Oberstufenzentrum Wirtschaft und Sozialversicherung 04/2013 FB Wirtschaftslehre, Rechtslehre und Sozialversicherungslehre Nico Dinter

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1 Oberstufenzentrum Wirtschaft und Sozialversicherung 04/2013 FB Wirtschaftslehre, Rechtslehre und Sozialversicherungslehre Nico Dinter Zusammenfassung möglicher Prüfungsinhalte zur Vorbereitung auf die Zwischen- und Abschlussprüfung im Fach Wirtschafts- und Sozialkunde im Rahmen der Berufsausbildung für Sozialversicherungsfachangestellte Vorbemerkungen Das vorliegende Material soll den Schülerinnen und Schülern des OSZ WI&SO bei der Vorbereitung auf die Zwischen- und Abschlussprüfung im Fach Wirtschafts- und Sozialkunde behilflich sein. Dabei ist es in erster Linie Grundlage für die vom BVA durchgeführten Prüfungen der Auszubildenden der bundesunmittelbaren SV-Träger, denn es wurde auf der Grundlage der vom zuständigen Aufgabenausschuss des BVA festgelegten Mindestinhalte (Stand 2005) erarbeitet. Entsprechend anzuwenden ist dieses Material auch für Prüfungen, für die die Berliner Senatsverwaltung für Inneres zuständig ist. Grundsätzlich ist es aber auch anwendbar für die Prüfungen, die von Auszubildenden der anderen landesunmittelbaren SV-Träger abzulegen sind. Bei diesen Prüfungen sind die möglichen Inhalte jedoch nicht auf die Mindestinhalte des BVA beschränkt, diese Prüfungen können alle behandelten Inhalte der in der nachfolgenden Tabelle genannten Lernabschnitte erfassen. Ein Vorteil dieses Materials für die Prüfungsvorbereitung sollte es sein, dass es über die in den Mindestinhalten genannten Fakten hinausgeht. Es enthält auch noch die dort nicht näher dargestellten Begriffsbestimmungen, Formeln, Erläuterungen, gesetzliche Regelungen und Beispiele. Da die Prüfungsaufgaben zumeist anwendungsorientiert formuliert sind, reicht es für ein erfolgreiches Bestehen der Prüfung aber nicht aus, sich nur die hier aufgeführten Lerninhalte anzueignen. Häufig müssen auch Beispiele aus dem Sozialversicherungsbereich gebracht werden, die hier nicht im Einzelnen aufgeführt wurden, um die Lösungen nicht zu stark zu vereinheitlichen. Gelegentlich müssen Aussagen interpretiert, fallbezogene Entscheidungen getroffen und Berechnungen durchgeführt werden. Auch dafür können hier keine spezifischen Anleitungen mehr gegeben werden. Es ist also immer noch wichtig, die Unterrichtsmaterialien mit in die Prüfungsvorbereitungen einzubeziehen und bei den Lösungen eine eigene Kreativität zu entwickeln. Weil sich aus den Mindestinhalten nicht immer die Eindringtiefe der Aufgabenstellungen ergibt und diese auch in den Prüfungsaufgaben variieren kann, wurde hier auf entsprechende Fragestellungen verzichtet. Üblicherweise sind bei den erwarteten Antworten die Inhalte teils nur zu benennen, häufig kurz zu beschreiben und gelegentlich ausführlicher zu erläutern. Weitere Informationen zu den Prüfungen, für die das BVA zuständig ist, können auch auf dessen Homepage - - nachgelesen werden. Insbesondere sind dort spezielle Prüfungshinweise, die Mindestinhalte und auch Übungsaufgaben (ohne und mit Lösungen) zu finden. Diese Informationen können auch für die Auszubildenden der landesunmittelbaren SV-Träger interessant sein, natürlich immer unter Beachtung der Tatsache, dass für ihre Prüfungen andere zuständige Stellen verantwortlich sind und zum Teil auch abweichende Regelungen gelten. Zur Urheberschaft: Die hier aufgeführten Themenstellungen und Lösungen stimmen in weiten Teilen wörtlich mit den Formulierungen der vom BVA festgelegten Mindestinhalte überein. Die darüber hinaus enthaltenen Begriffsbestimmungen und Erläuterungen sind zumeist allgemeines Fachwissen und entsprechen den erwarteten Lösungen der Zwischen- und Abschlussprüfungen. Obwohl das Material nach bestem Wissen zusammengestellt wurde, kann aber keine Gewähr für die vollständige Übereinstimmung mit den Mindestinhalten des BVA und den Prüfungsaufgaben übernommen werden. Ein Dank gilt auch den Kollegen unseres OSZ WI&SO, die ergänzende Hinweise zu diesem Material gegeben haben, insbesondere Herrn Wittenhagen, Herrn Seitz, Frau Zimmerer, Herrn Borchardt; Frau Nawratil, Frau Scherble und Frau Kroß. Für weitere Hinweise zu diesem Material und zu Erfahrungen bei dessen Nutzung sind die Kollegen des OSZ WI&SO stets dankbar. Vielen Dank im Voraus für kurze s an:

2 2 Prüfungsinhalte im Überblick: Die Tabellen geben einen Überblick über die Inhalte der Zwischen- und Abschlussprüfungen aller Auszubildenden unseres OSZ WI&SO. Die Inhalte sind abhängig von der jeweils zuständigen Stelle. Zwischenprüfungen: Trägerschaft SV-Träger Zuständ. Stelle Inhalte der Zwischenprüfungen Bundesunmittelbare SV-Träger DRV Bund Ersatzkrankenkassen Betriebskrankenkassen Berufsgenossenschaften Landwirtschaftliche SV Bundesversicherungsamt Wirtschaftslehre: LA 1 Aufgabe der Wirtschaft LA 2 Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren LA 3 Wirtschaftskreislauf Landesunmittelbare SV-Träger Unfallkasse Berlin AOK Nordost IKK Brandenburg und Berlin Unfallkasse Berlin AOK Nordost Sozialversicherungslehre: LA 1 System der sozialen Sicherung Gewichtung je LA: ca. 25 Punkte DRV Berlin-Brandenburg DRV Berlin- Brandenburg ggf. wie oben: Wirtschaft und SVL oder (wie bisher) nur Wirtschaftslehre-LA 1 bis 3 Gewichtung je LA: ca. 33 Punkte Abschlussprüfungen: Trägerschaft SV-Träger Zuständ. Stelle Inhalte der Abschlussprüfungen Bundesunmittelbare SV-Träger DRV Bund Ersatzkrankenkassen Betriebskrankenkassen Berufsgenossenschaften Landwirtschaftliche SV Bundesversicherungsamt Wirtschaftslehre: LA 3 Wirtschaftskreislauf LA 9 Konjunktur LA 5 Betrieblicher Leistungsprozess LA 10 Beschäftigung und noch zwei Aufgabenblöcke aus zwei weiteren Lernabschnitten Landesunmittelbare SV-Träger Unfallkasse Berlin DRV Berlin-Brandenburg Unfallkasse Berlin DRV Berlin- Brandenburg Rechtslehre: Arbeitsrecht Gewichtung LA 3 und 9: ca. 30 P. Gewichtung LA 5: ca. 20 P. Gewichtung übrige LA: ca. 20 P. Gewichtung LA10 u. AR: ca. 30 P. AOK Nordost IKK Brandenburg und Berlin AOK Nordost ggf. wie oben: Wirtschaft u. Recht mit noch zwei Aufgabenblöcken aus den übrigen WL-LA oder (wie bisher) nur die Wirtschaftslehre-LA 3, 9, 5 und 10 sowie Arbeitsrecht Gewichtung LA 3 und 9: ca. 33 P. Gewichtung LA 5: ca. 33 P. Gewichtung LA10 u. AR: ca. 33 P.

