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1 1 Wirtschaft und Betrieb 1.1 Aufgaben der Wirtschaft Worum geht es? Was sind Bedürfnisse? Warum müssen Menschen wirtschaften? Welche Aufgaben haben hierbei die Betriebe? Nach welchem Leitprinzip arbeiten Betriebe? Die Bedürfnisse Bedürfnisse sind Gefühle des Mangels mit dem Bestreben, diesen Mangel zu beseitigen. Die menschlichen Bedürfnisse sind nahezu unbegrenzt. Neben den elementaren Lebensbedürfnissen (Existenzbedürfnissen) spielen mit wachsendem Wohlstand Kultur- und Luxusbedürfnisse eine immer wichtigere Rolle. Güter, die sich noch vor wenigen Jahrzehnten nur eine bevorzugte Bevölkerungsgruppe leisten konnte, sind heute für viele Menschen erschwinglich geworden. Urlaubsreisen in ferne Länder, das Auto und das eigene Haus sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Die Erfüllung der materiellen Bedürfnisse wird durch das Einkommen ermöglicht. Einer unbegrenzten Anzahl von Bedürfnissen stehen somit begrenzte Mittel zur Bedürfnisbefriedigung gegenüber. Dies erfordert ein planvolles, zielgerichtetes Handeln vom Konsumenten. Er muss wirtschaften. Die Gesamtheit der Bedürfnisse, die der Mensch aufgrund seiner Kaufkraft (seines Einkommens) befriedigen kann, nennt man Bedarf. Abb Gliederung der materiellen Bedürfnisse Neben den materiellen Bedürfnissen muss man noch die immateriellen Bedürfnisse erwähnen. Liebe, Zuwendung, Sicherheit und Geborgenheit zählt man zur Gruppe der immateriellen Bedürfnisse. Der Wunsch nach Befriedigung dieser Bedürfnisse bestimmt und lenkt unser persönliches Handeln Wirtschaft und Betrieb 9

2 1.1.2 Güter als Mittel der Bedarfsdeckung Um den Bedarf zu decken, braucht man Güter im weitesten Sinne. Eine sehr beschränkte Anzahl Güter ist im Überfluss vorhanden und muss darum nicht erwirtschaftet werden. Man nennt sie freie Güter (u. a. Sonnenlicht, Atemluft). Die meisten Güter müssen erst mithilfe menschlicher Arbeitsleistung gewonnen oder hergestellt werden. Diese Güter nennt man Wirtschaftsgüter. Sie sind knapp und haben in der Regel einen Preis. Güter, die unmittelbar der Bedürfnisbefriedigung dienen, nennt man Konsumgüter. Dabei unterscheidet man Verbrauchsgüter (u. a. Nahrungs- und Genussmittel) und dauerhafte Gebrauchsgüter (u. a. Wohnungseinrichtungen, Autos, Küchengeräte). Um sie herzustellen, braucht man Produktionsgüter (u. a. Maschinen, Werkzeuge, Geräte). Weitere Mittel zur Bedarfsdeckung können Dienstleistungen (u. a. rechtlicher Rat, Buchungen, Reparaturen) und Rechte (u. a. Patente, Warenzeichen) sein. Abb Gliederung der Wirtschaftsgüter Die Produktionsfaktoren aus volkswirtschaftlicher Sicht Die Herstellung und Bereitstellung der Güter geschieht in den Betrieben. Unter Betrieb versteht man eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit 1.Imweiteren Verlauf seiner Ausführungen bezeichnet Wöhe den Betrieb als Ort der Leistungserstellung und Produktionsfaktorkombination. Aus volkswirtschaftlicher Sicht unterscheidet man folgende Produktionsfaktoren: Naturstoffe und Naturkräfte (Produktionsfaktor Boden), die menschliche Arbeitsleistung (Produktionsfaktor Arbeit), Kapitalgüter, d. h. vom Menschen durch die Kombination der beiden anderen Faktoren geschaffene technische Hilfsmittel, Produktionsmittel (Produktionsfaktor Kapital). Volkswirtschaftliches Kapital entsteht demnach durch Sparen (Konsumverzicht) und Investieren. Wirtschaftliches Wachstum in einer Volkswirtschaft ist nur gewährleistet, wenn regelmäßig ein Teil des Volkseinkommens nicht konsumiert, sondern 1 G. Wöhe: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 20. Auflage, Verlag Vahlen, S Güter als Mittel der Bedarfsdeckung

