Der Zukunft entgegen.

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1 Der Zukunft entgegen. BERICHT ZUM GESCHÄFTSJAHR 2003 Eine schöne Perspektive. STANDARD LIFE

2 Sehr geehrte Damen und Herren, Drei Jahre Börsenbaisse haben deutlich gezeigt, daß Lebensversicherer, die langfristig wachsen möchten, neben modernen Produkten, Vertriebs- und Service-Know-how eben auch entsprechende Investmentkompetenz und eine hohe Finanzkraft besitzen müssen. Nur damit können sie auf Dauer zunehmend kritischere Kunden überzeugen und sich auf dem Markt behaupten. Auch das Jahr 2003 war für die deutsche Zweigniederlassung der The Standard Life Assurance Company in den beiden relevanten Märkten Deutschland und Österreich vor allem durch eines geprägt: solides, konstantes Wachstum. Die mittlerweile mehr als deutschen und österreichischen Kunden sind für uns ein weiterer Beweis, daß wir uns auf diesen beiden Märkten fest etabliert haben. Das Erfolgsrezept: langfristige Investmentstrategie. Nach wie vor setzen wir auf einen höheren Aktienanteil als die deutschen und österreichischen Versicherer auch im Jahr Folgten die weltweiten Aktienmärkte zu Beginn des vergangenen Jahres noch einem Abwärtstrend, kehrte sich das Blatt zur Jahresmitte um. Zurückgekehrtes Anlegervertrauen sowie positivere wirtschaftspolitische Tendenzen ließen die Aktien wieder klettern. Dies unterstreicht unsere Überzeugung, daß die Aktie zwar kurzfristig starken Schwankungen unterliegen kann, über längere Zeiträume jedoch höhere Renditeaussichten hat als herkömmliche Kapitalanlagen. Aktives Anlagemanagement. Die Zusammensetzung des Anlageportefeuilles, aus dem die deutschen und österreichischen Versicherungsprodukte von Standard Life gespeist werden, ist dabei keineswegs statisch. Unsere erfahrenen Investmentexperten managen die Kapitalanlagen aktiv, d.h. immer angepaßt an die aktuelle Situation und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Entwicklungen. Der Mix macht den Unterschied. Für uns heißt das, Investment in Aktien und festverzinsliche Wertpapiere statt Entweder-Oder. Das Aktieninvestment verspricht langfristig potentiell höhere Renditechancen. Dazu legen wir zu einem geringeren Anteil in festverzinsliche Wertpapiere an. Damit erreichen wir eine Risikostreuung im Anlageportefeuille und können Ihnen eine garantierte Erlebensfalleistung in Ihrem Versicherungsvertrag zusagen. Unser Glättungsverfahren Smoothing dient uns dabei als ideales Instrument, um kurzfristige Kursschwankungen zu reduzieren.

