CHECK24-Kundenumfrage zur Akzeptanz des Smart Meterings. Schlechte Aussichten für digitale Zähler

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1 CHECK24-Kundenumfrage zur Akzeptanz des Smart Meterings Schlechte Aussichten für digitale Zähler Stand: Juli 2012

2 Agenda 1. Methodik 2. Zusammenfassung 3. Umfrageergebnisse 2

3 Agenda 1. Methodik 2. Zusammenfassung 3. Umfrageergebnisse 3

4 1. Methodik CHECK24.de hat zusammen mit der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf die bisher größte Umfrage zur Akzeptanz der Smart Meter Technologie durchgeführt. Umfrageteilnehmer: Ausgewertet wurden die Antworten von knapp CHECK24- Stromkunden. Umfragemethode: anonymer, standardisierter Online-Fragebogen Umfragezeitraum: Mai

5 Agenda 1. Methodik 2. Zusammenfassung 3. Umfrageergebnisse 5

6 2. Zusammenfassung Ungewisse Zukunft für Smart Meter Über 70 Prozent der Befragten zeigen Interesse an der Smart Meter Technologie und wünschen eine transparente Aufschlüsselung ihres Energieverbrauchs. Dafür bezahlen möchten aber mit circa acht Prozent nur die Wenigsten. Weitere Probleme der Technologie sind unter anderem: das unklare, aber wohl eher geringe Einsparpotential die vielen ungeklärten Fragen im Bezug auf den Datenschutz das Fehlen von bedarfsgerechten Tarifen die teure Hardware 6

7 Agenda 1. Zusammenfassung 2. Methodik 3. Umfrageergebnisse 7

8 3. Umfrageergebnisse Frage 1 Ist Ihnen der Begriff Smart Meter neu oder kannten Sie ihn bereits im Vorfeld? 6,8% Vorher völlig unbekannt 29,1% Schon einmal davon gehört 64,1% Ja, auf diesem Gebiet kenne ich mich gut aus Smart Meter Technologie ist derzeit überwiegend nur über Pilotprojekte erhältlich. Bei Verbrauchern sind kaum Informationen bekannt. 8

9 3. Umfrageergebnisse Frage 2 Die folgenden Funktionen sind aktuell technisch bereits umsetzbar. Bitte kreuzen Sie an, welche Funktionen Sie persönlich nutzen würden. (Mehrfachnennungen möglich) 80% 70% 60% 50% 70,3% 60,7% 68,4% 49,1% 40% 30% 20% 10% 0% Jederzeit verfügbare Anzeige von Verbrauch und Stromkosten (z.b. aktuell, stündlich, täglich) Speicherung und Auswertung von Stromverbrauchsdaten (z.b. grafische Darstellung der Stromverbrauchsdaten, die durch den Kunden selbst online eingesehen werden kann) Monatsgenaue Abrechnung des Stromverbrauchs (dadurch sind keine Voraus- bzw. Nachzahlungen mehr zu leisten ) Automatisches, programmiertes Einschalten von Geräten in Abhängigkeit vom aktuellen Strompreis (z.b. Waschmaschine, Wäschetrockner) 8,4% Nichts davon Verbraucher wünschen die transparente Darstellung ihres Verbrauchsverhaltens. 9

10 Kühlschrank / Gefriertruhe Licht Fensterläden / Rollos Herd / Backofen Klimaanlage Spülmaschine Waschmaschine / Trockner Heizung Nichts davon 3. Umfrageergebnisse Frage 3 Bei welchen weiteren Geräten im Haushalt könnten Sie sich vorstellen, diese über eine Software zu steuern oder in Abhängigkeit vom Strompreis zu nutzen? (Mehrfachnennungen möglich) 80% 70% 60% 50% 57,3% 68,0% 40% 30% 20% 22,3% 25,7% 15,6% 17,1% 15,4% 32,1% 16,8% 10% 0% Bei vielen Geräten erweist sich eine Fernansteuerung als problematisch. Die Befragten haben erkannt, dass diese nur bei Geräten wie Spülmaschine, Waschmaschine oder Trockner sinnvoll ist. 10

