Schiff und Ladung in Seenot

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Schiff und Ladung in Seenot"

Transkript

1 Aus der Dieselgeschichten-Sammlung der Dieselpensionierten Winterthur Schiff und Ladung in Seenot Eine Dieselgeschichte geschrieben von Alois Waser im 2013 Heute möchte ich eine Schauergeschichte beleuchten, die nach so vielen Jahren immer noch in meiner Erinnerung haften blieb. Dank der Tatsache, dass die Akten über diesen aussergewöhnlichen Fall im Archiv U2 des Gebäudes 200 noch aufzufinden waren, ist es mir möglich, auf Einzelheiten einzugehen. Im Juni des Jahres 1996 wurde bei Hyundai Heavy Industries Co. Ltd., Ulsan, Korea, ein Schiffsdieselmotor des Typs 6RTA72U (NB 8113/4) zur Verschiffung an Stocznia Gdynia, S.A., Gdynia, Polen, bereitgestellt. Im Kaufvertrag wurde vereinbart, dass die Lieferung auf der Basis DDU Gdynia (delivered duty unpaid) zu erfolgen hatte. Die Löschung des Motors in Gdynia musste vom Empfänger durchgeführt werden (Bereitstellung der notwendigen Kräne, Fahrzeuge, Paletten, etc.). Als Liefertermin in Gdynia war in der ausgefertigten Purchase Order der 15. August 1996 vorgegeben. Dies bedeutete, dass HHI den Seetransport gemäss geltenden Incoterms ab Lieferwerk bis zum Hafen Gdynia in eigener Regie rechtzeitig vorzunehmen hatte. Ebenfalls war der Lieferant auch für die Versicherungsdeckung verantwortlich. Wir hatten HHI angeboten, ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Seeschiff behilflich zu sein. Die dänische Speditionsfirma Bendix Transport Danmark Ltd., Hvidovre/Kopenhagen, unterbreitete uns für den Seetransport eine Pauschalofferte in der Höhe von USD HHI ging nicht auf dieses Angebot ein und entschloss sich, selbst nach einer geeigneten Verschiffungsmöglichkeit zu suchen, was ihnen auch zu günstigeren Konditionen (USD ) gelang. Auf unsere Anfrage, dass wir auch daran interessiert wären, die Deckung der Transportversicherung selbst vorzunehmen, erhielten wir deren Einverständnis. Sollte nämlich tatsächlich ein Schadenfall eintreten, waren wir bei unserer Basler Versicherungsgesellschaft besser aufgehoben. Da der Projektleiter Hans Rüegg, gemäss Vertrag, auf Einhaltung des Auslieferungstermins 15. August 1996 in Gdynia beharren musste, wollte uns HHI Zusatzkosten von USD für die garantierten 40 Tage der Schiffsreise von Ulsan bis Gdynia in Rechnung stellen. Dieses Ansinnen wurde jedoch abgelehnt, da ein Seetransport innerhalb dieser Zeit problemlos möglich war. Infolgedessen musste HHI nach einer anderen Verschiffungsmöglichkeit Ausschau halten. Nun war HHI plötzlich in der Lage, den vorgegebenen Termin ohne Mehrkosten einzuhalten. Von der Reederei J. Poulsen Shipping A/S, Korsør/Dänemark, wurde m/s Sea Bird (Baujahr 1990, 4200 BRT, Länge 94 m, Breite m, Draught 5.62 m) für diesen Seetransport eingesetzt. Als Ladetermin war die Zeit 15./17. Juni 1996 eingeplant und die Ankunft in Gdynia in der Woche 31/1996. Es kamen jedoch gewisse Bedenken auf, ob ein so kleines Schiff überhaupt für eine solche Seereise eingesetzt werden könne. Dies wurde jedoch von der Reederei klar und einhellig bejaht. Bereits am 15. Mai 1996 hatte ich HHI detaillierte Verschiffungsinstruktionen (Kistenmarkierung, Warenbezeichnung für das Konnossement, Empfänger- und Notify- Adresse etc.) mitgeteilt. Der in Teile zerlegte Motor (59 Packstücke, brutto kg, cbm) wurde rechtzeitig zum Verlad bereitgestellt. Wie ich mich erinnern kann, mussten PDW-DG28 1

2 jedoch in letzter Minute noch 3 Zylinderliner gehont werden, damit sie den vorgegebenen Massen entsprachen. Das Schiff wartete wohl bereits ungeduldig auf diese drei letzten Kisten, weil eine verspätete Abfahrt teures Liegegeld des Schiffes verursachen konnte. Da die Anbordnahme der Kisten wohl dermassen unter Zeitdruck stand, wurden die Zylindereinsätze nicht mehr zu 100% vorschriftsgemäss in die Kisten gepackt, verstrebt und gesichert. Dies war jedenfalls, wie sich später herausstellen wird, nicht nur meine persönliche, sondern auch die Meinung verschiedener anderer Beteiligten. Der grösste Teil der Kisten und auch die unverpackten Teile wurden im auf einer Seite offenen Zwischendeck (Tweendeck) gestaut. Die Stauung und Sicherung unseres Schiffsmotors an Bord wurde in Ulsan unter Aufsicht eines Surveyors im Auftrag von HHI und durch P&I Underwriters von Seiten der Reederei überwacht. Diese beiden Stellen bestätigten eine sachgemässe Stauung, obwohl der Kapitän auf noch bessere Ladungssicherung bestand. M/V Sea Bird verliess Ulsan am 17. Juni 1996, 17:00 Uhr, in Richtung Yokohama, um dort am 20. Juni 1996 noch weitere Ladungen mit Bestimmung Colombo / Sri Lanka aufzunehmen. In den Morgenstunden des 18. Juni 1996, vernahm der Duty Officer ein sonderbares Geräusch im Laderaum. Die Decks wurden unverzüglich überprüft und man stellte fest, dass die Packstücke, welche in der Mitte des Zwischendecks gestaut waren, sich etwas verschoben hatten, obwohl das Schiff nicht mit schwerem Wetter konfrontiert wurde und lediglich einer Krängung (Schlagseite) von etwa 12 ausgesetzt war. In einem uns von J. Poulsen Shipping A/S zu einem späteren Zeitpunkt zugestellten Rapport wurden in Yokohama gewisse Verschiebungen und Beschädigungen unserer Ladung festgestellt. Unter anderem hatte sich der Zylinderliner No. 3, rund 7 t, aus der Kiste No. 14 verselbständigt und dabei die Verpackung stark beschädigt. Am 8 t schweren Exhaust Receiver wurden auf einer Seitenoberfläche leichte Deformierungen beobachtet, die durch direkten Kontakt mit Kiste No. 19 (Stay bolt) verursacht wurden. Es wurde auch be-mängelt, dass zwischen diesen beiden Packstücken als Schutz weder Holz noch Polstermaterial verwendet wurde. Alle 23 im Zwischendeck befindlichen Packstücke wurden von der Schiffscrew in Yokohama neu gestaut, gesichert und verzurrt. Die Surveyors in Yokohama hatten in ihrem Rapport festgehalten, dass die Ladungsverschiebung eindeutig auf mangelhaftes Lashing und ungenügendes Chocking-off zwischen den einzelnen Packstücken zurückzuführen war. Nach der Löschung der in Yokohama geladenen Güter in Colombo begann für m/v Sea Bird am 16. Juli 1996 eine unvorstellbare Odyssee ins Ungewisse. Auf der Reise auf dem Indischen Ozean in Richtung Gulf of Oman und die Strasse von Hormuz geriet das Schiff in schwerste Seenot. Extrem schlechte Wetterverhältnisse, unruhige See, 8-10 Meter hohe Wellen und stürmische Winde (Monsun Time) machten diesem arg zu schaffen. Kapitän und Crew glaubten wirklich, das wäre ihre letzte Seereise gewesen. Auf Grund dieser gewaltigen Mächte wurde das Schiff richtiggehend hin- und hergeschaukelt. In der Fachsprache Rolling and Pitching genannt. Die Folge war, dass sich einige auf dem Zwischendeck gestaute Packstücke nach und nach von ihren Sicherheitsfixierungen lösten und sich allmählich selbständig machten. Ein grosser Nachteil war auch, dass die Güter ausschliesslich auf der rechten und linken Innenseite der Schiffswände gestaut wurden und sich dazwischen ein gewisser Freiraum befand. Somit hatten diese Colis durch das Rollen des Schiffs nach rechts und links und durch das Stampfen auch freie Bewegung nach hinten. Nachdem das Zwischendeck auf der Seite zum Schiffsheck offen und völlig ungesichert war, konnten sich die Colis natürlich auch nach hinten verselbständigen bzw. hinunterfallen (Fallhöhe auf das untere Deck ca. 8 m). So geschah es dann auch. Auf dem nach oben offenen Unterdeck waren u.a. die Schwercolis Kurbelwelle, Grundplatte, Ständer, Zylinderblock, Abgasreceiver etc. gestaut. Diese lösten sich glücklicherweise nicht aus ihren Verankerungen und hielten den stürmischen Wetterbedingungen relativ gut Stand. Drei lose Zylindereinsätze, die sich aus PDW-DG28 2

