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1 serie digi-cities/teil 1 DAS DIGITALE BERLIN 46

2 DA KIEKSTE Gründerpflaster Berlin ist Station eins der Digi-City-Tour. Die Stadt, in der jeder glaubt, Präsenz zeigen zu müssen, wenn man im Digi-Bizz mithalten will. Muss das sein? Übrigens: Wen die vorlaute Hauptstadt nervt, der kann sich trösten. Auch Berlinern geht ihre Stadt manchmal auf die Nerven. Legen wir an. TEXT: ANIKA KEHRER 47

3 serie digi-cities/teil 1 DAS DIGITALE BERLIN D ie Havel im Nordosten Deutschlands bildete bis vor 20 Jahren am nordwestlichen Zipfel Berlins am Heiligensee eine Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland, nämlich zum Westteil der Stadt. Ungerührt von politischen Dramen, fließt sie wie ehedem an Tegel und Spandau vorbei gen Süden, wo sie sich Potsdam zuwendet. Das heutige Berlin trägt viele geschichtliche und politische Spuren, und seine Bewohner nehmen es hin. Gestern war gestern. Heute steppt der Bär. STECKBRIEF Bevölkerung: Einwohner/2012, Tendenz steigend seit Prozent Minderjährige, 39 Prozent 18- bis 44-Jährige, 27 Prozent 45- bis 65-Jährige, 20 Prozent Senioren (Stand: 2010). Fläche: 892 Quadratkilometer, davon gut 18 Prozent Waldfläche und knapp 7 Prozent Wasserfläche. Wirtschaft: BIP 101,4 Mrd. Euro (2011, nominal). Zukunftscluster sind Medizin mit Biotechnologie, ITK mit Medien, Optik, Verkehrs- sowie Energietechnik. Größte Arbeitgeber sind die DB, Vivantes, Siemens, Charité und ÖPNV Euro mittleres monatliches Haushaltseinkommen, 600 Millionäre. 1,706 Mio. Erwerbstätige, 1,178 Mio. SV-Beschäftigte, etwa 12 Prozent Arbeitslose. Kultur: 777 Schulen (mit privaten), 39 Hochschulen (mit Universitäten), 56 Bühnen, 94 Schwimmbäder, 157 Museen, 247 Kinos, Sportvereine. Und Kleingärten. TICKET NACH BERLIN Wenn wir auf der Havel rechtzeitig nach Osten in Richtung Unterspree abbiegen, schippern wir durch Charlottenburg direkt ins Stadtzentrum, einfallsreich Berlin-Mitte genannt. Lange bevor sich die Spree im südöstlichen Zipfel Berlins hinter Treptow in den Müggelsee ergießt, 40 Kilometer entfernt vom diagonal gegenüberliegenden Heiligensee, sind wir ausgestiegen und stehen im Regierungsviertel. Eine teure, ordentliche und attraktive Gegend, von der das Berlin der Siemens- und Deutsche- Bahn-Beschäftigten, der Gründer, Onliner und Abenteurer, Party-Nomaden, Neues- Schaffenden und Internet-Erklärer natürlich relativ unbeeindruckt bleibt. Einen Internet-Erklärer treffen wir jetzt. Er kam 2001 von Bonn herüber, um nach der Ausbildung einen Job anzutreten, von günstigen Mieten und lustigen Partys zu profitieren. Kurz danach gründete er Netzpolitik.org ( Besucher pro Monat), ein Jahr später die Digitalagentur New Thinking (20 Mitarbeiter) und die erste Wuseliges-Web-Konferenz Re:publica ( Dieses Jahr rechnen wir mit Besuchern ): Markus Beckedahl. Brücken zwischen analoger und digitaler Welt seien heute seine Hauptbeschäftigung, erklärt der 36-Jährige. Er erklärt Politikern und Unternehmern die Wechselwirkungen davon, was mit uns passiert, wenn alle online sind oder wenn wir uns abhängig machen von der privatisierten Öffentlichkeit sozialer Medien, in denen nicht das Grundgesetz gilt, sondern die AGB. In Berlin halte ihn das kulturelle Leben, das poli- FOTOS: Shutterstock; istockphoto; Andy Rumbell; Unternehmen 48

