8. Freiburger Arbeitstagung

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1 8. Freiburger Arbeitstagung November 2007 Besteuerung von Hochschulen Gestern, Heute und Morgen --- Aktuelle Entwicklungen im Ertrag- und Umsatzsteuerrecht Dieter Kurz & Lars Leibner Finanzministerium Baden-Württemberg 1

2 Aktuelle Gesetzgebung SEStEG JStG 2007 Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements ( Gemeinnützigkeits-/ Spenden-Reform ) Unternehmenssteuerreform 2008/2009 MoMiG ( GmbH-Reform ) 2

3 SEStEG Neues UmwStG ( Europäisierung ) Streichung 12 Abs. 3 S. 2 UmwStG Universität ÜT-Bilanz: ZW-Ansatz Verlust-GmbH Verluste GmbH 2 10d EStG!! 3

4 KSt-Guthaben SEStEG - KSt-Minderung bis : Auszahlung jährlich 1/10 ausschüttungsunabhängig 4

5 SEStEG 8 Abs. 2 KStG a.f. Bei Steuerpflichtigen, H 33 die KStH nach 2004: den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs BgA stets zur Einkünfte Führung von Büchern verpflichtet aus Gewerbebetrieb sind, sind alle Einkünfte als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu behandeln. 8 Abs. 2 KStG n.f. (ab 2006) Bei unbeschränkt Steuerpflichtigen im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 sind alle Einkünfte als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu behandeln. 5

6 SEStEG Universität Vermögensverwaltung Rücklagen- Gewinne = KapSt! gesetzliche Klarstellung! 20 UmwStG BgA GmbH BgA 6

7 JStG 2007 Korrespondenzprinzip bei vga / ve 9 Nr. 2a GewStG (Schachtelbeteiligungen) - Klarstellung, dass 5% naba ( 8b Abs. 5) = keine Kürzung BgA / GmbH mind. 10% GA 100 GmbH Bet. ertrag 100 8b Abs b Abs steuerpflichtig 5 KSt + GewSt 7

8 JStG 2007 Verbindliche Auskünfte - 89 AO - ab gebührenpflichtig - Gebühr nach 34 GKG Streitwert Gebühr Streitwert Gebühr mind je weitere max. 30 Mio

9 JStG 2007 Verbindliche Auskünfte - 89 AO - Gebühr = steuerliche Nebenleistung (Abzugsverbot 10 Nr. 2 KStG!) - kein BgA kein USt-Ausweis! 9

10 JStG 2007 Änderung 12 Abs. 2 Nr. 8a UStG - vgl. BMF-Schreiben vom vgl. BMF-Schreiben vom

11 Unikliniken Steuerfreie Umsätze Liquidationsrecht für wahlärztliche Leistungen Bereitstellung von Notärzten für den Rettungsdienst Laborleistungen Warenverkäufe Verkauf von Anlagevermögen 11

12 Unikliniken Sowohl - als auch - Umsätze Schönheitsoperationen Erstellung von Gutachten für andere Einrichtungen oder Ärzte Personalgestellung Überlassung von Sachmitteln Lieferung von Medikamenten der Krankenhausapotheke Beförderungsleistungen Leistungen der Küche 12

13 Unikliniken Steuerpflichtige Umsätze Blutalkoholuntersuchungen Vermietung von Sauna, Solarium, Bad Betrieb einer Cafeteria / eines Kiosks Automatenumsätze Überlassung von Fernseh- / Telefongeräten Vermietung von Gästezimmern Leistungen der Wäscherei Verwaltungsdienstleistungen an Dritte Entgeltliche Bereitstellung von Parkplätzen 13

14 Vorsteuerabzug Unikliniken Abzugsfähige Vorsteuer Nicht abzugsfähige Vorsteuer Vorsteueraufteilung - steuerpflichtige Ausgangsumsätze - steuerfreie Ausgangsumsätze - sowohl - als auch Ausgangsumsätze Aufteilung nach 15 Abs. 4 UStG 14