3 den ursprünglichen Verpackungen entfernt hatten, verursachten beträchtliche Schäden. Der Zylindereinsatz No. 1 fiel vom Zwischendeck auf die Kurbelwelle und richtete auf einer Wange einen gut sichtbaren Schaden an. Zylindereinsatz Nr. 4 stürzte in freiem Fall auf den Boden des Unterdecks, unter welchem sich der Brennstofftank befand, und verursachte ein beträchtliches Loch in diesen. Dieser Einsatz wurde später als totally broken beurteilt. Der Zylindereinsatz No. 5 fiel auf halbem Weg auf den darunterstehenden Ständer bzw. das Balancergehäuse und blieb darin stecken. Durch das Hochheben mittels Bordkran, wurde die Lauffläche mit den dazu verwendeten Drahtseilen beschädigt. Zwei weitere Zylindereinsätze lösten sich aus den Kisten und wurden danach von der Schiffscrew ohne Verpackung wieder gesichert und verzurrt. Die meisten auf dem Zwischendeck gestauten Motorenkomponenten wurden teilweise arg in Mitleidenschaft gezogen. In einem späteren Rapport des Versicherungsmaklers wurde explizit darauf hingewiesen, dass die betroffenen Zylindereinsätze in ihren Verpackungen schlecht gesichert waren, was zu den beschriebenen Problemen führte. Denn wenn sich diese Zylindereinsätze einmal aus der Kiste lösen, können sie unverpackt durch kein Lashing mehr sicher verzurrt werden. Die entstandenen beträchtlichen Schäden werden noch ein unangenehmes Nachspiel haben. Der Kapitän und seine Crew befanden sich während der ganzen Zeit in höchster Alarmbereitschaft und bangten um ihr Leben. Ununterbrochen wurde die Ladung kontrolliert und unter Lebensgefahr wurde versucht, die Colis möglichst wieder, wenn auch nur notdürftig, zu sichern und festzumachen. Der Kapitän führte sein Log Book akribisch und zuverlässig nach und trug die festgestellten Beobachtungen und getroffenen Vorkehrungen stündlich ein. Das auf See in höchster Not befindliche Schiff erhielt die Aufforderung, Muscat, in Oman, als Nothafen anzulaufen. Gleichzeitig wurde Grosse Havarie (General Average) erklärt. Schiff und Ladung bilden im Seerecht bekanntlich eine sogenannte Gefahrengemeinschaft, d.h. bei Eintritt eines unvorhersehbaren gefährlichen Ereignisses haften die Versicherungen von Schiff und Ladung für allfällige Beschädigungen und Verluste zu gleichen Teilen. Aus diesem Grunde war es erforderlich, ein Form of average guarantee auszufüllen und von der Basler Versicherung unterzeichnen zu lassen. Dies diente der Reederei und deren Versicherung als Beweis, dass sich unsere Basler Versicherung bereit erklärt, bei Erledigung eines Schadenfalles oder Verlustes von Schiff und Ladung ihren Kostenanteil zu leisten. Ebenfalls waren wir gehalten, ein Valuation form zu komplettieren, worin der effektive Verkaufswert des Schiffsmotors deklariert werden musste. Dies war für die Behandlung und Kostenaufteilung des Schadenfalls ebenfalls ein Erfordernis. Anmerkung zu Average : Bedeutet im Normalfall Durchschnitt. Hier als nautischer Ausdruck aber Havarie. In Muscat wurden die Havariekommissäre unserer Basler Versicherung und jener der Reederei beauftragt, die entstandenen Schäden festzuhalten und einen entsprechenden Schadenrapport auszustellen. Unsere Ladung zeigte ein erschreckendes Bild. Viele der verpackten Motorenteile wiesen äusserlich beträchtliche Vepackungs- und Nässeschäden auf. Die Kisten waren entweder ein- oder zusammengedrückt, diverse Holzlatten wurden weggesprengt und die Kisten verloren dadurch ihre ursprüngliche Form erheblich. Der Zustand des Kisteninhalts konnte natürlich nicht beurteilt werden. An einigen der unverpackten Teilen waren jedoch bereits Rostschäden festzustellen. Teilweise war die Verpackung dermassen demoliert, dass sie völlig entfernt werden musste. Die Ladung wurde unter Aufsicht dieser Havariekommissäre neu gestaut und gesichert. Aus der Sicht der Schadenfallerledigung beging der Kapitän des m/v Sea Bird im Nothafen Muscat einen Kardinalfehler, indem er anordnete, das gesamte losgelöste defekte Verpackungsmaterial dort zurückzulassen. Dieses hätte nämlich am Bestimmungsort als Beweismittel für unzureichende Verpackung, vor allem der defekten Zylindereinsätze, gedient. Wenn die Versicherung von offensichtlichen Verpackungsmängeln erfährt, hat sie das Recht, sämtliche PDW-DG28 3

4 Schadenforderungen abzuweisen. Sie hatte somit auch keine Möglichkeit mehr gehabt, gegen die Reederei zu regressieren. Am frühen Morgen des 22. Juli 1996 trat das Schiff seine Weiterreise von Muscat via Suezkanal nach Gdynia an. Bereits am 4. August 1996 passierte es den Suezkanal und erreichte den Hafen Gdynia ohne weitere Zwischenfälle am Samstagabend, 17. August 1996, 20:00 Uhr. Gleichentags reisten Hans Rüegg, Hans-Peter Göldi und Alois Waser per Flugzeug via Kopenhagen nach Gdansk und weiter nach Gdynia, um am darauffolgenden Montag den Auslad des Motors zu überwachen, die Beschädigungen zu kontrollieren, Besprechungen mit den Versicherungsagenten, der Reederei und Stocznia Gdynia S.A. zu führen, sowie den Weg zur Wiederinstandstellung der beschädigten Motorenteile und die Beschaffung von Ersatzteilen zu diskutieren. Gleichzeitig sollten auch die finanziellen Aspekte beleuchtet werden. Von der Speditions- bzw. Versicherungsseite aus war meine Mission, bei der Löschung der Ladung die entstandenen Schäden bildlich und protokollarisch für die Schadensmeldung an die Versicherung festzuhalten. Insgesamt waren 4 oder sogar 5 verschiedene Havariekommissäre anwesend, um für ihre Zwecke eine Bestandesaufnahme über das Ausmass der Schäden vorzunehmen. Für alle Beteiligten bot der Anblick der beschädigten Packstücke bzw. deren Inhalte einen erschreckenden Anblick. Leider sind keine brauchbaren Originalfotos mehr vorhanden, nur schlechte Fotokopien. Die Originale wurden damals an die Versicherungsgesellschaft weitergeleitet. Die einzigen noch verwendbaren Originalaufnahmen stammten von Hans-Peter Göldi. Man konnte sich nur schwerlich vorstellen, welchen Gefahren und Erschütterungen Schiff und Ladung auf ihrer Seereise ausgesetzt waren. Im Auftrag der Basler Versicherung, war von der Polish Chamber of Commerce als Average Agents, Herr Tadeusz Sekudewicz, anwesend. Ich selbst begleitete und unterstütze ihn bei der schriftlichen Aufnahme des Schadenausmasses. Es dauerte allerdings sehr lange, bis wir schliesslich sein offizielles Protokoll mit unzähligen Fotos zuhanden der Versicherung erhielten. Selbst HHI als Hersteller und Lieferanten und der Käufer des Schiffs, Herr J. Rohdenburg (Hermann Dauelsberg GmbH., Bremen), fühlten sich veranlasst, beim Auslad in Gdynia anwesend zu sein. HHI hatten sogar den Einfall, mit einigen ihrer Leute einen Betriebsausflug nach Polen zulasten unserer Versicherung vorzunehmen. Dies lehnte die Basler jedoch entschlossen ab, da solche Reisekosten in einer Transportversicherung nicht gedeckt sind. So waren lediglich nur drei, wendige Koreaner im roten Overall zugegen und fotografierten und protokollierten emsig die festgestellten Schäden. Ich hatte HHI bereits bei früherer Gelegenheit den Vorwurf gemacht, dass die Zylinder nicht ordnungsgemäss verpackt wurden. Dagegen wehrten sie sich vehement mit dem Hinweis, dass sie für die Verpackung detaillierte Vorschriften erlassen hätten. Nur, Verpackungsvorschriften erstellen und diese auch lückenlos einzuhalten, sind zweierlei Paar Schuhe. Dem Motorenhersteller HHI war eigentlich bekannt, dass das Höchstgewicht der einzelnen Packstücke ja 150 t betragen durfte. Es war daher unverständlich, dass die sechs Zylindereinsätze nicht wieder in den 110 t schweren Zylinderblock eingebaut wurden. Eigentlich war dies nach dem Honen von drei Zylindereinsätzen vorgesehen. Doch aus bekannten Zeitgründern musste darauf verzichtet werden. Wären diese Zylindereinsätze nämlich wieder eingesetzt worden, hätten zumindest die Schäden an diesen vermieden werden können. Ich wurde auch beim dänischen Kapitän des m/v Sea Bird, Kai Pagh, vorstellig und wollte ihn für die entstandenen Schäden schriftlich haftbar machen. Er verweigerte dieses Vorhaben kategorisch und erklärte, dass er dafür keine Schuld übernehme. Es gelang mir dann schliesslich, ihn wenigstens dazu zu bewegen, auf das von mir erstellte Schadenprotokoll seine Unterschrift zu setzen. Von Seiten Gdynia Shipyard JSC standen wir in engem Kontakt mit dem General Procurement Manager, Frau Beata Czapp, und dem Manager Purchasing Department, Mr. Czeslaw Skrobot. Wir drei NSCH-Mitarbeiter wurden auch zu verschiedenen Meetings zitiert. Die Leitung übernahm stets die stattliche Frau Beata PDW-DG28 4