4 tische Angebot, das Netzwerk an kreativen, kulturellen und politischen Menschen. Berlins Wirtschaft hingegen wirkt auf ihn klein. Kunden gibt es nicht viele. Auch wenig Arbeitsplätze: Um nach Berlin zu ziehen, muss man entweder einen Job haben oder bereit sein, sich selbst einen zu schaffen. Man muss eine gewisse Kultur in sich haben. Das macht Berlin vielleicht kreativer als andere Städte. VERWALTUNG TRIFFT INNOVATION Das Regierungsviertel und den Tiergarten in südwestlicher Richtung verlassend, stehen wir am Rand eines Parks, der sich von Wilmersdorf nach Schöneberg herüberzieht. Große Kreuzungen, viel Grün und allerlei Geschäfte prägen das Straßenbild. In der Martin-Luther-Straße, außerhalb der hippen Mitte und doch genauso urban, ist die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung untergebracht. Referatsleiterin Ingrid Walther ist Cluster- Managerin für IT, Medien und Kreativwirtschaft. Sie leitet das Projekt Zukunft für Berlin und Brandenburg, das sie vor fast 20 Jahren selbst aus der Taufe gehoben hat. Mitte der 1990er-Jahre stand die Stadt vor der Herausforderung, die deutsch-deutsche Dopplung zu integrieren, die sich mitten durch sie hindurchzog. Außerdem dämmerte das digitale Zeitalter. Die Verwaltungsstrukturen waren nicht auf die neuen Aufgaben vorbereitet, erinnert sich Walther, seit 1990 in der Senatsverwaltung. Dies zu überwinden und das neue Berlin fit für die Informationsgesellschaft zu machen wurde Aufgabe des Projekts Zukunft. Dessen Gegenstand war zunächst die IT-Branche. Später kam die Kreativwirtschaft hinzu. Lange bevor man von Cross-Innovation geredet hat, und das ist wirklich das Besondere an Berlin, sagt die Juristin, stellten wir Bezüge her zwischen Innovation und Kreativität, etwa Design und Software-Entwicklung, Musik und Games, bildende Kunst und Screens. Start-ups kennt Walther noch von früher bis 2001 wurde Berlin schon einmal gehypt. Heute muss ich sagen: Es ist völlig anders. Was 2000 eine Luftblase war, erklärt sie und erinnert sich an wilde Feiern, wenn frisches Geld gekommen war, sei heute professioneller und ernsthafter. Amerikanische Investitionsgeldgeber sagen zu mir: Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Außerhalb des Startup-Bereichs fördert der Wirtschaftssenat die Digitalbranche, indem er zum Beispiel in dem Programm Design Transfer Bonus Firmen bezuschusst, die für eine Software Designkompetenz aus Berlin einkaufen, um die Benutzeroberfläche mit neuen Ideen besser bedienbar zu machen. TREFFPUNKT COWORKING Mit 18 brach Simon Schier vor knapp zehn Jahren die Schule ab. Er bewegt sich im Netz, seit er 16 ist, erzählt er, und POWERTEAM Wir machen das selbst Simon Schier (vorn) hat zusammen mit Philipp Roth vor zehn Jahren die Online-Marketing-Agentur Redvertisment in Kreuzberg gegründet (Dachterrasse). Es folgten ein Sekretariatsservice, dann der geräumige Coworking-Space Mobilesuite in Prenzlauer Berg weil man es eben brauchte. gründete statt Abi seine Agentur Redvertisment für Online-Marketing damals noch in Koblenz ging der heute 27-Jährige nach Berlin, um Kunden und Mitarbeiter zu gewinnen. Das Büro am Kreuzberger Ende der Friedrichstraße, vier Kilometer nordöstlich der Wirtschaftsverwaltung, ist mit 20 Leuten ähnlich groß wie New Thinking. Coworking-Spaces sind wegen ihrer Umschlagplatzfunktion ein guter Ort, den Puls einer Stadt zu fühlen. Schier hat mit Philipp Roth vor zwei Jahren die Mobilesuite eröffnet eigentlich aus Eigenbedarf. Sie waren mit ihren Unternehmungen in einem Businesscenter gelandet, wo sie sich an Kaution, monatelanger Laufzeit, teurem Kaffee und umständlichen Kopien störten. Sie sagten sich: Das 49

5 serie digi-cities/teil 1 DAS DIGITALE BERLIN machen wir einfach selbst, nur besser. Überraschend ist, dass so viele Anwohner zu uns kommen, sagt Schier. Da sieht man mal, wie viele Freelancer es gibt. Vor allem über die Events in der Mobilesuite wie Marketing- Lounges oder das Start-up-Weekend haben die Koblenzer auch zu Start-ups viel Kontakt. In den letzten Jahren hat sich das wirklich explosionsartig vermehrt, so seine Beobachtung. Zwar schreiben viele immer nur über dieselben Firmen. Aber es gibt an jeder Ecke zehn kleine, die niemand kennt. UREINWOHNER Unsere Liebingsstadt Die Aperto-Agenturenfamilie sitzt seit bald 20 Jahren in Berlin- Mitte für Neuankömmlinge ein heute kaum erschwinglicher Standort. Unit-Leiterin Anika Wilczek (Bild) ist seit sechs Jahren an Bord und seit