umgang mit Risiken traditionell oder risikobasiert? Umgang mit Risiken traditionell oder risikobasiert? Umgang mit Risiken traditionell oder risikobasiert? 12.02.2015 Swissi AG 2 Top 10 Risiken heute und morgen 55% 32% 28% 23% 16% 15% 15% 13% 13% 9% Quelle:

Mehr

Zustandsorientierung und Risikomanagement

Zustandsorientierung und Risikomanagement Zustandsorientierung und Risikomanagement IN DER INSTANDHALTUNG FIRST IN TOTAL CUSTOMIZING HERMANN MALLI Produkt Manager BMM Industrie seit 2013 bei Boom Software Forschungsprojekt Technologieentwicklung

Mehr

Neues Managed Print Services Seitenpreiskonzept: alles inklusive.

Neues Managed Print Services Seitenpreiskonzept: alles inklusive. Managed Print Services Neues Managed Print Services Seitenpreiskonzept: alles inklusive. Das heisst für Sie: Runter mit den Druckkosten. Produktivität verbessern, Kosten reduzieren, absolute Verlässlichkeit.

Mehr

Spielregeln (die Vollversion mit den Optionen)

Spielregeln (die Vollversion mit den Optionen) Spielregeln (die Vollversion mit den Optionen) Ziel des Spiels Plyt Herausforderungen Spieler richtig multiplizieren (oder hinzufügen) eine Anzahl von Würfeln zusammen und Rennen entlang der Strecke der

Mehr

RZ - Lifecycle. RZ planen betreiben - prüfen. Stefan Maier

RZ - Lifecycle. RZ planen betreiben - prüfen. Stefan Maier RZ - Lifecycle RZ planen betreiben - prüfen Stefan Maier Energiebedarf: im Ruhestand 25% des menschlichen Bedarfes Temperatur: 35,0-40,5 C Raum: ausreichend dimensioniert Sicherheit: harte Schale Verfügbarkeit

Mehr

Industrie 4.0 erfolgreich umsetzen mit präzisen Prognosen und automatisierten Entscheidungen

Industrie 4.0 erfolgreich umsetzen mit präzisen Prognosen und automatisierten Entscheidungen Blue Yonder in der Praxis Industrie 4.0 erfolgreich umsetzen mit präzisen Prognosen und automatisierten Entscheidungen Anwendungsbeispiele für Blue Yonder Predictive Analytics in der Industrie Heute werden

Mehr

Risk Management für Unternehmen

Risk Management für Unternehmen Risk Management für Unternehmen Überlassen Sie nichts dem Zufall RM- Risk Management für Unternehmen methodisch vorgehen Dem Risk Management (RM) liegt ein dauernder, sich stets verändernder Prozess im

Mehr

Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann

Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann Wie man mit Change Management IT-Projektkosten senken kann ein Artikel von Ulrike Arnold Kaum ein Projekt wird in der vorgegebenen Zeit und mit dem geplanten Budget fertiggestellt. Und das, obwohl die

Mehr

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis Einführung 19 Tradings. Und wenn Ihnen dies wiederum hilft, pro Woche einen schlechten Trade weniger zu machen, aber den einen guten Trade zu machen, den Sie ansonsten verpasst hätten, werden Sie persönlich

Mehr

Eine ISO-Norm für Wissensmanagement?

Eine ISO-Norm für Wissensmanagement? Eine ISO-Norm für Wissensmanagement? 09.12.2014 von Christian Katz Die aktuelle Revision der ISO 9001 (Qualitätsmanagementsysteme) lädt ein, über die Harmonisierung aller Managementsystem-Normen nachzudenken:

Mehr

IKS Transparenz schafft Sicherheit. Erfolgsfaktor Internes Kontrollsystem

IKS Transparenz schafft Sicherheit. Erfolgsfaktor Internes Kontrollsystem 17. Bundesfachtagung IKS Transparenz schafft Sicherheit Erfolgsfaktor Internes Kontrollsystem Mag. Gunnar Frei Warum braucht eine Gemeinde ein IKS? Landeskriminalamt ermittelt Wie aus gut informierten

Mehr

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern

Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Deutsche Übersetzung. Im Zweifelsfall gilt das englische Original Unternehmenspolitik zu Sicherheit, Security, Gesundheits- und Umweltschutz im Roche-Konzern Ausgabe 2012 Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft

Mehr

Bewusstsein. xxx Projekt. Themen-Bewusstsein. Themen- Ermittlung. Themen- Controlling. Thema. Themen- Handhabung. Themen- Analyse. www.mopa.

