Satzung. U VB Unfallversicherung Bund und Bahn. der Unfallversicherung Bund und Bahn. beschlossen von der Vertreterversammlung. am 25.

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1 1 U VB Unfallversicherung Bund und Bahn Satzung der Unfallversicherung Bund und Bahn beschlossen von der Vertreterversammlung am 25. März 2015 mit Maßgabe, Ausnahme und Auflage vom Bundesversicherungsamt genehmigt am 23. Juni 2015 Az /2014

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3 3 Inhaltsübersicht Abkürzungsverzeichnis 6 Vorbemerkungen 8 Abschnitt I: Allgemeine Rechtsgrundlagen 1 Name, Sitz, Rechtsstellung, Geschäftsjahr 9 2 Aufgaben 9 3 Zuständigkeit 11 4 Versicherung kraft Gesetzes 13 5 Versicherung kraft Satzung 16 6 Freiwillige Versicherung 17 7 Künstlersozialkasse 19 Abschnitt II: Organisation 8 Selbstverwaltungsorgane 19 9 Zusammensetzung der Selbstverwaltungsorgane Wahlen zu den Selbstverwaltungsorganen Rechtsstellung der Organmitglieder Vorsitz in den Selbstverwaltungsorganen Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung Ausschüsse Vertreterversammlung Vorstand Geschäftsführer / Geschäftsführerin Vertretung 30 Abschnitt III: Leistungen und Verfahren 19 Jahresarbeitsverdienst Leistungen, Mehrleistungen (Rentenausschüsse) unbesetzt (Widerspruchs- und Einspruchsausschüsse) unbesetzt 32 Abschnitt IV: Anzeige- und Unterstützungspflicht der Unternehmer 23 Anzeige der Unfälle und Berufskrankheiten Unterstützung durch die Unternehmer Anzeige der Veränderung 35 Abschnitt V: Aufbringung der Mittel 26 Allgemeines Finanzierung im Zuständigkeitsbereich nach 125 Absatz 1 und Absatz 4 SGB VII 36 27a Beiträge von Unternehmen im Zuständigkeitsbereich nach 125 Absatz 1 Nr. 1, 4, 6 Buchstabe a, 7,8 und Absatz 4 SGB VII 36 27b Erstattungen der Aufwendungen nach 186 Absatz 3 Satz 3 bis 5 SGB VII, 3, 16 Absatz 2 EhfG und 43 KSVG Finanzierung im Geltungsbereich nach 125 Absatz 2 SGB VII 39 Seite

4 4 28a Beiträge, Vorschüsse und Säumniszuschläge von Unternehmen im Zuständigkeitsbereich nach 125 Absatz 2 SGB VII 39 28b Haftung für Beiträge, Sicherstellung der Beiträge durch Abfindung oder Sicherheitsleistung bei Unternehmen im Zuständigkeitsbereich nach 125 Absatz 2 SGB VII 40 28c Gefahrtarif, Veranlagung zu den Gefahrklassen von Unternehmen im Zuständigkeitsbereich nach 125 Absatz 2 SGB VII 41 28d Altrentenerstattung durch das Bundeseisenbahnvermögen 42 28e Entgeltnachweis und Beitragsüberwachung von Unternehmen im Zuständigkeitsbereich nach 125 Absatz 2 SGB VII 42 28f Nachlässe für Unternehmen im Zuständigkeitsbereich nach 125 Absatz 2 SGB VII Haushaltsplan Betriebsmittel Rücklage Verwaltungsvermögen Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen Abnahme der Jahresrechnung 45 Abschnitt VI: Prävention 34 Allgemeines Bekanntmachung der Unfallverhütungsvorschriften, Unterrichtung der Unternehmen und der Versicherten Überwachung und Beratung der Unternehmen, Aufsichtspersonen Sicherheitsbeauftragte Aus- und Fortbildung der mit Präventionsaufgaben betrauten Personen Sonderregelungen 50 Abschnitt VII: Ordnungswidrigkeiten und Geldbußen 40 Ordnungswidrigkeiten Geldbußen gegen Vertretungsberechtigte und Beauftragte Geldbußen bei Verletzung der Aufsichtspflicht 53 Abschnitt VIII: Übergangsregelungen 43 Allgemeines Vertreterversammlung Vorstand Geschäftsführung Entlastung der Vorstände und Geschäftsführer/innen Ausschüsse 57 48a Besondere Ausschüsse Weitere Übergangsregelungen 59 Abschnitt IX: Schlussbestimmungen 50 Satzungsänderung zu Sitz und Standorten Bekanntmachung In-Kraft-Treten/Außer-Kraft-Treten 60

5 5 Anhang 1 zu 20 der Satzung der Unfallversicherung Bund und Bahn für Mehrleistungsbestimmungen gemäß 94 SGB VII 61 Anhang 2 Mehrleistungsbestimmungen gemäß 94 SGB VII für den Zuständigkeitsbereich der Unfallkasse des Bundes (UK-Bund) bis 31. Dezember Anhang 3 Mehrleistungsbestimmungen gemäß 94 SGB VII für den Zuständigkeitsbereich der Eisenbahn-Unfallkasse (EUK) bis 31. Dezember Anlage zur Satzung der Unfallversicherung Bund und Bahn 73

