Sabine Wagenseil Kurse für Kontemplation

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1 Sabine Wagenseil Kurse für Kontemplation Via Vall Orba 26 CH Ruvigliana Fon: +41 (0) Fax: +41 (0) Montag, 28. Januar 2013 Rundbrief zum Jahresbeginn / Januar 2013 Liebe Wegbegleiter/Innen, liebe Seminarinteressierte! Mit diesem Rundbrief möchte ich das neue Seminarprogramm 2013 vorstellen. Gleichzeitig ist es mir ein Bedürfnis allen, die diesen Weg mit meinen Kursen und Broschüren mitgegangen sind, zu danken. In diesem Jahr gibt es etwas zu feiern: Ein Jahrzehnt liegt hinter uns, das wir geteilt haben mit Höhen und Tiefen, mit kostbarsten Augenblicken und immenser Wandlungsfähigkeit. Alle, die den inneren Weg kennen gelernt haben, wissen im Herzen, was das für eine gewaltige Arbeit ist. Dieser Weg, der im Grunde nicht ein Weg, sondern ein Gewahrsein ist, geht weiter. Wir sind stets auf dem Weg, dem Weg der Veränderung und Transformation. Immer deutlicher können wir erkennen, dass wir in einer Zeit des grossen Wandels stehen. Wir bewegen uns mit enormer Geschwindigkeit auf eine neue Zeit grösserer Bewusstheit und Klarheit zu. Es ist, als ob das bisher Bekannte in eine weitere Dimension vorstossen will. Die Evolution macht einen Quantensprung. So sind wir aufgefordert in dieses Jetzt zu erwachen. Der Prozess ist gekennzeichnet durch einen Wandel unseres Bewusstseins von Isolation und Trennung zu Einheit und Verbundenheit. Diese Transformation ist nicht nur unsere individuelle, sondern eine globale Erfahrung. Evolution das sind wir alle hier und jetzt. Es ist kein Zufall, dass die Inhalte der neuen Kurse diese Themen aufgreifen. In immer neuen Ansätzen geht es um die Frage: Was bleibt unberührt vom ständigen Auf und Ab des Lebens? Die Antwort darauf ist unsere Kraftquelle. Dort vollzieht sich die Transformation des Herzens, dort wird das neue Bewusstsein geboren. Deshalb geht es im Besonderen um die Stille, ganz gleich wie die Titel der Kurse lauten. Den Weg der Kontemplation werde ich fortsetzen. In diesen Kursen schweigen wir durchgehend. Doch auch andere Formen der Begegnung wird es in den Seminaren 2013 geben. Module der Kurse sind Sitzen in der Stille, Vorträge, Einzelgespräche, Atem- und Bewusstseinsübungen, Tanz, Gebetsgebärden, Tönen, geführte Meditationen, Impulsgedanken, Gruppengespräche und Wandern. 1

2 In dankbarer Erinnerung an die schönen Begegnungen im letzten Jahr führe ich im Oktober, wiederum während einer ganzen Woche, ein kombiniertes Schweige- und Gesprächsseminar mit Ausflügen in der Natur durch. Anmeldung Die Anmeldung der Kurse erfolgt unter oder schriftlich per Post oder Fax. Ich danke allen Interessierten für eine schnelle Anmeldung. Dies erleichtert den Klöstern, Seminarhäusern und mir die Organisation. Bezahlung Die Kosten für das Seminar und die Unterbringung / Verpflegung werden bei Kursbeginn bar bezahlt. Auf Wunsch kann der Betrag im Vorhinein auch mit Einzahlungsschein überwiesen werden. Die Bestätigung des Einzahlungsscheines ist mitzubringen. Abmeldung Bei einer Abmeldung bis sieben Tage vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von Sfr berechnet. Bei späterer Absage sind die gesamten Kursgebühren sowie Unterkunft und Verpflegung zu bezahlen. Ersatzteilnehmer sind jederzeit möglich. Seminarhäuser Alle Seminar-Orte sind Orte der Kraft und der Stille und in