3 Bertram Valentin Hauptbevollmächtigter Managing Director Penelope Cooper Operations Director Thomas Bahr Sales Director Deutschland Hans-Werner Rölf Finance Director Walter Schuster Sales Director Austria Craig Tunstall Business Development Director Kundenzufriedenheit an oberster Stelle. Die Finanzdienstleistungsbranche ist geprägt von starken dynamischen Faktoren Faktoren, die auch Veränderungen mit sich bringen. Für Standard Life steht dabei der Kunde immer an erster Stelle. Unsere Hauptaufgabe war und ist es dafür zu sorgen, daß alle Kunden der Gesellschaft auch in Zukunft auf Dauer von den Vorteilen profitieren, die ihre Kapitalanlage bei einem starken, dauerhaft erfolgreichen Anbieter von Finanzdienstleistungsprodukten mit sich bringt. Das Jahr 2004 der Fitmacher für die Zukunft. Der Name Standard Life ist für viele untrennbar mit folgenden Werten verbunden: qualitativ hochwertige Produkte, ausgeprägtes Serviceverständnis, exzellentes Know-how und dauerhafte Finanzstärke. Dies sind auch die Motoren für die Zukunft, die es gilt, dauerhaft zu wahren. Deshalb führt der Standard Life-Konzern seit Anfang 2004 eine strategische Unternehmensanalyse durch. Es geht darum, die genannten Stärken des Konzerns im Zeichen sich ändernder Marktverhältnisse im Finanzdienstleistungssektor zukunftsweisend zu gestalten. Hinzu kommen verschärfte aufsichtsrechtliche Entwicklungen in Großbritannien, die The Standard Life Assurance Company begrüßt, dienen sie doch als weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Verbraucherschutzes. Diese Analyse wird bis zum Sommer 2004 abgeschlossen sein. Eine strategische Entscheidung ist jedoch bereits gefallen: Der Vorstand der The Standard Life Assurance Company wird auf der Jahresmitgliederversammlung 2006 den stimmberechtigten Mitgliedern die Umstrukturierung der derzeitigen Rechtsform einer Mutual Assurance Company dies entspricht im Deutschen dem Lebensversicherungsverein auf Gegenseitigkeit in den Status einer Aktiengesellschaft vorschlagen, und zwar hauptsächlich aus folgenden Gründen: Wir sind davon überzeugt, daß die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft die optimale Entscheidung für eine starke Zukunft unserer Partnerschaft mit den Kunden ist: So kann durch eine Umwandlung nicht nur der Unternehmenswert des Konzerns maximiert werden. Kapitalzuflüsse zum weiteren Ausschöpfen des aussichtsreichen Wachstumspotentials des Konzerns sowie zur Unterstützung des bestehenden Geschäfts gestalten sich ebenfalls leichter in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Somit wird die Veränderung der Rechtsform in unseren Augen vor allem dazu führen, daß für all unsere Versicherten auf Dauer eine angemessene Wertsteigerung ihrer uns anvertrauten Sparanlagen erzielt wird und davon profitieren Sie als unsere Kunden am meisten. Das Team der Geschäftsleitung Standard Life Versicherung

4 Konstant solides Wachstum dauerhaft. Die Standard Life Versicherung, Zweigniederlassung Deutschland inklusive Vertriebsdirektion Österreich der The Standard Life Assurance Company ist auch im Geschäftsjahr 2003 Jahr konstant gewachsen: Insgesamt wurden neue Verträge abgeschlossen. Dies entspricht einem Wachstum von knapp 24%. Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich im Geschäftsjahr 2003 um ca. 25% gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 29%. Kennzahlen aus dem Geschäftsjahr 2003* der Standard Life Versicherung, Zweigniederlassung Deutschland (inkl. Österreich) der The Standard Life Assurance Company. Neugeschäft Effective Income (laufende Beiträge und ein Zehntel der Einmalbeiträge) 121 Mio. 109 Mio. gebuchte Bruttobeiträge 426 Mio. 340 Mio. Mitarbeiter *Das Standard Life-Geschäftsjahr 2003 begann am 16. November 2002 und endete am 15. November 2003

5 Entwicklung der Verträge bei Standard Life Versicherung Bericht zur Neugeschäftsentwicklung So sah die Neugeschäftsentwicklung der Standard Life Versicherung, Zweigniederlassung Deutschland inklusive Vertriebsdirektion Österreich der The Standard Life Assurance Company im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003 also vom 16. November 2002 bis 15. November 2003 aus. Anzahl der Lfd. Beitrag Einmalbeitrag Versicherungssumme* Versicherungen in Tsd in Tsd in Tsd I. Bestand Anfang Geschäftsjahr II. Neuzugang Eingelöste Versicherungsscheine Erhöhung Versicherungssumme (jährliche Dynamik) Erhöhung Versicherungssumme (sonstige Gründe) Übriger Zugang Gesamter Zugang III. Abgang während des Geschäftsjahres 1. Tod etc Ablauf der Versicherung/ Beitragszahlung Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen Übriger Abgang Gesamter Abgang IV. Bestand Ende Geschäftsjahr *Berechnungsgrundlagen: Rentenversicherungen: die 12fache garantierte Jahresrente, Kapitalversicherungen: das Maximum aus Todesfalleistung und garantierter Ablaufleistung. Das Standard Life-Geschäftsjahr 2003 begann am 16. November 2002 und endete am 15. November 2003.