Bewusstsein. xxx Projekt. Themen-Bewusstsein. Themen- Ermittlung. Themen- Controlling. Thema. Themen- Handhabung. Themen- Analyse. www.mopa. Bewusstsein Management Methodik 5 2 Controlling 4 3 1 Bewusstsein Thema Ermittlung Analyse Managment methodisches Vorgehen Dem Managament (TM) liegt ein dauernder, sich stets verändernder Prozess im Bewusstsein

Mehr

AXA VERSICHERUNG. Durch die Optimierung der Geschäftsprozesse mithilfe von Respond EFM konnte AXA die Kundenzufriedenheit um 2 % erhöhen CASE STUDY

AXA VERSICHERUNG. Durch die Optimierung der Geschäftsprozesse mithilfe von Respond EFM konnte AXA die Kundenzufriedenheit um 2 % erhöhen CASE STUDY Durch die Optimierung der Geschäftsprozesse mithilfe von Respond EFM konnte AXA die Kundenzufriedenheit um 2 % erhöhen 2 AXA ist einer der führenden Anbieter für finanzielle Absicherung mit 51,5 Millionen

Mehr

Was die Continentale stark macht. Die Continentale Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013. www.continentale.de

Was die Continentale stark macht. Die Continentale Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013. www.continentale.de Was die stark macht Die Lebensversicherung in Zahlen Stand: Juli 2013 www.continentale.de Woran erkennt man eigentlich einen richtig guten Lebensversicherer? Natürlich müssen erst einmal die Zahlen stimmen.

Mehr

Alles richtig machen Prozessorientierung hilft Ziele zu erreichen und schafft Vertrauen

Alles richtig machen Prozessorientierung hilft Ziele zu erreichen und schafft Vertrauen Information zum Thema Prozess Der Erfolg eines Unternehmens die Durchsetzung seiner Produkte und Dienstleistungen auf dem Markt, effiziente interne Abläufe, eine gesunde wirtschaftliche Situation hängt

Mehr

GENIUS CONDITION MONITORING SYSTEM Frühwarnsystem gegen Ausfälle

GENIUS CONDITION MONITORING SYSTEM Frühwarnsystem gegen Ausfälle GENIUS CONDITION MONITORING SYSTEM Frühwarnsystem gegen Ausfälle HÜTTEN- und WALZWERKSTECHNIK SERVICE SMS SIEMAG X-Cellize Technischer Service Fehler FRÜH ERKENNEN AUSFÄLLE VERMEIDEN Das Genius Condition

Mehr

End-user IT Analytics

End-user IT Analytics End-user IT Analytics Die Unfallkasse Hessen verbessert den geleisteten Service durch Nexthink Möglichkeiten zur Steigerung von Performance und Kostensenkung eröffnet. Das Ziel des IT Teams der UKH war

Mehr

Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik

Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel Fachbereich Versorgungstechnik Master Outsourcing in der Instandhaltung Potentiale Chancen Risiken Christoph Loy Matrikel Nr.: 20074139 Erstprüfer: Professor Dr.-Ing.

Mehr

PULSE REMOTE SERVICES DIE LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK

PULSE REMOTE SERVICES DIE LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK REMOTE SERVICES DIE LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK DAS PRINZIP SW SW HOTLINE DIAGNOSTIC SYSTEM KUNDE PRODUKTION INSTAND- HALTUNG/ MANAGEMENT SUPPORT PROFESSIONELLE UNTERSTÜTZUNG IM FALL DER FÄLLE SUPPORT SUPPORT

Mehr

Methodische, softwaregestützte Risikobeurteilung

Methodische, softwaregestützte Risikobeurteilung Methodische, softwaregestützte Risikobeurteilung Ziel der Risikobeurteilung ist es, die von einem Produkt ausgehenden Gefährdungspotenziale möglichst vollständig zu erfassen und Schutzmaßnahmen gegen sie

Mehr

STARTINSURANCE. Mehr Sicherheit für den Aufbau der eigenen Firma

STARTINSURANCE. Mehr Sicherheit für den Aufbau der eigenen Firma STARTINSURANCE Mehr Sicherheit für den Aufbau der eigenen Firma Die Ausgangslage Risikobewusst, kreativ, kommunikativ, zielorientiert und mutig sind nur einige der herausragenden Charaktereigenschaften

Mehr

IT-Strategie der zentralen Leistungserbringer der UZH 2014-2016

IT-Strategie der zentralen Leistungserbringer der UZH 2014-2016 Universität Zürich Prorektorat Rechts- und Künstlergasse 15 CH-8001 Zürich Telefon +41 44 634 57 44 www.rww.uzh.ch IT-Strategie der zentralen Leistungserbringer der UZH 2014-2016 Version vom 6. Juni 2014

Mehr

Lifetime-Partnerschaft Eine Win-win-Strategie für beide Seiten

Lifetime-Partnerschaft Eine Win-win-Strategie für beide Seiten 237 Lifetime-Partnerschaft Eine Win-win-Strategie für beide Seiten Seite 1. Der Service ist von strategischer Bedeutung 239 1.1 Bedeutung für den Anlagenbetreiber 1.2 Der Service ist entscheidend für den

Mehr

4 Bestimmung der Sicherheits-Integritätslevels (SIL) nach EN 50156-1

4 Bestimmung der Sicherheits-Integritätslevels (SIL) nach EN 50156-1 1 Einleitung Dieses Informationsblatt enthält Empfehlungen für die Bestimmung der Sicherheits-Integritätslevels (SIL) von Sicherheitsfunktionen in Dampf-/Heisswasserkesselanlagen gemäss EN 12952 (Wasserrohrkessel)

Mehr

1 Welcher Service Operation Prozesse fehlen? Incident Management, Problem

1 Welcher Service Operation Prozesse fehlen? Incident Management, Problem 1 Welcher Service Operation Prozesse fehlen? Incident Management, Problem Management, Access Management a. Event Management b. Service Desk c. Facilities Management d. Change Management e. Request Fulfilment