3 3 Lernabschnitt 1 - Aufgabe der Wirtschaft 1.1 Begriff der Bedürfnisse, Einteilungsmöglichkeiten, Bestimmung der Bedürfnisarten sowie Beispiele dafür: Bedürfnisse können nach der Dringlichkeit ihrer Befriedigung und nach der Bereitstellung der Güter eingeteilt werden. a) Nach der Dringlichkeit kann man die Bedürfnisse in Existenzbedürfnisse (Primärbedürfnisse) sowie in Zusatzbedürfnisse (Sekundärbedürfnisse - Kultur und Luxusbedürfnisse) einteilen. Existenzbedürfnisse sind solche, deren Befriedigung das Leben des Menschen gewährleisten soll. Kulturbedürfnisse sind solche, die innerhalb einer sozialen Gemeinschaft als normal und wichtig angesehen werden. Luxusbedürfnisse sind solche, die über die Existenz- und Kulturbedürfnisse hinausgehen und die nur wenige Menschen befriedigen können. b) Nach der Bereitstellung der Güter kann man die Bedürfnisse in individuelle und in kollektive Bedürfnisse einteilen. Individuelle Bedürfnisse sind solche, die der Einzelne mit Gütern befriedigt, die von Unternehmen bereitgestellt werden. Kollektive Bedürfnisse sind solche, für deren Befriedigung die Güter der Allgemeinheit insbesondere von staatlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Anmerkung zu den erwarteten Beispielen: Hier wird bewusst auf ein Lösungsmuster verzichtet, weil Beispiele nahe liegend sind und die Lösungen nicht zu sehr vereinheitlicht werden sollen. 1.2 Einflussfaktoren auf die Bedürfnisstruktur: z. B.: Alter, Geschlecht, Einkommen, Werbung, Umwelt, technischer Fortschritt 1.3 Begriff des Bedarfs sowie Beispiele dafür: Unter dem Bedarf wird der Teil der Bedürfnisse verstanden, die der Mensch mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln befriedigen kann. Anmerkung zu den erwarteten Beispielen: Hier wird bewusst auf ein Lösungsmuster verzichtet, weil Beispiele nahe liegend sind und die Lösungen nicht zu sehr vereinheitlicht werden sollen. 1.4 Begriff der Nachfrage sowie Beispiele dafür: Unter der Nachfrage versteht man den Teil des Bedarfs, der tatsächlich am Markt nachgefragt wird. Anmerkung zu den erwarteten Beispielen: Hier wird bewusst auf ein Lösungsmuster verzichtet, weil Beispiele nahe liegend sind und die Lösungen nicht zu sehr vereinheitlicht werden sollen. 1.5 Zusammenhänge zwischen Bedürfnissen, Bedarf und Nachfrage sowie Beispiele dafür: Bei vorhandenen Bedürfnissen besteht ein Bedarf nur dann, wenn die privaten Haushalte über genügend finanzielle Mittel zum Konsum verfügen. Aus dem Bedarf wird eine Nachfrage aber erst durch die konkrete Entscheidung zur Beschaffung von Gütern am Markt.

4 4 Anmerkung zu den erwarteten Beispielen: Hier wird bewusst auf ein Lösungsmuster verzichtet, weil Beispiele nahe liegend sind und die Lösungen nicht zu sehr vereinheitlicht werden sollen. 1.6 Begriff der Güter, Einteilungsmöglichkeiten, Bestimmung der Güterarten sowie Beispiele dafür: Güter sind Mittel, mit denen der Mensch seine Bedürfnisse befriedigen kann. Güter können u. a. nach folgenden verschiedenen Kriterien eingeteilt werden: a) nach der Verfügbarkeit - in freie und in wirtschaftliche Güter: Freie Güter sind solche, die in der Natur vorzufinden sind, durch jeden genutzt werden können und deshalb auch keinen Preis haben. Wirtschaftliche Güter sind solche, die erst durch den Menschen geschaffen werden müssen. Sie sind deshalb knapp und haben einen Preis. b) nach der stofflichen Beschaffenheit - in Sachgüter, Dienstleistungen und Rechte: Sachgüter sind solche, die in materieller (gegenständlicher) Form vorliegen. Dienstleistungen sind immaterielle Güter, die als Leistung erbracht werden müssen. Rechte sind Güter, die nur einen ideellen Charakter haben und die anderen Nutzern eingeräumt werden können. c) nach dem Verwendungszweck - in Konsum- und Produktionsgüter: Konsumgüter sind Güter, die der unmittelbaren Bedürfnisbefriedigung des Menschen dienen. Produktionsgüter sind Güter, die zur Produktion anderer Güter eingesetzt werden. d) nach der Lebensdauer - in Gebrauchs- und Verbrauchsgüter: Gebrauchsgüter dienen dem längerfristigen Gebrauch. Die Nutzungsdauer ist i. d. R. länger als ein Jahr. Derartige Produktionsgüter werden als Investitionsgüter bezeichnet. Verbrauchsgüter dienen dem einmaligen oder kurzfristigen Gebrauch durch den Nutzer (i. d. R. kürzer als ein Jahr). e) nach der Beziehung zueinander - in Substitutions- und Komplementärgüter: Substitutionsgüter sind solche, die sich gegenseitig ersetzen bzw. die ausgetauscht werden können. Komplementärgüter sind Güter, die sich gegenseitig ergänzen. f) nach ihrer Vergleichbarkeit - in homogene und heterogene Güter: Homogene Güter sind solche, zwischen denen keine Unterschiede bestehen und die deshalb beliebig austauschbar sind. Heterogene Güter sind solche, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und die deshalb nicht beliebig austauschbar sind. Anmerkung zu den erwarteten Beispielen: Hier wird bewusst auf ein Lösungsmuster verzichtet, weil Beispiele nahe liegend sind und die Lösungen nicht zu sehr vereinheitlicht werden sollen.