wunderschöne Landschaften eingebettet. Viele der Kurse finden in Klöstern statt. Alle Seminarhäuser sind mit Bus und Bahn erreichbar. Broschüren Im Moment lasse ich die Broschüre Tod ist nicht tödlich nachdrucken. Es gibt noch wenige Exemplare, die auf der Titelseite nicht perfekt gedruckt, jedoch im Innenteil neuwertig sind. Diese Exemplare sind für die Hälfte des Preises, also für Sfr erhältlich. In diesem Jahr wird es wieder eine neue Broschüre geben, an der ich seit längerem schreibe. Sie trägt den Titel Die Grosse Stille und wird voraussichtlich im Mai/Juni 2013 abgeschlossen sein. Zu diesem Zeitpunkt versende ich ein Rundmail mit Bestellformular. Seminare 2013 im Überblick Was du denkst, das bist du Fr So Uhr Kurs: Sfr / Pension: EZ von Sfr bis Sfr Das Licht in uns Fr So Uhr Kurs: Euro / Pension: EZ m. WC/Du Euro / ohne Übernachtung: Euro 55.- Abschied und Neubeginn Do So Uhr Kurs: Sfr / Pension: EZ von Sfr bis Sfr St. Theresienheim D Eriskirch- Moos mit B. Schaub/Atemtherapeutin Segnen und Heilen Seminar Winkelstrasse 22 2

3 Sa / Uhr Kurs: Sfr / Verpfl. mitbringen Zurück zum Urvertrauen Fr So Uhr Kurs: Sfr / Pension: EZ von Sfr bis Sfr Verbindungen Sa Sa Uhr Kurs: Fr. Pension: EZ ca. Sfr Die drei Gebetsformen Sa / Uhr Kurs: Sfr / Verpfl. mitbringen Wenn das Ich geht, ist Stille da Fr So Uhr Kurs: Euro / Pension: EZ m. WC/Du Euro / ohne Übernachtung: Euro 55.- CH 5304 Endigen Kursort noch offen, wird später bekanntgegeben Seminar Winkelstrasse CH 5304 Endingen 22 St. Theresienheim D Eriskirch-Moos mit B. Schaub/Atemtherapeutin Kursbeschriebe der einzelnen Seminare Was du denkst, das bist du Gedanken sind magnetisch. Wie ein Radiogerät übertragen wir diese Wellen in jeden Winkel des Universums. Wir erhalten das, was wir anziehen. Und was wir anziehen, hängt von unseren Überzeugungen, unseren Gedanken ab. Wo wir hindenken, dort gehen wir hin, nach dorthin verschiebt sich unser Leben. Wir neigen dazu, jede neue Erfahrung durch die Brille von früheren zu sehen. Diese Erfahrungen haben wir gespeichert. Sie sind geprägt von unseren Gefühlen in Bezug auf Beziehungen, Normen und Werte, mit denen wir im Laufe unseres Lebens konfrontiert wurden. So entstehen unsere Meinungen, Glaubenssätze und all die einschränkenden Denkmuster. Die meisten von uns identifizieren sich mit dem unaufhörlichen Strom der Gedanken. Uns ist nicht klar, dass Denken ohne Bewusstheit, ohne Liebe, das Hauptdilemma unserer menschlichen Existenz ist. Es liegt an uns darüber zu wachen, was in unseren Geist eingelassen wird und was herauskommt. In der Übung der Kontemplation geht es darum, den Geist von allen Konzepten und allen Erscheinungen zu leeren. Dieser Übungsweg fördert die Sammlung und geistige Wachheit. Bewusstheit und Achtsamkeit nehmen zu, durchdringen immer mehr unser tägliches Leben und verwandeln uns fast unmerklich. Wir werden gelassener und verstehen immer tiefer die eine untrennbare Wirklichkeit. Das Licht in uns Das Licht und wir als eins vollziehen einen Tanz. Von aussen betrachtet gibt es die Tanzpartner, den Tanz selbst, den Rhythmus und die Spur, die das Ganze hinterlässt. Von innen betrachtet ist es stets eins. Ein einziges Bewusstsein tanzt den Tanz der Schöpfung. Was für ein Geschenk, wenn wir erkennen, dass wir stets nur uns selbst begegnen. Der Weg der Kontemplation führt in verdichteter Weise in diese Selbst-Begegnung. Wir begegnen unserem Wesenskern, dem Licht in uns. Die Berührung der Stille erfahren wir als Berührung des Lichtes. 3