zwölf Jahren Wahlberlinerin. Ihr erster Arbeitsvertrag platzte mit der Dotcomblase. Ganz glücklich ist der Rheinland-Pfälzer in Berlin nicht. Das ist manchmal eine Hassliebe, gibt er zu. Ich habe eher lange gebraucht, um mich einzugewöhnen. Die Entfernungen sind zum Beispiel sehr groß: Worüber die Leute in München als weiten Weg klagen, das ist bei uns gerade mal eine U-Bahn-Station. Aber wenn man seinen Bezirk mal kennengelernt hat, fühlt man sich auch zu Hause. Schier ist seit 2006 dreimal umgezogen. Er kennt die riesige Karl-Marx-Allee, den trendigen Hackeschen Markt und Prenzlauer Berg. An manchen Tagen denke ich: Hier wohnen nur Bekloppte ich will weg! Gibt es denn so viele Bekloppte in Berlin? Sagen wir mal so, unkt der Online-Marketer, es gibt auch nette Menschen. Man sehe halt viele Touristen, die Samstagmorgen betrunken durch die Straßen laufen. Schier nerven auch Leute mit Fünf- Meter-Brille und Jutebeutel, die nur dem nächsten Trend folgen. MUT ZUR RUHE Nun sind sechs Jahre keine lange Zeit, um irgendwo heimisch zu werden. Eine Stadt, deren Spaßfaktor anzieht, stellt einen nicht nur vor die Herausforderung des Wohnumfelds, sondern auch vor die der eigenen Weiterentwicklung. Christoph Fahle, der im Jahr 2009 in einem ganzen Pulk von Leuten den Coworking-Space Betahaus gegründet hat, ist seit 2001 an der Spree unterwegs. Er wurde 1980 im Ruhrgebiet geboren und gründete im Jahr 2002 die studentische Kommunikationsagentur Politikfabrik mit, die ihrerzeit am Hackeschen Markt günstige Räume fand heute nicht auszudenken. In Berlin sei es einfacher als anderswo gewesen, schätzt der 33-Jährige, die Idee vom Betahaus zu verwirklichen: ein Netzwerk von Menschen, deren Kontakt untereinander die Atmosphäre vermittle, unter Freunden zu sein. Experimentierfreude fänden die Leute hier nicht doof, sondern mutig: In jeder anderen Stadt hätten sie gesagt: Seid ihr eigentlich komplett bescheuert? Doch man konnte es sich leisten, etwas auszuprobieren. Jetzt sind wir richtig groß geworden. Typisch ist, dass Leute neu nach Berlin kommen und vernetzt werden wollen. Letzte Woche war der Gründer des Start-ups Quietly hier. Wir sind überrascht, aber wir sind ein echter Hub geworden. Dabei haben wir erst dieses Jahr zum ersten Mal alle Rechnungen bezahlen können. Ich erinnere mich noch genau an 2008, wo auf unseren Möbeln die ersten Soundcloud-Sticker klebten, sagt er zur Entwicklung der Start-ups. Und ich habe mich bei denen darüber beschwert! Start-ups seien zur Popkultur geworden: Was früher die Beatles waren, ist heute Mark Zuckerberg. Für Christoph Fahle ist Berlin mittlerweile ein Touristenund Hype-Ort. Aber ich darf mich nicht beschweren, ich war ja genauso! Er lacht. Doch er merkt, dass er langsam aus etwas herauswächst. Ich kann mir nicht vorstellen, hier auf Familie und Kinder umzuschalten. Das ist eine Stadt für Studenten und Firmengründer. 50

6 Das Betahaus ist nahe dem Oranienplatz im Herzen von Kreuzberg gelegen, südlich der Mobilesuite in Prenzlauer Berg. Wenn wir von hier aus nach Westen gehen, landen wir wieder am unteren Kreuzberger Ende der Friedrichstraße bei Redvertisment. An deren nördlichem Ende vier Kilometer und eine Stunde Fußmarsch später stehen wir an einer Kreuzung, die mit Gehwegen, Bäumen, Geschäften, Autos und Straßenbahnschienen so völlig normal aussieht und so gar nichts von hippen Szenevierteln hat, obwohl wir in Berlin-Mitte stehen. In der Chausseestraße 5, die sich hinter der Ecke zur Torstraße befindet, winkt uns Anika Wilczek zur letzten Station dieses Bordurlaubs. Die Agentur, bei der Wilczek als Unit-Leiterin NGOs und Finanzinstitute betreut, ist eine alte Berliner Pflanze. Die heutige Aperto AG startete 1996, indem sie den Inhalt einer CD online stellte. Die Bürogruppe zieht sich heute von der Chausseestraße durch den Hinterhof bis zur anderen Seite, der Novalisstraße. In der Nachbarschaft