5 5 1.7 Ausprägungen des ökonomischen Prinzips und ihre Anwendung im Bereich der Sozialversicherung: Das ökonomische Prinzip besagt, dass die Wirtschaftssubjekte aus Vernunft versuchen, ihre Bedürfnisse bzw. wirtschaftlichen Ziele mit den grundsätzlich knappen verfügbaren Mitteln optimal zu erreichen. Beim Maximalprinzip soll mit vorgegebenen Mitteln der größtmögliche (maximale) Erfolg erreicht werden. In der Sozialversicherung kann z. B. mit bestimmten gegebenen Einnahmen versucht werden, die bestmögliche Versorgung der Versicherten zu erreichen. Beim Minimalprinzip soll ein vorgegebenes Ziel mit möglichst geringen (minimalen) Mitteln erreicht werden. In der Sozialversicherung kann z. B. versucht werden, eine bestimmte Versorgung der Versicherten mit möglichst geringen Verwaltungsausgaben zu erreichen. 1.8 Gründe, die einem ausschließlich ökonomischen Handeln der einzelnen Wirtschaftssubjekte entgegenstehen: z. B.: Bequemlichkeit, Emotionalität, Prestigedenken, Werbung, fehlende Marktübersicht 1.9 Anwendung des ökonomischen Prinzips unter Beachtung ökologischer Aspekte: z. B.: - Beachtung von Maßnahmen des Umweltschutzes - Einsatz von umweltfreundlichen Fertigungsverfahren - Vermeidung von Verschwendungen Anmerkung zu den erwarteten Beispielen: Hier wird bewusst auf ein Lösungsmuster verzichtet, weil Beispiele nahe liegend sind und die Lösungen nicht zu sehr vereinheitlicht werden sollen Wirtschaftliche Grundfragen, die in einer Wirtschaftsordnung beantwortet werden müssen: - Welche Güter sollen produziert werden? - Wie sollen die Güter produziert werden? - Wo sollen die Produktionsstätten errichtet werden? - Nach welchen Kriterien sollen die Güter verteilt werden? 1.11 Kennzeichnung der Idealtypen der Wirtschaftsordnungen freie Marktwirtschaft und Zentralverwaltungswirtschaft anhand folgender Merkmale: a) Art der Planung wirtschaftlicher Prozesse: - in der freien Marktwirtschaft: Planung individuell durch die Wirtschaftssubjekte - in der Zentralverwaltungswirtschaft: Planung zentralistisch durch den Staat b) Instrument der Koordinierung wirtschaftlicher Aktivitäten: - in der freien Marktwirtschaft: Koordinierung der Aktivitäten durch den Markt - in der Zentralverwaltungswirtschaft: Koordinierung der Aktivitäten durch staatliche Pläne c) Rolle des Staates in der Wirtschaft: - in der freien Marktwirtschaft: Staat ist sogenannter "Nachtwächterstaat" - in der Zentralverwaltungswirtschaft: Staat reglementiert das wirtschaftliche Geschehen

6 6 d) Formen des Eigentums an Produktionsmitteln: - in der freien Marktwirtschaft: privates Eigentum an Produktionsmitteln - in der Zentralverwaltungswirtschaft: staatliches Eigentum an Produktionsmitteln e) Arten und Umfang wirtschaftlicher Freiheiten: insbesondere die Gewerbefreiheit, die Produktionsfreiheit, die Konsumfreiheit, die Vertragsfreiheit sowie die Freiheit der Arbeitsplatz-, Ausbildungsplatz- und Berufswahl - in der freien Marktwirtschaft: Freiheiten sind voll gegeben - in der Zentralverwaltungswirtschaft: Freiheiten sind sehr stark eingeschränkt 1.12 Elemente des Konzepts der sozialen Marktwirtschaft: z. B.: - grundsätzlich dezentrale Planung von Produktion, Verteilung und Konsum - grundsätzlich Steuerung der wirtschaftlichen Prozesse durch den Markt - überwiegend Privateigentum an den Produktionsmitteln - Sicherung eines funktionsfähigen Wettbewerbs durch den Staat - Streben nach sozialem Ausgleich (Einkommensumverteilung) - Erhalt und Verbesserung der natürlichen Lebensgrundlagen - Schaffung eines rechtlichen Rahmens - wirtschaftspolitische Eingriffe, z. B. durch Subventionen 1.13 Probleme der sozialen Marktwirtschaft: z. B.: - Trend zur Unternehmenskonzentration - Arbeitslosigkeit - Ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen - Gefährdung der Umwelt Lernabschnitt 2 - Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren 2.1 Begriff des Produktionsfaktors Arbeit: Arbeit im volkswirtschaftlichen Sinn ist jede auf ein wirtschaftliches Ziel (Gütererstellung) gerichtete Tätigkeit eines Menschen gegen Entgelt. Der Mensch selbst ist nicht der Produktionsfaktor, sondern nur der "Träger" der Arbeitsleistungen. Der Produktionsfaktor Arbeit ist ein originärer (ursprünglicher) Produktionsfaktor, weil die menschliche Arbeit von vornherein vorhanden ist, sie muss nicht erst erschaffen werden. 2.2 Einflussfaktoren auf die Menge des Arbeitskräfteangebotes: z. B.: - Wochenarbeitszeit, - Lebensarbeitszeit - Altersaufbau der Bevölkerung (Alterspyramide) - Anzahl der arbeitsfähigen und arbeitswilligen Arbeitskräfte - Zuzug bzw. Wegzug von ausländischen Arbeitnehmern Anmerkung: Zur ggf. notwendigen Interpretation der Besonderheiten der Alterspyramide benutzen Sie bitte Ihre Unterrichtsmaterialen.

