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1 Beschreibung der Qualitätsindikatoren für das Erfassungsjahr 2012 Mammachirurgie Indikatoren 2012 Stand: AQUA - Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH

2 Inhaltsverzeichnis Mammachirurgie...3 Indikatorengruppe: Prätherapeutische Diagnosesicherung... 4 QI 1a [50080]: Prätherapeutische Diagnosesicherung bei tastbarer maligner Neoplasie...5 QI 1b [50047]: Prätherapeutische Diagnosesicherung bei nicht-tastbarer maligner Neoplasie... 7 Indikatorengruppe: Intraoperatives Präparatröntgen und intraoperative Präparatsonographie... 9 QI 2a [303]: Intraoperatives Präparatröntgen bei mammographischer Drahtmarkierung QI 2b [51369]: Intraoperative Präparatsonographie bei sonographischer Drahtmarkierung Indikatorengruppe: Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes QI 3a [2131]: Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes bei brusterhaltender Therapie QI 3b [2162]: Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes bei Mastektomie QI 4 [2163]: Primäre Axilladissektion bei DCIS QI 5 [50719]: Lymphknotenentnahme bei DCIS und brusterhaltender Therapie...22 QI 6 [11989]: Mindestens 10 entfernte Lymphknoten bei Lymphknotenbefall...25 QI 7 [2262]: Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei pt1 ohne Lymphknotenbefall QI 8 [2167]: Brusterhaltende Therapie bei pt Indikatorengruppe: Zeitlicher Abstand zwischen Diagnose und Operation QI 9a [51370]: Zeitlicher Abstand von unter 7 Tagen zwischen Diagnose und Operation...36 QI 9b [51371]: Zeitlicher Abstand von über 21 Tagen zwischen Diagnose und Operation Anhang I: Schlüssel (Spezifikation) Anhang II: Historie der Qualitätsindikatoren AQUA-Institut GmbH 2

3 Mammachirurgie Der Leistungsbereich Mammachirurgie zielt auf die Behandlung von Brustkrebs (Mammakarzinom, Mamma-CA). Es handelt sich um die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Ca. 29 % aller krebsbedingten Todesfälle bei Frauen im Alter zwischen 35 und 60 Jahren sind auf das Mammakarzinom zurückzuführen. In äußerst seltenen Fällen kann diese Erkrankung aber auch bei Männern auftreten. Die Früherkennung (u. a. durch das Mammographie-Screening) sowie die adäquate Diagnostik und die stadiengerechte Therapie des Brustkrebses ermöglichen es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und die krankheitsbedingte Sterblichkeit zu senken. Die Behandlungsplanung sollte umfassend und sorgfältig erfolgen und bei der Auswahl der Behandlungsmöglichkeiten sollten stets die individuelle Situation der Patientin, das Therapieziel, die Nutzen-Risiko-Abwägung sowie die Präferenzen der Patientin berücksichtigt werden. Wichtige Voraussetzungen hierfür sind die interdisziplinäre und sektorenübergreifende Zusammenarbeit der an der Versorgung beteiligten Fachdisziplinen sowie die informierte, gemeinsame Entscheidungsfindung von Patientin und Arzt. Die Behandlung des Mammakarzinoms besteht aus mehreren Säulen. Bei den operativen Behandlungsmöglichkeiten wird zwischen brusterhaltender Operation und einer vollständigen Entfernung der betroffenen Brust (Mastektomie) unterschieden. Der Lymphknotenstatus, d. h. eine Aussage darüber, ob und in welchem Ausmaß bei einer Patientin ein Tumorbefall der in der Achsel befindlichen (axillären) Lymphknoten vorliegt, hat einen Einfluss auf die weitere Therapieplanung und den Verlauf der Erkrankung. Um eine Aussage zum Lymphknotenstatus zu ermöglichen, können die Entfernung der Wächterlymphknoten (Sentinel-Lymphknoten) und in bestimmten Fällen die Ausräumung der axillären Lymphknoten (Axilladissektion) notwendig sein. Nach der Entfernung einer Brust gibt es mehrere Möglichkeiten des Wiederaufbaus (plastische Rekonstruktion) und der äußeren prothetischen Versorgung. Je nach Art des Tumors sind die Chemo-, Hormon- bzw. Antikörpertherapie und/oder Bestrahlung Bestandteile der Behandlung. Die konsequente Anwendung wissenschaftlich basierter Standards in der Brustkrebstherapie führt insgesamt sowohl zu einer verbesserten individuellen Prognose der Betroffenen als auch zu einer erhöhten Lebensqualität. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt über alle Stadien hinweg bei ca. 85 %. In jeder Stufe ist die Qualität der Versorgung für das Überleben und die Lebensqualität von entscheidender Bedeutung AQUA-Institut GmbH 3

4 Indikatorengruppe: Prätherapeutische Diagnosesicherung Indikatorengruppe:Prätherapeutische Diagnosesicherung Bezeichnung der Indikatorengruppe Qualitätsziel Indikatortyp Prätherapeutische Diagnosesicherung Möglichst viele Patientinnen mit prätherapeutischer histologischer Diagnosesicherung Indikationsstellung Hintergrund Ein Algorithmus für den Ablauf der Diagnosekette von Frauen mit auffälligen Befunden ist Bestandteil der beiden deutschen S3- Leitlinien (AWMF 2012, Albert 2008). Das Ziel ist, die mit dem Prozess verbundenen körperlichen und psychischen Belastungen für die Betroffenen möglichst gering zu halten und im Falle der Malignität die stadiengerechte Behandlung zu planen und einzuleiten. Die histologische Diagnostik abklärungsbedürftiger Befunde soll in der Regel durch Stanzbiopsie oder Vakuumbiopsie erfolgen. Diese interventionellen Methoden können sonographisch, mammographisch oder MRT-gesteuert durchgeführt werden. Die primäre, offene diagnostische Exzisionsbiopsie sollte nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden, wenn eine bildgesteuerte Intervention nicht möglich oder zu risikoreich ist. Die Interventionen sind unter Berücksichtigung der aktuellen Qualitätsempfehlungen durchzuführen (AWMF 2012, NICE 2009, Albert 2008). Dem Indikator liegen folgende Statements der S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms zugrunde: Stag 5a-f, Stag 6a Literatur AWMF/DKG/DKH. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e.v., Deutsche Krebshilfe e.v. (Hrsg.). Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. Langversion 3.0, Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: OL. München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: detail/ll/ ol.html (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis Albert U-S (Hrsg.). Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland, 1. Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis: NICE. National Institute for Clinical Excellence. Early and locally advanced breast cancer: diagnosis and treatment Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ) AQUA-Institut GmbH 4