Mehr

CSR und Risikomanagement

CSR und Risikomanagement CSR und Risikomanagement Bedeutung der Risiken aus ökologischen und sozialen Sachverhalten im Rahmen der Prüfung des Risikoberichts und des Risikomanagements XX. April 2010 Risk Management Solutions Agenda

Mehr

scalaris ECI Day 2012 Risikomanagement in der Praxis 30. Oktober 2012 Rolf P. Schatzmann Chief Risk and Compliance Officer Renova Management AG

scalaris ECI Day 2012 Risikomanagement in der Praxis 30. Oktober 2012 Rolf P. Schatzmann Chief Risk and Compliance Officer Renova Management AG scalaris ECI Day 2012 Risikomanagement in der Praxis 30. Oktober 2012 Rolf P. Schatzmann Chief Risk and Compliance Officer Renova Management AG Welches sind die 3 Top-Risiken Ihrer Unternehmung? «Risk

Mehr

Die Qualität unserer LED Technik

Die Qualität unserer LED Technik LED Information Als verantwortungsvoller und weitsichtiger Hersteller beschäftigt uns seit vielen Jahrzehnten jede neue lichttechnische Entwicklung. Das sorgfältige Abwägen, ob es sich um eine sinnvolle

Mehr

Begeisterung? «Investitionen in die Umwelt schützen.» Helvetia Photovoltaikversicherung. Was immer Sie vorhaben. Wir sind für Sie da.

Begeisterung? «Investitionen in die Umwelt schützen.» Helvetia Photovoltaikversicherung. Was immer Sie vorhaben. Wir sind für Sie da. Begeisterung? «Investitionen in die Umwelt schützen.» Helvetia Photovoltaikversicherung. Was immer Sie vorhaben. Wir sind für Sie da. Ihre Schweizer Versicherung. Innovativer Schutz für Ihre umweltfreundliche

Mehr

Lean Accounting Teil 1 Performance Messung Von Dr. David Moser, Geschäftsführender Partner der Wertfabrik AG

Lean Accounting Teil 1 Performance Messung Von Dr. David Moser, Geschäftsführender Partner der Wertfabrik AG Fachartikel Lean Accounting Teil 1 Performance Messung Von Dr. David Moser, Geschäftsführender Partner der Wertfabrik AG Anders als Lean Production oder Lean Development ist Lean Accounting noch wenig

Mehr

Risikomanagement. Anforderungen und Umsetzung bei mittelständischen Unternehmen. Folie 1. Stand: Dezember 2007

Risikomanagement. Anforderungen und Umsetzung bei mittelständischen Unternehmen. Folie 1. Stand: Dezember 2007 Risikomanagement Anforderungen und Umsetzung bei mittelständischen Unternehmen Stand: Dezember 2007 Folie 1 Inhalt Gesetzliche Regelungen Bedeutung von Risikomanagement Leitlinien für die Gestaltung eines

Mehr

Extended Supply Chain Management by GMP. zuverlässig, flexibel und 100% transparent

Extended Supply Chain Management by GMP. zuverlässig, flexibel und 100% transparent Extended Supply Chain Management by GMP zuverlässig, flexibel und 100% transparent Es funktioniert irgendwie Globale Wertschöpfungsketten, ständig zunehmende Komplexität der Prozesse, fehlende Kooperation

Mehr

Peter Meier. Die Umsetzung von Risikomanagement nach ISO 31000. - Leseprobe -

Peter Meier. Die Umsetzung von Risikomanagement nach ISO 31000. - Leseprobe - Peter Meier Die Umsetzung von Risikomanagement nach ISO 31000 Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen

Mehr

TPM bei Ciba Spezialitätenchemie in Lampertheim. Ciba Spezialitätenchemie Lampertheim GmbH Dr. E. Quennet

TPM bei Ciba Spezialitätenchemie in Lampertheim. Ciba Spezialitätenchemie Lampertheim GmbH Dr. E. Quennet TPM bei in Lampertheim Produktion im Werk Lampertheim Das Werk Lampertheim stellt für die Segmente Plastic Additives (PA) und Coating Effects (CE) Produkte her: Kunststoff -Additive (PA) Lack -Additive

Mehr

Betriebs- und Produkte-Haftpflichtversicherung

Betriebs- und Produkte-Haftpflichtversicherung Lyoner Straße 18 60528 Frankfurt a. M. www.vsma.de An: VSMA GmbH Lyoner Straße 18 60528 Frankfurt am Main Achtung: Je genauer Sie uns informieren, desto umfassender können wir Sie beraten. Sollten Sie

Mehr

DIE NÄCHSTE EVOLUTION DER FAHRZEUGBEFESTIGUNG

DIE NÄCHSTE EVOLUTION DER FAHRZEUGBEFESTIGUNG DIE NÄCHSTE EVOLUTION DER FAHRZEUGBEFESTIGUNG für führende Karosseriewerkstätten Zu den Besten gehören Die Geschichte lehrt uns Änderungen willkommen zu heißen, und mit neuen Entwicklungen Schritt zu halten.