4 Brigitt Schaub, Atemtherapeutin, begleitet uns in ihrer liebevollen Art mit Atem- und Bewusstseinsübungen. Sie hilft uns, den Körper und uns selbst in einem neuen Licht wahrzunehmen. In diesem Seminar schweigen wir durchgehend. Vortrag, Impulsgedanken, Körperarbeit, Tönen und die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch runden das Programm ab. Abschied und Neubeginn Dieser viertägige Kurs findet in der Woche von Christi Himmelfahrt statt, jenem Fest, das tiefe Lebensthemen aufgreift. Christi Himmelfahrt bedeutet im konkreten wie im übertragenen Sinne: Abschied. Der Meister lässt uns allein, verlässt uns. Doch was im ersten Moment ein Schock ist, erweist sich in der Folge als Segen. Ohne den Abschied, ohne das Verlassen blieben wir abhängig. Erst durch Verlust, durch Trennung können wir uns selbst gewinnen. Das beginnt bei uns allen mit dem Durchtrennen der Nabelschnur. Nur so gehen wir dem eigenen Leben entgegen. So zeigt uns Christi Himmelfahrt: Leben und Auferstehen gehören zueinander. Leben ist Bewegung, ist Vergehen und Entstehen. Letztlich ist unser ganzes Leben vom Geheimnis der Wandlung geprägt. Der Kurs endet am Muttertags-Fest. Elemente: Sitzen in der Stille, thematische Impulse, Gesprächsrunden, Körperübungen, Einzelgespräche, kurze Wanderungen zur Ranft von Bruder Klaus. Segnen und Heilen In Zeiten der Not, bei schweren Krankheiten oder am Sterbebett erinnern wir uns wieder an das Beten und das Segnen. Gebet und Segen sind ein starker Kraft-, Licht- und Gnadenstrom, der in die Seele fliesst, der heilt und tröstet. Segnen heisst, das unbegrenzt Gute anerkennen, das ins Gewebe des Alleins gewirkt ist und auf alle und alles wartet. Segensworte weisen weit hinaus und haben doch alle einen gemeinsamen Nenner: benedire. Also Gutes sprechen, sagen, so ist es gut. Du bist gut, so wie du bist, denn du bist ganz, du bist heil und du bist vollkommen. Segenswünsche sind ein Heilmittel für die Seele, weil sie die Strahlkraft des Menschen vermehrt und stärkt. Segensworte enthalten eine lebenserhaltende Kraft. Denken wir zum Beispiel an den Alpsegen, an den Erntesegen oder an den Haussegen. Wir sollten uns den Wunsch bewahren zu segnen. Ein Segen, der gesandt wird, ist die reinste und schönste Form von Gedankenenergie. An diesem eintägigen Seminar steht das Segnen im Mittelpunkt. Wir erinnern uns an den Brauchtum des Segnens. Stille und Lebendigkeit werden sich die Hand reichen, so dass wir uns einfühlen können in die Worte aus 1. Mose 12.2: Ich will dich segnen... und du sollst ein Segen sein. Zurück zum Urvertrauen Vertrauen bedeutet Mut. Wer vertraut geht über das Bestehende hinaus. Wer vertraut, der kennt sich selbst und die Einheit des Lebens. Zurück zum Urvertrauen ist die fortlaufende Rückanbindung an unsere Mitte das Licht in uns. Wer dies weiss, braucht sich vor nichts zu fürchten. Urvertrauen kennt der, dessen Herz in Gott ruht. Alles ist stimmig, so wie es ist. So ist der Weg Zurück zum Urvertrauen der edelste Weg, den wir einschlagen können. Das Urvertrauen ist das kostbarste Gut, welches wir erwerben können. Die Gnade hat uns gesegnet mit diesem Gut. In diesem Seminar steht jene Kraft im Mittelpunkt, die uns befähigt gelassen weiter zu gehen, egal wie es im Moment aussieht. Im Augenblick sein ist dasselbe wie in vollkommenem Vertrauen sein. Das Vertrauen kennt bereits die Richtung und das Ziel. Im Vertrauen bleiben wir offen und weit. Das ist unsere Wesensnatur. Verbindungen Spiritualität ist die Herstellung einer Verbindung zum Göttlichen in uns. Auf dem Weg zum inneren Licht wollen wir in einer kombinierten Schweige- und Gesprächswoche einen Schritt weitergehen. In der Stille, 4