5 Indikatorengruppe: Prätherapeutische Diagnosesicherung QI 1a[50080]:Prätherapeutische Diagnosesicherung bei tastbarer maligner Neoplasie Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 11:BRUST Erkrankung an dieser Brust M 1 = Primärerkrankung 2 = lokoregionäres Rezidiv nach BET 3 = lokoregionäres Rezidiv nach Mastektomie ARTERKRANK 12:BRUST Aufnahme zum ersten offenen Eingriff an dieser Brust wegen Primärerkrankung K 0 = nein ERSTOFFEINGRIFF 13:BRUST tastbarer Mammabefund K 0 = nein TASTBARMAMMABEFUND 21:BRUST prätherapeutische histologische Diagnostik K 0 = nein PRAEHISTDIAGSICHERUNG 49:BRUST Histologie unter Berücksichtigung der Vorbefunde M 1 = ausschließlich Normalgewebe 2 = benigne / entzündliche Veränderung 3 = Risikoläsion 4 = maligne (einschließlich in-situ- Karzinom) POSTHISTBEFUND 2013 AQUA-Institut GmbH 5

6 Indikatorengruppe: Prätherapeutische Diagnosesicherung Berechnung Indikator-ID Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Methode der Erläuterung der Rechenregel Ratenbasiert >= 90,0 % (Zielbereich) >= 90,0 % (Zielbereich) - Stratifizierung Das dazugehörige Stratum wird durch den Qualitätsindikator 1b abgebildet. Zähler Patientinnen mit prätherapeutischer histologischer Diagnosesicherung Nenner Alle Patientinnen mit Ersteingriff bei Primärerkrankung und tastbarer maligner Neoplasie Erläuterung der Rechenregel - Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr 18/1:BRUST vergleichbar 2013 AQUA-Institut GmbH 6

7 Indikatorengruppe: Prätherapeutische Diagnosesicherung QI 1b[50047]:Prätherapeutische Diagnosesicherung bei nichttastbarer maligner Neoplasie Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 11:BRUST Erkrankung an dieser Brust M 1 = Primärerkrankung 2 = lokoregionäres Rezidiv nach BET 3 = lokoregionäres Rezidiv nach Mastektomie ARTERKRANK 12:BRUST Aufnahme zum ersten offenen Eingriff an dieser Brust wegen Primärerkrankung K 0 = nein ERSTOFFEINGRIFF 13:BRUST tastbarer Mammabefund K 0 = nein TASTBARMAMMABEFUND 21:BRUST prätherapeutische histologische Diagnostik K 0 = nein PRAEHISTDIAGSICHERUNG 49:BRUST Histologie unter Berücksichtigung der Vorbefunde M 1 = ausschließlich Normalgewebe 2 = benigne / entzündliche Veränderung 3 = Risikoläsion 4 = maligne (einschließlich in-situ- Karzinom) POSTHISTBEFUND 2013 AQUA-Institut GmbH 7

8 Indikatorengruppe: Prätherapeutische Diagnosesicherung Berechnung Indikator-ID Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Methode der Erläuterung der Rechenregel Ratenbasiert >= 70,0 % (Zielbereich) >= 70,0 % (Zielbereich) - Stratifizierung Das dazugehörige Stratum wird durch den Qualitätsindikator 1a abgebildet. Zähler Patientinnen mit prätherapeutischer histologischer Diagnosesicherung Nenner Alle Patientinnen mit Ersteingriff bei Primärerkrankung und nicht-tastbarer maligner Neoplasie Erläuterung der Rechenregel - Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr 18/1:BRUST vergleichbar 2013 AQUA-Institut GmbH 8

9 Indikatorengruppe: Intraoperatives Präparatröntgen und intraoperative Präparatsonographie Indikatorengruppe:Intraoperatives Präparatröntgen und intraoperative Präparatsonographie Bezeichnung der Indikatorengruppe Qualitätsziel Indikatortyp Intraoperatives Präparatröntgen und intraoperative Präparatsonographie Möglichst viele Eingriffe mit intraoperativem Präparatröntgen nach präoperativer Drahtmarkierung durch Mammographie und möglichst viele Eingriffe mit intraoperativer Präparatsonographie nach präoperativer Drahtmarkierung durch Sonographie Prozessindikator Hintergrund Nicht-tastbare Veränderungen, die durch offene diagnostische oder therapeutische Exzisionsbiopsie entfernt werden sollen, sind präoperativ grundsätzlich zu markieren. Der Nachweis einer adäquaten Resektion ist durch intraoperative Bildgebung mit der Methode zu erbringen, welche für die präoperative Markierung verwendet wurde. Ziel ist es, den Biopsieerfolg zu dokumentieren. Die Qualitätsanforderungen an den Prozess sind in den beiden deutschen S3-Leitlinien (AWMF 2012, Albert 2008) hinterlegt. Dem Indikator liegen folgende Statements der S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms zugrunde: Früh-3, Stag-6 Literatur AWMF/DKG/DKH. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e.v., Deutsche Krebshilfe e.v.(hrsg.). Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. Langversion 3.0, Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: OL. München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: detail/ll/ ol.html (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis Albert U-S (Hrsg.). Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland, 1. Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis: AQUA-Institut GmbH 9

10 Indikatorengruppe: Intraoperatives Präparatröntgen und intraoperative Präparatsonographie QI 2a[303]:Intraoperatives Präparatröntgen bei mammographischer Drahtmarkierung Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 35:O Mammographie K PRAEOPMAMMOGRAPHIEJL 36:O intraoperatives Präparatröntgen K 0 = nein INTRAOPPRAEPARATROENTGEN 2013 AQUA-Institut GmbH 10