Mehr

Und plötzlich stockt die Produktion. Auch für Lieferkettenbeziehungen gilt: sie sind nur so. stark wie ihr schwächstes Glied. Diese Gesetzmäßigkeit

Und plötzlich stockt die Produktion. Auch für Lieferkettenbeziehungen gilt: sie sind nur so. stark wie ihr schwächstes Glied. Diese Gesetzmäßigkeit Zurich-ExpertenThema Und plötzlich stockt die Produktion Zurich Gruppe Deutschland Unternehmenskommunikation Bernd O. Engelien Poppelsdorfer Allee 25-33 53115 Bonn Deutschland Telefon +49 (0) 228 268 2725

Mehr

Service und Wartung von Photovoltaik-Systemen

Service und Wartung von Photovoltaik-Systemen Service und Wartung von Photovoltaik-Systemen DAS RUNDUM-SCHUTZ SERVICE-PAKET www.belectric.com Technische Betriebsführung mit BELECTRIC Die Gewinnung von elektrischem Strom aus Sonnenlicht ist nahezu

Mehr

MATERNA Beschwerde-Management-Check. Umsetzungsorientierte Bestandsaufnahme zum Beschwerde-Management in Versicherungen

MATERNA Beschwerde-Management-Check. Umsetzungsorientierte Bestandsaufnahme zum Beschwerde-Management in Versicherungen MATERNA Beschwerde-Management-Check Umsetzungsorientierte Bestandsaufnahme zum Beschwerde-Management in Versicherungen >> MATERNA Beschwerde-Management-Check Ist in Ihrer Versicherung die Einführung,

Mehr

> Managementsystem für Qualität, Umwelt und Energie

> Managementsystem für Qualität, Umwelt und Energie > Managementsystem für Qualität, Umwelt und Energie Unternehmenspolitik der Papierfabrik Scheufelen Über 155 Jahre Leidenschaft für Papier Die Papierfabrik Scheufelen blickt auf über 155 Jahre Tradition

Mehr

IT Value Management. IT Management, IT Projekte und Servicebeziehungen sinnvoll gestalten! atunis GmbH

IT Value Management. IT Management, IT Projekte und Servicebeziehungen sinnvoll gestalten! atunis GmbH IT Management, IT Projekte und Servicebeziehungen sinnvoll gestalten! atunis GmbH Wert schaffen durch IT Value Management Der zunehmende Kostendruck und die Frage nach dem Beitrag der IT zur Wertschöpfung

Mehr

E-Interview mit Herrn Dr. Winokur, CTO von Axxana

E-Interview mit Herrn Dr. Winokur, CTO von Axxana E-Interview mit Herrn Dr. Winokur, CTO von Axxana Titel des E-Interviews: Kostengünstige Datenrettung ohne Verlust und über alle Distanzen hinweg wie mit Enterprise Data Recording (EDR) von Axxana eine

Mehr

thinkline CAD - CAM - PLM SOLUTIONS SMART FACTORY we optimize your process CAD - CAM - PLM software solutions

thinkline CAD - CAM - PLM SOLUTIONS SMART FACTORY we optimize your process CAD - CAM - PLM software solutions thinkline CAD - CAM - PLM SOLUTIONS SMART FACTORY we optimize your process CAD - CAM - PLM software solutions thinkline CAD - CAM - PLM Solutions thinkline ist Ihr kompetenter Partner für CAD, CAM und

Mehr

Der Schutz von Patientendaten

Der Schutz von Patientendaten Der Schutz von Patientendaten beim Einsatz von Medizinprodukten aus Betreibersicht 17.06.2014 Gerald Spyra, LL.M. Kanzlei Spyra Vorstellung meiner Person Gerald Spyra, LL.M. Rechtsanwalt Spezialisiert

Mehr

NEWSLETTER DER SCHRÉDER GROUP N 40 2010

NEWSLETTER DER SCHRÉDER GROUP N 40 2010 NEWSLETTER DER SCHRÉDER GROUP N 40 2010 LEISTUNGSSTARKE PHOTOMETRISCHE 1 LED-ENGINES Schréder hat 2 photometrische Konzepte ausgearbeitet, um allen Anwendungsbereichen in der Stadt- und StraSSenbeleuchtung

Mehr

IT-Service Management Success Story

IT-Service Management Success Story IT-Service Management Success Story Prozessreife erfolgreich verbessert! Ausgangsbasis und Konzeptphase Der Flughafen Stuttgart gehört mit knapp 10 Millionen Die Aufgabe der Flughafen Stuttgart GmbH Zentrale

Mehr

Sicherheit & Zuverlässigkeit

Sicherheit & Zuverlässigkeit Fakultät Elektrotechnik & Informationstechnik Institut für Automatisierungstechnik, Professur für Prozessleittechnik Sicherheit & Zuverlässigkeit Einführung VL PLT-2 Professur für Prozessleittechnik Übersicht

Mehr

Beuth Hochschule BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK BERLIN University of Applied Sciences

Beuth Hochschule BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK BERLIN University of Applied Sciences Beuth Hochschule BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK BERLIN University of Applied Sciences WISSENSCHAFTLICHE WEITERBILDUNG Fernstudium Industrial Engineering Produktions- und Betriebstechnik Kurseinheit 98 und