7 7 2.3 Einflussfaktoren auf die Qualität des Arbeitskräfteangebotes: z. B.: - Aus-, Fort- und Weiterbildung der Arbeitskräfte - Arbeitsmotivation der Arbeitskräfte - Gesundheitszustand der Arbeitskräfte - Erfahrung der Arbeitskräfte 2.4 Einflussfaktoren auf die Menge der Arbeitskräftenachfrage: z. B.: - Auftragslage der Unternehmen - technischer Fortschritt (insbesondere bei Produktionsmitteln und Produktionsverfahren) - Höhe der Lohn- und Lohnnebenkosten (Höhe der Entgelte und Personalzusatzkosten) 2.5 Einflussfaktoren auf die Qualität der Arbeitskräftenachfrage: z. B.: - Anforderungen des Arbeitsplatzes - Art der hergestellten Güter und der Produktionsverfahren 2.6 Wechselwirkungen zwischen Sozialversicherung und Arbeitsmarkt: a) Leistungen der Sozialversicherung, die das Arbeitskräfteangebot beeinflussen: z. B.: - Gesundheitsvorsorge - medizinischen Rehabilitation - Krankenbehandlung - Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben - Gewährung von Renten wegen Arbeitslosigkeit b) Einfluss des Arbeitsmarktes auf die Sozialversicherung: z. B.: - Höhe des Beitragsaufkommens - Höhe der Leistungsausgaben bzw. die Veränderung von Leistungen - anders gesagt: Art und Umfang der Nachfrage nach SV-Leistungen durch die Arbeitnehmer - Wirkungen des "Generationenvertrages" 2.7 Begriff der betrieblichen Arbeitsteilung: Unter der betrieblichen Arbeitsteilung versteht man die Aufteilung eines Produktionsprozesses in verschiedene Teilprozesse innerhalb einer Produktionsstätte sowie die Arbeitsvereinigung. 2.8 Vor- und Nachteile der betrieblichen Arbeitsteilung aus der Sicht der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber: a) Vorteile für die Arbeitnehmer: z. B.: - Arbeitnehmer können sich schneller in neue Tätigkeiten einarbeiten, da die Anforderungen in der Regel leichter erfüllbar sind. - Durch die Spezialisierung werden die Arbeitnehmer geschickter, wodurch sich für sie bessere Verdienstmöglichkeiten ergeben können. b) Nachteile für die Arbeitnehmer: z. B.: - Die Tätigkeiten sind vielfach monoton und führen häufig zu einseitigen Belastungen. - Die Arbeitnehmer verlieren den Gesamtüberblick über die Produktionsabläufe und die Fähigkeit, viele verschiedene Tätigkeiten auszuüben.

8 8 c) Vorteile für die Arbeitgeber: z. B.: - Die Arbeit wird durch die Spezialisierung der Arbeitnehmer produktiver. - Arbeitsgänge können durch Maschinen übernommen werden, wodurch längerfristig die Produktionskosten sinken. d) Nachteile für die Arbeitgeber: z. B:. - Arbeitnehmer sind ggf. unmotivierter und unzufriedener. Dadurch kann deren Einsatzbereitschaft für das Unternehmen sinken. - Die Arbeitnehmer verlieren den Gesamtüberblick über die Produktionsabläufe und die Fähigkeit, viele verschiedene Tätigkeiten auszuüben. 2.9 Neue Formen der Arbeitsorganisation im Sozialversicherungsbetrieb und deren Folgen für den Betrieb, die Beschäftigten und die Versicherten: Eine neue Form der Arbeitsorganisation ist die Teamarbeit. Eine weitere neue Form ist die Zentralisierung und Dezentralisierung von Aufgaben. Folgen für den Betrieb, die Beschäftigten und die Versicherten: z. B.: - Für den Betrieb und die Beschäftigten werden die o. g. Nachteile der betrieblichen Arbeitsteilung behoben. - Für die Versicherten ergibt sich eine schnellere Bearbeitung ihrer Anliegen Begriff der volkswirtschaftlichen Arbeitsteilung, Beispiele aus der Sozialversicherung: Unter der volkswirtschaftlichen Arbeitsteilung versteht man die Aufteilung eines Produktionsprozesses in verschiedene Teilprozesse, die in verschiedenen Unternehmen stattfinden, sowie die Zusammenführung der Teilprozesse zur Herstellung eines Gutes. Die Sozialversicherung ist in die verschiedenen Zweige eingeteilt (KV, PV, UV, RV, AF). Von einzelnen Sozialversicherungsträgern werden üblicherweise auch Auftragsgeschäfte für andere durchgeführt. Anmerkung zu den erwarteten Beispielen: Hier wird bewusst auf ein Lösungsmuster verzichtet, weil Beispiele nahe liegend sind und die Lösungen nicht zu sehr vereinheitlicht werden sollen Vor- und Nachteile der volkswirtschaftlichen Arbeitsteilung aus der Sicht der Unternehmen: a) Vorteile: z. B.: - bessere Wettbewerbs- und Gewinnchancen durch größere Erfahrungen bei der Herstellung bestimmter Güter - Konzentration des gesamten betrieblichen Potenzials auf die Bereiche, die vom Unternehmen beherrscht werden b) Nachteile: z. B.: - stärkere Abhängigkeiten von Zulieferern und Abnehmern - Existenzgefährdung, wenn die hergestellten Güter nicht mehr nachgefragt werden 2.12 Begriff der internationalen Arbeitsteilung: Unter der internationalen Arbeitsteilung versteht man die Spezialisierung einzelner Länder auf die Produktion bestimmter Sachgüter und Dienstleistungen.

9 Vorteile und Probleme der internationalen Arbeitsteilung für Deutschland: a) Vorteile: z. B.: - Durch die internationale Arbeitsteilung werden Güter in Deutschland verfügbar, die hier wegen natürlicher Gegebenheiten (Klima, Bodenschätze) nicht vorhanden sind. - Bestimmte Güter können auf dem deutschen Markt preiswerter gehandelt werden, weil sie aus dem Ausland wegen der dort geringeren Produktionskosten importiert werden. b) Probleme: z. B.: - Deutschland kann sich vom Ausland abhängig machen, wenn hier auf die Herstellung bestimmter Güter verzichtet wird. - In Deutschland können Arbeitsplätze verloren gehen, wenn hier nur noch preisgünstigere Güter aus dem Ausland nachgefragt werden Begriff des Produktionsfaktors Natur: Unter dem Produktionsfaktor Natur versteht man den Boden, das Wasser und die Atmosphäre. Der Produktionsfaktor Natur ist ein originärer (ursprünglicher) Produktionsfaktor, weil die Natur von vornherein vorhanden ist, sie muss nicht erst erschaffen werden Funktionen der Natur im Zusammenhang mit der Güterproduktion: insbes.: - als Standort, z. B. für Produktionsstätten und Verkehrswege sowie für Wohnzwecke - zum Anbau von landwirtschaftlichen Produkten - zum Abbau von Rohstoffen - zur Aufnahme von Produktionsrückständen - zur Energiegewinnung 2.16 Gefährdungen der Natur durch die Güterproduktion: z. B.: - Umweltbelastungen des Bodens, der Luft und des Wassers - Vernichtung von Lebensräumen (insbesondere für Tiere, Pflanzen und auch Menschen) - Verknappung der Rohstoffe 2.17 Gesamtwirtschaftliche Maßnahmen zum Schutz der Natur aus Verantwortung gegenüber kommenden Generationen: z. B.: - Förderung von Recycling-Maßnahmen - Erhebung von umweltschützenden Abgaben und Steuern - Erlass von entsprechenden Gesetzen und Verordnungen 2.18 Prinzipien der Umweltpolitik: Das Vorsorgeprinzip besagt, dass Belastungen bzw. Schäden für die Umwelt bzw. die menschliche Gesundheit im Voraus vermieden oder weitestgehend verringert werden sollen. Das Verursacherprinzip besagt, dass der Urheber einer Umweltbelastung auch die Kosten für die Beseitigung tragen soll. Nach dem Gemeinlastprinzip trägt die Allgemeinheit (der Staat) solche Kosten, die nicht zurechenbar sind bzw. nicht vom Verursacher aufzubringen sind.