11 Indikatorengruppe: Intraoperatives Präparatröntgen und intraoperative Präparatsonographie Berechnung Indikator-ID 303 Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Methode der Erläuterung der Rechenregel Ratenbasiert >= 95,0 % (Zielbereich) >= 95,0 % (Zielbereich) Dieser Referenzbereich entspricht den Anforderungen aus der Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs- Früherkennung in Deutschland (Albert 2008). Keine weitere - Zähler Operationen mit intraoperativem Präparatröntgen Nenner Alle Operationen mit präoperativer Drahtmarkierung gesteuert durch Mammographie Erläuterung der Rechenregel - Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr 18/1:O vergleichbar 2013 AQUA-Institut GmbH 11

12 Indikatorengruppe: Intraoperatives Präparatröntgen und intraoperative Präparatsonographie QI 2b[51369]:Intraoperative Präparatsonographie bei sonographischer Drahtmarkierung Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 37:O Sonographie K PRAEOPSONOGRAPHIEJL 38:O intraoperative Präparatsonographie K 0 = nein INTRAOPPRAEPARATSONO 2013 AQUA-Institut GmbH 12

13 Indikatorengruppe: Intraoperatives Präparatröntgen und intraoperative Präparatsonographie Berechnung Indikator-ID Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Methode der Erläuterung der Rechenregel Ratenbasiert nicht definiert nicht definiert Im ersten Erfassungsjahr ist kein Referenzbereich definiert. Es wird den Ländern empfohlen, mit Häusern niedriger Rate exemplarisch einen Strukturierten Dialog zu führen, um Gründe für niedrige Raten zu analysieren. Keine weitere - Zähler Operationen mit intraoperativer Präparatsonographie Nenner Alle Operationen mit präoperativer Drahtmarkierung gesteuert durch Sonographie Erläuterung der Rechenregel - Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr 18/1:O im Vorjahr nicht berechnet 2013 AQUA-Institut GmbH 13

14 Indikatorengruppe: Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes Indikatorengruppe:Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes Bezeichnung der Indikatorengruppe Qualitätsziel Indikatortyp Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes Möglichst viele Patientinnen mit Angabe des Pathologen zum Sicherheitsabstand Prozessindikator Hintergrund Die komplette Resektion des invasiven Mammakarzinoms und/oder des DCIS (R0-Resektion) ist das wichtigste Ziel der operativen Therapie bei Brustkrebs. Der Resektionsrandstatus hat einen prognostischen Effekt beim invasiven Karzinom und DCIS (Houssami 2010; Dunne 2009). Beim invasiven Mammakarzinom soll der minimale Sicherheitsabstand zwischen Tumor (invasives Karzinom und begleitendes DCIS) und Schnittrand mindestens 1 mm betragen. Der tumorfreie Abstand zum Schnittrand soll beim DCIS mindestens 2 mm betragen, wenn eine postoperative Bestrahlungsbehandlung erfolgt (Houssami 2010, NZGG 2009, NICE 2009, Dunne 2009). Die Angaben zum Sicherheitsabstand in metrischen Maßen sollen deshalb sowohl bei invasivem Mammakarzinom als auch bei DCIS unbedingt erfolgen (NCCN 2011, NICE 2009, NZGG 2009). Die Qualitätsempfehlungen für den Prozess sind Bestandteil der S3- Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms (AWMF 2012). Dem Indikator liegen folgende Statements der S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms zugrunde: Operativ-1a und b, Operativ-2, Präinv-3a, Patho-5.1 Literatur AWMF/DKG/DKH. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e.v., Deutsche Krebshilfe e.v. (Hrsg.). Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. Langversion 3.0, Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: OL. München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: detail/ll/ ol.html (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis Albert U-S (Hrsg.). Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland, 1. Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis: Dunne C, Burke JP, Morrow M, Kell MR. Effect of margin status on local recurrence after breast conservation and radiation therapy for ductal carcinoma in situ. J Clin Oncol 2009; 27(10): Houssami N, Macaskill P, Marinovich ML, Dixon JM, Irwig L, Brennan ME, Solin LJ. Meta-analysis of the impact of surgical margins on local recurrence in women with early-stage invasive breast cancer treated with breast-conserving therapy. Eur J Cancer 2010; 46(18): NICE. National Institute for Clinical Excellence. Early and locally advanced breast cancer: diagnosis and treatment Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ). NZGG. New Zealand Guidelines Group. Management of early breast cancer Evidence-based Best Practice Guidelines. Wellington; Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ) AQUA-Institut GmbH 14

15 Indikatorengruppe: Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes QI 3a[2131]:Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes bei brusterhaltender Therapie Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 11:BRUST Erkrankung an dieser Brust M 1 = Primärerkrankung 2 = lokoregionäres Rezidiv nach BET 3 = lokoregionäres Rezidiv nach Mastektomie ARTERKRANK 50:BRUST maligne Neoplasie K s. Anhang: ICDO3Mamma POSTICDO3 51:BRUST primär-operative Therapie abgeschlossen M 0 = nein OPTHERAPIEENDE 63:BRUST Angaben des Pathologen zum metrischen Sicherheitsabstand K 0 = nein 2 = Vollremission nach neoadjuvanter Therapie ANGABENSICHERABSTAND 66:BRUST brusterhaltende Therapie (BET) K 0 = nein 2 = nein (auf Wunsch Patient(in), trotz erfüllter Kriterien BET) 3 = ja (auf Wunsch Patient(in), trotz nicht erfüllter Kriterien BET) BET 2013 AQUA-Institut GmbH 15

16 Indikatorengruppe: Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes Berechnung Indikator-ID 2131 Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Methode der Erläuterung der Rechenregel Ratenbasiert >= 95,0 % (Zielbereich) >= 95,0 % (Zielbereich) Dieser Wert entspricht den Anforderungen aus der Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland (Albert 2008) und aus der Stufe-3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms (Kreienberg et al. 2008). Keine weitere - Zähler Erläuterung der Rechenregel - Patientinnen mit Angabe des Pathologen zum Sicherheitsabstand Nenner Alle Patientinnen mit Primärerkrankung und Histologie invasives Mammakarzinom (Primärtumor) oder DCIS und abgeschlossener operativer Therapie und brusterhaltender Therapie, unter Ausschluss von Patientinnen mit Vollremission nach neoadjuvanter Therapie Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr 18/1:BRUST vergleichbar 2013 AQUA-Institut GmbH 16