6 6 Abkürzungsverzeichnis ArbSchG = Arbeitsschutzgesetz BA = Bundesagentur für Arbeit BBG = Bundesbeamtengesetz BeamtVG = Beamtenversorgungsgesetz BEV = Bundeseisenbahnvermögen BKK BVM = Betriebskrankenkasse des ehemaligen Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung BMAS = Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMF = Bundesministerium der Finanzen BMFSFJ = Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend BMI = Bundesministerium des Innern BMVg = Bundesministerium der Verteidigung BMVI = Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMZ = Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung DB AG = Deutsche Bahn Aktiengesellschaft EhfG = Entwicklungshelfergesetz EUK = Eisenbahn-Unfallkasse FANG = Fremdrenten- und Auslandsrenten-Neuregelungsgesetz FRG = Fremdrentengesetz KSK = Künstlersozialkasse MdE = Minderung der Erwerbsfähigkeit OWiG = Gesetz über Ordnungswidrigkeiten SGB I = Erstes Buch Sozialgesetzbuch - Allgemeiner Teil - SGB IV = Viertes Buch Sozialgesetzbuch - Gemeinsame Vorschriften für die Sozialversicherung - Ergänzungsabkommen = Ergänzungsabkommen über die besonderen Bedingungen für die Errichtung und den Betrieb internationaler militärischen Hauptquartiere in der Bundesrepublik Deutschland SGB VII = Siebtes Buch Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Unfallversicherung - SGB IX = Neuntes Buch Sozialgesetzbuch - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - SGB X = Zehntes Buch Sozialgesetzbuch - Verwaltungsverfahren - SRVwV = Allgemeine Verwaltungsvorschriften über das Rechnungswesen in der Sozialversicherung SVG = Soldatenversorgungsgesetz

7 7 SVHV = Verordnung über das Haushaltswesen in der Sozialversicherung SVRV = Verordnung über den Zahlungsverkehr, die Buchführung und die Rechnungslegung in der Sozialversicherung UVB = Unfallversicherung Bund und Bahn ZA-NTS = Zusatzabkommen zum NATO-Truppenstatut

8 8 Satzung der Unfallversicherung Bund und Bahn vom 25. März 2015 vom Bundesversicherungsamt mit Maßgaben genehmigt am 23. Juni /2015 Vorbemerkungen Die Satzung übernimmt im Wesentlichen die Begriffe aus dem Siebten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) und dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Nachdem sich der Gesetzgeber an den Gegebenheiten in der privaten Wirtschaft orientiert hat, konnten die notwendigen Differenzierungen, wie sie im Bereich des Bundes und der Deutschen Bahn AG erforderlich sind, nicht in den Gesetzeswortlaut aufgenommen werden. Die folgenden im Satzungstext verwendeten Begriffe sind grundsätzlich wie folgt zu verstehen: Unternehmen Unternehmer Verwaltungen, Dienststellen, Einrichtungen, Betriebe des Bundes, der Deutschen Bahn AG, der Bundesagentur für Arbeit und der in die Zuständigkeit der Unfallversicherung Bund und Bahn übernommenen Einrichtungen. Dienststellenleiter, Behördenleiter sowie die Verantwortlichen in den Unternehmen

9 9 Abschnitt I Allgemeine Rechtsgrundlagen 1 Name, Sitz, Rechtsstellung, Geschäftsjahr (1) Der Unfallversicherungsträger führt den Namen Unfallversicherung Bund und Bahn (UVB). Er ist durch Artikel 1 1 des Gesetzes zur Neuorganisation der bundesunmittelbaren Unfallkassen, zur Änderung des Sozialgerichtsgesetzes und zur Änderung anderer Gesetze (BUK-NOG) vom 19. Oktober 2013 (BGBl. I Seite 3836) errichtet worden. (2) Hauptstandorte der Unfallversicherung Bund und Bahn sind Wilhelmshaven und Frankfurt/Main. Rechtssitz 1 ist Frankfurt/Main. Die Unfallversicherung Bund und Bahn unterhält eine Verwaltungsstelle in Münster. Der Sitz der Künstlersozialkasse ist Wilhelmshaven. (3) Die Unfallversicherung Bund und Bahn ist eine rechtsfähige bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung. Sie führt ein Dienstsiegel mit Bundesadler. (4) Die Unfallversicherung Bund und Bahn besitzt Dienstherrnfähigkeit im Sinne des 2 BBG ( 148 SGB VII). (5) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 2 Aufgaben (1) Die Unfallversicherung Bund und Bahn ist Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung. (2) Ihre Aufgabe ist es, 1. mit allen geeigneten Mitteln für die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und für eine wirksame Erste Hilfe ( 1 Nr. 1; 14 Absatz 1 SGB VII) zu sorgen; 2. nach Eintritt von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Versicherten mit allen geeigneten Mitteln wiederherzustellen und sie oder ihre Hinterbliebenen durch Geldleistungen zu entschädigen ( 1 Nr. 2 SGB VII). 1 Maßgabe des BVA vom Az /2014