Mehr

Kundenbindung durch Management von Beschwerden und Reklamationen

Kundenbindung durch Management von Beschwerden und Reklamationen Kundenbindung durch Management von Beschwerden und Reklamationen Ich wünsche Ihnen viele Ideen für Ihre Arbeitspraxis! Iris Wegemann Feldmannstraße 66 66119 Saarbrücken 0177 5898655 www.irweg.de Iris.Wegemann@irweg.de

Mehr

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM)

your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) your IT in line with your Business Geschäftsprozessmanagement (GPM) Transparenz schaffen und Unternehmensziele effizient erreichen Transparente Prozesse für mehr Entscheidungssicherheit Konsequente Ausrichtung

Mehr

Mit Manufacturing Execution System zu effizienterer Produktion

Mit Manufacturing Execution System zu effizienterer Produktion Case Study: Limtronik GmbH Mittelständischer Elektronikzulieferer definiert Manufacturing Execution System der itac Software AG als stärkstes Glied in der Prozesskette Mit Manufacturing Execution System

Mehr

Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen 2012 der ALTE LEIPZIGER Leben im Vergleich zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland

Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen 2012 der ALTE LEIPZIGER Leben im Vergleich zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland Wettbewerb August 2013 Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen 2012 der Leben im Vergleich zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland Wichtige Ertrags- und Sicherheitskennzahlen auf einen

Mehr

WIE MAN EINE FABRIK AUF EINEN BLICK BEWERTET

WIE MAN EINE FABRIK AUF EINEN BLICK BEWERTET WIE MAN EINE FABRIK AUF EINEN BLICK BEWERTET 1 / 9 INTRODUCTION Dieses Dokument wurde entwickelt, um im Produktions-und Dienstleistungssektor Betriebsanlagen innerhalb der Unternehmen zu beurteilen. Das

Mehr

Haftung von IT-Unternehmen. versus. Deckung von IT-Haftpflichtpolicen

Haftung von IT-Unternehmen. versus. Deckung von IT-Haftpflichtpolicen Haftung von IT-Unternehmen versus Deckung von IT-Haftpflichtpolicen 4. November 2011 www.sodalitas-gmbh.de 1 Haftung des IT-Unternehmens Grundwerte der IT-Sicherheit Vertraulichkeit: Schutz vertraulicher

Mehr

Das Management eines Vielfliegerprogramms Bewältigung der Aufgaben und Herausforderungen (Modul FFP 001)

Das Management eines Vielfliegerprogramms Bewältigung der Aufgaben und Herausforderungen (Modul FFP 001) Das Management eines Vielfliegerprogramms Bewältigung der Aufgaben und Herausforderungen (Modul FFP 001) Die Fähigkeiten und das Vertrauen der Teilnehmer mit Management-Verantwortung für Vielfliegerprogramme

Mehr

Projekte präsentieren

Projekte präsentieren Projekte präsentieren von Hedwig Kellner 1. Auflage Hanser München 2003 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 446 22093 5 Zu Inhaltsverzeichnis schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de

Mehr

Das Plus für Ihren Erfolg

Das Plus für Ihren Erfolg Das Plus für Ihren Erfolg Vorwort Risiken managen Existenzen sichern Risiken existieren sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich. Sie zu managen haben wir uns zur Aufgabe gemacht mit innovativen,

Mehr

HealthCare Relationship Management. http://www.terraconsult.de

HealthCare Relationship Management. http://www.terraconsult.de HealthCare Relationship Management 1 Warum nehmen wir uns solcher Themen wie Kundenzufriedenheit oder Online-Dienstleistungen an? Wir beschäftigen uns mit Kundenbeziehungsmanagement (CRM*). Dies ist ein

Mehr

Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken

Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken Vertragsmanagement im Mittelstand - Strategien zur wirtschaftlichen Behandlung von Risiken VDE Südbayern AK Unternehmensmanagement Innung für Elektro- und Informationstechnik Haus II, Seminarraum 3 / 5.

Mehr

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation»Soft Skills kompakt«verlag Junfermann Ihr Kommunikationsstil zeigt, wer Sie sind 19 in guter Absicht sehr schnell

Mehr

BHS Getriebeservice. Für gesteigerten Erfolg

BHS Getriebeservice. Für gesteigerten Erfolg BHS Getriebeservice. Für gesteigerten Erfolg BHS Service von Voith. Schnell, flexibel, kompetent Höchste Verfügbarkeit und effiziente Anlagen sind das A und O für jeden Betreiber. Dieses Ziel ist unsere

Mehr

Security & Safety in einer smarten Energiewelt. Ergebnisse der Breitenbefragung Stand März 2013

Security & Safety in einer smarten Energiewelt. Ergebnisse der Breitenbefragung Stand März 2013 Security & Safety in einer smarten Energiewelt Ergebnisse der Breitenbefragung Stand März 2013 Folie 1 Art und Umfang der Studie Vorbemerkung Die vermehrte Einspeisung von Erneuerbaren Energien und die

Mehr

Stand: 01.15. Preisliste 2015 FieldService

Stand: 01.15. Preisliste 2015 FieldService Preisliste 2015 Inhalt Seite 2: Leistungen Seite 5: Stunden-Verrechnungssätze für Servicepersonal Anschrift / Kontakt für alle aufgeführten Dienstleistungen HYDAC / Preisliste / HYDAC Service GmbH Werk