17 Indikatorengruppe: Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes QI 3b[2162]:Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes bei Mastektomie Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 11:BRUST Erkrankung an dieser Brust M 1 = Primärerkrankung 2 = lokoregionäres Rezidiv nach BET 3 = lokoregionäres Rezidiv nach Mastektomie ARTERKRANK 50:BRUST maligne Neoplasie K s. Anhang: ICDO3Mamma POSTICDO3 51:BRUST primär-operative Therapie abgeschlossen M 0 = nein OPTHERAPIEENDE 63:BRUST Angaben des Pathologen zum metrischen Sicherheitsabstand K 0 = nein 2 = Vollremission nach neoadjuvanter Therapie ANGABENSICHERABSTAND 66:BRUST brusterhaltende Therapie (BET) K 0 = nein 2 = nein (auf Wunsch Patient(in), trotz erfüllter Kriterien BET) 3 = ja (auf Wunsch Patient(in), trotz nicht erfüllter Kriterien BET) BET 2013 AQUA-Institut GmbH 17

18 Indikatorengruppe: Metrische Angabe des Sicherheitsabstandes Berechnung Indikator-ID 2162 Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Methode der Erläuterung der Rechenregel Ratenbasiert >= 95,0 % (Zielbereich) >= 95,0 % (Zielbereich) Dieser Wert entspricht den Anforderungen aus der Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland (Albert 2008) und aus der Stufe-3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms (Kreienberg et al. 2008). Keine weitere - Zähler Erläuterung der Rechenregel - Patientinnen mit Angabe des Pathologen zum Sicherheitsabstand Nenner Alle Patientinnen mit Primärerkrankung und Histologie invasives Mammakarzinom (Primärtumor) oder DCIS und abgeschlossener operativer Therapie und Mastektomie, unter Ausschluss von Patientinnen mit Vollremission nach neoadjuvanter Therapie Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr 18/1:BRUST vergleichbar 2013 AQUA-Institut GmbH 18

19 QI 4 [2163]: Primäre Axilladissektion bei DCIS QI 4[2163]:Primäre Axilladissektion bei DCIS Qualitätsziel Indikatortyp Möglichst wenige Patientinnen mit primärer Axilladissektion bei DCIS Indikationsstellung Hintergrund Eine Axilladissektion ist bei Vorliegen eines DCIS nicht indiziert und soll nicht durchgeführt werden (AWMF 2012, NZGG 2009, Christiaens 2007). Dem Indikator liegt folgendes Statement der S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms zugrunde: Präinv-3b Literatur AWMF/DKG/DKH. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e.v., Deutsche Krebshilfe e.v. (Hrsg.). Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. Langversion 3.0, Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: OL. München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: detail/ll/ ol.html (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis Christiaens M, Vlayen J, Gailly J. Scientific support of the College of Oncology: a national clinical practice guideline for breast cancer. KCE Report 63A. Brüssel. Belgian Health Care Knowledge Centre (KCE); NZGG. New Zealand Guidelines Group. Management of early breast cancer Evidence-based Best Practice Guidelines. Wellington; Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ) AQUA-Institut GmbH 19

20 QI 4 [2163]: Primäre Axilladissektion bei DCIS Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 11:BRUST Erkrankung an dieser Brust M 1 = Primärerkrankung 2 = lokoregionäres Rezidiv nach BET 3 = lokoregionäres Rezidiv nach Mastektomie ARTERKRANK 50:BRUST maligne Neoplasie K s. Anhang: ICDO3Mamma POSTICDO3 51:BRUST primär-operative Therapie abgeschlossen M 0 = nein OPTHERAPIEENDE 67:BRUST axilläre Lymphknotenentfernung ohne Markierung bei diesem oder vorausgegangenem Aufenthalt durchgeführt K 0 = nein AXILLADISSEKTION 68:BRUST Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei diesem oder vorausgegangenem Aufenthalt durchgeführt K 0 = nein SLKBIOPSIE 2013 AQUA-Institut GmbH 20

21 QI 4 [2163]: Primäre Axilladissektion bei DCIS Berechnung Indikator-ID 2163 Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Methode der Erläuterung der Rechenregel Ratenbasiert nicht definiert <= 5,0 % (Zielbereich) Nach Einschätzung der Bundesfachgruppe Mammachirugie lässt sich der Indikator aufgrund der Formulierung des Datenfelds AXILLADISSEKTION nicht ausreichend valide abbilden. Aus diesem Grund wird der Referenzbereich für das Erfassungsjahr 2012 ausgesetzt. Die in der Spezifikation 2013 vorgenommene Modifikation des betreffenden Datenfelds ermöglicht zukünftig eine validere Datenerfassung. Für die Auswertung zum Erfassungsjahr 2013 ist daher die Festlegung eines Referenzbereichs wieder vorgesehen. Keine weitere - Zähler Erläuterung der Rechenregel - Patientinnen mit primärer axillärer Lymphknotenentfernung ohne Markierung Nenner Alle Patientinnen mit Histologie DCIS und abgeschlossener operativer Therapie bei Primärerkrankung Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr 18/1:BRUST vergleichbar 2013 AQUA-Institut GmbH 21

22 QI 5 [50719]: Lymphknotenentnahme bei DCIS und brusterhaltender Therapie QI 5[50719]:Lymphknotenentnahme bei DCIS und brusterhaltender Therapie Qualitätsziel Indikatortyp Möglichst wenige Patientinnen mit axillärer Lymphknotenentnahme bei DCIS und brusterhaltender Therapie Prozessindikator Hintergrund Eine Axilladissektion ist bei Vorliegen eines DCIS nicht indiziert und soll nicht durchgeführt werden. Eine Sentinel-Lymphknoten-Biopsie kann nach Tumorektomie in der Regel noch nachträglich erfolgen. Daher soll sie bei Vorliegen eines DCIS und brusterhaltender Therapie (BET) nur in den Ausnahmefällen durchgeführt werden, wenn eine sekundäre Sentinel- Lymphknotenbiopsie aus technischen Gründen nicht möglich und eine okkulte Invasion wahrscheinlich ist, z.b. bei brusterhaltender Operation eines großen, axillanah gelegenen Tumors. Um in diesen Fällen die mit höherer Schulter-Arm-Morbidität (Lymphödem, Bewegungseinschränkung, Schwellung, Missempfinden) verbundene Axilladissektion zu vermeiden, kann die Sentinel-Lymphknoten- Biopsie bei Patientinnen mit DCIS und BET in Ausnahmefällen indiziert sein. Außerdem ist die Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei Patientinnen mit DCIS und primärer Mastektomie indiziert (AWMF 2012, NZGG 2009, Christiaens 2007). Dem Indikator liegt folgendes Statement der S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms zugrunde: Präinv-3b Literatur AWMF/DKG/DKH. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e.v., Deutsche Krebshilfe e.v. (Hrsg.). Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. Langversion 3.0, Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: OL. München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: detail/ll/ ol.html (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis Christiaens M, Vlayen J, Gailly J. Scientific support of the College of Oncology: a national clinical practice guideline for breast cancer. KCE Report 63A. Brüssel. Belgian Health Care Knowledge Centre (KCE); NZGG. New Zealand Guidelines Group. Management of early breast cancer Evidence-based Best Practice Guidelines. Wellington; Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ) AQUA-Institut GmbH 22