5 Czapp. Diese stand natürlich unter enormem Druck, den Motor rechtzeitig für den Einbau ins Schiff freizugeben, was aber noch verschiedener Vorkehrungen u.a. Ersatzlieferungen bzw. Reparaturen und Ausbesserungen an den defekten Komponenten bedurfte. Während dieser Meetings kamen wir uns tatsächlich wie Sündenböcke oder Prügelknaben vor, weil die Leiterin im Auftrag des Schiffskäufers (Hermann Dauelsberg GmbH., Bremen) hartnäckig und unnachgiebig hervorhob, einen neuen, einwandfrei funktionierenden Motor bestellt zu haben. Wir fühlten uns wie begossene Pudel und mussten mehrmals betonen, dass wir die leidigen Geschehnisse nicht im Geringsten beeinflussen konnten und uns folglich keinerlei Schuld bewusst waren. Nach zähen Verhandlungen mussten von unserer Seite an Stocznia Gdynia S.A. diverse Zugeständnisse gemacht werden: Kostenloser Ersatz eines Zylindereinsatzes und Zylinderdeckels sowie für weitere vollständig beschädigter bzw. unbrauchbarer Teile (Aufsatzringe, Schmierstutzen etc.) und die Reparatur und Ausbesserungsarbeiten an den übrigen beschädigten Komponenten. Hr. J. Rohdenburg stellte die Forderung, dass er, quasi als Entschädigung, je einen Zylindereinsatz und Zylinderdeckel kostenlos erhalte, damit er die reparierte Kurbelwelle akzeptieren konnte. Hinzu kam noch der Umstand, dass bei einem späteren Verkauf des Schiffs ein gewisser Minderwert in Kauf genommen werden müsste, da die Kurbelwelle repariert bzw. wiederinstandgestellt wurde. Knapp 4 Tonnen Ersatzkomponenten (Wert US$ ) mussten am 22. August 1996 von HHI per Luftfracht (Kosten US$ ) nach Hamburg geflogen und unverzüglich per Camion (Kosten DEM 3 950) nach Gdynia weitergeleitet werden. 3 neue Zylindereinsätze (Wert CHF ) folgten ab Lager NSDD Hamburg auf dem Landweg (Kosten DEM 3 800). Je 1 Zylindereinsatz und 1 Zylinderdeckel (Wert US$ ) wurden ab HHI auf dem Seeweg (Kosten US$ 5 000) nach Gdynia verschifft. Einige kleinere Teile mit minimalem Wert wurden ab NSNL Ridderkerk geliefert. Es war geplant, dass der Einbau des Motors in den Maschinenraum am 28. August 1996, und das Ausdocken des Schiffes am 30. August 1996 erfolgen sollte. Der gesamte Schadenbetrag inkl. Bürostunden und Reisespesen belief sich auf rund CHF Für diesen Betrag forderten wir von der Basler eine Entschädigung. Wir mussten aber zur Kenntnis nehmen, dass in der Transportversicherung keine Kosten für Büroarbeiten und Reisekosten gedeckt sind. Ausserdem sah die Basler keinerlei Verpflichtung, für die Gratislieferung je eines Zylindereinsatzes und Zylinderdeckels aufzukommen. Die Basler war lediglich bereit, die Reparaturkosten für die Kurbelwelle zu übernehmen, weil sie danach vom Standpunkt der Versicherung aus gesehen als neuwertig betrachtet werden muss. Aus den bei der Basler vorliegenden Schadenrapporte war eindeutig ersichtlich, dass die von HHI benützte Verpackung ungenügend oder mangelhaft (indequate or insufficient) war. Dieser Umstand führte dazu, dass der Versicherer der effektive Schadenbetrag um 25% reduzierte und uns schlussendlich nur für CHF entschädige. Sie hatten nun die unangenehme Aufgabe, ausfindig zu machen, ob und inwieweit der Frachtführer (Reederei J. P. Poulsen A/S, Korsør) schuldig gesprochen werden musste. Erst dann kann sie gegen diesen als Schadenverursacher einen Regressanspruch erheben. Durch Schaden wird man klug sagt ein bekanntes Sprichwort. Im Nachinein wäre es für uns doch besser gewesen, wir hätten uns von einer Versicherungsdeckung herausgehalten, denn somit wäre uns ein grosser Teil der vielen Schreibereien, Telefonate und Reisekosten etc. erspart geblieben. Mit meiner internen Mitteilung vom 26. August 1996 hatte ich u.a. den Herren Dr. Martin Wernli, Hubert Buchs, Carlos Eggart und Georg Hauser meine Empfehlungen aus der Sicht eines Transportverantwortlichen für künftige Fälle abgegeben. Dabei wies ich darauf hin, dass der Incoterm DDU Gdynia bei Einsätzen mit Charterschiffen eigentlich durch den Zusatz unloaded ergänzt werden müsste. In diesem Fall wäre klar geregelt, wer für die Kosten des Auslads am Bestimmungsort aufzukommen hat. Ich wies auch darauf hin, dass mit der Reederei eines Charterschiffs die Klausel Liner Terms PDW-DG28 5

6 vereinbart werden sollte. Dieser Term beinhaltet nämlich sämtliche Kosten für loading, lashing and securing on board the vessel and unloading at destination (stevedoring costs). Solche Aufwendungen werden von der Reederei übernommen und sind im Seefrachtbetrag eingeschlossen. Ausserdem empfahl ich in der Purchase Order entweder die Klauseln Fob Shipping port oder CFR / CIF Port of destination zu benützen. Die Transportversicherung sollte durch NSCH nur gedeckt werden, wenn auf der Basis Fob Verschiffungshafen eingekauft wird und wir für die Verschiffung selbst verantwortlich zeichnen. In diesem Fall haben wir die Seefrachtkosten und das Transportrisiko bis zum Bestimmungshafen selbst zu tragen. Als Schlussfolgerung aus diesem Erlebnis könnte man für künftige Fälle folgendes Lehre ziehen: In der Purchase Order die Incoterms Fob Shipping port oder CFR / CIF Port of destination wählen Transportversicherung durch NSCH, wenn die Lieferbedingungen Fob Shipping port vereinbart werden Wenn mit dem Lieferanten CFR Port of destination abgesprochen wird, muss NSCH die Versicherung decken Die Wahl eines relativ kleinen Schiffes durch HHI war hier doch nicht optimal. Ein grösseres Schiff hätte wahrscheinlich dieser Art von höherer Gewalt besser standgehalten, und die Schäden hätten nicht ein so grosses Ausmass gehabt Der Verfasser Alois Waser, Jahrgang 1941, lernte ab 1957 bei der damaligen Speditionsfirma Danzas & Co. AG., Kreuzlingen, Speditionskaufmann und Zolldeklarant. Im Frühling 1962 trat er bei der SLM in Winterthur eine Stelle in der Speditionsabteilung an und ab 1964 war er 2 Jahre lang bei der dänischen Speditionsfirma Paul Lehmann A/S, Kopenhagen, als Speditionsmitarbeiter tätig, wo er die dänische Sprache mündlich und schriftlich beherrschen musste. Diese hatte er sich bereits vorgängig angeeignet. Nach einem einjährigen Einsatz ab 1966 bei der kanadischen Firma Polysar SA. in Fribourg wurde er bei Gebrüder Sulzer, als Speditionssachbearbeiter in der Überseegruppe Nord- und Südamerika angestellt. Er bildete sich im Laufe der Jahre zum Spezialisten und Ansprechpartner unter anderem für Gefahrguttransporte ab allen schweizerischen Sulzer- Werken aus trat er zur New Sulzer Diesel AG. über und baute als Speditionsleiter eine gut funktionierende Speditionsabteilung auf und entwickelte sich zum Shipping Expert für die ganze Firma. Er war vor allem auch für die Abteilung Motorenverkauf im Einsatz. Für die Schiffsmotoren ab unseren Lizenznehmern waren geeignete Verschiffungsmöglichkeiten zu finden und abzuwickeln. Dank seiner guten Beziehungen zu verschiedenen europäischen Speditionsfirmen gelang ihm dies in den meisten Fällen. Aus dem gleichen Grund wurde er vielfach in europäischen Häfen als Überwacher beim Verlad von Motoren eingesetzt. Zu dieser Tätigkeit gehörte auch, die benötigten Dokumente zu beschaffen, sicherzustellen, dass mit den Gütern sachgemäss umgegangen wurde und dass Transportschadenfälle mit den Versicherungsgesellschaften geregelt werden konnten. Er wurde im Herbst 2003 pensioniert. Seither ist er fast vollamtlicher Opa von fünf Enkelkindern. Nebenbei begann er die schwierige finnische Sprache zu erlernen. Er findet, dass man sie leider nicht mit anderen westeuropäischen Sprachen vergleichen und in Zusammenhang bringen kann. PDW-DG28: Alois Waser Schiff und Ladung in Seenot -1. Ausgabe Anmerkung: Auf den Seiten 9 bis 16 sind diesen Fall betreffende Bilder und Dokumente beigefügt PDW-DG28 6