10 10 (3) Die Unfallversicherung Bund und Bahn nimmt folgende weitere, ihr kraft Gesetzes übertragene Aufgaben wahr: 1. die unfallversicherungsrechtliche Betreuung der zivilen Bediensteten der Alliierten Streitkräfte und der in der Bundesrepublik gelegenen NATO-Hauptquartiere nach den Bestimmungen des Artikels 56 Absatz 3 des Zusatzabkommens zum NATO-Truppenstatut (ZA-NTS) und des Artikels 8 Absatz 2 des Ergänzungsabkommens über die besonderen Bedingungen für die Errichtung und den Betrieb internationaler militärischer Hauptquartiere in der Bundesrepublik Deutschland (Ergänzungsabkommen), 2. die Feststellung und Gewährung von Leistungen im Zuständigkeitsbereich nach 9 Absatz 2 und Absatz 3 Fremdrentengesetz (FRG) und 1 Absatz 2 der Übergangsvorschriften des Artikels 6 Fremdrentenund Auslandsrenten-Neuregelungsgesetz (FANG), 3. die Bearbeitung der bis zum eingetretenen Übernahmefälle aus dem Beitrittsgebiet sowie der bis zum eingetretenen Arbeitsunfälle nach 1 Erweiterungsverordnung (Sachgebiet I, Abschnitt III Buchstabe c) Absatz 5 und 8 Einigungsvertrag), 4. die Durchführung der Aufgaben nach 7 Absatz 3, 9, 10 und 15 Entwicklungshelfer-Gesetz (EhfG). 5. die Durchführung der Prävention für die Beamten der Mitgliedsunternehmen mit Ausnahme des Erlasses von Verwaltungsvorschriften über die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Dies gilt auch für Beamte des Bundeseisenbahnvermögens, die nach 12 Absatz 2 und 3 des Deutsche Bahn Gründungsgesetzes der Deutsche Bahn AG oder die den nach 2 Absatz 1 und 3 Absatz 3 des Deutsche Bahn Gründungsgesetzes ausgegliederten Gesellschaften zugewiesen sind. Die Aufsicht führt insoweit das BMI. Die Vorschriften über die Selbstverwaltung der Träger der Sozialversicherung finden keine Anwendung. Im Zuständigkeitsbereich des 125 Absatz 2 SGB VII führt die Unfallversicherung Bund und Bahn die Aufgabe gegen Kostenerstattung durch die Mitgliedsunternehmen durch. Näheres regelt das BMI. 6. die Durchführung des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) a) in den Betrieben und Verwaltungen des Bundes im Auftrag der Zentralstelle für Arbeitsschutz beim BMI ( 21 Absatz 5 ArbSchG) b) im öffentlichen Dienst im Geschäftsbereich des BMVI, soweit die Eisenbahn-Unfallkasse bis zum 31. Dezember 2014 Träger der Unfallversicherung war ( 21 Absatz 5 Satz 3 ArbSchG).

11 11 (4) Aufgabe ist ferner die Beratung der Unternehmen nach 125 Absatz 1 Nr. 1 und 2 SGB VII und deren Beschäftigten bei der Durchführung der Maßnahmen zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren und die Unterstützung bei der betrieblichen Gesundheitsförderung. Sie berät und unterstützt diese Unternehmen bei der Erfüllung der Pflichten nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der darauf beruhenden Verordnungen, insbesondere bei der betrieblichen Gefährdungsanalyse und der Ermittlung der zum Arbeitsschutz erforderlichen Maßnahmen ( 5 ArbSchG). 3 Zuständigkeit (1) Die Unfallversicherung Bund und Bahn ist zuständig 1. für die Unternehmen des Bundes ( 125 Absatz 1 Nr. 1 SGB VII), 2. für die Bundesagentur für Arbeit und für Personen, die nach 2 Absatz 1 Nr. 14 Buchstabe a SGB VII versichert sind ( 125 Absatz 1 Nr. 2 SGB VII), 3. für die Betriebskrankenkassen der Dienstbetriebe des Bundes ( 125 Absatz 1 Nr. 3 SGB VII), 4. für die in den Gemeinschaften des Deutschen Roten Kreuzes ehrenamtlich und sonstigen Tätigen im Zuständigkeitsbereich der Unfallversicherung Bund und Bahn nach 125 Absatz 1 Nr. 5 SGB VII, 5. für Unternehmen, die der Bund in die Zuständigkeit der Unfallversicherung Bund und Bahn übernommen hat ( 125 Absatz 4 SGB VII), 6. für das Bundeseisenbahnvermögen ( 125 Absatz 2 Nr. 1 SGB VII), 7. für die Deutsche Bahn Aktiengesellschaft und für die aus der Gesellschaft gemäß 2 Absatz 1 des Deutsche Bahn Gründungsgesetzes vom 27. Dezember 1993 ausgegliederten Aktiengesellschaften ( 125 Absatz 2 Nr. 2 SGB VII) 8. für die Unternehmen ( 125 Absatz 2 Nr. 3 SGB VII), a) die gemäß 3 Absatz 3 des Deutsche Bahn Gründungsgesetzes aus den Unternehmen im Sinne der Nummer 7 ausgegliedert worden sind, b) die von den in Nummer 7 genannten Unternehmen überwiegend beherrscht werden und c) die unmittelbar und überwiegend Eisenbahnverkehrs-leistungen erbringen oder Eisenbahninfrastruktur betreiben oder diesen Zwecken wie Hilfsunternehmen dienen, 9. für die Bahnversicherungsträger und die in der Anlage zu 15 Absatz 2 des Gesetzes zur Zusammenführung und Neugliederung der Bun-