23 QI 5 [50719]: Lymphknotenentnahme bei DCIS und brusterhaltender Therapie Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 11:BRUST Erkrankung an dieser Brust M 1 = Primärerkrankung 2 = lokoregionäres Rezidiv nach BET 3 = lokoregionäres Rezidiv nach Mastektomie ARTERKRANK 50:BRUST maligne Neoplasie K s. Anhang: ICDO3Mamma POSTICDO3 51:BRUST primär-operative Therapie abgeschlossen M 0 = nein OPTHERAPIEENDE 66:BRUST brusterhaltende Therapie (BET) K 0 = nein 2 = nein (auf Wunsch Patient(in), trotz erfüllter Kriterien BET) 3 = ja (auf Wunsch Patient(in), trotz nicht erfüllter Kriterien BET) BET 67:BRUST axilläre Lymphknotenentfernung ohne Markierung bei diesem oder vorausgegangenem Aufenthalt durchgeführt K 0 = nein AXILLADISSEKTION 68:BRUST Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei diesem oder vorausgegangenem Aufenthalt durchgeführt K 0 = nein SLKBIOPSIE 2013 AQUA-Institut GmbH 23

24 QI 5 [50719]: Lymphknotenentnahme bei DCIS und brusterhaltender Therapie Berechnung Indikator-ID Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Ratenbasiert <= 38,4 % (90. Perzentil, Toleranzbereich) nicht definiert Die im Jahr 2012 aktualisierte Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms empfiehlt für diesen Indikator einen Referenzbereich von < 5%. Die Bundesfachgruppe Mammachirurgie teilt diese Empfehlung grundsätzlich. Allerdings wird vermutet, dass neben der Problematik kleiner Fallzahlen auch Dokumentationsprobleme eine der Ursachen für hohe Raten sind. Die Einführung verschiedener Plausibilitätskontrollen soll die Validität der Daten zukünftig verbessern, so dass für die kommenden Erfassungsjahre eine Verschärfung des Referenzbereichs vorgesehen ist. Methode der Erläuterung der Rechenregel Keine weitere - Zähler Erläuterung der Rechenregel - Patientinnen mit axillärer Lymphknotenentnahme Nenner Alle Patientinnen mit Histologie DCIS und abgeschlossener operativer Therapie bei Primärerkrankung und brusterhaltender Therapie Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr 18/1:BRUST vergleichbar 2013 AQUA-Institut GmbH 24

25 QI 6 [11989]: Mindestens 10 entfernte Lymphknoten bei Lymphknotenbefall QI 6[11989]:Mindestens 10 entfernte Lymphknoten bei Lymphknotenbefall Qualitätsziel Indikatortyp Möglichst viele Patientinnen mit Entfernung von mindestens 10 Lymphknoten bei Axilladissektion bei invasiven Mammakarzinomen Prozessindikator Hintergrund Bei nachgewiesenem Tumorbefall der Sentinel-Lymphknoten (Makrometastasen) wird in der Regel eine axilläre Dissektion mit Entfernung von mindestens 10 Lymphknoten in Level I und II empfohlen, da von der Information zum Lymphknotenstatus das Ausmaß und die Art der weiteren Behandlung bestimmt werden (AWMF 2012, NICE 2009, NZGG 2009). In folgenden besonderen Situationen kann auf die Axilladissektion verzichtet werden: - bei Vorliegen von ausschließlich Mikrometastasen. - bei Patientinnen mit pt1-2/cn0-tumoren, die eine brusterhaltende Operation mit Tangentialfeldbestrahlung erhalten und einen oder zwei positive Sentinel-Lymphknoten aufweisen (AWMF 2012, Giuliano 2010). Dem Indikator liegen folgende Statements der S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms zugrunde: Operativ-6 Literatur AWMF/DKG/DKH. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e.v., Deutsche Krebshilfe e.v. (Hrsg.). Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. Langversion 3.0, Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: OL. München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: detail/ll/ ol.html (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis Giuliano AE, McCall L, Beitsch P, Whitworth PW, Blumencranz P, Leitch AM, Saha S, Hunt KK, Morrow M, Ballman K. Locoregional recurrence after sentinel lymph node dissection with or without axillary dissection in patients with sentinel lymph node metastases: the American College of Surgeons Oncology Group Z0011 randomized trial. Ann Surg 2010; 252(3): NICE. National Institute for Clinical Excellence. Early and locally advanced breast cancer: diagnosis and treatment Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ). NZGG. New Zealand Guidelines Group. Management of early breast cancer Evidence-based Best Practice Guidelines. Wellington; Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ) AQUA-Institut GmbH 25

26 QI 6 [11989]: Mindestens 10 entfernte Lymphknoten bei Lymphknotenbefall Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 11:BRUST Erkrankung an dieser Brust M 1 = Primärerkrankung 2 = lokoregionäres Rezidiv nach BET 3 = lokoregionäres Rezidiv nach Mastektomie ARTERKRANK 50:BRUST maligne Neoplasie K s. Anhang: ICDO3Mamma POSTICDO3 51:BRUST primär-operative Therapie abgeschlossen M 0 = nein OPTHERAPIEENDE 54:BRUST pn K s. Anhang: pnmamma TNMPNMAMMA 55:BRUST Anzahl histologisch untersuchter regionärer Lymphknoten K - ANZAHLLYPMPHKNOTEN 65:BRUST Fernmetastasen M nach Vorliegen der Staging-Befunde K 0 = keine Fernmetastasen 1 = Fernmetastasen MNACHSTAGING 67:BRUST axilläre Lymphknotenentfernung ohne Markierung bei diesem oder vorausgegangenem Aufenthalt durchgeführt K 0 = nein AXILLADISSEKTION 2013 AQUA-Institut GmbH 26