10 Begriff des Produktionsfaktors Kapital: Unter dem Produktionsfaktor Kapital (hier nur im Sinne von Sachkapital) versteht man die produzierten Produktionsmittel, die im Produktionsprozess zur Güterherstellung einsetzt werden. Der Produktionsfaktor Kapital ist ein abgeleiteter (derivativer) Produktionsfaktor, weil er erst unter Nutzung der originären Produktionsfaktoren Arbeit und Natur erschaffen werden muss Voraussetzungen und Prozess der Kapitalbildung: Zur Entstehung von Kapital sind zuerst einmal die Produktionsfaktoren Natur und Arbeit notwendig, die dann miteinander kombiniert werden müssen. Die Entstehung von Kapital ist nur dann möglich, wenn der Mensch mehr als das Lebensnotwendige produziert (Überschussproduktion), auf Konsum verzichtet (also spart) und das Ersparte zur Kapitalbildung investiert Notwendigkeit der Kombination der Produktionsfaktoren für den Produktionsprozess: Die Produktionsfaktoren müssen im Produktionsprozess in verschiedener Weise zueinander ins Verhältnis gesetzt bzw. kombiniert werden, um ein gewünschtes Ergebnis in optimaler Weise zu erzielen. Limitationale Produktionsfaktoren sind solche, die nur in einem festen Mengenverhältnis zueinander eingesetzt werden können. Substitutionale Produktionsfaktoren sind solche, die gegenseitig austauschbar sind Begriff und Berechnung der Minimalkostenkombination: Bei der Minimalkostenkombination werden die Produktionsfaktoren so kombiniert, dass die vorgegebene Produktionsmenge mit den geringsten Kosten (dem geringsten Mitteleinsatz) erreicht werden kann. Voraussetzung für die Minimalkostenkombination ist das Vorhandensein von substitutionalen Produktionsfaktoren. Anmerkung: Beispiele für die Berechnung der Minimalkostenkombination entnehmen Sie bitte Ihren Unterrichtsmaterialien Ursachen der Substitution von Arbeit durch Kapital: z. B.: - technischer Fortschritt - steigende Personalkosten - höherwertige Güterproduktion 2.24 Folgen der Substitution von Arbeit durch Kapital für Arbeitnehmer, Unternehmen und Sozialversicherungsträger: a) Folgen für die Arbeitnehmer: z. B.: - Arbeitsplatzverlust für einen Teil der Arbeitnehmer - veränderte Arbeitsbedingungen durch die neuen Maschinen b) Folgen für die Unternehmen: z. B.: - Menge und Qualität der hergestellten Güter wird steigen - langfristig sinken die Produktionskosten

11 11 c) Folgen für die Sozialversicherungsträger: z. B.: - Verringerung der Beitragseinnahmen durch steigende Arbeitslosigkeit - höhere Leistungsausgaben bei der Agentur für Arbeit und den Gebietskörperschaften Lernabschnitt 3 - Wirtschaftskreislauf 3.1 Subjekte, die dem Wirtschaftssektor Private Haushalte zugerechnet werden: Zum Wirtschaftssektor Private Haushalte gehören alle privaten Personen und Personengruppen, die im Zusammenhang mit der Einkommensverwendung einzeln bzw. gemeinsam wirtschaften (Ein- und Mehrpersonenhaushalte). Hinzugerechnet werden aber auch Wirtschaftseinheiten ohne Erwerbscharakter, z. B. Kirchen. 3.2 Ziele der privaten Haushalte: insbes.: - Nutzenmaximierung - Einkommensmaximierung 3.3 Volkswirtschaftlichen Funktionen der privaten Haushalte: insbes.: - die Bereitstellung von Produktionsfaktoren - der Konsum von Gütern - das Sparen 3.4 Begriff und Arten des Faktoreinkommens (Primär-Einkommen) sowie Beispiele dafür: Faktoreinkommen ist das Einkommen, das die privaten Haushalte für die Bereitstellung der Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Boden (Natur) erhalten. Arten der Faktoreinkommen sind insbesondere Einkommen aus unselbstständiger Arbeit, aus selbstständiger Arbeit und aus Vermögen (Mieten, Pachten, Zinsen). 3.5 Begriff und Arten des Transfereinkommens sowie Beispiele dafür: Transfereinkommen ist das Einkommen, das die privaten Haushalte ohne direkte Gegenleistung vom Staat erhalten. Arten der Transfereinkommen sind z. B. Krankengeld, Verletztengeld, Rente, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Elterngeld, Kindergeld, Wohngeld. 3.6 Begriff des Brutto- und des Nettoeinkommens sowie die Ermittlung des verfügbaren Einkommens: Unter dem Bruttoeinkommen versteht man alle Faktoreinkommen ohne Abzug von Steuern und SV-Beiträgen. Unter dem Nettoeinkommen versteht man alle Faktoreinkommen nach Abzug von Steuern und SV-Beiträgen. Unter dem verfügbaren Einkommen versteht man alle Faktoreinkommen nach Abzug von Steuern und SV-Beiträgen zuzüglich der Transfereinkommen. Anmerkung: Beispiele für die Ermittlung des verfügbaren Einkommens entnehmen Sie bitte Ihren Unterrichtsmaterialien.

12 Auswirkungen von Beitrags- und Steueränderungen auf das verfügbare Einkommen, den Konsum und die Ersparnis: Durch Beitrags- und Steueranhebungen sinkt das verfügbare Einkommen, durch entsprechende Senkungen steigt das verfügbare Einkommen. In der Regel wird bei sinkendem verfügbarem Einkommen ein verhältnismäßig größerer Anteil des verfügbaren Einkommens für Konsumzwecke verwendet. Demzufolge sinkt damit auch die Sparquote. Bei steigendem verfügbarem Einkommen verhält es sich grundsätzlich umgekehrt. 3.8 Einflussfaktoren auf Konsum und Ersparnis: z. B.: - Höhe des verfügbaren Einkommens - Bedürfnisse - Entwicklung des Preisniveaus - Höhe der Zinsen - wirtschaftliche Zukunftserwartungen 3.9 Begriff und Berechnung der Konsum- und Sparquote: Die Konsumquote ist der prozentuale Anteil der Konsumausgaben am verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte. Konsumquote = Konsumausgaben verfügbares Einkommen x 100 % Die Sparquote ist der prozentuale Anteil der Ersparnis am verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte. Sparquote = Sparbetrag verfügbares Einkommen x 100 % 3.10 Beziehungen zwischen Einkommen und Vermögen: Bei einer Einkommenserzielung kann sich ein privater Haushalt durch das Sparen Vermögen schaffen. Das Vermögen führt wiederum zu neuem Einkommen aus der Geldanlage Volkswirtschaftlichen Funktionen der Unternehmungen: insbes.: - Bereitstellung von Gütern - Nachfrage nach Faktorleistungen - Ort der Einkommensentstehung 3.12 Subjekte, die dem Wirtschaftssektor Staat zugerechnet werden: - Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden) - Sozialversicherungsträger (KV, PV, UV, RV, AF) 3.13 Volkswirtschaftliche Funktionen des Staates: insbes.: - Bereitstellung von Kollektivgütern - Schaffung eines rechtlichen Rahmens für wirtschaftliches Handeln - Einkommensumverteilung - die Bereitstellung von Sozialleistungen