12 12 deseisenbahnen vom 27. Dezember 1993 aufgeführten betrieblichen Sozialeinrichtungen und der Selbsthilfeeinrichtungen mit Ausnahme der in der Anlage unter B Nr. 6 genannten Einrichtungen sowie für die der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten dienenden Einrichtungen ( 125 Absatz 2 Nr. 4 SGB VII), Es sind dies folgende betrieblichen Sozialeinrichtungen der bisherigen Bundeseisenbahnen: a) das Bahn-Sozialwerk (BSW), b) die Eisenbahn-Wohnungsgesellschaften (EWG), c) der Eisenbahn-Waisenhort (EWH), d) die Bahn-Landwirtschaft, e) der Eisenbahnersport (VDES/ESV), f) die Eisenbahner-Baugenossenschaften (EBG), g) die Sparda-Banken und der Verband der Sparda Banken, 10. für Magnetschwebebahnunternehmen des öffentlichen Verkehrs ( 125 Absatz 2 Nr. 5 SGB VII), (2) Die Unfallversicherung Bund und Bahn ist für sich und ihre eigenen Unternehmen einschließlich der Künstlersozialkasse zuständig ( 132 SGB VII). (3) Im Bereich der Alliierten Streitkräfte und der NATO-Hauptquartiere nimmt die Unfallversicherung Bund und Bahn die Aufgaben im Rahmen der Unfallversicherung gemäß den Bestimmungen des Artikels 56 Absatz 3 des ZA-NTS und des Artikels 8 Absatz 2 des Ergänzungsabkommens wahr. Das Nähere wird durch besondere Verwaltungsabkommen und Vereinbarungen bestimmt.

13 13 4 Versicherung kraft Gesetzes Die Unfallversicherung umfasst die nach 2 SGB VII versicherten Personen, soweit die Unfallversicherung Bund und Bahn aufgrund der geltenden Vorschriften zuständig ist. Hiernach sind insbesondere versichert 1. Beschäftigte in den in 3 genannten Unternehmen und Personen, die in diesen Unternehmen wie Beschäftigte tätig werden ( 2 Absatz 1 Nr. 1 und Absatz 2 Satz 1 SGB VII). 2. Lernende während der beruflichen Aus- und Fortbildung in Betriebsstätten, Lehrwerkstätten, Schulungskursen und ähnlichen Einrichtungen ( 2 Absatz 1 Nr. 2 SGB VII). 3. Personen, die sich Untersuchungen, Prüfungen oder ähnlichen Maßnahmen unterziehen, die aufgrund von Rechtsvorschriften zur Aufnahme einer versicherten Tätigkeit oder infolge einer abgeschlossenen versicherten Tätigkeit erforderlich sind, soweit die Maßnahme vom Unternehmen oder einer Behörde veranlasst worden ist ( 2 Absatz 1 Nr. 3 SGB VII). 4. a) Kinder während des Besuchs von Tageseinrichtungen, deren Träger für den Betrieb der Einrichtungen der Erlaubnis nach 45 SGB VIII oder einer Erlaubnis auf Grund einer entsprechenden landesrechtlichen Regelung bedürfen ( 2 Absatz 1 Nr. 8 Buchstabe a SGB VII), b) Schüler während des Besuchs von allgemeinbildenden Schulen und während der Teilnahme an unmittelbar vor oder nach dem Unterricht von der Schule oder im Zusammenwirken mit ihr durchgeführten Betreuungsmaßnahmen, soweit sie nicht bereits nach anderen Vorschriften versichert sind ( 2 Absatz 1 Nr. 8 Buchstabe b SGB VII), c) Studierende während der Aus- und Fortbildung an Hochschulen, soweit sie nicht bereits nach anderen Vorschriften versichert sind ( 2 Absatz 1 Nr. 8 Buchstabe c SGB VII), wenn ein Unternehmen nach 3 Träger der Einrichtung ist. 5. Personen, die für Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts oder deren Verbände oder Arbeitsgemeinschaften oder für die in Nrn. 2 und 4 genannten Einrichtungen oder für privatrechtliche Organisationen im Auftrag oder mit ausdrücklicher Einwilligung, in besonderen Fällen mit schriftlicher Genehmigung von Gebietskörperschaften ehrenamtlich tätig sind oder an Ausbildungsveranstaltungen für diese Tätigkeit teilnehmen ( 2 Absatz 1 Nr. 10 Buchstabe a SGB VII), 6. Personen, die a) von einer Körperschaft, Anstalt oder Stiftung des öffentlichen Rechts zur Unterstützung einer Diensthandlung herangezogen werden ( 2 Absatz 1 Nr. 11 Buchstabe a SGB VII),