27 QI 6 [11989]: Mindestens 10 entfernte Lymphknoten bei Lymphknotenbefall Berechnung Indikator-ID Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Methode der Erläuterung der Rechenregel Ratenbasiert nicht definiert nicht definiert Aufgrund aktueller Diskussionen über den Nutzen der Axilladissektion sowie aufgrund von Unschärfen in der Abbildung des Indikators wird der Referenzbereich ausgesetzt. Keine weitere - Zähler Patientinnen mit Entfernung von mindestens 10 Lymphknoten Nenner Alle Patientinnen mit Primärerkrankung und Histologie invasives Mammakarzinom und abgeschlossener operativer Therapie mit axillärer Lymphknotenentfernung ohne Markierung unter Ausschluss von Patientinnen mit Fernmetastasen und ohne präoperative tumorspezifische Therapie und mit Lymphknotenbefall Erläuterung der Rechenregel 1. In der Grundgesamtheit werden auch die Patientinnen mitgezählt, bei denen die Anzahl der entfernten Lymphknoten unbekannt ist. 2. Die Festlegung, ob eine präoperative tumorspezifische Therapie der pathologischen Befundung vorausging, erfolgt über das Zusatzsymbol y bei der pn-klassifikation. Bei offenen Operationen in mehreren stationären Aufenthalten kann die Richtigkeit der Angabe y nicht automatisch überprüft werden. Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr 18/1:BRUST vergleichbar 2013 AQUA-Institut GmbH 27

28 QI 7 [2262]: Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei pt1 ohne Lymphknotenbefall QI 7[2262]:Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei pt1 ohne Lymphknotenbefall Qualitätsziel Indikatortyp Möglichst viele Patientinnen mit Sentinel-Lymphknoten-Biopsie (SLNB) bei lymphknotennegativem (pn0) invasivem Mammakarzinom Indikationsstellung Hintergrund Die Sentinel-Lymphknoten Biopsie (SLNB) ist ein zielgerichtetes Verfahren zur Erfassung des Lymphknotenstatus. Das Verfahren dient der Identifikation von nodal-negativen Patientinnen, die keine weitere lokale Therapie im Bereich der Lymphabflussgebiete benötigen. Die SLNB ist bei allen Patientinnen indiziert, die einen klinisch negativen Lymphknotenstatus aufweisen und für die ein axilläres Staging erforderlich ist. Die SLNB ist bei klinischem Verdacht auf fortgeschrittene Lymphknotenbeteiligung und tumordurchsetzte Lymphknoten nicht indiziert. Um präoperativ zu klären, ob tatsächlich eine Lymphknotenmetastasierung bei klinisch und/ oder sonographisch auffälligen Lymphknoten vorliegt, können eine ultraschallgestützte FNA oder eine Biopsie der verdächtigen Lymphknoten hilfreich sein. Der histologische Nachweis einer Lymphknotenmetastasierung schließt die Anwendung der Sentinel- Node-Biopsie aus. Die SLN-Biopsie wurde 2008 als neues Verfahren in die Versorgung in Deutschland eingeführt. Es löste das bis dato übliche Verfahren, der Axilladissektion mit einer Entnahme von mindestens 10 Lymphknoten, ab. Wesentlicher Vorteil der SLN-Biopsie ist es, dass eine geringere Schulter-Arm Morbidität (Lymphödem, Bewegungseinschränkung, Schwellung, Missempfinden) auftritt (AWMF 2012, NICE 2009, NZGG 2009). Dem Indikator liegen folgende Statements der S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms zugrunde: Operativ-6 Literatur AWMF/DKG/DKH. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e.v., Deutsche Krebshilfe e.v. (Hrsg.). Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. Langversion 3.0, Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: OL. München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: detail/ll/ ol.html (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis NICE. National Institute for Clinical Excellence. Early and locally advanced breast cancer: diagnosis and treatment Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ). NZGG. New Zealand Guidelines Group. Management of early breast cancer Evidence-based Best Practice Guidelines. Wellington; Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ) AQUA-Institut GmbH 28

29 QI 7 [2262]: Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei pt1 ohne Lymphknotenbefall Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 11:BRUST Erkrankung an dieser Brust M 1 = Primärerkrankung 2 = lokoregionäres Rezidiv nach BET 3 = lokoregionäres Rezidiv nach Mastektomie ARTERKRANK 50:BRUST maligne Neoplasie K s. Anhang: ICDO3Mamma POSTICDO3 51:BRUST primär-operative Therapie abgeschlossen M 0 = nein OPTHERAPIEENDE 53:BRUST pt K s. Anhang: ptmamma TNMPTMAMMA 54:BRUST pn K s. Anhang: pnmamma TNMPNMAMMA 67:BRUST axilläre Lymphknotenentfernung ohne Markierung bei diesem oder vorausgegangenem Aufenthalt durchgeführt K 0 = nein AXILLADISSEKTION 68:BRUST Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei diesem oder vorausgegangenem Aufenthalt durchgeführt K 0 = nein SLKBIOPSIE 2013 AQUA-Institut GmbH 29

30 QI 7 [2262]: Sentinel-Lymphknoten-Biopsie bei pt1 ohne Lymphknotenbefall Berechnung Indikator-ID 2262 Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Ratenbasiert nicht definiert >= 76,9 % (10. Perzentil, Toleranzbereich) Nach Einschätzung der Bundesfachgruppe Mammachirugie lässt sich der Indikator aufgrund der Formulierung des Datenfelds AXILLADISSEKTION nicht ausreichend valide abbilden. Aus diesem Grund wird der Referenzbereich für das Erfassungsjahr 2012 ausgesetzt. Die in der Spezifikation 2013 vorgenommene Modifikation des betreffenden Datenfelds ermöglicht zukünftig eine validere Datenerfassung. Für die Auswertung zum Erfassungsjahr 2013 ist daher die Festlegung eines Referenzbereichs wieder vorgesehen. Im Zusammenhang mit der Angleichung an die im Jahr 2012 aktualisierte S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms sind darüber hinaus weitere Modifikationen des Indikators für die Auswertung des Erfassungsjahres 2013 geplant. Methode der Erläuterung der Rechenregel Keine weitere - Zähler Patientinnen mit alleiniger Sentinel-Node-Biopsie Nenner Alle Patientinnen mit Primärerkrankung und invasivem Mammakarzinom und negativem pn-staging und ohne präoperative tumorspezifische Therapie (primär-operative Therapie abgeschlossen) und Stadium pt1 Erläuterung der Rechenregel Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr Die Festlegung, ob eine präoperative tumorspezifische Therapie der pathologischen Befundung vorausging, erfolgt über das Zusatzsymbol y bei der pn-klassifikation. Bei offenen Operationen in mehreren stationären Aufenthalten kann die Richtigkeit der Angabe y nicht automatisch überprüft werden. 18/1:BRUST vergleichbar 2013 AQUA-Institut GmbH 30