Mehr

in Unternehmen der Gesundheits- und Sozialbranche - VQSV

in Unternehmen der Gesundheits- und Sozialbranche - VQSV 1. Kundenorientierung Umsetzung im QM-Handbuch Verantwortung gegenüber Kunden Den Kunden / Patienten / Bewohner als Partner und Mensch behandeln. Welches sind meine Kunden? Bedarfsgerechte Leistung Sicherstellen,

Mehr

Softwaregestützte zustandsorientierte Instandhaltung im Bereich Anlagentechnik

Softwaregestützte zustandsorientierte Instandhaltung im Bereich Anlagentechnik Softwaregestützte zustandsorientierte Instandhaltung im Bereich Anlagentechnik 59. Berg- und Hüttentag, Kolloquium 11 Gastechnologie Gerd Stalloch, Key Account Manager zedas asset, PC-Soft GmbH Inhalte

Mehr

Supply Chain Controlling: Entwicklung und Diskussion

Supply Chain Controlling: Entwicklung und Diskussion Supply Chain Controlling: Entwicklung und Diskussion von Christoph Eiser Erstauflage Diplomica Verlag 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95485 266 6 schnell und portofrei erhältlich

Mehr

Der Periotest ist ein dentalmedizinisches Messgerät mit folgendem Anwendungsspektrum:

Der Periotest ist ein dentalmedizinisches Messgerät mit folgendem Anwendungsspektrum: PERIOTEST Das dentale Messinstrument in Implantologie und anspruchsvoller Zahnheilkunde WER IST MEDIZINTECHNIK GULDEN Die Firma Medizintechnik Gulden hat im Jahre 1997 von der Siemens AG die Exklusivrechte

Mehr

Sicherheit ist Vertrauenssache

Sicherheit ist Vertrauenssache Allianz Global Corporate & Specialty SE Sicherheit ist Vertrauenssache Luftfahrtindustrie und Flughäfen Vertrauen Sie einer starken Marke! Allianz Global Corporate & Specialty ist der Spezialist für die

Mehr

Der Zweck und Ihr Nutzen

Der Zweck und Ihr Nutzen Der Zweck und Ihr Nutzen Die Wertschöpfung im Personalmanagement ist der wirtschaftliche Effekt, den Investitionen in das Personal nach sich ziehen. Bei allen personalwirtschaftlichen Aktivitäten ist der

Mehr

Unternehmensdaten in Mobile Devices: Umgang mit den rechtlichen Risiken

Unternehmensdaten in Mobile Devices: Umgang mit den rechtlichen Risiken Unternehmensdaten in Mobile Devices: Umgang mit den rechtlichen Risiken Unternehmensdaten ausser Haus Immer mehr Mitarbeitende von Unternehmungen verwenden Mobile Devices wie PDA Handys, Smartphones, etc.

Mehr

Ziele und Strategien bei der Einführung von CRM

Ziele und Strategien bei der Einführung von CRM Ziele und Strategien bei der Einführung von CRM Viele Unternehmen nutzen CRM für sich, um ihre Kundennähe zu verbessern und Ihr Geschäft auszubauen. Dieser Kurzvortrag zeigt die Ziele und strategischen

Mehr

Gibt es negative Auswirkungen von Effizienz-Programmen auf die Innovationskraft von Unternehmen? Juan E. Steigerwald Dezember 2012

Gibt es negative Auswirkungen von Effizienz-Programmen auf die Innovationskraft von Unternehmen? Juan E. Steigerwald Dezember 2012 Gibt es negative Auswirkungen von Effizienz-Programmen auf die Innovationskraft Juan E. Steigerwald Dezember 2012 Steigerwald Consulting Group OpernTurm Tel.: +49 (0) 69 6199 3012 Bockenheimer Landstr.

Mehr

Dies ist die entscheidende Erkenntnis, um die es in diesem Buch geht. Nach Abschluss der Lektüre werden Sie verstehen, was genau ich damit meine.

Dies ist die entscheidende Erkenntnis, um die es in diesem Buch geht. Nach Abschluss der Lektüre werden Sie verstehen, was genau ich damit meine. Das Geheimnis der Spitzenspieler Das Spiel der Quoten No-Limit Hold em ist ein Spiel der Quoten. Liegen Sie mit Ihren Quoten grundlegend falsch, können Sie trotz noch so großem Engagement kein Gewinner

Mehr

Wie Sie am besten reagieren, wenn der Versicherer gekündigt hat, lesen Sie im Merkblatt Wenn der Versicherer kündigt.

Wie Sie am besten reagieren, wenn der Versicherer gekündigt hat, lesen Sie im Merkblatt Wenn der Versicherer kündigt. Merkblatt Kündigung Wenn Sie feststellen, dass Sie falsche und/oder zu teure Versicherungen abgeschlossen haben, resignieren Sie nicht. Es gibt viele Möglichkeiten für Sie, die Verträge zu beenden. Wie

Mehr

Haftungsrisiken für Unternehmen der IT-Branche die richtige Strategie zur Absicherung von IT-Risiken

Haftungsrisiken für Unternehmen der IT-Branche die richtige Strategie zur Absicherung von IT-Risiken Haftungsrisiken für Unternehmen der IT-Branche die richtige Strategie zur Absicherung von IT-Risiken Name: Funktion/Bereich: Organisation: Dirk Kalinowski Branchenverantwortlicher IT AXA Versicherung AG