14 14 b) von einer dazu berechtigten öffentlichen Stelle als Zeugen zur Beweiserhebung herangezogen werden ( 2 Absatz 1 Nr. 11 Buchstabe b SGB VII), 7. Personen, die Blut oder körpereigene Organe, Organteile oder Gewebe spenden oder bei denen Voruntersuchungen oder Nachsorgemaßnahmen anlässlich der Spende vorgenommen werden ( 2 Absatz 1 Nr. 13 Buchstabe b SGB VII), 8. Personen, die a) nach den Vorschriften des Zweiten oder Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II, SGB III) der Meldepflicht unterliegen, wenn sie einer besonderen, an sie im Einzelfall gerichteten Aufforderung der Bundesagentur für Arbeit, eines nach 6a SGB II zugelassenen kommunalen Trägers oder des nach 6 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 SGB II zuständigen Trägers nachkommen, diese oder eine andere Stelle aufzusuchen ( 2 Absatz 1 Nr. 14 Buchstabe a SGB VII), b) an einer Maßnahme teilnehmen, wenn die Person selbst oder die Maßnahme über die BA für Arbeit, einen nach 6 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 SGB II zuständigen Träger oder einen nach 6a SGB II zugelassenen kommunalen Träger gefördert wird ( 2 Absatz 1 Nr. 14 Buchstabe b SGB VII), 9. Personen, die a) auf Kosten einer Betriebskrankenkasse stationäre oder teil-stationäre Behandlung oder stationäre, teilstationäre oder ambulante Leistungen zur medizinischen Rehabilitation erhalten ( 2 Absatz 1 Nr. 15 Buchstabe a SGB VII), b) zur Vorbereitung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben auf Aufforderung der Bundesagentur für Arbeit diese oder eine andere Stelle aufsuchen ( 2 Absatz 1 Nr. 15 Buchstabe b SGB VII), c) auf Kosten der Unfallversicherung Bund und Bahn an vorbeugenden Maßnahmen nach 3 der Berufskrankheiten-Verordnung teilnehmen ( 2 Absatz 1 Nr. 15 Buchstabe c SGB VII). 10. a) Personen, die im Ausland bei einer amtlichen Vertretung des Bundes oder bei deren Leitern, Mitgliedern oder Bediensteten beschäftigt und in der gesetzlichen Rentenversicherung nach 4 Absatz 1 Satz 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch pflichtversichert sind ( 2 Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 SGB VII), b) Personen, die einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst im Sinne der Richtlinie Internationaler Jugendfreiwilligendienst des BMFSFJ vom 20. Dezember 2010 leisten ( 2 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe c SGB VII), 11. Personen, die a) im Sinne des EhfG Entwicklungsdienst oder Vorbereitungsdienst leisten ( 2 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe a SGB VII),

15 15 b) einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts im Sinne der Richtlinie des BMZ vom 1. August 2007 leisten ( 2 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe b SGB VII). 12. Personen, die in Unternehmen zur Hilfe bei Unglücksfällen oder im Zivilschutz unentgeltlich, insbesondere ehrenamtlich tätig sind oder an Ausbildungsveranstaltungen dieser Unternehmen teilnehmen, es sei denn, es ergibt sich eine Zuständigkeit nach den Vorschriften für die Unfallversicherungsträger im Landes- oder im kommunalen Bereich ( 2 Absatz 1 Nr. 12 SGB VII), 13. Personen, die a) eine Tätigkeit bei einer zwischenstaatlichen oder überstaatlichen Organisation ausüben und deren Beschäftigungsverhältnis im öffentlichen Dienst während dieser Zeit ruht ( 2 Absatz 3 Satz 1 Nr. 3 Buchstabe a SGB VII), b) als Lehrkräfte vom Auswärtigen Amt durch das Bundesverwaltungsamt an Schulen im Ausland vermittelt worden sind ( 2 Absatz 3 Satz 1 Nr. 3 Buchstabe b SGB VII) oder c) für ihre Tätigkeit bei internationalen Einsätzen zur zivilen Krisenprävention durch einen Sekundierungsvertrag nach dem Sekundierungsgesetz abgesichert werden ( 2 Absatz 3 Satz 1 Nr. 3 Buchstabe c) SGB VII). Die Versicherung nach Nr. 13 Buchstabe a und c erstreckt sich auch auf Unfälle oder Krankheiten, die infolge einer Verschleppung oder einer Gefangenschaft eintreten oder darauf beruhen, dass der Versicherte aus sonstigen mit seiner Tätigkeit zusammenhängenden Gründen, die er nicht zu vertreten hat, dem Einflussbereich seines Arbeitgebers oder der für die Durchführung seines Einsatzes verantwortlichen Einrichtung entzogen ist. Gleiches gilt, wenn Unfälle oder Krankheiten auf gesundheitsschädigende oder sonst vom Inland wesentlich abweichende Verhältnisse bei der Tätigkeit oder dem Einsatz im Ausland zurückzuführen sind ( 2 Absatz 3 Satz 2 und 3 SGB VII). 14. Personen, die nach Erfüllung der Schulpflicht auf der Grundlage einer schriftlichen Vereinbarung im Dienst eines geeigneten Trägers im Umfang von durchschnittlich mindestens acht Wochenstunden und für die Dauer von mindestens sechs Monaten als Freiwillige einen Freiwilligendienst aller Generationen unentgeltlich leisten ( 2 Absatz 1a Satz 1 SGB VII).