31 QI 8 [2167]: Brusterhaltende Therapie bei pt1 QI 8[2167]:Brusterhaltende Therapie bei pt1 Qualitätsziel Indikatortyp Angemessene Indikationsstellung zur brusterhaltenden Therapie bei Frauen mit Tumorstadium pt1 Indikationsstellung Hintergrund Ziel der operativen Behandlung ist die komplette Tumorentfernung mit tumorfreien Resektionsrändern bei histopathologischer Untersuchung. Der mikroskopisch gemessene Sicherheitsabstand sollte 1 mm oder mehr für die invasive und die intraduktale Tumorkomponente betragen. Bei Vorliegen bestimmter klinischer und histologischer Parameter ist eine brusterhaltende Therapie (Operation und Bestrahlungsbehandlung) bezüglich des Überlebens der modifizierten radikalen Mastektomie mit primärer oder sekundärer Rekonstruktion gleichwertig. Die Indikationen und Kontraindikationen sind in der S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms (AWMF 2012) dargelegt. Bei gegebener Indikation stellen die brusterhaltende Therapie und die Mastektomie echte Therapiealternativen dar. Alle Patientinnen sollen über die für sie möglichen Behandlungsoptionen, deren Vor- und Nachteile informiert und aufgeklärt werden (AWMF 2012, NZGG 2009). Extrem hohe und extrem niedrige Raten für die BET können darauf hinweisen, dass eine ausgewogene Entscheidungsfindung möglicherweise nicht erfolgt ist. Dem Indikator liegen folgende Statements der S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms zugrunde: Info-1, Info-2, Operativ-3, Operativ-4, Operativ-5 Literatur AWMF/DKG/DKH. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e.v., Deutsche Krebshilfe e.v. (Hrsg.). Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. Langversion 3.0, Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: OL. München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: detail/ll/ ol.html (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis NZGG. New Zealand Guidelines Group. Management of early breast cancer Evidence-based Best Practice Guidelines. Wellington; Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ) AQUA-Institut GmbH 31

32 QI 8 [2167]: Brusterhaltende Therapie bei pt1 Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 6:B Geschlecht M 1 = männlich 2 = weiblich 11:BRUST Erkrankung an dieser Brust M 1 = Primärerkrankung 2 = lokoregionäres Rezidiv nach BET 3 = lokoregionäres Rezidiv nach Mastektomie GESCHLECHT ARTERKRANK 50:BRUST maligne Neoplasie K s. Anhang: ICDO3Mamma POSTICDO3 51:BRUST primär-operative Therapie abgeschlossen M 0 = nein OPTHERAPIEENDE 53:BRUST pt K s. Anhang: ptmamma TNMPTMAMMA 66:BRUST brusterhaltende Therapie (BET) K 0 = nein 2 = nein (auf Wunsch Patient(in), trotz erfüllter Kriterien BET) 3 = ja (auf Wunsch Patient(in), trotz nicht erfüllter Kriterien BET) BET 2013 AQUA-Institut GmbH 32

33 QI 8 [2167]: Brusterhaltende Therapie bei pt1 Berechnung Indikator-ID 2167 Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Methode der Erläuterung der Rechenregel Ratenbasiert >= 71,3 % bis <= 95,3 % (5. Perzentil bis 95. Perzentil, Toleranzbereich) >= 70,1 % bis <= 94,7 % (5. Perzentil bis 95. Perzentil, Toleranzbereich) Der bis 2008 gültige fixe obere Grenzwert von maximal 85% (Toleranzbereich) wurde zuletzt häufiger aus der Sicht von Brustzentren als zu niedrig angesehen. Durch die Einführung des Mammographie-Screenings in die Routineversorgung werden mehr kleine Tumoren operiert, damit steigen auch die Möglichkeiten einer BET. Wichtigstes Ziel bei der Operation von Brustkrebs ist allerdings nicht die BET, sondern die sichere Tumorentfernung. Für einen evidenzbasierten Grenzwert für BET-Raten bedürfte es der Kenntnis der mit ihr verbundenen Rezidive. Diese Zahlen liegen weder in Deutschland noch international vor. Das Fehlen einer eindeutigen Definition einer BET erschwert zusätzlich das Festlegen von wissenschaftlich fundierten Grenzwerten. Darum plädiert die Bundesfachgruppe dafür, zukünftig den Referenzwert perzentilbasiert festzulegen: Sowohl extrem niedrige als auch extrem hohe Raten an BET sollten im Strukturierten Dialog kritisch hinterfragt werden. Keine weitere - Zähler Erläuterung der Rechenregel - Patientinnen mit brusterhaltender Therapie Nenner Alle Patientinnen mit Primärerkrankung und Histologie "invasives Mammakarzinom" und abgeschlossener operativer Therapie und Stadium pt1 Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr 18/1:BRUST vergleichbar 2013 AQUA-Institut GmbH 33