15 Gemeinnützigkeits-Reform bisher ab 2007 Spendenabzug: Spendenabzug: Maximal 5% bzw. 10 % bzw. 2 v.t. Maximal 20 % bzw. 4 v.t. Zuwendung ab : Großspendenregelung Uneingeschränkter Spendenvortrag 15

16 Gemeinnützigkeits-Reform bisher ab 2007 Übungsleiterpauschale ( 3 Nr. 26 EStG): Steuerfrei bis Übungsleiterpauschale ( 3 Nr. 26 EStG): Steuerfrei bis Besteuerungsgrenze ( 64 Abs. 3 AO), Vorsteuerpauschalierung ( 23a Abs. 2 UStG): Besteuerungsgrenze R 6 Abs. 5 KStR 2004: ( 64 BgA-Grenze Abs. 3 AO), Vorsteuerpauschalierung weiterhin ( 23a Abs. 2 UStG):

17 Unternehmensteuer-Reform KSt-Tarifbelastung ( 23 KStG) 25% 15% (ab VZ 2008) GewSt-Messzahl ( 11 Abs. 2 GewStG) 5% 3,5% (ab EZ 2008) 1-5% aber GewSt zukünftig = naba 17

18 Unternehmensteuer-Reform Belastungsvergleich Künftige Besteuerung von Kapitalgesellschaften (gewstpfl. BgA) Gewinn abzgl. GewSt (100x5%x400%x5/6) (100x3,5%x400%) Gewinn nach GewSt derzeitiges Recht 100,0-16,7 83,3 16,7 U-Reform 100,0 (14,0) 100,0 14,0 KSt 25 % 20,8 20,8 15 % 15,0 15,0 Soli 5,5 % 1,2 1,2 5,5 % 0,8 0,8 Steuer der Gesellschaft 38,7 29,8 18

19 Auswirkungen der U-ReformU Entlastung in Höhe von 30 Mrd. 5 Mrd. 25 Mrd. Verbreiterung der BMG aus dem Haushalt 19

20 Unternehmensteuer-Reform Hinzurechnung bei der GewSt ab EZ Nr. 1 8 Nr. 2 8 Nr. 3 8 Nr. 7 8 Nr. 1 neu Schuldzinsen Renten, dauernde Lasten Gewinnanteile st. G ter 1/5 Miete bewegliche WG 65% ¾ Miete unbewegliche WG ¼ Lizenzgebühren Hinzurechnung von ¼ soweit >

21 Unternehmensteuer-Reform Hinzurechnung bei der GewSt ab EZ 2008 Beispiel 1 EZ EZ kurzfristiger Zins langfristiger Zins /2 + Leasing bew. WG / <

22 Unternehmensteuer-Reform Hinzurechnung bei der GewSt ab EZ 2008 Beispiel 2 EZ EZ kurzfristiger Zins langfristiger Zins /2 + Leasing bew. WG / > (1/4) 22

23 Unternehmensteuer-Reform Hinzurechnung bei der GewSt ab EZ 2008 Beispiel 3 EZ EZ kurzfristiger Zins langfristiger Zins /2 + Leasing bew. WG /5 Grundstückspacht /4 JStG 2008: statt 75% nur noch 65% > (1/4) 23

24 Unternehmensteuer-Reform Schachtelbeteiligung ( 9 Nr. 2a GewStG) 10% 15% (ab EZ 2008) BgA / GmbH GmbH 12% GA 100 Bet. ertrag 100 8b Abs b Abs steuerpflichtig 5 KSt + GewSt ab 2008: KSt 5 GewSt =

25 Unternehmensteuer-Reform Abschaffung der degressiven AfA ( 7 Abs. 2 EStG) 2-fache der linearen AfA maximal 20% 3-fache der linearen AfA maximal 30% keine degressive AfA mehr Anschaffung / Herstellung

26 Unternehmensteuer-Reform Wirtschaftsgut 120, Nutzungsdauer 10 Jahre Anschaffung Februar 2007 AfA 2007: 10% v. 120 = 12 x 11/12 = 11 oder: 3 x 10 = 30 x 11/12 = 27,5 Anschaffung Februar 2008 (U-Reform) AfA 2008: 10% v. 120 = 12 x 11/12 = 11 (keine degressive AfA mehr möglich) 26