Mehr

##8,EKOLOGIJA,J:NJ. Waldemar Hopfenbeck Christine Jasch Andreas Jasch. Der Weg zum Zertifikat

##8,EKOLOGIJA,J:NJ. Waldemar Hopfenbeck Christine Jasch Andreas Jasch. Der Weg zum Zertifikat ##8,EKOLOGIJA,J:NJ Waldemar Hopfenbeck Christine Jasch Andreas Jasch Der Weg zum Zertifikat #A1Waldemar Hopfenbeck #A2Christine Jasch #A3Andreas Jasch #NNÖko-Audit #NPDer Weg zum Zertifikat Dieses Werk

Mehr

Software Engineering. Risikomanagement in der Softwareentwicklung

Software Engineering. Risikomanagement in der Softwareentwicklung Software Engineering Risikomanagement in der Softwareentwicklung Die Inhalte der Vorlesung wurden primär auf Basis der jeweils angegebenen Literatur erstellt. Darüber hinaus finden sich ausgewählte Beispiele

Mehr

MF006_MAINTENANCE40_V01 INSTANDHALTUNG 4.0. Fluch oder Segen? Copyright by Messfeld GmbH. DI Jutta Isopp

MF006_MAINTENANCE40_V01 INSTANDHALTUNG 4.0. Fluch oder Segen? Copyright by Messfeld GmbH. DI Jutta Isopp MF006_MAINTENANCE40_V01 INSTANDHALTUNG 4.0 Fluch oder Segen? DI Jutta Isopp Industrielle Revolution mechanischer Webstuhl Fließbandarbeit Erste SPS ERSTE INDUSTRIELLE REVOLUTION Einführung mechanischer

Mehr

WHITEPAPER. ISO 27001 Assessment. Security-Schwachstellen und -Defizite erkennen

WHITEPAPER. ISO 27001 Assessment. Security-Schwachstellen und -Defizite erkennen WHITEPAPER ISO 27001 Assessment Security-Schwachstellen und -Defizite erkennen Standortbestimmung Ihrer Informationssicherheit basierend auf dem internationalen Standard ISO 27001:2013 ISO 27001 Assessment

Mehr

1. Soll das Haftpflichtversicherungsobligatorium für Fahrräder abgeschafft werden? X Nein

1. Soll das Haftpflichtversicherungsobligatorium für Fahrräder abgeschafft werden? X Nein Fragenkatalog - Abschaffung der Fahrradnummer 1. Soll das Haftpflichtversicherungsobligatorium für Fahrräder abgeschafft werden? Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz lehnt die Abschaffung der Velovignette

Mehr

Qualitätsmanagement kurz und bündig

Qualitätsmanagement kurz und bündig Zusammenfassung zum Seminar vom 06.04.2011 Qualitätsmanagement kurz und bündig 1 Qualitätsmanagement was soll das Ganze 2 Der Standard ISO 9001 3 QM ein Werkzeugkasten 4 Prozessorientierung 5 Verbesserung

Mehr

Verbesserung der Instandhaltungsprozesse

Verbesserung der Instandhaltungsprozesse Integrated Engineering Workshop 3: Integrated Maintenance Management Verbesserung der Instandhaltungsprozesse Dr. Thomas Müller-Heinzerling, Manager Technological Concepts, Siemens Karlsruhe siemens.com/answers

Mehr

Keywords: Projektmanagement, Erfahrungen Projektmanagement

Keywords: Projektmanagement, Erfahrungen Projektmanagement Sage mir, wie ein Projekt beginnt und ich sage Dir, wie es endet". "Projektmanagement - heute" Projektmanagement stellt eine klare Herausforderung an die Managementqualitäten der Unternehmen dar. Projektmanagement

Mehr

GrECo JLT Risk Consulting GmbH

GrECo JLT Risk Consulting GmbH www.greco.eu GrECo JLT Risk Consulting GmbH Ihr unabhängiger Partner für Operatives Risikomanagement Januar 2013 Über GrECo JLT Risk Consulting GrECo JLT Risk Consulting ist eine eigenständige Gesellschaft

Mehr

AGENDA. Einleitung. Warum IT-Notfallplanung. Was ist IT-Notfallplanung. Der IT-Notfallplan

AGENDA. Einleitung. Warum IT-Notfallplanung. Was ist IT-Notfallplanung. Der IT-Notfallplan IT-Notfallplanung AGENDA Einleitung Warum IT-Notfallplanung Was ist IT-Notfallplanung Der IT-Notfallplan Es kommt nicht darauf an, die Zukunft zu wissen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein (Perikles)

Mehr

2.1.2 Tipps zur Erarbeitung der Prozessbeschreibung Unternehmensziele

2.1.2 Tipps zur Erarbeitung der Prozessbeschreibung Unternehmensziele QM im Unternehmen QMH, Kap. 2.1.2 2.1.2 Tipps zur Erarbeitung der Prozessbeschreibung Unternehmensziele QM in der konkret WEKA MEDIA GmbH & Co. KG Dezember 2005 Was beinhaltet diese Prozessbeschreibung?