34 Indikatorengruppe: Zeitlicher Abstand zwischen Diagnose und Operation Indikatorengruppe:Zeitlicher Abstand zwischen Diagnose und Operation Bezeichnung der Indikatorengruppe Qualitätsziel Indikatortyp Zeitlicher Abstand zwischen Diagnose und Operation Möglichst viele Patientinnen mit angemessenem zeitlichen Abstand zwischen prätherapeutischer histologischer Diagnose und Operationsdatum bei Ersteingriff Prozessindikator Hintergrund Die Schnittstellen der Versorgungskette sind besonders anfällig für Qualitätsverluste, wobei neben anderen Faktoren die zeitlichen Abläufe von Diagnose und Therapie wesentliche Aufschlüsse über die Funktionsfähigkeit des Versorgungskonzeptes geben. Die Zeitspanne zwischen Diagnose und Therapiebeginn, d. h. der operativen Lokalbehandlung, ist ein Qualitätsindikator, der eine der wichtigsten Schnittstellen innerhalb der Kette abbildet. In diesem Zeitraum findet der Übergang von der überwiegend ambulant durchgeführten Diagnostik zur meist unter stationären Bedingungen erfolgenden operativen Behandlung statt. Erfahrungsgemäß ist in dieser Phase die psychische Belastung der Betroffenen besonders hoch. Wartezeiten auf den Therapiebeginn, insbesondere wenn diese den Betroffenen vermeidbar erscheinen, verstärken die psychische Beeinträchtigung. Allerdings ist Brustkrebs kein Notfall, betroffenen Frauen ist ausreichend Zeit einzuräumen um sich über die Krankheit und das entsprechende Behandlungskonzept zu informieren und sich damit am Behandlungsprozess aktiv zu beteiligen. Zeitliche Verzögerungen können sowohl in Ärzten und Patientinnen, als auch in den Besonderheiten nationaler Versorgungskonzepte ihre Ursache haben. Letztlich wurden Zeitfaktoren in nationale und internationale Leitlinien als Indikatoren der Lebensqualität betroffener Frauen integriert. Nachdem zunächst möglichst kurze, nicht näher definierte Wartezeiten als Qualitätsziele in verschiedene Leitlinien aufgenommen wurden, erfolgte mit der Publikation des Positionspapier der EUSOMA (Perry 2001) auch eine numerische Festlegung, die dann in die europäische Leitlinie (Perry et al. 2006) übernommen wurde. Die Wartezeit als Qualitätsindikator ist somit vorzugsweise ein Messinstrument für die psychische Belastung betroffener Frauen. Gleichzeitig liefert sie wertvolle Hinweise für die Funktionsfähigkeit der Versorgungskette in einem vorgegebenen System bei limitierten finanziellen Ressourcen. Die beiden deutschen S3-Leitlinien machen keine zeitliche Vorgabe für das Intervall zwischen Diagnose und Operation. Die Information und die Aufklärung der Patientinnen nehmen einen besonders hohen Stellenwert in Leitlinien ein (AWMF 2012, NZGG 2009, Albert et al 2008). Dem Indikator liegen folgende Statements der S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms zugrunde: Info-1, Info-3 Literatur Albert U-S (Hrsg.). Stufe-3-Leitlinie Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland, 1. Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis: AWMF/DKG/DKH. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e.v., Deutsche Krebshilfe e.v. (Hrsg.). Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms. Langversion 3.0, Aktualisierung AWMF-Register-Nummer: OL. München. Zuckschwerdt Verlag; Auch verfügbar unter: detail/ll/ ol.html (Recherchedatum: ). Stand: , gültig bis NZGG. New Zealand Guidelines Group. Management of early breast cancer Evidence-based Best Practice Guidelines. Wellington; Auch verfügbar unter: (Recherchedatum: ) 2013 AQUA-Institut GmbH 34

35 Indikatorengruppe: Zeitlicher Abstand zwischen Diagnose und Operation Perry N, Broeders M, de Wolf C, Törnberg S, Holland R, von Karsa L. European guidelines for quality assurance in breast cancer screening and diagnosis. 4. Luxembourg: European Commission; Auch verfügbar unter: ph_projects/2002/cancer/fp_cancer_2002_ext_guid_01.pdf (Recherchedatum: ). Perry NM. Quality assurance in the diagnosis of breast disease. EUSOMA Working Party. Eur J Cancer 2001; 37 (2): AQUA-Institut GmbH 35

36 Indikatorengruppe: Zeitlicher Abstand zwischen Diagnose und Operation QI 9a[51370]:Zeitlicher Abstand von unter 7 Tagen zwischen Diagnose und Operation Verwendete Datenfelder Datenbasis: Spezifikation 15.0 Item Bezeichnung M/K Schlüssel/Formel Feldname 12:BRUST Aufnahme zum ersten offenen Eingriff an dieser Brust wegen Primärerkrankung K 0 = nein ERSTOFFEINGRIFF 21:BRUST prätherapeutische histologische Diagnostik K 0 = nein PRAEHISTDIAGSICHERUNG 27:BRUST präoperative tumorspezifische Therapie K 0 = nein PRAEOPTUMORTH 33:O wievielter mammachirurgischer Eingriff während dieses Aufenthalts? M - LFDNREINGRIFF 49:BRUST Histologie unter Berücksichtigung der Vorbefunde M 1 = ausschließlich Normalgewebe 2 = benigne / entzündliche Veränderung 3 = Risikoläsion 4 = maligne (einschließlich in-situ- Karzinom) POSTHISTBEFUND - Postoperative Verweildauer: Differenz in Tagen - Verweildauer im Krankenhaus in Tagen - Abstand zwischen Aufnahmedatum und Datum (Ausgang Pathologie) des prätherapeutischen histologischen Befundes in Tagen - ENTLDATUM - OPDATUM poopvwdauer - ENTLDATUM - AUFNDATUM vwdauer - AUFNDATUM - AUSGANGHISTBEFUND abstausganghistbefund 2013 AQUA-Institut GmbH 36

37 Indikatorengruppe: Zeitlicher Abstand zwischen Diagnose und Operation Berechnung Indikator-ID Bewertungsart Referenzbereich 2011 Erläuterung zum Methode der Erläuterung der Rechenregel Ratenbasiert <= 46,4 % (97,5. Perzentil, Toleranzbereich) nicht definiert - Keine weitere - Zähler Erläuterung der Rechenregel - Patientinnen mit einem zeitlichen Abstand von unter 7 Tagen zwischen Diagnose und Operation Nenner Alle Patientinnen mit Aufnahme zum ersten offenen Eingriff bei Primärerkrankung bei maligner Neoplasie nach prätherapeutischer histologischer Diagnose und ohne präoperative tumorspezifische Therapie Teildatensatzbezug Vergleichbarkeit mit Vorjahr 18/1:B im Vorjahr nicht berechnet 2013 AQUA-Institut GmbH 37

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