13 Gründe, Instrumente und Probleme der Einkommensumverteilung durch den Staat: a) Gründe: z. B.: - Der Staat versucht, soziale Sicherheit und soziale Gerechtigkeit zu erreichen. - Der Staat will soziale Spannungen abbauen, die sich negativ auf die Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft auswirken können. b) Instrumente: z. B.: - Erhebung von Steuern, prozentual abhängig von der Einkommenshöhe - Zahlung von Transfereinkommen in Abhängigkeit von der Bedürftigkeit c) Probleme: z. B.: - Personen mit hohen Einkommen werden durch hohe Belastungen nicht mehr zu weiterem Leistungswillen motiviert. - Personen mit geringem Einkommen sehen keine Notwendigkeit mehr, Arbeitseinkommen zu erlangen, wenn Transfereinkommen in ähnlicher Höhe gezahlt werden Begriff der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung, also des Bruttoinlandsproduktes: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist der Gesamtwert aller in einem Jahr innerhalb einer Volkswirtschaft erstellten Sachgüter und Dienstleistungen, abzüglich sämtlicher Vorleistungen Begriff des nominalen und des realen Bruttoinlandsproduktes: Das nominale BIP gibt den tatsächlichen Wert an, bewertet zu den Preisen des Berichtsjahres. Das reale BIP ist das um Preisveränderungen bereinigte nominale BIP. Durch die Herausrechnung der Preisveränderungen werden die wirtschaftlichen Leistungen mit denen der Vorjahre vergleichbar gemacht Entstehung des Bruttoinlandsproduktes in den Wirtschaftsbereichen und deren Anteil an der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung: Das BIP entsteht anteilig in folgenden Wirtschaftsbereichen: 2007: 2008: 2009: - Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 1 % 1 % 1 % - Produzierendes Gewerbe 26 % 30 % 22 % - Baugewerbe 4 % 4 % 5 % - Dienstleistungsbereiche - Handel, Gastgewerbe, Verkehr 10 % 20 % 17 % - Finanzierung, Vermietung, Unternehmensdienstleister 29 % 17 % 31 % - Öffentliche und private Dienstleister 22 % 28 % 24 % 3.18 Verwendung des Bruttoinlandsproduktes: Das BIP wird anteilig für folgenden Zwecke verwendet: 2007: 2008: 2009: - Konsumausgaben der privaten Haushalte 57 % 57 % 58 % - Konsumausgaben des Staates 18 % 18 % 20 % - Bruttoinvestitionen 18 % 19 % 17 % - Außenbeitrag (Export - Importe) 7 % 6 % 5 %

14 Einwände gegen das Bruttoinlandsproduktes als Wohlstandsindikator: z. B.: - Das BIP macht keine Aussage über seine Verteilung. - Das BIP berücksichtigt bestimmte Tätigkeiten nicht. - Das BIP macht keine Aussage über die Art der hergestellten Güter. - Das BIP macht keine Aussage über das Ausmaß der Umweltbelastungen. - Das BIP berücksichtigt keine qualitativen Sozialindikatoren Abgrenzung der Steuern von anderen staatlichen Einnahmen: Steuern sind Zwangsabgaben, die vom Staat ohne direkte Gegenleistung erhoben werden. Gebühren sind Entgelte für die Inanspruchnahme öffentlicher Güter. Dazu gehören z. B.: Studiengebühren, Ausweisgebühren, Bibliotheksgebühren. Beiträge sind Gegenleistungen für die Möglichkeit der Nutzung einer öffentlichen Leistung. Dazu gehören z. B.: SV-Beiträge, Erschließungsbeiträge, Kurtaxen Einteilung der Steuern nach der Ertragshoheit sowie Beispiele dafür: Hier werden die Steuern danach eingeteilt, wer die Erträge zu beanspruchen hat. Es gibt Bundes-, Landes-, Gemeinde- und Gemeinschaftssteuern. Die Gemeinschaftssteuern werden dabei unter verschiedenen Gebietskörperschaften nach einem festgelegten Schlüssel aufgeteilt. Zu den Bundessteuern gehören z. B.: Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Branntweinsteuer, Kaffeesteuer. Zu den Landessteuern gehören z. B.: Erbschaftsteuer, Lotteriesteuer, Biersteuer, Feuerschutzsteuer. Zu den Gemeindesteuern gehören z. B.: Hundesteuer, Jagdsteuer, Getränkesteuer, Vergnügungsteuer. Zu den Gemeinschaftssteuern gehören z. B.: Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer Einteilung der Steuern nach dem Steuergegenstand sowie Beispiele dafür: Hier werden die Steuern danach eingeteilt, an welchen Tatbestand die Steuererhebung geknüpft ist. Es gibt Besitz-, Verkehr- und Verbrauchsteuern. Bei einer Besitzsteuer, wird der Besitz bzw. das Einkommen versteuert. Dazu gehören z. B.: Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer, Erbschaftsteuer, Schenkungsteuer. Bei einer Verkehrsteuer wird ein rechtlicher bzw. wirtschaftlicher Verkehrsvorgang besteuert. Dazu gehören z. B.: Umsatzsteuer, Grunderwerbsteuer, Versicherungsteuer, Lotteriesteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Schankerlaubnissteuer. Bei der Verbrauchsteuer wird der Verbrauch bestimmter Güter besteuert. Dazu gehören z. B.: Mineralölsteuer, Stromsteuer, Tabaksteuer, Kaffeesteuer, Branntweinsteuer, Schaumweinsteuer.