5 im Gruppengespräch, mit Musik und auf Wanderungen ergründen wir die vielfältigen Verbindungen zu uns selber, zu den Mitmenschen und zur Natur. Wir sind alle eingebettet in ein Netz von freudvollen, traurigen, leichten, schweren, positiven und negativen Verbindungen. Ihren Sinn zu erfassen und zu verstehen ist Ziel der mehrtägigen Begegnung. Verbindungen aufzubauen, anzunehmen, zu durchdringen und wieder aufzulösen, prägt unser Dasein, unser Leben und Sterben. Hinter allem steht das Wissen um die eine, unvergängliche und ewige Verbindung jene zu und mit dem All-Einen. Die drei Gebetsformen Wer zu beten beginnt, lernt umzuschalten vom Tun zum Geschehenlassen. Wir tun meist ohnehin zu viel, weil wir zu wenig glauben, dass Gott handelt. In diesem eintägigen Kurs widmen wir uns dem Gebet, den Gebeten aus der christlichen Tradition. Von dort kennen wir: Oratio das mündliche Gebet, Meditatio das Gebet der Betrachtung, Contemplatio das gegenstandsfreie Gebet. Wir sollen nicht den Fehler begehen und darin eine Abfolge sehen. Wir werden im Leben immer wieder die verschiedenen Gebetsweisen anwenden. Der Augenblick selbst führt uns. Bei diesem Seminar widmen wir uns schwerpunktmässig der Kontemplation. Das Wort kommt von contemplari und bezeichnet ein inneres Schauen. Es meint sowohl eine Geisteshaltung als auch einen Prozess, der sich in einem Übungsweg entfaltet. Das Ziel des kontemplativen Betens ist es, von Gottes Gegenwart berührt zu werden in allem, was ist hier und jetzt. Wenn das Ich geht, ist Stille da Wenn wir in Ruhe unser Leben einmal genauer betrachten, dann entdecken wir, dass es angefüllt ist mit Erwartungen an uns selbst, mit Terminen und Listen im Kopf, was alles getan werden muss. Wir wollen alles schaffen und am besten sofort und perfekt. So halten wir unser Ich, unser Leben ständig in Bewegung. Wer sind eigentlich diese Stimmen im Kopf? In der Regel identifizieren wir uns mit dem unablässigen Strom an Gedanken, Emotionen und Reaktionsmustern. In dem Augenblick, in welchem wir innehalten und einmal uns selbst beobachten, erkennen wir ein Gehäuse, das einfach funktioniert und zu dem wir Ich sagen. In diesem Seminar treten wir ein in den Raum der Stille und begegnen einer formlosen, zeitlosen Dimension. Stillsein ist Gewahrsein ohne Denken. Stille ist die Sprache Gottes. Wenn das Ich geht, ist Stille da. Der Kurs findet in durchgehendem Schweigen statt. Leitung: Sabine Wagenseil und Brigitt Schaub. In diesem Sinne heisse ich alle herzlich willkommen. Ich freue mich, schon bald das ein oder andere Gesicht wieder zu sehen. Weitere Informationen zu den Kursen und Broschüren erteile ich gerne. Ich wünsche allen viel Kraft und Gottes reichen Segen für den Alltag! Mit lieben Grüssen Sabine Wagenseil Sollten Sie künftig keine s von dieser Adresse erhalten wollen, melden Sie sich bitte hier ab. 5

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