7 PDW-DG28 7

8 PDW-DG28 8

9 PDW-DG28 9

10 PDW-DG28 10

11 PDW-DG28 11

12 PDW-DG28 12

13 PDW-DG28 13

14 PDW-DG28 14

INCOTERMS 2000. International Commercial Terms

INCOTERMS 2000. International Commercial Terms INCOTERMS 2000 International Commercial Terms INCOTERMS 2000 (International Commercial Terms) Egal, ob Sie etwas zu einem Kunden auf die Reise schicken oder bei einem Lieferanten bestellen, Ihre Fracht

Mehr

Eine Information der Schweiz. Transportversicherer

Eine Information der Schweiz. Transportversicherer Eine Information der Schweiz. Transportversicherer INCOTERMS 2000 INCOTERMS 2000 (International Commercial Terms) Sie wurden von der Internationalen Handelskammer geschaffen und regeln Rechte und Pflichten

Mehr

Neue Incoterms zum 01.01.2011

Neue Incoterms zum 01.01.2011 Neue Incoterms zum 01.01.2011 Die von der Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce, ICC) herausgegebenen Incoterms (International Commercial Terms) sind Klauseln über bestimmte

Mehr

Ein Unternehmen der R+V Versicherungsgruppe. Incoterms 2010 Tipps zur Transportversicherung

Ein Unternehmen der R+V Versicherungsgruppe. Incoterms 2010 Tipps zur Transportversicherung Ein Unternehmen der R+V Versicherungsgruppe Incoterms 2010 Tipps zur Transportversicherung 02 03 Incoterms 2010 Manches hat sich geändert das Risiko bleibt Seit 1936 gibt die Internationale Handelskammer

Mehr

Gefahrtragung Versicherung und Kosten im Außenhandel INCOTERMS 2000

Gefahrtragung Versicherung und Kosten im Außenhandel INCOTERMS 2000 Gefahrtragung Versicherung und Kosten im Außenhandel 2000 Mannheimer Versicherung AG Augustaanlage 66 68165 Mannheim Telefon 0180. 2 20 24 Telefax 0180. 2 99 99 92 E-Mail: service@mannheimer.de TR1-050

Mehr

Jeder kennt Sie doch der Teufel steckt im Detail: Gefahrübergang bei den Lieferbedingungen ICC INCO TERMS 2010

Jeder kennt Sie doch der Teufel steckt im Detail: Gefahrübergang bei den Lieferbedingungen ICC INCO TERMS 2010 Jeder kennt Sie doch der Teufel steckt im Detail: Gefahrübergang bei den Lieferbedingungen ICC INCO TERMS 2010 Andreas Graf Nacora Insurance Brokers AG Feldeggstrasse 5 8152 Glattbrugg www.nacora.com Corporate

Mehr

SDV Geis GmbH. Sea-, Air- und Projektlogistik weltweit. Incoterms 2010. www.sdv-geis.com 20.01.2011

SDV Geis GmbH. Sea-, Air- und Projektlogistik weltweit. Incoterms 2010. www.sdv-geis.com 20.01.2011 SDV Geis GmbH Sea-, Air- und Projektlogistik weltweit Incoterms 2010 www.sdv-geis.com Agenda Was sind die Incoterms? Was regeln die Incoterms? Incoterms 2010 Änderungen Sieben multimodal anwendbaren Klauseln

Mehr

Incoterms. Übersicht und Hinweise

Incoterms. Übersicht und Hinweise Incoterms Übersicht und Hinweise Das Hauptziel der Incoterms ist die eindeutige Regelung der Pflichten und Rechte von und. Sie sind aber nicht verbindlich. Es muss daher von den Vertragspartnern vereinbart

Mehr

INCOTERMS 2010. Die 11 Klauseln im Überblick. EXW Ex Works / Ab Werk benannter Lieferort. FCA Free Carrier / Frei Frachtführer benannter Lieferort

INCOTERMS 2010. Die 11 Klauseln im Überblick. EXW Ex Works / Ab Werk benannter Lieferort. FCA Free Carrier / Frei Frachtführer benannter Lieferort INCOTERMS 2010 Die Internationale Handelskammer (ICC) in Paris gibt seit 1936 Internationale Regeln für die Auslegung der handelsüblichen Vertragsformeln heraus, die als Incoterms (International Commercial

Mehr

Durch die Incoterms 2000 werden die grundsätzlichen Verkäufer- und Käuferverpflichtungen festgelegt. Sie regeln folgendes:

Durch die Incoterms 2000 werden die grundsätzlichen Verkäufer- und Käuferverpflichtungen festgelegt. Sie regeln folgendes: Incoterms 2000 Was sind Incoterms? Von der Internationalen Handelskammer" wurde 1936 erstmals ein international anerkanntes Regelwerk zur Auslegung von Handelsbräuchen geschaffen und unter der Bezeichnung

Mehr

INCOTERMS 2000 im Detail

INCOTERMS 2000 im Detail INCOTERMS 2000 im Detail INHALT CONTENTS Incoterms 2000 Incoterms 2000! "! " # $ % & ' ())* + & ' ),, )& ' (! #! # % & ' ())* + & ' ),, )& ' (! -! #! # " & ( * + & ' ),, ) & ( (,!.% -! " -! #.! -!! # "

Mehr

10.43-6 INCOTERMS 2010 INternation COmmercial TERMS

10.43-6 INCOTERMS 2010 INternation COmmercial TERMS 10.43-6 INCOTERMS 2010 INternation COmmercial TERMS Die Incoterms 2010 treten am 01.01.2011 in Kraft. Incoterms haben keinen Gesetzesstatus, ältere Versionen verlieren durch Neufassungen NICHT ihre Gültigkeit

Mehr

9.4 Übersicht über die Incoterms 2000

9.4 Übersicht über die Incoterms 2000 9.4 Übersicht über die Incoterms 2000 INCOTERMS 9.4.1 Grafische Darstellung der Incoterms 2000 Die Incoterms 2000 lassen sich grafisch auf einen Blick darstellen: 153 9.4.2 Regelungen der Incoterms 2000

Mehr

Ready to Run. Incoterms. www.intercargo.at

Ready to Run. Incoterms. www.intercargo.at Ready to Run Incoterms 2010 www.intercargo.at Versicherungspflicht, Gefahr- und Kostenübernahme nach den Incoterms 2010 Carrier Landesgrenze Hafen Schiff Hafen Benannter Carrier Landesgrenze Hafen Schiff

Mehr

INCOTERMS 2000 EIN WEGWEISER

INCOTERMS 2000 EIN WEGWEISER INCOTERMS 2000 EIN WEGWEISER 3 INCOTERMS DEFINITION Die INCOTERMS (International Commercial Terms Offi cial Rules for the Interpretation of Trade Terms) regeln den Gefahren- und Kostenübergang vom Verkäufer

Mehr

Index EXW FCA FAS FOB CFR CIF CPT CIP DAT DAP DDP Incoterms 2010 Vergleich 2000-2010 Graphik

Index EXW FCA FAS FOB CFR CIF CPT CIP DAT DAP DDP Incoterms 2010 Vergleich 2000-2010 Graphik Index EXW FCA FAS FOB CFR CIF CPT CIP DAT DAP DDP Incoterms 2010 Vergleich 2000-2010 Graphik Explanations to each term overview comparison overview Incoterms 2010 Incoterms 2000 valid from 01.01.2011 EXW

Mehr

ICC -Incoterms 2010 INternational COmmercial Terms2010. Version_1 Jän. 2011

ICC -Incoterms 2010 INternational COmmercial Terms2010. Version_1 Jän. 2011 ICC -Incoterms 2010 INternational COmmercial Terms2010 Version_1 Jän. 2011 Incoterms 2010 Die ICC INCOTERMS (INternational COmmercial TERMS) 2010 Die Internationale Handelskammer (ICC) Paris hat die bisher