16 16 5 Versicherung kraft Satzung (1) Personen, die nicht bei einem der in 3 Absatz 1 genannten Unternehmen beschäftigt sind, sich aber a) als Mitglieder von Prüfungsausschüssen oder als Teilnehmer an Prüfungen, die der beruflichen Aus- und Fortbildung dienen, b) als Teilnehmer an Maßnahmen im Rahmen der Entwicklungshilfe, c) als Mitglieder von Organen, Beiräten und Ausschüssen der in 3 Absatz 1 Nr. 2 bis 4 bezeichneten Unternehmen, d) als Schüler, Lernende oder Studierende im Rahmen der Aus- und Fortbildung oder als Gastschüler, e) als Doktoranden, Diplomanden oder als Stipendiaten auf der Unternehmensstätte im Auftrag oder mit Zustimmung des Unternehmers aufhalten, sind während ihres Aufenthaltes gegen die Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert, soweit sie nicht schon nach anderen Vorschriften der Versicherung unterliegen. Die Versicherung umfasst auch Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben ( 3 Absatz 1 Nr. 2 SGB VII). (2) Das Bundespräsidialamt, das Bundeskanzleramt, die Verwaltungen von Bundestag und Bundesrat, das für ein Unternehmen im Zuständigkeitsbereich der Unfallversicherung Bund und Bahn zuständige Bundesministerium, das Bundesverfassungsgericht und der Bundesrechnungshof können die Ausdehnung des Unfallversicherungsschutzes auf Personen beantragen, die sich auf der Unternehmensstätte mit Erlaubnis des Unternehmers aufhalten und nicht nach anderen Vorschriften versichert sind. Der Versicherungsschutz wird frühestens mit dem Tag der Entscheidung der Vertreterversammlung ( 15 Nr. 17) begründet. (3) Die Versicherung erstreckt sich auch auf Personen, die im Ausland 1. bei einer staatlichen deutschen Einrichtung beschäftigt werden ( 3 Absatz 1 Nr. 3 Buchstabe a SGB VII), 2. von einer staatlichen deutschen Einrichtung anderen Staaten zur Arbeitsleistung zur Verfügung gestellt werden ( 3 Absatz 1 Nr. 3 Buchstabe b SGB VII), wenn sie nach dem Recht des Beschäftigungsstaates nicht unfallversichert sind.

17 17 6 Freiwillige Versicherung (1) Gegen die Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten können sich freiwillig versichern a) Personen, die in Kapital- oder Personenhandelsgesellschaften regelmäßig wie Unternehmer selbstständig tätig sind ( 6 Absatz 1 Nr. 2 SGB VII), b) gewählte oder beauftragte Ehrenamtsträger in gemeinnützigen Organisationen ( 6 Absatz 1 Nr. 3 SGB VII), soweit die Unfallversicherung Bund und Bahn zuständig ist und sie nicht schon aufgrund anderer Vorschriften versichert sind. (2) Die freiwillige Versicherung erfolgt auf schriftlichen Antrag ( 6 Absatz 1 SGB VII). (3) Bei nach Absatz 1 Buchstabe a Versicherten soll der Antrag die Versicherungssumme enthalten, die der Versicherung als Jahresarbeitsverdienst zugrunde zu legen ist. Ist die Versicherungssumme nicht angegeben, so gilt die Mindestversicherungssumme. Die Versicherungssumme darf den Höchstbetrag des Jahresarbeitsverdienstes ( 19) nicht übersteigen. Sie beträgt mindestens 60 v.h. der jeweils gültigen Bezugsgröße im Sinne von 18 SGB IV (Bezugsgröße West). (4) Die Versicherungssumme gilt sowohl für die Berechnung der Geldleistungen als auch der Beiträge. Arbeitsentgelte und Arbeitseinkommen aus anderen Erwerbstätigkeiten werden der Versicherungssumme bei Berechnung von Geldleistungen nicht hinzu gerechnet. (5) Die Beitragsberechnung für Versicherte nach Absatz 1 Buchstabe a erfolgt nach der Versicherungssumme, der für das Unternehmen festgesetzten Gefahrklasse und dem Beitragsfuß. (6) Beginnt oder endet die Versicherung im Laufe des Jahres, so wird für die Beitragsberechnung für Versicherte nach Absatz 1 Buchstabe a für jeden vollen und angefangenen Monat der zwölfte Teil der Versicherungssumme zugrunde gelegt. (7) Für nach Absatz 1 Buchstabe b Versicherte erfolgt die Beitragsberechnung nach der Zahl der Versicherten unter Berücksichtigung der Gefährdungsrisiken ( 154 Absatz 1 Satz 3 SGB VII i. V. m. 155 Satz 1 SGB VII). Die Berechnungsgrundlage für die Beiträge ist aus der Anlage zur Satzung ersichtlich. (8) Die Versicherung beginnt mit dem Tag, der dem Eingang des Antrags folgt ( 6 Absatz 2 SGB VII). Berufskrankheiten und Krankheiten, die wie Berufskrankheiten entschädigt werden können ( 9 Absatz 2 SGB VII), deren medizinische Voraussetzungen vor Beginn der freiwilligen Versicherung vorlagen, sind von der Versicherung ausgeschlossen.