3 im Produktionsprozess zur Verbesserung und Erweiterung des Produktionsapparates eingesetzt, investiert wird. Sparen und Investieren. Investieren heißt Geldkapital für die Produktion von Realkapital (Maschinen, Gebäude, Werkzeuge, Verkehrsanlagen usw.) einsetzen. Dieses Geldkapital stammt aus mehreren Quellen: Den Spareinlagen bei Kreditinstituten; den nicht ausgeschütteten Gewinnen von Unternehmen, die für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen verwendet werden; den von der öffentlichen Hand (Bund, Länder und Gemeinden) erhobenen Steuern, die der Finanzierung notwendiger öffentlicher Investitionen, der sog. Infrastruktur 1,dienen Die Produktionsfaktoren aus betriebswirtschaftlicher Sicht Obgleich zur Leistungserstellung im Betrieb die gleichen Faktoren kombiniert werden wie im gesamtwirtschaftlichen Sinn (volkswirtschaftliche Sicht), werden sie in der Betriebswirtschaft dennoch anders benannt und eingeteilt. Dies ist unerlässlich, wenn man die Situation in einem Betrieb genau erfassen will. Produktionsfaktoren in volkswirtschaftlicher Sicht Boden (Natur) Arbeit (Arbeitsleistung) Kapital (Produktionsmittel) in betriebswirtschaftlicher Sicht Werkstoffe Betriebsmittel ausführende Arbeit leitende Arbeit Abb Volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren Die Faktoren betrieblicher Leistungserstellung Werkstoffe, Betriebsmittel, ausführende und leitende Arbeit sind nötig, um (in ihrer Kombination) betriebliche Leistungen zu erstellen. Werkstoffe: Güter, die durch Bearbeitung in das neue Produkt eingehen. Hierbei sind Rohstoffe (z. B. Bleche im Automobilbau), Hilfsstoffe (z. B. Schrauben), Betriebsstoffe (z. B. Energie) und fertige Bestandteile (z. B. Reifen im Automobilbau) zu unterscheiden. Betriebsmittel: Betriebsanlagen, die (im Regelfall) langfristig genutzt werden können (z. B. Maschinen oder Gebäude). Sie sind die Voraussetzung für die betriebliche Leistungserstellung. Ausführende Arbeit: Es ist die körperliche und/oder geistige Tätigkeit der arbeitenden Menschen, die von einer leitenden Stelle im Betrieb angeordnet wird. Leitende Arbeit: Organisatorisch anordnende, kontrollierende oder auch kreativ planende Tätigkeit, welche auch dispositive Arbeit genannt wird. 1 Verkehrsnetz, Energieversorgung, Bildungswesen, Förderung wissenschaftlicher Forschung u. a Produktionsfaktoren aus betriebswirtschaftlicher Sicht 11

4 Die klare Trennung zwischen leitender und ausführender Arbeit geht auf die Arbeitsorganisation von Frederick Winslow Taylor ( ) zurück. Dieses alte Modell wird zunehmend abgelöst durch neue Konzepte der Arbeitsorganisation. Leanorganization ist ein solches Konzept. Lean kommt aus dem Englischen und bedeutet schlank, schmal. Ein Grundprinzip der Leanorganization ist die Delegation der Verantwortung auf eine möglichst niedrige betriebliche Ebene. Die Ausführung der Arbeit und die Übernahme der Verantwortung liegen bei einem Mitarbeiter. Anweisung, Ausführung und Kontrolle fließen zusammen. Dadurch werden reine Leitungs- und Kontrollstellen weitgehend überflüssig. Der einzelne Mitarbeiter erhält mehr Verantwortung. Seine Leistungsbereitschaft steigt Das wirtschaftliche Prinzip Das Missverhältnis zwischen den menschlichen Bedürfnissen, die nahezu unbegrenzt sind, und den knappen Gütern zwingt den Menschen mit den Gütern hauszuhalten, zu wirtschaften. Das gilt sowohl für den Verbraucher, der mit einem gegebenen Einkommen so viel Bedürfnisse wie möglich befriedigen will, als auch für den Produzenten, der ständig Aufwand und Ertrag miteinander vergleichen und über die zweckmäßigste Verwendung der zur Verfügung stehenden Mittel entscheiden