Mehr

Was regeln die Incoterms? Die Incoterms (International Commercial Terms) regeln die wesentlichen Käufer- und Verkäuferpflichten

Was regeln die Incoterms? Die Incoterms (International Commercial Terms) regeln die wesentlichen Käufer- und Verkäuferpflichten 2 Die neuen Incoterms Deutschland ist eine der führenden Exportnationen, daher spielen die so genannten Incoterms für Unternehmen eine wichtige Rolle. Hinter dem Kürzel verbergen sich weltweit anerkannte

Mehr

Neue Incoterms 2010 ab 2011 in Kraft

Neue Incoterms 2010 ab 2011 in Kraft Neue Incoterms 2010 ab 2011 in Kraft Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Kunden, seit Ende September 2010 ist die 7. Revision der Incoterms-Klauseln (ICC) veröffentlicht. Aufgrund der vielfältigen Veränderungen

Mehr

INCOTERMS 2010. Nationale und internationale Handelsklauseln im Überblick

INCOTERMS 2010. Nationale und internationale Handelsklauseln im Überblick Nationale und internationale Handelsklauseln im Überblick Die neuen Klauseln DAP Geliefert benannter Ort... bedeutet, dass der Verkäufer seiner Lieferverpflichtung nachgekommen ist, wenn die Ware auf dem

Mehr

MERKBLATT: INCOTERMS 2010

MERKBLATT: INCOTERMS 2010 MERKBLATT: INCOTERMS 2010 EXW Ab Werk Ex Works ( benannter Ort) ( named place) FCA Frei Frachtführer Free Carrier ( benannter Ort) ( named place) FAS Frei Längsseite Schiff Free alongside ship (... benannter

Mehr

Besonderheiten im Exportgeschäft! Internationale Transporte erfolgreich vorbereiten und durchführen

Besonderheiten im Exportgeschäft! Internationale Transporte erfolgreich vorbereiten und durchführen Besonderheiten im Exportgeschäft! Internationale Transporte erfolgreich vorbereiten und durchführen Agenda 1. Vertrag / Lieferbedingungen / Incoterms 2. Zahlungsabwicklung 3. Verpackung 4. Güterschadenhaftpflichtversicherung

Mehr

Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 14313

Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 14313 Export Import Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 14313 Incoterms 2010 Incoterms 2010... 1 Einleitung... 1 Die Incoterms 2010 in der Übersicht... 2 Klauseln für alle Transportarten...

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Neue Incoterms zum

Neue Incoterms zum Neue Incoterms zum 01.01.2011 Die von der Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce, ICC) herausgegebenen Incoterms (International Commercial Terms) sind Klauseln über bestimmte

Mehr

INCOTERMS 2010 1. EINLEITUNG 2. DIE 11 KLAUSELN IM ÜBERBLICK INCOTERMS 2010

INCOTERMS 2010 1. EINLEITUNG 2. DIE 11 KLAUSELN IM ÜBERBLICK INCOTERMS 2010 INCOTERMS 2010 INCOTERMS 2010 SIND WELTWEIT ANERKANNTE, EINHEITLICHE VERTRAGS- UND LIEFERBEDINGUNGEN. SIE HABEN DIE AUFGABE, DIE KOSTENVERTEILUNG, DIE RISIKOVERTEILUNG UND DIE SORGFALTSPFLICHTEN ZWISCHEN

Mehr

Incoterms 2010 ab 1. Januar 2011 gültig

Incoterms 2010 ab 1. Januar 2011 gültig Incoterms 2010 ab 1. Januar 2011 gültig Die Incoterms Regeln der Internationalen Handelskammer (ICC) sind im Warenverkehr inzwischen zu gebräuchlichen Abkürzungen geworden. Die Handelsklauseln erleichtern

Mehr

1. Beziehen Sie die Incoterms 2010 Regeln ausdrücklich in Ihren Kaufvertrag ein!

1. Beziehen Sie die Incoterms 2010 Regeln ausdrücklich in Ihren Kaufvertrag ein! Die Incoterms 2010 Die Incoterms beschreiben im Wesentlichen die Pflichten, Kosten und Gefahren, die mit der Lieferung einer Ware vom Verkäufer an den Käufer verbunden sind. Sie sagen jedoch nichts über

Mehr

INCOTERMS 2010 Ein Wegweiser

INCOTERMS 2010 Ein Wegweiser INCOTERMS 2010 Ein Wegweiser 2 Inhalt INCOTERMS DEFINITION 3 GESCHICHTE 3 ZWECK DER INCOTERMS 3 VERTRÄGE IM AUSSENHANDELSGESCHÄFT 3 INCOTERMS IN DER RECHTSPRECHUNG 3 WAS REGELN DIE INCOTERMS? 3 WAS REGELN

Mehr

4 Exportpreiskalkulation und preisbegleitende Konditionen

4 Exportpreiskalkulation und preisbegleitende Konditionen 4 Exportpreiskalkulation und preisbegleitende Konditionen 4.1 Besonderheiten der Exportpreiskalkulation Die Höhe des Angebotspreises entscheidet heute meist nicht mehr allein darüber, ob ein Geschäftsabschluss

Mehr

INCOTERMS 2010 Aufbau der INCOTERMS 2010

INCOTERMS 2010 Aufbau der INCOTERMS 2010 INCOTERMS 2010 Die von der privat organisierten Internationalen Handelskammer (ICC) herausgegebenen INCOTERMS 2010 (International Commercial Terms) sind ein branchenunabhängiges Regelwerk für grenzüberschreitende

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS I. MEINE BEZIEHUNG ZU ENGELN 9 II. MIT ENGELN ARBEITEN: EIN 10-PUNKTE-PROGRAMM 13

INHALTSVERZEICHNIS I. MEINE BEZIEHUNG ZU ENGELN 9 II. MIT ENGELN ARBEITEN: EIN 10-PUNKTE-PROGRAMM 13 INHALTSVERZEICHNIS I. MEINE BEZIEHUNG ZU ENGELN 9 II. MIT ENGELN ARBEITEN: EIN 10-PUNKTE-PROGRAMM 13 1. Raum für Engel in unserem Leben schaffen 17 2. Laut beten 19 3. Den Namen Gottes benutzen 21 4. Gebete

Mehr

INCOTERMS 2000. Die Incoterms (ICC-Publikation Nr. 560 ED) werden veröffentlicht durch die

INCOTERMS 2000. Die Incoterms (ICC-Publikation Nr. 560 ED) werden veröffentlicht durch die INCOTERMS 2000 Der genauen Definition, auf welcher Basis eine Lieferung erfolgen soll, kommt nicht nur im internationalen Handel eine zentrale Bedeutung zu. Wichtig ist dies, da sich Vertragspartner häufig

Mehr

Ausbildung bei Harren & Partner

Ausbildung bei Harren & Partner Schifffahrtskaufmann / Schifffahrtskauffrau Ausbildung bei Einblicke aus der Praxis von Azubi zu Azubi Stephanie Johannsen (21), Auszubildende im 3. Lehrjahr Am 01.08.2013 habe ich meine Ausbildung zur

Mehr

Art. 257g OR. 3. Meldepflicht bei Mängeln. Sachverhalt

Art. 257g OR. 3. Meldepflicht bei Mängeln. Sachverhalt 8 3. Meldepflicht bei Mängeln Art. 257g OR 3. Meldepflicht bei Mängeln Erfolgt nach Austrocknung eines Wasserschadens und Ersatz der Bodenbeläge keine Meldung der Mieterschaft betreffend Mängel, wird bei

Mehr

Incoterms 2010 - Gültig ab 1. Januar 2011

Incoterms 2010 - Gültig ab 1. Januar 2011 INTERNATIONAL Incoterms 2010 - Gültig ab 1. Januar 2011 1. Die Bedeutung der Incoterms 2. Die elf Klauseln im Überblick 3. Einteilung der Incoterms 3.1 Einteilung nach Transportarten 3.2 Einteilung nach

Mehr

BRANCHENKUNDE SPEDITION

BRANCHENKUNDE SPEDITION BRANCHENKUNDE SPEDITION 1 Ziele Sie kennen die gängigen Transportmittel und deren Vorteile und Besonderheiten Sie können für Transportgüter das geeignete Transportmittel und die passende Verpackung bestimmen.