27 Neuausrichtung 7g EStG zum Ansparabschreibung Investitionsabzugsbetrag 40% der AK / HK Höchstbetrag Rücklage in der Bilanz nur für neue WG Bilanz: BV bis Abs. 3: unbegrenzt innerhalb 2 Jahre --- Auflösung + 6% je Wj. 40% der AK / HK Höchstbetrag außerbilanziell --- Bilanz: BV bis III: Gewinn bis innerhalb 3 Jahre Folgejahr mind. 90% betr. Rückgängigmachung Abzug (evtl. 233a AO) 27

28 Neuausrichtung 7g EStG ab Sonderabschreibung Bisher U-Reform 20% innerhalb 5 Jahre nur nach vorheriger Ansparabschreibung nur für neue WG mind. 90% betrieblich Bilanz: BV bis Abs. 3: unbegrenzt 20% innerhalb 5 Jahre mind. 90% betrieblich Bilanz: BV bis III: Gewinn bis

29 Unternehmensteuer-Reform Einschränkung der GWG-Regelung ( 6 Abs. 2 EStG) AfA für GWG bisher: Wert max. 410 (ohne USt) Wahlrecht zur Sofort-AfA im Jahr der Anschaffung oder Herstellung 29

30 Unternehmensteuer-Reform Einschränkung der GWG-Regelung AfA für GWG neu: GWG Preis bis bis Sammelposten für GWG Sofortabzug im Jahr der Anschaffung Auflösung Sammelposten: 5 Jahreje20% 30

31 Unternehmensteuer-Reform Verschärfung Mantelkauf ( 8c KStG) auch bei G ter V G ter E GewSt Anteile > 25% in 5 Jahren Anteile > 50% in 5 Jahren quotaler Verlustuntergang voller Verlustuntergang Verlust-GmbH Verlust-GmbH 31

32 Unternehmensteuer-Reform gestreckter Anteilserwerb Beispiel 1 G ter V G ter E 2008: 30% 2010: 30% (= insg. 60%) Verlust-GmbH ( ) : : 0 32

33 Unternehmensteuer-Reform gestreckter Anteilserwerb Beispiel 2 G ter V G ter E Verlust-GmbH ( ) : : : : 30% 2009: 10% (insg. 40%) 2010: 20% (insg. 60%) 33

34 Unternehmensteuer-Reform gestreckter Anteilserwerb G ter V G ter E 2008: 49% 2008: 24,5% 2008: 26% 2009: 24,5% 2009: 23% Verlust-GmbH ( ) - 49% - 49% - 26%

35 Unternehmensteuer-Reform Gestaltungen bei der Wertpapierleihe 10% KapSt keine 15% KapSt KapSt BA BE 8b VII Universität Leihgebühr Bank GA Wertpapierleihe GA AG AG 35

36 Unternehmensteuer-Reform Grundschema Zinsschranke V O L L E R Z I N S A B Z U G nein nein nein nein Schuldzinsenüberhang? ja Saldo = bzw. > ? ja Konzern? ja EK < 99% des Konzern-EK? ja Schädliche G ter-finanzierung Abzug nur 30% maßgebliches Einkommen 36

37 Unternehmensteuer-Reform Zinsschranke bei BgA jpdör BgA 1 BgA 2 GmbH 1 GmbH 2 kein Konzern! AG 1 AG 2 AG 3 Konzern! 37

38 Unternehmensteuer-Reform Abgeltungssteuer ab betrifft vor allem natürliche Personen - 20 Abs. 1 Nr. 10b EStG ab 2009: KapSt 10% 15% 38

39 Unternehmensteuer-Reform Vorauszahlungen Vordruck KSt/GewSt Vz (2008) 07 Berücksichtigung entlastende + belastende Maßnahmen 39