muss. Beide handeln nach dem wirtschaftlichen Prinzip. Wirtschaftliches Handeln folgt dem Vernunftprinzip (Rationalprinzip 1 ).Eslassen sich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen aufzeigen. Entweder versucht man mit vorhandenen Mitteln den größtmöglichen Erfolg zu erzielen (Maximalprinzip) oder man versucht ein angestrebtes Ziel mit minimalen Mitteln zu erreichen (Minimalprinzip).Jemand sucht für sein Geld die Anlageform, die ihm die höchste Verzinsung bringt. Er handelt nach dem Maximalprinzip. Ein anderer möchte einen DVD-Player eines bestimmten Herstellers kaufen. Er vergleicht die Preise verschiedener Anbieter und kauft beim günstigsten. Er beachtet das Minimalprinzip. Einsatz (Input 2 ) Minimalprinzip variabel (veränderlich) Maximalprinzip fix Abb Das ökonomische Prinzip Ergebnis (Output 3 ) fix (fest) variabel Wirtschaften heißt demnach darüber zu entscheiden, wie (unter Beachtung des wirtschaftlichen Prinzips) die vorhandenen Güter am zweckmäßigsten zu verwenden sind, um unsere Bedürfnisse so weit wie möglich zu befriedigen. Das aber ist ein sehr theoretischer Anspruch. In der Lebenswirklichkeit werden die privaten Verbraucher wie auch die Kaufleute kaum in der Lage sein rein verstandesgemäß (rational) die anliegenden wirtschaftlichen Entscheidungen zu treffen. 1 rational (latein.) = vernunftgemäß 2 to put (englisch) = setzen, legen; Input = Einsatz 3 Output =Ausstoß, Ergebnis 12 Das wirtschaftliche Prinzip

5 1.2 Arbeitsteilige Wirtschaft Worum geht es? Welche Wirtschaftsbereiche unterscheidet man? Was versteht man unter Outsourcing? Wie gliedert sich die betriebliche Arbeitsteilung? Volkswirtschaftliche Arbeitsteilung In der Frühzeit der Menschheit waren die Stammes- oder Familiengemeinschaften wirtschaftlich selbstständig und ohne wirtschaftliche Beziehungen zu anderen Stämmen. Sie waren auf sich gestellt (autark). Doch sehr bald schon ergaben sich innerhalb und außerhalb dieser Gemeinschaften Spezialisierungen. Nach der Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau bildeten sich Berufe heraus. Als es dann zu ersten Stadtgründungen kam und die Arbeitsteilung in Berufe unabdingbar wurde, ergab sich auch die Arbeitsteilung zwischen Stadt (z. B. Handwerk) und Land (Viehhaltung, Ackerbau). Der Kaufmannsberuf schließlich und die Entwicklung von Geld wurden notwendig, als es darum ging, die arbeitsteilig an verschiedenen Plätzen erstellten Produkte auszutauschen. Der Übergang zu einer Arbeitsteilung zwischen einzelnen Ländern oder gar Erdteilen konnte sich hiernach fließend entwickeln. Abb Arbeitsmarkt Wirtschaftsbereiche. Begreift man die Arbeitsteilung als eine gesamtwirtschaftliche Aufgabenteilung in der Arbeit an einem bestimmten Produkt, so lassen sich einzelne Wirtschaftsbereiche oder Produktionsstufen unterscheiden: Arbeitsteilige Wirtschaft 13

6 Urerzeugung (Primärer Wirtschaftsbereich): Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei, Bergbau Weiterverarbeitung (Sekundärer Wirtschaftsbereich): Industrie, Handwerk, Bau, Energie- und Wasserversorgung Handel und andere Dienstleistungsbetriebe (Tertiärer Wirtschaftsbereich): Groß- und Einzelhandel, Außenhandel, Verkehrsbetriebe, Banken, Versicherungen, Nachrichtenübermittlung, Dienstleistungsbetriebe (z. B. Beratung) Abb Wirtschaftsbereiche Diese drei Wirtschaftsbereiche lassen sich an jedem Konsumgut nachweisen, seien es Nahrungsmittel, Textilien oder Schulbedarf. Betrachtet man die aufgeführten Produktionsstufen oder Wirtschaftsbereiche unter dem Aspekt der hier verfügbaren Arbeitsplätze, so ist eine beständige Zunahme im tertiären Bereich festzustellen. Die Weiterverarbeitung. Nur in seltenen