Mehr

Der sichere Weg ist das Ziel/

Der sichere Weg ist das Ziel/ Transportversicherungen Der sichere Weg ist das Ziel/ Die Warenströme rund um den Globus wachsen stetig an, die Transport- und Lieferzeiten werden immer kürzer. Für Sie als Unternehmer gehört heute eine

Mehr

Ob eine Klausel für alle Transportmittel oder nur für Schiffstransporte gilt, kann man leicht erkennen: Wird in der

Ob eine Klausel für alle Transportmittel oder nur für Schiffstransporte gilt, kann man leicht erkennen: Wird in der Incoterms 2010 Dieses Merkblatt gibt die wesentlichen Inhalte der Incoterms knapp und übersichtlich wieder. Inhalt: 1. Einleitung 2. Die 11 Klauseln im Überblick 3. Die Einteilung der Incoterms 4. Haupt-

Mehr

Incoterms 1990 Abkürzung für International Commercial Terms

Incoterms 1990 Abkürzung für International Commercial Terms Incoterms 1990 Abkürzung für International Commercial Terms Die Incoterms sind ein internationales Regelwerk. Durch die beinhalteten Klauseln in den Incoterms sollen Unsicherheiten, welche vor allem durch

Mehr

Hermann Jürgensen Bürobedarf GmbH

Hermann Jürgensen Bürobedarf GmbH Hermann Jürgensen Bürobedarf GmbH Schulpraktikum vom 21.September 2009 bis 09.Oktober 2009 Lara Stelle Klasse: 9a Politik- Gesellschaft- Wirtschaft bei Frau Böttger Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis

Mehr

Einarbeitung evtl. Vorabklärungen Besprechung Überprüfen (wobei sich hier bereits ein Konflikt zumdsg ergeben kann) Entscheid Ablehnung/Erledigung

Einarbeitung evtl. Vorabklärungen Besprechung Überprüfen (wobei sich hier bereits ein Konflikt zumdsg ergeben kann) Entscheid Ablehnung/Erledigung Werner Kaderli, Zürich Versicherungen, Leiter Schadeninspektoren Vorstellen Tätigkeit bei der Zürich beim SVV Was macht der Spezialdienst (SPS) Wer arbeitet im Spezialdienst Gute Ausbildung Schadenbereiche

Mehr

Incoterms: International commercial terms - Regeln für die einheitliche Auslegung der bei Außenhandelsgeschäften üblichen Vertragsformeln.

Incoterms: International commercial terms - Regeln für die einheitliche Auslegung der bei Außenhandelsgeschäften üblichen Vertragsformeln. Incoterms: International commercial terms - Regeln für die einheitliche Auslegung der bei Außenhandelsgeschäften üblichen Vertragsformeln. Incoterms sind internationale Regeln für die einheitliche Auslegung

Mehr

Wie schätze ich die Kosten realistisch ein?

Wie schätze ich die Kosten realistisch ein? 3 Vergütung und Abrechnung Wie schätze ich die Kosten realistisch ein? Notdienste Wichtig! Vor Auftragsvergabe mehrere Kostenvoranschläge einholen Nur bei ausdrücklicher Vereinbarung entstehen Kosten Ein

Mehr

Golf-Versicherung. Ab CHF

Golf-Versicherung. Ab CHF Ab CHF 66für 1 Jahr Golf-Versicherung Diebstahl, Bruch, Transport, Hole-in-one Meine Golfausrüstung ist zum Neuwert gegen Diebstahl, Bruch und Verlust durch ein Transportunternehmen versichert Hole-in-one

Mehr

Abwicklung von Transportschäden

Abwicklung von Transportschäden Abwicklung von Transportschäden (Bei Nichtbeachtung kann die Leistungspflicht des Versicherers entfallen) 1) Güter sofort auf Schäden untersuchen Schon bei Verdacht eines Schadens den Empfang nur unter

Mehr

WERBUNG MIT BILD VOM HAUS

WERBUNG MIT BILD VOM HAUS ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe Sendung vom: 12. November 2011, 17.03 Uhr im Ersten WERBUNG MIT BILD VOM HAUS Zur Beachtung! Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck ist

Mehr

Keine Angst vor dem Online-Umtausch

Keine Angst vor dem Online-Umtausch Hamburg, im Januar 2015 Basisinformation zum Thema Retouren bei OTTO Keine Angst vor dem Online-Umtausch Online bestellte Artikel umzutauschen ist kinderleicht. Aber muss ich etwas Bestimmtes beachten?

Mehr

Mitteilung nach 28 Abs. 4 VVG über die Folgen bei Verletzungen von Obliegenheiten im Versicherungsfall

Mitteilung nach 28 Abs. 4 VVG über die Folgen bei Verletzungen von Obliegenheiten im Versicherungsfall Vermittler: Kunde Vorname: Tel.-Nr.: Versicherer Vers.-Nr.: Angaben zum versicherten Verletzten: Vor- und Zuname des versicherten Verletzten: PLZOrt: Mobil-Nr.: Schaden- Nr.: Adresse des versicherten Verletzten:

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen. Internet Online AG

Allgemeine Geschäftsbedingungen. Internet Online AG Allgemeine Geschäftsbedingungen Internet Online AG 1. ANWENDUNGSBEREICH Die Beziehungen zwischen den Kundinnen und Kunden (nachstehend «Kunden» genannt) und Internet Online AG (nachstehend «INTO» genannt)

Mehr

MATERIALREGLEMENT. Akademische Fluggruppe Zürich INHALTSVERZEICHNIS I. ORGANISATION II. FLUG- UND HILFSMATERIAL

MATERIALREGLEMENT. Akademische Fluggruppe Zürich INHALTSVERZEICHNIS I. ORGANISATION II. FLUG- UND HILFSMATERIAL Akademische Fluggruppe Zürich MATERIALREGLEMENT INHALTSVERZEICHNIS I. ORGANISATION II. FLUG- UND HILFSMATERIAL II.1 Unterhalt II.2 Mängel, Schäden und deren Behebung III. FAHRZEUGE III.1 Unterhalt III.2

Mehr

Kündigung von Lebensversicherungen

Kündigung von Lebensversicherungen ARD-Ratgeber Recht aus Karlsruhe Sendung vom: 25. August 2012, 17.03 Uhr im Ersten Kündigung von Lebensversicherungen Zur Beachtung! Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck

Mehr

nächsten Baustein Ein bleibender Eindruck - Die Rechnung. eigenen Abschnitt letzten Kontaktpunkte

nächsten Baustein Ein bleibender Eindruck - Die Rechnung. eigenen Abschnitt letzten Kontaktpunkte Herzlich Willkommen zum nächsten Baustein zum Thema Kundenzufriedenheit, diesmal unter dem Titel Ein bleibender Eindruck - Die Rechnung. Obwohl die Rechnung bzw. ihre Erläuterung in den meisten Prozessabläufen

Mehr

Ausstellervereinbarung TeamConf 2013

Ausstellervereinbarung TeamConf 2013 Ausstellervereinbarung TeamConf 2013 (bitte an folgende Nummer faxen: +49 (0)89 420 17 639) Hiermit wird zwischen der HLMC Events GmbH und: Firma: Abteilung: Strasse: PLZ/Ort: eine Ausstellervereinbarung

Mehr

FRAGEN/ANTWORTEN bezüglich der Präsentation der ELEKTRONISCHEN RECHNUNG vom 10., 11. und 12. Februar

FRAGEN/ANTWORTEN bezüglich der Präsentation der ELEKTRONISCHEN RECHNUNG vom 10., 11. und 12. Februar FRAGEN/ANTWORTEN bezüglich der Präsentation der ELEKTRONISCHEN RECHNUNG vom 10., 11. und 12. Februar 1) FE (passiver Kreis). Kontrolliert das System zum Datenaustausch (SZD) vom Ministerium ob der CIG-Code

Mehr

Bitte infomieren Sie sich über Ihre Rechte und Pflichten

Bitte infomieren Sie sich über Ihre Rechte und Pflichten GRIECHISCHES MINISTERIUM FÜR SCHIFFSFAHRT UND DIE ÄGÄIS Vorstand der inländischen Schiffsfahrt GRIECHISCHE VERBRAUCHERSCHUTZZENTRALE Passagiersinformationszentrale Sehr geehrter Kunde, Sie reisen mit der

Mehr

Schadenanzeige Luftfahrt-Haftpflicht

Schadenanzeige Luftfahrt-Haftpflicht AXA Versicherung AG Schadenanzeige Luftfahrt-Haftpflicht 0 0 Nr. Bei Schäden mit Beteiligung eines Luftfahrzeugs bitte die Zusätzliche Schadenanzeige bei Schäden im Zusammenhang mit Luftfahrzeugen beifügen!

Mehr

290 t Lebendgewicht... Transport der Nanshan-Pressen: 15.000 t auf dem Weg nach Longkou, China

290 t Lebendgewicht... Transport der Nanshan-Pressen: 15.000 t auf dem Weg nach Longkou, China siempelkamp maschinen- und anlagenbau 290 t Lebendgewicht... Transport der Nanshan-Pressen: 15.000 t auf dem Weg nach Longkou, China siempelkamp maschinen- und anlagenbau 48 49 Im Mai dieses Jahres startete

Mehr

Übrigens: das ist der erste grosse Ausfall seit 10 Jahren, wir hoffen dass nie wieder passiert!