sitzen viele Agenturen und Start-ups, erzählt sie, Englischsprachige füllen mittags die Cafés. Als sie 2000 nach Berlin gekommen ist, war es bei Weitem nicht so international, erinnert sich die 36-Jährige: Im neuen Coffeeshop an der Ecke spreche die Bedienung nur noch Englisch. In dieser Ecke trifft man keine Omis mit Gehhilfe, dafür Mütter mit Kinderwagen. Mitte ist teuer geworden. Wir haben Kunden in München, mit denen ist das vergleichbar. Wie ist Berlin denn als Agenturstandort? Wir merken, dass wir unseren recht hohen Anspruch an Design-Arbeiten hier mit Freelancern decken können. Wir sehen, dass Agenturen aus Frankfurt oder Wiesbaden Büros in Berlin aufmachen, weil sie hier gute Designer finden. Die Klubs, Cafés und Ausstellungen ziehen solche Leute einfach an. Hingegen sitzen die Kunden woanders. Das sei jedoch kein Nachteil. Man steigt dann öfter mal in den Flieger. Und die Kunden sagen, sie wollen das erste Meeting an einem Donnerstag oder Freitag, um ein langes Wochenende in Berlin zu machen. Seit sechs Jahren ist Wilczek, die BWL und Sozialwissenschaften studiert hat, bei Aperto, und seit zwölf Jahren in Berlin. Bisher in Kreuzberg beheimatet, meint sie zu merken, dass Berlin deutlich voller geworden sei. In meinen Stammkneipen ist das alte Berliner Publikum verdrängt. Alteingesessene, die in den 70er- oder 80er- Jahren in Berlin das Aussteigertum leben wollten. Sie hatten einen anderen Bezug zu Geld und Karriere. Die Leute von heute wollen eher schön essen gehen und tolle Klamotten tragen. In der Oranienstraße konnte man in Ruhe flanieren, heute ist es eher Ballermann. Typisch an Berlin sei auch, dass es immer kalt ist. Es tut im Winter wirklich weh. Aber dafür ist der Berliner Sommer einzigartig. Er ist kurz, daher findet alles draußen statt. Auf dem stillgelegten Tempelhofer Flughafen ist es wunderschön zu sehen, wie die Leute im Freien ihre Freizeit verbringen und kulturell so unter- LEAD-SCORE BERLIN Standort Größe und historisch gewachsene Komplexität machen Berlin abwechslungsreich und interessant. Hauptstadt bedeutet Politikmetropole und internationale Touristenattraktion. Dagegen stehen Anonymität, unsicherer öffentlicher Raum und soziale Gefährdung: Laut Armutsstudie 2012 des Paritätischen Wohlfahrtsverbands sind 20 Prozent der Berliner armutsgefährdet, der Trend steigt seit Kostenfaktor Fünf bis zehn Euro pro Quadratmeter (netto, kalt) findet Immobilienscout durchschnittlich für Berliner Wohnungen, die günstigeren im nördlichen Reinickendorf mit dem Tegeler Forst, im westlichen Spandau und südöstlichen Treptow gelegen. Das bestätigt der offizielle Mietspiegel der Berliner Senatsverwaltung. Er weist auch die besten Wohngebiete aus: von Alexanderplatz bis Tiergartenpark in Mitte, dann südwestlich in Charlottenburg-Wilmersdorf bis runter nach Zehlendorf mit dem Grunewald und dem Wannsee vor den Toren Potsdams. Lokale Events Start-up-Weekend, Failcon, TEDxBerlin, Re:publica, NEXT, Campus Party, IFA, Berlin Fashion Week, Berlinale, Echo-Preisverleihung, Techcrunch Disrupt, Tech Open Air, Festival der Kulturen. Agenturwelt Media Consulta, Aperto, Heimat, DDB Tribal Berlin, M&C Saatchi, Diffferent, Shanghai Berlin, Scholz & Friends, Art + Com, Mediaworx, ]init[, Das Büro am Draht, Ressourcenmangel, Pixelpark, Exozet, Interactive Tools, Argonauten G2, Johanssen + Kretschmer. schiedlich sind. Und es gibt auch noch Cafés in Kreuzberg, da arbeitet derselbe Kellner seit zehn Jahren. Der kennt mich! Und in der Görlitzer Straße ist den ganzen Tag Sonne. Wilczek ist mit ihrer kleinen Familie gerade von Kreuzberg nach Tempelhof gezogen. Ich bin mit den Jahren wohl spießig geworden, schilt sie sich sogleich. Ein Überlebensreflex in der Stadt des Sturm und Drang? Man darf sich ruhig mal in Ruhe lassen. Auch im uffjereechten Berlin. Tschüss! Wir legen ab. 51

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