Fällen können die Naturprodukte unverändert, so wie die Natur sie uns bietet, verbraucht werden. In der Regel müssen die Rohstoffe (Erze, Holz, Erdöl, Baumwolle u. a.) durch Bearbeitung und Verarbeitung, durch mechanische oder chemische Umwandlung zu Werkstoffen (Metallen, Hölzern, chemischen Grundstoffen u. a.) und Produktionsgütern, Produktionsmitteln (Maschinen und Werkzeuge) umgestaltet werden, die dann der Herstellung von Gebrauchsgütern (Möbel, Kleidung, Rundfunk- und Fernsehgeräten usw.) und Verbrauchsgütern (Nahrungs- und Genussmittel) dienen. Diese Gewinnung, Veredlung oder Verarbeitung von Stoffen und Energie ist Aufgabe der Industrie und des Handwerks, d. h. der gewerblichen Betriebe. Man unterscheidet: Grundstoffindustrie (Bergbau, Eisen schaffende Industrie, Metallgießereien, Mineralölverarbeitung, Kautschukindustrie, Zellstoffindustrie, chemische Industrie u. a.); Investitionsgüterindustrie (Maschinenbau, Elektroindustrie, Fahrzeugbau, feinmechanische Industrie, Eisen-, Blech-, Metallwarenindustrie u. a.); Konsumgüterindustrie (Schuh-, Textil-, Bekleidungs-, Glas-, Lederwaren-, Möbelindustrie, Bierbrauereien, Nahrungs- und Genussmittelindustrie). Die handwerklichen Betriebe sind besonders stark vertreten im Nahrungsmittelgewerbe (Bäckereien, Konditoreien, Metzgereien), im Metall verarbeitenden Gewerbe und in der Bauwirtschaft. Das Handwerk beschäftigt in rund Betrieben etwa 4Mio. Menschen. Die Verteilung. Den Austausch von Gütern zwischen den einzelnen Wirtschaftsstufen (Urerzeugung, Produktion, Verbrauch) bezeichnet man als Verteilung oder Handel 1.Dieser Handel kann von den genannten Wirtschaftsstufen selbst durchgeführt werden. Dann verkauft z. B. der Bauer direkt an den Haushalt, der Industriebetrieb kauft sein Erz direkt beim Bergwerk usw. Der Handel kann aber auch von selbstständigen Wirtschaftseinheiten, den Handelsbetrieben, durchgeführt werden. Man unterscheidet deshalb den institutionellen Handel. Er umfasst alle selbstständigen Betriebe und Einrichtungen, deren Hauptaufgabe der Warenumsatz ist. Dazu gehören Groß- und Einzelhandelsbetriebe, aber auch Ein- und Verkaufsvereinigungen der Gewerbebetriebe, der Landwirtschaft und der Privathaushalte. 1 Die Handelsformen sind ausführlich in Kapitel 6 dargestellt. 14 Weiterverarbeitung und Verteilung

7 den funktionellen Handel. Darunter verstehen wir alle Arten von Handelstätigkeiten. Dabei ist es gleichgültig, ob diese Aufgabe von institutionellen Handelsbetrieben oder von Betrieben anderer Wirtschaftsstufen und Wirtschaftsbereiche durchgeführt wird. Die wichtigsten institutionellen Handelsformen sind der Einzelhandel. Er ist das letzte Glied im Verteilungsweg der Güter zwischen Hersteller und Verbraucher. Neben der Vorratshaltung erfüllt er auch Beratungs- und Kundendienstfunktionen. der Großhandel. Er kann zwischen alle Wirtschaftsstufen geschaltet sein. So arbeitet er als Rohstofflieferer für die Industrie, als Aufkäufer in der Landwirtschaft, als Zulieferer für den Einzelhandel und für den Güteraustausch zwischen Industriebetrieben. Durch Lagerhaltung, Kreditgewährung und Erfüllung weiterer Aufgaben spielt er eine wesentliche Rolle. der Außenhandel. Er erfüllt die Aufgaben des Großhandels im Güterverkehr mit dem Ausland. Er arbeitet sowohl als Ausfuhrhandel (Export) als auch als Einfuhrhandel (Import). Die Dienstleistungsbetriebe. Zum reibungslosen Ablauf des Wirtschaftslebens sind ferner die Dienstleistungen der Kreditinstitute, der Verkehrs- und Versicherungsbetriebe und der freien Berufe (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Notare, Werbeagenturen, Unternehmensberater usw.) unentbehrlich. Die