Übrigens: das ist der erste grosse Ausfall seit 10 Jahren, wir hoffen dass nie wieder passiert! 1 von 5 22.08.2011 19:21 Betreff: AW: Migra on meiner Homepage... Von: "Whos ng Schweiz" Datum: Thu, 18 Aug 2011 17:10:32 +0200 An: "'Basler Max'" Leider können wir

Mehr

2. Prozesseinheit. Vom Einkauf zur Rechnung. Cansu Selen. Vinum SA Biel/Bienne. Praktikumsjahr. Lernender.ch

2. Prozesseinheit. Vom Einkauf zur Rechnung. Cansu Selen. Vinum SA Biel/Bienne. Praktikumsjahr. Lernender.ch 2. Prozesseinheit Vom Einkauf zur Rechnung Praktikumsjahr Cansu Selen Vinum SA Biel/Bienne Lernender.ch Inhaltsverzeichnis 1. KURZBERICHT... 3-4 1.1 Einleitung... 3 1.2 Prozessbeschreibung... 3 1.2.1 Auswahl

Mehr

Gründe für ein Verfahrensverzeichnis

Gründe für ein Verfahrensverzeichnis 1 Wozu ein Verfahrensverzeichnis? Die Frage, wieso überhaupt ein Verfahrensverzeichnis erstellt und gepflegt werden soll, werden nicht nur Sie sich stellen. Auch die sogenannte verantwortliche Stelle in

Mehr

Geschichte der Entdeckung der Gravitationswellen

Geschichte der Entdeckung der Gravitationswellen Geschichte der Entdeckung der Gravitationswellen Diese ganze Sache hatte einen zufälligen und irdischen Charakter. Es war im Jahre 1972 in Danzig-Oliva, im März, gegen 9 Uhr früh. Ich spielte im Bad mit

Mehr

Anlieferbedingungen und Dokumentenbedingungen (Auftragsbestätigung, Lieferschein und Rechnung) für Lieferanten der LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH

Anlieferbedingungen und Dokumentenbedingungen (Auftragsbestätigung, Lieferschein und Rechnung) für Lieferanten der LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH Anlieferbedingungen und Dokumentenbedingungen (Auftragsbestätigung, Lieferschein und Rechnung) für Lieferanten der Stand: 15.10.2014 1 Inhaltsverzeichnis 1) Einführung Seite 3 2) Auftragsbestätigung Seite

Mehr

Franke Water Systems AG KWC Hauptstrasse 57 I CH-5726 Unterkulm. Allgemeine Einkaufsbedingungen

Franke Water Systems AG KWC Hauptstrasse 57 I CH-5726 Unterkulm. Allgemeine Einkaufsbedingungen Franke Water Systems AG KWC Hauptstrasse 57 I CH-5726 Unterkulm Allgemeine Einkaufsbedingungen Inhalt 0 Präambel... 3 1 Allgemeines... 3 2 Freistellung... 3 3 Umfang der Lieferungen und Leistungen... 3

Mehr

Neutralität ist das oberste Gebot des Ombudsmannes Immobilien im IVD!

Neutralität ist das oberste Gebot des Ombudsmannes Immobilien im IVD! Lesertelefonaktion Ombudsmann Immobilien vom 26.2.2009 / Nachbericht Neutralität ist das oberste Gebot des Ombudsmannes Immobilien im IVD! Wer bislang Ärger mit Immobilienmaklern, Sachverständigen oder

Mehr

FAQ zum Thema Hagelschaden am Auto

FAQ zum Thema Hagelschaden am Auto FAQ zum Thema Hagelschaden am Auto Wie kann man sich gegen Hagelschäden am Auto versichern? Hagelschäden sind über die Teilkasko gedeckt. Ein Selbstbehalt besteht nicht. Was soll ich machen, wenn es mir

Mehr

Vorlesung. Außenwirtschaft / Zoll. Incoterms (2010)

Vorlesung. Außenwirtschaft / Zoll. Incoterms (2010) Vorlesung Außenwirtschaft / Zoll Lieferbedingungen Incoterms (2010) Incotermsist eine geschützte, registrierte Marke der ICC (International Chamber of Commerce, Internationale Handelskammer) Lieferbedingungen

Mehr

Zusammenfassung des Berichts vom 15. Mai 2006 von RA Beat Badertscher an Frau Stadträtin Monika Stocker. Sperrfrist bis Montag, 22.

Zusammenfassung des Berichts vom 15. Mai 2006 von RA Beat Badertscher an Frau Stadträtin Monika Stocker. Sperrfrist bis Montag, 22. Time Out Platzierungen Zusammenfassung des Berichts vom 15. Mai 2006 von RA Beat Badertscher an Frau Stadträtin Monika Stocker Sperrfrist bis Montag, 22. Mai 2006 14 Uhr 2 1. Auftrag vom 7. April 2006

Mehr

Transportversicherung

Transportversicherung Transportversicherung Zusatzbedingungen (ZB) zu den Allgemeinen Bedingungen für die Versicherung von Verkehrshaftungen (Spediteurhaftpflicht gemäss ABVH Spediteure 2008) Frachtführerhaftpflicht Ausgabe

Mehr

Spedition ist Kommunikation

Spedition ist Kommunikation LEKTION 11 1 Spedition ist Kommunikation Mit der Öffnung der Grenzen zwischen Ost und West hat auch das Interesse westlicher Firmen an wirtschaftlichen Kontakten mit Osteuropa immer mehr zugenommen. So

Mehr

Allgemeine Einkaufsbedingungen

Allgemeine Einkaufsbedingungen Allgemeine Einkaufsbedingungen Allgemeine Einkaufsbedingungen DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co. KG Allgemein Von unseren Einkaufsbedingungen abweichende Regelungen gelten nur im Falle unserer ausdrücklichen,

Mehr

Versand- und Transportvorschriften

Versand- und Transportvorschriften Versand- und Transportvorschriften LuK GmbH + Co. KG 77815 Bühl Stand: Juni/2011 1. Allgemeines / Geltungsbereich: Nachfolgende Versand- und Transportvorschriften sind Teil unserer Allgemeinen Einkaufsbedingungen

Mehr

Sponsoringvereinbarung zur TeamConf 2013

Sponsoringvereinbarung zur TeamConf 2013 Sponsoringvereinbarung zur TeamConf 2013 (bitte an folgende Nummer faxen: +49 (0)89 420 17 639) Hiermit wird zwischen der HLMC Events GmbH und: Firma: Abteilung: Strasse: PLZ/Ort: eine Sponsoringvereinbarung

Mehr

(1) Diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen (im Folgenden: AGB) gelten für alle über unseren Online-Shop geschlossenen Verträge zwischen uns, der

(1) Diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen (im Folgenden: AGB) gelten für alle über unseren Online-Shop geschlossenen Verträge zwischen uns, der AGB Allgemeine Verkaufsbedingungen online 1 Geltungsbereich (1) Diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen (im Folgenden: AGB) gelten für alle über unseren Online-Shop geschlossenen Verträge zwischen uns, der

Mehr

1 In London. Was für ein Tag!

1 In London. Was für ein Tag! 1 1 In London Was für ein Tag! Mit leichten Kopfschmerzen gehe ich zum Taxi, das mich zum Flughafen Heathrow bringen soll. Es regnet junge Hunde. Es sind nur ein paar Meter vom ausladenden Eingang unseres

Mehr

Ausstellervereinbarung Bitte an 089 / 420 17 639 faxen

Ausstellervereinbarung Bitte an 089 / 420 17 639 faxen Ausstellervereinbarung Bitte an 089 / 420 17 639 faxen Hiermit wird zwischen der HLMC Events GmbH und: Firma: Abteilung: Straße: PLZ/Ort: eine Ausstellervereinbarung für die CloudConf 2012 getroffen. Die

Mehr

Versicherungsvertragsgesetz (VersVG)

Versicherungsvertragsgesetz (VersVG) Versicherungsvertragsgesetz (VersVG) Sechstes Kapitel Haftpflichtversicherung I. Allgemeine Vorschriften 149. Bei der Haftpflichtversicherung ist der Versicherer verpflichtet, dem Versicherungsnehmer die

Mehr

Ausstellervereinbarung

Ausstellervereinbarung Ausstellervereinbarung (bitte an 089/ 420 17 639 faxen) Hiermit wird zwischen der HLMC Events GmbH und: Firma: Abteilung: Strasse: PLZ/Ort: eine Ausstellervereinbarung für die AgileCars 2014 getroffen.

Mehr

Diese Anweisungen sind vertraglicher Bestandteil der entsprechenden Bestellung von Voith Hydro GmbH & Co.KG an seine Lieferanten.

Diese Anweisungen sind vertraglicher Bestandteil der entsprechenden Bestellung von Voith Hydro GmbH & Co.KG an seine Lieferanten. PDM Generelle Versandvorgaben Grundsätzliche nmerkung: Diese nweisung regelt das generelle Vorgehen, die anzuwendenden Spezifikationen und nforderungen an Lieferanten von Voith Hydro GmbH & Co.KG, die

Mehr

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Aus gegebenem Anlass wollen wir nochmals auf die ganz offensichtlich nur wenig bekannte Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm vom

Mehr

WILLKOMMEN BEI IHREM LEASINGPARTNER.