11 3. Umfrageergebnisse Frage 4 und 5 Würden Sie sich derzeit einen intelligenten Stromzähler einbauen lassen, obwohl Sie gesetzlich noch nicht dazu verpflichtet sind? Wie viel wären Sie bereit, zusätzlich zu Ihren Stromkosten monatlich für die Nutzung eines intelligenten Zählers zu bezahlen? 1,8% 0,2% 8,4% 6,2% 8,0% Ja, aber nur wenn der Zähler kostenlos ist Ja, ich wäre auch bereit dafür zu zahlen 23,8% Gar nichts Bis fünf Euro monatlich 77,3% Nein, ich sehe kaum Vorteile in der Nutzung Nein, ich sehe keinerlei Vorteile 74,2% Bis zehn Euro monatlich Ich würde auch mehr investieren Da das Sparpotential noch unklar ist, kann eine großflächige Verbreitung von Smart Metern nur mit kostenlosen bzw. sehr kostengünstigen Geräten erreicht werden. 11

12 3. Umfrageergebnisse Frage 6 Was schätzen Sie: Um wie viel Prozent könnten Sie Ihren Stromverbrauch durch die Verwendung eines Smart Meter inkl. geeigneter Software reduzieren? 50% 45% 40% 35% 30% 25% 20% 41,8% 44,8% 15% 10% 5% 0% 11,7% Weniger als fünf Prozent Fünf bis zehn Prozent Zehn bis 20 Prozent Über 20 Prozent 1,7% Die Befragten schätzen die Ersparnis richtig ein. Laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme sparen Haushalte durch Smart Metering durchschnittlich nur 3,7 Prozent Strom. 12

13 3. Umfrageergebnisse Frage 7 und 8 Wären Sie neben der exakten Anzeige Ihres Stromverbrauches an einer automatischen Datenübermittlung z.b. für die Jahresabrechnung oder für die Erstellung eines Verbrauchsprofils an den Stromversorger interessiert? 27,0% 23,7% 49,3% ja nein unentschlossen Das Thema Datenschutz und Datensicherheit erlangt im Internetzeitalter mehr und mehr an Bedeutung. Durch die Erstellung von Verbrauchsprofilen kann erkannt werden, welche Geräte wie oft in Ihrem Haushalt genutzt werden. Haben Sie Bedenken, dass unbeteiligte Dritte Einsicht in Ihre Verbrauchsdaten bekommen könnten, oder Ihr Energieversorger zu viele Informationen über Sie erhält, wenn Ihre Daten kontinuierlich an den Stromanbieter gesendet werden? 47,8% 10,0% 42,2% Ich habe starke Bedenken Ich habe kaum Bedenken Ich habe keinerlei Bedenken Das Interesse an Transparenz ist bei Verbrauchern größer als die Sorge um den Datenschutz. Trotzdem äußern 42 Prozent starke Bedenken, die wegen der unklaren Datensicherheit auch begründet sind. 13

14 3. Umfrageergebnisse Frage 9 Mit einem Smart Meter können unter anderem zeit- und lastvariable Tarife genutzt werden. Wie bewerten Sie Tarife, bei denen Sie Strom z.b. nachts (zeitvariabel) oder bei hoher momentaner Stromverfügbarkeit (lastvariabel) zu einem vergünstigten Preis erhalten? 5,7% 11,6% 20,7% 62,1% Klingt beides interessant für mich Nur zeitvariable Tarife sind für mich interessant Nur lastvariable Tarife sind für mich interessant Beides ist nicht interessant für mich Verbraucher interessieren sich sowohl für last- als auch für zeitvariable Tarife. Die Energieversorger bieten bisher nur zeitvariable Tarife. Um Smart Meter für Verbraucher interessant zu machen, sollten die Energieversorger ihr Tarifangebot erweitern. 14

15 3. Umfrageergebnisse Frage 10 Wie stehen Sie dem Thema Smart Meter insgesamt gegenüber? Betrachten Sie die Geräte als insgesamt 50% 45% 44,4% 44,4% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 4,0% 7,2% 0% Sehr zukunftsweisend Noch verbesserungewürdig, doch mit starkem Potential, den Energieverbrauch zu koordinieren Stark verbesserungswürdig Lehne ich ab Die Umfrageteilnehmer stehen dem Thema Smart Metering offen gegenüber. Fast die Hälfte hält die Technologie aber für verbesserungswürdig. Die Vielzahl ungelöster Probleme begründet diese Haltung. 15

16 Kontakt Daniel Friedheim Head of Public Relations CHECK24 Vergleichsportal GmbH Erika-Mann-Str. 66 Tel München Fax Bernadette Rieger Public Relations CHECK24 Vergleichsportal GmbH Erika-Mann-Str. 66 Tel München Fax

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