18 18 (9) Die freiwillig versicherten Personen erhalten Leistungen wie die gesetzlich Versicherten nach den 26 ff. SGB VII, soweit sich aus dem Nachstehenden nichts anderes ergibt. (10) Verletztengeld für die nach 6 Absatz 1 Buchstabe a genannten Personen wird für die Dauer der ersten sechs Wochen nach dem sich aus Satz 2 ergebenden Zeitpunkt nicht gezahlt ( 46 Absatz 2 SGB VII). Die Frist nach Satz 1 beginnt am Tag, ab dem die Arbeitsunfähigkeit ärztlich festgestellt wird oder mit dem Tag des Beginns einer Heilbehandlungsmaßnahme, wenn sie an der Ausübung einer ganztägigen Erwerbstätigkeit hindert ( 46 Absatz 1 SGB VII). Die Wartezeit nach Satz 1 gilt nicht für Versicherte, die bei einer Krankenkasse mit Anspruch auf Krankengeld versichert sind ( 46 Absatz 2 Satz 2 SGB VII). (11) Für nach Absatz 1 Buchstabe b Versicherte bestimmt sich der Jahresarbeitsverdienst für die Berechnung der Rentenleistungen nach dem Gesamtbetrag der Arbeitsentgelte ( 14 SGB IV) und Arbeitseinkommen ( 15 SGB IV) des Versicherten in den zwölf Kalendermonaten vor dem Monat, in dem der Versicherungsfall eingetreten ist; dies gilt in den Grenzen des 85 Absatz 1 SGB VII einerseits und des 19 andererseits. Für die Berechnung der Verletztengeldleistungen gilt 47 SGB VII. (12) Jede Änderung der für die Versicherung maßgebenden Verhältnisse ist unverzüglich anzuzeigen. (13) Die freiwillige Versicherung wird bei nach Absatz 1 Buchstabe a Versicherten mit Ablauf des Monats, in dem ein schriftlicher Antrag bei der Unfallversicherung Bund und Bahn eingegangen ist, auf eine andere Versicherungssumme umgestellt, sofern nicht ausdrücklich ein späterer Zeitpunkt genannt wird. Leistungen für Berufskrankheiten, deren medizinische Voraussetzungen vor Änderung der Versicherungssumme vorgelegen haben, bleiben von der Änderung der Versicherungssumme unberührt. (14) Die freiwillige Versicherung endet mit Ablauf des Monats, in dem ein schriftlicher Antrag bei der Unfallversicherung Bund und Bahn eingegangen ist. (15) Die freiwillige Versicherung erlischt, wenn der auf sie entfallende Beitrag binnen zwei Monaten nach Fälligkeit nicht gezahlt worden ist. Eine Neuanmeldung bleibt so lange unwirksam, bis der rückständige Beitrag entrichtet worden ist ( 6 Absatz 2 Sätze 2 und 3 SGB VII). (16) Bei Überweisung des Unternehmens in eine anderweitige Zuständigkeit erlischt die freiwillige Versicherung mit dem Tag, an dem die Überweisung wirksam wird ( 137 Absatz 1 Satz 1 SGB VII). Im Falle rückwirkender Überweisung ( 137 Absatz 1 Satz 2 SGB VII) erlischt die Versicherung zu dem Zeitpunkt, zu dem die Überweisung bindend wird ( 136 Absatz 1 Sätze 4 und 5 SGB VII). Bei Einstellung des Unternehmens und beim Ausscheiden der versicherten Person aus dem Unternehmen erlischt die freiwillige Versicherung mit dem Tag des Ereignisses. (17) Die Unfallversicherung Bund und Bahn führt ein Verzeichnis der freiwillig Versicherten und ihrer Versicherungssummen. Sie bestätigt den nach Absatz 1 Buchstabe a Versicherten die Versicherung und teilt ihnen hierbei die Höhe der Versicherungssumme mit.