15 Einteilung der Steuern nach der Erhebungstechnik sowie Beispiele dafür: Hier werden die Steuern danach eingeteilt, in welcher Weise sie erhoben werden. Es gibt direkte und indirekte Steuern. Bei einer direkten Steuer sind Steuerzahler (= Steuerschuldner) und Steuerträger identisch. Steuerschuldner ist derjenige, der die Steuer zu entrichten hat und sie gleichzeitig auch wirtschaftlich tragen soll. Zu den direkten Steuern gehören z. B.: Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Erbschaftsteuer, Grunderwerbsteuer, Kraftfahrzeugsteuer. Bei einer indirekten Steuer sind Steuerzahler (= Steuerschuldner) und Steuerträger nicht identisch. Der Steuerschuldner wälzt dabei die Steuern auf den Steuerträger ab, der durch die Steuer nach dem Gesetz belastet werden soll. Zu den indirekten Steuern gehören z. B.: Umsatzsteuer, Versicherungsteuer, Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Branntweinsteuer Funktionen der Steuern aus der Sicht des Staates: a) Erzielung von Einnahmen zur Deckung der Ausgaben für: - hoheitliche Aufgaben, z. B.: Bildung, Sicherheit, Verwaltung - Einkommensumverteilung, z. B.: verschiedene Steuerklassen, Transferzahlungen - wirtschaftspolitische Maßnahmen, z. B.: Subventionen b) Unterstützung bestimmter staatlicher Ziele: - Steuern als umweltpolitische Maßnahme, z. B.: Stromsteuer - Steuern als gesundheitspolitische Maßnahme, z. B.: Tabaksteuer 3.25 Begriff und Berechnung der Steuer- und der Abgabenquote: Die Steuerquote gibt den prozentualen Anteil der Steuern am Bruttoinlandsprodukt an. Steuerquote = Steuern Bruttoinlandsproduk t x 100 % Die Abgabenquote gibt den prozentualen Anteil der Steuern und Sozialversicherungsbeiträge am Bruttoinlandsprodukt an. Abgabenquote = (Steuern Sozialversicherungsbeiträge) Bruttoinla ndsprodukt x 100 % 3.26 Modellhafte Darstellung des erweiterten Wirtschaftskreislaufs: Am erweiterten Wirtschaftskreislauf (ohne den Sektor Ausland) sind als Wirtschaftssektoren die privaten Haushalte, die Unternehmungen, die Banken als Kapitalsammelstellen und der Staat (einschließlich der Sozialversicherung) beteiligt. Diese Wirtschaftssektoren sind durch verschiedene reale und monetäre Ströme miteinander verbunden. Anmerkung: Diese realen und monetären Ströme sind zu benennen und aus vorgegebenen Werten durch Addition und Subtraktion zu berechnen, wobei Einnahmen und Ausgaben in den jeweiligen Wirtschaftssektoren stets ausgeglichen sein müssen. Beispiele für solche realen und monetären Ströme sowie für Berechnungen entnehmen Sie bitte Ihren Unterrichtsmaterialien.

16 16 Lernabschnitt 4 - Markt und Preis 4.1 Begriffe des Markts, des Angebots und der Nachfrage: Unter dem Markt versteht man den Ort des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage. Das Angebot ist die Bereitschaft eines Wirtschaftssubjekts, Güter auf dem Markt gegen Entgelt zur Verfügung zu stellen. Die Nachfrage ist die Bereitschaft eines Wirtschaftssubjekts, Güter von einem anderen gegen Entgelt abzunehmen. 4.2 Einteilung der Märkte nach den verschiedenen Kriterien: Die Märkte können z. B. in Faktormärkte und in Gütermärkte eingeteilt werden. Zu den Faktormärkten gehören der Arbeitsmarkt, der Immobilienmarkt und der Kapitalmarkt. Zu den Gütermärkten gehören der Konsumgütermarkt und der Investitions- bzw. Produktionsgütermarkt. 4.3 Besonderheiten des Arbeitsmarktes: z. B.: - Arbeit ist Existenzgrundlage des Menschen - staatliche Vermittlung durch die Bundesagentur für Arbeit - Tarifbindung der Tarifvertragsparteien - Reglementierung durch das Arbeitsrecht 4.4 Funktionen des Marktes: Der Markt hat insbesondere folgende Funktionen: - Güteraustauschfunktion - Preisbildungsfunktion - Informationsfunktion - Lenkungsfunktion - Einkommensverteilungsfunktion Anmerkung: Auf eine Erläuterung der Marktfunktionen wird hier bewusst verzichtet. Nutzen Sie dafür Ihre Unterrichtsmaterialien. 4.5 Einflussfaktoren auf das individuelle Nachfrageverhalten: z. B.: - Preis des Gutes - Preise anderer Güter - Dringlichkeit der Bedürfnisse, Bedürfnisstruktur - Höhe des verfügbaren Einkommens und Vermögens 4.6 Preiselastizitäten der Nachfrage und ihre grafische Darstellung: a) Bei einer normalen Nachfrage sinkt die nachgefragte Menge bei steigenden Preisen in einem proportionalen Verhältnis. b) Bei einer elastischen Nachfrage sinkt die nachgefragte Menge bei steigenden Preisen in einem überproportionalen Verhältnis.

17 17 c) Bei einer unelastischen Nachfrage sinkt die nachgefragte Menge bei steigenden Preisen in einem unterproportionalen Verhältnis. d) Bei einer starren Nachfrage bleibt die nachgefragte Menge auch bei steigenden Preisen gleich. Hier zwei verschiedene Varianten der graphischen Darstellung: 4.7 Einflussfaktoren auf das individuelle Angebotsverhalten: z. B.: - Preis des Gutes - Preise anderer Güter - Dringlichkeit der Bedürfnisse sowie die Bedürfnisstruktur der Nachfrager - Kosten des Gutes - Unternehmensziele - Produktionskapazitäten 4.8 Bestimmung des Gleichgewichtspreises und der Gleichgewichtsmenge auf rechnerische und graphische Weise: Der Gleichgewichtspreis stellt sich ein, wenn Angebot und Nachfrage übereinstimmen. Zur Berechnung des Gleichgewichtspreises ist es notwendig, dass man die jeweils angebotene sowie nachgefragte Menge mit den entsprechenden Preisen multipliziert. Der Gleichgewichtspreis ist dann derjenige, bei dem die angebotene Menge mit der nachgefragten übereinstimmt. Man kann die entsprechenden Daten auch in ein Kurvendiagramm eintragen und die sich daraus ergebenden Graphen einzeichnen. Am Schnittpunkt der Graphen der Angebotsfunktion und der Nachfragefunktion liegt eine Gleichgewichtssituation vor. Der Preis, der dieser Situation entspricht, ist der Gleichgewichtspreis. 4.9 Gegebenheiten eines Angebots- und Nachfrageüberhanges sowie die entsprechenden Reaktionen der Marktteilnehmer: Ein Angebotsüberhang liegt vor, wenn das Angebot größer ist als die Nachfrage. Bei einem Angebotsüberhang werden die Anbieter die Preise senken und die Produktion einschränken. Da die Nachfrager jetzt wieder verstärkt Güter nachfragen, kommt es zum Marktgleichgewicht.