6 Einem sich wandelnden Umfeld begegnen. Geschäftsjahresergebnis 2003 des Standard Life-Konzerns. Das Marktumfeld, in dem Standard Life tätig ist, unterliegt einem schnellen Wandel. In Großbritannien gab es im vergangenen Jahr den Anstoß einer Reihe aufsichtsrechtlicher Entwicklungen, die im Interesse der Kunden Auswirkungen auf die britische Finanzdienstleistungsbranche haben werden. Im Rahmen der strategischen Unternehmensanalyse, die The Standard Life Assurance Company derzeit durchführt, wird der Konzern seinen Teil dazu beitragen, daß alle Verbraucher Zugang zu solchen Produkten und Beratungsangeboten erhalten, die ihnen helfen, langfristige finanzielle Sicherheit zu planen. Überblick über das Jahr Nachdem die vorausgegangenen Jahre durch ein außerordentlich starkes Wachstum geprägt waren, entwickelte sich im Jahr 2003 die Lebens- und Rentenversicherungssparte der gesamten Versicherungsbranche in Großbritannien leicht rückläufig, auch bei Standard Life. Seit dem Jahr 2000 jedoch hat sich das Neugeschäftsergebnis von Standard Life um jährlich durchschnittlich 17% erhöht. Ausgezeichnet ist die treffende Beschreibung für die Geschäftsergebnisse der anderen Geschäftsbereiche von Standard Life in Großbritannien: Standard Life Healthcare konnte den Umsatz in einem allgemein statischen Marktumfeld um 25% steigern und ihre Ertragskraft verbessern. Die noch junge Standard Life Bank erhöhte ihr Hypothekenportfolio auf 8,7 Milliarden und konnte einen Rekordüberschuss von 4,6 Millionen vor Steuern verzeichnen ein Jahr früher als geplant. Standard Life Investments konnte seine bisherige Erfolgsbilanz fortführen. So steht zum Beispiel ein Anstieg des verwalteten Vermögens von Drittkunden um 37% auf 15,3 Milliarden für ein weiteres sehr erfolgreiches Geschäftsjahr des Investmenthauses. In den letzten fünf Jahren hat Standard Life Investments mehr als 25 Milliarden zum verwalteten Anlagevermögen des Konzerns hinzugefügt. Auf internationaler Ebene verzeichneten die Umsätze in Deutschland und Indien, zwei der neueren Konzern- Märkte für Lebens- und Rentenversicherungen, im Jahresverlauf starke Zuwachsraten bei sinkenden Kosten pro Vertrag. Das verwaltete Vermögen des gesamten Standard Life- Konzerns stieg auf eine Rekordsumme von 94 Milliarden.

7 95 Verwaltetes Anlagevermögen des Standard Life-Konzerns in Milliarden ,2 83, Überblick über das Jahresergebnis 2003 des Standard Life-Konzerns. In Europa gibt es derzeit kein einheitliches Bilanzierungsverfahren. Das hat zur Folge, daß die Bilanzen von Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern zwar auf den ersten Blick gleiche Begriffe verwenden, die Berechnungsvorschriften jedoch völlig anderen Grundsätzen folgen. The Standard Life Assurance Company erstellt als schottischer Konzern seine Bilanz gemäß nationalen, britischen Bilanzierungsvorschriften. Bei Interesse können Sie gerne bei uns den vollständigen Geschäftsbericht des Standard Life-Konzerns in Englisch bei uns anfordern. Oder laden Sie ihn sich auf einer unserer homepages herunter: bzw. Ausgewählte Kennzahlen der Konzernbilanz zum 15. November Geschäftsjahr November 2002 bis 15. November 2003 m m Aktiva Kapitalanlagen Deckungsstock der nicht fondsgebundenen Versicherungen Versicherungstechnische Rückstellungen Anteil Rückversicherer Forderungen Sonstige Aktiva Rechnungsabgrenzungsposten Summe der Aktiva Passiva Nachrangige Verbindlichkeiten Minderheitsbeteiligungen Gewinnrücklage Versicherungstechnische Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Einlagen Bankkunden Sonstige Verbindlichkeiten, inkl. Steuern und Sozialversicherungsbeiträge Rechnungsabgrenzungsposten Summe der Passiva

8 Standard Life Versicherung Zweigniederlassung Deutschland der The Standard Life Assurance Company Lyoner Straße 15 D Frankfurt/Main Hotline: +49 (0) Fax: +49 (0) Vertriebsdirektion Österreich Brückenkopfgasse 1 A-8020 Graz Hotline: (gilt nur innerhalb Österreichs) oder +43 (0) Fax: +43 (0) GB/-/1003/I/05/04 counterpart

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