Mehr

IT Service Management - Praxis

IT Service Management - Praxis IT Service Management - Praxis Die 11 wichtigsten Risiken beim Multivendor-Sourcing Version 1.5 (05.11.2013) Fritz Kleiner, Futureways GmbH, fritz.kleiner@futureways.ch Leiter der Themengruppe: IT Service

Mehr

Einleitung. Was ist das Wesen von Scrum? Die Ursprünge dieses Buches

Einleitung. Was ist das Wesen von Scrum? Die Ursprünge dieses Buches Dieses Buch beschreibt das Wesen von Scrum die Dinge, die Sie wissen müssen, wenn Sie Scrum erfolgreich einsetzen wollen, um innovative Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen. Was ist das Wesen

Mehr

RÜDIGER WEDOW. Vertrieb Deutschland-Ost Tel.: +49 6151 428 1173

RÜDIGER WEDOW. Vertrieb Deutschland-Ost Tel.: +49 6151 428 1173 Brüel & Kjær Vibro RÜDIGER WEDOW Vertrieb Deutschland-Ost Tel.: +49 6151 428 1173 CMS - EINZIGE MÖGLICHKEIT ZUR EFFIZIENTEN SERVICESTRATEGIE Übersicht Kurze Unternehmensvorstellung Verständnis zur Maschinenzustandsanalyse

Mehr

Wartung Instandsetzung CRM. Perfekter Service. Optimale Anlagensteuerung für höchste Verfügbarkeit und Effizienz

Wartung Instandsetzung CRM. Perfekter Service. Optimale Anlagensteuerung für höchste Verfügbarkeit und Effizienz Service Wartung Instandsetzung CRM Perfekter Service Optimale Anlagensteuerung für höchste Verfügbarkeit und Effizienz uellem d i v i d n i t i M pt! e z n o k s g n u Wart Höchste Anlagenverfügbarkeit

Mehr

30 Baukosten und Zeitersparnis zur Regel machen wie Lean Production die Baubranche revolutioniert

30 Baukosten und Zeitersparnis zur Regel machen wie Lean Production die Baubranche revolutioniert 30 Baukosten und Zeitersparnis zur Regel machen wie Lean Production die Baubranche revolutioniert Dipl.-Ing. Patrick Theis DS Consulting Process & Organization GmbH, Stuttgart, Deutschland Bauprojekte

Mehr

WIE KANN ICH DIE KOSTEN- UND LEISTUNGSZIELE MEINER ORGANISATION OHNE NEUE INVESTITIONEN ERFÜLLEN?

WIE KANN ICH DIE KOSTEN- UND LEISTUNGSZIELE MEINER ORGANISATION OHNE NEUE INVESTITIONEN ERFÜLLEN? WIE KANN ICH DIE KOSTEN- UND LEISTUNGSZIELE MEINER ORGANISATION OHNE NEUE INVESTITIONEN ERFÜLLEN? Wie kann ich die Kosten- und Leistungsziele meiner Organisation ohne neue Investitionen erfüllen? Das CA

Mehr

PKV-TARIFOPTIMIERUNG Nicht mehr und nicht weniger

PKV-TARIFOPTIMIERUNG Nicht mehr und nicht weniger PKV-TARIFOPTIMIERUNG Nicht mehr und nicht weniger 100% unabhängig und qualifiziert Ihr PKV-Tarifoptimierer Optimieren Sie Ihre bestehende private Krankenversicherung! Ohne Wechsel Ihres Versicherers Problem

Mehr

Junge Erwachsene. Sorgenfrei ins eigene Leben starten.

Junge Erwachsene. Sorgenfrei ins eigene Leben starten. Junge Erwachsene Sorgenfrei ins eigene Leben starten. Sorgen los statt sorglos. Eigenes Leben eigene Versicherung. Je eigenständiger Sie leben, desto mehr Verantwortung tragen Sie auch. Für Ihre Hand lungen

Mehr

Von Freelancern, Softwareschmieden und IT-Consultants welche Lösungen passen zur Absicherung von Haftpflichtrisiken. Heinz Lomen asmit GmbH München

Von Freelancern, Softwareschmieden und IT-Consultants welche Lösungen passen zur Absicherung von Haftpflichtrisiken. Heinz Lomen asmit GmbH München Von Freelancern, Softwareschmieden und IT-Consultants welche Lösungen passen zur Absicherung von Haftpflichtrisiken Heinz Lomen asmit GmbH München Die größte Gefahr unserer Zeit liegt in der Angst vor

Mehr

Das Problem Jahr addiert kumuliert

Das Problem Jahr addiert kumuliert Das Problem Viele Anleger haben ein mentales Problem damit, Aktien oder Fonds, die den Erwartungen nicht gerecht geworden sind, nach einer Verlustphase zu verkaufen, um sich nun neu und besser zu positionieren.

Mehr

Nach Vorwürfen der Bundesebene und in den Medien: Krankenhäuser im Land Bremen weisen Vorwürfe der systematischen Falschabrechnung zurück!

Nach Vorwürfen der Bundesebene und in den Medien: Krankenhäuser im Land Bremen weisen Vorwürfe der systematischen Falschabrechnung zurück! Bremen, den 20.04. 2011 Mitteilung für die Presse Nach Vorwürfen der Bundesebene und in den Medien: Krankenhäuser im Land Bremen weisen Vorwürfe der systematischen Falschabrechnung zurück! In den letzten

Mehr