WILLKOMMEN BEI IHREM LEASINGPARTNER. WILLKOMMEN BEI IHREM LEASINGPARTNER. mini financial services HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH. Wir danken Ihnen, dass Sie MINI Financial Services Ihr Vertrauen schenken, und gratulieren Ihnen zu Ihrem neuen MINI.

Mehr

Anlieferungsrichtlinien

Anlieferungsrichtlinien Anlieferungsrichtlinien Stand: 01.03.2012 AXRO Bürokommunikation Distribution Import Export GmbH Schnackenburgallee 183-201 D-22525 Hamburg Tel.: +(49) 40 54 711-0 Fax: +(49) 40 54 711-711 Mail: axro@axro.de

Mehr

AUFTRAG ZUR EINDECKUNG EINER TRANSPORTVERSICHERUNG an Firma Intership GmbH, Leverkusen. Auftraggeber :... Name :... Anschrift :... Pferde :...

AUFTRAG ZUR EINDECKUNG EINER TRANSPORTVERSICHERUNG an Firma Intership GmbH, Leverkusen. Auftraggeber :... Name :... Anschrift :... Pferde :... AUFTRAG ZUR EINDECKUNG EINER TRANSPORTVERSICHERUNG an Firma Intership GmbH, Leverkusen Auftraggeber :... Name :... Anschrift :... zu versicherndes Risiko: Pferde :... Name :... Geschlecht :... Alter :...

Mehr

Den Tod vor Augen. Text Florian

Den Tod vor Augen. Text Florian Den Tod vor Augen Text Florian 00:08 Ein schwerer Unfall. Ein Unfall, der ein junges Leben total veränderte. Am 10. Januar 1998 verunfallt Florian unverschuldet. Ein ungeduldiger Autolenker überholt in

Mehr

Annette Kägi-Griesser, Deko, Krimskrams, Kitsch und so, nachstehend das Einzelunternehmen :

Annette Kägi-Griesser, Deko, Krimskrams, Kitsch und so, nachstehend das Einzelunternehmen : AGB Allgemeine Geschäftsbedingungen 1 Geltungsbereich,, nachstehend das Einzelunternehmen : verkauft Waren über den Onlineshop zu den nachstehend aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden

Mehr

Art des Anspruches: 2. Bitte benutzen Sie die Rückseite oder eine andere Seite, falls Sie mehr Platz für Informationen brauchen

Art des Anspruches: 2. Bitte benutzen Sie die Rückseite oder eine andere Seite, falls Sie mehr Platz für Informationen brauchen Anspruchsanmeldung Referenz der Anspruchsanmeldung: (Nur das Büro) Persönliche Details: Name: Art des Anspruches: Datum: Adresse: Telefon: Email: Wichtige Information 1. Bitte füllen Sie die beigefügten

Mehr

Vom London City Broker zum Berufsschiffer

Vom London City Broker zum Berufsschiffer Bericht Nr. 111 Mai 2015 M.S. Kinette Vom London City Broker zum Berufsschiffer Frank und Vilta Kordbarlag Frank und Vilta Kordbarlag «Mit Fünfzig dachte ich, ich sollte mal noch was Richtiges arbeiten!»

Mehr

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze

Der Briefeschreiber alias Hans-Hermann Stolze Vorwort Hans-Hermann Stolze gibt es nicht. Das heißt, irgendwo in Deutschland wird schon jemand so heißen, aber den Hans-Hermann Stolze, der diese Briefe geschrieben hat, gibt es nicht wirklich. Es ist

Mehr

Prozesseinheit 2. Einbuchen von Lagerware. Name. Firma

Prozesseinheit 2. Einbuchen von Lagerware. Name. Firma Prozesseinheit 2 Einbuchen von Lagerware Name Firma Inhaltsverzeichnis - Kurzbericht S. 1 3 - Ablauf in Bildern & verwendete Dokumente S. 4 10 - Flussdiagramm S. 11 13 - Zeitplan S. 14 - Auswertungsbogen

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Linz Senat 2 GZ. RV/0754-L/07 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw., vom 5. Mai 2007 gegen den Bescheid des Finanzamtes Linz vom 2. Mai 2007 betreffend

Mehr

Fragebogen zur Transportversicherung / Angebot

Fragebogen zur Transportversicherung / Angebot Fragebogen zur Transportversicherung / Angebot Versicherungsnehmer: (Name und Anschrift) Transport-Versicherung Nr.: Versicherer: Jährlich zu versichernde Transportwerte (Wertermittlung der Güterbewegung)

Mehr

Allgemeine Einkaufsbedingungen der Bolasco Import GmbH

Allgemeine Einkaufsbedingungen der Bolasco Import GmbH Allgemeine Einkaufsbedingungen der Bolasco Import GmbH 1. Allgemeines Geltungsbereich 1.1 Unsere Allgemeinen Einkaufsbedingungen (nachfolgend: AEB ) gelten ausschließlich; entgegenstehende oder von unseren

Mehr

Lösung Fall 8 Anspruch des L auf Lieferung von 3.000 Panini á 2,-

Lösung Fall 8 Anspruch des L auf Lieferung von 3.000 Panini á 2,- Lösung Fall 8 Anspruch des L auf Lieferung von 3.000 Panini á 2,- L könnte gegen G einen Anspruch auf Lieferung von 3.000 Panini á 2,- gem. 433 I BGB haben. Voraussetzung dafür ist, dass G und L einen

Mehr

Einkaufsbedingungen Einkaufsbedingungen

Einkaufsbedingungen Einkaufsbedingungen Seite 1 von 6 müssen eingeführt werden, um die Ziele eines effektiven Risikomanagementsystems zu erfüllen. Seite 2 von 6 der Firma Baumann GmbH I. Allgemeines Diese gelten für alle Bestellungen unseres

Mehr

Rechtsschutz für Unternehmen. Damit Sie Recht bekommen, wo Sie Recht haben!

Rechtsschutz für Unternehmen. Damit Sie Recht bekommen, wo Sie Recht haben! Rechtsschutz für Unternehmen. Damit Sie Recht bekommen, wo Sie Recht haben! Rechtsschutz ja. Aber nur so viel, wie Sie wirklich brauchen. So individuell wie Ihr Betrieb ist so individuell können Sie die

Mehr

Prozesseinheit 2 / 2005 Tenzing Gampatshang Mieterschaden

Prozesseinheit 2 / 2005 Tenzing Gampatshang Mieterschaden Prozesseinheit 2 / 2005 Tenzing Gampatshang Mieterschaden Inhaltsverzeichnis FLUSSDIAGRAMM...4 PROZESSBESCHREIBUNG...4 PROZESSBESCHREIBUNG...5 PROZESSBESCHREIBUNG...6 Erhalt Schadenanzeige...6 Checkliste...6

Mehr

Erfahrungsbericht Auslandssemester: Poznan WS 2014/15. University of Economics. Studiengang: Wirtschaftsingenieurwesen

Erfahrungsbericht Auslandssemester: Poznan WS 2014/15. University of Economics. Studiengang: Wirtschaftsingenieurwesen Erfahrungsbericht Auslandssemester: Poznan WS 2014/15 University of Economics Studiengang: Wirtschaftsingenieurwesen Erfahrungsbericht Seite 1 1. Bewerbung Alle nötigen Informationen für das Bewerbungsverfahren

Mehr

Allgemeine Geschäfts-, Liefer- und Zahlungsbedingungen der Klaiber + Heubach GmbH & Co. KG (freigegeben am 31.03.2014)

Allgemeine Geschäfts-, Liefer- und Zahlungsbedingungen der Klaiber + Heubach GmbH & Co. KG (freigegeben am 31.03.2014) Allgemeine Geschäfts-, Liefer- und Zahlungsbedingungen der Klaiber + Heubach GmbH & Co. KG (freigegeben am 31.03.2014) Geltungsbereich dieser Bedingungen 1. Diese Allgemeinen Geschäfts-, Liefer- und Zahlungsbedingungen

Mehr

Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung (ABS) Inhaltverzeichnis:

Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung (ABS) Inhaltverzeichnis: Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung (ABS) Geltungsbereich: Die ABS gelten als Allgemeiner Teil jener Sachversicherungssparten, die auf die Geltung der ABS besonders hinweisen In dieser Bedingung

Mehr

Schadenanzeige Allgemeine Haftpflichtversicherung

Schadenanzeige Allgemeine Haftpflichtversicherung Mannheimer Versicherung AG Schadenanzeige Allgemeine Haftpflichtversicherung Bitte Versicherungsschein-/Schadennummer angeben: Bitte beantworten Sie alle Fragen genau und teilen Sie uns umgehend alles

Mehr