19 19 7 Künstlersozialversicherung Die Unfallversicherung Bund und Bahn führt das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) im Auftrag des Bundes als Künstlersozialkasse (KSK) durch. In Angelegenheiten der Künstlersozialversicherung führt der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin der Unfallversicherung Bund und Bahn die Verwaltungsgeschäfte und vertritt die KSK gerichtlich und außergerichtlich. Im Übrigen finden die Regelungen dieser Satzung mit Ausnahme der 1 Absatz 2 Satz 4, 3 Absatz 2, 27b Absatz 5 und 46 Absatz 6 keine Anwendung. Abschnitt II Organisation 8 Selbstverwaltungsorgane (1) Die Selbstverwaltungsorgane der Unfallversicherung Bund und Bahn sind die Vertreterversammlung und der Vorstand ( 31 Absatz 1 Satz 1 SGB IV). (2) Den Selbstverwaltungsorganen gehören Vertreter der Arbeitgeber mit insgesamt der gleichen Stimmenzahl wie die Vertreter der Versicherten an ( 44 Absatz 7 Satz 1 SGB IV). 9 Zusammensetzung der Selbstverwaltungsorgane (1) Die Vertreterversammlung besteht aus a) 30 Vertretern der Versicherten mit je einer Stimme und b) 10 Vertretern der Arbeitgeber. 1. Die Vertreter der Arbeitgeber werden vom BMAS auf Vorschlag des BMVI (4 Vertreter), des BMF (2 Vertreter), des BMI, des BMVg, des BMAS und der BA (je 1 Vertreter) bestellt. 2. Die Vertreter der Arbeitgeber verfügen über insgesamt 30 Stimmen. Davon führen die gemäß 44 Absatz 7 SGB IV vom - BMVI vorgeschlagene Gruppe der Vertreter der Arbeitgeber insgesamt 12 Stimmen,

20 20 - BMAS, BMF und BMVg vorgeschlagenen Vertreter der Arbeitgeber jeweils insgesamt 4 Stimmen, - BMI und der BA vorgeschlagenen Vertreter der Arbeitgeber jeweils insgesamt 3 Stimmen. 3. Bei mehreren Vertretern verteilen sich die Stimmen zu gleichen Teilen untereinander. (2) Der Vorstand besteht aus a) 13 Vertretern der Versicherten mit je einer Stimme und b) 9 Vertretern der Arbeitgeber. 1. Die Vertreter der Arbeitgeber werden vom BMAS auf Vorschlag des BMVI, des BMI, des BMF, des BMVg, des BMAS und der BA bestellt. 2. Die Vertreter der Arbeitgeber verfügen über insgesamt 13 Stimmen. Davon führen die gemäß 44 Absatz 7 SGB IV vom BMVI vorgeschlagene Gruppe der Vertreter der Arbeitgeber insgesamt 5,20 Stimmen (BMVI 1 Vertreter mit 2,08 Stimmen, BEV 1 Vertreter mit 1,04 Stimmen, DB AG 2 Vertreter mit je 1,04 Stimmen), ferner der jeweils vom BMAS, vom BMF und vom BMVg, vom BMI und von der BA vorgeschlagenen Vertreter der Arbeitgeber jeweils 1,56 Stimmen. (3) Die Vertreter der Arbeitgeber und die Vertreter der Versicherten haben die gleiche Anzahl der Stimmen. Bei einer Abstimmung können die Vertreter einer Seite jedoch nicht mehr Stimmen abgeben, als den anwesenden Vertretern der anderen Seite zustehen. (4) Ein Mitglied, das verhindert ist, wird durch einen Stellvertreter / eine Stellvertreterin vertreten. Stellvertreter / Stellvertreterinnen der Vertreter der Versicherten sind die als solche in der Vorschlagsliste benannten und verfügbaren Personen in der Reihenfolge ihrer Aufstellung. Vertreter der Arbeitgeber werden im Verhinderungsfall durch ihren ersten Stellvertreter / ihre erste Stellvertreterin oder bei dessen / deren Verhinderung durch ihren zweiten Stellvertreter / ihre zweite Stellvertreterin vertreten. (5) Mitglieder der Vertreterversammlung und ihre Stellvertreter und Stellvertreterinnen können nicht gleichzeitig Mitglieder oder stellvertretende Mitglieder des Vorstandes sein ( 43 Absatz 3 SGB IV). (6) Von der Gesamtzahl der Mitglieder der Gruppe der Versicherten in der Vertreterversammlung und im Vorstand darf jeweils nicht mehr als ein Drittel zu den Beauftragten gehören. (7) Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin gehört dem Vorstand mit beratender Stimme an ( 31 Absatz 1 Satz 2 SGB IV).

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