Vertiefungsfragen zur Lernerfolgskontrolle

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1 Vertiefungsfragen zur Lernerfolgskontrolle

2 1. Beschreiben Sie kurz die operative Planung! Kurz-/mittelfristige Planung, in Zahlen formuliert (max. 3 Jahre) Soll kurzfristig das Überleben des Unternehmens sichern 2. Worin besteht der wesentliche Unterschied zwischen operativer und strategischer Planung? Die strat. Planung dreht sich um langfristige Ziele des Unternehmens, nach denen das Unternehmen ausgerichtet ist. Operative Pläne setzen strategische Ziele in definierte Einzelpläne um.

3 3. Was ist der Unterschied zwischen Standard- und Projektplänen? Die Standardpläne sind Teilpläne einzelner Funktionsbereiche, die strategische Ziele ermöglichen sollen. Sie basieren auf den Realgüterprozessen und dem Wertumlaufprozess. Projektpläne sind dagegen befristet, selten, oft einmalig und außerhalb des Tagesgeschäftes (also der Standardpläne). 4. Was versteht man unter einer Vision? Die Vision entspricht einer Idee die die Umwelt zum Besseren verändern soll. Eine Person möchte neue Leistungen, Ideen und/oder Konzepte umsetzen.

4 5. Beschreiben Sie die Visionen von bekannten Unternehmen! Mark Zuckerberg (facebook), Anfang des 21. Jahrhunderts: All facebook, all the time. Henry Ford (Ford), Anfang des 20. Jahrhunderts: I will build a car for the great multitude. [ ] it will be low in price that no man making a good salary will be unable to own one and enjoy with his family the blessing of hours of pleasure in God's great open spaces. 6. Was versteht man unter Unternehmenspolitik? Die Unternehmenspolitik entspricht dem Ergebnis der Vision. Grundsätze, Strategien, Ethik und die Einstellung ggü. Kunden, Mitarbeitern, Gesellschaft und Umwelt stellen die Basis für das Leitbild des Unternehmens dar.

5 7. Was bezeichnet man als Strategie? Eine langfristige, in Worten formulierte Umsetzung der Unternehmens- werte, die begeistern und klar am Markt positionieren sollen. 8. Wie äußert sich Unternehmenskultur? Traditionen, Wertevorstellungen und das Denken von Normen prägen die Mitarbeiter im Unternehmen. Dies zeigt sich u. A. in der Mitarbeiterauswahl, Weiterbildungen, etc. die ebenso Werte vermitteln. Die UN-Kultur zeigt sich somit im Leitbild, der UN-Politik, den Strategien und deren Umsetzung.

6 9. Nennen Sie bitte den Ablauf strategischer Planungen! 1. Unternehmensposition am Markt analysieren 2. Strategische Zielposition festlegen 3. Mittel und Wege zur Zielerreichung erarbeiten 10. Welches sind die Elemente der Strategieentwicklung? 1. Umfeldanalyse 2. Unternehmensanalyse 3. Stategische Option entwickeln 4. Strategieauswahl 5. Strategie-Programm erstellen

7 11. Welchem Zweck dient die Umfeldanalyse? Überblick über das Umfeld und dessen Kräfte in denen sich das Unternehmen bewegt. Die Umfeldanalyse stellt fest wie das Unternehmen am Markt besteht und was zu tun ist, um die Zielposition zu erreichen. 12. Welche Bereiche umfasst die Unternehmensanalyse? - Ressourcen des Unternehmens Potentiale, Stand heute bei Finanzen, physischen, humanen, organisa- torische und strukturelle Ressourcen - Konkurrenz Ort, Regeln und Schwerpunkt des Wettbewerbs

8 13. Worin besteht die Aufgabe der operativen Planung bei der Umsetzung eines strategischen Projekts? Das strategische Projekt wird für die operative Planung in Teilpläne zerlegt, um diese im Tagesgeschäft umsetzen zu können. Die operative Planung stützt somit die Erreichung des Zieles eines strategischen Projektes. 14. Warum wird für den Handel der Absatz als Engpass genommen? Der Handel bewegt sich im Regelfall auf gesättigten Märkten (KFZ, Lebensmittel, Elektro). Das Marketing stellt somit die größte Herausforderung des Handels dar.

9 15. Planung ist in die Zukunft gerichtet und deshalb unsicher. Nennen Sie bitte Maßnahmen, die den Umgang mit der Unsicherheit ermöglichen! Rollende/rollierende Planung (aktualisierte Zahlen) Flexible Planung (nicht alle Handlungsalternativen geplant) Sensitivitätsanalyse (Szenarien planen) Best/worst-case-Szenarien (mindestens die Optimallösung und die Lösung für den schlechtesten Fall) 16. Erläutern Sie bitte kurz den Begriff rollende Planung! Der Planungszeitraum wird in Teilpläne aufgeteilt (Quartale/Monate). Nach Ablauf der ersten Teilperiode wird mit aktualisierten Informationen weiter gearbeitet.

10 17. Was versteht man unter einem Budget und welche Funktionen bei der Festsetzung des Budgets kennen Sie? Das Budget entspricht der Vorgabe von Sollgrößen für einen Bereich/ eine Abteilung im Unternehmen (z.b. Werbe- oder Einkaufsbudget). Orientierungsfunktion (Zahlen = Ziele) Koordinations- und Integrationsfunktion (Abstimmung zwischen Budgets) Kontrollfunktion (konkretes Soll ist vorgegeben, Zielabweichung erkennbar) Motivationsfunktion (Mitarbeiteridentifikation, Mitarbeit bei Zielfestsetzung) 18. Welche negativen Auswirkungen können bei der Festsetzung von Budget auftreten? Ressort-/Kostenstellenegoismus: eigener Bereich wird fokussiert, Gesamtziel wird aus den Augen verloren. Etatdenken: Jahresabschlussrallye schnell noch alle Mittel ausgeben um Kürzungen zu vermeiden. Kurzfristiges Denken: Budget dominiert, langfr. Ziele bleiben unbeachtet. etc.

11 19. Erläutern Sie kurz top-down, bottom-up und Gegenstromverfahren! Top-Down: Führungskraft gibt Budget an Abteilung vor Bottom-Up: Abteilung gibt Budget an Führungskraft (Detailwissen wird beachtet) Gegenstromverfahren: Grobbudget wird von oben vorgegeben, die Abteilungen verplanen konkret und Geben die Infos an Führungskraft zur evtl. Anpassung weiter. 20. Beschreiben Sie das kybernetische Regelkreismodell der Ergebniskontrolle! 1. Sollwert festlegen 2. Istwert ermitteln 3. Soll/Ist-Vergleich (Abweichungen feststellen) 4. Abweichungsanalyse 5. Steuerung und Dokumentation

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