18 18 Ein Nachfrageüberhang liegt vor, wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot. Bei einem Nachfrageüberhang werden die Anbieter die Preise erhöhen und die Produktion ausdehnen. Da die Nachfrager jetzt wieder weniger Güter nachfragen, kommt es zum Marktgleichgewicht Verschiebungen der Angebots- und der Nachfragefunktion: Das Angebots- und das Nachfrageverhalten der Marktteilnehmer kann sich im Laufe der Zeit aus verschiedenen Gründen verschieben - auf der Angebotsseite z. B. wegen veränderter Kosten oder auf der Nachfrageseite z. B. wegen eines veränderten verfügbaren Einkommens. Folge davon sind Verschiebungen der Nachfrage- bzw. der Angebotsfunktion und damit auch des Gleichgewichtspreises und der Gleichgewichtsmenge. Hier sind die Verschiebungen der Angebots- und der Nachfragefunktion graphisch dargestellt: 4.11 Einteilung der Märkte auf der Angebots- und auf der Nachfrageseite nach der Anzahl der Marktteilnehmer: - viele Marktteilnehmer: Angebotspolypol bzw. Nachfragepolypol (Polypson) - wenige Marktteilnehmer: Angebotsoligopol bzw. Nachfrageoligopol (Oligopson) - ein Marktteilnehmer: Angebotsmonopol bzw. Nachfragemonopol (Monopson) 4.12 Beispiele für die Marktformen Polypol, Oligopol und Monopol: Anmerkung zu den erwarteten Beispielen: Hier wird bewusst auf ein Lösungsmuster verzichtet, weil Beispiele nahe liegend sind und die Lösungen nicht zu sehr vereinheitlicht werden sollen.

19 Charakteristische Merkmale der Marktform Polypol: - viele Anbieter - relativ kleine Marktanteile der einzelnen Anbieter - aktive Wettbewerbssituation wegen der vielen Mitbewerber - in der Realität weit verbreitet 4.14 Besonderheiten der Preispolitik polypolistischer Güteranbieter: Die Anbieter erlangen einen preispolitischen Spielraum aufgrund folgender Marktsituation: - eingeschränkte Markttransparenz - vorhandene Präferenzen der Nachfrager (persönlich, räumlich, zeitlich) - fehlende Homogenität der Güter - eingeschränkte Reaktionsgeschwindigkeit der Marktteilnehmer Grundsätzlich legen die Anbieter ihre Preise im oberen Teil des monopolartigen Bereiches fest Charakteristische Merkmale der Marktform Angebotsoligopol: - wenige Anbieter - relativ große Marktanteile der Anbieter - aktive oder passive Preispolitik - aktive Wettbewerbssituation in der Produkt- und Kommunikationspolitik - durch Konzentrationsprozesse in der Realität weit verbreitet 4.16 Besonderheiten der Preispolitik oligopolistischer Güteranbieter: Es besteht ein erheblicher preispolitischer Spielraum der Anbieter. Meist wird eine friedliche (passive) Preispolitik betrieben, z. B. durch Preisabsprachen bzw. Preisführerschaft. Gelegentlich wird aber auch eine kämpferische ruinöse (aktive) Preispolitik betrieben. Die passive Preispolitik wird häufig verbunden mit einem verstärkten Einsatz von Werbung und Produktgestaltung, um die Marktanteile zu halten und ggf. auszuweiten. Für neue Anbieter besteht ein relativ schlechter Marktzugang Charakteristische Merkmale der Marktform Angebotsmonopol: - ein Anbieter mit 100 %-igem Marktanteil - kein Wettbewerb mit Konkurrenten notwendig - aktives Marketing zur Erreichung der Unternehmensziele - kommt in der Realität selten vor 4.18 Besonderheiten der Preispolitik monopolistischer Güteranbieter: - Unabhängigkeit bei der Preisfestsetzung und der Festlegung der Angebotsmenge unter Beachtung einer erwarteten Preisabsatzfunktion - Wahl der Preismengenfunktion mit dem größtmöglichen Gesamtgewinn - Gefahren für den Angebotsmonopolisten bei zu hohen Preisforderungen

20 20 Lernabschnitt 5 - Betrieblicher Leistungsprozess 5.1 Einteilung der Betriebe nach dem Gegenstand der Leistung sowie nach der Zielsetzung: a) Einteilung nach dem Gegenstand der Leistung: - Sachgüterbetriebe - Dienstleistungsbetriebe b) Einteilung nach der Zielsetzung: - gewinnorientierte Betriebe - kostendeckungsorientierte Betriebe - bedarfsdeckungsorientierte Betriebe (auf Zuschüsse angewiesen) 5.2 System der betrieblichen Produktionsfaktoren und Beispiele aus dem Sozialversicherungsbetrieb: Betriebliche Produktionsfaktoren sind insbesondere die Arbeit, die Betriebsmittel, die Werkstoffe und auch die Dienstleistungen. Zum Produktionsfaktor Arbeit zählen alle körperlichen und geistigen Tätigkeiten der im Betrieb arbeitenden Menschen. Dabei kann die Arbeit noch nach verschiedenen Kriterien differenziert werden, z. B.: - nach der Anforderung: in körperliche, geistige und kreative Arbeit - nach der Rechtsstellung: in unselbstständige und selbstständige Arbeit - nach der Ausbildung: in ungelernte, angelernte und gelernte Arbeit - nach der Weisungsgebundenheit: in leitende und ausführende Arbeit Betriebsmittel sind die im Betrieb eingesetzten Gebrauchsgüter, die i. d. R. länger als ein Jahr genutzt werden. Sie werden nicht Bestandteil der zu erzeugenden Produkte. Werkstoffe sind Güter, die als Bestandteil direkt in das herzustellende Produkt eingehen bzw. während des Produktionsprozesses verbraucht werden. Man kann sie in Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe einteilen. Rohstoffe sind Güter, die unmittelbar in das herzustellende Produkt eingehen und dabei dessen Hauptbestandteile ausmachen. Hilfsstoffe sind solche Güter, die auch mit in das Produkt eingehen, aber nur als Nebenbestandteile. Betriebsstoffe sind während des Produktionsprozesses benötigte Verbrauchsgüter, die aber nicht mit in das Produkt eingehen. Dienstleistungen sind immaterielle Güter, also Leistungen, die für den Produktionsprozess notwendig sind, die aber wegen der volkswirtschaftlichen Arbeitsteilung von anderen Betrieben erbracht werden. Anmerkung zu den erwarteten Beispielen: Hier wird bewusst auf ein Lösungsmuster verzichtet, weil Beispiele nahe liegend sind und die Lösungen nicht zu sehr vereinheitlicht werden sollen.

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