Kreditinstitute wickeln den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr ab, nehmen Einlagen zur Verzinsung an und stellen sie der Wirtschaft als Kredite (= Geldkapital) zur Verfügung. Sie vermitteln den Kauf und Verkauf von Wertpapieren und wirken mit bei der Kapitalbeschaffung von Aktiengesellschaften, der sog. Emission von Wertpapieren (vgl. Kapitel 8). Die Verkehrsbetriebe (Eisenbahn, Post, Schifffahrtsgesellschaften, Luftverkehrsgesellschaften, Kraftfahrzeugunternehmen, Spediteure, Lagerhalter) stehen im Dienst eines riesigen Personen-, Güter- und Nachrichtenverkehrs (vgl. Kapitel 12). Die Versicherungsbetriebe kommen gegen Zahlung eines bestimmten Betrages (der Prämie) für den Schaden, den ein Versicherter erleidet, auf. Sie gleichen das Risiko in der Gefahrengemeinschaft der Versicherten aus (vgl. Kapitel 9). Die Angehörigen der freien Berufe leisten als Gutachter und Berater den Kaufleuten wertvolle Dienste (vgl. Kapitel 10). Die internationale Arbeitsteilung. Bisher wurde die nationale Arbeitsteilung zwischen den Wirtschaftsbereichen betrachtet. Arbeitsteilung ist notwendig, um die vorhandenen Produktionsfaktoren effektiv einzusetzen. Es findet eine Spezialisierung auf Teilgebiete wirtschaftlichen Handelns statt. Durch die Spezialisierung kann eine Leistung in der Regel besser und kostengünstiger erbracht werden. Die Auslagerung ursprünglich innerbetrieblicher Aufgabenbereiche (z. B. Transport, Lagerhaltung, Werbung usw.) an Spezialbetriebe nennt man Outsourcing. Die internationale Arbeitsteilung beruht auf demselben Grundprinzip, der Spezialisierung auf das, was man am besten kann. Dabei spielen die unterschiedlichsten Faktoren eine Rolle (z. B. Klima, vorhandene Bodenschätze, technischer Entwicklungsstand, Tradititon, kulturelle Besonderheiten u. v. m.). Die internationale Arbeitsteilung kann aber auch Frieden sichern und vormals sozialistische Staaten an die freiheitliche Marktwirtschaft heranführen (z. B. die Staaten der ehemaligen UdSSR) Dienstleistungsbetriebe /internationale Arbeitsteilung 15

8 Nach Aussage des Instituts der deutschen Wirtschaft werden etwa 15 bis 20 % des Welthandels in der Form des Countertrade durchgeführt. Hierbei wird Handel auf der Grundlage eines Tauschgeschäftes Ware gegen Ware abgewickelt. Dadurch können auch devisenschwache Länder (z. B. Entwicklungsländer) an der internationalen Arbeitsteilung teilnehmen. Abb soll die Verflechtung des Welthandels verdeutlichen. Abb Globale Handelsströme Betriebliche Arbeitsteilung Die beschriebene volkswirtschaftliche Arbeitsteilung setzt sich in gewisser Weise in der betrieblichen Arbeitsteilung fort. Die Arbeitszerlegung in Teilverrichtungen wird auch als technische Arbeitsteilung bezeichnet. Sie wurde in der Industrie immer weiter verfeinert und führte schließlich im Extremfall dazu, dass ein Fließbandarbeiter nur noch wenige Handgriffe auszuführen hatte. Das bewirkte zwar kurzfristig eine (scheinbar) hohe Ergiebigkeit der menschlichen Arbeitskraft (vgl. hierzu nochmals in Abschnitt den Begriff ausführende Arbeit ), hatte aber für die betroffenen Menschen ein monotones Arbeitsleben und eine nicht vertretbare Einschränkung ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit zur Folge. Inzwischen wurde dieser Umstand erkannt, und es kam zu einer Erweiterung des Arbeitsfeldes für den Einzelnen. Man spricht in diesem Zusammenhang von Job-Enlargement = Aufgabenerweiterung und Job-Enrichment = Aufgabenbereicherung, z. B. in Form von mehr Entscheidungsfreiheit (vgl. auch Abschnitt 7.2.1). 16 Internationale Arbeitsteilung /Betriebliche Arbeitsteilung

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