40 Beispiel 1 Hard- und Software Österreich USt-Id-Nr. Deutschland Steuerfreie Lieferung in Österreich Standardsoftware nichtunternehmerischer Bereich innergemeinschaftlicher Erwerb 1a, 3d UStG (19% USt) Kein Vorsteuerabzug 40

41 Beispiel 1 Hard- und Software Österreich USt-Id-Nr. Deutschland Standardsoftware nichtunternehmerischer Bereich Steuerpflichtige Lieferung in Österreich (20% Ö-USt) Kein Vorsteuerabzug 41

42 Beispiel 2 Hard- und Software Österreich Deutschland Individualsoftware unternehmerischer Bereich Steuerpflichtige sonstige Leistung (19% USt) Umkehr der Steuerschuldnerschaft - 13b UStG Vorsteuerabzug 15 Abs. 1 Nr. 4 UStG 42

43 Beispiel 3 Hard- und Software Österreich Sonstige Leistung in Österreich (20% Ö-USt) Update aus www Deutschland nichtunternehmerischer Bereich Kein Vorsteuerabzug 43

44 Beispiel 4 Hard- und Software Schweiz Update aus www Deutschland nichtunternehmerischer Bereich Steuerpflichtige sonstige Leistung (19% USt) Umkehr der Steuerschuldnerschaft - 13b UStG Kein Vorsteuerabzug 44

45 Beispiel 5 Hard- und Software Schweiz Sonstige Leistung in der Schweiz (7,6% CH-USt) Individualsoftware Deutschland nichtunternehmerischer Bereich Zoll: Lieferung Einfuhrumsatzsteuer (19% USt) Kein Vorsteuerabzug 45

46 Beispiel 6 Hard- und Software Schweiz Deutschland Individualsoftware sowohl als auch Bereich Steuerpflichtige sonstige Leistung (19% USt) Umkehr der Steuerschuldnerschaft - 13b UStG Zoll: Lieferung Einfuhrumsatzsteuer (19% USt) Teilweiser Vorsteuerabzug 15 Abs. 1 Nr. 4 UStG 46

47 Betriebsärztliche rztliche Leistungen nach dem Arbeitssicherheitsgesetz - ASiG vgl. BMF-Schreiben vom Abs. 1 Nr. 2 ASiG Steuerbefreiung 4 Nr. 14 UStG Einstellungsuntersuchungen keine Steuerbefreiung Rechnungsausstellung

48 Lehraufträge der Universität selbständiger Lehrer Steuerfrei nach 4 Nr. 21 UStG Keine Bestätigung erforderlich Universität Studenten 48

49 GmbH-Reform - MoMiG Stammkapital GmbH 2008 Stammkapital A B C GmbH 49

50 GmbH-Reform - MoMiG Unternehmergesellschaft Mini-GmbH Stammkapital 1 ges. Rücklage Jahresüberschuss

51 GmbH-Reform - MoMiG Sitz der Gesellschaft F D Geschäftsleitung Verwaltungssitz GmbH Handelsregister 51

52 8. Freiburger Arbeitstagung November 2007 Besteuerung von Hochschulen Vielen Dank! Gestern, Heute und Morgen --- Aktuelle Entwicklungen im Ertrag- und Umsatzsteuerrecht insbesondere aus Sicht der Hochschulen Dieter Kurz & Lars Leibner Finanzministerium Baden-Württemberg 52

BgA. Träger- Kö. KapSt 15% (10%) 15% (25%) KSt 1Ab Abs. 1N Nr. 6+ 4 KStG 2. --- Vorsteuerberichtigung --- Aktuelle Gesetzgebung.

BgA. Träger- Kö. KapSt 15% (10%) 15% (25%) KSt 1Ab Abs. 1N Nr. 6+ 4 KStG 2. --- Vorsteuerberichtigung --- Aktuelle Gesetzgebung. 10. Freiburger Arbeitstagung 17.+18. November 2009 Besteuerung von Hochschulen Kapitalertragsteuer bei BgA --- Vorsteuerberichtigung --- Aktuelle Gesetzgebung Dieter Kurz & Lars Leibner Finanzministerium

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